Montag, Februar 9, 2026
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Dax am Mittag weiter stark – Porsche leidet unter China-Daten

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter klar im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.655 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Airbus und die Commerzbank. Ganz unten fanden sich Porsche wieder. Der Autokonzern hatte am Morgen neue Zahlen für das Jahr 2023 veröffentlicht. Demnach konnte Porsche insgesamt zwar mehr Fahrzeuge absetzen, schwächelte aber auf dem chinesischen Markt.

„Die meisten Marktteilnehmer behalten auch am Freitag ihre Scheuklappen auf und ignorieren alle negativen Markteinflüsse“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. Die US-Makrodaten vom Donnerstag hätten nur sehr wenig auf die Zinsängste eingezahlt.

Auch die vorgelegten Absatzzahlen von Porsche wirkten fast nur partiell auf die Aktien von Porsche ein, so Lipkow weiter. „Die Abstrahleffekte halten sich auf die anderen Unternehmen aus dem Automotivsektor in Grenzen und bleiben auf die anderen zyklischen Branchen aus.“

Die Investoren positionierten sich weiterhin für eine Konjunkturerholung in Europa und kauften dadurch auch größtenteils die Dax-Unternehmen. „Kursrückgänge bei den deutschen Standardtiteln werden für Positionsaufstockungen genutzt“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0953 US-Dollar (-0,17 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9130 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 80,58 US-Dollar, das waren 4,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

5 Schwellenländer-Mythen

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Mythen
Foto von Chris Kushlis (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Chris Kushlis, Kreditanalyst bei T. Rowe Price und Leiter der Makrostrategie für China und Schwellenländer:

Schwellenländer weniger von externen Faktoren abhängig

Das Marktumfeld für Schwellenländer hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Das sich verlangsamende globale Wachstum und die Verschärfung der finanziellen Bedingungen haben zu einem schwierigeren Umfeld geführt. Für einige bestätigt dies nur die Wahrnehmung der Schwellenländer als rein kurzfristige, taktische Allokation, die zwar potenziell hohe Renditen bietet, aber mit einem erhöhten Risiko und einer höheren Volatilität einhergeht. Diese traditionelle Denkweise wird den heutigen Schwellenländern jedoch nicht mehr gerecht und unterstreicht die Notwendigkeit eines differenzierteren Investitionsansatzes. Das globale Umfeld ist zwar schwieriger geworden, aber es unterstreicht auch den differenzierten Charakter der Schwellenmärkte, da sich fundamental gut verankerte Länder von schwächeren Gegenspielern unterscheiden.

Mythos 1: Verlangsamtes globales Wachstum bedeutet, Schwellenländer zu meiden

Der Leitfaden für Investitionen in Schwellenländer hat sich geändert, da die Entscheidungen nicht mehr in erster Linie von der Phase des globalen Wirtschaftszyklus abhängen. Während früher eine expandierende Weltwirtschaft, hohe Rohstoffpreise und moderate geldpolitische Bedingungen als Voraussetzung galten, sind viele Schwellenländer aufgrund ihrer zunehmend binnenwirtschaftlichen Ausrichtung weit weniger von externen Faktoren abhängig. Diese sind zwar immer noch einflussreich, aber sie sind Teil eines breiteren Mosaiks neben den fundamentalen Einflüssen auf Länder-, Sektor- und Aktienebene.

Die heutige Landschaft der Schwellenländer erfordert daher einen detaillierteren Ansatz und länderspezifisches Fachwissen, da allgemeine Verallgemeinerungen über die Schwellenländer zunehmend angreifbar werden. Zusätzlich zu den Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern bieten die Schwellenländer ein vielfältiges Angebot an Vermögenswerten, in die investiert werden kann, einschließlich Staats- und Unternehmensanleihen in Hartwährung und Anleihen in lokaler Währung sowie tiefere, reifere Aktienmärkte.

