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v.l.n.r. Daniel Sobeck, Nicklas Rönnau, Gründer Philipp Schatton, Robert Suberg präsentieren das Konzept zu SignSpin @ VOX /Sony
v.l.n.r. Daniel Sobeck, Nicklas Rönnau, Gründer Philipp Schatton, Robert Suberg präsentieren das Konzept zu SignSpin @ VOX /Sony

SignSpin Werbebotschaften die sich einprägen

SignSpin – Sign Spinning ist eine innovative Out-of Home Werbeart

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen SignSpin doch kurz unseren Lesern vor
Philipp Schatton/SignSpin: Mein Name ist Philipp Schatton. Ich bin 23 Jahre alt und studiere Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der Universität in Magdeburg. Die Firma SignSpin, Lübeck, bietet seit 2008 – die Grundidee ist damals entstanden – die innovative Werbeart Sign Spinnig in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Mittlerweile haben wir über 350 Projekte realisiert. Unsere SignSpinner bilden wir in Trainingscamps selbst aus. Im Augenblick haben wir über 80 SignSpinner. An unseren bisher größten Projekten waren bis zu 60 gleichzeitig beteiligt. Als Referenzen können wir Kleinunternehmen aber auch Marken vom Weltruf aufweisen.

Wie ist die Idee zu SignSpin entstanden?
Philipp Schatton/SignSpin: Ich habe im Herbst 2008 einen kleinen Bericht über Sign Spinnig in den USA gesehen. Da ich damals als Schüler in der Lübecker Innenstadt Zeitungen ausgetragen habe und somit schon einige Geschäftsleute kannte, beschloss ich, Sign Spinnig auch in Deutschland anzubieten. Mit meinen Freunden besorgte ich mir einige Schilder – die Signs wie sie bei uns heißen – und wir übten einige Tricks ein. Dann gingen wir im November 2008 in der Lübecker Innenstadt „Klinken putzen“. Bereits nach 2 Stunden hatten wir den ersten Auftrag. So fing alles an.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Philipp Schatton/SignSpin: Die größte Herausforderung war, die bis dato in Deutschland gänzlich unbekannte Werbeart Sign Spinnig bekannt zu machen – also weiter „Klinken putzen“. Was uns geholfen hat, war das Interesse der Medien an der innovativen Werbeart. Wir haben die Entwicklung selbst finanziert, indem wir die Einkünfte wieder in die Firma hinein investiert haben.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Philipp Schatton/SignSpin: Die Firma SignSpin ist kontinuierlich gewachsen. Die Anzahl der Projekte nimmt zu. Wir gewinnen fortlaufend neue Kunden, die in den meisten Fällen zu Partnern werden und das Sign Spinning als festen Bestandteil Ihres Marketing-Mixes einsetzten. Neben der wachsenden Zahl an SignSpinnern hat sich auch das Management-Team vergrößert.

Was ist Sign Spinning?
Philipp Schatton/SignSpin: Sign Spinning ist eine innovative Out-of Home Werbeart. Beim Sign Spinnig handelt es sich um die Präsentation von Werbebotschaften, die auf Tafeln angebracht sind, die vorwiegend die Form eines Pfeils haben. Die Pfeile werden dann an stark frequentierten Orten von den SignSpinnern jongliert, geworfen und gedreht. Dadurch wird eine sehr hohe Aufmerksamkeit bei den Betrachtern erzeugt. Die Werbebotschaft prägt sich somit bei den Betrachtern besser ein als bei herkömmliche Werbemethoden ein.

Sign Spinning hat auch den Vorteil, dass es direkt am point of sale eingesetzt werden kann. Um es in einem Satz zu sagen: „Sign Spinning vereint den Informationsgehalt eines Plakats und die Flexibilität eines Flyerverteilers und bekommt vom Zuschauer das Lächeln geschenkt, das sonst nur Straßenkünstler zu sehen bekommen.“

Für welche Firmen/Produkte ist diese Art der Werbung sinnvoll?
Philipp Schatton/SignSpin: Sign Spinning kann für alle Produkte und in allen Branchen eingesetzt werden.

Wer ist Ihre Zielgruppe?
Philipp Schatton/SignSpin: Kleinunternehmen, Großkonzerne, Werbeagenturen – im Grunde genommen jeder, der mit der innovativen Live-Marketing-Art seine Produkte/Leistungen unterstützen möchte.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Philipp Schatton/SignSpin: Wir haben es als wichtig und spannend angesehen, unsere Geschäftsidee den „Löwen“ vorzustellen und deren Meinung zu hören.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Philipp Schatton/SignSpin: Wir haben die geforderten technischen Sende-Standards vorbereitet und ansonsten in der Sendung unsere Story erzählt, mehr auch nicht.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Philipp Schatton/SignSpin: Wir schätzen es sehr, dass wir zu den Auserwählten zählen. Offensichtlich bieten wir mit den Sign Spinnig etwas innovatives und spektakuläres an. Wir hoffen, dass durch den Auftritt in der Sendung die Werbeart Sign Spinnig noch bekannter wird und wir einen oder mehrere starke Partner in Form der Löwen gewinnen können.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf SignSpin aufmerksam werden?
Philipp Schatton/SignSpin: SignSpin wächst und will weiter wachsen. Im Alltag merken wir, dass unsere Werbeart noch sehr vielen unbekannt ist. Es hat uns noch nie jemand gesagt, dass das Konzept SignSpin mit der Werbeart Sign Spinning eine dumme Idee ist. Im Gegenteil diejenigen, die uns gesehen haben, finden uns großartig. Unser Ziel ist es, den Spaß zurück in die Werbung zu bringen. Die Höhle der Löwen wird somit ein wichtiger Multiplikator für uns.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Philipp Schatton/SignSpin: Jeder „Löwe“ ist willkommen, jedoch Jochen Schweizer hat aufgrund seiner Erfahrung in der Branche einen kleinen Vorsprung.

Wie geht es mit SignSpin nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Philipp Schatton/SignSpin: Da wird es keinen Unterschied geben – business es usual eben – unser Geschäft duldet keine Ruhepausen und fordert uns jeden Tag voll heraus.

Welche Tipps würdet Ihr angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Philipp Schatton/SignSpin: Realistisch planen, um Erfolge und Misserfolge messbar zu machen. Außerdem, es klingt zwar etwas abgedroschen, aber: An das glauben, was man sich vorgenommen hat und dann konsequent den Weg gehen. Machen. Einfach mal machen!

Bilder © VOX / Sony

SignSpin am Dienstag den 01.09.2015 in DHDL um 20.15 auf VOX zu sehen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Philipp Schatton für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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