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PlugSurfing

PlugSurfing Community für Elektroautofahrer

PlugSurfing Elektroauto laden einfach gemacht

Wer steckt hinter dem Unternehmen PlugSurfing, stellt euch doch bitte kurz vor?
Anja Rienitz /PlugSurfing: PlugSurfing hat zur Zeit 6 Mitarbeiter:

Adam Woolway
Adam ist Gründer und Geschäftsführer (CEO) der PlugSurfing GmbH. Er wurde 1983 in England geboren und kam 2010 nach Berlin. Vor 2010 tourte der studierte Musiker durch die Welt und arbeitete bei einem der größten Energiekonzerne des Vereinigten Königreichs. In dieser Zeit lernte er viele moderne Städte kennen und deren typische Probleme wie Luftverschmutzung, volle Straßen und Lärm. In Berlin traf er auf Jacob van Zonneveld, in dem er einen Gleichgesinnten traf genau diese Probleme der modernen Städte anzupacken.

Jacob van Zonneveld

Jacob ist Gründer und operativer Geschäftsführer (COO) der PlugSurfing GmbH. Der gebürtige Niederländer aus Groningen wurde 1985 geboren und kam ebenfalls 2010 nach Berlin. Hier trafen die beiden aufeinander und merkten schnell, dass sie gemeinsame Visionen und Interessen hatten. Somit beschlossen sie 2012 die PlugSurfing GmbH zu gründen. Jacob ist davon überzeugt, dass traditionelle, auf fossilen Grundstoffen basierende Fortbewegungsmittel keine Überlebenschance haben; er sieht die Zukunft in elektrischen Autos und arbeitet durchgängig daran E-Mobilität voran zutreiben.

Martin Schenck

Seit 2013 bekommt PlugSurfing Unterstützung von Martin Schenck, der direkt aus seiner PhD Position an der TU Berlin angeworben wurde. Er ist der technische Direktor des Teams.

Andrei Boar

Andrei kam im April 2014 nach Berlin und fing auch gleich bei PlugSurfing an zu arbeiten. Ursprünglich kommt er aus Rumänien, wo er auch seinen Bachelor in Elektrotechnik an der TU Cluj-Napoca bestanden hat. Er bringt drei Jahre Erfahrung als Programmierer mit und unterstützt Martin, PlugSurfing’s CTO.

Julios Maroulakis

Der gebürtige Berliner ist seit September 2013 bei PlugSurfing. Er steckt hinter der Datenbank von PlugSurfing. Wenn du also ein Foto oder eine neue Ladestation hinzufügst, geht das über seinen Tisch. Vor PlugSurfing hat er bei mehreren Firmen im Bereich Social Media gearbeitet, jedoch hat ihn sein Interesse für elektrische Autos zu PlugSurfing getrieben. Aber auch von den Erfahrungen in Social Media Bereich profitiert das gesamte Team.

Anja Rienitz

Anja kam im April 2014 als Community Manager hinzu. Sie spricht drei Sprachen fließend und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und die Nutzer Community in den Deutsch, Niederländisch und Englisch sprechenden Ländern. Nachdem sie ihren Bachelor in Biologie erfolgreich abgeschlossen hat, ist sie zur Zeit damit beschäftigt ihren Master in Industrial Ecology (IE) an der TU Delft (NL) abzuschließen. Um den Übergang zu einer nachhaltigen Ökonomie zu beschleunigen, entschied sie sich für den Master IE mit dem Hauptfokus auf einen der spannendsten Sektoren, E-Mobilität.

Seit wann gibt es das Unternehmen PlugSurfing?
Anja Rienitz /PlugSurfing: Seit 2012.

Wie habt Ihr euch als Gründerteam gefunden?
Anja Rienitz /PlugSurfing: Die Gründer von PlugSurfing, Adam Woolway und Jacob van Zonneveld, arbeiteten vor der Gründen des Unternehmens zusammen in einer Firma und merkten schnell, dass sie die gleichen Interessen hatten: E-Mobilität und die Verbesserung der Auflade-infrastruktur. Sie hatten ein Ziel: eine Plattform zu schaffen, die konkret zum neuen Konzept umweltfreundlicher Mobilität beitragen kann. PlugSurfing ist das logische Resultat. 2012 ist das Geburtsjahr des jungen Unternehmens – seitdem wächst es kontinuierlich. Unser Sitz befindet sich in einer der mobilitäts-orientiertesten Städte der Welt: Berlin. Seit 2013 bekommt PlugSurfing Unterstützung von Martin Schenck, der direkt aus seiner PhD Position an der TU Berlin angeworben wurde. Er ist der technische Direktor des Teams.

