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Das Protokoll eines Phönix: Wenn das Schicksal dich bricht, baust du dir ein neues Rückgrat

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Clemens Ressel über Phönix-Protokoll und Spitzenzustand

Ein Schlagabtausch zwischen Markus Elsässer und dem „Mental Red Adair“, Clemens Ressel

Markus Elsässer: Clemens, wir reden in der Wirtschaft oft über Krisenmanagement. Du hast das Management des absoluten Untergangs hinter dir. Hirntumor, Sehnerv-Abriss, Koma nach schwersten Hirnblutungen 2022 und kämpfst aktuell um dein Augenlicht. Während andere bei Gegenwind einknicken, stehst du hier. Was ist der „Value“, den ein Leser aus deiner persönlichen Hölle ziehen kann?

Clemens Ressel: Markus, der Wert ist simpel: Ich liefere keine Theorie aus staubigen Büchern, sondern die Architektur des Überlebens. Wer am Totenbett erlebt hat, wie „Partner“ die Ehefrau bedrängen, die Firma zu überschreiben, während man selbst klinisch tot ist, der verliert die Geduld für Bullshit. Mein Wert für den Leser? Ich zeige dir, wie du dein Betriebssystem neu installierst, wenn die Hardware brennt. Ich sehe heute das Gesicht meiner Tochter Estha – eine Kämpferin auf dem Eis – und das ist mein täglicher Beweis: Es gibt immer eine Extrameile, wenn du das richtige Protokoll hast.

Dr. Markus Elsässer: Du bringst im Sommer deine Fortsetzung des Bestsellers „Spitzenzustand“ heraus. Bestseller hattest du schon. Warum sollte man dieses hier lesen?

Clemens Ressel: Bestseller? Ja und? Was nützt dir ein Buch im Regal, wenn dein Business gerade implodiert? Die Menschen brauchen keine verstaubten Seiten, sie brauchen eine Hand, die sie hält, wenn es wirklich brennt. Dieses Buch ist die schriftliche Form meines Einsatzes als „Mental Red Adair“. Es ist härter, direkter und schonungslos ehrlich. Ich verkaufe dir nicht dein nächstes Ziel – ich verkaufe dir deinen Schlaf zurück, weil ich dir zeige, wie du das Chaos beherrschst, bevor es dich frisst.

Markus Elsässer: „Standards statt Stimmung“ – das ist dein Credo. Was bedeutet das konkret für einen Unternehmer, der gerade den maximalen Druck spürt?

Clemens Ressel: Es bedeutet, dass du aufhörst, auf „Motivation“ zu warten. Motivation ist ein Schönwetter-Gefühl. Auf dem Mount Everest überlebst du durch Standards. Mein Phönix-Protokoll bietet:

Die 60-Sekunden-Sequenz: Eine mechanische Tastenkombination, um dein Nervensystem sofort von Panik auf Präzision zu nullen.
Den Trigger-Schutz: Standardsätze, damit du keine Millionen-Entscheidungen aus einer Emotion heraus gegen die Wand fährst.
Das 5AM-Fenster: Ein Zeitfenster, in dem du führst, während die Welt noch schläft.

Markus Elsässer: Du wirst seit bald 30 Jahren im Spitzensport und in der Wirtschaft als der „Flaschenhals-Löser“ gerufen. Entscheider wissen, dass dein Einsatz seinen Wert hat. Warum ist dein Filter so radikal?

Clemens Ressel: Weil ich gerufen werde, bevor die Hütte endgültig abbrennt. Wer verstanden hat, dass er selbst der größte Flaschenhals seiner Firma ist, sucht keine Inspiration, sondern Infrastruktur. Meine Klienten suchen Ergebnisse, keine Atmosphäre. Wer den Mut hat, bucht 15 Minuten Sparring. Da trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer will labern und wer will liefern?

Markus Elsässer: Dein Schlusswort an alle, die gerade im Auge des Sturms stehen?

Clemens Ressel: Schau in den Spiegel. Du bist entweder der Pilot oder der Passagier deiner Krise. Wer führen will, muss zuerst seinen eigenen Kopf führen. Das Phönix-Protokoll ist kein Versprechen – es ist eine Ansage. Der Berg ist noch da. Fang an zu steigen.

Ihr direkter Zugriff auf den Spitzenzustand

Clemens Ressel bündelt die Wucht seines Comebacks in konkrete Werkzeuge für Entscheider.

Das Buch (Sommer 2026): Die kognitive Statik für High-Performer.
Das 5AM-Gespräch: 15 Minuten ungeschminkte Klarheit.
Das Reset Kit: 1 Seite. Sofort einsetzbar. Keine Ausreden mehr.

