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Quizzdirwas team elevator pitch

Quizzdirwas Gewinn doch was Du willst

Quizzdirwas – der neue Player im Branded Entertainment-Sektor

Wie ist die Idee zu Quizzdirwas entstanden und wer steckt hinter Quizzdirwas?
Alles begann mit der Feststellung, dass es online kaum seriöse und vor allem einfallsreiche Gewinnspiele gibt. In der Regel sind es 08/15-Verlosungen und es entscheidet Glück, nicht das Können oder Wissen der Teilnehmer über die Gewinner. Hinzu kommen diese furchtbar anspruchslosen Fragen, die zwischen TV-Werbeblöcken gestellt werden und wir dachten: Das muss sich doch bald mal weiterentwickeln! Jetzt machen wir das eben. Wir, das sind smart people playing – smapp. Ein kleines junges Team für Kreation und IT.

Von der Idee bis zur Gründung was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Da wir eine Gewinnspiel-Plattform sind, waren vor allem rechtliche Schwierigkeiten eine große Herausforderung. Obwohl wir wirklich und aufrichtig alles fair und transparent gestalten, gab es juristische Hürden im deutschen Rechtssystem, auf die wir so nicht gefasst waren.
Bei uns lief es etwas anders als man es von Startups kennt: Die ursprüngliche Idee kam von unseren Investoren, die bereits verschiedene Beteiligungen an Startup-Unternehmen haben und mit smapp selber gründeten. Sie suchten sich dann ein Team zur Ausarbeitung und Umsetzung Ihrer Idee.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren? Welche Rolle spielen Gründer und Startup Events/Wettbewerbe?
Unsere Markenpartner auf Quizzdirwas tragen bei jeder neuen Staffel dazu bei, unser Quiz-Format zu bewerben. Jeder nutzt seine stärksten Kommunikationskanäle und alle profitieren gemeinsam von der Reichweite – wir natürlich auch.
Ansonsten networken wir natürlich viel. Wir suchen den Kontakt zu anderen Startups oder Bloggern, aber auch zu etablierten Unternehmen, Agenturen, Medien oder einfach interessante Personen. Ein ehrlicher Dialog auf Augenhöhe ist immer inspirierend.
Events besuchen wir auch. Aber ehrlich gesagt nicht unbedingt speziell für Startups, sondern lieber Messen oder Marketing-Veranstaltungen.

Quizzdirwas anwendungWer ist die Zielgruppe von Quizzdirwas?
Es hängt natürlich sehr von der Staffel ab, wer sich angesprochen fühlt. Spannend finden wir, dass neben der online-affinen Zielgruppe von 18-34 durchaus auch die 35-54-Jährigen durch das doch eher jung aufgemachte Quizkonzept angesprochen werden. z.B. das Thema „Sind wir nicht alle ein bisschen retro!?“unserer Kultmarken-Staffel hat Generationen im „Weißt-du-noch…?“-Gefühl vereint. Das fanden wir großartig.
Weibliche und männliche Spieler sind relativ gleichermaßen verteilt (52% und 48%).

Wie funktioniert Quizzdirwas? Gegen wen tritt man an und mit was oder wo spielt man Quizzdirwas?
Es funktioniert ganz einfach: Unsere Spieler quizzen sich durch Themenwelten die ihnen gefallen. Dabei begegnen sie unseren Markenpartnern. Sehen z.B. witzige Spots, lesen geistreiche Beiträge und – und das ist das Beste – bekommen mögliche Gewinne angeboten. Sie markieren dann was Ihnen gefällt. Gewonnen wird im wirklich nervenaufreibenden Live-Finale. Hier spielen alle zuvor Qualifizierten gegeneinander und bekommen – je nach Platzierung – Coins, mit denen sie zuvor markierte Gewinne einlösen. Völlig fair und kostenlos.
Aus Sicht unserer Markenpartner funktionieren wir als Dienstleister. Wir kreieren quasi Quiz-Kampagnen. Auf Wunsch auch mit anderen Mechaniken als bei uns auf der Plattform, z.B. als White-Label-Version und völlig gelöst von quizzdirwas.de.
Wo man spielt? Smartphone, Tablet, Laptop oder klassischer PC – der Spieler kann selbst entscheiden wann und wo er quizzen will.

Quizzdirwas wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Aktuell merken wir, dass ein starker Trend in Richtung B2B-Formate und White-Label-Versionen geht. Parallel bauen wir unsere Quizzdirwas-Plattform und -Community kontinuierlich auf. smapp wird außerdem weitere innovative Ideen im Bereich Content Marketing und Branded Entertainment entwickeln, z.B. Second Screen-Formate. In fünf Jahren? Wird keine Marketingkampagne mehr ohne unsere gamifizierten Elemente auskommen! Naja, nein, wir bleiben realistisch. Aber wir glauben fest an unsere Idee und spüren auch, dass es funktioniert. Wir schaffen mit unserem Format eine neue Art der Begegnung und Kommunikation zwischen Marke und Mensch.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Neben einer guten Idee, an die man glaubt, braucht man Ziele. Und zwar ehrliche Ziele, nicht welche die fancy oder enorm beeindruckend klingen, aber letztlich utopisch sind. Wir schlagen Nahziele und Fernziele vor, die man sich bewusst setzt und immer im Hinterkopf behält. Bei der Zielsetzung gilt es wirklich bei sich, seinem Team und seinem Projekt zu bleiben: Sind die gesetzten Ziele sinnvoll? Sind sie überhaupt realistisch? Und weil Gründen in der Regel keine Ego-Veranstaltung ist: Steht das Team hinter diesen Zielen? Ehrliche Kommunikation und andere Perspektiven zuzulassen sind genauso wichtig, wie die eigenen Ziele dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Dann heißt es „Alles klar, Nahziel vor Augen, Fernziel festgelegt – wie gehen wir vor und wer macht was?“ In kleinen Schritten. Aber mit dem Mut auch mal einen Sprung zu wagen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christiane Freitag und Hans Hiptmair für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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