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Pieper Schokobox

Schokobox eine Geschäftsidee mit Herz

Schokobox die besondere Überraschung für Erwachsene

Wie ist die Idee zu Schokobox entstanden, wann wurde die Firma gegründet und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Silvia Pieper/ Schokobox : Die Idee zur Schokobox entwickelte sich bei einem Seminar. Für mich stand damals fest, dass ich gerne etwas im Schmuckbereich machen wollte. Doch es musste etwas besonderes sein….Schmuckhändler gibt es wie Sand am Meer. Auf der Suche nach Alleinstellungsmerkmalen landete Ich in einem kreativen Ideenseminar, wo Ich meine Kollegen André und Tiho kennenlernte. Nach kurzer Zeit war es soweit – die Idee der Schokobox war geboren und gemeinsam gründeten wir dann am 02.02.2015 das ThinkSeller Team.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Silvia Pieper/ Schokobox : Die größte Herausforderung war, dass uns keiner finanziell unterstützen wollte. Ich hatte damals einen Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur für Arbeit beantragt, da ich aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet habe. Dieser wurde abgelehnt mit der Begründung, dass ich zu qualifiziert wäre und sehr schnell in ein Angestelltenverhältnis vermittelbar bin. Keinen hat das interessiert, was ich mit meinem Startup machen möchte, wie z.B. Arbeitsplätze schaffen usw. Es ist konfus, wenn Menschen mit geringerer Qualifikation, bei denen das Risiko des Scheiterns höher ist, diesen Grüdungszuschuss erhalten. Neben der Arbeitsagentur haben wir eine Kreditablehnung von der Bank erhalten, die an Startups Bürgschaftskredite vergibt, Sie glaubten einfach nicht an unser Geschäftsmodell. Letztendes haben wir die GmbH aus eigenen privaten Mitteln gegründet – frei nach dem Motto -wer nichts wagt, der hat schon verloren.

In Kürze startet Ihre Crowdfunding Kampagne auf Startnext. Warum haben Sie sich für Crowdfunding für die Finanzierung entschieden? Wo sehen Sie für sich die Vorteile und was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Silvia Pieper/ Schokobox : Wir haben uns für die Crowdfunding Finanzierung entschieden, weil wir nur eine kleine Finanzierungsspritze benötigen. Im Vergleich zu Crowdinvesting erwies es sich für uns als eine bessere Alternative, da wir keine Anteile von unserem Unternehmen zwingend abgeben müssen. Crowdfunding hat neben dem finanziellen Aspekt aber auch einen Nutzen aus vertrieblicher Sicht, denn auf den Plattformen befinden sich schliesslich sehr viele potentielle Kunden. Nach erfolgreicher Finanzierung werden wir unser Produktsortiment für unsere Kunden erweitern mit mehr bekannten Markenschmuck. Wir haben auch eine Schokobox Business Box für Schulungsräume entwickelt, die wir gerne mit dem Geld produzieren lassen möchten.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren? Welche Rolle spielen Social Medias?
Silvia Pieper/ Schokobox : Social Medias spielen beim Schokobox Projekt eine sehr wichtige Rolle. Über die neuen Kommunikationskanäle können Kunden viel direkter angesprochen werden als mit herkömmlichen Marketing-Werkzeugen. So können wir neue Zielgruppen erschließen, auf deren Bedürfnisse wesentlich besser eingehen, schnelles Feedback geben, unsere Produkte marktgerecht verbessern und zeigen, dass unsere Kunden Einfluss haben und wichtig sind – genau das ist es, was in den Social Medias zählt.

Wer ist die Zielgruppe von Schokobox?
Silvia Pieper/ Schokobox : Unsere Produkte sind was….
….. für Romantiker.
….. für Schenker.
….. für Verliebte.
….. für Kreative.
….. für Neugierige.
….. für Junggebliebene.
….. für Lebenslustige.
….. eigentlich für jeden!
Wir möchten Menschen erreichen, die etwas Besonderes suchen um ihren Lieben eine Freude zu bereiten.

Welche Auswahlmöglichkeiten hat der Kunde?.
Silvia Pieper/ Schokobox : In unserem Shop kann der Kunde wählen zwischen einer Überraschungs-Box, diese kostet aktuell 34,99 Euro zzgl. Versand oder einer Wunsch-Box, bei der Sie sich den Schmuck und die Schokoladenart selbst bestimmen können.
Der Kundennutzen bei der Überraschungs-Box ist der, dass der Kunde Markenschmuck erhält mit einem Mindestverkaufspreis, der annähernd so hoch ist wie der Verkaufspreis für die gesamte Schokobox. Der Grund dafür ist, dass wir sehr gute Einkaufskonditionen haben bei Schmucklieferanten, die primär das Ziel verfolgen, den Bekanntheitsgrad Ihrer Schmuckkollektionen zu steigern. Diesen Vorteil geben wir auch unseren Kunden weiter. Wir können uns die Überraschungs-Box im Einzelhandel als saisonalen Artikel vor Valentinstag, Muttertag oder Weihnachten vorstellen. Im Vergleich zur Wunsch Box kaufen manche Kunden die Überraschungsvariante auch für sich selbst, da Sie wie bei einem Gewinnspiel das eingelegte 250 Euro Schmuckstück ergattern möchten. Alle unsere Schmuckstücke können im Internet gegooglet oder beim Juwelier des Vertrauens geschätzt werden.
Die Schokobox Wunsch Box wird zum aktuellen UVP des Schmuckstückes + Schokoherz angeboten. Bei der Wunsch Box sind wir gerade dabei unser Produktsortiment zu erweitern. Es werden zukünftig nicht nur Schmuckstücke im Schokoherz eingelegt, sondern zum Beispiel auch Erlebnisgutscheine der ganz besonderen Art.

Wie ist das bisherige Feedback der Kunden?
Silvia Pieper/ Schokobox : Wir haben sehr positive Rückmeldungen von unseren Kunden erhalten, alle finden, dass die Schokobox eine tolle Idee ist. Und auch Blogger schreiben uns wöchentlich an, ob Sie unser Produkt präsentieren dürfen.

Schokobox wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Silvia Pieper/ Schokobox : In fünf Jahren möchte die ThinkSeller zu einem bekannten und erfolgreichen Unternehmen gewachsenen sein, dass neben der Schokobox noch weitere innovative Handelsprodukte vertreibt. Wir haben weitere Geschäftsideen im Bereich Luxusgüter, wo wir derzeit auf der Suche sind nach Partnern und Lieferanten.

Zum Schluß: Welche Tipps haben Sie für angehende Gründer?
Silvia Pieper/ Schokobox : Wer gründen möchte, sollte sich meiner Meinung einen Gründungsberater zu Rate ziehen, der Ihn auf diesem Weg begleitet. Ich dachte damals, dass ich das allein schaffe, doch das war leider nicht so – viele überschätzen das. Mittlerweile haben für sämtliche Probleme, die sich bei der Gründung eines Unternehmens stellen können, entsprechendes Know-how erworben und Zugriff auf ein Netzwerk aus Beratern, Rechtsanwälten und Steuerberatern. Über Startnext kann man sogar ein Gründercoaching mit mir für 400 Euro buchen, der Erlös geht in die Schokobox.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Silvia Pieper für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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