Die zusätzliche Finanzierung stärkt das Wachstum von sunvigo mit seinem innovativen Solarstromvertrag
Die Summe nutzt sunvigo für die weitere Finanzierung von Solaranlagen, Stromspeichern und Ladelösungen für E-Autos.
Die Bank stellt im ersten Schritt 15 Millionen für das Solarunternehmen zur Verfügung, die Zusammenarbeit soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden
Das Energieunternehmen sunvigo hat zusätzlich zum bereits bestehenden Darlehensvolumen von 19 Mio. Euro die Triodos Bank für die Refinanzierung seines Solaranlagen-Modells gewonnen. Mit der weiteren Finanzierung beschleunigt das Kölner Unternehmen seinen Wachstumskurs in 2024 und kann weiteren Eigenheim-Besitzer:innen eine Solaranlage ohne Anschaffungskosten ermöglichen. Europas führende Nachhaltigkeitsbank Triodos unterstützt unter anderem Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Ökolandbau und nachhaltige Immobilien. Mit ihrem Investment setzt die Finanzinstitution ein deutliches Zeichen, dass besonders in Zeiten hoher Strom- und CO₂-Preise Geschäftsmodelle wie von sunvigo wegweisend sind.
sunvigo bietet Solarstrom vom eigenen Dach für einen attraktiven Fixpreis – nur etwa halb so hoch wie die aktuellen Strompreise – in Kombination mit einer monatlichen Rate für Anlage, Speicher und Wallbox. Kund:innen müssen sich dabei um nichts kümmern: sunvigo übernimmt von der Planung, der Installation bis hin zur Wartung alle Schritte und betreibt die Anlage für die Kund:innen. Seit November können Kund:innen zudem zwischen einem fixen und einem dynamischen Tarif mit Börsenpreisen für ihren restlichen Strombedarf wählen. Durch sunvigos Preisgarantie sind Kund:innen über 20 Jahre gegen Strompreisschwankungen abgesichert und können beim dynamischen Tarif zusätzlich von niedrigen Börsenpreisen profitieren.
„Die Zusammenarbeit mit Triodos ermöglicht uns, den Ausbau unseres virtuellen Kraftwerks aus Aufdach-Solaranlagen weiter zu beschleunigen”, sagt Dr. Michael Peters, Co-Gründer und Co-CEO von sunvigo. „Unsere Vision: Wir bauen eine europaweite Solarstrom-Community auf und demokratisieren den Zugang zu digitaler, mehr dezentraler und 100 Prozent erneuerbarer Energie. Die Triodos Bank unterstützt uns hierbei als innovativer und finanzstarker Partner”, so Peters.
Maximilian Klein, Relationship Manager von der Triodos Bank, ergänzt: „Mit sunvigo können wir unser Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Wir freuen uns, mit unserem Investment dazu beizutragen, dass der Ausbau von Solaranlagen und damit die dezentrale Energiewende in Deutschland weiter vorangeht.”
Rechtliche Beratung erhielt sunvigo von der Münchner Anwaltskanzlei DMR Legal. Mit ihrer Erfahrung mit strukturierten Finanzierungen konnte das innovative Finanzierungsmodell von sunvigo rechtssicher abgebildet werden.
Tippgeber24 revolutioniert Krypto-Markt mit neuem Blockchain-Education-Produkt
Die Zukunft der Finanzen liegt in Blockchain und Kryptowährungen und Tippgeber24 bringt ein revolutionäres Produkt auf den Markt, um Anleger aller Erfahrungsstufen in diesem aufstrebenden Sektor zu unterstützen.
Am 11. Januar 2024 präsentierte Tippgeber24 stolz sein neues Produkt im Bereich Blockchain Krypto Education, den sogenannten ,,Krypto-Brief“, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch praktische Einblicke in den Kryptowährungsmarkt bietet. Die Tippgeber24-App ist nicht nur eine Bildungsplattform, sondern auch ein unverzichtbares Tool für jeden, der in die Welt der Kryptowährungen eintauchen möchte. Das Produkt bietet einen umfangreichen Trainingsbereich, der das Verständnis des Währungssystems fördert und speziell auf Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis zugeschnitten ist.
Darüber hinaus bietet die App regelmäßig stattfindende Krypto- und Blockchain-Webinare an, die von Experten auf diesem Gebiet geleitet werden. Ein herausragendes Produkt der Tippgeber24-App ist der Krypto-Brief, der folgende Features beinhaltet:
1. Monatliche Coin-Analysen:
Florian Pürner und Felix Denis analysieren verschiedenste Kryptoprojekte auf Herz und Nieren. Ihr fundiertes Wissen und ihre Expertise werden monatlich in präzisen Coin-Analysen aufbereitet. So können Anlegerinnen und Anleger fundierte Entscheidungen treffen und den Kryptomarkt besser verstehen.
2. Handelssignale:
Felix Denis, ein erfahrener Krypto-Trader, bietet jahrelange Expertise im erfolgreichen Handeln auf dem Kryptomarkt. Er stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Community, indem er Einstiegs- und Ausstiegssignale für jedermann zur Verfügung stellt. Diese Handelssignale bieten eine wertvolle Orientierungshilfe in einem volatilen Markt.
3. Wöchentliche Marktupdates:
Florian Pürner teilt jede Woche sein fundiertes Wissen mit der Community. Durch die Analyse verschiedener Indikatoren, Marktfaktoren sowie Influencer-Tracking bietet er wöchentliche Markt-Updates, die ein tieferes Verständnis der Entwicklungen am Kryptomarkt ermöglichen.
