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Actindo sichert sich eine 7-stellige Investition von Round2 Capital

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Actindo

Actindo, die preisgekrönte Digital Operations Plattform  für E-Commerce und digitale Transformation, hat eine Finanzierung im siebenstelligen Bereich erhalten, um die Unternehmensexpansion weiter voranzutreiben.

Mit seiner innovativen Software-Plattform macht Actindo die bestehende IT von Unternehmen fit für eine moderne Composable Commerce Architektur. Dabei gibt das bisher selbstfinanzierte Unternehmen keine Anteile ab, sondern holt Round2 Capital, den Pionier im Bereich Revenue Based Financing, als Geldgeber ins Boot.

Der Cloud-ERP-Pionier Actindo konnte im Januar 2023 eine Finanzierung im 7-stelligen Bereich vom europäischen Investmentfonds für Revenue-Based Finance und Wachstumsfinanzierungen, Round2 Capital, sichern. Das bis jetzt eigenfinanzierte Unternehmen mit 14-Jähriger Unternehmensgeschichte  nutzt das frische Kapital um sein preisgekröntes MACH-basiertes Produktangebot für Enterprise Unternehmen zu erweitern, seine internationale Marktposition weiter zu stärken und sein Partnernetzwerk auszubauen ohne dabei Anteile abgeben zu müssen.

Revenue-Based Financing ist ein einfaches, transparentes und flexibles Finanzierungsinstrument für Unternehmen, die sich in der Wachstumsphase befinden, das eine nicht verwässernde Finanzierung gegen Umsatzbeteiligung bis zu einer vordefinierten Obergrenze anbietet.

Boris Krstic, der Mitbegründer und CEO von Actindo, erklärt: „Covid war die Initialzündung für die digitale Transformation. Viele Unternehmen wollen deshalb ihre Geschäftsabläufe entsprechend anpassen. Das Problem ist aber, dass die traditionelle IT-Infrastruktur nicht dafür gemacht ist, Composable Commerce umzusetzen, also die flexible Zusammenstellung und Integration verschiedener “Best-of-Breed” Software zu einer passenden Gesamtlösung.

Die Schaffung eines einheitlichen Kundenerlebnisses und Verwaltung mehrerer Software-Anbieter sowie die Orchestrierung von Daten, Microservices und Funktionen zwischen diesen Anbietern ist für viele Enterprise Unternehmen eine große Herausforderung.

Statt siloartiger und labyrinthartiger Integrationen mit API-Tools bringt unsere Plattform ERP-Geschäftslogik, Daten, Inhalte und Auftragsmanagement auf einer Plattform in modernster MACH-Technologie zusammen. So können Unternehmen ihre bestehende IT zuverlässig weiter betreiben und erhalten mit Actindo eine ganzheitliche Lösung und Single Source of Truth für ihr gesamtes Geschäft.“

„Das Actindo-Team hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Leistung erbracht: Es hat das Produkt erneuert, einen beeindruckenden Kundenstamm aufgebaut und sich als feste Größe im Ökosystem etabliert. Wir freuen uns darauf, sie nun bei der Einführung der nächsten Wachstumsphase des Unternehmens zu unterstützen“, erklärt Stefan Nagel, Managing Partner bei Round2.

Bild: Boris Krstic und Patrick Prasse Copyright/Bildquelle/Fotograf: Melissa Bungartz

Quelle: talkabout. Kommunikationsberatung e.U.

TikTok-Marketing

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julius kemnitzer

Julius Kemnitzer verrät 5 Maßnahmen für gelungene Werbetexte und Videoskripte auf der Plattform

Der TikTok-Hype hat dazu geführt, dass immer mehr Unternehmen ihr Marketing auf die Plattform verlagern. Doch trotz der großen Beliebtheit der App erreichen einige Unternehmen nicht die gewünschte Resonanz bei ihren Zielgruppen. 

“Die Marketingstrategie ist in diesen Fällen zu kurz gedacht“, sagt Julius Kemnitzer. Der erfahrene Copywriter und Marketingexperte warnt vor vermeidbaren Fehlern in Werbetexten und Videoskripten. Julius Kemnitzer weiß, was es braucht, um auf TikTok erfolgreich zu sein und verrät in diesem Artikel fünf Tipps für eine effektive Marketingstrategie auf der Plattform.

