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Das KIT auf der Hannover Messe 2026: Fusion, Robotik, Quantentechnologien

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KIT, Technologie und Wasserstoff auf Messe Quantentechnologie: Diese optische Schnittstelle für einen Quantenspeicher wird ein wesentlicher Bestandteil von zukünftigen Quantennetzwerken sein. (Foto: Markus Breig, KIT)

Zukunftstechnologien auf der Hannover Messe

Vom 20. bis 24. April zeigt das KIT Highlights der Technologieentwicklung – von Lösungen aus der Energie- und Produktionsforschung über neue Formen der Kommunikation bis hin zur Mobilität der Zukunft. Lösungen zu Fusionstechnologie, das Erzeugen und Nutzen von Wasserstoff sowie die Kalibrierung und Kooperation von Industrierobotern – auf der Hannover Messe vom 20. bis 24. April 2026 präsentieren Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in Halle 11 am Stand B06 innovative Technologien. Zudem geht es um additiv gefertigte Multi-Material-Keramiken, elektrochemische Syntheseprozesse und Quantentechnologien. Studierende stellen ein eigenes Hyperloop-Konzept vor.

Weitere Informationen zu den Exponaten des KIT finden Sie in der digitalen Pressemappe des KIT zur Hannover Messe 2026.

„Wie wir uns fortbewegen, kommunizieren oder Energie erzeugen – vieles davon wird gerade neu gedacht. Am KIT finden wir Antworten auf solche grundlegenden Veränderungen unserer Lebenswirklichkeit“, sagt Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT. „Auf der weltgrößten Industriemesse präsentieren wir deshalb wegweisende Zukunftstechnologien. Ob visionäre Reiseformen, neue Möglichkeiten im Bereich Robotik, entscheidende Schritte auf dem Weg zum ersten Fusionsreaktor oder sichere Kommunikation durch Quantennetzwerke: Das KIT zeigt, was möglich ist, wenn die besten Köpfe aus der ganzen Welt unsere exzellenten Forschungsstrukturen nutzen.“

KIT im Konferenzprogramm der Messe

Am Dienstag, 21. April, von 16:15 bis 17:00 Uhr nimmt Hesthaven an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Europäische Verteidigung: Wie wir die industrielle Landschaft schaffen, die wir brauchen“ teil. Die Veranstaltung findet auf der Center Stage in Halle 25 statt.

Tritium-Brutblanket als Schlüsseltechnologie

Fusion gilt als Schlüsseltechnologie für sichere, klimafreundliche Energieversorgung der Zukunft. Forschende des KIT leisten dazu einen Beitrag: Mit dem Herzstück des Reaktors – dem Tritium-Brutblanket (TBB). Sie befindet sich zwischen dem 150 Millionen Grad Celsius heißen Plasma und den supraleitenden Magneten mit einer Temperatur nahe dem absoluten Nullpunkt. Dieser Temperaturunterschied ist eine große technische Herausforderung. Zugleich muss das TBB den für die Fusion unverzichtbaren Brennstoff Tritium erzeugen. Die Entwicklung der Komponenten eröffnet neue Perspektiven für die Industrie, etwa in der Produktion belastbarer Materialien und präziser Fertigungstechnik.

Wasserstoff aus Sonnenlicht mit photreon

Ein am KIT entwickeltes Photoreaktorpaneel ermöglicht die Produktion von Wasserstoff aus nichts als Wasser und Sonnenlicht. Das patentgeschützte Design von photreon lässt sich über Massenfertigungsverfahren in großen Stückzahlen verwirklichen. Damit erlaubt es die Skalierung der Produktion von kostengünstigem grünem Wasserstoff. So macht photreon die Umstellung auf grünen Wasserstoff wirtschaftlich und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Standorten.

Kompressorlose Gasturbine für grüne Energie

Neue Maßstäbe für die Nutzung von Wasserstoff in der Energieversorgung setzt eine innovative kompressorlose Gasturbine: Der Detonationsbrenner mit Druckgewinnverbrennungstechnologie erreichte eine Rekordlaufzeit von 303 Sekunden – dies übertrifft den bisherigen NASA-Rekord von 250 Sekunden. Um die Luft vor der Zündung zu verdichten, bedarf es keiner zusätzlichen Energie. Wasserstoff lässt sich anders als Erdgas mit erneuerbaren Energien produzieren. Mit der kompressorlosen Gasturbine ist dem KIT ein wichtiger Schritt für eine effiziente Hochleistungstechnologie zur grünen Stromerzeugung mit Wasserstoff gelungen.

Automatisierte Kalibrierung von Industrierobotern

Der Einsatz von Industrierobotern ist heute Standard in der Produktion. Mit Kameras ausgestattet, können sie flexibel auf ihre Umgebung reagieren. Bei Anwendungen, die eine hohe Genauigkeit erfordern, ist eine Roboterkalibrierung essenziell: Die Geometrie des Roboters wird bestimmt, das heißt, seine kinematischen Parameter werden ermittelt. Ein vom KIT in Kooperation mit der MVTec Software GmbH neu entwickeltes Verfahren nutzt die am Roboter vorhandene Kamera für die Kalibrierung – vollautomatisch, kostengünstig, schnell und genau.

Präzise kooperative Robotik

Physisch gekoppelte Industrieroboter ermöglichen durch Kooperation in der Produktion anspruchsvolle Fertigungsprozesse, wie sie sich bisher nur mit klassischen Werkzeugmaschinen realisieren ließen. Forschende des KIT haben in Kooperation mit dem FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe ein neuartiges Regelungssystem entwickelt, das zwei Roboter koppelt, die Kräfte zwischen ihnen optimal verteilt und interne Verspannungen reguliert. So lassen sich hohe Fertigungsgenauigkeiten erzielen.

Additive Fertigung von Multi-Material-Keramiken

Ein am KIT entwickeltes Materialsystem ermöglicht es, zwei verschiedene Keramikwerkstoffe bereits während eines Druckvorgangs zu einem einzigen Bauteil zu vereinen. Es bildet die Grundlage für das Multi-Material Additive Manufacturing (MMAM). Dadurch lassen sich unterschiedliche funktionale, mechanische, elektrische oder thermische Eigenschaften innerhalb eines Bauteils gezielt kombinieren. So entstehen hochpräzise Hybridkeramiken mit lokal variierenden Eigenschaften, beispielsweise mit hartem Rand und porösem Kern. Zusätzliche mechanische Nachbearbeitungsschritte wie Fräsen oder Drehen sind nicht erforderlich.

Nachhaltige chemische Produktion

Im Innovationsnetzwerk ETOS arbeiten Akteure aus Forschung und Industrie an neuen Verfahren, welche die chemische Produktion nachhaltiger machen. Im Zentrum steht das Konzept Power-to-Chemicals – die Nutzung elektrischer Energie, idealerweise aus erneuerbaren Quellen, zur Herstellung von Chemikalien. Dadurch lassen sich chemische Produktionsprozesse kosteneffizienter, sicherer und umweltfreundlicher gestalten. Die offene Flusselektrolysezelle zeigt das Funktionsprinzip elektrochemischer Syntheseprozesse im Durchflussbetrieb.