4. Wöchentliche Community-Calls:
Der aktive Austausch innerhalb der Community ist von großer Bedeutung. In den wöchentlichen Community-Calls haben Mitglieder die Möglichkeit, allgemeine Fragen zu stellen, sich auszutauschen und über Kryptoprojekte zu diskutieren. Dies fördert ein starkes Gemeinschaftsgefühl und den Wissensaustausch.
5. Exklusiver Discord-Kanal:
Der exklusive Discord-Kanal von Tippgeber24 ist die zentrale Anlaufstelle für alle Krypto-Enthusiasten. Hier gibt es nicht nur die neuesten Coin-Analysen, sondern auch exklusive Videokurse und Inhalte zu verschiedenen Themen wie Exit-Strategien, NFTs, DeFi, Mindset und Portfolio-Strategien. Mitglieder erhalten Zugang zu hochwertigen Informationen und Tipps, die sie auf ihrer Krypto-Reise unterstützen.
Mit diesem Produkt ermöglicht Tippgeber24 seinen Mitgliedern, sich nicht nur passiv Wissen anzueignen, sondern aktiv am Krypto-Geschehen teilzunehmen.
„Der Launch dieser App ist ein Meilenstein für uns“, sagt (Florian Heidenfelder) CMO von Tippgeber24. „Blockchain und Kryptowährungen sind die Zukunft des Finanzwesens und wir freuen uns, dieses Wissen mit unserer Community zu teilen. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich in diesem aufstrebenden Markt zurechtzufinden und erfolgreich zu investieren.“
Eine spannende Möglichkeit, mit Tippgeber24 in die Welt der Kryptos einzutauchen, sind die wöchentlichen Webinare des Krypto-Briefs. Die Anmeldung erfolgt ganz einfach über www.tippgeber24.de/events und bietet einen optimalen Einblick in das Produkt.
Steigen Sie ein in die Welt der Blockchain und Kryptowährungen – Ihre Zukunft beginnt jetzt. Mit der Ausbildung im Bereich Blockchain und Kryptowährungen will Tippgeber24 Menschen weltweit in die Lage versetzen, an der Finanzrevolution teilzuhaben und davon zu profitieren. Weitere Informationen unter www.tippgeber24.de.
Hinweis: Diese Pressemitteilung stellt keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden und Interessenten sollten eigene Recherchen anstellen oder sich professionell beraten lassen.
Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Bits and Splits
Gartenhotel Moser in Südtirol eröffnet im April nach großem Umbau – Rooftop-Pool, neue Suiten und elegante Hotellounge
Mit der Kraft der Elemente: Im April 2024 erwacht das traditionelle Gartenhotel Moser am Montiggler See in Südtirol nach einem umfassenden Umbau zu neuem Leben. Architektonisch tonangebend sind im gesamten Gebäude die drei Säulen Wasser, Wald und Garten. Nachhaltige Bauweise und Energierückgewinnung, große Fensterfronten, die den Blick in die Umgebung freigeben, sowie begrünte Holzstreben an der Außenfassade lassen das Haus mit der umgebenden Natur verschmelzen. Alle öffentlichen Bereiche wie Lobby, Restaurant und 18 Suiten erstrahlen in komplett neuem Look mit viel Holz, Stein und warmen, erdigen Farben.
Highlight des Hauses ist der neue Adults-Only Infinity-Pool mit Ruheräumen und Fitnessstudio auf dem Dach. Seit über 60 Jahren befindet sich das Traditionshaus im Besitz von Familie Moser. Namensstiftend ist die üppige Gartenanlage mit verschlungenen Wegen, Vogelbeobachtungsstation, versteckten Kraftplätzen und Naturbadeteich. Mit seiner Lage nur wenige Gehminuten vom Montiggler See und inmitten einer vom satten Grün der umliegenden Wälder und Weinberge geprägten Region, bietet das Hotel zahlreiche Möglichkeiten für Auszeiten und Abenteuer: Das hoteleigene Seehaus mit Liegewiese lädt ein zum Schwimmen, SUPen oder Kanufahren. Für Fahrradtouren oder Wanderausflüge birgt die Region schon im Frühjahr beste Voraussetzungen.
Familien mit Kindern genießen die Vorzüge der Kinderbetreuung an bis zu sieben Tagen pro Woche. Während die Kleinen hier neue Freunde finden, haben Eltern die Gelegenheit den Wellnessbereich mit Saunalandschaft und Spa-Angebot zu nutzen. Ayurvedische Anwendungen, Massagen und Beauty Treatments sowie Yoga- und Meditationskurse sorgen für Entspannung. Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab 145 Euro pro Person inklusive Dreiviertelpension. Weitere Informationen finden sich unter www.gartenhotelmoser.com.
„Wir freuen uns schon sehr darauf, mit dem neuen Gartenhotel Moser unsere Gäste zu begeistern“, so Wolfgang Moser. Gemeinsam mit seiner Frau Christine leitet er den Betrieb seit 40 Jahren. Während Wolfgang als Visionär stets neue Projekte und Angebote vorantreibt, ist Christine mit viel Herz und Leidenschaft Gastgeberin. Durch ihr Einfühlungsvermögen für Mensch und Natur sorgt sie als ruhender Pol für Wohlfühlatmosphäre. Gemeinsam entschieden sie sich beim Umbau in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Planstudio Pederiva einen ganzheitlichen Weg zu gehen. Für die Neugestaltung des Gartenhotels musste der gesamte ehemalige Eingangsbereich weichen. Optisch passt sich der Neubau nun an den im Jahr 2014 entstandenen Erweiterungsbau „Ramus“ an. Eine lineare Gebäudestruktur gegliedert in horizontale und vertikale Elemente lässt die zwei Bauten zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.
