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Freitag, Juli 1, 2022

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5 Tipps für Dein persönliches Erfolgsmanagement! 

Wer das Gefühl hat, dass der Tag auch 48 Stunden haben könnte und es dann immer noch nicht reicht, braucht zunächst einmal Zeit, um darüber zu reflektieren, welche Tätigkeiten wichtig sind und welche nicht. Das klingt zunächst paradox, doch die systemische Coachin Indrani Kurz weiß, dass der Zeitgewinn nur über ein temporäres und sich ständig wiederholendes Innehalten möglich ist. Die Techniken, wonach dies sicher gelingt, verrät sie uns im folgenden Gastbeitrag.

Tipp Nr. 1: Sorge für Tapetenwechsel

Wenn du dich eingeklemmt oder eingeengt fühlst, solltest du als “Soforthilfe” etwas an deinem Zustand ändern und dich aus dieser Enge befreien. Hierzu sind mehrere Methoden möglich. In jedem Fall empfehle ich Dir tiefes bewusstes Atmen, da dies deinem Gehirn einen Zustandswechsel suggeriert und sofort Ruhe in dein System bringt. Wenn Du die Gelegenheit hast, hilft z.B. auch ein kurzer Spaziergang von vielleicht zehn Minuten.

Die frische Luft, das Zwitschern der Vögel und einfach nur die Farbe der Pflanzen oder des Himmels kann wahre Wunder bewirken und dir nachhaltige Entspannung schenken. Wenn du dann an deinen Arbeitsplatz zurückkehrst, wirst du feststellen, dass du die Situation schon nicht mehr als so beklemmend wie zuvor empfindest. Dein Gehirn ist dadurch wieder in der Lage, Möglichkeiten zu erkennen und kreative Gedanken zu fassen. Damit ist schon einmal der Grundstein für den zweiten Tipp gelegt.

Tipp Nr. 2: Ziehe ein positives Fazit aus deinen bisher erbrachten Leistungen

Wir alle kennen Phasen, in denen wir denken, dass uns gerade wirklich gar nichts gelingt. Ein Optimist erreicht zwar auch nicht immer alles, was er sich vornimmt, jedoch hat er die deutlich besseren Karten als ein Pessimist, der direkt mit dem “worst case” rechnet. Negatives Denken ist definitiv keine Lösung. Mache dir bewusst, was du bislang alles geschafft hast. Heute, in der letzten Woche, in deinem ganzen Leben. Du wirst feststellen, dass dir mehr einfällt, als du gedacht hättest. Und aus dieser positiven bewussten Erfahrung gilt es, Kraft und neue Energie zu schöpfen. 

Im Arbeitsalltag plätschert vieles vor sich hin, die anderen halten bestimmte Leistungen von uns für selbstverständlich und lassen uns scheinbar keine Wertschätzung zuteil werden. Wenn Du dies so empfindest, hast du die sehr kraftvolle Möglichkeit, selbst für diese Wertschätzung zu sorgen. Oft ist es hilfreich, deine wertschätzenden Gedanken Dir selbst gegenüber laut auszusprechen – und wenn es Dir hilft, kannst du dir deine eigenen Worte auch auf dein Smartphone sprechen und dies genau dann anzuhören, wenn der Zweifel erneut droht, dich zu übermannen.

Sei dankbar für dich und das, was du bisher geschafft hast. Denn mit dem Gefühl der Dankbarkeit nimmst du positive Energie auf und öffnest deine Augen und alle deine anderen Sinne für Dinge, die du im gestressten und unzufriedenen Zustand gar nicht erkennen kannst.

Tipp Nr. 3: Die festgefahrene Struktur aufweichen

Ist das alles, was das Leben fragt: Kommst du zurecht mit dem Alltag? Die Antwort lautet klipp und klar: nein! Um aus dem “Trott” raus und in einen selbstbestimmten Alltag hinein zu kommen, solltest du deinen Tagesablauf unter die Lupe nehmen und dich fragen, warum du dies und jenes tust, für wen du es machst und welchen Gewinn dir diese Tätigkeit verschafft. Musst du es ausgerechnet jetzt machen oder kannst du es später erledigen oder vielleicht sogar auch ganz bleiben lassen? Wenn du dich von der einen oder anderen Tätigkeit befreit hast, wie setzt du die gewonnene Zeit sinnvoll ein?

Der Sinn dieser Fragen ist, die festgefahrene Struktur deines Alltags aufzuweichen und nur noch die Dinge zu tun, die Dir und deinem Wohlbefinden und Weiterkommen wirklich beitragen. Nebenbei bringt dies auch mehr Effizienz und Motivation in deinen Arbeitsablauf!

Tipp Nr. 4: Halte dir den Sinn der Tätigkeit vor Augen

Bei deinen Tätigkeiten ist nicht nur die reine Aktion wichtig, sondern viel wichtiger ist das Mindset, das dahintersteckt. Wenn du zum Beispiel viel für deine Kinder machst und dabei denkst, zu wenig Zeit für dich zu haben, frage dich, warum du das so tust. Vielleicht antwortest du, dass du deine Kinder liebst und dass es dir wichtig ist, dass sie behütet aufwachsen. Verändert diese Antwort den Blickwinkel auf die Aktivitäten, die du für sie unternimmst? Bist du nicht stolz darauf, so viel Arbeit auf dich zu nehmen, um eine gute Mutter zu sein?

Bei vielen Menschen tritt dieses Beispiel auch im Zusammenhang mit einer Arbeitsstelle auf. Dann lautet die Frage, ob die Arbeit Sinn macht und das Geld, das man damit verdient, es wirklich wert ist, sie weiter zu tun und ob man woanders, mit einer Tätigkeit, die zwar schlechter bezahlt ist aber mehr Spaß macht, am Ende des Tages nicht besser dastünde. Wenn du permanent gestresst bist, wirst du kaum Möglichkeiten finden, darüber überhaupt in Ruhe nachzudenken. Daher ist es wichtig, zunächst die vorangegangen Tipps zu beherzigen.

Tipp Nr. 5: Plane deine Tage mit klaren Zielsetzungen

Lasse dieses Vorgehen bei dir zur Routine werden und nehme dir am besten für jeden Tag schon am Abend vorher vor, wie die Schritte im einzelnen auszusehen haben. Denke daran und fühle wie stolz du auf dich sein wirst, wenn du alles erledigt hast.

Fazit

Auf den ersten Blick sieht es zwar wie eine wahre Herkulesaufgabe aus, aber wenn du sie in kleinere Schritte teilst und dir eine Zeitvorgabe für jeden einzelnen setzt, wirst du sehen, dass es ganz leicht ist.

Fokussiere dich stets auf die Dinge, die du geleistet und geschafft hast. Setze dich nicht unter Druck sondern und passe eventuell deine Zeitplanung so an, dass du weniger auf die nächsten Tage schieben musst, wenn du nicht alles auf einmal schaffen solltest. Und denke daran, du bist hier um Freude am Leben und Arbeiten zu haben und nicht um dein Leben auszuhalten.

Autor

Indrani Kurz ist systemischer Coach für Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung, selbständige Prozessberaterin und Mutter von zwei Söhnen.

https://indrani-kurz.de/

https://www.facebook.com/groups/MeineNeuePerspektive/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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