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Ifo-Chef fordert "überzeugendes Konzept für Wirtschaftswachstum"

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Industrieanlagen (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat der harschen Kritik von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger an der Bundesregierung in Teilen zugestimmt. „Herr Dulger mahnt allerdings zu Recht an, dass die Ampel ein überzeugendes Konzept für Wirtschaftswachstum vorlegen müsste, das den aktuellen Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel, Energieverknappung und Strukturwandel in der Industrie gerecht wird“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

Fuest wies darauf hin, dass die unterschiedlichen Konzepte der Koalitionspartner aus seiner Sicht nicht zusammenpassten. „Während das grün geführte Wirtschaftsministerium explizit argumentiert, dass allgemeines Wirtschaftswachstum keine Priorität hat und Klimaschutz wichtiger sei, setzt das gelb geführte Finanzministerium eher auf Wachstum“, erklärte Fuest. Die Folge sei, dass eine „überzeugende wirtschaftspolitische Agenda“ fehle.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hatte am Dienstagabend das Agieren der Bundesregierung ungewöhnlich scharf kritisiert. Die Unternehmen hätten das Vertrauen in die Bundesregierung verloren, so Dulger vor Journalisten. „Es kommt einfach nichts.“ Deutschland müsse wieder funktionieren. „Das wünschen wir uns, das wollen wir. Und uns und vor allem meinen Landesverbänden reißt mittlerweile der Geduldsfaden“, hatte er erklärt.

Fuest nahm die Bundesregierung hingegen auch in Schutz. „Die Ampel war in den letzten beiden Jahren mit akuten Krisen konfrontiert und hat im Krisenmanagement durchaus Erfolge vorzuweisen. Dazu gehört, dass es nicht zu einer Gasmangellage gekommen ist“, so der Wirtschaftswissenschaftler.


Foto: Industrieanlagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kabinett beschließt Gesetzesentwurf gegen "Gehsteigbelästigungen"

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Lisa Paus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat den von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) vorgelegten Gesetzesentwurf gegen „Gehsteigbelästigungen“ beschlossen. Mit dem Vorhaben wolle man Schwangere vor Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, wirksamer vor unzulässigen Belästigungen durch Abtreibungsgegner schützen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

„Wir stärken die Rechte von Schwangeren und gehen einen wichtigen Schritt für die Selbstbestimmung der Frau“, sagte Paus. „Vor Beratungsstellen, Praxen und Kliniken müssen wir schwangere Frauen wirksam vor Belästigungen und unzumutbaren Einflussnahmen schützen: Hier hat Meinungsfreiheit ihre Grenzen – auch im Sinne des Schutzes des werdenden Lebens, der durch die ergebnisoffene Schwangerschaftskonfliktberatung gewährleistet wird“, ergänzte sie.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Frauen ungehindert eine Schwangerschaftskonfliktberatung in Anspruch nehmen können und ungehinderten Zugang zu Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, erhalten. Damit soll ein bundeseinheitlicher Rahmen geschaffen werden.

Untersagt werden verschiedene Formen von Belästigungen der Schwangeren vor Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Hierzu wird begleitend ein Bußgeldtatbestand eingeführt, nach dem die Belästigungen geahndet werden können.

Neben dem Schutz der Schwangeren soll auch das Personal von Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen vor Behinderungen bei der Ausübung ihrer jeweiligen Tätigkeiten geschützt werden.

Zur verbesserten Übersicht über die regionale Versorgungslage sieht die Gesetzesänderung darüber hinaus eine Ergänzung der Bundesstatistik nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz durch eine zusätzliche jährliche Auswertung der Schwangerschaftsabbrüche unterhalb der Landesebene vor, so das Ministerium.


Foto: Lisa Paus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spectrum Markets verzeichnet Rekordjahr mit 3,62 Milliarden Euro Umsatz im Orderbuch

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Spectrum Markets
Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

 

  • 2023 stieg der Orderbuchumsatz um 9 % gegenüber dem Vorjahr
  • Das Volumen der gehandelten Wertpapiere erreichte 1,62 Mrd., ein Anstieg von 14 % gegenüber 2022
  • Strategische Meilensteine legen den Grundstein für künftiges Wachstum

Spectrum Markets („Spectrum“), der paneuropäische Handelsplatz für Wertpapiere mit Sitz in Frankfurt, hat seinen Bericht für das Jahr 2023 veröffentlicht, der trotz schwierigerer Marktbedingungen und größeren Unsicherheiten im Handel ein anhaltendes Wachstum zeigt.

