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Plöpper der innovative Flaschenöffner

Plöpper höher weiter schneller

Wie kam es zu der Idee mit dem Plöpper?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Abends bei einem Bierchen. Es war kein herkömmlicher Flaschenöffner zur Hand. Nur ein Zollstock lag auf dem Tisch. Fabian wollte mit dem Zollstock die Flasche öffnen, hat es nicht wirklich gut hinbekommen. Christian hat daraufhin Fabian den „Bauarbeitertrick“ gezeigt, indem er den Zollstock senkrecht mit der Messingkante unter den Kronkorken positioniert hat und dann mit der anderen Hand fest unter den Zollstock geschlagen hat, sodass der Kronkorken im hohen Bogen von der Flasche geschleudert wurde. Fabian hat daraufhin den ganzen Abend versucht das auch so gut hinzubekommen. Nur mit wenig Erfolg, sodass dann im Laufe des Abends die Idee entstanden ist, dass es doch unbedingt so ein Gerät geben müsste, sodass alle ganz einfach den Kronkorken von der Flasche schleudern können.

Wie lange hat es vom ersten Prototy zum fertigen Produkt gedauert? Und was waren die größten Herausforderungen?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Vom ersten Prototyp bis zum fertigen Produkt hat es 2,5 Jahre gedauert. Die größte Hürde war die Erstellung der Spritzguss- und Biegeumformwerkzeuge für die Serienfertigung. Es hat sehr lange gedauert und viele Nerven gekostet, bis die Teile, die mittels der Werkzeuge hergestellt wurden, unseren Qualitätsansprüchen gerecht wurden.

Wie habt Ihr Euch finanziert?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Komplett selbst. Unsere Eltern haben uns das nötige Kapital vorgestreckt.

Wer ist die Zielgruppe vom Plöpper?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Die Zielgruppe war zu Beginn die Altersgruppe zwischen 18 Jahre und 30 Jahre. Wir haben aber schnell gemerkt, dass die Altersgruppe, die die Plöpper bei uns bestellen bis an die 50 Jahre gehen.

Wieviel kostet ein Plöpper?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : 21,90€

Wieviele Plöpper konntet Ihr schon verkaufen? Und wie ist das Feedback der Kunden?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Wir haben bisher 6.500 Stück verkauft und das Feedback ist hervorragend.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Das wir bei der Höhle der Löwen teilnehmen dürfen motiviert uns sehr, da es eine Bestätigung unserer harten Arbeit ist, dass man bei so einer tollen Show mitmachen darf. Wir versprechen uns von der Teilnahme, dass mindestens einer der Investoren in uns investiert, sodass wir den Schritt aus der Kleinserienproduktion in die Großserienproduktion gehen können. Damit könnten wir unsere Produktionskosten drastisch senken und auch mit dem Know How der Investoren den Schritt in den Handel wagen. Denn leider gibt es den Plöpper bis heute nur online zu kaufen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Sehr wichtig. Die Werbung und die mediale Aufmerksamkeit, die einem durch eine solche Show geboten wird, ist unbezahlbar. Gerade für ein solches Kleinunternehmen, wie wir es sind, da unser gesamtes Kapital in die Produktion geflossen ist und wir bisher nicht die Mittel hatten, um den Plöpper bekannt zu machen. Momentan machen „nur“ die 6.500 Plöpper die bereits verkauft worden ordentlich Werbung für uns.

Ziel der Show „Die Höhle der Löwen“ ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Am ehesten würde Frau Williams mit ihrem Shoppingkanal zu uns passen.

Wie geht es mit Plöpper dann nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Christian Kamphausen und Fabian Effey / Plöpper : Wenn ein Deal zustande kommt, wollen wir neue Werkzeuge bauen, mit denen man höhere Stückzahlen produzieren kann. Auf diese Weise würden wir unsere Produktionskosten drastisch senken. Mit einer solchen Kostenreduzierung wäre es möglich den Plöpper auch dem Handel anzubieten. Dieser Weg war uns bisher aufgrund der hohen Kosten verwehrt. Zusätzlich wollen wir einen Teil des Geldes in Werbung und einen Teil in die Konstruktion von Gadgets stecken. Am Plöpper gibt es nämlich eine Halterung an welcher man z.B. einen Fangkorb, ein Zählwerk, einen Laserpointer zum Zielen oder ähnliches anbringen kann. Bisher hatten wir nicht das nötige Kapital um unser Produktangebot zu erweitern. Wenn kein Deal zustande kommt, dann wird der Plöpper ganz normal über unsere Homepage www.ploepper.de weiterverkauft, sodass wir weiterhin den Plöpperanwendern beim Öffnen einer mit einem Kronkorken verschlossenen Flasche, wie z.B. Fassbrause, einem Bier, Cola usw., ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Bilder © VOX

Sehen Sie Christian Kamphausen und Fabian Effey am 07. Oktober in #DHDL

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian Kamphausen und Fabian Effey für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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