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erdbeerwoche lanciert 1. Periodenslip aus Fairtrade-Biobaumwolle

erdbeerwoche lanciert 1. Periodenslip aus Fairtrade-Biobaumwolle

Das österreichische Social Business erdbeerwoche erweitert sein Sortiment um Menstruationsunterwäsche.

Vor kurzem präsentierte die erdbeerwoche – das erste auf Menstruation spezialisierte Social Business aus Österreich – ihr neuestes Produkt: einen in Europa produzierten Periodenslip, welcher das Menstruationsblut direkt auffängt. „Bei unserem Periodenslip handelt es sich um die erste Menstruationsunterwäsche, bei welcher Fairtrade zertifizierte Biobaumwolle zum Einsatz kommt. Zudem war es uns wichtig, ein Produkt zu kreieren, das all unsere Ansprüche an Nachhaltigkeit erfüllt: Das bedeutet, der Slip ist wird in der EU produziert, besteht ausschließlich aus zertifizierten Materialien und die Lieferkette ist transparent nachvollziehbar,“ zeigt sich erdbeerwoche-Co-Gründerin Annemarie Harant stolz.

So funktioniert Menstruationsunterwäsche

Periodenslips sind Unterhosen, die Menstruationsblut durch eine Saugschicht sowie einen Auslaufschutz aufsaugen und dichthalten. Sie können als alleiniges Menstruationsprodukt verwendet werden, oder als Zusatzschutz für Menstruationstasse oder Tampon. Menstruationsunterwäsche kann ohne Übung und Vorkenntnisse angewandt werden und hilft, jede Menge Geld und Müll einzusparen. Gerade in Zeiten, in denen Umwelt- und Klimaschutz an Bedeutung gewinnen, ist es wichtig, intelligente nachhaltige Lösungen für sämtliche Lebensbereiche anzubieten. Angesichts der Tatsache, dass eine Frau bis zu 17.000 Tampons oder Binden in ihrem Leben benötigt, sind nachhaltige und ressourcensparende Produkte wie der Periodenslip oder die Menstruationstasse relevanter denn je.

Periods for Future! Wiederverwendbare Menstruationsprodukte am Vormarsch

„Wir von der erdbeerwoche beobachten den Monatshygienemarkt schon seit über 8 Jahren. Unsere Mission war und ist es, das Tabu der Menstruation zu brechen und nachhaltige Monatshygiene in den Mainstream zu bringen. Dabei arbeiten wir mit eng mit den Herstellern der Produkte zusammen, um bestehende Sortimente in punkto Komfort und Nachhaltigkeit zu verbessern,“ erklärt Bettina Steinbrugger, Co-Gründerin der erdbeerwoche. 

Bereits seit einigen Jahren ist ein eindeutiger Trend hin zu wiederverwendbarer Monatshygiene zu verzeichnen. Waren beispielsweise Menstruationstassen noch vor einigen Jahren den meisten Frauen unbekannt, sind sie mittlerweile im Mainstream angekommen. Stoffbinden und Menstruationsunterwäsche sind hingegen erst seit Kurzem in Deutschland und Österreich im Kommen. Der Trend ist aus den USA zu uns übergeschwappt. „Mit den am Markt verfügbaren Produkten waren wir allerdings aus Nachhaltigkeitssicht nicht wirklich zufrieden. Also haben wir gemeinsam mit unserem Unterwäschelieferanten aus Deutschland monatelang an einem Periodenslip getüftelt, der alle Ansprüche an Komfort und Umweltbewusstsein erfüllt,“ so Steinbrugger.

Periodenslip-Vorbestellungen ab sofort möglich

Die erste Charge der erdbeerwoche Periodenslips war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. „Wir wollten ursprünglich nur einen kleinen Pilottest mit unserer Community machen, um zu sehen, wie die Menstruationsunterwäsche ankommt. Die News sprachen sich aber wie ein Lauffeuer herum und so waren die Periodenslips innerhalb eines Monats ausverkauft,“ freut sich Harant über den Erfolg des neuen Produktes. Die nächste Lieferung ist für Anfang Dezember geplant – Vorbestellungen sind aber bereits jetzt möglich unter www.erdberwoche-shop.com. Ein erdbeerwoche-Periodenslip kostet €24,90.

Fakten zum Umweltproblem von Hygieneprodukten

10.000 – 17.000 Monatshygieneprodukte verbraucht eine Frau in ihrem Leben

Allein in Deutschland verbrauchen alle Frauen gemeinsam pro Jahr ca. 1,5 Milliarden Tampons.

Ein Periodenslip ersetzt bis zu 200 Tampons oder Binden.

Tampons und Binden sind weltweit unter den Top 10 Produkten, die nach der Entsorgung im Meer landen.

Bio-Baumwolle schneidet beim Wasserverbrauch im Vergleich zu konventioneller Baumwolle um mehr als 50% besser ab und ca. 40% der Treibhausgase, die beim Anbau entstehen, können verringert werden.

Bei Baumwolle, die mit dem Fairtrade-Gütesiegel zertifiziert ist, werden u.a. stabile Mindestpreise und verbesserte Arbeitsbedingungen für die BäuerInnen sichergestellt und es gibt ein Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit sowie gentechnisch verändertem Saatgut.

Quelle Bild und Text: erdbeerwoche GmbH

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