Das Handelsvolumen stieg im Jahr 2023 um 14 % auf 1,62 Mrd. gehandelte Wertpapiere.  Im Jahr zuvor waren es 1,42 Mrd. Dieses Volumen wurde mit über knapp 2,5 Millionen Transaktionen abgewickelt, von denen 33,9 % außerhalb der traditionellen Handelszeiten (d. h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ) stattfanden.

Spectrum meldete einen Anstieg des Gesamtwerts des Orderbuchumsatzes um 9 % auf 3,62 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr.

Im vierten vollen Kalenderjahr der Geschäftstätigkeit von Spectrum konnte das Unternehmen mehrere wichtige Initiativen und Meilensteine bekanntgeben, darunter die Aufnahme der UniCredit Bank GmbH als Mitglied des Handelsplatzes, wodurch Privatanlegern eine Reihe von Optionsscheinen und Faktor-Optionsscheinen zugänglich gemacht wurde.

Mit der Aufnahme von drei Emittenten hat sich die Zahl der Instrumente, die Privatanlegern in ganz Europa über Spectrum zur Verfügung stehen, im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfacht.

Eine weitere wichtige Partnerschaft wurde mit dem Beitritt des unabhängigen italienischen Retail-Brokers Directa Spectrum geschlossen. Dadurch können mehr Privatanleger 24 Stunden am Tag fünf Tage die Woche mit Wertpapieren handeln. Zusätzlich hat Spectrum eine Zusammenarbeit mit ICE Data Services Italy, einer Tochtergesellschaft von Intercontinental Exchange, Inc. (NYSE: ICE), unterzeichnet, wodurch die Referenzdaten von Spectrum über Finanzplattformen breiter zugänglich werden.

Schließlich ist Spectrum zwei wichtigen europäischen Branchenverbänden beigetreten. Als Fördermitglied unterstützt es die Arbeit des Bundesverbands für strukturierte Wertpapiere (BSW) und als assoziiertes Mitglied baut es sein Engagement für eine enge Zusammenarbeit mit Wertpapierverbänden in Europa über den italienischen Verband für Zertifikate und Anlageprodukte (ACEPI) aus.

Diese Partnerschaften sind ein bedeutender Schritt für die Wachstumsstrategie von Spectrum. Sie erweitern die Palette der verfügbaren Produkte und machen sie einer größeren Anzahl von Anlegern leichter zugänglich, indem sie den Handel über eine einzige paneuropäische ISIN ermöglichen. Anleger profitieren von einem größeren Liquiditätspool.

„Das Jahr 2023 hat die Handels- und Investmentbranche vor viele Herausforderungen gestellt, da die Volumina in der gesamten Branche zurückgingen. Ich bin daher sehr erfreut, dass Spectrums Ergebnisse relativ stabil geblieben sind, wobei unsere Volumina eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit zeigten und im Vergleich zum letzten Jahr weiter anstiegen. Wir haben große Fortschritte bei unseren langfristigen Wachstumsplänen gemacht und ein weiteres Rekordjahr erzielt, was ein Beweis für die harte Arbeit des gesamten Spectrum-Teams und die kontinuierliche Unterstützung unserer Partner und Mitglieder ist“, erklärt Nicky Maan, CEO von Spectrum Markets.

„Mit Blick auf das Jahr 2024 liegt unser Fokus weiterhin auf der Verbesserung und dem Ausbau unseres Handelsplatzes, indem wir die Konnektivitätsoptionen und die Handelsinfrastruktur verbessern und mehr Mitglieder an unserem Handelsplatz willkommen heißen wollen“, fügt er hinzu.

Im Jahr 2023 entfielen 84,3 % der gehandelten Wertpapiere auf Indizes, 9,9 % auf Währungspaare, 4,1 % auf Rohstoffe, 1,5 % auf Aktien und 0,2 % auf Kryptowährungen. Die meistgehandelten Basiswerte waren im vergangenen Jahr der DAX 40 (29,4 %), der NASDAQ 100 (20,2 %) und der S&P 500 (18,9 %).

