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Donnerstag, Oktober 21, 2021

Fernride erhält ein Investment in Höhe von 7,1 Millionen Euro in der Series A

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Redaktion
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Mit dem Geld will Fernride weiteren Unternehmen schon heute fahrerlose Logistikprozesse ermöglichen

Fernride, der Münchner Anbieter von Transportation-as-a-Service-Lösungen für fahrerlose Logistik, gibt heute den Abschluss seiner Series A-Finanzierungsrunde in Höhe von 7,1 Millionen Euro bekannt. Nach einer Seed-Finanzierungsrunde im Jahr 2019 sowie durch gewonnene Förderprojekte ist Fernride nun mit insgesamt deutlich mehr als 10 Millionen Euro finanziert. 

Angeführt wird die heute bekanntgegebene Runde vom Münchner VC 10x. Alle Bestandsinvestoren – darunter Speedinvest, Fly Ventures und UnternehmerTUM – beteiligten sich ebenfalls an der Runde. Ferner sind als Co-Investor bzw. Business Angel der US-amerikanische Deep-Tech-VC Promus Ventures und Olivier Bonnet, CTO von BlaBlaCar, beteiligt.

Fernride macht fahrerlose Logistik-Prozesse schon heute möglich

Während vollautonome Fahrzeuge noch Zukunftsmusik sind, kombiniert Fernride die bereits verfügbare autonome Technologie mit den menschlichen Fähigkeiten eines Teleoperators und schließt so die Lücke zum fahrerlosen Transport der Zukunft. 

Das Münchner Startup fokussiert sich zunächst auf standardisierte Transporte auf Betriebsgeländen (vgl. Häfen, Logistik-Terminals), wo heute allein in Europa über 100.000 LKW im Einsatz sind. So macht Fernride die Effizienz- und Sicherheitsvorteile autonomer Fahrzeuge schon heute für seine Kunden nutzbar, um Ihnen einen bedeutenden Vorsprung auf dem Weg zur fahrerlosen Logistik zu schaffen.

Die Technologie des Unternehmens baut auf mehr als zehn Jahren Forschung am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München auf und wird in diversen Projekten im Alltagsbetrieb optimiert.

Teleoperation integriert sich nahtlos in Betriebsabläufe

Mit Fernrides Technologie kann ein Teleoperator ein semi-autonomes Fahrzeug in Situationen „fernsteuern“, in denen die KI an ihre Grenzen stößt. So können fahrerlose Transporte sicher und rentabel durchgeführt werden, ohne bestehende Prozesse zu verändern oder zu destabilisieren. Schrittweise kann der Automatisierungsgrad über Over-The-Air Updates erhöht werden, um die Effizienz sukzessive zu steigern.

Dafür stattet Fernride die Fahrzeuge führender OEMs mit seinem Teleoperation-Stack aus und vernetzt sie über eine sichere und ultra-schnelle Datenleitung (uRLLC, „ultra Reliable and Low Latency Communications“) mit seinem Teleoperations-Zentrum. Dort kann ein menschlicher Teleoperator an seinem, einem Fahrzeug-Cockpit nachempfundenen, Bildschirmarbeitsplatz in kritischen Momenten eingreifen. Mittelfristig wird ein Teleoperator Flotten von bis zu 50 autonomen Fahrzeugen unterstützen können.

Fernride arbeitet mit weltführenden Logistikunternehmen, Spezialfahrzeug- und LKW-Herstellern im Rahmen von Forschungs- und Pilotprojekten zusammen. Mit dem neuen Investment wird das Gründer-Team aus Hendrik Kramer (CEO), Jean-Michael Georg (CTO) und Maximilian Fisser (COO) die Technologieplattform weiterentwickeln, um weitere Pilotprojekte mit Fortune500-Unternehmen durchzuführen. Zudem soll das Team am Münchner Standort kurzfristig von derzeit 30 Mitarbeitern auf 60 Mitarbeiter wachsen. 

Hendrik Kramer, Mitgründer und CEO von Fernride, sagt zum Investment:

„Fernride baut die führende Plattform für fahrerlose Logistik-Services auf. Wir freuen uns sehr, unsere Teleoperations-Technologie mit dem Investment weiterzuentwickeln und das Team auszubauen. So können immer mehr Unternehmen schon heute fahrerlose Logistik-Prozesse verwirklichen. Wir haben starke Partner aus der Logistikbranche sowie führende Fahrzeughersteller an unserer Seite. Mit diesem Investment können wir unsere Vision der fahrerlosen Logistik schnell auf die Straße bringen.“

Felix Haas, Partner der Münchner 10x Group, sagt:

„Fernride spielt in Sachen Potenzial in einer Liga mit unseren bisherigen Frühphaseninvestments wie beispielsweise Volocopter oder Luminar. Für mich ist das Team schon jetzt eines der stärksten in Europa. Ich bin überzeugt, dass Hendrik und sein Team einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg zum autonomen Fahren liefern werden. Wir sind stolz, Fernride auf diesem Weg zu unterstützen.“ 

Marie Hélène Armetsreiter, Partner bei Speedinvest, sagt:

„Fernrides Kombination aus starkem Team und spannender Technologie in einem gerade entstehenden Markt hat unglaubliches Potenzial. Bis autonomes Fahren auf breiter Basis im öffentlichen Verkehr verfügbar ist, wird noch einige Zeit vergehen. Fernride hat derweil mit dem Go-to-Market über Logistikanwendungen auf Privatgelände einen skalierbaren Weg gefunden, um diese Entwicklung stark zu beschleunigen. Autonomes Fahren wird die nächste echte Disruption in unserer Gesellschaft – Fernride macht fahrerlose Prozesse schon heute möglich.

Quelle Ballou Germany

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