Der kleine und große Montiggler See befinden sich im Süden Südtirols, 15 Kilometer südlich von Bozen. Umgeben von einem Naturschutzgebiet sind die beiden Seen mit 700 und 300 Metern Länge weithin für ihr glasklares Wasser bekannt. In unmittelbarer Nähe des großen Sees liegt der Weiler Montiggl, wo sich auch das Gartenhotel Moser befindet. Die Gegend ist eng an die Südtiroler Weinstraße angegliedert, die sich in nur sechs Kilometern Entfernung durch die Gemeinde Eppan schlängelt. In etwa zwei Kilometern Luftlinie erreicht man den beliebten Kalterer See, den wärmsten Badesee der Alpen. Viele Wanderwege, von sanft bis anspruchsvoll, durchziehen die Gegend. Besonders beliebt ist die Seewanderung, die einmal komplett den großen sowie den kleinen Montiggler See umrundet. Herrliche Ausblicke auf das smaragdgrüne Wasser und die unberührte Natur inklusive.
Kaum eine Verbindung ist wohl intensiver, als die einer Mutter mit ihrem Kind. In der Mutter wächst das Kind heran. Die Mutter bringt das Kind zur Welt. Die Mutter versorgt das Kind in der Regel mit Muttermilch, bis es sich selbständig ernähren kann. mother nature unterstützt die Reise einer Mutter in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft auf natürliche Weise mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen.
mother nature Stillzeit + Omega 3 I Phase 3 ist essentiell für stillende Mütter, da eine optimale Nährstoffversorgung sowohl für die Mutter als auch für das Baby durch die Aufnahme der Muttermilch wichtig ist. mother nature Refresh I Phase 4 liefert alle relevanten Vitamine und Spurenelemente, die die Mutter bei der Erholung nach der Schwangerschaft unterstützen und die dem Körper wieder zurück in sein natürliches Gleichgewicht helfen.
mother nature. For mothers from nature.
mother nature Stillzeit + Omega 3 I Phase 3
Auch als stillende Mutter ist eine optimale Nährstoffversorgung wichtig, da das Baby alle wichtigen Nährstoff direkt über die Muttermilch aufnimmt. Mother Nature setzt in der Stillzeit auf folgende wichtige Bestandteile:
# Eisen trägt zur normalen kognitiven Funktion der Mutter und zur normalen kognitiven Entwicklung des Kindes bei.
# Omega-3 Fettsäuren tragen zur normalen Entwicklung des Gehirns und des Auges des gestillten Säuglings bei.
# Vitamin D unterstützt das normale Wachstum und die Entwicklung der Knochen des Babys.
# Das in der Kieselerde enthaltene Silizium stärkt Haare, Nägel und Bindegewebe der Mutter.
mother nature Refresh I Phase 4
Refresh stärkt den Körper der Mutter nach der Geburt mit allen notwendigen Nährstoffen. Das Nahrungsergänzungsmittel für nach der Schwangerschaft enthält wesentliche Vitamine und Spurenelemente, die eine Regeneration optimal unterstützen.
# Vitamin C trägt zur Aufrechterhaltung der normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei.
# Eisen trägt zu einem normalen energiereichen Stoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei.
# Zink trägt zum Erhalt normaler Knochen und normaler Haut, Haare und Nägel bei.
mother nature ist online unter mother-nature.com erhältlich.
Stillzeit+ Omega 3 I Phase 3 kostet 49,99€ (je 70 Kapseln für 10 Wochen bei einer Kapsel / Tag).
Refresh I Phase 4 kostet 39,99 €. (56 Kapseln für 8 Wochen bei einer Kapsel / Tag)
Die Produkte von mother nature sind alle vegan, laktose-und glutenfrei und kommen komplett plastikfrei in einem praktischen Braunglas.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem freundlichen Start im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr war der Index mit 16.720 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Mittwochsschluss. Die größten Gewinne gab es bei Zalando, Sartorius und Rheinmetall. Die größten Verluste gab es bei der Deutschen Bank.
„Der Dax hält sich auf seinem Eröffnungskursniveau und ist derzeit in einer abwartenden Haltung“, kommentierte Experte Andreas Lipkow den Handelsverlauf. „Die heute noch anstehenden US-Verbraucherpreisdaten stellen einen potenziellen Show-Stopper dar. Die Marktteilnehmer gehen mit einer 64,5-prozentigen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Leitlinien bereits im März um 25 Basispunkte abgesenkt werden. Darüber werden auch die heutigen US-Preisdaten einen maßgeblichen Beitrag für leisten.“
Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0982 US-Dollar (0,09 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9106 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 77,98 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur
Ein aktueller Japan Outlook von Joel Le Saux, Fondsmanager des Eurizon Fund – Sustainable Japan Equity bei Eurizon:
Makro-Rückblick und Ausblick
Im Jahr 2023 war der japanische Markt von einer anhaltenden Inflation, relativ niedrigen Zinsen, einem Yen auf einem 30-Jahres-Tief gegenüber dem US-Dollar und einem Aktivismus der Tokioter Börse zur Verbesserung der Kapitaleffizienz der Unternehmen geprägt. 2024 könnte die Inflation auch ein wichtiges Thema sein, die Zinssätze weitgehend stabil bleiben und die Möglichkeit zu einem stärkeren Yen bestehen.
