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Vom Masterstudium zum Millionen-Start-up

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INTELLEGAM Künstliche Intelligenz Automobilbranche Das Gründer-Team lernte sich an der HM Business School kennen: Philipp Seiter, Hannes Burrichter, Tobias Hettfleisch, Marc Gehring und Marco Zöller (v.l.n.r.) (Foto: INTELLEGAM)

Was als Studium an der HM begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte: Die HM-Alumni Tobias Hettfleisch, Marc Gehring, Marco Zöller und Philipp Seiter nutzten ihren BWL-Master der Studienrichtung Applied Business Innovation an der HM Business School nicht nur zur fachlichen Qualifikation, sondern mit Erfolg als Sprungbrett für ihre unternehmerische Vision.

Vom Studium zur Gründung

Der BWL-Masterstudiengang der Richtung Applied Business Innovation an der HM Business School legte den Grundstein für die spätere Gründung. Das Programm verbindet betriebswirtschaftliches Fachwissen mit praxisnahen Projekten in Kooperation mit Unternehmen. Die Studierenden arbeiten dabei an realen Problemstellungen, darunter die Entwicklung von Lösungen zur Optimierung interner Unternehmensabläufe. Das wachsende Interesse der Wirtschaft an Künstlicher Intelligenz bot dabei einen konkreten Anknüpfungspunkt: Wie lässt sich KI sinnvoll in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren? „Wir wollten das gelernte Wissen aus dem Studium anwenden und haben uns zunächst auf die Beratung von Firmen konzentriert, die KI in ihre Unternehmensstrukturen einbinden wollen. Daraus ist dann schließlich INTELLEGAM entstanden,“ so HM-Alumnus Marc Gehring.

„Es geht vor allem darum, dass die Masterstudierenden sich eine zeitgemäße Qualifizierung – gerade unter Einbezug aktueller Technologieentwicklungen – aneignen und diese Kompetenzen und Kenntnisse weniger im Ich als vielmehr im Miteinander in einer Community aufbauen. Der Innovationsweg benötigt verlässliche Partnerschaften, komplementäre Kompetenzen und Kenntnisse: Genau dies leben Tobias, Marc, Marco, Philipp von INTELLEGAM“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Habelt, Koordinator sowie Leiter der Studienrichtung Applied Business Innovation.

KI Lösungen für die Automobilbranche

Aus den im Studium entwickelten Ansätzen entstand das Software Unternehmen INTELLEGAM. Das Start up unterstützt Firmen dabei, Geschäftsprozesse mithilfe maßgeschneiderter KI Anwendungen effizienter zu gestalten: von der Entwicklung unternehmensinterner Chatbots auf Basis firmenspezifischer Daten bis hin zur vollständigen Automatisierung von Prozessen. Spezialisiert haben sie sich auf die Automobilbranche, konkret auf Anwendungen für den Handel. Dazu hat INTELLEGAM eine KI Technologie entwickelt, die bereits bei den beiden Autohersteller BYD und Nissan in Europa im Einsatz ist. Sie optimiert unter anderem die Auswertung von Reparaturdaten und trägt so zu einem verbesserten Kundenerlebnis bei. Darüber hinaus verfügt INTELLEGAM über skalierbare Technologien entlang der gesamten KI Wertschöpfungskette – von der Datenstrukturierung über intelligente Suchfunktionen bis zur Integration maßgeschneiderter Large Language Models LLM.

Millionendeal mit australischer Firma

Der Durchbruch erfolgte für das Start up im Jahr 2025. Der australische Automobilsoftware Anbieter Infomedia erwarb 50 Prozent der Start up Anteile für rund 6 Millionen Euro. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, Infomedias Produktpalette mit generativer KI Technologie zu erweitern und das datengetriebene Wachstum im Automobilsektor zu beschleunigen. „Die Automobilbranche durchläuft einen rasanten Wandel. Unternehmen suchen nach intelligenten Lösungen, um Abläufe zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit Infomedia bringen wir unsere KI Technologie dorthin, wo sie den größten Mehrwert schafft,“ erklärt HM-Alumnus und INTELLEGAM CEO Tobias Hettfleisch.

Bild Das Gründer-Team lernte sich an der HM Business School kennen: Philipp Seiter, Hannes Burrichter, Tobias Hettfleisch, Marc Gehring und Marco Zöller (v.l.n.r.) (Foto: INTELLEGAM)

Quelle Hochschule München

Rollentausch mit Alexander Schütz?

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2 Minuten 2 Millionen Investorenstuhl Easy Reitsporen Bild Easy Reitsporen 2 Minuten 2 Millionen Bildrechte/Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Gründer sitzt plötzlich auf Investorenstuhl

2 Minuten 2 Millionen am 31 März um 20 15 Uhr auf JOYN und PULS 4

Beim Pitch von Easy Reitsporen ist alles anders: Alexander Schütz verlässt das Studio und der Gründer wird erstmals selbst auf den Investorenstuhl gebeten. Außerdem: Evrvest bringt mit ihrer Trainingsweste die Investor:innen ins Schwitzen.

Eine echte Premiere liefert Egon Wolf aus Weiz Steiermark: Er ist der erste Start Up Gründer, der bei 2 Minuten 2 Millionen selbst auf den Investorenstuhl gebeten wird. Zuvor sorgt er mit seinen Easy Reitsporen für einen außergewöhnlichen Auftritt, inklusive Pferd Olaf im Studio. Präsentiert wird eine weltweit einzigartige, patentierte Innovation: Sporen, die direkt im Stiefelabsatz fixiert werden, ganz ohne Bügel oder Lederriemen. Sie halten zuverlässig, lösen sich jedoch automatisch im Notfall, etwa wenn man hängen bleibt. Entwickelt wurde das System nach einem Unfall im Reitsport, mit dem Ziel, diesen künftig sicherer zu machen. Doch der tierische Besuch bleibt nicht ohne Folgen: Investor Alexander Schütz ist bei dem Pitch gezwungen das Studio zu verlassen. Kurzerhand wechselt Egon Wolf die Seiten und nimmt selbst auf dem Investorenstuhl Platz – was steckt hinter diesem ungewöhnlichen Rollentausch?

Bewegung im Studio mit Evrvest

Mit Evrvest aus Feldkirch Vorarlberg kommt Bewegung ins Studio. Die Gründer Fabian Lutz und Max Schnetzer, beide Kraft und Ausdauersportler, präsentieren eine ergonomische, modulare Trainingsweste, die sich individuell an den Körper anpasst und auch dynamische Bewegungen erlaubt – getestet unter realen Bedingungen mit Athlet:innen.
„Sehr sportlich“, urteilt Eveline Steinberger und probiert die 10 Kilogramm Weste gleich selbst aus. Auch Vorarlberger Investor Mathias Muther stellt sich dem Praxis Test. Doch trägt die Innovation auch ein Investment?

