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Twinkle Kid Mützen mit Leuchtbommel

Twinkle Kid Kindermützen die Leben retten

Wie ist die Idee zu Twinkle Kid entstanden?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Das war bereits 2009 bei einem Laternenumzug mit einer befreundeten Mutter. Uns fiel auf, dass die Reflektoren an der Kinderbekleidung oft sehr weit unten sind und man diese kaum sehen kann.

Sie waren in Die Höhle der Löwen wie war es und wie haben Sie sich darauf vorbereitet?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Aufregend. Wir mussten den halben Tag warten bis wir dran waren und wir wussten ja auch nicht so genau, was uns erwartet. Es wuselten überall Menschen und Kameras rum. Der Weg durch den „Käfig“ kommt einen da sehr lang vor. Unser Auftritt hat in der Realität bestimmt eine Stunde gedauert, was jetzt auf 7min. zusammen geschnitten ausgestrahlt wurde. Da ist viel Zeit für ein Wechselbad der Gefühle.
Wir haben uns natürlich mit unserer Unternehmensberaterin (Sabine Neumann-Heinen) darauf vorbereitet. Unsere Zahlen und unsere Position immer wieder verinnerlicht und natürlich auch die Art der Präsentation geübt. Die Kinder z.B. haben extra dafür eine kleine Choreografie einstudiert.

Wie ist das Feedback nach Die Höhle der Löwen von Medien und Kunden?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Im Großen und Ganzen sehr positiv, aber auch zahlreich. Wir hatten am ersten Tag nach der Ausstrahlung über 800 Emails. Das muss man erst mal abarbeiten. Und wir möchten schon sehr gerne, jede Email beantworten. Uns hat natürlich gefreut, dass auch die Medien Interesse an uns haben, die vor der Ausstrahlung strikt abgelehnt hatten, über uns zu berichten.
Wir sind momentan restlos ausverkauft und unser deutscher Produzent gibt gerade sein Bestes für eine schnelle Nachlieferung.

Hätten Sie mit so einem Feedback gerechnet?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Wir hatten natürlich nach der Ausstrahlung zur Primetime mit einer steigenden Nachfrage gerechnet. Aber so ein positiver Ansturm hat unsere kühnsten Träume übertroffen.

Momentan läuft Ihre Crowdfunding Kampagne auf Startnext. Warum haben Sie sich für die Finanzierungsform entschieden?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Diese Finanzierungsform passt einfach zu einem innovativen und kreativen Produkt.
So eine Aktion steigert darüber hinaus auch noch einmal den Bekanntheitsgrad. Und das gerade bei den Menschen, die sich für neue Ideen begeistern lassen.

Was wird nach erfolgreicher Finanzierung umgesetzt?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Wir möchten das Geld in das Produkt und die Produktion stecken. Als kleines Unternehmen, was wir ja nun noch sind, muss man so eine Produktion erst mal finanzieren können. Das heißt, dass das ganze Geld in den Mützen steckt, die auch erst mal wieder verkauft werden müssen.

Twinkle Kid wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Antje Loesdau/ Twinkle Kid : Unser Traum ist, dass Twinkle Kid in den nächsten Jahren ein (Marken-) Name wird, den möglichst viele Kinder kennen und der Begehren weckt. Ein Name, der für Innovation, Qualität und Fashion steht.
Schön wäre natürlich, wenn wir mittelfristig unsere Produktpalette so erweitern, dass wir aus dem reinen Wintersaisongeschäft zu einer coolen Ganzjahresmarke werden.
Aber jetzt müssen wir uns erst mal darauf konzentrieren, die aktuelle Saison zuverlässig abzuwickeln und unsere Kunden auch durch eine zeitnahe Lieferung zufrieden zu stellen.
Wir wissen, dass unser Produkt gut ist, daran haben wir schließlich fast 5 Jahre gearbeitet. Aber unsere Kunden können das erst bestätigen, wenn sie ihre Mützen auch tragen können.
Deren Zufriedenheit hat jetzt oberste Priorität -bei allen Träumen für die Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Antje Loesdau für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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