Jetzt auf clemensressel.comBeherrschen Sie das Chaos.

Bildcredits:privat/ Clemens Ressel

Wir bedanken uns bei Clemens Ressel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Warken nimmt Hagel wegen umstrittenem Video in Schutz

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Manuel Hagel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Frauen Union in der CDU, Nina Warken, nimmt den wegen eines alten Videos in die Kritik geratenen CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, in Schutz. Warken, die auch Bundesgesundheitsministerin ist, sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe), dass der Zeitpunkt der aktuellen Debatte zeige, dass es sich bei der Veröffentlichung um ein Wahlkampfmanöver handele.

„Ich arbeite seit vielen Jahren eng mit ihm zusammen und erlebe ihn als verantwortungsvollen Politiker mit modernen Einstellungen zum Thema Gleichberechtigung und zur Rolle von Frauen in Gesellschaft und Politik.“ Hagel habe dazu auch alles gesagt, was es zu sagen gebe: „Es war Mist und er würde das heute nicht mehr so formulieren“, so die frühere Generalsekretärin der baden-württembergischen CDU.

In einem acht Jahre alten Video berichtete der damals 29 Jahre alte Landtagsabgeordnete Hagel von einem Besuch an einer Realschule in seinem Wahlkreis. Dabei ging er vor allem auf eine Schülerin näher ein, die die erste Frage gestellt habe: „Ich werd`s nie vergessen, die erste Frage, sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen.“ Die Grünen-Politikerin und Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer hatte das Video gepostet.


Foto: Manuel Hagel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz will Handelsbilanzdefizit zu China abbauen

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Containerschiff (Archiv), via dts NachrichtenagenturPeking (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) drängt auf einen Abbau des wachsenden Handelsbilanzdefizits zu China.

„Wir wollen insgesamt die Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland fortsetzen“, sagte er am Mittwoch am Rande seines China-Besuchs in Peking. Dafür müsse man etwas tun, es brauche zum Beispiel einen geregelten Zugang zu den Märkten. „Der Wettbewerb zwischen den Unternehmen muss fair sein. Wir benötigen Transparenz, wir benötigen Verlässlichkeit und wir benötigen auch die Einhaltung gemeinsam besetzter Regeln.“

Er habe in Gesprächen darauf hingewiesen, dass man ein ziemliches Ungleichgewicht in der Handelsbilanz seit etwa zwei Jahren habe. „Wir wollen diese Ungleichgewichte abbauen, die vor allen Dingen aus Überkapazitäten in China entstanden sind.“ Zwischen Deutschland und China liege das Defizit gegenwärtig bei über 80 Milliarden Euro. „Das hat sich seit 2020, also innerhalb von fünf Jahren, vervierfacht.“ Diese Dynamik sei nicht gesund. „Wir sprechen Sie deshalb an und wollen Wege eröffnen, wie wir dieses Handelsbilanzdefizit zu unseren Lasten abbauen“, so Merz.


Foto: Containerschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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KI-Nutzung auf dem Smartphone nimmt zu

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Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Künstliche Intelligenz auf Smartphones wird für viele Nutzer in Deutschland zunehmend alltäglich. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom verwenden 38 Prozent der Smartphone-Besitzer regelmäßig KI-Funktionen. Besonders bei den Unter-30-Jährigen ist die Nutzung mit 54 Prozent weit verbreitet. 33 Prozent der Befragten wären bereit, für erweiterte KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.

64 Prozent der Smartphone-Nutzer haben bereits Sprachassistenten wie verwendet, 56 Prozent nutzen auf ihrem Gerät Chatbots. Auch in der Kamera ist KI für viele längst Standard: 42 Prozent greifen etwa auf KI-Fotobearbeitung wie einen „magischen Radierer“ zurück, und 37 Prozent lassen sich beim Schreiben von Nachrichten von KI-Vorschlägen unterstützen. Ein Fünftel (22 Prozent) nutzt die KI-Zusammenfassung langer Texte und Nachrichten.

Zugleich wird deutlich, wo die nächsten Wachstumsfelder liegen: Gefragt danach, welche Funktion sie künftig gern nutzen würden, nennt fast die Hälfte (49 Prozent) KI-Spamfilter, die unerwünschte oder betrügerische Anrufe verhindern, 36 Prozent möchten weitere Unterstützung beim Verfassen von Nachrichten.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Personen, die ihr Smartphone privat nutzen. Die Befragung fand im Zeitraum von der ersten bis zur fünften Kalenderwoche 2026 statt.