Auch das externe Umfeld hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert, und der steile Anstieg der Zinssätze in den Industrieländern, insbesondere in den USA, wird voraussichtlich länger anhalten als ursprünglich erwartet. Die Auswirkungen dieser restriktiven Politik sind auf den Schuldtitelmärkten der Schwellenländer unverhältnismäßig stark zu spüren. Auf der einen Seite steht eine Gruppe von Ländern, darunter Mexiko und die größeren Volkswirtschaften in Südamerika (z. B. Brasilien, Chile, Peru, Kolumbien), die sich auf robuste Fundamentaldaten stützen können. Diese Gruppe hat weiterhin Zugang zu den Kreditmärkten und die Spreads sind angemessen und relativ stabil geblieben. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von fundamental schwächeren Schwellenländern, die infolgedessen zunehmend von den Kreditmärkten abgeschnitten sind.

Im Jahrzehnt vor der Coronavirus-Pandemie, als die weltweiten Leitzinsen nahe Null lagen, konnten viele Schwellenländer zum ersten Mal Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten erhalten und neue Anleihen zu überschaubaren Renditen und mit relativ geringem Ausfallrisiko ausgeben. Heute jedoch, wo die Leitzinsen nahe bei 5,5 % liegen, sind diese Länder einfach nicht mehr in der Lage, neue Anleihen zu tragbaren Renditen zu begeben. Da sie keinen Zugang zum Markt haben, haben sie Schwierigkeiten, ihre kurz vor der Fälligkeit stehenden Schulden zu refinanzieren, und viele von ihnen sind entweder bereits ausgefallen oder laufen Gefahr, dies zu tun.

Mythos 2: Schwellenländer bieten wenig defensive Qualitäten

Eines der größten Missverständnisse unter Anlegern ist, dass es in den Schwellenländern nur dynamische, wachstumsorientierte Unternehmen gibt, während defensivere, wertorientierte Gelegenheiten rar gesät sind. Die Daten zeigen, dass der Großteil aller aktiven Gelder, die in Schwellenländeraktien fließen, in Wachstums-/Kernstrategien investiert wird, während nur ein Bruchteil der gesamten Mittel in wertorientierte Strategien fließt. Diese enorme Verzerrung bedeutet, dass viele wertorientierte Chancen, insbesondere in traditionellen „Old Economy“-Bereichen wie dem verarbeitenden Gewerbe, übersehen oder ignoriert werden. Folglich gibt es viele gute Unternehmen, die unter dem Radar fliegen zu potenziell sehr niedrigen Preisen.

Das derzeitige Umfeld erhöhter globaler Unsicherheit macht diese wertorientierten Unternehmen nur noch attraktiver, da wachstumsorientierte Anlagen empfindlich auf höhere Zinsen reagieren. Unternehmen mit einem relativ geringen Risikoprofil, einem angemessenen Kurs-Gewinn-Verhältnis und vorhersehbaren Ertragsströmen passen vielleicht nicht in die traditionelle Vorstellung einer „dynamischen“ Schwellenländer-Investition, aber es gibt sie. Das Schöne an diesen langlebigen Unternehmen ist, dass sie im Laufe der Zeit erhebliche Renditen erwirtschaften können. Es ist unwahrscheinlich, dass sie in einem Jahr zu den besten Emerging Markets-Performern gehören, aber wenn man über einen Zeitraum von 5 oder 10 Jahren zurückblickt, insbesondere wenn die Unsicherheit/Volatilität der Märkte ein Merkmal war, wird die Wertschöpfung deutlich.

Mythos 3: Das Risiko von Fehlern, sei es durch Zentralbanken oder die Unternehmensführung, ist in den Schwellenländern größer

In vielen Schwellenländern wurden bedeutende Reformmaßnahmen durchgeführt, was bedeutet, dass die meisten nicht mehr nur ein paar Fehlentscheidungen von einer Krise entfernt sind. Detaillierte Recherchen sind von zentraler Bedeutung, um die Länder zu identifizieren, die sich wirklich für eine konsistente, marktfreundliche Politik einsetzen, und um diejenigen zu vermeiden, die sich in die falsche Richtung bewegen.

Auch auf der Unternehmensseite wurden große Fortschritte bei der Verbesserung der Unternehmensführung gemacht und eine stärkere Ausrichtung auf die Aktionäre. Während früher komplizierte Governance-Strukturen, unausgereifte Institutionen und ein ungeschultes Management die Unternehmenslandschaft in den Schwellenländern prägten, sind diese Merkmale heute eher die Ausnahme als die Regel. Selbst wenn sie auf den Schuldenmärkten der Schwellenländer auftreten, ist nicht mehr zu befürchten, dass diese Ereignisse ein systemisches Risiko für die gesamte Anlageklasse darstellen. In den letzten 25 Jahren haben sich solche Phasen als relativ kurzlebig erwiesen, so dass sich Gelegenheiten zum Einstieg in den Markt zu potenziell sehr niedrigen Bewertungsniveaus boten.

