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Montag, Oktober 3, 2022

Die Corona-Krise: Das Aus für mittelständische Unternehmen?

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Die Covid-19-Pandemie belastet den Mittelstand mit seinen Unternehmen nach wie vor stark und sorgt dafür, dass sich viele Betriebe unmittelbar vor dem Aus wähnen. Die Durststrecke ist lang und zehrt die Reserven und Kapazitäten der Unternehmen nach und nach auf, bis am Ende die Insolvenz droht. In solchen Situationen springt Ihnen der Experte Thomas Nehls gerne zur Seite.

Bevor ein Unternehmen geschlossen werden muss und Fachkräfte möglicherweise ohne Arbeitsplatz dastehen, kann nämlich so manches dagegen unternommen werden. Thomas Nehls erklärt im folgenden Gastbeitrag, wie er diese Unternehmen aus existentiell bedrohlichen Situationen retten und zu einer echten Perspektive führen kann.

Thomas Nehls führte nach seiner klassischen Kaufmannsausbildung mehr als ein Jahrzehnt als verantwortlicher Geschäftsleiter bundesweit verschiedene Häuser großer deutscher Handelskonzerne. Mit Anfang 40 stellte er die beruflichen Weichen mit seinem eigenen Handelsunternehmen auf Neuanfang, wobei gleichzeitig der erste Kontakt zur M&A Branche entstanden ist.

Hier fand Herr Nehls seine Berufung und ist nun schon seit 15 Jahren Experte in der Vermittlung mittelständischer Unternehmen. Mit seinem Team von 25 Mitarbeitern begleitet Herr Nehls als Head of M&A der Mercato Gruppe seine Mandanten bei der vertraulichen Veräußerung ihres Betriebs und hat damit zahlreichen Unternehmern den Weg in den Ruhestand ermöglicht, sowie den Bestand von Arbeitsplätzen gesichert.

Corona und der deutsche Mittelstand

Vor allem der deutsche Mittelstand hat die Pandemie knallhart und ohne Schonung zu spüren gekommen. Der Ausfall von Arbeitskräften, die Schließung von wichtigen Zulieferern, die Unterbrechung von weltweiten Handels- und Lieferketten – und immer, wenn gerade ein Silberstreif am Horizont aufgetaucht ist, kam der nächste Rückschlag und machte alles zunichte. Die Politik konnte auch nur bedingt helfen und ließ ihren meist großen Worten, die immer die Wichtigkeit des Mittelstands für unser Land betonen, kaum Taten folgen. Viele Mittelständler fühlen sich im Stich gelassen und haben versucht, sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Allerdings ist das in einer weltweiten Krise auch nur bedingt möglich und so stehen mittlerweile nicht wenige vor den Scherben ihres Lebenswerks.

Teilverkäufe als Exit-Strategie anwenden?

Steht ein mittelständischer Betrieb unmittelbar vor einer Insolvenz und vor dem wirtschaftlichen Aus, gilt es unbedingt, noch einmal alles zu bündeln und sich auf eine Lösung zu fokussieren. Diese kann mit einer klugen Exit-Strategie erreicht werden, die sowohl dem Unternehmer als auch den Mitarbeitern hilft. Wenn man Teile des Unternehmens an aktive oder auch stille Gesellschafter verkauft, kann das Unternehmen erhalten bleiben und die Arbeitsplätze gesichert werden.

Ein solcher Teilverkauf von eigenen Anteilen kann der Anfang einer gezielten Exit-Strategie sein. Außerdem wird eine unter Umständen fehlende Nachfolge frühzeitig geregelt und somit der Fortbestand der Firma gesichert, wenn sie anteilig in einen größeren Konzern einfließt oder ein Marktbegleiter als Partner gewonnen wird. Dabei partizipiert auch der neue Besitzer in Form von Synergieeffekten oder Zugang zu neuen Märkten und Kunden. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist die (Teil)- Übernahme eines Betriebs zusätzlich ein Weg für den Übernehmer, Fachkräfte zu generieren.

Natürlich tut die Aufgabe des eigenen Betriebs weh, aber dieses Prozedere ist um Längen besser und verantwortungsvoller als ein totaler K.O. Die Einbindung eines Transaktionsberaters wie Thomas Nehls bietet sich hierbei an, da dieser die spezifischen Abläufe und Prozesse eines Unternehmensverkaufs kennt und entsprechend individuelle Lösungen entwickeln kann.

Alle Beteiligten gewinnen

Oft gelingt es bei Teilverkäufen, das zu veräußernde Unternehmen unter das Dach einer großen Gruppe mit den entsprechenden Vorteilen und Sicherheiten zu bringen. Das bedeutet schlussendlich, dass die vorhandenen Arbeitsplätze in eine strukturierte und abgesicherte Zukunft überführt werden. Der Unternehmer erhält das nötige Kleingeld für seinen Ruhestand und die übernehmende Gesellschaft profitiert ebenfalls. Ein verantwortungsbewusster Inhaber sollte sich also auf jeden Fall mit dem Thema eines Teilverkaufs ernsthaft beschäftigen, wenn er der drohenden Schließung seiner Firma ins Auge schauen muss. Mit diesem Weg können alle Beteiligten letztendlich als Gewinner aus der Transaktion hervorgehen.

Ein Fazit

Verantwortung als Unternehmer tragen bedeutet auch, in einer schweren Zeit kluge und weitreichende Entscheidungen zu treffen, die dem Unternehmen, den Mitarbeitern und ihren Arbeitsplätzen helfen. Mit dem beschriebenen Weg kann das auch in Zeiten der Pandemie gelingen und die Beteiligten trotz aller Widrigkeiten absichern.

Autor:

Thomas Nehls führte nach seiner klassischen Kaufmannsausbildung mehr als ein Jahrzehnt als verantwortlicher Geschäftsleiter bundesweit verschiedene Häuser großer deutscher Handelskonzerne. In dieser Zeit entwickelte Herr Nehls seine ausgeprägten unternehmerische Fähigkeiten und trug neben der Ergebnis-auch die Personalverantwortung für bis zu 250 MitarbeiterInnnen.

Anfang 40 stellte er die Weichen mit seinen eigenen Handelsunternehmen auf Neuanfang. Gleichzeitig entstand der erste Kontakt zur M&A Branche.Hier fand Herr Nehls seine Berufung und ist seit 15 Jahren Experte in der Vermittlung mittelständischer Unternehmen. Mit seinem Team von 25 Mitarbeitern begleitet Herr Nehls als Head of M&A der Mercato Gruppe seine Mandanten bei der vertraulichen Veräußerung ihres Betriebs und hat damit zahlreichen Unternehmern den Weg in den Ruhestand ermöglicht sowie den Bestand von Arbeitsplätzen gesichert. Gleichzeitig ebnete er Existenzgründern den Weg in die Selbständigkeit durch den Erwerb eines Unternehmens.

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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