Quantennetzwerke für sichere Kommunikation

Sichere Kommunikation ist für moderne digitale Infrastrukturen unverzichtbar. Quantennetzwerke eröffnen dafür grundlegend neue Möglichkeiten: Sie verteilen geheime Schlüssel für die Verschlüsselung mithilfe einzelner Photonen, die Gesetze der Quantenphysik gewährleistet dabei die Sicherheit. Jeder Abhörversuch verändert diese Zustände zwangsläufig und wird dadurch sofort erkannt. Am KIT entwickeln Forschende zentrale Technologien, die für die praktische Realisierung der Quantenkommunikation erforderlich sind.

Hyperloop als Mobilität der Zukunft

Transportkapseln bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit durch weitgehend luftleere Röhren – darin besteht das Hyperloop-Konzept. Initiativen auf der ganzen Welt befassen sich mit dem Hyperloop – unter ihnen der Studierendenclub mu-zero HYPERLOOP e.V. am KIT. Neben Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftfahrzeugen könnte sich der Hyperloop als fünftes Verkehrsmittel für die Mobilität der Zukunft etablieren.

KIT an weiteren Messeständen

Am Stand des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Halle 11, Stand B59, stellt sich die neueste Generation der am KIT entwickelten ARMAR-Roboterfamilie vor: Der humanoide Roboter ARMAR-7 lernt seine Fähigkeiten von Menschen, aus eigener Erfahrung und versteht sogar Sprache.

Am Messestand „German Pavilion – Baden-Württemberg“ in Halle 12, Stand E63, präsentiert sich die vom KIT mitgetragene Forschungsplattform CELEST. Sie befasst sich mit elektrochemischer Energiespeicherung. Zudem stellt sich das Karlsruhe Mobility High Performance Center (KAMO), an dem das KIT beteiligt ist, vor.

Die KIT-Gründerschmiede stellt in Halle 11, Stand D40, zehn Start-ups vor, darunter BEnergy GbR, nanoshape GmbH, Spotium GmbH und weitere innovative Teams.

Beim Landesempfang Baden-Württemberg am 21. April kommt das automatische Übersetzungssystem des KIT zum Einsatz. Der Lecture Translator übersetzt die Grußworte simultan und automatisch in verschiedene Sprachen.

Vorträge und Programmpunkte des KIT

Montag, 20. April, 15:20 Uhr: Vortrag zur Wasserstoffgewinnung aus Sonnenlicht
Dienstag, 21. April, 16:15 Uhr: Podiumsdiskussion zur europäischen Verteidigung
Mittwoch, 22. April, 10:50 Uhr: Vortrag zur Kalibrierung von Industrierobotern
Donnerstag, 23. April, 15:20 Uhr: Vortrag zu additiv gefertigten Hochleistungs-Keramiken

Bild Quantentechnologie: Diese optische Schnittstelle für einen Quantenspeicher wird ein wesentlicher Bestandteil von zukünftigen Quantennetzwerken sein. (Foto: Markus Breig, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Deutschland sprudelt!

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Wasser, Kohlensäure und Wassersprudler Trend Bildquelle_SodaTASTE_Thomas Dietrich_300dpi

Warum unser Wasser blubbert

Tambach-Dietharz im April 2026. Ob feinperlig, medium oder classic – in Deutschland herrscht eine große Vorliebe für prickelndes Mineralwasser. „Hierzulande greifen Menschen am meisten zu Wasser, das mit Kohlensäure versetzt ist. Auch wenn das für viele von uns völlig normal ist, ist es oftmals in anderen Ländern sehr ungewöhnlich. Der Trend geht auch zu Wasser in verschiedenen Geschmackssorten, die ohne Zucker oder künstliche Zusatzstoffe auskommen. So stieg der Absatz an aromatisierten Mineralwässern zum Vorjahr um 18 Prozent [1]“, weiß Thomas Dietrich, Marketing & Online Sales Executive von SodaTASTE.

Geschmackvoll und gesund

Kulturell hat Sprudelwasser in Deutschland einen festen Platz. Ihren Anfang nahm die Begeisterung für das Getränk bereits im 18 Jahrhundert, als der Hesse Jacob Schweppe ein Verfahren entwickelte, um kohlensäurehaltiges Mineralwasser in großen Mengen herzustellen. Inzwischen gehört es in Restaurants, Büros und Privathaushalten ganz selbstverständlich zum Alltag. Ein wesentlicher Grund für die anhaltende Beliebtheit liegt im erfrischenden Charakter von Sprudelwasser: ein prickelndes Gefühl auf der Zunge sowie eine belebende Wirkung, besonders in den Sommermonaten. Der Getränkeexperte erklärt: „Viele Menschen trinken zu wenig, weil ihnen Wasser schlicht zu langweilig ist. Kohlensäure sorgt für einen spürbaren Unterschied. Noch abwechslungsreicher wird es durch ein paar Zitronenscheiben, Kräuter und Beeren oder auch Fruchtaromen. Wer sein Wasser mag, trinkt automatisch mehr und kann leichter auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke verzichten.“

Genuss mit gutem Gewissen

Mittels Wassersprudler in den eigenen vier Wänden verlagern sich Transport- und Abfüllprozesse von großen Wassermengen hin zu kompakten CO₂-Zylindern, die im Verhältnis deutlich effizienter sind. Da nur das Kohlendioxid und nicht das fertige Getränk transportiert wird, lassen sich Transportaufwand und damit verbundene Emissionen in der Regel reduzieren. Gleichzeitig entfällt ein Großteil des Verpackungsmaterials, insbesondere bei Einwegflaschen. Wiederverwendbare CO₂-Zylinder und langlebige Flaschen unterstützen zudem geschlossene Kreisläufe und tragen dazu bei, Ressourcen im Alltag zu schonen. Auch in Bezug auf umweltbewusste Produkte wächst das Bewusstsein zunehmend. Thomas Dietrich betont: „Nachhaltig zu denken ist einfach wichtig. Wir stellen daher in Thüringen Wassersprudler her, die zu großen Teilen aus Biokomposit bestehen, einem Nebenprodukt der Zellstoff- und Sägewerkindustrie. Und unsere Zylinder enthalten statt CO2 aus fossilen Lagerstätten nur biogenes CO2, das bei der natürlichen Gärung pflanzlicher Rohstoffe wie Zuckerrüben oder Getreide entsteht.“

Prickelnde Zukunft

Heutzutage besitzt fast jeder dritte Haushalt einen eigenen Wassersprudler. Statt immer wieder schwere Flaschenkisten tragen zu müssen, kann jeder sein Wasser bequem zu Hause mit Kohlensäure versetzen. Dabei lässt sich selbst auswählen, ob man es leicht oder stark sprudelnd trinken möchte. „Auch geschmacklich haben Menschen ganz unterschiedliche Vorlieben. Wir bieten daher eine große Auswahl an zuckerfreien Sorten an, beispielsweise Orange, Apfel, Kokosnuss oder auch Minze. Diese natürlichen Aromen gelangen zeitgleich beim Aufsprudeln ins Wasser“, erklärt Thomas Dietrich und ergänzt abschließend: „Dass kohlensäurehaltiges Mineralwasser auch künftig eine zentrale Rolle im Getränkemarkt spielen wird, zeigt die Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauchs in den letzten Jahren. Lag dieser 2014 noch bei 144 Litern, waren es zehn Jahre später bereits 162 Liter. Auf ganz Deutschland hochgerechnet entspricht das einem Anstieg von rund 1,5 Milliarden Litern.“

