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Internationaler Gerichtshof ordnet Stopp von Rafah-Offensive an

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Den Haag (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Den Haag: Internationaler Gerichtshof ordnet Stopp von Rafah-Offensive an. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts

DB-Schenker-Verkauf könnte Bahn über 15 Milliarden Euro einbringen

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Lkw von DB Schenker (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn (DB) kann auf hohe Einnahmen durch den Verkauf ihrer Logistik-Tochter Schenker hoffen. In der ersten Bieterrunde gingen mehrere unverbindliche Gebote ein, einige davon überstiegen die Marke von 15 Milliarden Euro, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Informationen von mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichtet. In Kürze soll demnach aus den verbliebenen Bietern eine Shortlist erstellt werden.

Der Zeitung zufolge sollen drei bis vier Bieter auf der Shortlist stehen, die dann einen tieferen Einblick in Schenkers Bücher werfen und danach verbindliche Angebote abgeben dürfen. Investorenkreise hatten zuvor eine erwartete Preisspanne für die Logistiktocher von zehn bis 15 Milliarden genannt.

„In den vergangenen Wochen hatten die Bieter Gelegenheit, auf Basis umfassender Informationen ihre unverbindlichen Angebote für DB Schenker zu konkretisieren“, sagte eine Bahn-Sprecherin dem „Handelsblatt“. Diese nicht bindenden Angebote seien inzwischen eingereicht worden, und würden nun sorgfältig bewertet, „bevor zügig die nächste Phase des Verkaufsprozesses startet“, sagte die Sprecherin. Der Prozess laufe planmäßig.


Foto: Lkw von DB Schenker (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Erneuerbare Energie: Was Anleger jetzt beachten sollten

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Energie
Foto von Christian Rom (Quelle: DNB Asset Management)

Ein aktueller Marktkommentar von Christian Rom, Portfoliomanager bei DNB Asset Management:

Der Sektor Erneuerbare Energie ist in den letzten Jahrzehnten sehr stark gewachsen. Was als kleine Nische mit hohen Kosten begann, die von einer begrenzten Zahl von Unternehmen abgedeckt wurde und sich an eine spezialisierte Gruppe von Stakeholdern richtete, hat sich zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Sektor entwickelt. Mittlerweile machen Cleantech-Investitionen inzwischen zwei Drittel der weltweiten Energieinvestitionen aus. Diese Investitionen fördern einen starken Trend zur Elektrifizierung. Der Wettbewerb hat dabei zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen in Teilsektoren wie der Solar- und der Windbranche geführt.

80 % des Solarsektors werden von China bedient, während der größte Teil des globalen Windsektors (ohne China) von einigen wenigen westlichen Akteuren bedient wird. Auch der Ressourceneffizienz wird mehr Aufmerksamkeit gewidmet, da die bisher vorherrschende Mentalität des Benutzens und Wegwerfens nicht für eine Netto-Null-Emissionswelt geeignet ist. Alles in allem handelt es sich um einen Sektor mit einem hohen Umsatzwachstum. Allerdings muss ein hohes Ertragswachstum nicht unbedingt zu einem Shareholder Value führen. Um den Aktienwert langfristig zu steigern, müssen die Unternehmen einen Mehrwert schaffen, indem sie etwas Einzigartiges auf den Markt bringen.

Sektor funktioniert auch mit höheren Zinssätzen

Höhere Zinssätze haben sich in den letzten Jahren auf den Sektor ausgewirkt. Dadurch sind die Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien gestiegen. Trotzdem wird der Sektor auch bei diesem neuen Zinsniveau weiter wachsen, da die relative Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien und der Wunsch der Stakeholder, Emissionen zu reduzieren, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Gesellschaft zu vermeiden, eine Rolle spielen. Dies wird durch die Tatsache belegt, dass Unternehmen weltweit in den letzten 12 Monaten mehr Verträge für neue Ökostromanlagen unterzeichnet haben als je zuvor. Auch die Regierungen kaufen weiterhin erneuerbare Energien zu höheren Preisen, wie die jüngsten Auktionen für erneuerbare Energien in den USA, in Großbritannien, Deutschland und vielen anderen Ländern zeigen, weil die Länder weiterhin hinter ihren Dekarbonisierungszielen zurückbleiben.

