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Dienstag, November 29, 2022

Upway expandiert in die USA: Nach erfolgreichem Deutschland-Launch zieht es den Anbieter von refurbished E-Bikes über den Atlantik

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Upway bald in fünf Märkten aktiv
Expansion in die USA nur ein Jahr nach der Gründung
Starkes Wachstum: Investment von 31 Millionen US-Dollar in zwei Finanzierungsrunden und Umsatz in Höhe von 10 Millionen Euro im ersten Geschäftsjahr

Upway, der Refurbishment-Spezialist für E-Bikes, kündigte heute auf dem Websummit in Lissabon an, dass das Geschäft bis Jahresende auch auf die Vereinigten Staaten ausgedehnt wird. Das Unternehmen wurde im November 2021 von den beiden Ex-Uber-Managern Toussaint Wattinne und Stéphane Ficaja in Paris gegründet. Nach Frankreich, Belgien und den Niederlanden ist das Angebot von Upway seit dem Sommer 2022 auch in Deutschland vertreten. Mit den USA wird Upway innerhalb von zwölf Monaten in fünf Märkten aktiv sein.

“Deutschland ist eine Fahrradnation und das Interesse an E-Bikes ist hier in ganz Europa am stärksten. Daher sind wir mit großen Erwartungen auf dem deutschen Markt gestartet“, sagt Toussaint Wattinne, Co-Gründer und CEO von Upway. “Wir haben Mitte des Jahres in Berlin unsere zweite Werkstatt eröffnet, die sogar doppelt so groß wie unser Pariser Standort ist. Mit über 700 Produkten bietet Upway die größte Auswahl an generalüberholten E-Bikes in Deutschland, von City-E-Bikes bis hin zu Cargo-, Longtail-, Trekking- und Mountain-E-Bikes, und spielt damit eine führende Rolle bei der Vermeidung von unnötigem Elektroschrott. Wir freuen uns darüber, schon viele tausende E-Bikes wieder zurück in den Kreislauf gebracht und ihnen ein neues Leben gegeben zu haben.”

„Das Potenzial des amerikanischen E-Bike-Marktes ist riesig. Der Absatz von E-Bikes in den USA ist in den letzten drei Jahren sprunghaft angestiegen und wird laut LEVA (Light Electric Vehicle Association) bis 2025 voraussichtlich mindestens drei Millionen Einheiten pro Jahr erreichen“, sagt Toussaint Wattinne weiter. Dieses Wachstum in den USA wird von der zunehmenden Verkehrsüberlastung in den Großstädten, dem wachsenden Interesse am Radfahren als Fitness- und Freizeitaktivität und der Bereitschaft der Verbraucher zu einer umweltfreundlichen Lösung für den Arbeitsweg angetrieben.

Das erste US-Warenlager wird in Brooklyn, New York eröffnet. Für den amerikanischen Markt zeichnet sich Ex-Uber-Manager Maxime Renson verantwortlich, der zuletzt Uber Eats in New York leitete. Mit einem lokalen Team passt sich Upway den vielen Unterschieden zwischen den USA und Europa an: E-Bikes können hier mit bis zu 28 mph bzw. 45 km/h (im Vergleich zu 25 km/h in Europa) unterstützen, auch die Motoren sind mit bis zu 750 W (im Vergleich zu 250 W in Europa) leistungsstärker. Zu den beliebtesten Marken gehören hier US-Hersteller wie Rad Power Bikes, Specialized oder Aventon.

Erste amerikanische Stadtverwaltungen fördern den Radverkehr und investieren beispielsweise in den Ausbau von Fahrradwegen, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen und die Umwelt zu schonen. Denn fast die Hälfte aller Autofahrten in den USA sind laut der amerikanischen Straßenverkehrsbehörde kürzer als 4,8 Kilometer. Upway möchte den Wandel hin zu einer emissionsärmeren und kostengünstigeren Mobilität beschleunigen, indem es möglichst vielen amerikanischen Haushalten hochwertige, wiederaufbereitete E-Bikes zu einem erschwinglichen Preis anbietet.

Finanziert wird die Expansion mit Hilfe der letzten Investitionsrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar, an der auch der amerikanische Risikokapitalgeber Sequoia beteiligt ist. Insgesamt erhielt das Start-up in zwei Finanzierungsrunden bereits ein Investment in Höhe von 31 Millionen Dollar. Weitere Kapitalgeber sind Exor Seeds, Fonds Origins und Global Founders Capital.

Quelle PIABO PR GmbH

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