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Tandemploy Jana Tepe Anna Kaiser Fotograf Christian Stumpp
Jana Tepe Anna Kaiser Fotograf Christian Stumpp

Tandemploy Jobsharing Plattform

Tandemploy macht Jobsharing einfach

Wie ist die Idee zu Tandemploy entstanden und wer steckt hinter Tandemploy?
Jana Tepe/Tandemploy: Die Idee zu Tandemploy entstand in unserem letzten Job. Anna und ich haben beide für eine Personalberatung in Berlin gearbeitet und waren täglich mit Bewerbern konfrontiert, die nach tollen flexiblen Jobs gefragt haben. Das Problem: Die tollen Jobs, die wir hatten, waren meist klassische Vollzeitstellen. Und die Teilzeitstellen, die wir hatten, waren selten „toll“. Eines Tages bekam ich eine Tandembewerbung von zwei Frauen, die sich gemeinsam auf eine von mir ausgeschriebene Führungsposition bewarben: ein Anschreiben, ein Foto, die beiden Lebensläufe im Puzzleformat. Ich war direkt neugierig – und nach dem Interview mit den beiden absolut begeistert von der Jobsharing Idee. Die erste, der ich davon erzählte, war Anna. Wir starteten Umfragen unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern – und nachdem wir sehr positives Feedback zum Jobsharing bekamen, war für uns sehr schnell klar: Wir machen etwas, um diese Arbeitsmodell voranzutreiben!

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Jana Tepe/Tandemploy: Eine große Herausforderung am Anfang war es, das Startkapital zu sichern. Uns war klar, dass die Entwicklung der Plattform, das Marketing und der Vertrieb ihre Zeit brauchen würden. Zum Glück bekamen wir im ersten Jahr das EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Das hat uns den Start ermöglicht. Den Übergang sicherte dann eine erfolgreiche Crowdfundingkampagne. Mittlerweile zahlen die Unternehmen für die Nutzung unserer Plattform.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren?
Jana Tepe/Tandemploy: Wir positionieren unser Thema, das Jobsharing, stark in den Medien und machen somit sowohl Menschen als auch Unternehmen darauf aufmerksam. Wir sind sehr aktiv in den sozialen Medien und erzielen auch über Keynotes oder Workshops auf Kongressen und Events eine relevante Reichweite.

Sie hatten letztes Jahr eine erfolgreiche Crowdfunding Finanzierung. Was konnten Sie seither schon umsetzen?
Jana Tepe/Tandemploy: Ziemlich viel sogar :-). Mittlerweile bekommen unsere jobsharing-interessierten Mitglieder z.B. automatisch Vorschläge für passende Tandempartner und können sich dann gezielt gemeinsam bewerben. Viele Features auf der Plattform konnten wir optimieren und nutzerfreundlicher machen, wir haben u.a. die Startseite neu gestaltet, sodass die User sich nun besser zurechtfinden.

Mit welchen strategischen Partnern arbeiten Sie zusammen?
Jana Tepe/Tandemploy: Wir haben an den verschiedensten Stellen strategische Partner, mit denen wir eng kooperieren. Das sind z.B. Verbände und Initiativen wie INQA und Erfolgsfaktor Familie, aber auch andere Plattformen und Berater im Bereich HR. Auf wissenschaftlicher Ebene kooperieren wir mit verschiedenen Unis, haben zur Entwicklung und Validierung unseres Matchings u.a. mit der Zeppelin Uni, der Humboldt Universität und der Uni Hamburg zusammengearbeitet.

Wo sehen Sie die Zukunft des Jobsharings?
Jana Tepe/Tandemploy: Die Zukunft der Arbeit heißt Flexibilisierung. Jobsharing ist ein konkreter Weg, wie wir dahin kommen. Wohin genau wir uns bewegen, kann niemand wissen. Ich bin mir aber sicher, dass offene und flexible Menschen und Organisationen große Vorteile haben werden.

Tandemploy wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Jana Tepe/Tandemploy: In 5 Jahren kennt jeder das Jobsharing Arbeitsmodell als echte Alternative zu klassischer Teilzeit und Vollzeit. Und denkt bei der Umsetzung an Tandemploy :-).

Zum Schluß: Welche Tipps haben Sie für angehende Gründer?
Jana Tepe/Tandemploy: Mit Herzblut, Durchhaltevermögen und Humor bei der Sache sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jana Tepe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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