Weitere Informationen unter https://sodataste.com

Bild Bildquelle SodaTASTE Thomas Dietrich

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

Databricks verkündet Investitionen von 400 Mio. US-Dollar in Deutschland

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KI, Databricks und Daten treiben Wachstum Dr Daniel Holz VP Central Europe Databricks

Databricks investiert massiv in Deutschland

Databricks verkündet 400 Mio. US-Dollar Investment in Deutschland, um die Daten- und KI-Adaption zu beschleunigen, KI-Talente auszubilden und Standorte auszubauen

Das Unternehmen eröffnet eine neue Niederlassung in Frankfurt, erweitert den R&D Hub in Berlin und plant, 50.000 Fachleute für die Adaption von Lakebase und Genie in KI-Skills zu trainieren.

Frankfurt am Main, Deutschland – 15. April 2026 – Das Daten- und KI-Unternehmen Databricks gibt heute Pläne bekannt, in den nächsten drei Jahren mehr als 400 Millionen US-Dollar in Deutschland zu investieren. Diese Investition wird die Präsenz des Unternehmens erheblich ausbauen und Spitzenkräfte im Bereich KI anziehen. Außerdem wird es die steigende Nachfrage nach Lakebase, der serverlosen Postgres-Datenbank für KI-Agenten, sowie nach Genie, dem KI-Agenten, der es jedem Mitarbeiter ermöglicht, mit seinen Daten zu „chatten“ und sofort verlässliche Antworten zu erhalten, bedienen.

Ausbau von Standorten und Fachkräften

Das Engagement umfasst die Eröffnung eines neuen Büros in Frankfurt, den Ausbau der R&D Präsenz in Berlin und die Erweiterung des Standorts in München. Darüber hinaus ist geplant, bis 2028 in Deutschland 50.000 Fachleute in den Bereichen Data Engineering, Analytik, maschinelles Lernen (ML) und generative KI zu schulen. Die Ankündigung dieser Investitions- und Ausbildungsmaßnahmen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem 95 Prozent der deutschen Unternehmen planen, in den nächsten fünf Jahren in KI und ML zu investieren, wobei Databricks und seine Kunden dazu beitragen, dieses Wachstum landesweit voranzutreiben.

Neue Standorte stärken die KI-Adaption

Ausbau der lokalen Präsenz, um die Einführung von Lakebase und Genie zu beschleunigen

Das neue Frankfurter Büro befindet sich in strategisch günstiger Lage im Frankfurt Global Tower im Herzen der Stadt und wird die Partnerschaften mit zahlreichen lokalen Kunden vertiefen, darunter Deutsche Börse Group sowie wichtige Kunden in der gesamten Region, darunter adidas, Mercedes-Benz und Porsche Holding Salzburg. Dieses neue Büro ist neben den Standorten in Berlin, München und Zürich das vierte in der DACH-Region für das wachsende Team von ca. 500 Mitarbeitern.

Berlin als zentraler R&D Hub

Berlin ist nach wie vor ein wichtiger Forschungs- und Entwicklungsstandort in der EMEA-Region. In den erweiterten Büroräumen im Stadtteil Mitte wird ein wachsendes Produkt- und Entwicklungsteam untergebracht, das sich darauf konzentriert, KI-Governance über den Unity Catalog bereitzustellen und die Entwicklung neuer Funktionen in Genie und Lakebase voranzutreiben. Das Berliner Büro befindet sich in bester Lage im Herzen der pulsierenden Daten- und KI-Startup-Szene der Stadt und betreut Unicorn-Kunden wie GetYourGuide und Parloa, sowie lokale Unternehmen wie Zalando, um auf der Grundlage ihrer Daten KI-Anwendungen und -Agenten zu entwickeln.

„Unsere Investition in Deutschland ist ein Beleg für die enorme Nachfrage unserer Kunden, KI in vollem Umfang in die Produktion zu integrieren“, sagt Daniel Holz, VP Central Europe bei Databricks. „In Deutschland sind einige der innovativsten Unternehmen ansässig, die wir bereits dabei unterstützen, unternehmensgerechte KI-Anwendungen und -Agenten auf Basis ihrer eigenen Daten zu entwickeln. Durch den Fokus auf die Einführung von Lakebase und Genie haben wir die echte Chance, ihnen dabei zu helfen, schneller voranzukommen. Gleichzeitig verstärken wir unsere Rolle im Herzen der Daten- und KI-Community in Deutschland.“

Demokratisierung von Daten und KI-Schulungen

Während 80 Prozent der deutschen Unternehmen KI als die prägende Technologie der Zukunft betrachten, zeigen Daten von Bitkom eine erschreckende Realität: Nur acht Prozent bieten derzeit KI-Schulungen an. Databricks will diese Lücke schließen. Bis 2028 plant das Unternehmen, 50.000 Anwendern in Deutschland durch einen mehrgleisigen Ansatz Fachwissen in den Bereichen generative KI, Data Engineering sowie maschinelles Lernen und Analytik zu vermitteln:

University Alliance-Programm: Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen – darunter die University of Applied Sciences Osnabrück, Technische Hochschule Ulm, Hochschule-Bonn-Rhein-Sieg, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und weitere — einen KI-Lehrplan auf Unternehmensniveau in den Unterricht zu integrieren.

Kostenloses Lernen im eigenen Tempo: Bereitstellung leicht zugänglicher, erstklassiger digitaler Lernpfade für Fachkräfte zur Weiterqualifizierung.

Praxisorientierte Zertifizierung: Unterstützung der Teilnehmer dabei, über die Theorie hinauszugehen und produktionsreife KI-Agenten zu entwickeln.

„Es ist unerlässlich, Studierende, Unternehmen und Partner dabei zu unterstützen, mit der sich rasch wandelnden KI-Landschaft Schritt zu halten“, fährt Holz fort. „Die richtigen Daten- und KI-Kompetenzen sind entscheidend, damit deutsche Unternehmen jeder Größe KI skalieren und auf europäischer Ebene wettbewerbsfähig bleiben können.“

Veranstaltungen zur Förderung von KI-Kompetenzen

Um mehr Kunden in der Region Schulungen zu den Themen Daten und KI anzubieten, wird das Unternehmen in diesem Frühjahr drei Databricks AI Days in der DACH-Region veranstalten, und zwar in Frankfurt, Lausanne und Wien.

Über Databricks

Databricks ist das Daten- und KI-Unternehmen. Mehr als 20.000 Organisationen weltweit – darunter adidas, AT&T, Bayer, Block, Mastercard, Rivian, Unilever und über 60 % der Fortune-500-Unternehmen – vertrauen auf Databricks, um Daten- und KI-Anwendungen, Analysen und Agenten zu entwickeln und zu skalieren. Databricks hat seinen Hauptsitz in San Francisco und verfügt über mehr als 30 Niederlassungen weltweit. Das Unternehmen bietet eine einheitliche Plattform, die Lakebase, Genie, Agent Bricks, Lakeflow, Lakehouse und Unity Catalog umfasst. Weitere Informationen finden Sie auf LinkedIn, X, YouTube und Instagram.