Mythos 4: Das Wachstumspotenzial der Schwellenländer wird in Zukunft gedämpfter sein

Das Wachstum der Schwellenländeranleihen als Anlageklasse in den letzten Jahren bedeutet, dass die Anleger Zugang zu einer viel breiteren und vielfältigeren Palette von Kreditmöglichkeiten haben, die sich auf Länder, Emittenten aus dem Finanz- und Nichtfinanzsektor und das gesamte Ratingspektrum erstrecken. Man ist sich zwar darüber im Klaren, dass die Unsicherheit an den Märkten und die uneinheitlichen globalen Wirtschaftsaussichten wichtige Einflüsse auf die allgemeinen Aussichten für die Schwellenländer sind, doch müssen diese gegen die Stärken der einzelnen nationalen Volkswirtschaften und die positiven langfristigen Trends abgewogen werden, die den langfristigen Optimismus in den Schwellenländern im Allgemeinen weiterhin unterstützen.

Ein Beispiel: Viele Schwellenländer verzeichnen weiterhin ein positives Wirtschaftswachstum mit Raten

weit vor denen der entwickelten Märkte. Dies ist ein Zeichen für aufstrebende Volkswirtschaften, die weniger abhängig von den Industrieländern sind, um zu gedeihen. Der Binnenhandel zwischen den aufstrebenden Volkswirtschaften hat inzwischen das Außenhandelsvolumen mit den Industrieländern übertroffen, während eine wachsende Mittelschicht in den aufstrebenden Volkswirtschaften die langfristige Binnennachfrage unterstützt.

Die Schwellenländer haben noch viel Spielraum, um ihre Produktivität zu verbessern und den Rückstand zu den Industrieländern aufzuholen. Große, junge und zunehmend gebildete Arbeitskräfte sind zusammen mit der zunehmenden Verbreitung von Technologien von zentraler Bedeutung, um diese Lücke zu schließen. Die Ausschöpfung dieses Potenzials wird jedoch zunehmend differenzierter, und es ist wichtiger denn je, ein gutes Gespür dafür zu haben, welche Länder erfolgreich sind und welche zu stagnieren drohen.

Mythos 5: ESG-Überlegungen bleiben deutlich hinter denen der Industrieländer zurück.

Die Emission nachhaltiger Anleihen in den Schwellenländern hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, was auf die robuste Emissionstätigkeit einiger relativ neuer Teilnehmer zurückzuführen ist, darunter den Philippinen, Mexiko, Kolumbien und Chile. Dies ergänzt die prominente Emission in reiferen Märkten wie China. Zwar liegen die Schwellenländer immer noch weit hinter den Emissionen der fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurück, doch ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, da die Staaten der Schwellenländer sich zunehmend um die Finanzierung ihrer nachhaltigen Entwicklungsziele bemühen.

Hervorzuheben sind auch die enormen Investitionen, die China in den letzten Jahren bei der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf sauberere Energiequellen getätigt hat. China ist heute der weltweit größte Produzent von Wind- und Solarenergie und auch der größte inländische und ausländische Investor in erneuerbare Energien. Dieser Umbruch bringt den Ländern der Schwellenländer und den Unternehmen, die sich auf diese Umstellung einstellen, Vorteile und wirkt sich positiv auf die Sicherheit und Erschwinglichkeit von Energie in der gesamten Region aus.

5 Schwellenländer-Mythen

Foto von Chris Kushlis (Quelle: T. Rowe Price)

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Israel weist "verdrehten" Völkermord-Vorwurf zurück

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Den Haag (dts Nachrichtenagentur) – Israel hat sich vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) gegen den Vorwurf des Völkermords verteidigt und die Anschuldigungen Südafrikas als „verdreht“ und „verzerrt“ zurückgewiesen. Südafrika habe dem Gericht „leider ein völlig verzerrtes“ Tatsachen- und Rechtsbild vorgelegt, sagte Tal Becker, einer von Israels Anwälten vor dem IGH, am Freitag in Den Haag.