Die Nachfrage scheint sich daher trotz höherer Zinssätze gut zu halten, da das Thema der säkularen Elektrifizierung weiter anhält Auch beim Thema Refinanzierungskosten sehen wir eher ein geringes Risiko. Ein großer Teil der Schulden im Zusammenhang mit diesen Projekten für erneuerbare Energien wird mit langfristigen Festzinskrediten finanziert, die sich über die Vertragslaufzeit amortisieren. Zudem gibt es oftmals einen Inflationsschutz, das heißt, die Einnahmen steigen während der Vertragslaufzeit stärker als die Zinskosten. Neuere Verträge werden zu einem Preisniveau abgeschlossen, die den höheren Finanzierungskosten Rechnung tragen.

Unternehmen mit starker Position in Nischenmärkten

Wir sehen die US-Wahlen als weniger kritisch für den Sektor an, da die letzten Jahre eine starke parteiübergreifende Unterstützung für den Sektor gezeigt haben. Die positiven Auswirkungen der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Konjunkturbelebung infolge der Inflationsbekämpfung sind in republikanischen wie in demokratischen Bundesstaaten gleichermaßen spürbar. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass die meisten Investitionsentscheidungen in den USA von den Unternehmen und den Bundesstaaten und nicht von der Bundesregierung getroffen werden.

Eine größere Herausforderung sehen wir in den Auswirkungen der von China vorangetriebenen Kommodifizierung auf bestimmte Bereiche unseres Anlageuniversums. Für Anleger ist es jedoch wichtig zu wissen, dass der Fonds weit mehr bietet als Solar-, Wind- und Batteriefabriken. Ressourceneffizienz ist ein Bereich, in dem wir viele interessante Anlagemöglichkeiten finden. Es wird immer billiger sein, eine Energieeinheit einzusparen, als eine neue zu erzeugen, und es gibt viele Möglichkeiten, eine Energieeinheit einzusparen. In diesem Bereich haben wir zahlreiche interessante Unternehmen identifiziert, die eine starke Position in ihren jeweiligen Nischenmärkten einnehmen und ein sehr gutes Wertversprechen für langfristiges, profitables Wachstum haben.

Ein Beispiel ist Novonesis, der weltweit führende Anbieter von Enzymen und Bakterien. Mit diesen kann eine breite Palette von Endprodukten – von Waschmitteln bis hin zu Biokraftstoffen – ressourceneffizienter und nachhaltiger gemacht werden. Weitere Beispiele für gut positionierte Unternehmen sind Kingspan, das energieeffiziente Dämmlösungen für Gebäude anbietet, NIBE, das mit seinen Wärmepumpen energieeffizientes Heizen ermöglicht, und Darling, ein führender Hersteller von Biodiesel, der für die Dekarbonisierung schwer abbaubarer Sektoren wie schwere Nutzfahrzeuge und Flugzeuge benötigt wird.

Erneuerbare Energie: Was Anleger jetzt beachten sollten

Foto von Christian Rom (Quelle: DNB Asset Management)

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Scholz will mit Portugal europäische Zusammenarbeit stärken

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Luis Montenegro und Olaf Scholz am 24.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will zusammen mit Portugal die europäische Zusammenarbeit stärken. Beim Rückbau der Fragmentierung innerhalb der Europäischen Gemeinschaft „stehen unsere beiden Länder eng zusammen“, sagte er am Freitag in Berlin nach einem Treffen mit dem portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro. „Das haben unsere Diskussionen gezeigt.“

Konkret nannte der Kanzler unter anderem die Kapitalmarktunion. An dieser müsse man „intensiv arbeiten“. Bei Innovationen müsse Europa eine Vorreiterrolle einnehmen, so Scholz. Dazu brauche es auch privatwirtschaftliches Engagement. „Das setzt einen europäischen Kapitalmarkt voraus, der in der Lage ist, den Anforderungen der Unternehmen zu entsprechen“, sagte der Kanzler. Zudem will Scholz in der Energieinfrastruktur die Verbindungen zur Iberischen Halbinsel ausbauen.


