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Spahn drängt auf Ruanda-Modell zur Flüchtlingsabschiebung

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Jens Spahn am 15.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu aufgefordert, ein Konzept vorzulegen, um ähnlich wie beim britischen Ruanda-Modell Geflüchtete in Drittstaaten abschieben zu können. „Es ist die einzig humanitäre Lösung“, sagte Spahn dem „Stern“ (Donnerstagausgabe).

Wer das Sterben im Mittelmeer beenden wolle, müsse eine Botschaft in die Welt senden. „Das Risiko lohnt sich nicht. Wer sich auf diesen Weg macht, kommt nicht in der EU, sondern in einem sicheren Drittstaat an“, so Spahn. Es gebe zwar eine Verpflichtung, Schutz für Verfolgte sicherzustellen. Aber es gebe jedoch seiner Ansicht nach „kein Recht eines Flüchtlings, sich das Zielland seiner Flucht auszusuchen“.

Spahn war mit einer kleinen Delegation der Unionsfraktion vergangene Woche selbst nach Ruanda gereist und hatte unter anderem mit Präsident Paul Kagame getroffen. „Ruanda ist so gut wie der einzige stabile und sichere Staat in der Region“, sagte er. Vor allem aber sei Ruanda ein Land mit Migrationserfahrung und könne in dieser Frage ein Partner sein, so Spahn. „Ruanda will ausdrücklich mit uns reden und verhandeln. Das Thema müsste Chefsache sein.“

Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs hatte im November 2023 das dortige „Ruanda-Modell“ gestoppt. Es sei nicht gesichert sei, dass den von Großbritannien nach Ruanda verschickten Flüchtlingen ein faires Asylverfahren zur Verfügung stehe, urteilte der Supreme Court. Es bestehe das Risiko, dass die Flüchtlinge von dort aus zurück in ihre Herkunftsstaaten geschickt würden, in denen ihnen potenziell Verfolgung drohe.

Die Regierung von Rishi Sunak hält dennoch an dem Drittstaatenmodell fest. Dafür werden Gerichte durch ein neues Gesetz angewiesen, einige Teile des britischen Menschenrechtsgesetzes zu ignorieren. Nach Einschätzung des britischen Rechnungshofs zahlt das Land pro Asylbewerber bis zu einer halben Milliarde Pfund an Ruanda.

Das „Drittstaatenmodell“ im Entwurf zum CDU-Grundsatzprogramm sieht nicht nur vor, dass Asylverfahren außerhalb der EU durchgeführt werden sollen. Im Falle eines positiven Ausgangs eines Asylverfahrens soll demnach der Nicht-EU-Staat auch Schutz gewähren – nicht Deutschland.


Foto: Jens Spahn am 15.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Haushaltsausschuss gibt Gelder für junge Long-Covid-Patienten frei

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Kampagnenplakat des Bundesgesundheitsministeriums (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Haushaltsausschuss hat für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Long Covid 52 Millionen Euro freigegeben. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Haushaltskreise.

Mit den Mitteln soll die Versorgung entsprechend verbessert und ausgebaut werden. Die SPD-Fraktion im Bundestag hatte sich in den Haushaltsverhandlungen dafür eingesetzt. Die Maßnahmen, die mit Hilfe der Millionensumme umgesetzt werden sollen, hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bereits Mitte April anlässlich des dritten Runden Tisches zu Long Covid in Berlin vorgestellt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat nun für die Versorgung der jungen Long-Covid-Erkrankten gemeinsam mit Fachärzten und Experten ein Konzept erstellt. In jedem Bundesland sollen Spezialambulanzen eingerichtet werden, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen Projekte zur mentalen Gesundheit und Resilienz gefördert werden.

Der Bundesgesundheitsminister habe „Wort gehalten“ und das von den Haushältern gewünschte Konzept pünktlich geliefert, sagte Svenja Stadler, zuständige Berichterstatterin der SPD, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). Denn inzwischen sei durch verschiedene Analysen belegt, dass auch Kinder an den Langzeitfolgen einer Long-Covid-Erkrankung leiden können. „Dieses Geld ist gut investiert, da Long Covid bei Kindern und Jugendlichen oft anders als bei Erwachsenen verläuft“, sagte Stadler.


Foto: Kampagnenplakat des Bundesgesundheitsministeriums (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen zu – Hoffnung auf Leitzinssenkungen

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.908 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.300 Punkten 1,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.597 Punkten 1,5 Prozent im Plus.