„Wenn die Behauptung des Klägers darin besteht, dass Israel seine Bürger nicht verteidigen darf, ist das absurde Ergebnis, dass dieses Gericht unter dem Deckmantel von Völkermordbehauptungen versucht, Israel daran zu hindern, seine Zivilisten gegen eine Organisation zu verteidigen, die eine völkermörderische Agenda gegen sie verfolgt“, fügte er hinzu.

Becker machte die Praxis der Hamas, ihre militärischen Einrichtungen und Kämpfer inmitten ziviler Infrastruktur zu verankern und humanitäre Hilfsgüter zu stehlen, als eigentliche Ursache für Tod und Leid der Zivilbevölkerung in Gaza verantwortlich. „Die Hamas hat ihre militärische Infrastruktur systematisch und rechtswidrig in Schulen, Moscheen, Krankenhäusern und anderen sensiblen Orten eingerichtet. Dies ist eine im Voraus geplante, abscheuliche Methode der Kriegsführung“, so Becker.

„Das Schlüsselelement des Völkermords, die Absicht, ein Volk ganz oder teilweise zu vernichten, fehlt völlig.“ Was Israel anstrebe, sei nicht die Vernichtung eines Volkes, sondern der Schutz seines Volkes, – „und zwar in Übereinstimmung mit dem Gesetz, selbst wenn es einem herzlosen Feind gegenübersteht, der entschlossen ist, diese Tatsache gegen es zu verwenden“, sagte Becker.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Weltwirtschaftsforum 2024 Davos: Globale Kapitalströme im Wandel

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Weltwirtschaft Energie
Foto von Thomas Sparborth-Hohne (Quelle: LOIM)

Das bevorstehende Weltwirtschaftsforum in Davos kommentiert Thomas Hohne-Sparborth, Leiter Nachhaltigkeitsresearch, Lombard Odier Investment Managers (LOIM):

Zum Weltwirtschaftsforum 2024 in Davos werden wie in den Vorjahren zwischen 2.000 und 3.000 offizielle Gäste erwartet – viele aus der Wirtschaft, aber auch Vertreter von Regierungen und NGOs. Hinzu kommen unzählige inoffizielle Teilnehmer, die während der ganzen Woche an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen. Was können Investoren vom diesjährigen WEF erwarten?

Anknüpfend an das letztjährige Thema „Zusammenarbeit in einer fragmentierten Welt“ werden sich die Teilnehmer 2024 mit der „Wiederherstellung des Vertrauens“ befassen und sich dabei auf vier Schlüsselthemen konzentrieren: Möglichkeiten zur Förderung von Sicherheit und Zusammenarbeit zum Nutzen aller, Wachstum und Beschäftigung, künstliche Intelligenz und die komplexen Zusammenhänge von Klima, Natur und Energie.

Der rote Faden, der sich durch die Themen von Davos zieht, ist ihr globaler Charakter und die Notwendigkeit gemeinsamer Lösungen. Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen, der Verlagerung von Lieferketten und der wachsenden Diskussion über die „Entglobalisierung“ haben viele die Fähigkeit des Forums in Frage gestellt, seine Relevanz beizubehalten. Auf der anderen Seite könnte man vor dem Hintergrund von Instabilität und „Polykrisen“ argumentieren, dass der Bedarf an dieser Art von Diskussion nie größer war.

Die Agenda in Davos schließt sich nahtlos an die COP28 an, die vor wenigen Wochen in Dubai stattfand. Trotz der weit verbreiteten Skepsis im Vorfeld der Veranstaltung und ungeachtet der geopolitischen Turbulenzen wurde im Ergebnis der Konferenz die Notwendigkeit einer Abkehr von fossilen Brennstoffen erstmals anerkannt. Während ein Großteil der Herausforderung in der Umsetzung liegen wird, dürfte sich die Diskussion in Davos stärker auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Übergangs zu einem sauberen Energiesystem konzentrieren.

Wir sehen diese Veränderungen als Teil eines breiten Spektrums von Systemveränderungen, die sich schnell und in großem Umfang in unserer Wirtschaft vollziehen. Die Turbulenzen in der Weltwirtschaft verstärken ein gemeinsames Muster: Wertschöpfungsketten werden neu konfiguriert, nicht nur durch eine neue Risikowahrnehmung, sondern auch durch technologische Disruptionen und neu entstehende Geschäftsmodelle. Die Energiewende, die neue Wertschätzung der Natur und die zunehmende Dynamik der Klimaschutzmaßnahmen beschleunigen den Wandel und verschieben die Gewinnquellen.