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Kraftstoffpreise steigen auf höchsten Stand seit 2024

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Zapfsäule (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben zuletzt den höchsten Stand seit 2024 erreicht. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC stieg der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro. Diesel verteuerte sich noch deutlicher um 2,9 Cent auf durchschnittlich 1,740 Euro pro Liter.

Laut ADAC ließ die Sorge vor einem neuen Krieg im Nahen Osten den Rohölpreis in den letzten Tagen spürbar steigen. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent erhöhte sich seit der Vorwoche um rund vier US-Dollar auf knapp 71 US-Dollar.

Von großer Bedeutung ist beim Blick auf die Ölpreisentwicklung vor allem die Straße von Hormus. Bislang wurden die Rohöllieferungen aus der Region nicht unterbrochen und die iranischen Exporte bleiben auf hohem Niveau. Dies könnte sich bei einem Krieg zwischen Iran und den USA allerdings ändern.


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Gauland verteidigt AfD gegen Filz-Vorwürfe

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Alexander Gauland (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Ehrenvorsitzende und Mitgründer der AfD, Alexander Gauland, verteidigt seine Partei gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft.

„Wir haben es sehr schwer, loyale Mitarbeiter zu bekommen“, sagte Gauland dem Nachrichtenmagazin Focus. „Die massive Ausgrenzung der AfD hat dazu geführt, dass es Parteimitglieder schwer haben, wenn sie einen anderen Beruf ergreifen wollen außerhalb der Politik.“ Dies müsse man bedenken, ehe man ein „Verdammungsurteil“ spreche, so Gauland.

Dennoch warnte der 85-Jährige vor der Gefahr eines Rufschadens, den Fälle von Vetternwirtschaft nach sich ziehen könnten. Eine Partei könne „an so etwas scheitern“, sagte Gauland. „Ich weiß allerdings nicht, was größer ist: der Frust über diese Fehler oder der Frust über das totale Politikversagen der anderen.“

Mit Blick auf die CDU spricht sich Gauland derweil für eine Zusammenarbeit aus: „Wir müssen auf Kurs bleiben“, sagte Gauland dem Nachrichtenmagazin. „Aber ich bin dagegen, die CDU zu zerstören, wie manche von uns vorhaben. Ich will die CDU nicht zerstören. Im Gegenteil: Ich möchte einen bürgerlichen Block schaffen.“ Das werde aber erst möglich, „wenn die CDU bei den Wählern scheitert und gezwungen ist, neue Wege zu gehen“.


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Hardt befürwortet US-Schlag gegen iranisches Atomprogramm

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Jürgen Hardt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jürgen Hardt (CDU), befürwortet einen erneuten Luftschlag der USA gegen iranische Atomanlagen.

Bereits die US-Angriffe im Sommer 2025 seien gerechtfertigt gewesen, denn der Iran sei dabei gewesen, alle Grenzwerte auf dem Weg zur Atombombe zu überschreiten, sagte Hardt den Sendern RTL und ntv. Er halte das jetzt auch für wahrscheinlich. „Und dann wären begrenzte Schläge gegen das Atomprogramm tatsächlich ein Weg, den wir unterstützen könnten.“

Für die USA sei ein Angriff allerdings ein großes Risiko, da es viele Militärbasen im Nahen Osten habe, die zum Ziel von iranischer Vergeltung werden könnten. Es sei zudem fraglich, ob mit Luftanschlägen allein auch das Regime gestürzt werden könne, sagte Hardt. Bis vor Kurzem habe Trump noch von einem Regime Change gesprochen, nun wolle er offenbar vor allem den Iran von der Atombombe abzubringen. „Das ist ja auch unser gemeinsames Ziel, aber das ist natürlich deutlich weniger als das, was er den Menschen im Iran versprochen hat.“


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Grüne kritisieren Beschluss zum Heizungsgesetz

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Neue Gasheizung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak hat den Beschluss der schwarz-roten Koalition zur Abschaffung des sogenannten Heizungsgesetzes scharf kritisiert.

„Jens Spahn und Katherina Reiche haben gestern deutlich gemacht, worum es ihnen geht: um Robert Habeck und ihr offensichtlich noch immer obsessives Verhältnis zu ihm“, sagte Banaszak den Sendern RTL und ntv. Es gehe ihnen dagegen nicht um Mieter, Hausbesitzer, Handwerk und die Wärmepumpenbranche. Stattdessen erzähle die Koalition den Bürgern, sie könnten ewig weiter mit Öl und Gas heizen und alles werde super. „Kein Wort mehr zum Klimaschutz und vor allem kein Wort zu Bezahlbarkeit.“

