Donnerstag, Juni 20, 2024
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StartBildungDiese fünf Digitaltrends sind für kleine Unternehmen 2023 wichtig

Diese fünf Digitaltrends sind für kleine Unternehmen 2023 wichtig

Mehr Platz für Daten in der Cloud, ressourcensparende IT, neue Datenstrategien und verstärkte Online-Präsenz – Webhoster STRATO erklärt, warum gerade kleine Unternehmen diese Digitaltrends unbedingt auf ihre Agenda setzen sollten.

Einzelunternehmer und kleine Betriebe verbessern ihre Marktchancen deutlich, wenn auch sie auf digital setzen: Dann erreichen sie mehr Kundinnen und Kunden, können sie besser betreuen, verbessern die Kundenbindung und sichern so den Fortbestand ihres Geschäftes. STRATO erklärt, warum die folgenden Trends dabei wichtig sind.

Auslagerung in die Cloud

Kommunikation mit Kundinnen und Kunden findet immer häufiger über elektronische Kanäle statt. Damit wichtige Daten und Dokumente wirklich sicher gespeichert sind, geht der Trend auch bei Einzelunternehmen oder kleineren Betriebe hin zur Auslagerung von Dateien in die Cloud: Schließlich sind sie mit den Themen Datensicherung und Backups inhouse nicht selten überfordert.

Nutzen sie die Cloud, können sie sich darauf verlassen, dass der Provider alles unternimmt, um Daten absolut sicher zu speichern. Der Schritt in die Cloud bietet auch Vorteile beim Datenschutz: Zumindest deutsche Provider halten die europäischen Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen streng ein. Zudem ist eine Cloud-Lösung skalierbar, das heißt, Nutzende können ihren Speicherplatz zu jedem Zeitpunkt beliebig erweitern – oder, wenn nötig, auch reduzieren. Ein weiterer Vorteil der Cloud ist der ortsunabhängige Zugriff: Egal ob vom Büro, von unterwegs oder von Kundinnen und Kunden aus – jede Information ist, per Knopfdruck, immer verfügbar.

Ökologische Verantwortung durch Green IT​

Green IT ist so wichtig wie nie zuvor. Auch kleinere Firmen können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Am eigenen Arbeitsplatz sparen sie zum Beispiel mit modernen Geräten mit intelligenten Energiesparfunktionen Strom. Betreiben Firmen eine eigene Website, sorgt Sustainable Webdesign für einen energiesparenden Auftritt: Durch eine minimalistische Gestaltung und den Einsatz von Bildern, die auf Online-Auflösung konfiguriert sind oder von Videos, die etwa über Youtube indirekt eingebunden sind, lädt die Seite schneller und Nutzende benötigen beim Aufrufen weniger Energie.

Doch nicht nur die Website, sondern auch deren Bereitstellung können Firmen klimaschonend gestalten. Ein wichtiges Zeichen setzen Provider, die Green Hosting anbieten. Hier laufen die Rechenzentren ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien – idealerweise wird auch der gesamte CO2-Fußabdruck des Hosters ausgeglichen. Diese umweltfreundliche Alternative senkt auch den ökologischen Fußabdruck des eigenen Internetauftrittes deutlich.

Tausch von Daten gegen Mehrwert

Auch Kleinstunternehmen sind auf detaillierte Kundeninformationen angewiesen, um maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Das Problem: Strenge Datenschutzrichtlinien verhindern das Sammeln von Daten ohne das ausdrückliche Einverständnis der Verbraucherinnen und Verbraucher. Tatsächlich werden diese immer sensibler beim Umgang mit ihren persönlichen Daten und geben Informationen nur ungern preis – es sei denn, sie erhalten im Gegenzug einen Mehrwert.

Diesen Umstand sollten Firmen nutzen und sich auf Daten aus erster Hand, so genannte First Party Data, stützen: Beim Organisieren von Rabattaktionen, Gewinnspielen oder Umfragen geben Kundinnen und Kunden bereitwilliger Auskunft, wenn im Gegenzug ein Preis oder ein Nachlass winken. Derart gesammelte Daten haben in der Regel eine hohe Qualität, bilden die Wünsche der Kundinnen und Kunden ab und sind für Unternehmen eine optimale Grundlage, um personalisierte Angebote zu entwerfen.

Nutzung unterschiedlichster Digitalkanäle

Kundinnen und Kunden nutzen viele verschiedene Kommunikationskanäle. Deswegen sollten auch kleine Unternehmen auf Diensten wie Instagram, Facebook oder als Ansprachekanal auch auf WhatsApp sichtbar sein. Dieses kanalübergreifende Geschäftsmodell, bei dem Unternehmen stationären Handel, Social Media und Onlineshop miteinander verknüpfen, wird auch als Omnichannel-Strategie bezeichnet. Häufig ist es eine Veröffentlichung auf Facebook oder Instagram, die Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Website der Firma oder sogar ins Ladengeschäft lockt.

Verstärkung von E-Commerce

Die Zunahme der digitalen Affinität von Kundinnen und Kunden sollten auch kleine Unternehmen für sich nutzen und online und offline geschickt miteinander verknüpfen. Eine eigene Website ist daher eine logische Erweiterung zum Ladengeschäft. Je nach Branche dient sie als einfache Informationsplattform oder auch als Onlineshop. Wer fürchtet, der persönliche Kontakt zur Kundschaft könnte auf diesem Weg verloren gehen, kann „Click & Collect“ anbieten: Bei diesem Modell bestellt man im Internet, holt die Ware dann aber im Geschäft ab. So sparen Händlerinnen und Händler nicht nur Versandkosten, sondern können auch bei der Übergabe der Ware einen zusätzlichen Service anbieten, zum Beispiel in Form von spezifischen Informationen zum Produkt. Mit einem eigenen Onlineshop kann sich das Geschäft auch Verkaufsaktionen wie dem Black Friday integrierter anschließen und so preissensible Verbraucherinnen und Verbraucher online mit besonderen Rabatten erreichen.

Kurzum: Kleine Unternehmen sind näher an ihrer Kundschaft und können den persönlichen Kontakt sehr gut pflegen. Mit Hilfe digitaler Trends lernen sie die Bedürfnisse der Kunden und Kundinnen allerdings noch besser kennen und zeigen mehr Präsenz. Damit festigen sie die Kundenbindung, die auch in schwierigen Zeiten die Grundlage für Erfolg bleibt.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Brandmacher Agentur für Kommunikation GmbH

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