Bild Dr Daniel Holz VP Central Europe Databricks

Quelle Kafka Kommunikation GmbH & Co KG

45 % der Finanzverantwortlichen fehlen weiterhin Mindestregeln für den KI-Einsatz

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KI, Governance und Daten in Unternehmen chart umsetzungsstatien ki leader

KI-Vorreiter ohne einheitlichen Reifegrad

Neue Payhawk-Studie zeigt: „KI-Vorreiter“ lassen sich in sechs verschiedene Umsetzungsstadien einteilen – kein einheitlicher Reifegrad erkennbar

London, München 15. April 2026 – Fast die Hälfte (45 %) der Unternehmen, die sich selbst als „KI-Vorreiter“ bezeichnen, verfügen laut einer neuen Studie von Payhawk nicht über die notwendigen grundlegenden Governance-Strukturen, um KI sicher in Finanzprozessen zu skalieren.

KI-Reife verläuft nicht linear

Die aktuelle Studie stellt zudem die gängige Annahme infrage, dass die KI-Reife entlang eines definierten Pfads erläuft. Selbst innerhalb der Kategorie der „Vorreiter“ ist die KI-Bereitschaft in verschiedene Einführungsstadien unterteilt, die jeweils mit unterschiedlichen Defiziten einhergehen. Die Daten zeigen, dass die eigentliche Skalierungsbeschränkung nicht in der KI-Leistung, sondern in der Steuerbarkeit liegt: Kann das Unternehmen die KI-Aktivitäten in Finanzprozessen rechtfertigen, nachverfolgen und prüfen?

Die Ergebnisse basieren auf einer globalen Umfrage unter 1.520 Führungskräften aus dem Finanz- und Wirtschaftsbereich. Als „KI-Vorreiter“ (Teilmenge n=405) werden Organisationen definiert, die ihren KI-Reifegrad selbst mit mindestens 7 von 10 möglichen Punkten bewertet haben.

„Regelschulden“ und „Datenschulden“ als zentrale Hürden

„Regelschulden“ und „Datenschulden“: Warum KI-Programme ins Stocken geraten

Fünf operative Anforderungen entscheiden darüber, ob KI in Finanzprozessen von der Einführungsphase in den operativen Betrieb übergehen kann: implementierte Umsetzungsmaßnahmen, Mindestregeln für die KI-Nutzung, erforderliche Kompetenzen und Tools, ein zugesichertes Budget, sowie für KI-Analysen nutzbare Daten. Nur 26 % der KI-Vorreiter erfüllen alle fünf Anforderungen.

Sechs Stadien der KI-Umsetzung

Basierend auf diesen Anforderungen unterteilt die Studie Vorreiter in sechs operative Stadien:

Skalierte Anwender (26,9 %) – stark in allen fünf Anforderungen. Diese Organisationen verfügen über die vollständige operative Infrastruktur.

Inkrementelle Verbesserer (17,5 %) – KI-Bereitschaft ist in einzelnen Bereichen vorhanden, aber keine Dimension ist eindeutig stark ausgeprägt.

Umsetzungsorientierte Implementierer (16,0 %) – stark in Umsetzung und Kompetenzen, aber es fehlen Mindestregeln. Dies ist die deutlichste Ausprägung eines Defizits an Regeln.

„Agenten zuerst, Kontrolle später“ (14,1 %) – Begeisterung und Experimentierfreude überholen die Governance. Es fehlen Mindestregeln, und die Umsetzungsbereitschaft ist begrenzt.

„Governance-orientierte Skalierer“ (13,8 %) – starke Regeln und Umsetzung, aber schwache Daten-Kompetenz. Dies ist die deutlichste Ausprägung eines Defizits an Daten.

„Kontrollorientierte Planer“ (11,6 %) – Kompetenzen, Budget und Daten sind relativ stark, aber Umsetzungsmaßnahmen fehlen. Die Fähigkeiten sind vorhanden, aber die Implementierung fehlt.

Zwei systemische Lücken bremsen die Skalierung

Vor allem zwei systemische Lücken – „Regeldefizite“ und „Datendefizite“ – erklären, warum KI-Skalierung scheitert.

Regeldefizite entstehen, wenn Organisationen KI schneller implementieren, als sie Governance etablieren. Dies führt zu Systemen, die nicht geprüft, erklärt oder sicher in Workflows mit Genehmigungen, Compliance- oder Finanzkontrollen integriert werden können. Insbesondere zwei Stadien – umsetzungsorientierte Implementierer und „Agenten zuerst, Kontrolle später“ – weisen dieses Muster auf und machen zusammen etwa 30 % der führenden Unternehmen aus.

Datenschulden entstehen, wenn Governance und Umsetzung vorhanden sind, die zugrunde liegenden Daten jedoch inkonsistent, unvollständig oder fragmentiert sind. In diesen Fällen können Organisationen die KI-Nutzung zwar kontrollieren, aber ihren Ergebnissen im großen Maßstab nicht vertrauen. Am deutlichsten zeigt sich dies bei den Governance-orientierten Skalierern.

Ungleichgewicht bei Governance und Kompetenzen

Die Studie verdeutlicht ein klares Ungleichgewicht. Während 78 % der gemäß Selbsteinschätzung als „KI-Vorreiter“ bezeichneten Unternehmen über fundierte Kenntnisse und Tools verfügen, haben nur 55 % grundlegende Governance-Regeln implementiert – der am niedrigsten bewertete „Readiness“-Faktor.

Die „Regelschulden“ erklären, warum viele Organisationen zwar aktiv „fortgeschritten“ erscheinen, aber dennoch Schwierigkeiten haben, über eng gefasste, lediglich unterstützende Anwendungsfälle hinauszugehen – häufig zu beobachten in kleineren, dynamischeren Kontexten. Die „Datenschulden“ hingegen erklären, warum manche Organisationen zwar diszipliniert und gut geführt wirken, aber dennoch scheitern, KI in die Kernprozesse des Finanzwesens zu integrieren – häufig zu beobachten in komplexen, regulierten Kontexten.

Falsche Investitionen bremsen den Fortschritt

Die Studie identifiziert zudem eine häufige und kostspielige Diskrepanz: Unternehmen investieren in mehr KI-Kapazitäten, obwohl die eigentliche Hürde die Governance-Infrastruktur ist, oder entwickeln Richtlinien-Frameworks, obwohl die Datenqualität das eigentliche Problem darstellt. In beiden Fällen stagniert der Fortschritt, da die operative Einschränkung, die angegangen wird, nicht diejenige ist, die eine Skalierung tatsächlich begrenzt.

