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Alexander Nast PassiONLY Curious

PassiONLY Curious verbindet individuelle Persönlichkeitsentwicklung mit Berufsorientierung

PassiONLY Curious Gründer Alexander Nast im Interview warum er die App gegründet hat und wie es in der Sendung Kampf der Startups war

Alexander , stell dich doch kurz unseren Lesern vor
Alexander/PassiONLY Curious: Ich bin Schulabbrecher, Unternehmer und verrückter Ideenspinner. Lange Zeit habe ich mich für dumm gehalten da unser Schulsystem sich auf Schwächen konzentriert und nicht auf den Ausbau unserer Stärken. Nachdem nach einer Ritalinverkostung, meine Schulleistungen auch nicht besser wurden musste ich da raus. Über viele Jahre habe ich dann in verschiedenen Jobs nach mir und meinem Sinn im Leben gesucht.

Wie ist die Idee zu PassiONLYCurious entstanden?
Alexander/PassiONLY Curious: Auf meiner Sinnsuche bei der ich auf die Engpasskonzentrierte Strategie (EKS) gestoßen bin. Bei der Ausbildung zum Strategieberater mit 21 habe ich mir die Fragen gestellt: Wem habe ich schon ein paar Schritte vorraus? Wem kann ich den größten Nutzen bieten? Für und mit wem würde ich am liebsten arbeiten?

Dann war mir klar, dass ich frustrierten Jugendlichen in der Berufsorientierung, wie ich einer war, dabei helfen möchte sich selbst und ihre Leidenschaft im Leben zu entdecken.

Von der Idee bis zu der Entscheidung dass du die Idee umsetzen wirst was waren die größten Herausforderungen?
Alexander/PassiONLY Curious:Ich habe mit einer Vision, an der sich alles orientiert und nicht mit einer Idee angefangen. Die erste Idee war ein Coaching-Newsletter für Jugendliche. Dann ein Online-Coaching über die Idee eines Coaching-Spiels mit Punkten und Stärkenanzeige bishin zu unserer jetzigen Version.

Die Entwicklung unseres Konzeptes ist sehr agil und iterativ. Wir haben vieles ausprobiert und auf Berufsmessen getestet. Die große Herausforderung für uns ist es ein sinnvolles digitales Angebot zu schaffen welches sich skalieren lässt. Dafür brauchten wir viel Zeit, da wir alle bisherigen Methoden (z.B.: Coachings und Psychotests) auf den Kopf gestellt und neu zusammengesetzt haben. Jetzt haben wir unseren eigenen Ansatz, den wir zusammen mit Psychologinnen der Humboldt Universität Berlin entwickelten. Dieser bietet den größten Mehrwert für unsere beiden Zielgruppen Jugendliche und Unternehmen.

Wie kam es zur Namensfindung?
Alexander/PassiONLY Curious: Inspiriert wurde der Name von Albert Einsteins Zitat: “Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.” 2013 war ich auf der Veranstaltung MLOVE und dort bekam jeder handgeschriebene Holznamensschilder. Als ich an der Reihe war, sagte ich meinen Namen und “Passionately Curious”. Beim schreiben haben es dann irgendwie die drei Buchstaben “ate” nicht auf das Namensschild geschafft. Da diesen Eigennamen viele Engländer und Amerikaner sehr originell fanden, habe ich mich dann dafür entschieden. Es ist jetzt eine vernuschelte Version von Passionately Curious geworden. Da der Name “Google” auch falsch geschrieben ist (Gogol), sehe ich sehr optimistisch in die Zukunft.

SuperJob ScreensDu hast ein großes Team hinter dir. Wie wichtig ist es ein Team hinter sich zu haben ?
Alexander/PassiONLY Curious: Ein Team aus leidenschaftlichen Experten ist natürlich wichtig. Wir reden von “Codependency” und dass wir nur gemeinsam etwas großes schaffen können! Mir hat lange Zeit eine Übersetzerin für meine Gedanken zu unserem Konzept gefehlt. Vor einem Jahr habe ich Vera Kovacevic auf der Veranstaltung MLOVE getroffen und sie macht genau dies mit Leidenschaft. Also meine scheinbar wirren Gedanken in eine strukturierte Dokumentation für Entwickler zu übersetzen. Diese Menschen konnte ich aber erst gewinnen, nachdem ich schon einige Schritte alleine gegangen bin.

Alexander du warst in der Sendung Kampf der Startups im ZDF. Welche Erfahrungen konntest du mitnehmen?
Alexander/PassiONLY Curious: Ein Kampf, wie der Name meint, war es nicht. Wir haben uns eher gewundert, dass sich das Konzept der Sendung in Richtung Wettbewerb verändert hat. Es hat am Ende auch keiner ein Investment bekommen obwohl tolle und auch bereits erfolgreiche Startups dabei waren.

Alles in Allem hat es mir viel Spaß gemacht andere Startups kennenzulernen und die Erfahrung in einem professionellem Filmstudio zu machen. Ich mache ja auch gerne Videos.

Bis die Sendung eine freundlichere Sendezeit bekommt, wird sie wohl hauptsächlich von Menschen aus der Gründerszene gesehen. Das ist eine gute und spitze Zielgruppe, auch für uns.

Wie ist das Feedback nach der Sendung?
Alexander/PassiONLY Curious: Wir haben viel positives Feedback von Menschen bekommen, welche sich mit unserer Vision identifizieren und uns mit Kontakten zu Unternehmen oder mit ihren Fähigkeiten helfen wollen.

Haben sich nach der Sendung schon interessante Gespräche gefunden im Bezug auf Unterstützung?
Alexander/PassiONLY Curious: Ja. Darüber kann ich aber noch nichts sagen.

Wie schwierig ist es für die Jugendlichen den richtigen Job zu finden und welche Hilfe bietet PassiONLYCurious?
Alexander/PassiONLY Curious: Junge Menschen stehen einer sich extrem schnell verändernden und verrückten Welt gegenüber. Und die Möglichkeiten sind unendlich. Jeden Tag kommen neue Jobs hinzu und viele werden in Zukunft einfach verschwinden. Zwischen Eltern, Lehrern, der Unkenntnis über die eigenen Talente und dem Bedürfnis nach Sicherheit kann man schon mal in eine Schockstarre fallen. Viele der Menschen finden sich dann 30 Jahre in einem Beruf wieder in dem die einzige Motivation das Wochenende ist.

Auch viele Psychotests helfen nur herauszufinden, dass man z.B. zu 70% ein sehr sozialer/ analytischer Mensch ist. Das ist aber nicht konkret und hilft mir bei meiner Berufsorientierung nicht weiter.

Wir helfen dabei viele neue Erfahrungen in der realen Welt zu machen. Die Spielerinnen bewerten jede Tätigkeit ob sie ihnen gefallen hat oder nicht. Die Tätigkeiten die ihnen Freude bereiten, werden mit den Jobanforderungen von freien Ausbildungsstellen oder Arbeitsplätzen abgeglichen. Am Ende weißt du also nicht nur was du gut kannst und was dir Freude bereitet, sondern auch wo deine Fähigkeiten am meisten gebraucht werden. Und mit einem Klick kannst du dich bewerben.

Gibt es schon einen Plan wann die App verfügbar sein wird?
Alexander/PassiONLY Curious: Darüber kann ich noch nichts sagen aber ihr werdet ganz bestimmt mit die ersten sein denen wir mehr verraten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Alexander für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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