Spectrum Markets

Spectrum Markets verzeichnet Rekordjahr mit 3,62 Milliarden Euro Umsatz im Orderbuch

Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

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Mit Mathematik gegen Angst vorm Scheitern

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mathematik

Ob Intrapreneur oder Entrepreneur – für Menschen ist es ganz normal, Ideen zu haben und Angst eben auch. Wenn letzte über den Respekt vor der Sache hinausgeht und die geschäftliche Fragestellungen durch Unsicherheit gelähmt wird, heißt das noch lange nicht, dass Menschen keine Eignung haben oder an Ihrem Potenzial zweifeln müsse. Leider fallen sie in Personalauswahlverfahren allzuoft durch oder werden in Beförderungsrunden nicht berücksichtigt, weiß Dr. Johanna Dahm.

Dr. Johanna Dahm unterstützt Unternehmen wie Banken und internationale Medien- und IT-Konzerne bei der Bewältigung der Herausforderungen der VUKA Faktoren (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, ambigue Rollenverteilung) und im generellen Krisenmanagement. „Nach wie vor wird zu oberflächlich und nach alten Mustern entschieden“, erklärt die Strategieberaterin, die zum Thema unternehmerische Entscheidungen seit mehr als 25 Jahren arbeitet. „Wer nicht sofort eine Lösung auf ein Problem parat hat, wird aussortiert, degradiert oder kommt zumindest nicht zum Zug. Dabei stellen sich viele Fragestellungen erstmals und fordern mehr Fingerspitzengefühl.

Und im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass die erstbeste Idee gar nicht die passende war“.

Komplexität meistern durch Reflexion: Vielfältige Bedenken berücksichtigen

Dass Menschen zwar Ideen und Lösungsansätze haben, sie dann aber selbst hinterfragen oder nicht mit der seitens der Arbeitgeber gewünschten Energie verteidigen, sieht Dahm als ganz natürlich und wichtig: Einerseits seien Fragestellungen inzwischen viel zu komplex und der Dynamik der allseitigen Entwicklung ausgesetzt, als dass mal eben in einem Teammeeting das Patentrezept entwickelt werden könnte. Und oft haben Menschen neben dem Job auch einfach andere Hürden: „Es stecken persönliche Erfahrung mit gescheiterten Projekten in der Familie oder Blockaden etwa durch Eltern oder im Freundeskreis dahinter, und die Frage schwirrt im Kopf herum, ob ich mir das zutrauen darf. Was passiert, wenn mir ein Fehler passiert. Was, wenn ich schlimmstenfalls scheitere. Auch und Gerade erfolgsverwöhnte Menschen sind da viel sensibler geworden“, so Dahm.Um den Fach- und Führungskräftemangel nicht noch weiter einreißen zu lassen und Menschen in ihrer Laufbahnplanung mehr Sicherheit zu geben, empfiehlt sie folgenden integrativen Ansatz, der Achtsamkeitsregeln und Betriebswirtschaft miteinander verbindet:

Dr. Johanna Dahm zeigt: 10 Wege zur Verantwortungsstärkung von Führungskräften

1. Analyse: Identifizieren Sie genau, was die Angst verursacht. Ist es die Angst vor dem Scheitern, vor finanziellen Verlusten oder vor Überforderung?
2. Informationssammlung: Sammeln Sie alle relevanten Informationen und Daten, um ein klares Bild der Situation zu erhalten. Daten können helfen, Unsicherheiten zu reduzieren.
3. Risikobewertung: Führen Sie eine Risikoanalyse durch, um potenzielle Probleme zu identifizieren und deren Wahrscheinlichkeiten sowie mögliche Auswirkungen zu bewerten.
4. Planung: Entwickeln Sie einen detaillierten Geschäftsplan, der Ziele, Schritte zur Zielerreichung, Zeitrahmen und Verantwortlichkeiten klar definiert.
5. Finanzielle Prognosen: Nutzen Sie mathematische Modelle, um Umsatzprognosen, Budgetplanungen und Cashflow-Analysen zu erstellen.
6. Kontingenz: Erstellen Sie Pläne für verschiedene Szenarien, um auf unerwartete Ereignisse vorbereitet zu sein.
7. Klein beginnen: Starten Sie mit kleinen, überschaubaren Projekten oder Pilotphasen, um das Risiko zu minimieren und Vertrauen aufzubauen.
8. Professionelle Unterstützung: Ziehen Sie Experten hinzu, wie Finanzberater, Business Coaches oder Mentoren, die Erfahrung mit ähnlichen Situationen haben.
9. Kommunikation: Sprechen Sie offen über Ängste und Sorgen im Team, um Unterstützung zu bekommen und gemeinsame Absprachen zu treffen, wie Sie Lösungen finden können.
10. Persönliche Entwicklung Arbeiten Sie an Stressbewältigungs- und Entscheidungsfindungsfähigkeiten, die helfen können, mit Angst umzugehen.

