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Westerwelle Startup Haus Kigali powered by Evonik Stiftung in Ruanda

Westerwelle Startup Haus Kigali powered by Evonik Stiftung in Ruanda

Nach der erfolgreichen Eröffnung des Westerwelle Startup Haus powered by Evonik Stiftung im Oktober vergangenen Jahres folgte nun ein weiterer Meilenstein in der Kooperation zwischen der Westerwelle Foundation und der Evonik Stiftung in Ruanda. Am 17. Mai 2019 wurde der Makerspace Kigali eröffnet. Der Makerspace umfasst die Werkbereiche Technologie, Elektronik und Textilherstellung. Damit geht die berufliche Bildung in Kigali direkt ins digitale Zeitalter. So werden Schulungsinhalte zu den 3D-Druckern vorab mittels einer App überprüft. Nach erfolgreichem Abschluss der App-basierten Prüfung ermöglicht ein Zertifikat den Zugang zum Makerspace. Die jungen Gründerinnen und Gründer können dann mit der modernen Ausrüstung 3D-Prototypen entwickeln. 

Der innovative Charakter des Makerspaces zeigt sich auch im Bereich des Selbstlernens.

Evonik hat gemeinsam mit der Universität Bielefeld eine Lern- und Virtual Reality-Anwendung entwickelt, die Einblicke in die Kunststofftechnik von Evonik gibt. Mittels der Digitalisierung steht diese Arbeitswelt auch allen Nutzern des Makerspaces Kigali zur Verfügung. 

Auch Dr. Heike Bergandt, Geschäftsführerin der Evonik Stiftung, betonte in ihrem Grußwort den Innovationscharakter und die Einzigartigkeit des Makerspaces: „Es gibt viele Startup Häuser in der Welt, aber wenige, die einen so gut ausgestatteten Makerspace haben. […] Das ist ein sehr guter Anfang, um daraus eine Erfolgsgeschichte zu machen, muss der Makerspace zu einem Ort werden an dem Menschen sich treffen und gemeinsam daran arbeiten ihre Visionen zu verwirklichen.“ 

Zu den Beweggründen für die Einrichtung eines Makerspaces sagt der Programm Manager des Westerwelle Startup Haus Programms, Guido von Westerholt: „Wir wollen das Thema Design Thinking stärker in den Mittelpunkt rücken und den Nutzern dieses Konzept in praktischen Workshops an den Werkstationen vermitteln. Dieses umfassende Angebot ist ein konkreter Beitrag dazu, Menschen eine bessere Ausbildung zu ermöglichen und ihnen in ihrer Heimat Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu bieten.“ 

Neben Vertretern der Evonik Stiftung und der Westerwelle Foundation waren auch zwei Redner geladen, die selbst viel Erfahrung in der Konzeption und dem Aufbau von Makerspaces in verschiedenen Ländern haben. Babasile Daniel Oladele-Emmanuel, Gründer von GreenLab Microfactory, Nigerias erstem FabLab, und Manager des OpenLab an der Helmut Schmidt Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg sprach über seine Vision für Makerspaces und Gemeinschaften von Innovatoren auf dem afrikanischen Kontinent und darüber hinaus: „Mangel an Ressourcen sollte nicht zu mangelndem Einfallsreichtum führen. Es ist an der Zeit unsere vorhandenen Ressourcen zu nutzen um Lösungen für unsere Herausforderungen zu finden.“

Auch Vuyisa Qabaka hat in seiner Position als Partner bei HYBR, einer panafrikanischen Beratungsfirma mit Schwerpunkt Innovationen aus Südafrika, und als engagierter Unterstützer junger Startups auf dem afrikanischen Kontinent viel Erfahrung gesammelt. „Wenn Menschen ein Ziel vor Augen haben erreichen sie mehr. […] Eine Idee ohne wirklichen Antrieb, ohne Ziel wird in den seltensten zum Erfolg führen“, so Herr Qabaka. 

Im Vorfeld der Eröffnung hat das vierköpfige Team des Makerspace Kigali mit 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Workshop zum Thema „Aquaponik“ durchgeführt, dessen Ergebnisse den geladenen Gästen vorgestellt wurden. Grundlage für das Projekt bildete die innovative Herangehensweise Fischzucht und wasserbasierten Gemüseanbau zu kombinieren. „Es war uns wichtig, den Teilnehmern des Workshops sowie den geladenen Gästen zu veranschaulichen, welch vielfältige Möglichkeiten der Makerspace Kigali bietet.

Er diente uns außerdem als erster Anstoß für Partnerschaften hier in Ruanda, die wir zukünftig ausbauen wollen, um mehr jungen Produktdesignern im Land die Chance zu verschaffen ihre Ideen zu testen und neue Innovationen zu schaffen“, so Guido von Westerholt. 

Foto: von links nach rechts: Sangwa Rwabuhihi (General Manager WSHK), Babasile Daniel Oladele-Emmanuel (Manager OpenLab Hamburg und Gründer GreenLab Microfactory Nigeria), Dr. Heike Bergandt (Geschäftsführerin der Evonik Stiftung), Susanne Peitzmann (Leiterin Gesellschaftliches Engagement der Evonik Stiftung), Guido von Westerholt (Programm Manager Westerwelle Startup Haus Programm), Vuyisa Qabaka (Partner bei HYBR) und Bertie Ford (Makerspace Manager).

Quelle MMP Event GmbH 

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