1. Tipp: Zielgruppen-Analyse sorgfältig durchführen

TikTok lebt von kurzen Clips, die originell und überraschend, mit Tiefgang oder witzig, in jedem Fall jedoch emotional daherkommen. Grund genug, die Plattform für das eigene Marketing zu nutzen. Die Basis dafür ist eine sorgfältige Zielgruppen-Analyse – reine Vermutungen über die Nutzer genügen leider nicht. Es sollten folgende Fragen geklärt werden:

Was wünschen sich die User, wo liegen ihre Befürchtungen, Hoffnungen und aktuellen Sorgen? Welche Interessen verfolgen sie, was dagegen lässt sie kalt und welche Werte zeichnen sie aus? Sobald diese Punkte bekannt sind, kann das eigene Angebot zielgenau in passende Marketingbotschaften verpackt werden, sodass es bei den Nutzern Begehrlichkeiten weckt. Ein klarer, unter Umständen auch teurer Fehler wäre es dagegen, sich nicht auf eine exakte Analyse, sondern auf das Hörensagen in Marketingkreisen zu verlassen.

2. Tipp: In den ersten 3 Sekunden fesseln

Leute mit viel Fantasie und skurrilen Ideen haben auf TikTok gute Karten. Denn hier zählen tolle Hooks, rasante Darbietungen und verblüffende Inhalte – im Grunde alles, was gut unterhält, noch nie da war, sich vom Durchschnitt abhebt. Bühne frei also für die kreativen Macher im Unternehmen oder in der Agentur! Wichtig dabei: Der erste Knalleffekt sollte direkt am Anfang des Videos platziert werden, denn das Publikum auf TikTok scharrt bei Langeweile nicht nur mit den Hufen, sondern wechselt umgehend zum nächsten Clip.

3. Tipp: Regelmäßige Split-Tests durchführen

Wer sich den Aufwand macht, regelmäßig Clips für TikTok zu produzieren, der sollte unbedingt auch permanente Erfolgskontrollen durchführen. Dafür sind die aus dem Marketing ohnehin bekannten Split-Tests geeignet. Die Ergebnisse können anschließend analysiert werden: Welcher Stil kommt besonders gut an? Auf welche Themen gab es viel Resonanz, auch in Form von Kommentaren? Welche Videos laufen weniger gut und was genau ist an ihnen anders im Vergleich zu den erfolgreichen Clips? 

Anhand dieser und weiterer Analysen fällt es leicht, sein individuelles Erfolgskonzept zu erstellen und sich künftig an den Merkmalen gut laufender Clips zu orientieren. Was nicht heißt, ab sofort allein nach Schema F zu produzieren. Es ist empfehlenswert, ständig Neues zu testen, Trends aufzugreifen und Themen aufzuspüren, die für die Zielgruppe relevant sind. Zugleich sollten die Inhalte stets in einen Kontext zum eigenen Angebot gesetzt werden können.

4. Tipp: Videos nicht mit Inhalten überladen

TikTok soll nicht der Versorgung mit ausführlichen Nachrichten oder Informationen dienen, sondern der Unterhaltung und dem Generieren von Aufmerksamkeit. Deshalb ist es empfehlenswert, stets nur ein Thema zu behandeln – und das auf möglichst flotte Art und Weise. Wer geschickt vorgeht, der schafft es, die Plattform als Touchpoint zu nutzen und die User auf die eigene Website oder den YouTube-Kanal zu leiten. Besonders interessant: Dazu benötigt man kein üppiges Budget, sondern kann schon mit geringem Einsatz viel erreichen. Selbst mit der organischen Reichweite sind erstaunlich hohe Klickzahlen möglich.

