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zupply Freelancer Relationship Management

zupply– Der unternehmensweite Freelancer-Pool zum effizienten Freelancer Relationship Management

Können Sie sich kurz unseren Lesern vorstellen
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply : Wir sind Jan und Christopher von zupply.
Seit 2013 entwickeln wir unsere SaaS-Anwendung, die Unternehmen den Überblick über ihren bestehenden Freelancer-Pool gibt und sie in Zusammenarbeit mit den Freelancer ständig über Verfügbarkeiten, neue Fähigkeiten, Stundensätze und Kontaktdatenauf dem Laufenden hält.
Mit zupply ermöglichen wir unseren Kunden die schnelle und einfachere Projektbesetzung, ohne veraltete Excel-Tabellen oder viele Telefonate.
Ganz wichtig ist uns zu betonen, dass wir keine Vermittlungsplattform sind. Wir bieten eine intelligente Datenbank, die jedes Unternehmen für sich selbst aufbaut um bestehendes Wissen zu speichern und jederzeit bspw. auch beim Ausscheiden eines Mitarbeiters oder nach vielen Jahren noch verfügbar ist. Wissensmanagement in der Cloud sozusagen.

Wie ist die Idee zu zupply entstanden?
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply : Aus unseren vorherigen Tätigkeiten als Freelancer und Projektmanager kannten wir die Probleme und Schmerzpunkte, die bei Projektbesetzungen auftreten. Als Freelancer wird man häufig kontaktiert, wenn man gerade mitten in einem Projekt steckt. Als Projektmanager ruft man Freelancer an, von denen man denkt, dass sie passen, weiß aber gleichzeitig gar nicht, ob der Kollege an einem anderen Standort nicht einen viel geeigneteren Kandidaten in seiner Excel-Liste „verwaltet“.
Diesen Austausch zwischen Freelancern und Unternehmen sowie zwischen den Kollegen wollten wir verbessern. Deshalb haben wir viel mit „Betroffenen“gesprochen und kamen zu dem Schluss, dass hier softwaremäßig etwas gemacht werden muss.

Von der Idee bis zur Gründung was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? Welche Rolle spielen Gründer und Startup Events/Wettbewerbe?
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply : Das Gewinnen der ersten Kunden, noch bevor wir die erste Zeile Code geschrieben haben, war sicher die größte Herausforderung und gleichzeitig ein toller Meilenstein. Wir wollten etwas entwickeln, das auch wirklich gebraucht wird und unseren Kunden den Alltag signifikant erleichtert. Aus diesem Grund haben wir zu Anfang viele Interviews mit potentiellen Kunden in ganz Deutschland geführt. Durch dieses Vorgehen haben wir quasi von Anfang an Umsatz generiert und konnten zupply sehr gut bootstrappen. Trotzdem merken wir, wie kritisch deutsche Unternehmen im Hinblick auf Cloud-Anwendungen sind. In den USA beispielsweise tuen wir uns um ein vielfaches leichter.
Nochmal zu Finanzierung, mittlerweile werden wir zusätzlich durch ein Accelerator-Programm der EU unterstützt und können uns voll auf die Weiterentwicklung und den Vertrieb konzentrieren.
Ein Startupevent, nämlich das Startup Weekend Hamburg spielte eine ganz besondere Rolle in unserer Geschichte, denn bei diesem haben Jan und ich uns im Jahr 2011 kennengelernt.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren?
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply : Wir setzen sehr stark auf den Austausch mit unseren Kunden um ein echtes Vertrauensverhältnis aufzubauen und ehrliches Feedback zu erhalten. Aber auch davor, beim Vertrieb, setzen wir voll auf das persönliche Gespräch. So haben wir uns dazu entschieden, die Kaltakquise am Telefon im Gründerteam zu machen, um bereits von potentiellen Kunden zu erfahren, welche Probleme unsere Software lösen muss um interessant zu sein.

Wer ist die Zielgruppe von zupply?
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply : Wir richten uns mit zupply vorrangig an Unternehmen, die besonders viel mit Freelancern arbeiten. Beispielsweise Werbe-, Internet-, Nachrichtenagenturen. Aber natürlich auch an die Freelancer, welche mit unserer Software verwaltet werden und mithelfen ihre Daten auf dem Laufenden zu halten.

zupply wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply : Wir werden auch weiterhin ein schlankes Tool bleiben, welches nur um Funktionen wächst, die auch wirklich unserem Ziel dienlich sind, nämlich den Projektbesetzungsprozess so einfach und effizient wie möglich zu machen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Jan Tammen und Christopher Murach/zupply :
• Sucht euch ein wirkliches Problem, das gelöst werden soll.
• Sprecht mit den Leuten, deren Problem ihr lösen wollt.
• Versteht eure Zielgruppe.
• Fokus, Fokus, Fokus.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jan Tammen und Christopher Murach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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