Emotionale Intelligenz nutzen: Bedenken und Bedürfnisse einbeziehen

Zulange, so betont Dahm, haben wir Menschen wie Maschinen behandelt, die ungeachtet von persönlichen Erfahrungen, Vorerfahrungen oder Prägungen einfach abliefern sollte. Dabei empfiehlt sie gerade in Umbruchzeiten einen integrierten Ansatz, der sowohl die rationalen Aspekte des Projektgeschäftes bzw. der Geschäftsführung als auch die emotionalen Bedürfnisse der daran beteiligten Personen beachtet und einbezieht: „Mit einem guten Gefühl und einer guten Planung auf dem Papier ein Projekt anzugehen, motiviert doch allemal mehr, als wen man nicht mit dem Herzen dahinter steht. Und umgekehrt ist es gut, diffuse Ängste loszuwerden, wenn eine sachliche Kalkulation und die Kollegen das Go geben“, so hat es Dahm schon oft erlebt.
Johanna Dahm unterstützt die Geschäftsführung auch in der Sensibilisierung der Führungskräfte, von Standard der klassischen Management-Ausbildung mehr undmehr abzuweichen und sich den VUKA Faktoren aktiv zu nähern. „Wir müssen lernen, eigene Unsicherheit zuzulassen und damit zu leben, ohne dafür diskreditiert zu werden. Dadurch kommen auch noch einmal bessere Fragen an Produkte, Services und Customer Interaction auf. In meinen Coachings und Trainings ist das aktiver Bestandteil, um Business-Resilienz aufzubauen“.

Mehr dazu auf der Webseite von Johanna Dahm und in ihrem Artikel: „Ist ihre Organisation VUKA Ready?“ In: Zukunftssicherung (Gabal, 2023).

Johanna Dahm spricht dazu auch live am 21. Februar in Frankfurt im Rahmen einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Unternehmerinnen VDU.

Dr. Johanna Dahm, Entscheidungsexpertin und CEO Dahm International Consulting, mit Sitz in Frankfurt, berät Menschen und Organisationen in der Geschäftsfeld-Entwicklung und Transformation. Bereits während der Finanzkrise 2007/08 verhalf sie DAX Unternehmen zur Stabilisierung, 2016-20 unterstützte sie mehrere globale Banken und Industrie-Unternehmen bei der Portfolio-Bereinigung und Reorganisation. Heute gehören Konzerne, Hidden Champions und Grown Ups zu ihren Kunden. Im Bourdon-Verlag publiziert sie ihre eigene Schriftenreihe „Atlas der Entscheider“. Mehr über Dahm International Consulting unter www.drjohannadahm.com.

Bild Dr. Johanna Dahm Fotograf: Frank-Metzemacher

Quelle JANE UHLIG PR

Studie: Rechte Parteien werden bei Europawahl stark wie nie

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EU-Parlament in Brüssel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Als „rechts“ klassifizierte Parteien könnten bei der Europawahl sehr stark werden. Das ist das Ergebnis einer vom European Council on Foreign Relations (ECFR) in Auftrag gegebene Studie zur Vorhersage der Sitzverteilung, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Der Bericht stützt sich auf umfangreiche Umfragedaten und statistische Modellrechnungen, um das Wählerverhalten und die künftige Zusammensetzung der Legislative zu prognostizieren. Der von den Politikwissenschaftlern und Meinungsforschern Simon Hix und Kevin Cunningham verfasste Bericht „A Sharp Right Turn: A Forecast for the 2024 European Parliament Elections“ prognostiziert „einen Popularitätsschub für antieuropäische, populistische, rechtsgerichtete Parteien und einen spürbaren Rückgang der Unterstützung für die etablierten Volksparteien“, wie es darin heißt.

Der Gruppierung Identität und Demokratie (ID), zu der neben der AfD auch die FPÖ aus Österreich und Rassemblement National (RN) aus Frankreich gehört, wird beispielsweise ein Zuwachs von mehr als 30 Sitzen vorausgesagt, so dass sie mit insgesamt 90 Sitzen die dritte politische Kraft in der nächsten Legislaturperiode werden und die zentristische Partei Renew Europe (RE) verdrängen könnte.