Marktteilnehmer zeigten sich am Mittwoch erfreut über den fortschreitenden Rückgang der US-Inflationsrate. Nach Daten der zuständigen Statistikbehörde verteuerten sich die Preise im April gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent. Die oft als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel lag im April bei 3,6 Prozent, nach 3,8 Prozent im Vormonat. Ziel der US-Zentralbank Federal Reserve ist die Zwei-Prozent-Marke. Anleger hoffen, dass mit einem Rückgang der Inflation bald Leitzinssenkungen möglich werden, sodass Investitionen für Unternehmen wieder billiger werden.

Unterdessen war die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,0880 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9191 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 2.387 US-Dollar gezahlt (+1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,55 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 82,94 US-Dollar, das waren 56 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Schnitzer stellt sich gegen Strafzölle für chinesische Produkte

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Monika Schnitzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Monika Schnitzer, hat sich gegen Strafzölle der EU gegenüber China ausgesprochen. „Für uns wäre das der falsche Weg“, sagte sie dem „ZDF Heute-Journal“ am Mittwoch. „Da wollen wir keinen Handelskrieg haben.“

Deutschland habe „gar nicht die Unternehmen, die kleine Elektro-Autos herstellen“, erläuterte die Wirtschaftsweise. Man sei auf entsprechende Importe angewiesen, wenn man dekarbonisieren wolle. „Umgekehrt wollen wir unsere teuren Autos, unsere Prämienautos in China verkaufen“, sagte Schnitzer.

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hatte am Dienstag eine massive Anhebung der Zölle auf bestimmte chinesische Produkte angekündigt. Biden habe seinen Handelsbeauftragten angewiesen, als Reaktion auf Chinas „unfaire Handelspraktiken“ die Zölle auf Importe aus China im Wert von 18 Milliarden Dollar zu erhöhen, teilte das Weiße Haus mit.

Demnach wird etwa der Zollsatz auf bestimmte Stahl- und Aluminiumerzeugnisse von 0 bis 7,5 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2024 angehoben. Der Zollsatz für Halbleiter wird bis 2025 von 25 Prozent auf 50 Prozent erhöht. Für Elektrofahrzeuge soll der Satz sogar von 25 Prozent auf 100 Prozent im laufenden Jahr steigen.

Ebenfalls betroffen sind Batterien, Batteriekomponenten und -teile sowie kritische Mineralien. Der Zollsatz für Solarzellen – unabhängig davon, ob sie zu Modulen zusammengebaut sind oder nicht – wird derweil von 25 Prozent auf 50 Prozent im Jahr 2024 erhöht. Weitere Erhöhungen gibt es unter anderem im Bereich medizinische Produkte, wobei zum Beispiel Spritzen und Nadeln, Atemschutzgeräte und Gesichtsmasken sowie medizinische und chirurgische Gummihandschuhe betroffen sind.


Foto: Monika Schnitzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unionsfraktion verurteilt Attentat auf slowakischen Regierungschef

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Jürgen Hardt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsfraktion im Bundestag hat mit Bestürzung auf das Attentat auf den slowakischen Regierungschef Robert Fico reagiert. „Die CDU/CSU verurteilt den feigen Anschlag auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico auf das Schärfste“, sagte der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Unsere Gedanken und Gebete sind bei Robert Fico, auf dessen rasche und vollständige Genesung wir hoffen, und bei seiner Familie.“

Gewalt dürfe keinen Platz haben „in unserem Europa, in unserer Gesellschaft, in unserer Politik“, ergänzte Hardt. Deutschland stehe der Slowakei wie der Rest der EU in dieser schweren Stunde bei. „Sollten slowakische Behörden um Amtshilfe bei der Aufklärung des Attentats bitten, sollte das Bundeskriminalamt diese unverzüglich leisten.“

Zuvor hatte bereits Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Schüsse auf den slowakischen Regierungschef Robert Fico verurteilt. „Die Nachricht vom feigen Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Fico erschüttert mich sehr“, schrieb Scholz am Mittwochnachmittag auf der Plattform X.

Gewalt dürfe keinen Platz haben in der europäischen Politik. In diesen Stunden seien seine Gedanken bei Fico, den Angehörigen und den Bürgern der Slowakei, so der Kanzler.

Fico wurde am Mittwoch mehrfach angeschossen. Er befinde sich derzeit in einem lebensbedrohlichen Zustand, wurde auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt. Es bestehe die Notwendigkeit eines akuten Eingriffs. Fico wurde laut der Mitteilung auf seiner Facebook-Seite daher mit einem Hubschrauber zum Krankenhaus in Banska Bystrica transportiert, da es zu lange dauern würde, um nach Bratislava zu gelangen.

Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Handlová. Dort war die Regierung am Mittwoch in einem Kulturzentrum zu einer auswärtigen Sitzung zusammengekommen. Fico soll mit Passanten zusammengekommen sein, um Hände zu schütteln. Ein mutmaßlicher Angreifer wurde festgenommen.

Robert Fico ist auch Parteichef der von ihm gegründeten „Smer“. Politikwissenschaftler verorten die Smer manchmal als linkspopulistisch oder als sozialdemokratisch, mitunter wird sie jedoch auch als „nationalpopulistisch“ beschrieben. Die Partei gehört der Sozialistischen Internationale an. Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) hat die Mitgliedschaft der Smer ausgesetzt, nachdem Ficos in eine Koalition mit der häufig als rechtsextrem eingestuften Slowakischen Nationalpartei eingetreten ist. Umstritten ist auch Ficos Justizreform, die von der Opposition als „Pro-Maffia-Paket“ bezeichnet wird und die vom EU-Parlament verurteilt wurde.

Fico war bereits von 2006 bis 2010 und von 2012 bis 2018 Ministerpräsident, seit 2023 ist er wieder in dieser Position. Während seiner ersten Regierungszeit trat die Slowakei dem Schengen-Abkommen und der Eurozone bei.


Foto: Jürgen Hardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berlins Innensenatorin gegen Einsparungen in ihrem Ressort

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Iris Spranger (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat die Haushälter der schwarz-roten Koalition aufgefordert, ihre Sparpolitik zu überdenken. Sie erhoffe sich, dass die Fachpolitiker der Koalitionsfraktionen eine Prioritätensetzung für die Bereiche machen, die personalintensiv sind, sagte Spranger der „Welt“ (Donnerstagausgabe). „Das sind Inneres, Bildung und Justiz.“

Man habe „jeden einzelnen Titel in meinem Haushalt umgedreht und mit der Polizei Berlin, der Berliner Feuerwehr, dem Verfassungsschutz, Landesamt für Einwanderung und dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten gesprochen“, sagte sie. „Und das ist niemandem leichtgefallen, Sparvorschläge zu akzeptieren. Wenn ich aber diese pauschalen Minderausgaben nicht gebracht hätte, würde uns die Senatsverwaltung für Finanzen den kompletten Einzelplan sperren.“

Sie habe immer gesagt, dass man bei Einsparungen nicht mit der Gießkanne über alle Ressorts gehen könne, so Spranger. „Ich habe bereits Anfang des Jahres vor Einsparungen in der Inneren Sicherheit gewarnt. In meinen Augen ist das angesichts der hohen abstrakten Gefährdungslage unverantwortlich. Und wir haben in Berlin sehr viele Großveranstaltungen.“ Ohne innere Sicherheit gebe es auch keine Freiheit.

Eine Sprecherin des Finanzsenats von Stefan Evers (CDU) erklärte, alle Senatsverwaltungen seien aufgefordert, zwei Prozent in der Verantwortung ihres jeweiligen Ressorts einzusparen. „Die Entscheidung über die Belegung dieses Volumens trifft nicht der Finanzsenator. Prioritäten zu setzen, ist Aufgabe jeder einzelnen Fachverwaltung.“ Eine Debatte darüber, die Einsparungen nochmal nach Ressorts zu priorisieren, sei nicht bekannt.


Foto: Iris Spranger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax nimmt nach US-Inflationsdaten Kurs auf 19.000er-Marke

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.869 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Zugewinne konnten unter anderem die Papiere von Vonovia, Siemens Energy und der Commerzbank verbuchen. Entgegen dem Trend im Minus waren derweil vor allem die Autowerte sowie die Aktie von Rheinmetall.

„Der Deutsche Aktienindex ließ sich nach den Inflationsdaten aus den USA, die heute ganz im Sinne von Notenbank und Anlegern ausfielen, nicht zweimal bitten, beendet seine Konsolidierung zum Wochenstart und nimmt nun geradewegs Kurs auf die 19.000er-Marke“, sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Verbraucherpreise in den USA sind im April tatsächlich wieder etwas langsamer gestiegen als im Vormonat. Die Kerninflation, die Kosten für Lebensmittel und Energie ausschließt, lag wie von den Ökonomen vorhergesagt bei 3,6 gegenüber noch 3,8 Prozent im März. Die Inflation in den USA kühlt sich also endlich wieder ab.“

Die Bühne für Zinssenkungen scheine damit zwar bereitet, aber ob sie in großem Stil in diesem Jahr noch kommen würden, sei weiter offen. Das wahrscheinliche Szenario bleibe, dass sich die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten abschwäche. Das sehe man auch an den am Mittwoch veröffentlichten Konsumentenausgaben. Die Verbraucher würden vorsichtiger, was ein Frühindikator sein könnte.