Orchestrierung als Schlüssel zur Skalierung

„Die Skalierung von KI im Finanzwesen wirkt deshalb inkonsistent, weil Unternehmen bei den Fähigkeiten, die eine Skalierung ermöglichen, ungleichmäßig schnell vorankommen“, so Hristo Borisov, CEO und Mitgründer von Payhawk. „Viele Unternehmen investieren in mehr KI, obwohl der eigentliche Engpass woanders liegt – bei den Regeln oder den Daten. Die Skalierung von KI im Finanzwesen ist im Kern eine Herausforderung der Orchestrierung, also einer Koordination von Regeln, Daten und Verantwortlichkeiten über verschiedene Arbeitsabläufe hinweg. Unternehmen, die nur einige der erforderlichen Maßnahmen umsetzen, werden zwangsläufig Kompromisse eingehen und auf unterstützende Anwendungsfälle beschränkt bleiben.“

Den dritten Teil des Payhawk CFO AI Readiness Reports finden Sie hier.

Methodik

Um Einblicke in die Anpassung von Finanzvorständen an das sich wandelnde Umfeld zu gewinnen, führte Payhawk in Zusammenarbeit mit iResearch Interviews mit 1.520 Führungskräften weltweit durch. iResearch führte Interviews in acht Ländern durch, um die tatsächlichen betrieblichen Gegebenheiten und Herausforderungen realitätsgetreu abzubilden.

Abdeckung:
Regionen: DACH, EU, Spanien, Frankreich, Benelux, Großbritannien & Irland, USA
Führungsebene: C-Suite, VPs, Direktoren und Leitungsebene
Funktionen: Finanzen, Rechnungswesen, Vertrieb, Personalwesen, Beschaffung
Branchen: Dienstleistungen, Digitales, Fertigung, Gesundheitswesen, Bildung & Non-Profit, B2C
Unternehmensgröße: 50–100 Vollzeitäquivalente (VZÄ), 101–250 VZÄ, 251–500 VZÄ, 501–1.000 VZÄ und über 1.000 VZÄ

Bild@ Payhawk

Quelle WORDUP PR

PM-International erreicht Top 5 im DSN Global 100 Ranking

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PM-International wächst im Direktvertrieb mit FitLine Produkte Rolf Sorg und Vicki Sorg

PM-International steigt in die Top 5 weltweit auf

Das in Luxemburg ansässige Unternehmen PM-International zählt zu den weltweit führenden Direktvertriebsunternehmen in den Bereichen Gesundheit, Fitness und Schönheit und baut seine Position weiter aus. Im aktuellen DSN Global 100 Ranking gehört das Unternehmen nun zu den fünf größten der Branche weltweit.

DSN Global 100 als wichtiger Branchenmaßstab

Die DSN Global 100 Liste gehört zu den wichtigsten Branchenrankings und listet die weltweit größten Direktvertriebsunternehmen auf Basis ihres Einzelhandelsumsatzes. Der Sprung in die Top 5 unterstreicht die kontinuierlich positive Entwicklung von PM-International und festigt die internationale Bedeutung des Unternehmens.

Sechsmal in Folge mit Wachstumspreis ausgezeichnet

Zudem wurde PM-International bereits zum sechsten Mal in Folge mit dem Bravo International Growth Award ausgezeichnet und ist damit das einzige Unternehmen in der Geschichte des Direktvertriebs, das diesen Meilenstein erreicht hat. Die Auszeichnung würdigt das international am schnellsten wachsende Unternehmen der Branche auf Grundlage der jährlichen Umsatzentwicklung.

Innovation und Qualität als Erfolgsfaktoren

Die Grundlage dieses Erfolgs bildet eine klare Ausrichtung auf Innovation, höchste Produktqualität und eine langfristige strategische Ausrichtung. Eine zentrale Rolle spielen dabei die FitLine Produkte von PM-International mit ihren wissenschaftlich entwickelten Nahrungsergänzungsmitteln, die gezielt Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit unterstützen.

Globales Netzwerk treibt Wachstum

Vertrieben werden die Produkte weltweit von Hunderttausenden Teampartnern. Ihr Engagement in der eigenen unternehmerischen Tätigkeit trägt wesentlich zum internationalen Wachstum des Unternehmens bei.

Rolf Sorg, Gründer und CEO von PM-International, betont die Bedeutung dieser Gemeinschaft und hebt hervor, dass der Erfolg maßgeblich auf dem Einsatz und der Leidenschaft der Teampartner basiert.

Weiterer Wachstumskurs und klare Ziele

Dank der starken globalen Gemeinschaft setzt die PM-International Gruppe ihren Wachstumskurs konsequent fort und erzielte im Jahr 2025 einen Einzelhandelsumsatz von über 4 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, seine Position unter den Top-Unternehmen der Branche weiter auszubauen.

Soziales Engagement als Teil der Unternehmensstrategie

Gleichzeitig versteht PM-International wirtschaftlichen Erfolg auch als Verantwortung. Mit jedem verkauften FitLine Produkt wird eine Stunde Leben für bedürftige Kinder gespendet. Über die Hilfsorganisation PM We Care unterstützt das Unternehmen weltweit mehr als 8000 Patenkinder sowie deren Familien durch nachhaltige Projekte.

Bild Vicki und Rolf Sorg

Quelle: PM Inernational AG

Bundesweite TrostOffensive gestartet

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Trauer verstehen mit Trauern für Anfänger und TrostOffensive Bild Die TrostHelden-Gründer Jen & Hendrik Lind@TrostHelden

TrostOffensive „Trauern für Anfänger“ macht Trauer zugänglich

Deutschland, 14.04.2026 – Trauer gehört zu den grundlegendsten menschlichen Erfahrungen und bleibt doch gesellschaftlich oft unsichtbar. Besonders in den ersten Wochen nach einem Verlust fehlt es vielen Betroffenen an Orientierung, Halt und konkreten Unterstützungsangeboten. Die gesellschaftliche Angst vor fremder Trauer treibt viele Betroffene zudem in eine Vereinsamung.

Ein Sozialprojekt für akute Trauerphasen

Mit der TrostOffensive „Trauern für Anfänger“ startet TrostHelden ein bundesweites Sozialprojekt, das genau hier ansetzt. Ziel ist es, Menschen in der akuten Trauerphase niedrigschwellig und kostenfrei zu begleiten – von Anfang an.

Begleitbuch als erste Orientierung

Im Zentrum steht das illustrierte und leicht zugängliche Begleitbuch „Trauern für Anfänger“, das über Bestattungshäuser kostenfrei an Trauernde ausgegeben wird. Es vermittelt eine Grundversorgung an Trauerkompetenz und gibt eine erste Orientierung in einer Lebensphase, die für viele von Ohnmacht und Überforderung geprägt ist.

Digitale Begleitung und Community

Ergänzt wird das Angebot durch eine achtwöchige Impuls-Begleitung via WhatsApp, die Trauernde Schritt für Schritt unterstützt und verschiedene Wege im Umgang mit der eigenen Trauer aufzeigt. Eine kostenfreie Community ermöglicht zudem den Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen und hilft, Isolation und Einsamkeit zu reduzieren.

Gesellschaftlicher Impuls für mehr Offenheit

Die TrostOffensive versteht sich nicht nur als Unterstützung für Betroffene, sondern auch als gesellschaftlicher Impuls. Sie lädt dazu ein, Trauer sichtbarer zu machen und eine Kultur zu stärken, in der Menschen einander in schweren Zeiten wieder selbstverständlicher begleiten.

