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Vom Trend zur Lösung: Innovatives Vertical Farming von The Cricket Lab macht Insektenprotein für die Lebensmittelproduktion deutlich günstiger

Vom Trend zur Lösung: Wie Grillenfarmen die Welternährung und lokale Circular Economy revolutionieren

  • Proteine aus Grillen sind deutlich nährstoffreicher und kostengünstiger im Vergleich zu anderen tierischen Eiweissen
  • Grillen sind perfekte Verarbeiter von geringwertigem Abfall in hochwertiges Protein
  • Innovatives Vertical Farming von The Cricket Lab macht Insektenprotein für die Lebensmittelproduktion deutlich günstiger

Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro im Müll. Laut FAO werden 30 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Produktion von Lebensmitteln genutzt, die verschwendet werden. Mit 40 bis 50 Prozent verzeichnen Obst, Gemüse, insbesondere Wurzeln und Knollen, die höchste Verschwendungsrate aller Lebensmittel. Statistiken, die nachdenklich machen und nicht erst seit der Zero Waste Bewegung zunehmend an Dynamik gewinnen. Mit The Cricket Lab tritt nun ein Start-up an, mit innovativem Vertical Farming für Lebensmittelproduzenten günstiges Insektenmehl anzubieten, aber auch mit der Produktion in die lokale Circular Economy einzutreten.

Insektenmehl – das Protein der Zukunft

Schon seit Jahren verweisen Lebensmittel-Experten auf das Potenzial für nachhaltiges Insektenprotein in der menschlichen Ernährung. Doch nicht nur die Hemmschwelle, Insekten zu essen, ist bis dato eine Herausforderung für die Expansion des Insektenproteins gewesen. Vor allem der Preis machte das Mehl für die Lebensmittelproduktion wenig konkurrenzfähig gegenüber herkömmlich verwendeten tierischen Eiweißen. „Kaum jemand hat sich bisher mit industrieller Insektenzucht auseinandergesetzt und die Möglichkeiten näher erforscht.  Dabei sind die Kosten bereits mit tierischem Eiweiß konkurrenzfähig. Über 80 Jahre Forschung im Bereich der Geflügelzucht haben zu einem starken Kostenrückgang geführt.

Hier sehe ich ein ziemlich starkes Potenzial für Grillen, nur viel nachhaltiger und ethischer als in der konventionellen Tierhaltung“, sagt Radek Hušek, CEO von The Cricket Lab. „Der Aufbau von Blue Boxes, Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lüftung, Futtermenge und -rhythmus sind die Schlüsselvariablen für unsere Forschung“, erklärt Hušek, dessen Farm mittlerweile eine 400%ige Steigerung des Ertrags pro Quadratmeter erreicht hat und über eine Produktionskapazität von monatlich 14 Tonnen Grillen verfügt. Diese Quadratmeter-Produktion ist entscheidend für den Preis des Insektenmehls.

Einstieg in die Circular Economy

Die Gründer der weltweit größten Grillenfarm treten an, mit ihrer Wertschöpfungskette nicht nur das Protein kostenattraktiv für die Industrie herzustellen, sondern auch in ihrem Produktionsprozess positive Impulse in die lokale Kreislaufwirtschaft zu geben. Denn nach Angaben der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen können Insekten mit landwirtschaftlichen Nebenprodukten gefüttert werden, die normalerweise verschwendet werden. Grillen sind perfekte Verarbeiter von geringwertigem Abfall in hochwertiges Protein. Das Nebenprodukt der Insektenzucht, der Frass, besteht aus Exkrementen und ausgeschiedenen Exoskeletten. Dieses kann als organischer Dünger zur Anreicherung von Boden und Hydrokultursystemen verwendet werden und dient als natürliches Biopestizid.

„Unser eigenes Grillenfutter ist entscheidend. Grillen können schneller und größer werden. Das Futter kann aus organischen Nebenprodukten stammen, was zudem den Endpreis des Proteins senkt. Eine Kreislaufwirtschaft im Wesentlichen“, sagt Hušek und erklärt, dass dies der Forschungsschwerpunkt der nächsten Investitionsrunde sein wird. The Cricket Lab erhöht derzeit eine Investition in Höhe eines einstelligen Millionenbetrags, um sich stärker auf Forschung und Entwicklung zu konzentrieren, mit dem Ziel, die Kosten für Grillenmehl unter die anderer tierischer Proteine auf dem Markt zu senken.

Quelle Laika Communications GmbH

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