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Mittwoch, Dezember 7, 2022

Shadowban auf Social Media

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Experte verrät, was im Fall von Reichweitenverlust zu tun ist und wie man das mit gezieltem Online-Marketing verhindert

Viele Unternehmen haben ihre Werbestrategien auf Social Media verlegt. Doch was, wenn die so wichtigen Interaktionen wie Likes und Kommentare plötzlich ausbleiben? „Wer es mit dem Promoten auf Social Media zu gut meint, ruiniert sich seine Strategie. Die Plattformen strafen bestimmte Handlungen sofort ab“, erklärt Nicolai Maihöfer. „Unter einem sogenannten Shadowban leidet nicht selten das ganze Geschäft.“

Nicolai Maihöfer ist Online-Marketing-Experte und weiß, wie schnell sich Unternehmen im Shadowban wiederfinden. Gerne verrät er in diesem Gastbeitrag, welche Aktivitäten man auf Social Media besser vermeiden sollte, um seine Reichweite zu erhalten.

Der Shadowban – was ist das eigentlich?

Als Shadowban wird das teilweise oder vollständige Blockieren eines Users sowie seiner Inhalte in den sozialen Medien bezeichnet. Der von ihm veröffentlichte Content wird anderen Nutzern nicht mehr angezeigt, wodurch seine Reichweite deutlich eingeschränkt ist. Betroffene Personen können keine Beiträge mehr verfassen oder Inhalte anderer User kommentieren. Auch die Like- und die Follow-Funktion sind in solchen Fällen nicht mehr nutzbar. Das Ziel besteht folglich darin, die Interaktion auf der sozialen Plattform spürbar absinken zu lassen.

Wie lässt sich ein Shadowban erkennen?

Wer von einem Shadowban betroffen ist, kann dessen Auswirkungen meist recht leicht erkennen. Denn in der Regel stellt sich innerhalb weniger Tage ein starker Rückgang der Like- und Follower-Zahlen ein. In einigen sozialen Medien wird dem betroffenen User auch angezeigt, dass er zeitweise – meist für eine Dauer von drei bis 14 Tagen – keine neuen Beiträge veröffentlichen darf oder dass das Versenden der Direktnachrichten für ihn eingeschränkt ist. Auch beim Verwenden der Suchfunktion kann es zu Problemen kommen.

Warum kommt es zu einem Shadowban?

In der Regel gibt es konkrete Anlässe für einen Shadowban, die im Verhalten des betroffenen Users zu sehen sind. Etwa, wenn dieser Gewalt propagiert, andere Nutzer bedroht oder in seinen Beiträgen zum Mobbing greift. Ebenso, wenn er verbotene Inhalte postet oder verlinkt. Das Kaufen von Likes und Followern kann je nach sozialer Plattform gleichfalls unter Strafe gestellt werden. Zudem ist das Verbreiten von Fake News oder das Veröffentlichen eines allgemein minderwertigen Contents nicht gerne gesehen.

Wie lässt sich ein Shadowban vermeiden?

Wer einen Shadowban umgehen möchte, sollte zunächst ehrliche, authentische und interessante Inhalte veröffentlichen. Auch der Umgang mit anderen Nutzen muss den Regeln entsprechen und darf – selbst in emotionalen Momenten – keinen Anlass für eine Sanktion bieten. Zudem gilt es, lieber auf ein organisches Anwachsen des Accounts zu setzen, statt ihm mit gekauften Likes zu mehr Reichweite zu verhelfen. Insbesondere Unternehmens- und Werbekanäle müssen zudem die Vorgaben gegen die unlautere Reklame einhalten, dürfen also kein Clickbaiting betreiben.

Autor:

Nicolai Maihöfer ist der Geschäftsführer und Gründer der Marketingagentur Seven Bytes Media. Die Agentur hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden bei den Themen rund um die Webseiten- und Onlineshop-Erstellung zu unterstützen, um besonders schnell und einfach von ihrer Zielgruppe gefunden zu werden. Dabei sind Nicolai Maihöfer eine persönliche Beziehung zu seinen Kunden, ein transparenter Projektablauf sowie eine schnelle Skalierbarkeit besonders wichtig. Weitere Informationen unter: https://www.seven-bytes.de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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