Weitere Start Ups aus Wien

Außerdem mit dabei: zwei Start Ups aus Wien. Vilavit entwickelt innovative Präparate zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit. MyHomeRoast bringt mit dem ersten vollautomatischen Haushaltsröster für Kaffee, Kakao und Nüsse die Rösterei nach Hause.

Sendetermin

2 Minuten 2 Millionen immer dienstags um 20 15 Uhr auf JOYN und PULS 4

Bild Easy Reitsporen 2 Minuten 2 Millionen Bildrechte/Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Wenn jede Sekunde zählt: Easy Exit Card erweitert die Notfallaustattung im Auto 

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Easy Exit Card Rettungswerkzeug Kreditkartenformat Easy Exit Card Rettungskarte Sicherheit Auto V.l.: Stephan Pannhorst, Bernd Lüke und Sylvain Victor präsentieren mit „Easy Exit Card“ einen Nothammer im Kartenformat. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Bildrechte/FotografRTL / Bernd-Michael Maurer

Ein Unfall, verriegelte Türen, blockierter Gurt – im Ernstfall entscheiden wenige Sekunden darüber, ob man sich selbst oder anderen helfen kann. Viele kennen den Nothammer im Zug oder irgendwo im Bus, aber im eigenen Auto? Oft liegt gar nichts bereit oder das Werkzeug ist gerade nicht greifbar. Genau diese Lücke wollen Bernd Lüke, Stephan Pannhorst und Sylvain Victor schließen.

Die Idee hinter der Easy Exit Card

Die drei Gründer kennen sich seit vielen Jahren aus gemeinsamen beruflichen Stationen und arbeiten seit 2005 zusammen. Gemeinsam entstand in diesem Umfeld die Idee zu einem Rettungswerkzeug, das so kompakt sein sollte wie eine Bankkarte – und trotzdem die Funktion eines Nothammers übernimmt. Das Ergebnis: die Easy Exit Card, ein Notfalltool im Kreditkartenformat, das in die Mittelkonsole oder hinter die Sonnenblende passt und im Ernstfall Leben retten kann.

So funktioniert das Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat

Die Easy Exit Card ist eine Kunststoffkarte im Bankkartenformat, die zur Selbstrettung und zur Rettung anderer aus verschlossenen Fahrzeugen entwickelt wurde. Die Karte wird im Notfall zwischen PKW-Seitenscheibe und Dichtung gesteckt, im 45°-Winkel gespannt und losgelassen. Die aufgeladene Energie wird über einen Hartmetall-Dorn punktgenau auf die Scheibe übertragen – sie springt, und der Weg nach draußen (oder hinein) ist frei. Der entscheidende Vorteil: Beim Auslösen besteht kein direkter Kontakt mit dem Wirkmechanismus. Anders wie beim herkömmlichen Hammer, bleibt die Hand auf der sicheren Seite der Karte, der Abstand zur splitternden Scheibe ist größer, das Verletzungsrisiko geringer. Die glasfaserverstärkte Karte ist robust konstruiert und funktioniert sowohl an der oberen als auch an der unteren Fensterdichtung der Seitenscheiben. Ergänzt wird das Set durch eine Schutzhülle mit integriertem Gurtschneider, mit dem sich ein blockierter Sicherheitsgurt mit wenigen Bewegungen durchtrennen lässt.

Für wen die Easy Exit Card gedacht ist

Die Easy Exit Card ist für alle Verkehrsteilnehmer konzipiert – vom Autofahrer über Lkw- und Fahrradfahrer. Sie kommt sowohl im privaten Bereich, beispielsweise für Tierliebhaber zur Rettung aus überhitzten Fahrzeugen, als auch im beruflichen Umfeld zum Einsatz. Gleichzeitig ist sie interessant für Automobilhersteller, Autohäuser, Flottenbetreiber, Autoclubs und Werbeartikel-Anbieter, die ihren Kunden ein sinnvolles Sicherheitsprodukt an die Hand geben möchten. Die Karte ist so klein, dass sie in der Mittelkonsole oder hinter der Sonnenblende aufbewahrt werden kann – immer griffbereit, wenn sie gebraucht wird. Die Easy Exit Card ist ein Rettungswerkzeug, das aus technischer Expertise, Erfahrung im Kartenbereich und einem klaren Sicherheitsgedanken entstanden ist. Dass sich Bernd Lüke zusätzlich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert und dort auch Leitungsaufgaben übernimmt, zeigt, wie nah das Thema Rettung und Vorsorge am Team dran ist.

Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit der Easy Exit Card wagt das Trio den Schritt in die VOX Gründer-Show Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigen sie, wie schnell ein ganz normales Alltagsszenario zur Falle werden kann: verriegelte Türen, blockierter Gurt, Wasser oder Rauch im Innenraum. Dann demonstrieren sie live, wie die Easy Exit Card im Kreditkartenformat eine PKW-Seitenscheibe in Sekunden springen lässt – ohne großen Kraftaufwand, von innen und außen, und mit mehr Abstand zur splitternden Scheibe als bei vielen klassischen Nothämmern.

Deal mit Ralf Dümmel

Die Löwen erkennen: Hier geht es nicht um ein Gimmick, sondern um ernsthafte Sicherheitsausrüstung, die man tatsächlich immer dabeihaben sollte. Besonders Ralf Dümmel ist von der Kombination aus technischer Lösung, Alltagstauglichkeit und dem klaren Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Er entscheidet sich für einen Deal mit den Gründern, um die Easy Exit Card gemeinsam in den Handel zu bringen und sie allen Verkehrsteilnehmerin zugänglich zu machen und somit in möglichst vielen Fahrzeugen zu platzieren – vom privaten Pkw bis zur Firmenflotte.

„Wer einmal gesehen hat, wie schnell in einem Auto eine Situation kippen kann, vergisst das nicht. Verriegelte Türen, ein blockierter Gurt, Rauch oder Wasser im Fahrzeug – in solchen Momenten zählen nicht Minuten, sondern Sekunden. Da sucht niemand in Ruhe nach einem Nothammer, da muss eine Lösung da sein, die man sofort versteht und einsetzen kann. Genau deshalb haben wir die Easy Exit Card entwickelt: ein Rettungswerkzeug im Bankkartenformat, das man in der Mittelkonsole oder hinter der Sonnenblende immer bei sich trägt und im Ernstfall in wenigen Handgriffen einsetzen kann.