Die Inflation hat zu Beginn des Jahres angezogen, was auf die Lebensmittelpreise als Folge der Energiekosten und größtenteils auf die Abschwächung des Yen zurückzuführen ist. Dies hatte zur Folge, dass die größte japanische Gewerkschaft mit Unterstützung der Regierung Lohnerhöhungen vorantrieb. Die Shunto-Verhandlungen im Frühjahr 2023 führten zu einer Lohnerhöhung von 3,6 %, der höchsten Lohnerhöhung der letzten drei Jahrzehnte. Die Lohnerhöhungen erfolgten genau zu dem Zeitpunkt, als Japan endgültig seine COVID-Maßnahmen beendete und die Wiedereröffnung einleitete. Für den Dienstleistungssektor, der ein Vierteljahrhundert lang praktisch ohne Preiserhöhungen ausgekommen war, war dies ein Alarmsignal und die Inflation begann auch in diesem Sektor anzusteigen. Dennoch blieb die Inflation in Japan im internationalen Vergleich moderat und lag bei etwa drei bis vier Prozent (ohne frische Lebensmittel und Energie).
Quelle: Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales, Daten vom 04.08.23 Daten vom 30.09.23Quelle: Ministerium für innere Angelegenheiten und Kommunikation, 04.08.23 Daten vom 30.09.23
Die anhaltenden Lohnerhöhungen haben die Aussichten auf eine anhaltende Inflation und ein möglichen Endes der geldpolitischen Lockerung durch den neuen Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Ueda, geschürt. Obwohl die BoJ nach wie vor fest entschlossen ist, das Niedrigzinsumfeld beizubehalten, bis sich die Inflation bei rund 2 % eingependelt hat, stieg die Rendite der 10-jährigen JGB auf 0,96 % und erreichte damit ihren jüngsten Höchststand im Oktober, nachdem die Renditekurvenanpassung (YCC) im Juni und Oktober vorgenommen worden war. Von dieser Maßnahme profitierten vor allem die Großbanken.
Auf der anderen Seite bleibt die Negativzinspolitik (NIRP), die vor allem die Regionalbanken belastet hat, vorerst bestehen. Die Entscheidung über eine Beendigung wird nach allgemeiner Auffassung von den Daten abhängen und, ob die Lohnerhöhungen für die Unterstützung einer anhaltenden Inflation ausreichen. Abgesehen davon scheinen die Auswirkungen eines möglichen geldpolitischen Kurswechsels der BoJ auf die heimische Wirtschaft insgesamt eher begrenzt zu sein.
Quelle: Bank of Japan, Federal Reserve, Europäische Zentralbank, Daten vom 30.11.23
Der Yen wertete im Jahresverlauf gegenüber den meisten Hauptwährungen weiter ab, was vor allem auf die Renditedifferenzen gegenüber dem US-Dollar und dem Euro zurückzuführen ist, die bereits im Frühjahr 2022 in einen positiven Zinszyklus eingetreten waren. Die Auswirkungen der Yen-Schwäche auf den Markt waren in zweierlei Hinsicht zu spüren. Exporteure, die vor allem auf dem US-Markt aktiv sind und wo die Endnachfrage solide blieb, profitierten erheblich. Dies galt insbesondere für Automobilhersteller. Auf der anderen Seite litten viele inländische Unternehmen unter höheren Kosten, die durch den schwachen Yen noch verstärkt wurden.
Allerdings scheint sich dieser Trend beim Yen allmählich umzukehren, da der Zinszyklus in Übersee seinen Höhepunkt erreicht hat und sich die Zinsdifferenz verringert. Angesichts der Erwartungen, dass die Geldpolitik der BoJ weitgehend unverändert bleibt, dürfte die angekündigte Zinswende der US-Notenbank, die eine Umkehr des US-Zinszyklus signalisiert, den Yen stärken. Eine deutliche Aufwertung des Yen in Verbindung mit den unsicheren globalen Konjunkturaussichten würde allerdings vor allem den Exporteuren Gegenwind bescheren. Aus diesem Grund halten wir ausgewählte Einzeltitel, die von makroökonomischen Faktoren unabhängig sind, sowie inländische Unternehmen, die bis 2024 über Preissetzungsmacht verfügen, für geeigneter.
Schließlich scheint die Initiative der Tokioter Börse (TSE) zur Verbesserung der Kapitaleffizienz bei börsennotierten Unternehmen als auch bei Unternehmen, die mit niedrigen Bruttobetriebsergebnissen gehandelt werden, die Überprüfung der Geschäftsportfolios der Unternehmen vorangetrieben und bei einigen kapitalstarken Unternehmen zu höheren Aktionärsrenditen geführt zu haben. Obwohl die Welle der schnellen und einfachen Lösungen in Form von Übernahmen bereits vorüber ist, widmen sich immer mehr Unternehmen den fundamentalen Herausforderungen. So ist ein zunehmendes Umdenken in Richtung Rentabilität, Optimierung der Ressourcenallokation und Auflösung der bekannten Querbeteiligungen zu beobachten. Dies dürfte letztlich zu einer höheren Eigenkapitalrendite und einem besseren Kurs-Buchwert-Verhältnis, also einem höheren Aktienkurs, führen.