Banaszak kritisierte die von Union und SPD geplante Grüngasquote. „Die erzählen den Leuten was vom Pferd: Das wird erstens nicht reichen, zweitens extrem teuer.“ Aus diesen Gründen seien grüne Gase „die E-Fuels der Gaswirtschaft“, so der Grünen-Chef. Nur in der Gasbranche würden jetzt die Sektkorken knallen. „Statt mit günstigem Strom die Leute aus der fossilen Kostenfalle herauszubekommen, werden sie da reingeschickt aus einer ideologischen Motivation.“

Banaszak warf der Union vor, das Gesetz nur wegen ihrer Wahlkampfversprechen verändern zu wollen. „Die haben ihre Leute auf die Bäume geschickt und jetzt kommt man nur noch mit Knochenbrüchen runter.“ Union und SPD würden in diesem Fall eine Politik machen, die nicht mal den Mindestanspruch an Seriosität erfülle. „Weil man gesagt hat, alles was nach Habeck aussieht und riecht, muss weg, muss jetzt ein kluges Gesetz rückabgewickelt werden.“


Foto: Neue Gasheizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe deutlich gestiegen

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Aufgerissener Bürgersteig (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2025 um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der nominale Auftragseingang lag mit einem Volumen von 113,0 Milliarden Euro um 9,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte.

Im Hochbau lagen die Auftragseingänge im Jahr 2025 real 7,5 Prozent und nominal 10,1 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Damit stiegen sie erstmals seit dem Jahr 2021 wieder an. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau – ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau -mit real +10,1 Prozent (nominal: +12,6 Prozent) ein größeres Wachstum als der Nichtwohnungsbau (real: +5,8 Prozent, nominal: +8,4 Prozent). Der Auftragseingang im Tiefbau lag real 6,2 Prozent und nominal 8,6 Prozent über dem bisherigen Höchststand aus dem Vorjahr. Großaufträge im gesamten Bauhauptgewerbe, vor allem bei der Bahnstreckensanierung und beim Ausbau der digitalen Infrastruktur, trugen maßgeblich zu diesem neuen Rekordergebnis bei.

Im Dezember 2025 lag der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe kalender- und saisonbereinigt 4,9 Prozent unter dem November 2025. Im Vorjahresvergleich stieg der reale Auftragseingang im Dezember 2025 kalenderbereinigt um 3,1 Prozent. Nominal betrug der Anstieg 7,8 Prozent gegenüber Dezember 2024.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe lag im Jahr 2025 real 2,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis und stieg damit erstmals seit 2020 wieder an. Nominal lag er 5,0 Prozent höher und erreichte einen neuen Höchststand von 120,5 Milliarden Euro. Dabei erzielte der Hochbau einen Jahresumsatz von 57,4 Milliarden Euro (real -0,8 Prozent, nominal +1,7 Prozent), der Tiefbau steigerte sich auf 61,7 Milliarden Euro (real +5,8 Prozent, nominal +8,2 Prozent).

In der Statistik werden alle Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen im Bauhauptgewerbe erfasst. Im Jahr 2025 waren das rund 9.500 Betriebe und damit 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. In den befragten Betrieben waren 2025 im Jahresdurchschnitt insgesamt 540.000 Personen tätig. Das waren 5.800 oder 1,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Entgelte lagen mit einer Gesamtsumme von 26,6 Milliarden Euro nominal 5,8 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Dabei wurden etwa 612 Millionen Arbeitsstunden (-0,3 Prozent gegenüber 2024) auf Baustellen geleistet.


Foto: Aufgerissener Bürgersteig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Klingbeil-Berater bedauert Wirtschaftsweisen-Aus für Malmendier

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Ulrike Malmendier (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Jens Südekum, bedauert, dass der Vertrag der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier nicht verlängert wird.

„Ich bedaure das Ausscheiden von Ulrike Malmendier sehr“, sagte Südekum der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Vor ihrer Berufung 2022 gab es viel politisches Gezerre und eine lange Vakanz im Sachverständigenrat. Es war damals ein großer Coup, dass es gelang, eine Top-Wissenschaftlerin vom Kaliber Malmendiers zu berufen. Sie brachte einen frischen und vor allem akademisch fundierten Blick von außen in die Debatte ein, schrieb zum Beispiel das Konzept für die Frühstartrente.“

Südekum, der Ökonomie-Professor an der Universität Düsseldorf ist, warnte vor den Folgen: „Dass ihre Mitarbeit im Sachverständigenrat jetzt so abrupt enden könnte, sendet kein gutes Signal in die Wissenschaft.“

Bundeswirtschaftsministerium und Kanzleramt blockieren laut „Handelsblatt“ die Verlängerung von Malmendiers Amtszeit.


Foto: Ulrike Malmendier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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