Uns war von Anfang an bewusst:

Dieses Produkt kann im Zweifel Menschen- und Tierleben retten. Darum haben wir alles auf einfache, sichere und intuitive Bedienung ausgerichtet: einstecken, spannen, loslassen – und die Seitenscheibe springt. In Kombination mit dem integrierten Gurtschneider in der Schutzhülle ist die Easy Exit Card für uns ein Stück Verantwortung, das jeder mit sich tragen sollte. Sie ist kein Gadget, sondern ein fester Bestandteil der Sicherheitsausstattung – in jedem Auto.“

Bernd Lueke, Sylvain Victor und Stephan Pannhorst, Gründer Easy Exit Card

„Bei der Easy Exit Card reden wir nicht über Komfort, sondern über Situationen, in denen es um Menschenleben gehen kann. Eine kleine Karte, so groß wie eine Bankkarte, die im Ernstfall dafür sorgt, dass ich aus einem Auto rauskomme oder jemanden von außen befreien kann – das hat mich sofort gepackt. Mir gefällt besonders, wie durchdacht die Easy Exit Card ist: kein großes Werkzeug, keine Hemmschwelle, kein komplizierter Mechanismus. Einstecken, spannen, loslassen – und die Scheibe springt. Das ist genau die Art Problemlöser, die ich unterstützen möchte. Ich wünsche mir, dass diese Karte in Zukunft in so vielen Fahrzeugen wie möglich liegt. Man nutzt sie hoffentlich nie – aber wenn doch, ist man unendlich froh, dass sie da ist und im besten Fall Menschenleben retten kann.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Easy Exit Card ist unter www.easyexitcard.de ab 9,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild: Easy Exit Card S v.l.Bernd Lüke,Sylvain Victor,Stephan Pannhorst,Ralf Dümmel Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle Easy Exit Card / DS Unternehmensgruppe

Holding gegründet und trotzdem Vorteile verschenkt?

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Holding Beteiligung Steuer richtig nutzen Tomas Aksöz @ Steuerberatung tomas Aksöz

Darum gilt es Struktur Beteiligungshöhe und Governence sauber umzusetzen

Holdingstrukturen haben in Unternehmerkreisen häufig den Nimbus eines steuerlichen Allheilmittels. Immer wieder fallen Sätze wie: „Mit einer Holding zahlt man nur 1,5 Prozent Steuern.“ Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Eine Holding kann enorme finanzielle Vorteile bieten, etwa im Hinblick auf Dividenden, Reinvestitionen oder beim späteren Unternehmensverkauf. Allerdings müssen in der Praxis bestimmte Vorgaben erfüllt sein, andernfalls entstehen Fehler, die schnell Steuerbelastungen verursachen.

Ein teures Detail die 10 und 15 Prozent Grenze

Ein Holdingmodell funktioniert nur dann optimal, wenn es strategisch geplant und sauber umgesetzt ist. Das fängt bereits bei der Frage nach der Beteiligungshöhe an. Ob 10 oder 15 Prozent kann in der Praxis einen Unterschied über eine fünf und sechsstellige Steuerbelastung machen.

Schüttet eine operative GmbH Gewinne an ihre Holding aus, sind diese Dividenden grundsätzlich zu 95 Prozent steuerfrei. Für sogenannte Streubesitzdividenden besteht allerdings eine Einschränkung: Liegt die Beteiligung zu Beginn des Kalenderjahres unter 10 Prozent, greift die Steuerbefreiung nicht und die Dividenden werden deutlich stärker belastet.

Und selbst wenn diese erste Hürde genommen ist, bleibt eine zweite Schwelle von 15 Prozent entscheidend. Erst ab dieser Grenze kann die Holding auch gewerbesteuerlich profitieren. Liegt die Beteiligung darunter, unterliegt die Dividende zusätzlich der Gewerbesteuer, die je nach Hebesatz typischerweise zwischen etwa 12 Prozent und 17,5 Prozent liegt.

Ein Beispiel zeigt die Dimension: Schüttet eine operative GmbH 1 Million Euro an ihre Holding aus und der Gewerbesteuerhebesatz liegt bei 400 Prozent, entspricht das etwa 14 Prozent effektiver Gewerbesteuer. Bei einer 12 Prozent Beteiligung wird die Dividende mit rund 140.000 Euro Steuern belastet. Zusätzlich fallen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag an. Liegt die Beteiligung bei 15 Prozent, sinkt die Belastung hingegen auf unter 1 Prozent.

Das 1,5 Prozent Missverständnis

Sowohl in sozialen Netzwerken als auch in Unternehmerkreisen kursiert häufig die Aussage, dass die Steuerbelastung einer Holding lediglich 1,5 Prozent beträgt. Sie ist nicht komplett falsch, aber nur unter klar definierten Bedingungen korrekt.

Bei Ausschüttungen innerhalb einer Holdingstruktur gelten zwar 100 Prozent der Dividenden als steuerfrei, allerdings werden 5 Prozent pauschal als nicht abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Auf diesen Anteil fällt Körperschaftsteuer an, wodurch die effektive Belastung bei circa 0,8 Prozent liegt.

Diese Begünstigung betrifft jedoch nur die Körperschaftsteuer. Ob zusätzlich Gewerbesteuer anfällt, hängt von der Beteiligungshöhe ab. Entsprechend kann die Gesamtbelastung je nach Standort deutlich höher sein.

Wenn Holding und operative GmbH durcheinanderlaufen

Ein weiterer potenziell kostspieliger Fehler betrifft die Zusammenarbeit zwischen Holding und operativer GmbH. Rein rechtlich handelt es sich um zwei eigenständige wirtschaftliche Einheiten. Entsprechend prüft das Finanzamt genau, ob verdeckte Gewinnausschüttungen vorliegen.

Das kann beispielsweise bei Darlehen ohne marktübliche Verzinsung, Kostenübernahmen ohne vertragliche Grundlage oder Managementvergütungen ohne klare Kalkulation passieren. Auch fehlende Dienstleistungsverträge oder private Ausgaben über die Gesellschaft können problematisch werden.

Fehlt der sogenannte Fremdvergleich, kann es sein, dass Zahlungen nicht als Betriebsausgabe anerkannt werden. Die Folge sind höhere Gewinne, Steuernachzahlungen, Zinsen und im schlimmsten Fall strafrechtliche Konsequenzen.

Um das zu vermeiden, braucht es klare Verträge, marktübliche Konditionen und saubere Zahlungsströme. Je komplexer die Struktur, desto höher sind die Anforderungen.

Eine Holding braucht eine echte Funktion

Eine Holding entfaltet ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie einen klaren strategischen Zweck erfüllt, etwa für Reinvestitionen, Vermögensstrukturierung oder den Aufbau weiterer Beteiligungen.

Auch bei einem geplanten Unternehmensverkauf oder der Nachfolgeplanung kann eine Holdingstruktur sinnvoll sein. Ohne klare Zielsetzung bleibt sie jedoch oft ein teures Konstrukt mit zusätzlichen Kosten für Buchhaltung, Abschlüsse und Beratung.