Antieuropäische Parteien werden wahrscheinlich in neun EU-Mitgliedstaaten an der Spitze der Wählergunst stehen, etwa in Österreich, Belgien, Frankreich, Ungarn, Italien, Polen, der Slowakei, den Niederlanden und der Tschechischen Republik. In weiteren Ländern wie Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Portugal, Rumänien, Schweden und Spanien werden sie den zweiten oder dritten Platz belegen.

Das „Links-Rechts-Gleichgewicht“ könne „dramatisch nach rechts“ verschoben werden, hieß es bei Vorstellung der Studie, und eine theoretisch mögliche Rechtskoalition aus Christdemokraten, Konservativen und rechtsradikalen Abgeordneten erstmals eine absolute Mehrheit im Europäischen Parlament erlangen.

Die Ergebnisse könnten weitreichende Folgen für die politische Agenda der EU haben – unter anderem den sogenannten Europäischen „Green Deal“, die Unterstützung für die Ukraine und die Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit in der EU. Im gegenwärtigen Parlament hat eine Mitte-Links-Koalition in umweltpolitischen Fragen in der Regel die Mehrheit errungen, allerdings waren viele dieser Abstimmungen sehr knapp. Bei einem deutlichen Rechtsruck ist es wahrscheinlich, dass nach Juni 2024 eine „Anti-Klimaschutz-Koalition“ dominieren wird.

Da erwartet wird, dass russlandfreundliche Gruppierungen ins nächste Parlament einziehen werden, könnte dies in Verbindung mit einer Schwächung der politischen Koalition zur Durchsetzung demokratischer europäischer Werte auch Auswirkungen auf die ukrainischen Kriegshandlungen und künftige EU-Maßnahmen zur Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit haben, heißt es in der Studie.


Foto: EU-Parlament in Brüssel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erfolgreiche Finanzierungsrunde

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Nils Niehörster

Innovationen vorantreiben, das Geschäftsmodell skalieren und die weitere Etablierung im SAP Ökosystem: Für diese Ziele hat die Modelyzr GmbH dank einer erfolgreichen Finanzierungsrunde ausreichende Mittel zur Verfügung. Ein deutlich siebenstelliges Investment steht bereit, um die Erfolgsgeschichte des jungen Unternehmens aus Münster fortzuschreiben. Damit hat sich das KI-Startup mit seiner Cloudlösung für Market-Analytics auf dem aktuell schwierigen Finanzierungsmarkt behauptet und so die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.

„Für uns als Startup sind Finanzierungsrunden von großer Bedeutung, wenn es darum geht, uns als Unternehmen weiterzuentwickeln“, sagt Nils Niehörster, Gründer und Geschäftsführer der Modelyzr GmbH. Das siebenstellige Investment sei demnach ein weiterer wichtiger Schritt. „Es ist für uns Ansporn und Bestätigung zugleich, neben unseren Kundinnen und Kunden sowie Partnern auch Investoren von unserem Geschäftsmodell und dessen Profitabilität überzeugt zu haben.“

Die Funktionsweise des MODELYZRs ähnelt der des KI-Sprachmodells ChatGTP: Jeweils werden alle verfügbaren Daten herangezogen und analysiert, um auf dieser Basis aussagekräftige Antworten auf beliebige Fragen zu liefern. Anders als das OpenAI-Produkt ist die Lösung aus Münster jedoch nicht auf Sprache, sondern auf Prozesse in B2B-Märkten spezialisiert. So entsteht ein belastbares und ganzheitliches KI-Marktmodell, mit dessen Hilfe zum Beispiel Marktforschungen, Go-to-Market-Simulationen oder Next- sowie First-Best-Offer möglich werden.

Den Fußabdruck im SAP Ökosystem vergrößern

„Mit den Mitteln, die uns aus der Finanzierungsrunde zur Verfügung stehen, werden wir das Recruitment mehrerer Spitzenkräfte vorantreiben, um mit deren Hilfe unser Wachstum weiter anzukurbeln“, so Nils Niehörster. So soll in den kommenden drei Geschäftsjahren ein Umsatzwachstum von jeweils über 70 Prozent realisiert werden. „Darüber hinaus besitzen wir nun die Ressourcen, um unseren Footprint im SAP Ökosystem noch einmal deutlich zu vergrößern.“ Die Modelyzr GmbH ist SAP PartnerEdge-Build und der MODELYZR selbst sowohl im SAP Store als auch in der SAP Industry Cloud gelistet.