Unterschied zu COP28

Auch wenn einige der an der COP28 vertretenen Interessengruppen denen in Davos entsprechen, unterscheiden sich die beiden Konferenzen doch deutlich in ihrem Charakter. Die COP-Treffen sind eng mit der Arbeit des Internationalen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) verbunden, einem wissenschaftlichen Gremium, das von einer Organisation unterstützt wird, die sich aus Regierungsvertretern zusammensetzt. Das Weltwirtschaftsforum hingegen hat traditionell eine stärker wirtschaftsorientierte Mitgliedschaft und ist nach wie vor eine hervorragende Gelegenheit für Investoren, sich ein Bild über die Kapitalströme zu machen.

Diese Ausrichtung wird in der Agenda immer deutlicher. Die Umwelt- und Wirtschaftsagenda haben sich einander angenähert, wie aus dem jährlichen Global Risk Report des WEF hervorgeht, in dem die Verschärfung der Klimawandels, die Bedrohung der biologischen Vielfalt und andere naturbedingte Risiken in der Rangliste der von 1.200 Befragten wahrgenommenen Hauptrisiken nach oben geklettert sind.

Dementsprechend stehen die Themen Klima, Natur und Energie ganz oben auf der Traktandenliste der Teilnehmer. Vor diesem Hintergrund ist die starke Beteiligung von Investoren und der Wirtschaft sehr zu begrüßen. Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) und anderer Organisationen werden in diesem Jahrzehnt jährlich mindestens 3 bis 5 Billionen USD für Investitionen in energie- und naturbezogene Veränderungen benötigt, wobei nicht nur öffentliche, sondern auch erhebliche private Kapitalquellen einbezogen werden müssen.

Natur als neue Anlageklasse für Investoren

Davos stellt für Investoren eine Gelegenheit dar, eine Bestandsaufnahme zu machen, wie ökologische Veränderungen weitreichende Umwälzungen in unserer Wirtschaft und Investitionslandschaft auslösen:

  • Das Thema Natur zieht sich wie ein roter Faden durch die Agenda und geht weit über das reine Klimathema hinaus. Die Teilnehmer werden sich voraussichtlich mit neu aufkommenden Risiken, aber auch mit neuen Möglichkeiten für öffentlich-private Partnerschaften für naturbasierte Lösungen und der Notwendigkeit, Wertschöpfungsketten zu überdenken, befassen. Es geht darum, dass die Natur als eine neue und produktive Anlageklasse betrachtet werden muss.

 

  • Nach den Resultaten der COP28 verändern sich die Debatten über die Energiewende deutlich. Der Höhepunkt der Energieemissionen wird nun für 2025 erwartet, und selbst die IEA (die normalerweise konservative Prognosen abgibt) geht davon aus, dass der Gesamtverbrauch an fossilen Brennstoffen in diesem Jahrzehnt seinen Höhepunkt erreichen wird. In Davos dürfte der Fokus von der Frage, ob der Übergang stattfinden wird, auf die Frage verlagern, wie Investoren und andere Interessengruppen diesen Übergang vorwegnehmen können.

 

  • Künstliche Intelligenz als solches, aber auch als weiterer Beschleuniger und Treiber der oben erörterten Übergänge ist weit oben auf der Agenda. Neue digitale Technologien lösen eine technologische Revolution aus und ermöglichen eine umfassende Optimierung bestehender Geschäftsmodelle. Diese Optimierung führt zu Effizienzsteigerungen, die nicht nur der Umwelt zugutekommen, sondern auch die wirtschaftliche Rentabilität erhöhen.

In dem Maße, in dem der Systemwandel in den Bereichen Energie, Natur und Klima unaufhaltsam an Fahrt gewinnt, wächst auch die Zahl der Plattformen, auf denen diese wirtschaftlichen Veränderungen diskutiert werden. Jede hat ihre eigene Ausrichtung, aber alle tragen zur allgemeinen Dynamik bei.

