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Mittwoch, Oktober 5, 2022

Ein ehemaliger Millionär und sein Weg zurück an die Spitze

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Der UNITEDNETWORKER akribisch recherchierte Informationen über Gründer und Startups. Neben Porträts junger Unternehmer und erfolgreicher Startups und deren Erfahrungen liegt der Fokus auf KnowHow von A bis Z sowohl für Gründer, Startups und Interessierte. Wir begleiten, Startups von der Gründungsphase bis zum erfolgreichen Exit.

Ein ehemaliger Millionär erzählt seine Geschichte über Reichtum und Zerfall. 

Gegen plötzliche Misserfolge, Rückschläge und Einbrüche in ihrem Wohlstand sind selbst die wohlhabendsten und erfolgreichsten Menschen nicht immun. Wenn man in einem Unternehmensbereich eine Topstellung innehat und Jahr für Jahr viel Geld verdient, heißt das nicht, dass dies für immer so bleiben wird.

Aus vielen Gründen können Unternehmer alles verlieren, wofür sie hart gearbeitet haben – sei es durch persönliche Konflikte, schlechtes Finanzmanagement, schlechte Entscheidungen oder einfach nur Pech. Dies wirft die Frage nach dem richtigen Weg auf: Was kann man in einer solchen Situation tun und wie kann man den Millionenverlust auffangen?

Niemand ist zu arm, um reich zu werden

Er besaß ein stattliches Haus und Luxusfahrzeuge. Er hatte eine äußerst attraktive Frau. Er erzielte ein hohes Einkommen, hatte ergiebige Aktienoptionen und besaß mehr Geld, als er ausgeben konnte.

Nach Abschluss eines intensiven, aber erfolgreichen Projekts erinnert sich Andreas Belocerkov daran, wie er tief durchatmete, die Beine auf den Tisch legte und sich bewusst wurde, dass er alles hatte.

Wohlstand kommt mit großer Verantwortung einher

Die meisten Menschen haben den Eindruck, dass sie sich zurücklehnen und entspannen können, sobald sie einen gewissen finanziellen Spielraum haben. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Man hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kann bestimmte Lebenssituationen bis zu einem gewissen Maß ausgleichen. Sobald man jedoch über Vermögen verfügt, muss man es verwalten, schützen und bewahren. Hierzu muss man Menschen einstellen, denen man vertrauen kann, und sie managen.

Als erfolgreicher Jungunternehmer mit nur 26 Jahren verkaufte Andreas sein erstes Unternehmen für eine siebenstellige Summe. Kurz nach dem Exit gründete er ein zweites Unternehmen im Bereich der Smart-Home-Technologie.

Doch damit begann der Sinkflug: Durch eine ungünstige Investorenstruktur und fehlende Profitabilität des Unternehmens verlor Andreas einen großen Teil seines Geldes.

In dieser Zeit musste er auch einen persönlichen Rückschlag hinnehmen – seine Frau trennte sich von ihm und die anschließende Scheidung belastete ihn finanziell zusätzlich.

Die Millionen von Andreas? Längst weg.

Der einzige Weg führt nach oben.

Dies war der Wendepunkt für Belocerkov: Die erste Priorität, so verlockend der Millionärsstatus auch sein mag, liegt im Streben nach finanzieller Freiheit.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Millionär besteht darin, sein Kapital für sich arbeiten zu lassen und passives Einkommen zu generieren. Dies wird in erster Linie durch Investitionen erreicht, sei es in Aktien, Kryptowährungen oder Immobilien. Zwischen diesen Asset-Klassen gibt es signifikante Unterschiede, nicht nur in Bezug auf die potenziellen Erträge, sondern auch in Bezug auf die damit einhergehenden Risiken.

Belocerkov geht gerne Risiken ein und strebt nach hohen Renditen. Sein Weg dorthin? Er investiert in Kryptowährungen, insbesondere in IDOs, ICOs und IEOs. Unter bestimmten Bedingungen können diese profitabel sein – vor allem, wenn man zum richtigen Zeitpunkt investiert. Wenn Sie beispielsweise vor zehn Jahren 1.000 Euro in Bitcoin (BTC) investiert hätten, würden Sie heute mehr als 15 Millionen Euro besitzen – vorausgesetzt, Sie haben in dieser Zeit an Ihren Investitionen festgehalten und sie nicht verkauft.

Jede unternehmerische Entscheidung birgt ein Risiko

Man kann sich leicht von den enormen Kursgewinnen der Kryptowährungen mitreißen lassen. Bitcoin ist im letzten Jahr um 372 % gestiegen. Die konkurrierende Kryptowährung Ethereum ist im selben Zeitraum um mehr als 1.500 % gestiegen, und Dogecoin hat sich um mehr als 19.000 % verteuert.

In Anbetracht dieser Zahlen scheint es schwer, mit Kryptowährungen nicht reich zu werden. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass vergangene Renditen nicht notwendigerweise mit zukünftigen Renditen gleichzusetzen sind. Und Kryptowährungen sind auch immer noch eine sehr riskante Investition.

Fazit

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass man sich Gedanken darüber macht, in was man sein hart verdientes Geld investiert. Die Anlage der Wahl ist für viele immer noch die Immobilie, die einerseits sehr sicher ist, andererseits aber auch einen hohen Kapitaleinsatz erfordert. In Anbetracht der steigenden Leitzinsen gerät der Immobiliensektor jedoch leicht in Bedrängnis, sodass andere Anlagemöglichkeiten in den Fokus der Anleger rücken.

Kryptowährungen sind en vogue, und nach und nach ziehen immer mehr Menschen Investitionen in digitalen Münzen in Betracht. Die Wahl des richtigen Coins und der richtigen Plattform ist von entscheidender Bedeutung, weshalb eine sorgfältige Analyse von Handelsplätzen und Händlern vor einer Investition empfohlen wird.

Autor:

Andreas Belocerkov ist Gründer des NFT Clubs Crypto Nerds. Der Club gehört zu den stärksten Crypto-Communities in der DACH-Region und steht allen NFT Liebhabern offen. https://crypto-nerds.de/

Fotograf/Bildquelle: KsuKsu Studio

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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