Tatsächlich sind die Bilanzen der börsennotierten Unternehmen trotz der anhaltenden COVID-Beschränkungen nach wie vor gesund und weisen einen suboptimalen Verschuldungsgrad auf. Viele Unternehmen sind bestrebt, Ressourcen für Wachstumsinvestitionen wie die Gewinnung von Talenten, Digitalisierung, ergänzende Akquisitionen und Investitionen bereitzustellen. Die Auswirkungen des TSE-Aktivismus auf die Wirtschaftstätigkeit scheinen mittelfristig positiv zu sein. Der TOPIX Total Return erreichte im November ein Rekordhoch. In der zweiten Jahreshälfte wurde der Markt am oberen Ende seiner Bewertungsspanne gehandelt. Dies ist zum Teil durch das anhaltend niedrige Zinsniveau in Japan im Vergleich zum Rest der Welt begründet.
Darüber hinaus entwickelten sich Value-Aktien wie Einzelhandels-, Finanz- und Automobilwerte bis zum Ende des Sommers aufgrund der Rohstoffpreise, der Inflation, der Zinserhöhungen, des schwachen Yen und des TSE-Aktivismus gut. Im Herbst setzte aufgrund der Erwartung von Zinssenkungen eine Umschichtung in Wachstumstitel ein, die jedoch noch nicht zu einer Marktkorrektur bei Value-Titeln geführt hat. Wir sind daher der Ansicht, dass die Titelauswahl derzeit wichtiger ist als die Sektor- und Stilallokation.
Ausblick für den Sektor:
Angesichts dieser Faktoren sind wir gegenüber inländischen Unternehmen optimistischer eingestellt, gefolgt von einzelnen Global Playern. Heimische Dienstleistungsunternehmen dürften von einer robusten Konjunktur profitieren, die durch die anhaltende Inflation gestützt wird, während sie von Währungsschwankungen weitgehend unbeeinflusst sind. Inländische Unternehmen mit Preissetzungsmacht dürften ebenfalls profitieren, da sich die Kosteninflation stabilisiert hat und die Aufwertung des Yen den heimischen Herstellern Rückenwind gibt. Während die Gewinne globaler Unternehmen durch die Yen-Entwicklung beeinträchtigt sein könnten, sehen die Fundamentaldaten für globalen IP-Inhaber und Halbleiterunternehmen unabhängig von einer möglichen weltweiten Konjunkturabschwächung solide aus. Auf der anderen Seite hat der schwache Yen die Gewinne der Exporteure aufgebläht, was eine große Herausforderung für das kommende Geschäftsjahr darstellt.
Nationale Dienstleistungsunternehmen mit hohem Anlagevermögen wie in der Telekommunikation und im Eisenbahnsektor dürften von der anhaltenden Inflation profitieren. Telekommunikationsunternehmen haben in den letzten zwei Jahren unter sinkenden ARPUs gelitten, da die Regierung auf eine Senkung der Vertragspreise drängte. In diesem neuen inflationären Umfeld scheint der ARPU jedoch endlich die Talsohle erreicht zu haben. Die Anbieter erhöhen de facto die Preise, indem sie günstigere Tarife streichen und die Kunden auf teurere Flatrates umstellen. Mittelfristig erwarten wir ein anhaltendes ARPU-Wachstum.
Die Bahnunternehmen haben eine kontinuierliche Erholung der Fahrgastzahlen erlebt, die durch COVID beeinträchtigt war. Dieser Trend wird sich auch 2024 fortsetzen, wobei auch die starke Nachfrage aus dem Ausland dazu beitragen dürfte. Darüber hinaus wird derzeit über eine Änderung des Regulierungsverfahrens für Fahrpreisänderungen diskutiert, ein veraltetes Rahmenwerk, das seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr überarbeitet wurde und die Fahrpreise praktisch unverändert gelassen hat. Dies könnte den Betreibern mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Fahrpreise geben.
Neben der Inflation im Dienstleistungssektor werden Arbeitskräftemangel und Lohnerhöhungen weiterhin die wichtigsten Themen bleiben. Aufgrund der stärkeren Fokussierung auf Wirtschaftlichkeit sind die Unternehmen bereit, in Digitalisierung und Automatisierung zu investieren. Vor diesem Hintergrund sehen IT-Dienstleister wie Systemintegratoren oder Ingenieur-Outsourcing-Unternehmen sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Preisseite Rückenwind. Auf der Nachfrageseite hat Japan in den vergangenen Jahren die Ausgaben für die Digitalisierung vernachlässigt, so dass hier ein erheblicher Nachholbedarf besteht.
Die gestiegene Nachfrage nach digitaler Transformation hat zu einem akuten Fachkräftemangel in diesem Bereich geführt, so dass Unternehmen mit vorhandenen Ressourcen bei Projekten selektiver vorgehen und Preissetzungsmacht gewinnen können. Auch die Investitionsbereitschaft ist dank des im internationalen Vergleich niedrigen Zinsniveaus weiterhin solide. Vor allem die Nachfrage nach Automatisierung bleibt hoch, da qualifizierte Arbeitskräfte im verarbeitenden Gewerbe knapp werden. Unternehmen der Automatisierungstechnik, die stärker im Inland engagiert sind, dürften von dieser Nachfrage profitieren.
Die inländische Fertigungsindustrie, die unter dem schwachen Inlandsverbrauch, der Kosteninflation und dem schwachen Yen gelitten hat, könnte sich im nächsten Geschäftsjahr erholen. Die verzögerte Wiedereröffnung nach den COVID-Maßnahmen führte dazu, dass die Verbraucher ihre Ausgaben von Gütern auf Dienstleistungen verlagerten, während die Kaufkraft aufgrund der schneller als erwartet steigenden Inflation insgesamt zurückging. Zusammen mit der anhaltenden Inflation und der Erwartung weiterer Lohnerhöhungen dürfte sich der Binnenkonsum leicht erholen. Inländische Konsumgüterunternehmen, sowohl im Bereich der Grundnahrungsmittel als auch der langlebigen Konsumgüter, die stark von importierten Vorleistungen abhängig sind, dürften sich daher aufgrund der Stabilisierung der Vorleistungskosten und einer möglichen Aufwertung des Yen erholen.