So gesehen hat Davos eine geschäfts- und investorenorientierte Perspektive. Das ist keine Schwäche, sondern eine Chance zu erkennen, dass die Veränderungen, die um uns herum stattfinden, nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und finanziell sinnvoll sind. Das ist zumindest der Kern unserer Investitionsüberzeugung.

Weltwirtschaftsforum 2024 Davos: Globale Kapitalströme im Wandel

Foto von Thomas Sparborth-Hohne (Quelle: LOIM)

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Deutsche heizen wieder großzügiger

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Essen (dts Nachrichtenagentur) – Obwohl der Dezember 2023 deutlich wärmer als der Dezember des Vorjahres war, haben deutsche Haushalte beim Heizen nur wenig eingespart. Das geht aus einer Auswertung des Abrechnungsdienstleisters Ista hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Der sogenannte witterungsbereinigte Verbrauch von Heizenergie ist gegenüber dem Vorjahr sogar um sieben Prozent angestiegen.
Der Heizbedarf sank im Vergleich um 13 Prozent. Bereits den dritten Monat in Folge lag der Verbrauch von Heizenergie demnach über den Vorjahreswerten. Im Oktober heizten die Deutschen witterungsbereinigt vier Prozent und im November sogar 18 Prozent mehr als in den Vorjahresmonaten.

Für die gut gefüllten Gasreserven ist die Entwicklung nicht problematisch, aber verstetigt sich das Heizverhalten, werden viele Wärmekunden höhere Rechnungen bekommen. Denn aktuell und in den kommenden Monaten steigen die Preise – unter anderem durch den Wegfall von Preisdeckeln und Steuersenkungen.

Begleitend ließ Ista im Januar gut 2.000 Verbraucher von dem Umfragedienstleister YouGov nach ihrem Heizverhalten befragen. 45 Prozent gaben an, bewusster und weniger zu heizen als im Vorjahr, 46 Prozent sehen ihren Verbrauch auf dem Niveau des Vorjahres. „Die abweichende Wahrnehmung zeigt, wie schwierig es ist, den eigenen Verbrauch einzuschätzen“, sagte Ista-Chef Hagen Lessing.


Foto: Heizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

GDL und Transdev kehren an Verhandlungstisch zurück

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die private Eisenbahngesellschaft Transdev ist offenbar bereit, mit der Lokführergewerkschaft GDL wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Das berichten die Sender RTL und ntv sowie der WDR übereinstimmend. Transdev soll demnach die Forderung der GDL nach einer 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich akzeptiert haben.

„Weil Transdev die Forderungen akzeptiert hat, kehren wir an den Verhandlungstisch zurück“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Am kommenden Montag soll es Gespräche geben. Daher wird die GDL den Streik bei Transdev am Freitag vorzeitig um 12 Uhr beenden.


Foto: GDL-Streik am 10.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie verwandeln erfolgreiche Online-Unternehmer Content in Cash?

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monetarisierung

Entdecken Sie das Potenzial kreativer Monetarisierungsstrategien im Online-Business

Im Zeitalter des Internets stehen Online-Unternehmern mehr Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor, um ihre Inhalte, Produkte und Dienstleistungen zu monetarisieren. Die Digitalisierung hat nicht nur die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen, revolutioniert, sondern auch ein breites Spektrum an kreativen Monetarisierungsstrategien eröffnet. Diese reichen von traditionellen Werbemethoden bis hin zu innovativen Ansätzen wie Crowdfunding und Affiliate-Marketing.

Die Herausforderung für Online-Unternehmer besteht darin, die richtigen Monetarisierungsstrategien auszuwählen, die zu ihrem Geschäftsmodell, Zielgruppe und Marktnische passen. Dabei geht es nicht nur darum, Einnahmen zu generieren, sondern auch darum, Werte und Beziehungen aufzubauen, die langfristig zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

In diesem Artikel erkunden wir eine Vielzahl von Monetarisierungswegen, die Online-Unternehmern offenstehen. Von der effektiven Nutzung von Werbung und gesponserten Inhalten über den Verkauf digitaler Produkte bis hin zu innovativen Crowdfunding-Modellen – wir beleuchten, wie Online-Unternehmer kreativ und gewinnbringend ihre Geschäfte im digitalen Raum ausbauen können. Dabei betrachten wir nicht nur die Mechanismen hinter diesen Strategien, sondern auch die Herausforderungen und Chancen, die sie bieten.