5. Tipp: Einfaches Konsumieren der Clips durch Untertitel fördern

Für Nutzer ist es anstrengend, die Handlung eines Videos nur dann erfassen zu können, wenn sie jedes Wort akustisch verstehen müssen. Deshalb wird in erfolgreichen Clips mit Untertiteln gearbeitet. Sie machen die Videos besser verständlich und leichter zu konsumieren. Auch Videoschablonen erfüllen den Zweck, unterhaltsame Informationen weiterzugeben, ohne die Zuschauer zu ermüden. Bei dieser Methode werden eingeblendete Bilder in einer bestimmten Reihenfolge gezeigt; sie wird in amerikanischen Formaten und von erfolgreichen TikTok-Usern genutzt. Neben dem sparsamen Einsatz gesprochener Sprache ist die Musikauswahl wichtig. Sie sollte zu den Inhalten passen und aktuell möglichst beliebt sein – schließlich ist es auf TikTok generell von Bedeutung, bei seinen Produktionen die momentanen Trends zu berücksichtigen.

Autor

Julius Kemnitzer ist Copywriter und Experte für verkaufsstarke Werbetexte. Er unterstützt Agenturen und Dienstleister dabei, durch professionelles Copywriting die Performance ihrer Werbemaßnahmen zu steigern. Durch seine strategisch konzipierten Texte sorgt er dafür, dass Leser gefesselt werden und letztendlich zu Kunden konvertieren. 

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vom Großkonzern zum Startup

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anne martens

Anne Martens will Protofy zur „greatest company to work for“ machen

Sie möchte die Arbeitswelt für Menschen besser machen: Anne Martens ist Organisationsentwicklerin durch und durch. Die Diplom-Psychologin hat bereits für große Unternehmen in leitender Position gearbeitet, war für Hunderte von Mitarbeitenden verantwortlich und hat diverse Transformationsprojekte vorangetrieben. Jetzt ist sie bewusst von Groß auf Klein gewechselt: Seit Jahresbeginn ist Anne Martens als „Lead People & Organizational Development“ bei Protofy für rund 40 Mitarbeitende verantwortlich: „Hier kann ich meine Power unmittelbar für die Menschen einbringen.“

Anne Martens sieht sich als Impulsgeberin und Rahmenhalterin: “Eine meiner Stärken ist es, Menschen aus der Komfortzone zu holen und ihnen psychologische Sicherheit zu bieten. Ich möchte vermitteln: Wir als Unternehmen sind da, wenn du hinfällst, wollen aber auch, dass du über dich hinauswächst.“ Zuvor war die “Lead People & Organizational Development” der Digital-Agentur Protofy unter anderem bei der Bilthouse Gruppe (Baufi24, Hüttig & Rompf, Creditweb) für knapp 500 Menschen verantwortlich, hat dort den Bereich People & Culture aufgebaut. “Mir fehlte aber die direkte Wirksamkeit. Bei Protofy bin ich nah an den Mitarbeitenden dran und kann mich persönlich und unmittelbar einsetzen.“

Gründer und CEO Moritz Mann hat die Diplom-Psychologin an Board geholt; er selbst setzt sich viel mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinander – und möchte dieses auch seinem Team zugänglich machen. „Jede:r Beschäftigte soll sagen können: Meine Zeit bei Protofy ist die, in der ich mich am stärksten persönlich weiterentwickelt habe. Wir wollen statt ‘personellen Kapazitäten’ Menschen um uns haben. Denn ein Unternehmen kann nur zukunftsorientiert wachsen, wenn es innere Stärke hat.“

Persönliches Wachstum als wichtiger Teil des Employer Brandings

„Persönliches Wachstum so in den Mittelpunkt zu stellen, hat mich direkt begeistert“, erklärt Anne Martens ihren Wechsel zu Protofy. „Das ist gelebtes Employer Branding.“ In vielen anderen Unternehmen hapere es nämlich mitunter bei der Partizipation: “Oft werden Menschen als ‘Arbeitsmaschinen’ gesehen, ohne dass ihre persönlichen Probleme und Herausforderungen beachtet werden.“ Zuletzt litten etwa viele Menschen unter der Pandemie oder unter den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, hinzu kämen auch persönliche Krisen.

“Wollen Arbeitgeber zufriedene, kreative Mitarbeitende, die sich einbringen, statt lediglich Dienst nach Vorschrift zu leisten, müssen sie den Menschen jedoch als Gesamtbild sehen.“ Protofy bezieht seine Mitarbeitenden deshalb aktiv mit ein: Die Beschäftigten sollen das Gefühl von Impact haben, von Selbstwirksamkeit.

