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Team ZoneApp

ZoneApp vernetzt Menschen lokal und nachbarschaftlich miteinander

ZoneApp – lokales Netzwerk für Städte, Stadtviertel, Universitäten, Fußballstadien, Schulen und viele andere Orte

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen ZoneApp doch kurz vor!
ZoneApp ist ein lokales Netzwerk für Städte, Stadtviertel, Universitäten, Fußballstadien, Schulen und viele andere Orte.
Hinter ZoneApp stehen vier Studenten aus Furtwangen, Freiburg und Köln, die das Projekt in fast zwanzig Monaten Arbeit verwirklicht haben.

Wie ist die Idee zu ZoneApp entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir sind eigentlich 2×2 beste Freunde. Daniel und Stefan kannten sich aus dem Studium in Furtwangen im Schwarzwald. Paul und Ich (Matthias) haben uns in der Schule in Aachen kennengelernt. Die Idee hat uns dann zu viert zusammen geführt.
Wir haben länger über ein lokales Netzwerk nachgedacht. Die Idee, dass Zonen für ein lokales Netzwerk sinnvoll sind fußt auf dem Gedanken, dass eine Stadt vielfältig ist. Beispielsweise haben die Menschen in einem Stadtviertel vielleicht nicht dieselben Interessen wie die Studenten an einer Universität. Daher wollen wir für Stadtviertel und Universitäten einen eigenen Raum schaffen.
Paul und ich haben die Idee im April 2014 Daniel und Stefan vorgestellt. Ein paar Wochen später haben wir uns zum ersten Mal getroffen, festgestellt, dass es passt und beschlossen, zu viert ein Start-up zu gründen. Das war eigentlich recht unkompliziert.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war das Gründen neben dem Studium: Da wir immer wieder anderweitig verpflichtet waren, haben wir fast 20 Monate an dem Projekt gearbeitet.
Herausfordernd waren vor allem die Zonen selbst. Um deutschlandweit für Städte und Stadtviertel Zonen anzubieten, mussten wir fast 30.000 Zonen „mappen“. Das war auch technisch herausfordernd, weil wir zunächst ein eigenes Tool nur für diesen Prozess entwickeln mussten.

Wer ist die Zielgruppe von ZoneApp?
Momentan konzentrieren wir uns primär auf Studenten. Allerdings finden wir besonders spannend, dass ZoneApp völlig unterschiedliche Zielgruppen erreichen könnte: Durch die Zonen können wir für jedes Stadtviertel, jede Stadt und viele andere Orte wie Universitäten oder Fußballstadien einen eigenen Newsfeed anbieten.
Mit den Zonen für Fußballstadien wollen wir Fußballfans erreichen. Mit Zonen für Universitäten wollen wir Studenten erreichen und mit Stadtvierteln die Gemeinschaften in Vierteln. Überall dort, wo bestimmte Gruppen einen Ort des Zusammenkommens haben, könnte ein lokales Netzwerk nützlich und hilfreich sein.

Wie funktioniert ZoneApp?
Nachdem Nutzer per GPS lokalisiert wurden, stehen ihnen bis zu drei Zonen zur Auswahl. Wird ein Nutzer beispielsweise auf dem Campus der Universität Freiburg lokalisiert, stehen automatisch die Zonen „Universität Freiburg“, “Altstadt“ und „Freiburg“ zur Verfügung.
Zonen sind also fest abgegrenzte Gebiete einer Stadt oder eines Stadtviertels.
In jeder Zone gibt es einen öffentlichen Newsfeed. Nutzer können Texte und Fotos veröffentlichen. Beiträge können sowohl auf- als auch abgewertet werden. Daneben können Beiträge kommentiert werden.

ZoneApp, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das ist für uns schwer zu sagen. Ein lokales Netzwerk ist eine große Herausforderung, weil man an einem Ort relativ viele Nutzer benötigt. Daher wollen wir die App zunächst an einigen Orten in Deutschland als lokales Netzwerk etablieren. Vor allem interessiert uns, wie die App von unseren Nutzern genutzt wird, um mit der Zeit Verbesserungen einzuführen. In ferner Zukunft hoffen wir natürlich darauf, dass wir mit ZoneApp die Landschaft der sozialen Netzwerke um ein lokales Netzwerk ergänzen können.
Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Unsere Herausforderung war das Gründen neben dem Studium. Da kann es auch mal passieren, dass man zwei oder drei Wochen nicht voran kommt, weil andere Verpflichtungen rufen. Für uns war es dann wichtig, viel Geduld und Entschlossenheit mitzubringen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wichtig ist, dass man nicht aufhört und versucht wenigstens kleine Schritte nach vorne zu machen. Ansonsten: Keine Angst Fehler zu machen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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