„Aber auch wenn die Inflation in den kommenden Monaten wegen einer sich abschwächenden Wirtschaft weiter zurückgehen sollte, ist es unwahrscheinlich, dass sie wieder auf zwei Prozent fällt. Dann dürfte die Fed die Zinsen zwar senken, aber eben nicht deutlich.“ Noch aber gefielen den Anlegern diese Aussichten, sodass sich der Aufwärtstrend am Aktienmarkt auch bis in den Sommer hinein fortsetzen könnte, so Oldenburger.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,0864 US-Dollar (+0,48 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9205 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 2.382 US-Dollar gezahlt (+1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,48 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,44 US-Dollar, das waren 6 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Wilders verkündet Einigung auf rechte Koalition in Niederlanden

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Geert Wilders (Archiv), via dts NachrichtenagenturDen Haag (dts Nachrichtenagentur) – Fast ein halbes Jahr nach der Parlamentswahl in den Niederlanden haben sich die Verhandlungsführer von PVV, VVD, NSC und BBB auf die Bildung einer neuen, rechtsgerichteten Koalition geeinigt.

Wer der nächste Premierminister sein wird, ist derweil noch nicht bekannt. PVV-Chef Geert Wilders sagte am Mittwoch in Den Haag, dass er das im Laufe des Tages bekannt geben werde. Die Pläne brauchen jetzt noch grünes Licht von den Fraktionen. „Wir werden das Ganze jetzt gegenüber unseren Fraktionen verteidigen“, sagte Wilders.

Bei der Wahl im November war die rechtspopulistische „Partij voor de Vrijheid“ von Wilders klar stärkste Kraft geworden. In den vergangenen Monaten hatten es unter anderem die NSC sowie die VVD abgelehnt, mit Wilders zusammen zu regieren.


Foto: Geert Wilders (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neues AI-Startup Insage revolutioniert Datenanalyse für E-Commerce Unternehmen

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Simon Engelhorn, Matthias Storch und Marc Schauer haben Insage gegründet, ein aufstrebendes AI-Startup mit Sitz in Mannheim. Nach monatelanger intensiver Entwicklung präsentiert das Team stolz ihre innovative Lösung „Insage – Your data elevated by AI“ der Öffentlichkeit. Diese revolutionäre Software ist darauf ausgelegt, E-Commerce Unternehmen bei der Zusammenführung und Auswertung ihrer Daten aus verschiedenen Quellen wie Shopify, Facebook, Instagram, TikTok und anderen Systemen zu unterstützen.

Insage nutzt künstliche Intelligenz, um Benutzern die Möglichkeit zu geben, in natürlicher Sprache mit ihren gesammelten Daten zu interagieren. Dadurch können tiefe und komplexe Einblicke in kürzester Zeit gewonnen werden. Die Software bietet außerdem automatisierte Analyse- und Integrationsfunktionen für externe Daten wie Wetterdaten, Feiertage, Ferien und Großereignisse. Dadurch werden Unregelmäßigkeiten schnell erkannt und analysiert. Insage ermöglicht präzise Vorhersagen und sendet proaktiv Nachrichten an den Nutzer um relevante Werttreiber im E-Commerce zu optimieren. Der Nutzer kann jede Frage an die eigenen Daten stellen und bekommt individuell recherchierte Antworten, aber das System sendet auch proaktiv und selbstständig Nachrichten zu aktuellen Erkenntnissen und Insights.

Vor der Gründung von Insage war Simon Engelhorn als COO des renommierten Handelsunternehmens „Engelhorn“ tätig, das einen Jahresumsatz von etwa 200 Millionen Euro und über 1000 Mitarbeiter verzeichnete. Matthias Storch bringt über 20 Jahre Unternehmensgründungserfahrung mit, einschließlich des erfolgreichen Verkaufs seines ersten Unternehmens an einen Verlag in Bayern. Er ist auch Mitbegründer der Good Brands AG, einer Frühphasen Venture Capital Firma, die sich auf D2C Startups spezialisiert hat. Marc Schauer, der dritte Mitgründer, startete sein erstes E-Commerce Unternehmen im Jahr 2019 und hat seitdem erfolgreich andere Online-Unternehmen in ihrer Wachstumsphase beraten. Schon damals entwickelte er erste AI-gestützte Lösungen, um Beratungsprozesse zu optimieren.