Foto: Luis Montenegro und Olaf Scholz am 24.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax bleibt am Mittag im Minus – Tech-Werte trotzen leicht dem Trend

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.620 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Dax kann sich nach der schwachen Handelseröffnung etwas fangen und notiert derzeit bei 18.600 Punkten“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Es tauchen vereinzelt Schnäppchenjäger insbesondere bei den wenigen deutschen Technologielastigen wie Zalando auf. Des Weiteren locken die niedrigen Kursniveaus der Automotiveunternehmen ebenfalls Käufer bei den Aktien von Mercedes-Benz Group und Volkswagen an.“

Das Zinsangstthema komme lediglich über die Aktienkursverluste an der Wall Street bei dem Dax an. Insgesamt stelle sich die Situation bei der Zinssenkungsdebatte in Europa vollends anders dar. „Es zeigt sich wieder einmal, dass, wenn die US-Börsen husten, die europäischen Aktienmärkte eine Erkältung bekommen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0835 US-Dollar (+0,18 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9229 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 80,76 US-Dollar, das waren 60 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Analyse: Konsum und Staatsausgaben stützen das US-Wachstum

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Industrie Konsum
Foto von Blerina Uruçi (Quelle: T. Rowe Price)

Die aktuelle Analyse der US-Wirtschaft von Blerina Uruçi, US Chef-Ökonomin bei T. Rowe Price:

Das Wirtschaftswachstum in den USA hat das anderer Industrieländer in letzter Zeit übertroffen. Im Jahr 2023 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den USA um 2,5 %. Zur selben Zeit wuchs die kanadische Wirtschaft mit 1,1 % weniger als halb so schnell. Die Wachstumsleistung in Großbritannien und im Euroraum war im Vergleich dazu sogar noch schwächer. Der US-Verbraucher hat das Wachstum weiter angetrieben, unterstützt durch einen starken Arbeitsmarkt. Die Zahl der offenen Stellen ist nach wie vor hoch und die Fluktuation gering, da die Unternehmen nach den extremen Schwierigkeiten bei der Einstellung von Talenten in den letzten zwei Jahren an ihren Mitarbeitern festgehalten haben. Ein unterschätzter Faktor war jedoch die Steuerpolitik.

Die Steuerausgaben machten im vergangenen Jahr fast 30 % des US-Wachstums aus, wobei die Ausgaben sowohl auf Bundes- als auch auf Staatsebene recht kräftig ausfielen. Nach übereinstimmenden Prognosen wird sich das überdurchschnittliche Wachstum in den USA mittelfristig fortsetzen, angetrieben von einem ähnlichen Cocktail aus unterstützender privater und staatlicher Nachfrage. Die Divergenz zu anderen Volkswirtschaften wird sich voraussichtlich abschwächen, bleibt aber bemerkenswert, insbesondere in Bezug auf Europa.

Wachstumsprognosen für die Industrieländer

Konsum

Die Kerninflation bei den Dienstleistungen in den USA hat sich nicht verändert

Die Inflation hält länger an

Eine Folge der überdurchschnittlichen Wachstumsleistung sind langsamere Fortschritte bei der Eindämmung der Inflation als in anderen Volkswirtschaften. Während sowohl die Kerninflation bei Waren als auch bei Dienstleistungen gegenüber ihren Höchstständen deutlich zurückgegangen ist, haben sich die Kernkomponenten bei den Dienstleistungen in den USA hartnäckig gehalten. Die starke Verbrauchernachfrage hat es den Unternehmen ermöglicht, die höheren Inputkosten weiterzugeben und gleichzeitig die Gewinnspannen zu schützen.