Die SAP SE sowie SAP-Partner gehören selbst zu den Anwendern des KI-Marktmodells aus Münster. Mittlerweile ist der MODELYZR weltweit in rund 150 Ländern erfolgreich im Einsatz.

Bild Nils Niehörster  MODELYZR

Quelle Sputnik GmbH

Habeck ruft zu Kompromissbereitschaft im Bahnstreik auf

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat zu Beginn des sechstägigen Streiks der Lokführergewerkschaft GDL vor „massiven Folgen“ für die Wirtschaft gewarnt. „Das Streikrecht ist ein hohes Gut, aber ein so langer Streik hat massive Folgen für den Güterverkehr und die Wirtschaft und ist für Bahnfahrer eine Zumutung“, sagte Habeck den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

„Ich würde mir da dringend Kompromissbereitschaft wünschen“, fügte er hinzu. Die Mitglieder der GDL haben im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn bis einschließlich Montag ihre Arbeit niedergelegt. Zuletzt hatten beide Parteien gegenseitige Angebote ohne weitere Verhandlungen abgelehnt.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Höhere Zinsen sollten langfristig höhere Renditen bedeuten

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Zinsen
Foto von Gareth Colesmith (Quelle: Insight Investment)

Ein aktueller Marktkommentar von Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment:

Fünf Gründe, warum sich der neutrale Zinssatz nach oben verschoben hat.

Unserer Ansicht nach hat sich der neutrale Zinssatz, d. h. das Niveau der Realzinsen, bei dem die Zentralbankpolitik das Wirtschaftswachstum weder stimuliert noch einschränkt, nach oben bewegt und wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Wir glauben, dass dies durch fünf Schlüsselfaktoren bedingt ist:

Deglobalisierung: Nachdem die Globalisierung jahrzehntelang eine der wichtigsten Ursachen für die Disinflation war, kehrt sie sich nun um und übt einen Aufwärtsdruck auf die Inflation und den neutralen Zinssatz aus. 

Demografische Entwicklung: Da sich das Wachstum der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter verlangsamt, kann eine Verknappung der Arbeitskräfte zu höheren Löhnen und Investitionen führen. Wir glauben, dass dies wichtiger sein wird als die Auswirkungen eines langsameren Trendwachstums und den neutralen Zinssatz nach oben drückt. 

Die Volatilität der Inflation führt zu höheren Risikoprämien: Wenn die Inflation volatil ist, können die Märkte höhere Risikoprämien für risikoarme Vermögenswerte wie Staatsanleihen verlangen, um sicherzustellen, dass sie positive reale Renditen erwirtschaften. Dadurch wird der neutrale Zinssatz nach oben getrieben.

Klima-Investitionen: Viele Länder haben sich verpflichtet, ihre Volkswirtschaften in den nächsten 30 Jahren zu dekarbonisieren, um das Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Wir glauben, dass ein höherer neutraler Zinssatz erforderlich sein wird, um genügend Kapital für diese Investitionen anzuziehen.

Produktivität und künstliche Intelligenz: Die Produktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verlangsamt, aber es herrscht die Meinung vor, dass künstliche Intelligenz zu einem neuen Produktivitätsboom führen könnte. Obwohl wir skeptisch sind, was den Nutzen angeht, und vorsichtig, was den Zeitrahmen angeht, ist es wahrscheinlich, dass sie zumindest eine marginale Auswirkung haben wird und den neutralen Zinssatz nach oben drückt.

Ein höherer neutraler Zinssatz bedeutet eine Ausweitung der geldpolitischen Handlungsspielräume

Wenn sich der neutrale Zinssatz, wie wir glauben, nach oben verschoben hat, dann werden die Zentralbanken die Zinssätze in einer höheren Spanne halten, als wir es seit der globalen Finanzkrise erlebt haben. Obwohl die Zentralbanken die Zinssätze im Jahr 2024 nach unten korrigieren könnten, halten wir das Potenzial für eine geldpolitische Lockerung für begrenzt, da ein höherer neutraler Zinssatz bedeutet, dass die Politik derzeit nicht so restriktiv ist, wie viele glauben.

Längerfristig, wenn die Volkswirtschaften einen zyklischen Aufschwung erleben, dürften die Zentralbanken Schwierigkeiten haben, die Zinssätze auf ein Niveau anzuheben, das restriktiv genug ist, um die Inflation wirklich einzudämmen, da die Auswirkungen auf die allgemeinen Vermögenspreise politisch untragbar werden.

