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Smoobu-Gründer-Benjamin-Regitz-und-Olaf-Stichtenoth-vlnr
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Smoobu Channel Manager für Ferienwohnungen

Smoobu hilft Vermietern die eigene Ferienwohung zu vermarkten

Wie ist die Idee zu Smoobu entstanden, und wann wurde Smoobu gegründet?
Benjamin Regitz : Ich vermiete selbst Ferienwohnungen. Dabei ist mit aufgefallen, dass es viel Zeit und Nerven kostet Buchungen einzupflegen und es gab kein Tool, das helfen konnte. Also habe ich Smoobu gegründet und ein Tool entwickelt, dass Vermietern hilft die eigene Ferienwohnung zu vermarkten.
Dazu muss man wissen: Früher hat es gereicht seine Ferienwohnungen bei der Touristen-Information anzumelden. Heute muss man als Vermieter auf allen Kanälen im Internet präsent sein. Airbnb und Booking allein reichen da kaum. Und das kostet Zeit und Nerven.

Wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden und wie haben Sie sich finanziert?
Benjamin Regitz :Wie wir uns gefunden haben? Ich habe unseren Mitgründer und IT-Partner Olaf Stichtenoth über mehrere Ecken kennengelernt. Olafs damaliger Mitbewohner spielt mit mir Ultimate Frisbee und irgendwann kam dann eins zum anderen. Übrigens suchen wir aktuell noch einen Mitgesellschafter, der den Bereich Vertrieb übernimmt.

Wie wir uns bisher finanziert haben? Bootstrapping. Ganz klassisch. Bisher haben wir uns nur über eigene Mittel finanziert. Aber für die weitere Entwicklung suchen wir Kapital. Mit ein paar Investoren und Business Angel stehen wir bereits in Kontakt.

Was waren in der Gründungsphase die größten Herausforderungen?
Benjamin Regitz :Die größte Herausforderung war es nicht die Idee zu entwickeln, sondern die Ideen umzusetzen. Zum Beispiel haben wir lange gesucht, bis wir den passenden IT Partner gefunden haben, der unsere Idee so umsetzen konnte, wie wir es wollten. Dann war es eine große Herausforderung unsere Software so zu gestalten, dass sie intuitiv zu verstehen und sehr leicht zu benutzen ist. Das ist uns auch bei neuen Features sehr wichtig.

Was ist das Besondere am Service von Smoobu? Wie unterscheidet sich Smoobu von anderen Anbietern?
Benjamin Regitz :Wir sind das schlanke Tool. Mit Smoobu können Vermieter ihre Ferienwohnung auf allen Buchungskanälen steuern und das mit nur einem Klick. Zusätzlich haben wir das Smoobu-Cockpit entwickelt, mit dem man sein gesamtes Vermietungsgeschäft schnell überblicken kann. Das macht unsere Software. Nicht mehr und nicht weniger. Unsere Konkurrenten, wie zum Beispiel Kigo, gehen da eher einen anderen Weg. Sie bieten teure Komplettlösungen mit komplexen Verwaltungstools an. Der Nutzer muss dabei seinen gesamten Betrieb auf das Programm umstellen. Bei uns muss er das nicht.

Was kostet der Service von Smoobu?
Benjamin Regitz :Die ersten sechs Wochen sind kostenlos. Dann kostet Smoobu 9 Euro pro Ferienwohnung pro Monat. Neben der Software gibt es noch die Smoobu-Assistenz. Wir helfen Vermietern ihre Wohnungen auf zusätzliche Buchungsplattformen einzustellen. Nur bei Erfolg stellen wir hier einmalig eine Rechnung. Wenn der Kanal nicht liefert und keine neuen Buchungen einbringt, dann bleibt es für den Vermieter kostenfrei. Vor allem wollen wir, dass unsere Kunden erfolgreich vermieten, die besten Buchungskanäle einsetzen und dabei Smoobu nutzen.

Für wen ist der Service von Smoobu geeignet?
Benjamin Regitz :Smoobu ist für alle Vermieter, die Airbnb, Booking, Expedia, HouseTrip, Only-Apartments, Wimdu und andere Kanäle nutzen. Die Software eignet sich sowohl für diejenigen, die nebenbei Ferienwohnungen vermieten, als auch für die Anbieter, die ein Portfolio von 10,20 oder mehr Apartments haben. Für beide Zielgruppen sind mehr Mieteinnahmen möglich.

Smoobu wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Benjamin Regitz :Wir wollen unseren Kundenstamm weiter ausbauen und in den nächsten fünf Jahren auf dem europäischen Markt expandieren. Woran wir auch arbeiten ist eine Last-Minute-Funktion, bei der die Vermieter mit einem Klick die Rest-Kontingente der nächsten drei Wochen verkaufen können. Eine tolle Funktion, um zusätzliche Buchungen zu erhalten und Mietausfälle zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Benjamin Regitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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