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Florian Kalkbrenner und David Schneider studoor

studoor bringt Studierende und Unternehmen zusammen

Wie ist die Idee zu studoor entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee entstand bei einer Projektarbeit während unseres Masterstudiums. Hier sollten wir eine Idee entwickeln, um Studierende und Unternehmen zusammenzubringen. Nach der Präsentation unseres Konzeptes, erhielten wir von allen Seiten sehr gutes Feedback. Daraufhin haben wir uns nochmals zusammengesetzt und kamen zu dem Entschluss: „Lass uns das Ganze doch einfach in die Tat umsetzen und ein Unternehmen gründen“. Aus ursprünglich vier Leuten, sind schließlich wir zwei übrig geblieben. Gefunden haben wir uns eigentlich gar nicht. Wir wurden zu Beginn des Projekts viel mehr zufällig zusammengewürfelt, haben uns allerdings direkt super verstanden. Leider haben die unsere Teammitglieder einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen, weshalb wir uns trennten. Unser beider Traum war es allerdings schon immer selbstständig zu sein und so gaben wir niemals auf.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Größte Herausforderung ist definitiv der ganze Papierkram zu Beginn der Gründung. Plötzlich wollen alle Geld und unendlich viele ausgefüllte Formulare.Auch ein endgültiges und einheitliches Konzept zu finden, kann einen vor eine große Herausforderung stellen. Besonders in der Anfangsphase ändert sich dieses ständig. Man hat immer andere/neue Ideen und bekommt natürlich auch einiges vom Markt mit. Klar bleibt die Grundidee immer bestehen, aber neue Ideen wollen ja auch ihren Platz finden. Gerade zu Beginn haben wir natürlich versucht die Kosten möglichst gering zu halten. Dadurch war es uns möglich, die Anfangszeit, ohne große Kosten, zu überbrücken. Homeoffice, private Laptops und Handys haben bei unserem Konzept zunächst völlig ausgereicht.

Wer ist die Zielgruppe von studoor?
Zielgruppe sind auf der einen Seite Studierende aus den Fachbereichen BWL, Marketing und IT und auf der anderen Seite kleine bis mittelständische Unternehmen, die entweder auf der Suche nach jungen, fähigen Fachleuten sind oder ein Kommunikations- oder IT- Projekt umsetzen wollen.

Wie können Unternehmen Projekte auf studoor einstellen?
Unternehmen können ihre Projekte nicht direkt auf unser Portal einstellen. Es kommt zunächst zu einem Gespräch, in welchem wir das Projekt, gemeinsam mit dem Kunden, definieren.Im Anschluss daran wird das Projekt auf unserem Portal online gestellt und über unterschiedliche Kanäle nach außen kommuniziert.

Wenn ein Student ein Projekt gefunden hat wie geht es weiter?
Der Student kann sich direkt bei uns auf der Webseite bewerben. Hierzu füllt er einfach unser Bewerbungsformular aus und schickt die wichtigsten Unterlagen mit. Wenn seine Kompetenzen auf das ausgeschriebene Projekt passen, werden Zeitraum und Vergütung geklärt. Anschließend bekommt der Student von uns eine genaue Projektdefinition sowie Informationenüber den Kunden. Beide Partien lernen sich kennen und die Umsetzung des Projektes kann beginnen. Studoor fungiert dabei ständig als Projektbetreuer.

Wie viel kostet studoor?
Für die Studierenden ist unser Angebot selbstverständlich kostenfrei. Die Kosten trägt das Unternehmen. Hierbei kommt es individuell auf das Projekt an.

studoor wo geht der Weg hin? Was sind Ihre Ziele für die nächsten Jahre?
Nächster Schritt ist erstmal die Etablierung in ganz Baden-Württemberg. Über die Jahre wollen wir mit studoor natürlich deutschlandweit vertreten sein

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Habt den Mut eure Ideen in die Tat umzusetzen und lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen. Den Rest lernt man automatisch auf dem sehr spannenden Weg einer Unternehmensgründung

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei David Schneider für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

studoor

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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