Holding ja aber nur mit Strategie

Richtig eingesetzt, kann eine Holdingstruktur ein wirkungsvolles Instrument sein. Sie ermöglicht steuerlich begünstigte Dividendenströme, erleichtert Reinvestitionen und eröffnet strategische Optionen für Wachstum oder Verkauf.

Diese Vorteile entstehen jedoch nur dann, wenn die Struktur strategisch geplant, steuerlich sauber umgesetzt und organisatorisch korrekt geführt wird.

Autor:
Tomas Aksöz ist Steuerberater und Diplom-Kaufmann mit Expertise in steuerlicher Beratung mittelständischer Unternehmen, internationalem Steuerrecht sowie in steuerlichen Prozessen und Governance im Konzernumfeld. Nach Stationen bei KPMG und einer mittelständischen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gründete er 2017 seine eigene Beratungspraxis. Er steht für moderne, digital gedachte Steuerberatung, die fachliche Tiefe mit strategischem Weitblick verbindet. 

Bild Tomas Aksöz ©Steuerberatung Tomas Aksöz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fulminante Tour-Premiere von ‚Sabine Kaack & United Baroque – Geist der Mirabelle

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Sabine Kaack Literatur Konzert Der Geist der Mirabelle Copyright: Heike Ross

Literatur Konzert begeisterte mit viel Witz Charme und Klassik

Standing Ovations vom prominenten Premieren Publikum im Ohnsorg Theater

Spannung, Schreck und Schadenfreude wechselten sich ab, begeisterten das Premieren Publikum. Mit viel Leidenschaft, Witz und Charme arrangierte Schauspielerin Sabine Kaack zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz ihr Literatur Konzert Sabine Kaack und United Baroque Der Geist der Mirabelle im Ohnsorg Theater in Hamburg. Eingerahmt von barocken Klängen, gefeiert mit grandiosem Schluss Applaus und Standing Ovations von prominenten Gästen wie Krystian Martinek, Jenny Elvers, Nicolas König, Susi Kentikian, Markus Knüfken, Kristina Love und Volkan Baydar.

„Ich habe mich köstlich amüsiert“, strahlte Box Weltmeisterin Susi Kentikian. „Was für eine unterhaltsame Inszenierung“, lobten die Schauspielerinnen Marita Marschall, Katrin Ingendoh und Tokessa Martinius. „Ich bewundere Sabine Kaack so sehr“, schwärmte Jenny Elvers in Begleitung von Malerin Juliane Golbs.

Viele herzliche Worte hatte es bereits zur Begrüßung von Peter Harry Carstensen gegeben. Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig Holstein hielt auf Plattdeutsch ein Grußwort an die Gastgeberin, welches für die ersten Lacher des Abends und das Abklingen von Sabine Kaacks Lampenfieber sorgte. Zum Schluss der Vorstellung riss es nicht nur die applaudierenden Gäste aus ihren samtroten Sitzen: Zehn Männer vom Shanty Chor De Tampentrekker schmetterten anerkennend ein Seemannslied gen Bühne. Was für eine besondere Atmosphäre.

Tiefgründiges humoristisches Feuerwerk

Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor hielt die mit dem TV Erfolg Diese Drombuschs deutschlandweit bekannt gewordene Schauspielerin und Sprecherin Sabine Kaack die legendäre Geschichten Sammlung Der Geist der Mirabelle Geschichten aus Bollerup von Siegfried Lenz in einer Übersetzung von Hochdeutsch ins Plattdeutsche von Reimer Bull in ihren Händen.

„Ich war sofort in Siegfried Lenz verliebt“, schwärmt Sabine Kaack. „Mit intelligentem und feinem Humor ist jede seiner 12 Geschichten von großer sprachlicher Pointe.“ Obwohl bereits 1975 erschienen, könnten sie heute kaum trefflicher sein. „Erzählt im wunderbar blumigen Plattdeutsch sind sie ein tiefgründiges humoristisches Feuerwerk.“

Erste Bühnen Aufführung als Produzentin

Schnell war klar: „Das muss ich auf die Bühne bringen“, erzählte Sabine Kaack ihrem Premieren Publikum. Klassische Gegenwartsliteratur kombiniert mit klassischer Musik für ein breites Publikum, nicht nur für regelmäßige Theater und Konzertgänger.

An ihrer Seite standen die hochqualifizierten Musiker von United Baroque aus der renommierten lautten compagney BERLIN, welche unter anderem zuletzt mit dem Opus Klassik Bestes Ensemble 2025 ausgezeichnet wurden. „Ich habe mir hier einen kleinen beruflichen Traum erfüllt. Ein Abend der mich fordert, bereichert und mir die Zusammenarbeit mit fantastischen Musikern ermöglicht, perfekt für mich zugeschnitten.“

Demnächst gehen Sabine Kaack und United Baroque Der Geist der Mirabelle auf Deutschland Tournee.

Geschichten aus der Nachbarschaft

In einer Mischung aus Humor, Satire, Groteske und großer Live Musik liest Sabine Kaack in allen nur möglichen stimmlichen Höhen und Tiefen Der Geist der Mirabelle Geschichten aus Bollerup. Begleitet von United Baroque auf Violine, Violoncello und Percussion mit Klängen des berühmten Komponisten Georg Philipp Telemann.

Siegfried Lenz Bollerup ist ein fiktives Dorf irgendwo an der Ostsee. Nur wenige Leute heißen dort anders als Feddersen. Um sich gelegentlich voneinander zu unterscheiden, haben sich die Einwohner Zusatznamen gegeben wie die Kneifzange, der Schinken Peter, der Dorsch oder die Schildkröte.

Typisch ist auch der selbstgebraute Mirabellengeist, der seltsame, krummwüchsige Gedanken, erstaunliche Einfälle und eigenwillige Charaktere hervorbringt. „Dieses ländliche Milieu mitsamt aller Bauernschläue kenne ich seit meiner Kindheit aus der eigenen norddeutschen Nachbarschaft wie wohl die meisten Menschen“, schmunzelt Sabine Kaack.

Mit einem Augenzwinkern, viel Witz und Schnack hat sie alles zu einem unterhaltsamen Theaterabend in einer ganz eigenen unverwechselbaren Handschrift entwickelt. Hier wird mitgefiebert, gelacht und gelitten.

Nord Nord Nord

Wenn nach zwei Stunden vom Geist der Mirabelle Publikum und Künstler zu einer verschwörerischen Dorfgemeinschaft zusammengewachsen sind, dann liegt das vielleicht auch an den norddeutschen Wurzeln aller Beteiligten.

Schriftsteller Siegfried Lenz lebte bekanntlich Jahrzehnte in Hamburg. Barockkomponist Georg Philipp Telemann war ebenfalls Wahlhamburger. Reimer Bull, der Siegfried Lenz Werke ins Plattdeutsche übertrug, lehrte in Kiel.