Insage ist bereit, die Welt des E-Commerce mit bahnbrechenden Innovationen zu revolutionieren und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Daten optimal zu nutzen, um ihr Wachstum zu steigern und ihre Ziele zu erreichen.

Bild:Insage Gründer: Simon Engelhorn, Matthias Storch und Marc Schauer(© Insage GmbH)

Quelle:insage GmbH

Ubirch erreicht die Finalrunde des insureNXT Innovators Award 2024

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Das Technologieunternehmen Ubirch aus Köln freut sich bekannt zu geben, dass es zu den Finalisten des diesjährigen insureNXT Innovators Award in der Kategorie „Cross Industry Bridgebuilder“ gehört. Der Award zeichnet herausragende Innovationen aus, die das Potenzial haben, die Versicherungsbranche nachhaltig zu verändern.

In einem starken Wettbewerbsumfeld mit 61 Einreichungen wurde Ubirch von einer hochkarätigen Jury für seine innovative Lösung zur Reduzierung von ESG Scope 3-Emissionen durch verbessertes Data-Sharing und KI-Unterstützung ausgewählt. Diese Lösung ermöglicht es Unternehmen, ESG Scope 3-Daten effektiv zu teilen und zu managen, was die Verfügbarkeit verlässlicher Daten erhöht und es berichtspflichtigen Unternehmen erleichtert, ihre Umweltauswirkungen zu kontrollieren und zu reduzieren.

Stephan Noller, CEO der Ubirch GmbH. „Diese Nominierung ist eine Bestätigung unserer harten Arbeit und Innovation im Bereich der digitalen Transformation und Nachhaltigkeit.“ Ubirch steht in dieser Kategorie neben renommierten Unternehmen wie EMIL Group GmbH, Swisscom und Philips.

Eva Rübhausen, Director der insureNXT: „Die Zukunft der Versicherungswirtschaft wird durch Innovation geformt. Mit dem insureNXT Innovators Award ehren wir Unternehmen, deren kreative Lösungen das Potenzial haben, die Branche nachhaltig zu verändern. Herzlichen Glückwunsch an alle Finalisten, deren herausragende Innovationen im Fokus des diesjährigen Finales stehen!“

Die Finalisten werden ihre Projekte am 28. Mai 2024 auf der insureNXT, einer führenden Konferenz für Innovation in der Versicherungsbranche, in finalen Pitches präsentieren. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Ubirch-CEO Stephan Noller und Torsten Dahmen, Senior Innovation Manager bei E.ON Group Innovation, werden im Rahmen eines gemeinsamen Vortrags am 28. Mai 2024 um 14:30 Uhr über eine neue EU-Richtlinie diskutieren, die Unternehmen ab diesem Jahr verpflichtet, ihren Stromverbrauch nach zwei unterschiedlichen Methoden zu dokumentieren: der „market-based“ und der „location-based“ Methode. Die „market-based“ Methode, die bisherigen grünen Stromtarifen entspricht und im ESG-Bericht eine bilanzielle Null aufweist, da sie keine Emissionen verursacht. Zusätzlich müssen Firmen jetzt auch den „location-based“ Verbrauch melden, welcher den tatsächlichen Strommix widerspiegelt, der lokal verfügbar ist. Dieser wird in der Regel von der idealen Null abweichen, insbesondere aufgrund der regionalen Unterschiede in der Stromproduktion in Deutschland. Noller und Dahmen werden präsentieren, wie Unternehmen mit intelligenten Stromtarifen und strategischem Verbrauchsmanagement nachhaltig agieren können.

insureNXT ist eine internationale Kongressmesse und Konferenz für Innovation in der Versicherungswirtschaft. Sie bietet eine moderne Plattform für Versicherungsunternehmen, Start-ups, Versicherungsdienstleister, Industrie-Partner und Hochschulen. insureNXT sucht nach branchenübergreifenden Lösungen, neuen Partnerschaften und Geschäftsmodellen, die die Herausforderungen der digitalen Transformation und des kulturellen Wandels in der Versicherungswirtschaft überwinden. Zusammen mit der Community aus etablierten
Versicherungsunternehmen, Start-ups und Cross Industry-Partnern bereitet die Veranstaltung den Weg für eine neue Generation von Versicherungsprodukten, innovativen Services und Geschäftsmodellen. insureNXT ist eine gemeinsame Veranstaltung des InsurLab Germany e.V. und der Koelnmesse GmbH. Die insureNXT 2024 findet am 28. und 29. Mai in Köln statt.

Bild:Photo Credits: insurNXT

Quelle:UBIRCH GmbH