Eine Antwort auf eine gesellschaftliche Lücke

TrostHelden stellt die ersten 250.000 Exemplare von „Trauern für Anfänger“ zur Verfügung, um möglichst vielen Menschen Zugang zu grundlegender Unterstützung zu ermöglichen. Das Projekt reagiert damit auf eine strukturelle Lücke unserer Gesellschaft, in der es zwar organisatorische Abläufe rund um den Tod gibt, jedoch oft an emotionaler und psychosozialer Orientierung fehlt.

Bild Die TrostHelden-Gründer Jen & Hendrik Lind@TrostHelden

Quelle TrostHelden

Neuer Mut für eine Welt im Wandel

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Zukunftsforum Baden-Baden bringt KI und Generationen Bildcredits/Fotograf: Simon Moebs

Zukunftsforum Baden-Baden bringt Generationen zusammen

Was entsteht, wenn man hundert junge Führungskräfte unter dreißig – herausragende Talente aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – mit etablierten Entscheidungsträgern zum offenen Austausch zusammenbringt?
Die Antwort von Eberhard Weiblen, CEO von Porsche Consulting und einer der zahlreichen hochkarätigen Speaker, brachte die vielfach geäußerte Stimmung auf den Punkt: „Freude auf die Zukunft!“

Die gelungene Premiere des Zukunftsforums Baden-Baden fand vom 27. bis 29. März 2026 im Palais Biron statt – drei Tage, die Mut machten und Aufbruch vermittelten.

Austausch auf Augenhöhe als zentrales Konzept

Initiiert wurde das neue Forum von einem jungen Team der Generation Z rund um den Sozialunternehmer Konstantin Kölmel und den Wirtschaftsinfluencer Niklas Schwab. Mit hohen Ansprüchen gestartet, konnte das Zukunftsforum bereits bei seiner ersten Ausgabe mit hochrangigen Persönlichkeiten überzeugen.

Neben namhaften CEOs wie Eberhard Weiblen, Christoph Werner und Georg Stamatelopoulos waren auch führende Köpfe aus Finanzwelt und Institutionen vertreten. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch Akteure aus Politik, Diplomatie, Justiz und Gesellschaft sowie internationale Stimmen.

Rund 50 Speakerinnen und Speaker folgten der Einladung in die Kurstadt. Sie alle verband die Bereitschaft, sich auf einen offenen, persönlichen Dialog mit der nachfolgenden Generation einzulassen.

Intensiver Dialog und vielfältige Formate

Der innovative Ansatz des Gründerteams lag im echten Austausch in kleinen, vertraulichen Formaten. Gespräche, Panels, Diskussionen und Workshops ermöglichten eine gemeinsame Analyse der drängendsten wirtschaftlichen und politischen Themen.

In mehr als 65 Sessions wurde ein breites Spektrum beleuchtet – von globaler Sicherheit über Handelsbeziehungen bis hin zu KI, Mobilität und Banking. Formate wie „Meet-a-Leader“ boten direkten Austausch in Kleinstgruppen.

Auch informelle Begegnungen, etwa bei Late-Night-Talks, sorgten für intensive Gespräche und neue Perspektiven.

Globale Herausforderungen und neue Visionen

Ein zentrales Thema war die Rolle von KI in Wirtschaft und Politik. Ebenso intensiv diskutiert wurden der Standort Deutschland, wirtschaftspolitische Fragen und das Verhältnis von Staat und Wirtschaft.

Auffällig war der optimistische Blick der jungen Generation. Trotz klarer Herausforderungen dominierten Gestaltungswille, Energie und der Wunsch nach langfristigen Visionen.

Vertrauen als Schlüssel für Zusammenarbeit

Im Austausch über Unternehmensführung wurde Vertrauen als zentrale Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit hervorgehoben. Führungspersönlichkeiten betonten die Bedeutung von Verlässlichkeit und fairen Entscheidungen.

Auch politische Stimmen riefen die junge Generation aktiv zur Mitgestaltung auf und unterstrichen die Bedeutung von Verantwortung und Zusammenhalt.

Aufbruchsstimmung und starke Netzwerke

Am Ende verband alle Beteiligten eine spürbare Aufbruchstimmung. Netzwerke wurden geknüpft, Ideen ausgetauscht und neue Kooperationen angestoßen.

Das Zukunftsforum Baden-Baden hat sich bereits mit seiner ersten Ausgabe als relevantes Format etabliert. Die Verbindung von Innovation, Dialog und Zuversicht zeigt, welches Potenzial im generationenübergreifenden Austausch liegt.

Bild: Diskussion zum Thema „Europa unter Druck – Sicherheitsarchitektur, Innovation, Weltordnung“ u.a. mit Christoph Heusgen (ehem. Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz), Thuy-Ngan Trinh (Managing Director A11) und Konstantin Kölmel (Geschäftsführer des Zukunftsforums Baden-Baden). Bildcredits/Fotograf: Simon Moebs

Quelle Knappe1A Agentur

VivaTech 2026 in Paris

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VivaTech bringt KI und Start-ups nach Paris Image by Gerd Altmann from Pixabay

Jubiläumsausgabe mit erweitertem Format und globaler Tech-Präsenz

Paris, 14. April 2026 – Vom 17. bis 20. Juni 2026 findet in Paris die 10. Ausgabe von VivaTech statt, Europas größtem Event für Start-ups und Technologie. Die Veranstaltung hat sich als unverzichtbare Plattform für die Tech-Welt etabliert, an der Schnittstelle von Innovation, Wirtschaft und den wichtigsten Debatten rund um Technologie, wobei KI im Zentrum aller Gespräche steht. Die Jubiläumsausgabe unterstreicht VivaTechs Ziel, der Tech-Branche durch starke Partner und internationale Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ein „Take-over“ der Champs-Élysées am 14. Juni und das VivaTech Festival am 20. Juni sollen Technologie möglichst vielen Menschen zugänglich machen.

Eine neue Dimension für ein neues Jahrzehnt

In zehn Jahren ist VivaTech um 300 % gewachsen, von 45.000 auf über 180.000 Besucher im Jahr 2025 aus 171 Ländern. Die Zahl der Start-ups hat sich verdreifacht, die der Investoren ist um das Zwölffache gestiegen.
2026 übernimmt VivaTech Halle 7 mit drei Etagen, 30 % mehr Ausstellungsfläche, doppelter Sitzplatzkapazität, 15.000 Start-ups, über 1.500 Demos, mehr als 4.000 Business- und Networking-Meetings sowie einem „Investors Office Hours“-Programm, das Gründer mit führenden Investoren verbindet.

Deutschland als Country of the Year mit starker Präsenz

Deutschland ist 2026 Country of the Year bei VivaTech mit dem größten Stand in der Geschichte der Veranstaltung (800 m²) und einer beispiellosen Delegation: 200 Start-ups sowie zahlreiche Bundes- und Regionalpartner, 14 Bundesländer, 12 Regierungsinstitutionen und zwei Bundesminister – Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sowie Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

In einer Zeit zunehmender globaler und technologischer Fragmentierung unterstreicht dieser Fokus – von VivaTech unterstützt – Europas Ambition, technologische Souveränität zu erlangen und Innovationsführerschaft zu übernehmen.