Produzentin und Erzählerin Sabine Kaack ist in Schleswig Holstein Zuhause und mehr als eine Liebhaberin der plattdeutschen Sprache: „Bis zu meinem 7. Lebensjahr sprach ich nur Platt. 2016 wurde mir der Titel Offizielle Botschafterin des niederdeutschen Theaters als nationales immaterielles Kulturerbe der UNESCO verliehen. Darauf bin ich sehr stolz.“

Für alle Spielorte, die nicht im Norden liegen, hat Sabine Kaack bestens vorgesorgt: „Mein Literatur Konzert Sabine Kaack und United Baroque Der Geist der Mirabelle spiele ich selbstverständlich auch auf Hochdeutsch.“

Fakten auf einen Blick

Sprecherin: Sabine Kaack
United Baroque: Violine Birgit Schnurpfeil bei der Premiere Kaori Kobayashi, Violoncello Bo Wiget, Percussion Peter A Bauer
Musik: Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel
Geschichten: Siegfried Lenz hochdeutsche Fassung, Reimer Bull plattdeutsche Fassung
Verlag: Hoffmann und Campe hochdeutsche Fassung, Quickborn plattdeutsche Fassung
Termine: www.sabinekaack.de

Bild Copyright: Heike Ross

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

neuland.ai beruft interdisziplinären Zukunftsbeirat für verantwortungsvolle KI-Entwicklung

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KI Zukunftsbeirat neuland.ai stärkt Strategie @neuland.ai ag

Das Kölner KI-Technologieunternehmen neuland.ai AG gründet einen interdisziplinären Zukunftsbeirat

Das Kölner KI-Technologieunternehmen neuland.ai AG hat einen interdisziplinären Zukunftsbeirat als unabhängiges Gremium ins Leben gerufen, um die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Deutschland und Europa verantwortungsvoll und vorausschauend zu begleiten. Der Zukunftsbeirat versteht sich als Think Tank an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Ethik und Gesellschaft und wird neuland.ai bei strategischen Fragen rund um KI beraten sowie Impulse für eine gemeinwohlorientierte KI-Transformation geben.

Im Zentrum steht die Frage nach den Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Wirtschaft

Im Zentrum der Beiratsarbeit steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz Wertschöpfung, Arbeitswelt, Sozialsysteme, Bildung, Verwaltung, Politik und gesellschaftliches Zusammenleben verändert und wie diese Entwicklung verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Der Zukunftsbeirat wird die Auswirkungen von KI aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven analysieren, Chancen und Risiken frühzeitig identifizieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen formulieren, sowohl für neuland.ai als auch für Unternehmen, Politik, Verwaltung und die Zivilgesellschaft.

Interdisziplinarität und Verantwortung werden Teil der Unternehmensstrategie

Mit der Berufung des Zukunftsbeirats verankert neuland.ai Interdisziplinarität und gesellschaftliche Verantwortung strukturell in seiner Unternehmensstrategie. Die Mitglieder bringen ausgewiesene Expertise aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Theologie, Ethik, Medizin, Wirtschaft und KI-Forschung ein. Ziel ist es, Leitplanken für eine souveräne, innovative und gemeinwohlorientierte KI-Entwicklung zu entwickeln und neuland.ai auf dem Weg zu einer vertrauenswürdigen, sicheren und regulierungskonformen KI-Plattform Made in Germany zu begleiten.

Ergebnisse fließen direkt in den neuland.ai HUB ein

Die Ergebnisse der Beiratsarbeit sollen direkt in die Weiterentwicklung des neuland.ai HUB einfließen, der KI-Management- und Orchestrierungsplattform von neuland.ai. So sollen ethische, rechtliche und gesellschaftliche Anforderungen konsequent in die Plattformstrategie integriert und Ethics by Design praktisch umgesetzt werden. Der neuland.ai HUB soll dadurch konsequent als sichere, rechtskonforme und datensouveräne KI-Plattform ausgebaut werden, die Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen eine vertrauenswürdige Nutzung von KI ermöglicht.

CEO Karl-Heinz Land betont die Bedeutung des Zukunftsbeirats

Karl-Heinz Land, CEO und Gründer der neuland.ai AG: „Mit dem neuland.ai HUB haben wir eine KI-Management- und Orchestrierungsplattform entwickelt, die Unternehmen, die Verwaltung und Organisationen in die Lage versetzt, KI rechtskonform, sicher und produktiv einzusetzen. Der Zukunftsbeirat ergänzt diese technologische Basis um eine starke interdisziplinäre Perspektive. Wir freuen uns, dass hochrangige Persönlichkeiten aus Ethik, Wissenschaft, Politik, Medizin und Wirtschaft bereit sind, uns kritisch konstruktiv zu begleiten. Ihre Erfahrung und ihr Weitblick werden uns helfen, Verantwortung, Innovation und Regulierung in Einklang zu bringen und KI-Lösungen zu entwickeln, die gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht werden.“

Hochrangig besetztes Gremium arbeitet ehrenamtlich

Der Zukunftsbeirat arbeitet ehrenamtlich. Das Gremium vereint Persönlichkeiten, die für fachliche Exzellenz, gesellschaftliche Verantwortung und Weitblick in der Gestaltung der KI-Zukunft stehen. Dem Zukunftsbeirat gehören aktuell an:

  • Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp: Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin bis 30.06.2025, emeritierter ordentlicher Professor für Unfallchirurgie an der Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Armin Falk: Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn und Leiter des BonnEconLab
  • Björn Franken, MdL CDU: Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Enquetekommission Künstliche Intelligenz
  • Dieter Härthe: Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft International und Honorargeneralkonsul der Republik Senegal
  • Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke: Hauptgeschäftsführer von Handwerk.NRW und Professor für Politikwissenschaft
  • Prof. Dr. Volker Kronenberg: Politikwissenschaftler und Direktor von CASSIS an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Dirk Lanzerath: Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften
  • Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister: Professor für Moraltheologie und Mitglied des Deutschen Ethikrats
  • Prof. Dr. Hans Uszkoreit: Wissenschaftlicher Direktor im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • Prof. Dr. Christiane Woopen: Professorin für Life Ethics an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Feiyu Xu: Professorin für Industrie KI und Mitglied mehrerer Aufsichtsräte

Zukunftsbeirat stärkt die strategische Ausrichtung von neuland.ai

Der Zukunftsbeirat passt in besonderer Weise zur strategischen Ausrichtung von neuland.ai: Interdisziplinarität, Verantwortung und Vertrauen, Innovationskraft sowie Netzwerk und Wirkung. Die Mitglieder bringen ihre Expertise, ihre Perspektiven und ihre Vernetzung in die Diskussion um eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung ein und tragen dazu bei, dass neuland.ai seine Rolle als Anbieter vertrauenswürdiger KI Made in Germany weiter ausbauen kann.

