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Samstag, November 26, 2022

Blockchain-Startups in Deutschland – ein Überblick 

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Der UNITEDNETWORKER akribisch recherchierte Informationen über Gründer und Startups. Neben Porträts junger Unternehmer und erfolgreicher Startups und deren Erfahrungen liegt der Fokus auf KnowHow von A bis Z sowohl für Gründer, Startups und Interessierte. Wir begleiten, Startups von der Gründungsphase bis zum erfolgreichen Exit.

Die Blockchain ist eine vielversprechende Möglichkeit zur Technologisierung verschiedener Anwendungen. Das Weltwirtschaftsforum geht davon aus, dass Dienstleistungen auf dieser Basis schon im Jahr 2027 rund zehn Prozent des BIP ausmachen könnten. Einige erfahrene Experten sehen in der Weiterentwicklung der Blockchain tatsächlich etwas ähnliches wie damals bei der Entstehung des Internets. Potenzial ist vorhanden, aber wie hoch ist die Bereitschaft der deutschen Unternehmen, hier tatsächlich Knowhow zu investieren?

Ist die Blockchain das neue Internet? 

 Das Thema Blockchain ist in den Köpfen der Menschen angekommen, nicht ganz unverantwortlich hierfür ist der Bitcoin. Durch einige Aufs- und Abs in der Vergangenheit und Gegenwart konnte der Bitcoin für Aufmerksamkeit sorgen und immer mehr Menschen interessieren sich dafür, welches System dahinter steckt. Auch die Nachfrage, nach seriösen Trading-Anbietern, wie easyMarkets,  steigt immer weiter an. 


Das die Blockchain mehr kann als nur Kryptowährungen transferieren, scheint mittlerweile angekommen zu sein. Der größte Vorteil liegt darin, dass die betriebliche Effizienz steigerbar scheint, die Kosten aber gesenkt werden können. Das bietet für viele Branchen nachhaltige und effiziente Möglichkeiten. 


Die Hauptfunktionen der Blockchain sind Transaktionen und Aufzeichnungen. Dadurch lassen sich viele Prozesse durch ein „wenn-dann“ Verfahren automatisieren. „Wenn“ eine Bestellung ausgelöst wird und das Geld eingeht, „dann“ erfolgt automatisch der Warenversand. 


Welches Potenzial hat die Blockchain in Deutschland? 

In Südafrika geben rund 22 Prozent der Bevölkerung an, dass sie mit Kryptowährungen schon einmal in Berührung kamen. In Deutschland sind die Menschen zurückhaltender und Experten gehen davon aus, dass es allein bis zur Skalierung der Blockchain noch bis zu fünf Jahre in Deutschland dauern wird. Gerade jetzt, wo der Bitcoin auf historischer Talfahrt ist, sind die Menschen misstrauisch geworden, obwohl das Blockchain-System nichts mit dem Coin per se zu tun hat. 

Die größte deutsche Blockade ist, dass viele Technologien noch nicht ausgereift sind. Auch die begrenzte Skalierbarkeit ist ein Risiko, denn die Blockchain kann zwar automatisiert arbeiten, ist aber nicht in der Lage, große Mengen an Transaktionen parallel zueinander zu verarbeiten. 

Das zeigt ein Blick auf die Bitcoin-Blockchain, deren Verarbeitungskapazität bei rund sieben Transaktionen pro Sekunde liegt. Das klingt viel, jedoch hat das Kreditkartenunternehmen VISA eine Potenzial von 24.000 Transaktionen pro Sekunde und zeigt klar auf, dass hier etwas nachgebessert werden muss. 

Blockchain-Startups in Deutschland langsam im Kommen 

Mit Blick auf das Ende von 2022 gab es im deutschen Blockchain-Ökosystem rund 177 Blockchain-Startups. Der größte Teil dieser Unternehmen gehört zum Investmentbereich, darauf folgenden Public Chain Infrastruktur und Enterprise Infrastruktur.

Flächendeckend lässt sich feststellen, dass 77 der großen Startups ihren Start in Berlin hingelegt haben, 22 sind in München ansässig und 18 haben sich für Frankfurt am Main als Location entschieden. Es ist eindeutig erkennbar, dass kleine Regionen überhaupt keine Rolle spielen und damit auch erklärt werden kann, warum Deutschland überhaupt keine Rolle als Vorbild im Bereich der Blockchain spielt. 

Schweiz und UK gehören hingegen zu den namhaften Ländern, denen echtes Potenzial zugeschrieben wird, und doch scheint Berlin die zweite Heimat vieler Blockchain-Experten zu werden. Um wirklich Fuß zu fassen müssen vor allem die Regulierungsbehörden schneller und blockchainfreundlicher agieren. 

Autor Raphael Lang

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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