Wie habt Ihr euch finanziert?
Anja Rienitz /PlugSurfing: PlugSurfing wird von vielen gemeinsam über die Crowdfunding-Plattform Innovestment finanziert. Außerdem sind wir sehr stolz darauf von zwei Acceleratoren unterstützt zu werden: Climate-KIC, ein EU finanziertes Programm, das jungen Unternehmen im Kampf gegen die Klimawandel hilft und EIT ICT labs.

Wie funktioniert das mit der PlugSurfing App und wie funktioniert der PlugSurfing Schlüsselanhänger?
Anja Rienitz /PlugSurfing: Die App kann kostenfrei über den iTunes Store für iOS Handys und über den Play Store für Android Handys runtergeladen werden. Über die App oder die Webseite wird ein Nutzerkonto eingerichtet und eine Zahlungsmethode (Sofortüberweisung oder Kreditkarte) hinterlegt. Unser Ziel ist es, dass sowohl das Finden von Ladesäulen als auch das Bezahlen der Ladevorgänge über die App geschieht. Zur Zeit ist es aber noch so, dass viele Ladestationen mit RFID Identifikation funktionieren. Für diese Ladesäulen bieten wir einen Schlüsselanhänger mit integriertem RFID-chip an.

Über die App funktioniert das Starten und Beenden des Ladevorgangs über den Start- bzw. Beendenknopf auf dem Display des Smartphones. Der Schlüsselanhänger wird an die Ladesäule gehalten, bis der Nutzer identifiziert wird, dann wird das Auto angeschlossen.

Der Kunde kann bei euch bequem per App bezahlen, wie wird hier abgerechnet?
Anja Rienitz /PlugSurfing: Bevor das Auto aufgeladen werden kann, muss eine Zahlmethode hinterlegt werden. Momentan unterstützen wir Kreditkarten und Sofortüberweisungen. Vor jedem Ladevorgang wählt der Kunde eine Zahlungsmöglichkeit mit welcher abgerechnet werden soll. Etwa ein mal pro Monat buchen wir dann die vom Kunden verursachten Kosten ab. Verursachte Kosten können jeder Zeit in der App nachgesehen werden.

Wie viele Benutzer konntet Ihr bisher für eure App begeistern?
Anja Rienitz /PlugSurfing: 20.000

Wie schwierig ist es in Deutschland ein Unternehmen zu gründen?
Adam (UK)/PlugSurfing : „ Es gibt rechtliche Barrieren in Deutschland, die es so in, zum Beispiel Großbritannien nicht gibt. Ein Beispiel für eine solche Barriere, ist das nötige Stammkapital. Das Gute ist, dass es in Städten wie Berlin recht einfach ist die nötige Unterstützung zu finden.“

Werden eurer Meinung nach Startup Unternehmen in Deutschland zu wenig unterstützt?
Adam/PlugSurfing: „Nein, ich denke, das ist der Job eines Startup Unternehmens, sich zu präsentieren, sich trauen, zeigen, dass es einen gibt und vor allem die Unterstützung zu suchen, die man als Startup braucht. Als Startup muss man zu bestimmten Events gehen, sich bei incubators und accelerator Programmen anmelden und bewerben; Wettbewerbe raussuchen, finden, mitmachen und natürlich gewinnen. Man muss in der Lage sein, andere Menschen mit seiner Idee begeistern zu können. Wenn man keine Unterstützung findet, liegt es vielleicht viel mehr an dem Konzept des Startups, als an den möglichen Ressourcen.“

In welchen Städten, Ländern seid Ihr bis jetzt Aktiv und welche Märkte wollt Ihr in naher Zukunft noch erschließen?
Anja Rienitz /PlugSurfing: Zum Finden von Ladestationen kann die App in ganz Europa verwendet werden. Der Bezahlservice ist zur Zeit allerdings nur in Deutschland möglich. Das wird sich aber schnell ändern. In kürzester Zeit sollen die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich und England hinzukommen. Das nächste Zeil ist dann Nord- und Südeuropa.

Ihr habt diese Jahr den Telekom Innovations Contest gewonnen, wie fühlt man sich mit so einer Auszeichnung?
Anja Rienitz /PlugSurfing: Ja, das fühlt sich natürlich sehr gut an. Mai 2014 war ein sehr guter Monat, denn wir haben nicht nur den Telekom Innovations Contest gewonnen, sondern auch den 1776 Challenge Cup in Washington DC. Diese Preise zu gewinnen, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und sich unsere Arbeit lohnt. Das ist eine unglaubliche Motivation für uns!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Anja Rienitz und Adam  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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