Ausführlichere Informationen zum Zukunftsbeirat und den Mitgliedern finden Sie unter: neuland.ai/zukunftsbeirat

Bild:

1. Zeile: Prof. Dr. Christiane Woopen, Prof. Dr. Hans Uszkoreit, Björn Franken, MdL (CDU)

2. Zeile: Prof. Dr. Volker Kronenberg, Prof. Dr. Armin Falk, Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Prof. Dr. Dirk Lanzerath

3. Zeile: Dieter Härthe, Prof. Dr. Feiyu Xu, Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp

Photo Credits: neuland.ai AG

Quelle neuland.ai AG

Fehlentwickelt: Gefahren im KI-gestützten L&D

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KI Lernen Daten Risiken in Unternehmen verstehen Der Einsatz von KI verschiebt, was Menschen wertvoll macht. | Bildrechte: SAPERED GmbH

AI-Slop raubt nicht nur Zeit sondern kann über den Aufstieg oder Fall von Unternehmen entscheiden

Essen, März 2026. KI überall: Noch vor zwei Jahren steckte Künstliche Intelligenz im Lern- und Strategiebereich in den Kinderschuhen. Auf allen namhaften Messen und Kongressen ging es darum, was KI überhaupt ist, gefolgt von Prognosen, worin es unterstützen kann und wird. Heute ersetzen diese Grundkurse tiefgehende Workshops, die sich mit detaillierten KI-Windungen und Funktionen im L&D auseinandersetzen.

Es steht fest, dass KI einen Umbruch im Bereich der Personal und Unternehmensentwicklung markiert, doch wie für gehypte und überhastete Einführungen üblich fallen auch hier negative Auswirkungen an. Janine Kappenberg und Rubén Leites García, Mitgründer von SAPERED, zählten von Beginn an zu KI Enthusiasten im Kosmos der unternehmerischen Weiterentwicklung. Sie ziehen ein Resümee der ersten KI Jahre in der vordersten Implementierungsreihe.

Die Gut genug Falle

KI senkt die Eintrittshürde für Lerninhalten dramatisch. Was zunächst positiv klingt, führt in der konkreten Umsetzung zu überhasteten und unabgesprochenen Einführungen. Plötzlich erstellt jede Abteilung eigene Trainings und das ohne didaktische Expertise. Im Ergebnis entsteht eine Menge Content, der auf den ersten Blick hilfreich erscheint, aber keinen Lerneffekt bereithält.

„Die Falle, die sich durch KI ergibt, ist das rapide Erstellen von Content“, erklärt Janine Kappenberg, Lead L&D bei SAPERED. „Für einen effektiven Output muss die KI sehr gut gebrieft werden, braucht Daten zum Unternehmen, zu Trainingsmethoden etc. Doch nur die wenigsten Unternehmen verfügen über solche Prompts. Und am Ende ist der Output nur so gut wie der Input. KI kann super in Planung und Ausführung unterstützen. Wichtig ist aber, vor der Nutzung zu wissen, welches Ziel mit KI erreicht werden soll.“

Verlust der menschlichen Lernbegleitung

Künstliche Intelligenz kann für die Unternehmensentwicklung und die Weiterbildung der Mitarbeitenden und Führungskräfte viel leisten. Aber auch hier löst KI keine menschliche Arbeitskraft ab, sie ergänzt sie nur.

„KI ersetzt keine Menschen sie verschiebt, was Menschen wertvoll macht“, bringt SAPERED CEO Rubén Leites García an. Wenn Unternehmen glauben, KI könne Trainer:innen, Coaches und Mentor:innen ersetzen, gehen die wertvollsten Elemente des Lernens verloren: Reflexion, Feedback, emotionale Unterstützung und der soziale Kontext des gemeinsamen Lernens. „KI wird überschätzt als Entscheider und unterschätzt als Werkzeug.“

Daten und Schutz im KI L&D

Adaptive KI Lernsysteme basieren auf Daten über Lernverhalten, Leistung und individuelle Präferenzen. Wer sie verantwortungsvoll einsetzt, braucht ein Verständnis über DSGVO Konformität hinaus. Eine bewusste Haltung im Umgang mit sensiblen Informationen beinhaltet Fragen wie: Welche Daten werden wirklich gebraucht? Wer hat Zugang und warum?

Ein professioneller KI Einsatz bedeutet, diese Fragen aktiv zu stellen, statt sie dem Tool zu überlassen. Dasselbe gilt für die Qualität der KI Empfehlungen selbst. Lernpfade, die auf historischen Daten basieren, spiegeln immer auch bestehende Muster wider und damit möglicherweise blinde Flecken.

Wer KI Outputs kritisch bewertet, hinterfragt, ob Empfehlungen für alle Mitarbeitendengruppen gleichermaßen sinnvoll sind. „Der menschliche Faktor darf nicht entfallen Das zeigt sich an kaum einer anderen Stelle im KI Einsatz so deutlich. Nur reale Personen können final über Richtig oder Falsch in wichtigen Zusammenhängen entscheiden“, gibt Kappenberg zu bedenken.

Scheinbare Messbarkeit

KI liefert beeindruckende Dashboards über Lernfortschritte. Aber schnell erzeugte Completion Rates und Quiz Scores sagen wenig über tatsächlichen Kompetenzerwerb und Verhaltensänderung aus. Die Gefahr: Unternehmen verwechseln Daten mit Wirkung.

KPI Fokussierung beim Lernen ist gut. Viel zu oft erstellen Unternehmen Trainings ohne klares Ziel, sodass die Weiterentwicklung am Ende keinen messbaren Erfolg hervorbringt. Wenn L&D Abteilungen sich ausschließlich auf KI Tool Schulungen konzentrieren, aber die eigentlichen Zukunftskompetenzen Kontextualisierung, Urteilsvermögen, Kommunikation und Selbstführung vernachlässigen, dann optimieren sie am falschen Ende.

Das Resultat spiegelt sich im Unternehmenserfolg wider. KI einzusetzen um des Einsatzwillens bringt nichts. „Soft Skills sind keine weichen Themen, sondern harte Zukunftswährung“, führt CEO Rubén Leites García an. „Je unsicherer die Welt wird, desto wichtiger werden Fähigkeiten, die Sicherheit im Handeln geben.“

Bild Der Einsatz von KI verschiebt, was Menschen wertvoll macht. | Bildrechte: SAPERED GmbH

Quelle Borgmeier Public Relations GmbH

Junge Konkurrenz für Davos: Ein neuer Denkraum für Deutschlands Zukunft

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Zukunftsforum Baden-Baden Wirtschaft Dialog Bild: Niklas Schwab (l.), Konstantin Kölmel (r.) vor dem Palais Biron, Baden-Baden; Bildnachweis: Zukunftsforum Baden-Baden

Das Zukunftsforum Baden Baden setzt auf Tiefe und generationenübergreifendes Handeln

Tiefe statt Bühne, Substanz statt Schlagwort: Mit dem Zukunftsforum Baden Baden entsteht vom 27. bis 29. März 2026 ein neues Spitzentreffen, das eine zentrale Frage unserer Zeit ins Zentrum rückt: Wie bleiben Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb und in Zeiten der Krisen handlungsfähig wirtschaftlich technologisch und gesellschaftlich?