Zentrale Tech-Themen: KI, Deeptech, Cybersicherheit und Energie

VivaTech 2026 markiert ein Jahrzehnt – der Fokus liegt jedoch auf der Zukunft. Das Programm verbindet zwei Zyklen: das Ende der ersten Digitalisierungswelle und den Beginn der Ära von KI und Deeptech sowie eine stärkere europäische technologische Souveränität. Künstliche Intelligenz, Produktivität, Cybersicherheit, Verteidigung, Souveränität, Energie und Unternehmenswandel prägen diese Ausgabe entlang von vier Themenfeldern.

KI und Produktivität im Fokus

89 % der Führungskräfte vertrauen darauf, dass KI Unternehmensentscheidungen unterstützt (VivaTech Trust Barometer 2026). Vorgestellt werden unter anderem eine Echtzeit-Gehirn-Maschine-Schnittstelle von Unitree x HABS, der erste Massenmarkt-Dual-Vector-Exoskelett von Sumbu sowie die französische Conversational-AI-Plattform GetVocal AI.

Cybersicherheit und Verteidigung gewinnen an Bedeutung

Vor dem Hintergrund stark steigender Cyberangriffe entwickelt das französische Start-up Riot Programme zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden für Cybersicherheit. Das belgische Start-up Aikido bietet KI-gestützte Tools zur Erkennung und Behebung von Schwachstellen im Entwicklercode.

Greentech und Energie als Innovationstreiber

Nyobolt entwickelt ultraschnelle Energielösungen, Bienesis bietet intelligente Lösungen zur Ernteabsicherung und Tenaka arbeitet an Technologien zur Regeneration der Ozeane. Diese Unternehmen zeigen, wie Technologie die Klima- und Energiewende beschleunigt.

Deeptech eröffnet neue Zukunftsperspektiven

IBM präsentiert einen Quantum Chandelier für leistungsfähige Berechnungen, EOS X SPACE entwickelt neue Formen des Weltraumtourismus und Xpanceo arbeitet an einer KI-gestützten Smart-Kontaktlinse, die Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert.

Technologie für alle zugänglich gemacht

Am 20. Juni öffnet das VivaTech Festival Technologie für junge Zielgruppen mit Themen wie KI und Gesellschaft, Creator Economy und Zukunftstalente.

Erstmals übernimmt VivaTech am 14. Juni die Champs-Élysées und verwandelt sie in eine Innovationsbühne, auf der Besucher Technologie hautnah erleben können.

Internationale Speaker und starke Partner

Führende Persönlichkeiten aus der Tech- und Wirtschaftswelt sowie internationale Institutionen und Unternehmen prägen das Programm. VivaTech wird von starken Partnern aus Industrie, Politik und Technologie getragen und unterstreicht damit seine globale Bedeutung.

Bild Image by Gerd Altmann AI generiert from Pixabay

Quelle RLYL für VivaTech

20-jähriger entwickelt KI für den Mittelstand und wird IHK Speaker

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KI-Agenten für den Mittelstand einfach erklärt Nicolas Hoffmann

20-jähriger entwickelt KI-Systeme für den Mittelstand und wird IHK Speaker

Vom Chatbot zum KI-Unternehmen

Siegen. Der 20-jährige Niclas Hoffmann aus Siegen hat sich mit seinem Unternehmen HVNH AI auf die Entwicklung individueller KI-Systeme für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Was vor einem Jahr mit einfachen Chatbots begann, ist heute ein wachsendes Tech-Unternehmen mit Kunden aus ganz Deutschland.

HVNH AI entwickelt sogenannte KI-Agenten — digitale Mitarbeiter, die Routineprozesse in Unternehmen automatisieren. Dazu gehören unter anderem die automatisierte Angebotserstellung, intelligenter Kundensupport, Marketing-Automatisierung und die Sicherung von internem Unternehmenswissen. „Ein KI-Agent kennt nur das jeweilige Unternehmen — die Produkte, die Preise, die Abläufe. Er macht genau das, wofür er gebaut wurde, rund um die Uhr“, erklärt Hoffmann.

So gut wie jeder Routineprozess in einem Unternehmen lässt sich heute mit KI automatisieren.

IHK-Kooperation und Vortragsreihe

Die Industrie- und Handelskammer Siegen hat Niclas Hoffmann als festen KI-Speaker für eine quartalsweise Vortragsreihe eingeladen. Seinen ersten Vortrag zum Thema „Wie KI-Agenten Routineprozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen automatisieren können“ hielt er im Februar 2026 vor über 100 Teilnehmern. Weitere Vorträge folgen quartalsweise.

Firmen-Workshops: KI greifbar machen

Seit März 2026 bietet HVNH AI praxisorientierte Workshops für Unternehmen an — vor Ort im Betrieb oder als Remote-Session:

KI-Grundlagen und Recht (Halbtag) — Einführung in KI-Konzepte, Live-Demos und rechtliche Grundlagen wie AI Act und DSGVO
KI-Sicherheit und Compliance (Halbtag) — Sicherheitsrisiken bewerten, Cloud vs. lokale Systeme, Sicherheitskonzept erstellen
KI-Potenzialanalyse (Ganztag) — Geschäftsprozesse analysieren, Automatisierungspotenziale identifizieren, individuelle KI-Roadmap entwickeln
KI-Komplett (Ganztag) — Alle Themen komprimiert in einem Tag mit priorisierter Umsetzungsroadmap

Fachkräftemangel als Treiber

Bis 2030 gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. In vielen Unternehmen tragen genau diese erfahrenen Mitarbeiter das meiste Wissen im Kopf. „Deren Wissen verschwindet — es sei denn, man sichert es jetzt“, so Hoffmann. KI-Agenten können dieses Wissen systematisch erfassen und neuen Mitarbeitern zugänglich machen. Durch KI-Agenten lässt sich die Lücke des Fachkräftemangels füllen.

Unternehmen, die herausfinden möchten, ob KI in ihren Abläufen sinnvoll eingesetzt werden kann, können eine kostenlose Erstberatung auf hvnh-ai.com vereinbaren (Kontaktformular).