1. Content-Monetarisierung

Werbung und gesponserte Inhalte
Werbung, einschließlich Banner, Video-Ads und gesponserter Inhalte, bleibt eine wichtige Einnahmequelle. Die Schlüssel liegen in der Auswahl der richtigen Werbeformate und -partner.

Premium-Content und Abonnements
Premium-Inhalte wie exklusive Artikel, Videos oder E-Books können über Abonnements oder Einmalzahlungen monetarisiert werden. Dies schafft eine regelmäßige Einnahmequelle.

2. E-Commerce und Produkterweiterungen

Verkauf digitaler Produkte
Digitale Produkte wie Software, Online-Kurse oder E-Books bieten hohe Gewinnmargen und sind leicht skalierbar.

Merchandising
Der Verkauf von Markenprodukten kann eine zusätzliche Einnahmequelle sein, besonders wenn eine starke Markenbindung besteht.

3. Affiliate-Marketing

Provisionen durch Produkt-Empfehlungen
Durch das Bewerben von Produkten anderer Unternehmen können Online-Unternehmer Provisionen für jeden über ihre Affiliate-Links getätigten Verkauf verdienen.

Aufbau von Partnerschaften
Strategische Partnerschaften können zu langfristigen und wiederkehrenden Einnahmen führen.

4. Crowdfunding und Patronage

Finanzierung durch die Community
Mit Plattformen wie Kickstarter oder Patreon können Projekte direkt durch die Community finanziert werden.

Regelmäßige Unterstützung durch Fans
Modelle, die regelmäßige Beiträge von Fans ermöglichen, bieten eine nachhaltige Einnahmequelle und stärken die Gemeinschaft.

5. Nutzung von Daten und Analysen

Monetarisierung von Nutzerdaten
Die Analyse und Nutzung von Nutzerdaten kann zu optimierten Angeboten und neuen Geschäftsmöglichkeiten führen.

Personalisierte Werbung
Zielgerichtete Werbung basierend auf Nutzerdaten kann die Werbeeinnahmen steigern.

6. Online-Konsultationen und Coaching

Beratungsdienstleistungen
Expertenwissen kann durch individuelle Beratung oder Coaching-Sessions monetarisiert werden, wobei digitale Plattformen die Reichweite erhöhen.

Webinare und Workshops
Die Durchführung von Online-Workshops oder Webinaren stellt eine weitere Möglichkeit dar, Fachwissen zu monetarisieren.

7. Lizenzierung und Rechteverkauf

Lizenzierung von Inhalten
Online-Unternehmer können ihre Inhalte oder Produkte lizenzieren, um passive Einnahmen zu generieren.

Verkauf von Nutzungsrechten
Der Verkauf von Nutzungsrechten für Fotos, Videos oder Software kann eine zusätzliche Einnahmequelle sein.

Vielfalt und Anpassungsfähigkeit als Schlüssel zum Erfolg

In der dynamischen Landschaft der digitalen Wirtschaft ist Flexibilität entscheidend für den Erfolg von Online-Unternehmern. Die Vielzahl an kreativen Monetarisierungsstrategien bietet unzählige Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren und gleichzeitig einen Mehrwert für die Zielgruppe zu schaffen.

Es ist wichtig, dass Online-Unternehmer nicht nur auf eine einzige Monetarisierungsstrategie setzen, sondern eine Kombination verschiedener Ansätze nutzen, um verschiedene Einnahmequellen zu erschließen. Dies erfordert ein tiefes Verständnis der eigenen Zielgruppe, der Marktdynamik und der sich ständig ändernden Technologielandschaft.

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Strategien hängt von der Fähigkeit ab, Trends zu erkennen, sich schnell anzupassen und kreativ zu denken. Online-Unternehmer, die bereit sind, neue Wege zu gehen und innovative Lösungen zu erforschen, werden in der Lage sein, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln und in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen.