Mit dieser Frage befassen sich 100 herausragende Talente der Generation unter 30 Jahren im Dialog mit einflussreichen Entscheidern aus Wirtschaft, Politik, Technologie und Gesellschaft. Ziel ist nicht oberflächliches Networking oder frontale Keynote Beschallung, sondern echter Austausch mit dem Anspruch, Ergebnisse zu erzielen und Handlungskonzepte zu entwickeln.

Junge Initiatoren schaffen Raum für echten Dialog

Das Konzept stammt aus der jungen Generation selbst: Die Initiatoren Konstantin Kölmel (24), Sozialunternehmer, Jazzmusiker und Festival Organisator, sowie Niklas Schwab (26), einer der reichweitenstärksten Wirtschaftsinfluencer im deutschsprachigen Raum, wollen mit dem gemeinnützig organisierten Zukunftsforum einen geschützten Raum schaffen, in dem die jungen Entscheider mit den heutigen Verantwortungsträgern in Dialog treten können und auch selbst gehört werden.

„Wir stehen vor strukturellen Umbrüchen; geopolitisch, wirtschaftlich, klimatisch, technologisch. Uns fehlt aber ein Ort, an dem Erfahrung und frische Perspektiven wirklich auf Augenhöhe zusammenkommen“, erklärt Kölmel. „Genau diesen Ort wollen wir etablieren.“

Vielfalt und multidisziplinärer Austausch im Mittelpunkt

Eine Vielfalt der Positionen ist ausdrücklich erwünscht. Das Programm ist multidisziplinär angelegt: Im Fokus stehen wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsfragen wie industrielle Transformation, technologische Entwicklung, internationale Kooperation, Führung in Zeiten des Wandels sowie wirtschaftliche und geopolitische Rahmenbedingungen der kommenden Jahrzehnte.

Auch bei der Auswahl der jungen Teilnehmenden setzen die Veranstalter auf Vielfalt: Bewerben kann sich jeder, unabhängig von Herkunft und Portemonnaie. Die 100 begehrten Plätze werden über ein Online Bewerbungsverfahren vergeben kostenfrei, aber kuratiert. Auswahlkriterien sind Substanz, Perspektive und Verantwortungspotenzial.

Hochkarätiges Programm setzt Ausrufezeichen für visionären Austausch

Unter dem Leitgedanken „Wirtschaft, Wandel, Weitblick“ werden im Zukunftsforum drängende Fragen gestellt, Antworten gesucht und Positionen klar formuliert. Gearbeitet wird in kleinen, moderierten Formaten: geschlossene Panels, direkte Gespräche, Case Studies, Workshops. Das Ziel ist kein Konsens um jeden Preis, sondern Klarheit über Zielkonflikte und tragfähige Handlungsoptionen.

Dass dieses Konzept Substanz hat, zeigt der Blick auf die bestätigten Speaker: Mit Persönlichkeiten wie Jörg Kukies, dem ehemaligen Bundesfinanzminister und früheren Deutschland Chef von Goldman Sachs, der Parteivorsitzenden der Grünen Franziska Brantner sowie Christoph Heusgen, dem ehemaligen Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, sind erfahrene politische Entscheider vertreten.

Ebenso zugesagt haben Prof. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Fritzi Köhler Geib, Vorständin der Bundesbank sowie führende Köpfe aus Industrie und Unternehmertum wie Eberhard Weiblen (Porsche Consulting) oder Christoph Werner (dm). Internationale Perspektiven bringt unter anderem der kenianische Minister Wycliffe Oparanya ein.

Breite Unterstützung aus Wirtschaft und Institutionen

Das Zukunftsforum Baden Baden kann bei seiner Erstausgabe bereits auf starken institutionellen und unternehmerischen Rückhalt bauen. Die IHK Karlsruhe und die Grenke Stiftung stellen mit dem Palais Biron und dem Haus LA8 die passende Kulisse. Die Baden Badener Unternehmergespräche fördern den generationenübergreifenden Dialog.

Unternehmen wie die Bethmann Bank und Volksbank pur begleiten die inhaltliche Arbeit und unterstreichen den Anspruch, ein langfristig relevantes Denk und Dialogformat zu etablieren, das Impulse setzen will nicht nur in Baden Baden, sondern weit darüber hinaus.

Startschuss für das Zukunftsforum Baden Baden

Der Startschuss dafür fällt am 27. März 2026, wenn das Zukunftsforum in der Kurstadt erstmals seine Türen öffnet.

Weitere Informationen
Website: www.zkfbb.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/zkf-bb
Instagram: https://www.instagram.com/zukunftsforumbadenbaden/

Bild Bild: Niklas Schwab (l.), Konstantin Kölmel (r.) vor dem Palais Biron, Baden-Baden; Bildnachweis: Zukunftsforum Baden-Baden

Quelle Knappe 1a Agentur GmbH

FutureFoodCo startet in Berlin

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FutureFoodCo Innovation Lebensmittel Entwicklung Das FutureFoodCo Team (v.l.) Katrin Schulze, Lukas Neuß, Leonie Hahn, Valentin Pellio

Neuer Partner für die Entwicklung innovativer Lebensmittel

Mit Beginn des Jahres ist FutureFoodCo als Innovations und Entwicklungspartner gestartet – gegründet von Lukas Neuß, dem Initiator des einstigen Berliner Innovation Hubs KitchenTown. Das neue Unternehmen bündelt die langjährige Expertise aus dem Ökosystem und positioniert sich als spezialisierter Dienstleister für Innovationsberatung und Produktentwicklung im Lebensmittelbereich.

Neustart als FutureFoodCo mit bewährter Expertise

FutureFoodCo beginnt seine Tätigkeit als Nachfolger von KitchenTown Berlin. Im August 2025 übergab KitchenTown die Flächen seines Food Innovation Hubs an Vly, einen stark wachsenden Anbieter von Milchalternativen. Der US Inkubator KitchenTown hat sich in dem Zuge aus dem deutschen Markt zurückgezogen, weshalb das deutsche Team seine Arbeit nun unter neuem Namen fortsetzt. FutureFoodCo fokussiert sich dabei auf die seit 2020 angebotenen Innovations und Entwicklungsangebote und ist auch weiterhin in der Berliner Mollstraße ansässig.