Darüber hinaus haben die steigenden Lebenshaltungskosten die Arbeitnehmer bis zu einem gewissen Grad dazu veranlasst, erfolgreich höhere Löhne auszuhandeln (die jüngsten Lohnzuwächse der Gewerkschaften sind ein Paradebeispiel dafür) oder zu kündigen, um anderswo bessere Perspektiven zu finden. Das Ergebnis ist ein starkes Gesamtlohnwachstum, auch wenn der kumulierte Lohnanstieg seit der Pandemie weiterhin hinter dem Anstieg der Verbraucherpreise zurückbleibt.

 Unterschiedliche Erwartungen an die Geldpolitik…

Aufgrund der Divergenzen bei den Wachstums- und Inflationsaussichten haben die Märkte in den USA ganz andere geldpolitische Pfade eingepreist als anderswo. Es wird nicht erwartet, dass die US-Notenbank die Zinsen vor dem vierten Quartal 2024 senkt, und die gewichtete Wahrscheinlichkeit verschiedener Zinspfade deutet auf weniger als zwei Zinssenkungen im Jahr 2024 hin. Im Vergleich dazu erwarten die Märkte, dass die Europäische Zentralbank im Juni, die Bank of Canada im Juli und die Bank of England im August mit der Lockerung der Geldpolitik beginnen werden. Auch wenn einige dieser Abweichungen durch die jüngsten Daten gerechtfertigt sein mögen, ist das derzeitige Marktgeschehen von einem sehr fragilen Gleichgewicht geprägt.

…könnte sich schnell ändern

Die jüngste Verlangsamung des BIP- und Beschäftigungswachstums in den USA deutet darauf hin, dass die Outperformance der USA nachlassen könnte. Es ist auch möglich, dass die US-Daten über das Beschäftigungswachstum hinaus durch günstige saisonale Elemente im ersten Quartal begünstigt wurden, was bedeutet, dass die Inflation in naher Zukunft ebenfalls zurückgehen könnte. Dadurch könnte sich die Marktmeinung schnell in Richtung einer weniger expansiven Geldpolitik in den USA verschieben, wodurch sich die Preisdifferenz zu anderen Industrieländern teilweise auflösen würde. Es ist auch möglich, dass sich der offensichtliche Stillstand der US-Inflation im ersten Quartal im weiteren Verlauf des Jahres auf andere Volkswirtschaften auswirken könnte. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs sticht als möglicher Kandidat für eine stärkere Dienstleistungsinflation hervor, da die Anspannung auf dem Arbeitsmarkt größtenteils auf ein mangelndes Arbeitskräfteangebot zurückzuführen ist.

Die Märkte mögen weiterhin einen flacheren Zinssenkungspfad für die USA einpreisen, aber es gibt einen gemeinsamen Faktor für alle vier Volkswirtschaften, der wahrscheinlich bestehen bleiben wird. Das prognostizierte Zinsniveau in zwei Jahren liegt deutlich über den vor der Pandemie geltenden Sätzen. Der Konsens ist, dass die Zinsen länger steigen werden, was wahrscheinlich auf eine Kombination aus robustem Wachstum und stärkerer Inflation angesichts des starken Zinsanstiegs seit 2022 zurückzuführen ist. Wenn diese Vorhersage zutrifft, werden die Zentralbanken in der nächsten Rezession weniger wahrscheinlich an der Null-Linie festhängen und könnten die Bilanzpolitik weniger enthusiastisch einsetzen.