Abschließend lässt sich sagen, dass in der Welt des Online-Business die Kreativität und Anpassungsfähigkeit der Schlüssel zum finanziellen Erfolg sind. Durch die ständige Erforschung und Anwendung verschiedener Monetarisierungsstrategien können Online-Unternehmer ihr Geschäft ausbauen, diversifizieren und langfristig sichern

Monetarisierung: 3 innovative Strategien für nachhaltigen Erfolg

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Song_about_summer

Umsatz im Dienstleistungsbereich zurückgegangen

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Umsatz im Dienstleistungsbereich in Deutschland ist im Oktober 2023 zurückgegangen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erwirtschaftete der Dienstleistungssektor kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,3 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 0,2 Prozent weniger Umsatz als im September 2023. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Oktober 2022 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 1,2 Prozent und nominal um 1,1 Prozent.

Den größten realen Umsatzzuwachs im Oktober 2023 gegenüber dem Vormonat verbuchten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Plus von 1,2 Prozent, gefolgt vom Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Plus von 1,0 Prozent. Im Gegensatz hierzu sanken die realen Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei um 0,5 Prozent. Im Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) war der reale Rückgang gegenüber dem Vormonat mit einem Minus von 2,4 Prozent am größten, so Destatis.


Foto: Computer-Nutzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verbraucherschützer warnt vor Krypto-ETFs

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Zulassung von börsengehandelten Indexfonds (ETF) für den Bitcoin in den USA warnt der Verbraucherschützer Niels Nauhauser vor den Risiken von Krypto-Investments. „Eine Investition gleicht dem Glücksspiel“, sagte der Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg dem „Spiegel“. „Jedem, der Bitcoin kauft, sollte klar sein: Es kann gut sein, dass der Bitcoin eines Tages völlig wertlos ist.“

Dem Verbraucherschützer zufolge besitze die Kryptowährung keinen inneren Wert. Anleger erhielten anders als bei Aktien auch keine Dividenden. „Der Wert des Bitcoins hängt allein davon ab, ob sich künftig jemand findet, der einen noch höheren Preis dafür bezahlen will“, so Nauhauser. Auch tauge der Bitcoin weder als Zahlungsmittel noch als echte Krisenwährung.

Die US-Börsenaufsicht SEC hatte am Mittwoch den Weg für sogenannte Bitcoin-Spot-ETFs freigemacht und unter anderem die Anträge der Vermögensverwaltungsriesen Blackrock und Fidelity genehmigt. Anleger aus Deutschland können zwar nicht in die US-Fonds investieren, ihnen stehen aber andere börsengehandelte Produkte in Deutschland offen.


Foto: Banken-Hochhäuser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Thüringer Verfassungsschutz sieht AfD-Verbot als "Ultima Ratio"

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Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, hat sich zurückhaltend zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren geäußert. „Das Verbotsverfahren gegen Parteien ist die Ultima Ratio unserer wehrhaften Demokratie und wird durch das Bundesverfassungsgericht entschieden, wenn ein Antrag dazu gestellt ist“, sagte Kramer dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Spekulationen über mögliche Erfolgsaussichten für das Verfahren verbieten sich für mich als Verfassungsschützer, da unsere Erkenntnisse zu einem wesentlichen Teil Bestandteil des Verbotsantrages sein dürften.“

Zu einem Bericht des Medienhauses „Correctiv“, wonach AfD-Politiker im November in Potsdam an einem Treffen teilgenommen haben sollen, bei dem ein Plan von Aktivisten der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Identitären Bewegung“ für massenhafte Vertreibungen erörtert worden sein soll, sagte Kramer, er selbst, aber auch andere Kollegen im Verfassungsschutzverbund hätten den Bericht und die Schlussfolgerungen mit Interesse gelesen.

Die dargestellten Aussagen, insbesondere des ehemaligen Sprechers der „Identitären Bewegung Österreich“, Martin Sellner, seien „keine Überraschung für uns“, erklärte der Verfassungsschützer. Sie deckten sich mit den Erkenntnissen der Verfassungsschutzbehörden und den jeweiligen, auch öffentlich erfolgten Bewertungen in den vergangenen Jahren. „Die Medienstrategie, den Versuch zu unternehmen, insbesondere das Bundesverfassungsgericht und demokratische Wahlen zu diskreditieren ist ebenso Gegenstand unserer Stellungnahmen und Warnungen im VS-Verbund gewesen, wie die Kampagnen in den Sozialen Medien, etwa auf Tiktok, um insbesondere jüngere Gesellschaftsschichten zu erreichen“, sagte Kramer.


Foto: AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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