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Robert Freitag Geschäftsleiter der Sutor Bank
Robert Freitag Geschäftsleiter der Sutor Bank

Sutor Bank kooperiert mit Fintech Startup FinReach

Die Hamburger Sutor Bank ist mit dem Berliner Fintech-Unternehmen FinReach eine Startup-Kooperation eingegangen. Bank und Startup bieten ab sofort Finanzdienstleistern gemeinsam komplette digitale Antragsstrecken und Banking-Lösungen an.

Finanzprodukte und -prozesse sind strengen Regulierungen unterworfen. Deshalb benötigen Finanzdienstleister lizenzierte Banken als Partner, um Produkte wie etwa Sparpläne anzubieten. In Zusammenarbeit mit der Sutor Bank kann FinReach als technischer Dienstleister seinen Kunden jetzt Prozesse und Infrastrukturlösungen anbieten, für die eine Banklizenz erforderlich ist. Das betrifft vor allem die Themen rechtssichere Kundenidentifizierung für Kontoeröffnungen oder für den Abschluss von Sparverträgen. „Um Finanzdienstleistern ohne Banklizenz vollständige Software-as-a-Service-Modell (SaaS)-Lösungen anbieten zu können, benötigen wir zu Teilen eine Bank als Partner. Den haben wir mit der Sutor Bank gefunden. Mit der partnerschaftlichen Kooperation konnten wir unser Angebotsspektrum komplettieren“, erklärt Ramin Niroumand, FinReach-Geschäftsführer.

Bereits dritte Fintech-Kooperation der Sutor Bank

FinReach ist das dritte Fintech-Startup, das im Rahmen der Sutor Startup-Plattform mit der Privatbank kooperiert. „Wir freuen uns, dass wir mit der Startup-Plattform einer weiteren Neugründung zu einem schnellen Start verhelfen konnten. Wir sehen ein großes Potenzial im FinReach-Geschäftsmodell und wollen diese Chancen gemeinsam nutzen“, ergänzt Robert Freitag, Geschäftsleiter der Sutor Bank. Mit der Startup-Plattform bietet die mittelständische Privatbank einen strukturierten Prozess zur Kooperation mit Fintechs. Damit ist sichergestellt, dass Kooperationsanfragen sehr schnell und flexibel bewertet, entschieden und umgesetzt werden können. Bei passenden Geschäftsmodellen von Fintechs engagiert sich die Sutor Bank im Rahmen von Kooperationen und bringt eigene Leistungen ein. Die Sutor Bank geht somit ins unternehmerische Risiko, ohne sich derzeit an Fintechs als Kapitalinvestor zu beteiligen.

Symmetrische Kooperation von FinReach und Sutor Bank zu beiderseitigem Vorteil

FinReach und Sutor Bank kooperieren symmetrisch: Während das Startup die Banking-Lösungen in sein Angebot integriert, bettet die Bank das FinReach-Produkt „Digitale Antragsstrecke“ in die eigene Fintech-Plattform ein. Die Sutor Bank bietet über FinReach banklizenzpflichtige Prozessschritte in digitalen Antragsstrecken an. Dazu gehört etwa die rechtssichere Kundenidentifizierung für Kontoeröffnungen oder für den Abschluss von Sparverträgen. Darüber hinaus stellt die Sutor Bank FinReach-Kunden Wertpapierdepots, Geldkonten und Kundenportal-Zugänge zur Verfügung. Das auf Finanzprodukte fokussierte Call Center der Sutor Bank können Finanzdienstleister für den eigenen Kundensupport einsetzen.

Über FinReach

FinReach bietet neben der digitalen Antragsstrecke für Finanzdienstleister einen automatisierten Kontowechsel-Service für Banken an. Darüber hinaus entwickelt das Startup eine innovative Cross-Selling-Lösung, mit der Neuabschlüsse bei Bestandskunden gesteigert werden. FinReach wurde vom Company Builder Finleap in Berlin gegründet.

Über die Sutor Startup-Plattform

Mit der neuen Startup-Plattform bündelt die Sutor Bank ihr technisches, administratives und kundenspezifisches Privatbank-Know-how und die notwendige Infrastruktur, um Fintech-Unternehmen einen schnellen Start zu ermöglichen. So bietet die Sutor Bank alle Technologien und Services, die Fintechs von einer vollregulierten Bank benötigen. Damit hilft sie Neugründungen, die hohen Zugangshürden des Finanzmarkts zu überwinden. Die Startups können sich ganz auf die Entwicklung ihrer Geschäftsidee konzentrieren, während alle abwicklungs- und bankspezifischen Prozesse über die Sutor-Plattform zuverlässig abgesichert sind. Darüber hinaus schafft die Zusammenarbeit mit einer renommierten Privatbank, die strenge Aufsichtsregelungen erfüllt und Mitglied im Einlagensicherungsfonds ist, Vertrauen bei Kunden und Investoren.

Technische Basis für die Startup-Plattform ist eine von der Sutor Bank entwickelte Software, mit der sich flexibel vielfältige Geschäftsmodelle auf den Feldern Anlage und Sparen, Zahlungsprozesse sowie Peer-to-Peer-Lendings realisieren lassen. Das ebenfalls selbst entwickelte, höchsten Sicherheitsstandards genügende Kundenportal kann ebenso flexibel an den Markenauftritt der Startups angepasst werden. Software und Kundenportal sind so ausgelegt, dass Daten- oder Prozess-Integrationen mit den Anwendungen von Web-Unternehmen einfach umsetzbar sind.

Auch methodisch-kulturell ist die Sutor Bank auf die Zusammenarbeit mit Startups eingestellt. Intern setzt man die gleichen Methoden ein, wie sie auch Gründer bei der Entwicklung ihrer Unternehmen nutzen, etwa Lean-Startup-Techniken, Business-Model-Generation-Konzepte oder Content Marketing in der Kundenansprache. Die Sutor Bank lädt Startups ein, vor oder nach der Gründung ihre Geschäftsidee zu präsentieren und die Chancen für eine gemeinsame Geschäftsmodellentwicklung bzw. für eine Technologie- oder Service-Partnerschaft zu diskutieren.

 

Quelle Max Heinr. Sutor oHG

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