Betriebliches Gesundheitsmanagement neu gedacht

Rand- und Rahmenbedingungen müssen dabei passen – für beide Seiten: „Es geht darum, eine gute Balance zu finden zwischen Unternehmens- und persönlichen Interessen der Mitarbeitenden“, sagt Anne Martens. Dafür hat die Hamburger Agentur für Web- und App-Entwicklung das betriebliche Gesundheitsmanagement neu gedacht. Jede:r im Team kann sich einmal im Monat professionell coachen lassen – kostenlos und während der Arbeitszeit. Fast alle nehmen das Angebot wahr. Auch eine flexible und unbürokratische Sabbatical-Lösung gibt es für Mitarbeitende, die eine Auszeit machen möchten, ohne kündigen zu wollen. „Beides zahlt auf die Zufriedenheit und die langfristige Bindung der Mitarbeitenden ein“, so CEO Moritz Mann.

„Das alles ist nah dran am perfekten Job“, sagt Anne Martens. „Es braucht dafür persönliche Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, genauso wie Integrität und Werteorientierung. Abweichungen vom Verhaltenskodex müssen unbedingt benannt und zurückgemeldet werden. Natürlich sollte auch das Gehalt stimmen.“ Der Wechsel von Groß auf Klein sei für sie goldrichtig gewesen: „Protofy ist mein ‘Sweetspot’. Ich möchte dabei mithelfen, die Agentur zur ‘greatest company to work for’ zu machen.

Quelle: The Trailblazers GmbH

Schülerinnen und Schüler aus Albstadt entwickeln innovative Geschäftsideen

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Innovation Workshops am 13. Februar 2023 in Albstadt

Schülerinnen und Schüler aus Albstadt entwickeln innovative Geschäftsideen im Projekt „Innovation Workshop & Pitch von Start-up BW Young Talents“

Im Rahmen eines eintägigen Innovation-Workshops am 13. Februar 2023 in Albstadt, durchlebten Schülerinnen und Schüler die ersten Phasen einer Unternehmensgründung: Kreative Lösungswege für die vorab identifizierten Probleme finden, daraus eine Geschäftsidee ableiten, Konzeption des Geschäftsmodells und am Ende des Workshops die Präsentation im Elevator-Pitch-Format vor einer externen Jury.

Bei ihrem Besuch des Doppel-Workshops in der Technologiewerkstatt Albstadt am 13. Februar zeigte sich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut beeindruckt von der Kreativität und dem Engagement, mit dem die 70 Schülerinnen und Schüler der Walter-Groz-Schule/ Wirtschaftsgymnasium Ebingen, des Progymnasiums Tailfingen und des Gymnasiums Meßstetten an ihren Geschäftsideen arbeiteten. „Mir imponieren die vielfältigen Geschäftsideen, die die Jugendlichen entwickeln. Mich freut, dass die Schülerinnen und Schüler dabei insbesondere soziale Belange und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen und mitdenken!

Es zeigt, dass unsere Jugendlichen das Potenzial haben, Probleme zu erkennen und Lösungen aufzuzeigen. Ziel des Workshops ist es, Schülerinnen und Schüler für die Selbstständigkeit zu begeistern. Wir brauchen ihre Unbefangenheit und ihren Mut, neue Wege zu gehen, heute mehr denn je,“ so die Ministerin. Am Ende des Doppel-Workshops am 13. Februar wurden zwei Siegerteams prämiert:

Das Mädchenteam des Wirtschaftsgymnasiums Ebingen gewann mit ihrer Idee „Screeny“, einer Folie und Software für das Cockpit im Auto als Brillenersatz den ersten Workshop des Tages.
Das Gewinnerteam des zweiten Workshops aus dem Gymnasium Meßstetten überzeugte mit ihrer Idee „Master Cart“, ein digitalisierter Einkaufswagen mit Indoor Navigation.

Die beiden Siegerteams sind nun eingeladen, ihre Geschäftsidee bei der Gartenschau Balingen am 10. Mai erneut zu präsentieren.
Außerdem ziehen sie in das Landesfinale Start-up BW Young Talents ein, das im Rahmen der Start-up BW Night in Mannheim am 13. Juli 2023 stattfinden wird.