Erfahrung aus acht Jahren und hunderten Projekten im F&B Ökosystem

Seit 2018 hat das Team um Lukas Neuß hunderte Projekte im Startup und Corporate Umfeld begleitet. Die Bandbreite reicht von der Innovationsberatung zum Beispiel mit Trend Experiences und agilen Sprints, über die Validierung neuer Lösungen mit Hilfe von KI, bis zur Prototypenerstellung oder der industriellen Pilot oder Serienproduktion neuer Produkte. Partner und Auftraggeber des Teams sind unter anderem Vly, Holy, Project Eaden sowie etablierte Hersteller wie Mövenpick oder Valensina.

Diese umfassenden Erfahrungen bilden nun das Fundament von FutureFoodCo. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, in immer schnelleren Trendzyklen marktfähige Produkte zu entwickeln, die den Konsumentenbedürfnissen gerecht werden.

Fokus auf funktionale Lebensmittel

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem stark wachsenden Segment funktionaler Lebensmittel. Ob Molkereiprodukte, Getränke oder Süßwaren – Konsumentinnen und Konsumenten erwarten zunehmend einen zusätzlichen Mehrwert, etwa in den Bereichen Protein, Darmgesundheit oder mentale Performance.

„Wir erleben aktuell einen deutlichen Innovationsschub im F&B Markt. Produkte müssen heute mehr leisten als nur gut zu schmecken – sie sollen einen klaren funktionalen Zusatznutzen bieten, unabhängig von sicher geglaubten Regeln innerhalb einer Kategorie. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, wissenschaftliche Erkenntnisse, Konsumententrends und marktfähige Produktkonzepte miteinander zu verbinden. Genau hier setzen wir mit FutureFoodCo an“, so Katrin Schulze, Head of Innovation bei FutureFoodCo.

Bild Das FutureFoodCo Team (v.l.) Katrin Schulze, Lukas Neuß, Leonie Hahn, Valentin Pellio

Quelle Future Food Partners GmbH

Bayern Kapital beteiligt sich an Neuramancer AI

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KI Deepfakes Versicherungsbranche Investment Neuramancer Das Team von Neuramancer. Bildcredit: Cindy Ngo

Eine KI-gestützte Plattform zur Erkennung von Deepfakes: Bayern Kapital beteiligt sich erstmals an der Neuramancer AI Solutions GmbH

Bayern Kapital, die Venture- und Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern, beteiligt sich mit dem Innovationsfonds EFRE II erstmals an der Neuramancer AI Solutions GmbH. Neuramancer entwickelt eine proprietäre, KI-gestützte Plattform zur Erkennung von Deepfakes und hat erfolgreich eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Neben Bayern Kapital beteiligten sich der Lead-Investor Vanagon Ventures sowie der neu gegründete ZOHO.VC, das Family Office Lightfield Equity und mehrere Business Angels. Die Mittel aus dieser Finanzierungsrunde wird Neuramancer nutzen, um seine Technologieplattform weiterzuentwickeln und die Kommerzialisierung und den Markteintritt voranzutreiben.

Deepfakes werden für Unternehmen zunehmend zum Risiko

Mit der zunehmenden technologischen Weiterentwicklung und breiteren Nutzung von künstlicher Intelligenz und Large-Language-Modellen wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, Deepfakes und andere mithilfe von KI generierten oder bearbeiteten Medien zuverlässig erkennen zu können. Bild-, Video- und andere Dateien können immer öfter einfach per Knopfdruck gefälscht oder manipuliert werden – von Bewerberunterlagen in Bewerbungsprozessen bis hin zu Schadensdokumenten in der Versicherungsbranche.

Technologieplattform analysiert Bild- und Videomanipulationen

Die Neuramancer AI Solutions GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um solche Fälschungen und Manipulationen zu erkennen. Die KI-gestützte Plattform des Unternehmens basiert auf einer von Mitgründer Anatol Maier an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelten Methodik und analysiert inhaltsunabhängig statistische Artefakte in Bild- und Videorauschen und kombiniert diese Analyse mit probabilistischen KI-Verfahren. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf Unabhängigkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Die Neuramancer-Technologie basiert komplett auf proprietären Algorithmen und ist nicht auf die Black-Box-Modelle anderer Anbieter angewiesen. Zudem liefert sie mathematisch nachvollziehbare Beweise, warum eine Datei gefälscht bzw. manipuliert ist und verfügt damit über eine besonders niedrige Falsch-Positiv-Rate.

Erste Anwendungen in Versicherungen und Medien

Neuramancer plant, ihre Technologie zunächst für den Einsatz in der Versicherungsbranche zu skalieren, um zu überprüfen, ob eingereichte Schadensdokumente digital bearbeitet wurden. In diesem Bereich hat das Unternehmen bereits erste namhafte Pilotkunden gewonnen und darüber hinaus ein Pilotprojekt im Bereich der Nachrichtenmedien angestoßen. Zudem trat Martin Sondenheimer, der zuvor unter anderem bei der Munich Re und der Allianz im Bereich Venture Building tätig war, dem Führungsteam von Neuramancer bei und wird als Chief Commercial Officer (CCO) den Markteintritt und die Kommerzialisierung der Neuramancer-Plattform mitvorantreiben.

„Die Versicherungswirtschaft wird einen unserer ersten Fokusmärkte darstellen, denn Versicherungsbetrug durch KI-generierte und manipulierte Bilder und Dokumente wird ohne technische Hilfe immer schwerer zu erkennen. Martin passt perfekt in unser Team und kann dort gleich seine volle Expertise einbringen. Darüber hinaus sehen wir viele weitere Anwendungsfelder, die wir im laufenden Jahr gemeinsam explorieren werden”, sagt Anatol Maier, CTO und Co-Gründer der Neuramancer AI Solutions GmbH.

Investment in wachsenden Markt für KI-Sicherheit

„Deepfakes und andere mithilfe von KI manipulierte Inhalte werden immer öfter zu echten, wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen, beispielsweise gefälschte Schadensmeldungen im Versicherungsbereich. Die Neuramancer AI Solutions GmbH hat eine eigene Technologie-Plattform unabhängig von großen KI-Modellen entwickelt, die Unternehmen bei der Erkennung genau solcher Inhalte unterstützt. Mit Blick auf die rasante Weiterentwicklung von KI-Technologie wird dies eine immer wichtigere Fähigkeit für Unternehmen. Neuramancer hat sich damit ausgezeichnet in einem Wachstumsmarkt positioniert und ist für uns eine spannende Beteiligung“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital.

Das Team von Neuramancer. Bildcredit/Fotograf: Cindy Ngo

Quelle Schwartz Public Relations GmbH