Bei den globalen Unternehmen bevorzugen wir solche, die gegenüber externen Makrofaktoren wie Rohstoffpreisen, Zinsen und Währungen widerstandsfähig sind. Unternehmen mit globalem geistigem Eigentum und Marktführer im Halbleiterbereich bleiben aus langfristiger Wachstumsperspektive attraktiv. Auch wenn die Kennzahlen dieser Unternehmen bis zu einem gewissen Grad von Währungsschwankungen beeinflusst werden, dürfte ihr zugrunde liegender Wert aufgrund ihrer Wettbewerbsvorteile solide bleiben. Auf der IP-Seite haben neue digitale Vertriebsplattformen den japanischen Inhabern von geistigem Eigentum in den Bereichen Spiele und Animation ermöglicht, ihr geistiges Eigentum zu monetarisieren und ihre Reichweite und ihre Angebotsinhalte durch vereinfachte Vertriebskanäle zu erweitern.
Die Halbleiterindustrie scheint einer der wenigen Bereiche auf dem Weltmarkt zu sein, in dem die Aussichten besser sind. Mehrere Unternehmen haben das Ende des Lagerbereinigungszyklus angekündigt und rechnen damit, dass die Talsohle 2024 durchschritten sein wird. Auch wenn die Endnachfrage schwach bleiben könnte, dürfte eine Normalisierung der Produktion nach der Lagerbereinigung zumindest zu einer moderaten Erholung führen. Unter den Halbleiterunternehmen bevorzugen wir Hersteller von Halbleitermaterialien oder Unternehmen, die an der Produktion von Halbleitern beteiligt sind, gegenüber Anlagenherstellern.
Für konjunktursensitive Unternehmen sieht es derweil nach einem schwierigen Jahr aus. Unter diesen Titeln sind Automobilzulieferer, einschließlich Unternehmen mit elektronischen Komponenten, die stärker in der Automobilbranche engagiert sind, besser positioniert, da sie mit der allgemeinen Elektrifizierung wachsen dürften. Auf der anderen Seite stehen die japanischen Autohersteller 2024 vor einer großen Herausforderung, nachdem die Produktion in diesem Jahr dank der Normalisierung der Lieferketten und des schwächeren Yen stark gestiegen ist.
Tradingunternehmen, die sich dank der Handelsaktivitäten von Buffet und der robusten Rohstoffpreise sehr gut entwickelt haben, stehen vor einem schwierigen Jahr. Großbanken, die sich dank der weltweiten Zinserhöhungen und des schwachen Yen gut entwickelt haben, könnten Gegenwind bekommen, wenn die USA mit Zinssenkungen beginnen. Die weithin erwartete Abschaffung der NIRP wird sich positiv auf die Regionalbanken auswirken, aber der weitere Aufwärtstrend dürfte begrenzt sein.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsfraktion droht der Ampel mit einer neuen Klage gegen den Haushalt 2024. „Der Finanzminister legt mit dem Entwurf des Zweiten Haushaltsfinanzierungsgesetzes 2024 erneut einen verfassungsrechtlich höchst problematischen Haushaltsvorschlag vor“, sagte Vizefraktionschef Mathias Middelberg (CDU) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben).
„Es ist sehr zweifelhaft, ob die Rückforderung von Zuschüssen an die Bundesagentur für Arbeit rechtlich möglich ist und ob diese Mittel in der geplanten Weise zweckwidrig verwendet werden dürfen.“ Middelberg weiter: „Sollte dieser Sachverhalt nicht angemessen erklärt beziehungsweise berichtigt werden, müssen wir eine Klage gegen den Haushalt erwägen.“
Der Haushaltsausschuss kommt am Donnerstag zu einer öffentlichen Anhörung zum Bundeshaushalt 2024 zusammen. CDU-Politiker Middelberg verwies darauf, dass auch der Sachverständige Thiess Büttner die Rückforderung als problematisch ansehe. „Die damaligen Zuschüsse an die Bundesagentur für Arbeit wurden aus Corona-Notkrediten geleistet, sollen aber nun im Bundeshaushalt nach Beendigung der Notlage für ganz andere Zwecke genutzt werden“, sagte Middelberg weiter. „Die Ampel hätte sich damit erneut eine Art Vorratskasse für eine überjährige und zweckwidrige Nutzung von Notlagenkrediten eingerichtet. Genau diese Praxis hatte das Bundesverfassungsgericht im Urteil zum Nachtragshaushalt 2021 kassiert.“
Middelberg warnte vor einem „erneuten gravierenden Verfassungsverstoß“. Die Bundesregierung fordert von der Bundesagentur für Arbeit (BA) Zuschüsse in Milliardenhöhe zurück. Die Arbeitsagentur hatte diese während der Coronakrise unter anderem für die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes bekommen. Um nach dem Haushaltsurteil wieder Geld in die Kasse des Bundes zu spülen, sollen Teile der Mittel nun wieder zurückgezahlt werden. Die Bundesregierung hatte in den Pandemiejahren die Schuldenbremse ausgesetzt, um die Sozialsysteme und die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Foto: Mathias Middelberg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
TX Ventures und ACE Ventures führen gemeinsam die Finanzierungsrunde an, an der sich auch die Bestandsinvestoren EquityPitcher und AI Fund beteiligen.
