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Hamburger Startup Shipcloud
Stefan Hollmann und Claus Fahlbusch (v.l.)

shipcloud Schnittstelle zu Paketanbietern

shipcloud vereinfacht den Versandprozess

Wie ist die Idee zu shipcloud entstanden und wann wurde shipcloud gegründet?
Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann /shipcloud: Wie viele wirklich gute Ideen in entspannter Atmosphäre. Bei uns ist das bis heute die gemeinsame Frühstücksrunde mit dem ganzen Team. Mit dem wir damals schon einen Onlineshop für exklusive Uhren betrieben haben und dabei ganz praktisch erfahren haben, welche Schwierigkeiten man als kleiner Händler im Umgang mit den großen Logistikern so hat. Gegründet haben wir shipcloud dann im Mai 2013 in Hamburg.

Wie haben Sie sich als Gründerteam zusammen gefunden und wie haben Sie sich finanziert?
Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann /shipcloud: Wir (Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann, d. Red.) haben viele Jahre als Kollegen für ein damals sehr großes E-Commerce Softwareunternehmen gearbeitet und fühlten uns eigentlich schon lange reif für ein eigenes Unternehmen. Shipcloud ist durch eigenes Kapital und mit dem eines Business-Angels finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von shipcloud?
Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann /shipcloud: Mit unserem Angebot wenden wir uns an kleine und mittlere Onlinehändler, die es satt haben, sich auf eigene Faust und Kosten mit den oft schwer nachvollziehbaren Geschäftsbedingungen und technischen Anforderungen der großen Versender herumzuschlagen. Unser Service bietet mit seinem gestaffelten Preismodell allen Onlinehändlern, die monatlich zwischen 20 und 1000 Paketen verschicken, eine echte Alternative, mit der sie jede Menge Zeit, Geld und Nerven sparen.

Wie funktioniert shipcloud und was unterscheidet Sie von anderen?
Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann /shipcloud: Über eine intuitiv und einfach integrierbare einheitliche Schnittstelle (Rest API) kann das eigene Shop- und Warenwirtschaftssystem an alle wesentlichen Paketdienstleister angebunden werden. Damit ermöglichen wir dem Händler nicht nur das automatisierte Ausdrucken von Versandmarken, sondern gleichzeitig den Zugang zu attraktiven Versandkonditionen, da er vertragsunabhängig auf die Angebote aller angebundenen Paketdienstleister zugreifen kann. Wir sind aber kein reiner Preisvergleicher, sondern bieten durch die Schnittstelle eine perfekte Integration in das Shop- oder Warenwirtschaftssystem des Händlers, aus dem er direkt die Versandmarken erstellen und drucken kann. So hat unser Kunde keinen Wechsel des Systems oder einen Medienbruch, was unsere Anbindung im Gegensatz zum Wettbewerb sehr attraktiv und effizient macht.

Haben Sie noch einen Tipp für angehende Gründer ?
Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann /shipcloud: Immer respektvoll und auf Augenhöhe mit Partnern und Kunden umgehen, sich dabei aber nie von vermeintlich großen Namen einschüchtern lassen.

shipcloud wo geht der Weg hin? Wo sehen sie sich in fünf Jahren?
Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann /shipcloud: In einem nächsten Schritt ganz klar in Richtung Europa, wir haben die Internationalisierung fest im Blick. Und auch in fünf Jahren wollen wir mit unserem Angebot weiterhin ganz vorn mit dabei sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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