Quelle HVNH AI

tonies wächst profitabel und startet stark in 2026

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tonies steigert Umsatz mit Toniebox und Wachstum CEO Tobias Wann, CFO Hansjörg Müller

tonies setzt profitables Wachstum mit Rekordergebnissen im Jahr 2025 fort und erwartet starke Dynamik für das Geschäftsjahr 2026

Umsatzsteigerung von 31 % (+36 % in konstanter Währung, „cc“) gegenüber dem Vorjahr auf 630 Mio. EUR, getragen von anhaltend starker Wachstumsdynamik in allen Märkten
Bereinigte EBITDA Marge auf 8,6 % gesteigert; vorteilhafter Produkt Mix Shift hin zu Tonies Figuren treibt Profitabilität, operative Effizienz stärkt Resilienz in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld
Nordamerika wächst weiter über Gruppendurchschnitt Umsatzplus von 31 % (+40 % cc) im Vergleich zum Vorjahr auf 276 Mio. EUR
Umsatz mit Tonieboxen stieg um 18 % (+21 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 161 Mio. EUR; wachsende Basis schafft starke Grundlage für abonnementartiges Umsatzwachstum und Ausbau von tonies Ökosystem
Prognose für Geschäftsjahr 2026 unterstreicht Zuversicht in nachhaltiges und profitables Wachstum Gruppenumsatzwachstum von >20 % (cc) auf über 760 Mio. EUR, Umsatzwachstum in Nordamerika von >30 % (cc), bereinigte EBITDA Marge zwischen 9 % und 11 %

Starkes Wachstum und internationale Expansion

LUXEMBURG, 14. April 2026 // tonies SE („tonies“), die weltweit führende interaktive Audioplattform für Kinder, verzeichnete im Jahr 2025 starkes Wachstum und eine Rekordprofitabilität. Die Strategie, neue Zielgruppen und Bestandskunden mit einem erweiterten Produktportfolio rund um die Toniebox 2 anzusprechen, fand weltweit Anklang und trieb starkes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Mit ausgebauten Handels und Lizenzpartnerschaften sowie zunehmender Haushaltsabdeckung stärkte tonies die eigene Präsenz in seinen internationalen Märkten Nordamerika, Großbritannien, Frankreich, Australien und Neuseeland. Produktinnovationen beschleunigten das Wachstum in der etablierteren DACH Region. Damit erreichte tonies alle Ziele seiner Jahresprognose.

Stimmen aus dem Management

Tobias Wann, CEO von tonies, kommentiert: „2025 haben wir Innovationen geliefert, die echten Mehrwert schaffen für Familien und auch für unser Geschäft. Trotz aller makroökonomischen Unsicherheit haben wir unser profitables Wachstum mit Rekordergebnissen in allen Märkten fortgesetzt. Innovationen rund um Toniebox 2, Tonieplay und wegweisende Partnerschaften stärken unsere kulturelle Strahlkraft mehr denn je Familien auf der ganzen Welt lieben tonies. Mit einer stärkeren Präsenz rund um den Globus und zwei Dritteln unseres Umsatzes aus internationalen Märkten wird tonies immer mehr zu einer echten globalen Ikone. Ich freue mich auf ein starkes 2026 wir haben spannende Pläne und befinden uns in einer stärkeren Position als je zuvor.”

Hansjörg Müller, CFO von tonies, fügt hinzu: „Unser Fokus liegt darauf, tonies profitabel und nachhaltig wachsen zu lassen. Im Jahr 2025 haben wir bewiesen, dass wir genau das in großem Maßstab umsetzen können. Wir haben den Umsatz um mehr als 30 % gesteigert und gleichzeitig unsere Marge ausgebaut trotz volatiler Märkte. Unsere immer größere Basis an Tonieboxen ist ein entscheidender Indikator für uns Die starke Performance dieser Kategorie wurde durch die Toniebox 2 beflügelt und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wiederkehrende Umsätze mit Tonies Figuren und aus einem breiteren Ökosystem zu sichern.

So schaffen wir künftiges Wachstum. Trotz der Investitionen in unsere bislang größte Produkteinführung haben wir Kostendisziplin gewahrt und unsere Effizienz unternehmensweit gesteigert. Die Resilienz, die wir bewiesen haben, spricht für die Stärke und das Potenzial unseres Geschäftsmodells und das starke vierte Quartal unterstreicht einmal mehr unsere Fähigkeit, zu wichtigen kommerziellen Anlässen zu liefern. Auf dieser Basis sind wir gut für weiteres profitables Wachstum im Jahr 2026 aufgestellt.”

Breiteres Portfolio treibt Wachstum in allen Märkten

Mit einer starken Performance über das gesamte Jahr und insbesondere in der zweiten Jahreshälfte steigerte tonies seinen Umsatz in allen Regionen. Die Entwicklung hin zu einem globalen Ökosystem spiegelt sich im wachsenden Anteil internationaler Märkte wider, der nun rund 66 % des Gesamtumsatzes ausmacht, gegenüber 62 % im Jahr 2024.

Der Gruppenumsatz für das Gesamtjahr stieg um 31 % (+36 % cc) im Vergleich zum Vorjahr auf 630 Mio. EUR (GJ 2024: 481 Mio. EUR). Im vierten Quartal wurde mit 313 Mio. EUR die Hälfte des Jahresumsatzes erzielt unterstützt durch den Launch von Toniebox 2 und Tonieplay. Erneut nutzte tonies wichtige kommerzielle Anlässe wie Black Friday, Cyber Monday und die Weihnachtssaison und steigerte den Q4 Umsatz so um 31 % (+39 % cc) gegenüber dem Vorjahresquartal (Q4 2024: 238 Mio. EUR).

Nordamerika als wichtigster Wachstumstreiber

Nordamerika festigte seine Position als größter Markt und wichtigster Wachstumstreiber von tonies und verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzanstieg von 31 % (+40 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 276 Mio. EUR. Partnerschaften mit führenden Einzelhändlern wie Target und Walmart führten zu einer anhaltenden Ausweitung des Großhandelsgeschäfts. Zusätzlich trieben eine starke Direct to Consumer Performance sowie erfolgreiche Produkteinführungen wie My First Tonies und der Ms. Rachel Tonie das Wachstum.

Starke Entwicklung in DACH und internationalen Märkten

Der Umsatz im DACH Markt wuchs gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf 214 Mio. EUR. In der Region Rest der Welt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 64 % (+68 % cc) auf 141 Mio. EUR. In allen Märkten profitierte tonies von steigender Markenbekanntheit und starken Partnerschaften mit führenden Einzelhändlern.

Wachsende Toniebox Basis stärkt Ökosystem

Der Umsatz mit Tonieboxen stieg gegenüber dem Vorjahr um 18 % (+21 % cc) auf 161 Mio. EUR. Die stetig wachsende Basis schafft eine starke Grundlage für wiederkehrende Umsätze und den Ausbau des tonies Ökosystems.

Der Umsatz mit Tonies Figuren stieg um 37 % (+43 % cc) auf 447 Mio. EUR. Auch Accessoires und digitale Inhalte entwickelten sich positiv und trugen zum Gesamtwachstum bei.

Rekordprofitabilität durch Effizienz und Produktmix

Die bereinigte EBITDA Marge verbesserte sich auf 8,6 % und übertraf damit die Prognose. Effizienzsteigerungen und ein starker Produktmix trugen maßgeblich zur verbesserten Profitabilität bei.

Innovationen rund um die Toniebox 2

Der Launch der Toniebox 2 und Tonieplay markierte die größte Innovation seit der Einführung der ersten Toniebox. Neue Produktkategorien und starke Lizenzpartnerschaften erweitern das Ökosystem und stärken die Marktposition.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Aufbauend auf dem starken Jahr 2025 erwartet tonies für 2026 ein Umsatzwachstum von über 20 % sowie eine weitere Verbesserung der EBITDA Marge auf 9 bis 11 %. Die Prognose unterstreicht die Zuversicht in nachhaltiges und profitables Wachstum.

Bild: CEO Tobias Wann, CFO Hansjörg Müller

Quelle tonies GmbH