Längerfristige Divergenz könnte sich fortsetzen

Mittelfristig wird die Ausnahmestellung der USA wahrscheinlich weiter bestehen. Ein Faktor könnte die Dynamik des Arbeitsmarktes sein, die durch die jüngste Erholung des Angebots an Spitzenverdienern ausgelöst wird. Ein positiver Schock auf der Arbeitsangebotsseite in dieser Größenordnung wird sich wahrscheinlich durch eine stärkere Gesamtnachfrage nach Waren und Dienstleistungen auszahlen und gleichzeitig einige der akuten Arbeitsmarktengpässe, die sich während der Pandemie gebildet haben, abmildern.

Ein weiterer Faktor, der die Wachstumsaussichten in den USA stützt, ist das Fortbestehen der Steuer- und Industriepolitik. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das Primärdefizit in den USA im Verhältnis zum BIP deutlich größer ausfallen. Dies könnte in Verbindung mit einem stärkeren Investitionswachstum und Fortschritten bei der künstlichen Intelligenz (KI) nicht nur die Produktion, sondern auch die Produktivität ankurbeln, die in den USA seit über einem Jahrzehnt enttäuschend ist.

Auch wenn sich die Marktmeinung kurzfristig in Richtung einer weniger günstigen Tendenz für die US-Wirtschaft verschieben könnte, dürfte das Wachstum in den USA mittelfristig aus strukturellen Gründen stärker ausfallen als in anderen Industrieländern, u. a. wegen des hohen Arbeitskräfteangebots und der Investitionen in die technologische Fertigung und grüne Energie sowie in die künstliche Intelligenz.

Infolgedessen dürften auch höhere Zinsen für längere Zeit nicht nur angemessen, sondern auch nachhaltig sein. Ein größeres Haushaltsdefizit kann in den USA durch höhere Laufzeitprämien zu höheren Zinssätzen beitragen, da die Anleger angesichts der erhöhten Unsicherheit über die künftigen Schuldenlasten und die Inflationsaussichten, die große Haushaltsdefizite mit sich bringen, einen größeren Ausgleich verlangen.

Analyse: Konsum und Staatsausgaben stützen das US-Wachstum

Foto von Blerina Uruçi (Quelle: T. Rowe Price)

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Video von Nazi-Parolen auf Sylter Feier löst Empörung aus

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Häuser auf Sylt (Archiv), via dts NachrichtenagenturKampen (dts Nachrichtenagentur) – Ein Video, in dem junge Menschen vor einem Lokal auf der Nordseeinsel Sylt rassistische Parolen singen, hat große Empörung ausgelöst.

In dem Clip skandieren Partygäste zu Musik „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Zudem ist ein Mann zu sehen, der sich mit den Fingern an die Oberlippe greift und den Hitlergruß andeutet. Die Aufnahme wurde offenbar von einer der Feiernden angefertigt.

Die Betreiber des Lokals sagten nach Bekanntwerden des Videos, sie seien „tief schockiert“. „Wir distanzieren uns von jeder Art von Rassismus und Diskriminierung.“ Zudem kündigte das Lokal Hausverbote sowie strafrechtliche Konsequenzen an.

Auch Mitglieder der schleswig-holsteinischen Landesregierung zeigten sich entsetzt über das Video. Schleswig-Holsteins Integrationsministerin Aminata Touré (Grüne) sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: „Das ist kein dummer Jungenstreich, sondern schlimmstes Nazi-Gegröle erwachsener Leute auf offener Bühne. Widerwärtig und ekelhaft. Schämen sollten sie sich. Jetzt müssen strafrechtliche Ermittlungen folgen“, forderte Touré.