Mit der Finanzierung will das Startup Sinpex, Anbieter für Compliance- und AML-Lösungen (Anti-Money-Laundering-Lösungen), sein Wachstum ausbauen und die internationale Expansion vorbereiten.
Head of Sales Diane Siegloch steigt in die Geschäftsführung auf und wird Chief Sales Officer.
Das Münchner Startup Sinpex, Anbieter von Compliance- und AML-Lösungen im B2B-Umfeld, schließt eine überzeichnete Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Millionen Euro ab. Die Finanzierungsrunde wird gemeinsam von den renommierten Investoren TX Ventures und ACE Ventures angeführt, mit Beteiligungen der Bestandsinvestoren EquityPitcher und dem AI Fund. Neben weiteren Business Angels haben auch die bekannten Banker Michael Stephan, Gründer von Raisin, der ehemalige Helvetia CEO Stefan Loacker und der frühere Goldman Sachs Partner Serge Marquie investiert. Das Investment dient der Stärkung des Wachstums und der Vorbereitung für die internationale Expansion von Sinpex im Bereich Compliance- und AML-Lösungen.
„Angesichts der derzeitigen regulatorischen Entwicklungen gewinnt die Bekämpfung von Geldwäsche zunehmend an Bedeutung und ist branchenübergreifend stark gefragt. Wir blicken auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2023 zurück, in dem wir bedeutende Kunden gewonnen und zeitweise Profitabilität verzeichnet haben. Diese Erfolge haben uns in die komfortable Lage gebracht, dass unsere Finanzierungsrunde überzeichnet war und wir renommierte Investoren als Partner für unser Wachstum gewinnen konnten. Den Rückenwind der Finanzierungsrunde nehmen wir zum Anlass, die Marke Sinpex auch über die Bundesgrenzen hinweg bekannt zu machen“, sagt Dr. Camillo Werdich, Gründer und CEO von Sinpex.
Jens Schleuniger, Managing Partner bei TX Ventures, sagt: „Know-your-Business-Prozesse sind komplex, teuer und stellen ein echtes Business Risiko für Finanzinstitute dar. Entsprechend begeistert waren wir, als wir die Softwarelösung von Sinpex genauer analysiert haben. Das Team rund um Camillo hat unseres Erachtens einen neuen Marktstandard geschaffen – auch durch den Einsatz von modernen Technologien. Wir freuen uns daher sehr, dass wir das Sinpex-Team unterstützen und die Finanzierungsrunde anführen durften.”
Steve Salom, Partner bei ACE Ventures, ergänzt: „Wir freuen uns, unsere Investition in Sinpex, ein führendes Unternehmen im Bereich KYC von Geschäftskunden, bekannt zu geben. Unter der Leitung von Camillo transformiert Sinpex nicht nur das Kunden-Onboarding von regulierten und nicht regulierten Unternehmen, sondern auch die kontinuierliche Prüfung ihrer Daten. Sinpex unterstützt bei einer der größten Herausforderungen der Finanzdienstleistungsbranche und versetzt Unternehmen in die Lage, das Einhalten von Vorschriften in einen strategischen Vorteil zu verwandeln. Die fortschrittliche Plattform von Sinpex verbessert sowohl die KYC-Prozesse als auch das Risikomanagement und beweist dabei eine außergewöhnliche Effizienz. Wir freuen uns, Sinpex auf seinem Weg zum Marktführer in dieser Kategorie zu unterstützen.”
In Verbindung mit der Finanzierungsrunde steigt Diane Siegloch, bisher Head of Sales, zur Co-Geschäftsführerin von Sinpex auf und übernimmt die Position des Chief Sales Officer (CSO). Diane ist die erste von drei Management-Mitgliedern, die in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. „Ich bedanke mich für Camillos Vertrauen und freue mich auf die spannenden Herausforderungen, die uns im Rahmen der Internationalisierung von Sinpex erwarten”, kommentiert Diane Siegloch ihre Beförderung.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat auf die jüngsten Enthüllungen zu einer möglichen Kooperation von Rechtsextremen und AfD reagiert. „Wir lassen nicht zu, dass jemand das `Wir` in unserem Land danach unterscheidet, ob jemand eine Einwanderungsgeschichte hat oder nicht“, schrieb Scholz am Donnerstag auf Twitter. „Wir schützen alle – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder wie unbequem jemand für Fanatiker mit Assimilationsfantasien ist.“
Wer sich gegen freiheitliche demokratische Grundordnung richte, sei ein Fall für den Verfassungsschutz und die Justiz, so der Kanzler. „Dass wir aus der Geschichte lernen, das ist kein bloßes Lippenbekenntnis. Demokratinnen und Demokraten müssen zusammenstehen.“
Laut einem Bericht des Recherchezentrums „Correctiv“ haben sich AfD-Politiker mit Aktivisten der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften „Identitären Bewegung“ getroffen, um Vertreibungspläne von Menschen mit Migrationsgeschichte zu diskutieren.
Foto: Olaf Scholz am 08.01.2024, via dts Nachrichtenagentur
Was geschah 2023? Historisch gesehen hat Asien von Chinas starkem Wachstum und der lockeren Fed-Politik profitiert. 2023 entwickelten sich beide in die entgegengesetzte Richtung. Chinas Aufschwung war binnenmarktorientiert und dienstleistungsbezogen. Die scheinbar starke, aufgestaute Nachfrage nach der Abriegelung liess recht schnell nach und schlug sich nicht in einem positiven Wachstum für die meisten Länder der Region nieder.