Höhere Zinssätze können zu einem asymmetrischen Renditeprofil für festverzinsliche Anleger führen

Die Anleiherenditen sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Unserer Ansicht nach hat dies zu einem positiv verzerrten, asymmetrischen Renditeprofil für festverzinsliche Anlagen geführt, das wir im Folgenden anhand von drei verschiedenen Szenarien für künftige Renditen skizzieren:

o   Die Renditen tendieren weiter nach oben:

Selbst nach einem so deutlichen Anstieg der Renditen in jüngster Zeit besteht das Risiko, dass die Renditen weiter nach oben driften, wenn die Inflation anhält. Das hohe Ertragsniveau festverzinslicher Anlagen wirkt jedoch als Puffer gegen Verluste; so könnte ein festverzinsliches US-Portfolio beispielsweise einen weiteren Renditeanstieg von 100 Basispunkten verkraften, bevor es über einen Zeithorizont von einem Jahr zu Verlusten kommt.

o   Die Renditen bleiben in einer neuen Spanne um die aktuellen Zinsniveaus:

Wenn wir richtig liegen, dann werden sowohl die Leitzinsen als auch die Anleiherenditen in den kommenden Jahren wahrscheinlich in einer neuen, höheren Spanne bleiben. Eine gewisse Lockerung der Zentralbankpolitik könnte die Renditekurve unter Abwärtsdruck setzen, aber wir rechnen nicht mit einer Rückkehr zu den niedrigen Renditen der letzten Jahre. In diesem Szenario könnten Anleger in festverzinslichen Wertpapieren in den kommenden Jahren mit attraktiven, ertragsorientierten Renditen rechnen, die sich über längere Zeiträume hinweg summieren.

o   Der neutrale Zinssatz hat sich nicht geändert – und die Ära der niedrigen Renditen kehrt zurück:

Wenn wir uns irren, der neutrale Zinssatz nicht gestiegen ist und sich die derzeitige Politik als ausreichend restriktiv erweist, um die Inflation schneller als von den Prognostikern erwartet wieder auf das Zielniveau zu bringen, werden die Renditen wahrscheinlich stark sinken. In diesem Szenario hat eine Kombination aus Einkommen und Kapitalgewinnen das Potenzial, erhebliche Renditen zu erzielen.

Höhere Zinsen sollten langfristig höhere Renditen bedeuten

Foto von Gareth Colesmith (Quelle: Insight Investment)

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Mal(s) ganz anders – der Winter im Garberhof in Südtirol.

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Winter im Garberhof in Südtirol.

Wenn Frau Holle ihren weissen Zauber über das Land legt, schlägt unser Herz gleich höher. Nichts ist schöner als frischer Schnee, der unter unseren Füßen knirscht und uns das Gefühl von Freiheit, Reinheit und ein wenig Unendlichkeit gibt. Der Garberhof in Mals im Vinschgau liegt unweit von Österreich und der Schweiz im schönen Südtirol und lädt schon auf Grund seines atemberaubenden Ausblicks auf die Bergkette der italienischen Ortlergruppe zu unvergesslichen Erinnerungen ein. Hier ist die Welt noch ein Dorf und die Natur so gut wie unberührt. Von einzigartigen Schneeabenteuern in abseits gelegene Seitentäler, spektakulären Rodelfahrten bei Mondschein bis hin zu Winterwellness und Wohlfühlmomenten im Hotel SPA Mii:amo – im Garberhof ist alles vereint.

„Wir geben unseren Gästen die Möglichkeit, den Garberhof und die Region um Mals von ganz anderen Seiten zu entdecken. Damit der Urlaub ein spannendes und auch entspannendes Erlebnis wird “ so Inhaber Klaus Pobitzer.

Der Garberhof. Einfach anders.

Auf die Ski, jetzt oder nie: von Schneeschuhwandern bis Skisafari.

Was wäre der Winter ohne Wintersport. Wer auf Entdeckungsreise gehen möchte, ist bei der Skisafari im Garberhof genau richtig. Von Tirol bis Südtirol laden zwei Länder zu kilometerlangen Pisten und endlosen Sonnenstunden ein, ganz gleich auf welchem Schwierigkeitsgrad man gerade fährt. Ob Familie, Anfänger oder Profi – hier findet jede:r die passende Abfahrt. Der Garberhof Skishuttle bringt die Hotelgäste täglich in ein neues Skigebiet und Samstags kommt Chef Klaus sogar persönlich mit zum Skiabenteuer.