„Die Bilder dieser Party, auf der ausländerfeindliche Parolen gegrölt wurden, widern mich an“, sagte Landesbildungsministerin Karin Prien (CDU) dem RND. Die Bilder seien „ein Zeichen von Wohlstandsverwahrlosung“. Prien fügte hinzu: „In Schleswig-Holstein ist kein Platz für Ausländerfeindlichkeit. Ich freue mich, dass die Bar, in der diese Videos gemacht wurden, die Polizei bei den Ermittlungen unterstützen und den Grölenden Hausverbot erteilen will.“

Das Fachkommissariat für Staatsschutz der Polizeidirektion Flensburg ermittelt wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.


Foto: Häuser auf Sylt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unglück auf Mallorca: Zwei Deutsche unter Todesopfern

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Spanische Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturPalma de Mallorca (dts Nachrichtenagentur) – Unter den vier Todesopfern beim Einsturz eines Restaurantgebäudes auf Mallorca befinden sich auch zwei deutsche Urlauberinnen. Sie seien 20 und 30 Jahre alt gewesen, teilte die Polizei in Palma de Mallorca am Freitag mit.

Bei den übrigen beiden Toten handele es sich demnach um eine 23 Jahre alte Spanierin und einen 44-jährigen Mann aus dem Senegal. Den Polizeiangaben zufolge wurden 16 Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Sieben von ihnen seien in kritischem Zustand. Die neun restlichen seien alle schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr, so die Polizei.

Am Donnerstagabend war auf der Balearen-Insel direkt am Strand des als Touristenhochburg bekannten Badeortes El Arenal der erste Stock des zum „Medusa Beach Club“ gehörenden Gebäudes bis in den Keller eingebrochen. Nach einer ersten Überprüfung könne die Überlastung des Stockwerks eine mögliche Ursache für den Einsturz gewesen sein, hieß es von der Feuerwehr.


Foto: Spanische Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lindner bestellt Minister zur Sparrunde ein

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Cem Özdemir und Christian Lindner am 22.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Finanzminister Christian Lindner (FDP) will seine Ressortkollegen, die in den Etatverhandlungen für 2025 deutlich mehr Geld fordern, in den nächsten beiden Wochen bei persönlichen Treffen auf Sparkurs bringen. Dabei handle es sich um vorgezogene Chefgespräche, heißt es dem „Spiegel“ zufolge im Bundesfinanzministerium (BMF).

Diese stehen gewöhnlich am Ende der Haushaltsaufstellung. Wenn sich die Ressorts zuvor nicht einigen konnten, räumen die Minister die strittigen Punkte ab. Lindner habe die Gespräche vorgezogen, weil absehbar sei, dass im traditionellen Verfahren keine Einigung zu erzielen sei. Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2025 soll am 3. Juli vom Kabinett beschlossen werden.

Ins BMF geladen werden Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), der 7,6 Milliarden Euro mehr fordert, als Lindner ihm auf Grundlage der Finanzplanung vom vergangenen Sommer zugestehen wollte, sowie Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die zwei Milliarden Euro mehr will. Auf eine ähnliche Größenordnung kommt Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). Auch Innenministerin Nancy Faeser (SPD) verlangt etliche Milliarden Euro mehr. Offen ist, ob Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) noch einmal im BMF antreten muss. Er verlangt 6,5 Milliarden Euro mehr. Pistorius hatte sich schon vergangene Woche mit Lindner getroffen, aber keine Einigung erzielen können.

Lindner will den Ressortchefs klarmachen, dass sie ihre neuen Ausgabewünsche aus ihren Etats erwirtschaften müssen. Mit den übrigen Ministerien, die sich weitgehend an Lindners Vorgaben gehalten haben, sind keine Chefgespräche mehr geplant.

Die Steuerschätzung von vergangener Woche hat Lindners Ausgangslage für die Etatverhandlungen nicht verschärft. Zwar sagte sie dem Bund für das nächste Jahr 6,5 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen voraus, dieses Minus könne Lindner jedoch ausgleichen, weil er 2025 mehr Kredite aufnehmen darf, heißt es im BMF. Der in der Schuldenbremse vorgesehene Konjunkturaufschlag für die Neuverschuldung fällt wegen der trüben Wirtschaftslage um acht Milliarden Euro höher aus als bislang geplant. Statt 16 Milliarden Euro kann sich Lindner nächstes Jahr 24 Milliarden Euro leihen.