Länder wie Taiwan und Korea schnitten relativ besser ab, weil sie sich in der Vergangenheit eng an der US-Performance orientiert haben. Dies dank ihres Engagements in der Technologie und insbesondere in der KI-Lieferkette. Alle von Rohstoffen oder China abhängigen Länder litten unterdessen alle. Indien blieb aufgrund seiner strukturellen Wachstumsstory ein relativer Lichtblick und profitierte davon, dass sich die Schwellenländerströme von China weg verlagerten, da das Land in den Mittelpunkt geopolitischer Risikoüberlegungen rückte.
Generell haben sich die Bedingungen für das verarbeitende Gewerbe und den Welthandel verschlechtert und müssen sich erst noch erholen. Die globalen Finanzbedingungen waren ebenfalls schwierig, da höhere US-Zinsen und ein stärkerer Dollar die Geldpolitik weltweit beeinflussten.
Was erwartet Asien 2024?
Asien hat die ihr eigenen Geschichten, bleibt aber an die globalen Exporte, die globalen PMIs und die globalen Finanzbedingungen gebunden. Trotz einer Reihe von Unwägbarkeiten besteht viel viel Hoffnung für 2024. Es gibt die Besorgnis über die allgemeine Wachstumsabschwächung und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf den politischen Ansatz der Länder. Hinzu kommen die Wahlrisiken: Taiwan beginnt im Januar, gefolgt von Indonesien im Februar, Korea im April, Indien im Mai und den USA im November. Dann gibt es anhaltende Sorgen über die geopolitische Lage in China, die schwachen Wachstumsaussichten und die Zahlungsausfälle im Immobiliensektor.
Wird 2024 ein Makro- oder Bottom-up-Markt?
Die Marktvolatilität wird auch 2024 anhalten: Die Erwartungen werden sich weiterhin mit den Daten ändern. Dies genau wie in der zweiten Hälfte 2023. Dabei verschiebt sich die allgemeine Sichtweise von «länger höher» über «weiche Landung» bis hin zu «keine Landung».
Das Basisszenario für Asien ist, dass die insgesamt höheren Zinssätze an die Volkswirtschaften weitergegeben werden und sich in schwächeren Erträgen 2024 niederschlagen. Das verarbeitende Gewerbe bleibt weltweit schwach. Es besteht die Gefahr, dass dies auch auf den Dienstleistungssektor übergreift, der in den meisten Teilen der Welt den Hauptbeitrag zum BIP leistet.
Die gute Nachricht ist, dass die Bilanzen in Asien jetzt viel gesünder sind als vor Covid. Dies mit konservativeren Haushalts- und Leistungsbilanzdefiziten, die dazu beitragen, die Volatilität der Währungen und der Auslandsströme zu verringern. Das verleiht der Region mehr Stabilität.
Im besten Fall lässt die Inflation in Asien nach, was eine rasche Verbesserung der finanziellen Bedingungen und die Wiederherstellung des Wachstums ermöglicht. In solchen Märkten sollte man sich auf einen fundamentalen Ansatz konzentrieren und die Stärke jedes einzelnen Landes und Unternehmens bewerten.
Der schlimmste Fall ist, dass die Inflation stärker als erwartet ausfällt. Dadurch sind die Zentralbanken gezwungen, die Zinsen hochzuhalten und die Finanzpolitik wie in den 1970er Jahren in den USA insgesamt zu straffen.
Top-Länderauswahl in Asien 2024
China hat 2023 enttäuscht. Auch für 2024 bestehen noch Unsicherheiten. Eine Kombination aus der Positionierung der Anleger und dem Eingeständnis der Regierung, dass die Wirtschaft schwach ist, sollte für 2024 Rückenwind für zusätzliche Anreize und besser als erwartete Erträge liefern. Das Hauptrisiko ist hier die geopolitische Konfrontation mit dem Westen, insbesondere mit Blick auf die Wahlen in den USA sowie anhaltende Abflüsse in andere Schwellenländer. Der Immobiliensektor erhält mehr Unterstützung von der Regierung, was sich in einem besseren Konsumentenvertrauen und höheren Ausgaben niederschlagen könnte.
Indien bleibt eine strukturelle Wachstumsstory mit starker Demografie, Reformdynamik und einer anhaltenden Verlagerung der Geldströme von China nach Indien. Die aussenwirtschaftliche Stabilität Indiens, seine Aufnahme in den globalen Anleihen-Index und seine Attraktivität für ausländische Direktinvestitionen haben sich in den letzten Jahren weiter verbessert. Es bleibt eine langfristige strukturelle Wachstumsstory. Kurzfristig sind aber die meisten dieser positiven Faktoren bereits eingepreist. Das Hauptrisiko besteht darin, dass sich dieser Status quo umkehrt oder die politischen Unsicherheiten angesichts der anstehenden Wahlen in Indien zunehmen. Das könnte zu relativen Umschichtungen der ausländischen Kapitalströme zurück nach China führen.
Ähnlich umfangreiche Reformen und das Bevölkerungswachstum treiben ausländische Investitionen in Indonesien an. Aber wie in Indien könnten die bevorstehenden Wahlen im Jahr 2024 zu zusätzlicher Volatilität führen.
Taiwan und Korea sind stärker von Exporten abhängig, insbesondere im Technologiebereich, wo wir für 2024 keinen grossen Aufschwung erwarten. Nach einer starken Performance im Jahr 2023 besteht unserer Meinung nach ein gewisses Abwärtsrisiko für die aktuellen Schätzungen.