Wer es etwas ruhiger angehen möchte, hat abseits der Pistengaudi die Möglichkeit, das Vinschgau von einer ganz besonderen Seite kennenzulernen. Stille Winterwälder mit funkelnden Eiszapfen und schneebeladenen Ästen laden zu traumhaften Schneeschuhwanderungen ein, die ewig in Erinnerung bleiben. Vom Reschenpass über das Münstertal bis hin zur Ortlergruppe gibt es zahlreiche geführte Wanderungen, um die Vinschger Natur in all ihrer Ursprünglichkeit kennen und lieben zu lernen.

 Winter im Garberhof in Südtirol.

Der Garberhof. Einfach unvergesslich.

Aus Aprés Ski wird Aprés Spa – Wellnessverwöhnmomente im Mii:amo SPA

Nach einem Tag in der Kälte freut sich der Körper auf´s Warme und darf sich bei angenehmen Dampfbädern, wohltuenden Saunagängen oder verwöhnenden Massagen entspannen und erholen. Das Mii:amo SPA im Garberhof bietet dafür das perfekte Verwöhnprogramm:

# Reinigende und pflegende Gesichts- und Beautyanwendungen sorgen für einen frischen, klaren und strahlenden Teint
# Ganzheitliche Massagen und beruhigende Bäder bringen den Körper zurück in seine natürliche Balance
# Hochwirksame Packungen und Peelings verleihen der Haut Sanftheit und Geschmeidigkeit
# Fernöstliche Rituale Anwendungen aus dem Ayurveda, Ägypten oder fernen Polynesien erwecken den Körper zu neuer Energie und Vitalität

Des Weiteren bietet der Garberhof:

# Bio-Saunagänge zur Förderung der Durchblutung und Stärkung des Immunsystems
# Einen Panorama Indoor- und Outdoorpool sowie einen Bio-Naturbadeteich, um das Element Wasser völlig neu zu entdecken
# Das größte Hotel-Hamam Italiens mit orientalischen Reinigungsritualen, Körperpeelings, Seifenschaummassagen und Dampfbädern

Der Garberhof. Einfach entSPAnnend.

Über den Garberhof
Der Garberhof in Mals im Vinschgau (Südtirol) ist seit 1981 ein inhabergeführtes Hotel der Familie Pobitzer. Mit dem Konzept des „Silent Luxury“ lädt Sohn und Geschäftsführer Klaus Pobitzer seine Gäste zu einem ganz besonderen Aufenthalt ein. Das stilvolle und edle Wohnambiente der Suiten, Chalets und Doppelzimmer steht für komfortables Wohlfühlen und der großzügige Wellness- und Spa-Bereich mit Saunen, Pools, Bio-Naturteich und Italiens größtem orientalischen Hotel-Hamam, bietet einen idealen Ort der Ruhe und Erholung. Genuss und Verwöhnmomente stehen im Garberhof an erster Stelle und werden mit einer exzellenten Gourmet-Halbpension sowie hauseigenen Produkten im Bereich Kulinarik und Naturkosmetik fein abgerundet. Mit seiner einzigartigen Lage im malerischen Vinschgau, ist der Garberhof idealer Ausgangspunkt für verschiedenste Outdoor Aktivitäten.

Weitere Informationen gibt es unter Garberhof.com

Eine Übernachtung inkl. Halbpension kostet ab 175 € pro Person je nach Verfügbarkeit, Reisezeitraum und Zimmerkategorie.

Bildcredits ©Garberhof

Quelle Sonja Berger Public Relations

Umfrage: Unternehmen finden Europa in Handelskonflikten zu passiv

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Containerschiff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Unternehmen wünschen sich angesichts geopolitischer Spannungen und Handelskonflikte mehr Eigenständigkeit der deutschen und europäischen Politik. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Fast drei Viertel (72 Prozent) empfinden demnach den Auftritt Berlins und Brüssels in globalen Handelsstreitigkeiten als zu passiv. 75 Prozent der Unternehmen sehen Deutschland bei Halbleitern und 74 Prozent bei Künstlicher Intelligenz abhängig. 60 Prozent sagen dies über Quantencomputer. Weiter bewerten 71 Prozent der deutschen Unternehmen ein Kooperationsverbot mit ausländischen Unternehmen als geschäftskritisch.

Für die Erhebung wurden 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt.


Foto: Containerschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts