Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag einen sogenannten bundesweiten „Jugendstreiktag“ angekündigt. An vier Standorten – Hamburg, Düsseldorf, Würzburg und Erlangen – sollen an diesem Tag Auszubildende und Studierende im öffentlichen Dienst der Länder auf die Straße gehen, teilte die Gewerkschaft am Sonntag mit.
Rund 1.500 Nachwuchskräfte aus ganz Deutschland würden erwartet. Ziel sei es, vor der nächsten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Das sei notwendig, weil die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auch in der zweiten Runde Anfang November kein Angebot vorgelegt habe, so Verdi. „Die anhaltend hohe Inflation belastet Auszubildende und dual Studierende besonders“, sagte Verdi-Chef Frank Werneke am Sonntag.
„Sie haben in der Regel kein finanzielles Polster, das es ihnen ermöglicht, die Preissteigerungen aufzufangen und materielle Engpässe zu überbrücken.“ Es könne nicht sein, dass Auszubildende zurück ins Elternhaus müssten, weil sie sich ihr WG-Zimmer nicht mehr leisten können. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde neben einem Gehaltsplus von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro, für Nachwuchskräfte monatlich 200 Euro mehr, die unbefristete Übernahme von Auszubildenden und dual Studierenden sowie einen bundesweiten Tarifvertrag für studentische Beschäftigte.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben des Bundesinnenministeriums halten sich offiziell rund 190.000 Männer aus der Ukraine im wehrfähigen Alter zwischen 18 und 60 Jahren in Deutschland auf. Seit dem 24. Februar 2022, dem Beginn der russischen Offensive, waren insgesamt 221.571 ukrainische Männer im wehrfähigen Alter nach Deutschland gekommen, ein Teil hat das Land wieder verlassen, berichtet die „Welt am Sonntag“. 
Las Vegas (dts Nachrichtenagentur) – Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat das Formel-1-Rennen in Las Vegas gewonnen. Der bereits feststehende Weltmeister fuhr am Ende vor Charles Leclerc (Ferrari) und seinem Teamkollegen Sergio Pérez über die Ziellinie. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts sinkender Temperaturen hat Deutschlands Energiewirtschaft die Bürger zum sparsamen Heizen aufgerufen. Zwar seien die Gasspeicher voll und es brauche keine Gesetze wie vor einem Jahr, sagte BDEW-Chefin Kerstin Andreae der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), trotzdem appelliere man an die Bevölkerung, möglichst wenig Gas zu verbrauchen. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr junge Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit absolvieren Ausbildungen in Deutschland. Die Zahl hat sich in den vergangenen zehn Jahren um 64 Prozent von 33.500 auf knapp 55.000 Azubis erhöht. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ex-Linke Sahra Wagenknecht hat Vorwürfe führender Linken-Politiker zurückgewiesen, sie sei verantwortlich für die schwierige Situation der Partei. Nicht ihr Ausstieg mache die Linke kaputt, vielmehr habe die Politik der Parteiführung die Wähler vertrieben. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit ihrer Schauspielrolle an Bord des „Traumschiffs“ erfüllt sich Moderatorin und Influencerin Cathy Hummels einen Kindheitstraum. Ihr größtes Vorbild: Schauspielerin Margot Robbie. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt davor, nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts die Schuldenbremse im Grundgesetz weiter außer Kraft zu setzen. „Das Aussetzen der Schuldenbremse per Notfallregel erfordert eine Notlage. Die ist schwer zu argumentieren“, sagte Grimm den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Energiewirtschaft (BDEW) drängt Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zu mehr Tempo bei Gaskraftwerken. „Wir warten sehr ungeduldig auf die Ausschreibungen des Bundes, für die es noch grünes Licht der EU-Kommission braucht“, sagte BDEW-Chefin Kerstin Andreae der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Verfassungsgerichtsurteil zu den Staatsfinanzen und einer drohenden Geldkürzung für die Deutsche Bahn fordert die Eisenbahngewerkschaft EVG den Staatskonzern auf, die Planung der der Schienensanierung zu überarbeiten. Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert sagte der „Bild am Sonntag“: „Der Bahn-Vorstand muss die Planung überarbeiten und sagen, welche Projekte geopfert werden.“