Foto: Cem Özdemir und Christian Lindner am 22.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Swan Hellenic: Neue Expeditions-Kreuzfahrten mit Yoga-Programm

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Swan Hellenic: Erfolgreicher Start für neue Wellness-Reisen „Explore & Restore“ auf Expeditions-Kreuzfahrtschiff »SH Diana«

Expeditions-Kreuzfahrt trifft Wellness-Retreat und Yoga auf See: Nachdem Swan Hellenic im letzten Jahr gemeinsam mit dem kalifornischen „Chopra Center“ das neue Reiseprogramm „Explore & Restore“ aufgelegt hat, baut der Veranstalter für Expeditions-Kreuzfahrten das Angebot für Yoga und Wellness auf See aus: Auf dem Routenplan stehen im Oktober und November 2024 zwei neue Expeditions-Kreuzfahrten entlang der Küste Brasiliens. Mit idealen Voraussetzungen: An Bord des Neubaus »SH Diana« finden nur 192 Gäste Platz.

„Die neuen Wellness-Kreuzfahrten mit Chopra sind ein riesiger Erfolg: Unsere Gäste erleben einerseits ein außergewöhnliches Retreat und können andrerseits mit Freunden und Familie ihren Urlaub auf unserem Expeditions-Kreuzfahrtschiff teilen. Das Angebot stößt auf eine erstaunlich hohe Nachfrage und zeigt unser Engagement im Kreuzfahrt-Sektor, eine Expedition in die innere Welt mit außergewöhnlichen Entdeckungen weltweit zu vereinen“, so Patrizio Iantorno, CCO von Swan Hellenic, die gemeinsam mit Chropra-Gründer Deepak Chopra an Bord der »SH Diana« die „Restore & Explore“ Expeditions-Kreuzfahrt von New York nach Halifax begleitet hat.

Sonnengruß und Samba vor der brasilianischen Küste

Reisedetails:

Die zwei neuen Routen bringen Reisende nicht nur näher zu sich selbst, sondern auch an außergewöhnliche Ziele an der brasilianischen Küste. Am 31. Oktober legt »SH Diana« in Salvador de Bahia ab, um unter anderem durch den Albrolhos Archipelago Nationalpark zu kreuzen. Im Anschluss nimmt das Expeditions-Kreuzfahrtschiff ab dem 4. November Kurs auf Rio de Janeiro, mit Stopps in Itacaré, Trancoso und Búzios.

„Charms of the Brazilian Costline“: von/nach Salvador de Bahia/Brasilien, 4 Nächte, 31. Oktober bis 4. November 2024, »SH Diana«, ab 2.480 $ pro Person

„Soul, Samba and Sea: Journey to the Heart of Brazil“: von Salvador de Bahia/Brasilien nach Rio de Janeiro/Brasilien, 6 Nächte, 4. bis 10. November 2024, »SH Diana«, ab 3.780 $ pro Person

Bild:Foto: Swan Hellenic
Expeditions-Kreuzfahrt trifft Wellness-Retreat und Yoga auf See: Nachdem Swan Hellenic im letzten Jahr gemeinsam mit dem kalifornischen „Chopra Center“ das neue Reiseprogramm „Explore & Restore“ aufgelegt hat, baut der Veranstalter für Expeditions-Kreuzfahrten das Angebot für Yoga und Wellness auf See aus: Auf dem Routenplan stehen im Oktober und November 2024 zwei neue Expeditions-Kreuzfahrten entlang der Küste Brasiliens. Mit idealen Voraussetzungen: An Bord des Neubaus »SH Diana« finden nur 192 Gäste Platz. www.swanhellenic.com

Quelle John Will Kommunikation