Zum Projekt „Start-up BW Young Talents“
„Start-up BW Young Talents“ wird als Teil der Landeskampagne Start-up BW vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Ziel ist es, bereits Jugendliche für die Themen Innovation, Start-up und unternehmerisches Handeln zu sensibilisieren. So wurden verschiedene Projektmodule entwickelt. Im Modul „Innovation Workshop & Pitch“ lernen Schülerinnen und Schüler, Geschäftsideen zu entwickeln und diese in einem Elevator Pitch zu präsentieren.

Im Rahmen der Start-up BW Landeskampagne des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus wurden im Projekt Start-up BW Young Talents über 70 Innovation-Workshops für etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler der baden-württembergischen Schulen durchgeführt. In diesen eintägigen Workshops entwickelten die Jugendlichen eine innovative Geschäftsidee und konnten sich für die Landesauswahl qualifizieren.

Weitere Informationen zu Start-up BW Young Talents finden Sie unter: https://www.startupbw.de/themen/young-talents/

Bild/Fotograf:@Mustafa Göcer/ Kreatix

Quelle Baden Württemberg Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus(WM)

Global Macro Outlook: Positives Wachstum in der Eurozone, Rezession in Großbritannien

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wachstum

Die Inflation befindet sich weltweit zwar noch immer auf einem zu hohen Niveau, wir gehen aufgrund jüngster ermutigender Anzeichen jedoch von einem Rückgang aus. In welchem Tempo dieser erfolgen wird, ist allerdings ungewiss. Zudem wird er voraussichtlich nicht linear verlaufen.

In vielen Ländern, die als erstes von der höheren Inflation betroffen waren, haben die Zentralbanken – insbesondere die US-Zentralbank Federal Reserve – aufgrund der neuen Datenlage die Geschwindigkeit der Zinserhöhungen verlangsamt. Dementsprechend rechnen wir nur noch mit einer begrenzten Straffung in den USA, und auch wenn die Europäische Zentralbank und die Bank of England die Zinsen wahrscheinlich noch etwas weiter erhöhen werden, nähern sie sich vermutlich dem Ende ihres jeweiligen Straffungszyklus.

Wachstumsaussichten positiver als noch vor einigen Monaten

Aufgrund der Zuversicht der Märkte, dass die Inflation unter Kontrolle gebracht wird und es für die Zentralbanken nicht mehr viel zu tun gibt, haben sich die finanziellen Bedingungen erheblich gelockert, weshalb die Wachstumsaussichten nun positiver ausfallen als noch vor einigen Monaten. Besonders ausgeprägt ist der Wachstumsschub in Europa, wo die Sorge über eine Verknappung des Erdgases nachgelassen hat. Tatsächlich ist der Gaspreis an den europäischen Börsen jetzt niedriger als vor 12 Monaten. Dieser Preisrückgang wird sich stark auf die Inflation und die reale Kaufkraft der Haushalte auswirken. Wir erwarten in der Eurozone deshalb in diesem Jahr ein positives Wachstum.

Die beschleunigte Öffnung in China unterstützt ebenfalls den wirtschaftlichen Optimismus, denn dieser Prozess sollte alle verbliebenden Verwerfungen in der globalen Lieferkette beseitigen und einen wichtigen Verbrauchermarkt wieder zum Laufen bringen.

Im Vereinigten Königreich dagegen sind die Aussichten nach wie vor recht pessimistisch, denn im Gegensatz zu Kontinentaleuropa steigt der Lohndruck in Großbritannien noch immer relativ stark. Dies behindert den Desinflationsprozess. Zudem begrenzen die Auswirkungen des Brexits das potenzielle Wachstum. Daher prognostizieren wir für das Vereinigte Königreich weiterhin eine Rezession.

Kurzfristiges Risiko: Friktion zwischen Zentralbanken und Finanzmärkten

Das offensichtlichste kurzfristige Risiko zurzeit sind potenzielle Reibungen zwischen den Finanzmärkten und den Zentralbanken. Während die Finanzmärkte von einem drastischen und dauerhaften Rückgang der Inflation auszugehen scheinen, der den Weg für eine lockere Geldpolitik in relativ kurzer Zeit ebnen würde, bleiben die Zentralbanken zurückhaltender. Sollte die kommende Desinflation schleppender vonstattengehen und die Zentralbanken ihre Geldpolitik langsamer lockern als vom Markt erwartet, könnten die Finanzmärkte zu kämpfen haben und die daraus resultierende Verschärfung der finanziellen Bedingungen könnte sich negativ auf das Wachstum auswirken. Entscheidend für die weiteren Aussichten sind deshalb die Inflationsdaten der kommenden Monate.

Positives Wachstum in der Eurozone, Rezession in Großbritannien

Bild Eric Winograd, Developed Market Economic Research bei AllianceBernstein

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

BNP Paribas Asset Management: Investoren wollen mehr Klimafonds

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BNP Paribas Asset Management

Anleger rechnen damit, dass der europäische Markt für ESG-ETFs im kommenden Jahr weiter wächst und interessieren sich zunehmend für Strategien, die auf die Verringerung von Emissionen in Übereinstimmung mit den Pariser Klimazielen ausgerichtet sind. Zudem zeigen sie großes Vertrauen in Nachhaltigkeitslabel. Das sind die Ergebnisse des aktuellen BNP Paribas Asset Management („BNPP AM“) European ESG ETF Barometers, einer halbjährlichen Umfrage unter institutionellen Investoren und Finanzintermediären zu ihren Einstellungen in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Wie sehen Investoren Nachhaltigkeit? Was erwarten sie für nachhaltige Investments und wie wenden sie sie in der Praxis bei Indexstrategien an? Das wollte BNPP AM herausfinden und führt seit April 2022 zweimal im Jahr eine Umfrage unter institutionellen Investoren und Finanzintermediären durch. Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Studie:

Steigende Tendenzen

66 % der befragten Investoren sind der Ansicht, dass die ihnen zur Verfügung stehenden ETFs echte Nachhaltigkeitsvorteile aufweisen, wie beispielsweise einen positiven Einfluss auf ESG-Themen. Diese Meinung ist besonders unter Schweizer Investoren (74 %) sowie, wenn man nach Investorengruppen trennt, bei Pensionsfonds (85 %) weit verbreitet. Am wenigsten teilen diese Ansicht mit lediglich 54 % Anleger in Italien sowie Asset Manager. Von ihnen sind 56 % von den Nachhaltigkeitsvorteilen von Indexprodukten überzeugt.

Mit Blick auf heute verfügbare ESG-Indexstrategien schätzen Anleger vor allem die ESG-Abstimmungs- sowie die Engagementpolitik als solide ein. Diese Angabe machten 67 % der Befragten. Besonders wichtig ist ihnen zudem aktiver Dialog mit den Unternehmen, um sie bei der Energiewende zu unterstützen.

36 % der befragten Anleger zeigen ein großes Interesse an Strategien, die kohlenstoffarm, auf die Reduzierung von Emissionen ausgerichtet sind oder sich an der Paris-Aligned Benchmark orientieren – eine deutliche Zunahme gegenüber dem Ergebnis von vor sechs Monaten, als noch 14 % sich für diese Art von Strategien interessierten. Dabei zeigen sich bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Ländern: Schweizer Anleger äußern mit 48 % ein besonders hohes Interesse an dem Thema, französische Investoren reizt es dagegen am wenigsten (20 %). Weitere thematische Schwerpunkte, die für Anleger von Interesse sind, sind unter anderem Batterieinnovationen, Wasserstoff und die Elektrifizierung des Verkehrs. Während noch bei der letzten Befragung lediglich 8 % der Investoren die Themen vielversprechend fanden, sind es heute 33 %.

Wenn es um die Entscheidung für oder wider ein nachhaltiges ETF-Produkt geht, setzen Anleger vor allem auf drei Kriterien: Nachhaltigkeitslabels und Zertifizierungen (18 %), die Glaubwürdigkeit und Expertise der Anbieter in Bezug auf ESG (15 %) sowie den Tracking Error im Vergleich zur Benchmark (14 %).
Rückläufige Trends

81 % der europäischen Anleger erwarten, dass das in ESG-ETFs verwaltete Vermögen in den kommenden 12 Monaten stabil bleibt oder steigt. Dennoch sind 2022 weniger Investoren vom Erfolg nachhaltiger ETFs überzeugt als noch ein halbes Jahr zuvor, als noch 91 Prozent der Befragten von wachsenden Zuflüssen ausgingen. Dieser Rückgang ist möglicherweise auf die Performance im Jahr 2022 zurückzuführen. Ein Blick auf die Einzelergebnisse zeigt: Befragte aus dem Vereinigten Königreich sind mit 96 % am optimistischsten, wohingegen in Deutschland nur 68 % der Anleger daran glauben, dass auch im kommenden Jahr weiterhin Vermögen in nachhaltige ETFs fließen wird.

Während die Nachfrage nach Indexprodukten wächst, die kohlenstoffarm sind oder sich auf alternative Energiequellen fokussieren, hat die Begeisterung für ETFs mit Schwerpunkten auf der Kreislaufwirtschaft und der blauen Wirtschaft abgenommen. Der Anteil der Anleger, die in diese Themen investieren wollen, ist von 61 % auf 26 % beziehungsweise von 48 % auf 32 % gesunken.

„Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zeigen: Die Erwartungen der Investoren können sich je nach Marktbedingungen und regulatorischen Entwicklungen sehr schnell ändern. In diesem sich rapide wandelnden Umfeld verzeichnen nachhaltige Indexstrategien weiterhin beträchtliche Zuflüsse. Das gilt insbesondere für jene, die auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens ausgerichtet sind“, sagt Claus Hecher, Head of ETF Business Germany bei BNPP AM. „Das bestätigt uns in unserer Strategie: Seit 2008 bieten wir eine umfangreiche Auswahl an kohlenstoffarmen ETFs und Indexfonds auf Aktien und Anleihen an. In diesen Strategien verwalten wir heute bereits ein Vermögen von mehr als 13 Milliarden Euro.“

BNPP AM steht seit 2008 an der Spitze der Innovation bei nachhaltigen ETFs: In dem Jahr legte das Unternehmen mit dem BNP Paribas Easy Low Carbon 100 Europe als erster Vermögensverwalter einen emissionsarmen ETF auf.

Seitdem hat der Asset Manager sein Angebot an thematischen ETFs kontinuierlich erweitert und deckt nun die Bereiche Biodiversität, Blue Economy, grüne Immobilien, nachhaltige Infrastruktur, Medizintechnik, grüner Wasserstoff und Kreislaufwirtschaft ab. BNPP AM verwaltet ein Vermögen von insgesamt 39 Milliarden Euro in 100 ETFs und Index-Fonds und plant bis 2023 eine Reihe von Erweiterungen seiner Produktpalette.

Bild Foto Claus Hecher, Head of ETF Business Germany bei BNP Paribas Asset Management Foto: BNP Paribas Asset Management

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

Dopper Original offiziell nachhaltigste Trinkflasche der Welt

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dopper original

Cradle-to-Cradle-Zertifikat® in Gold macht Dopper Original offiziell zur nachhaltigsten Trinkflasche der Welt

Das niederländische Unternehmen Dopper erhält für die Dopper Original Trinkflaschen das Gold-Zertifikat vom Cradle to Cradle Product Innovation Institute. Die Zertifizierung belegt, dass der komplette Lebenszyklus einer Dopper Flasche – von der Produktion über die Nutzung bis hin zu Entsorgung – nachhaltig designt ist. Zudem sind die Flaschen Teil der Kreislaufwirtschaft und erfüllen strenge Auflagen an Produktion, Materialien und Unternehmertum. Die Flaschen des niederländischen Herstellers sind somit offiziell die nachhaltigsten Trinkflaschen der Welt.

Schon seit 2009 verfolgt Dopper die Mission, Plastikabfälle, insbesondere in den Ozeanen, zu reduzieren. Der Verzicht auf Einwegflaschen aus Plastik ist dabei der erste Schritt. Dopper geht aber noch deutlich weiter und lässt die nachhaltigen Bestrebungen auch in die Produktion der wiederverwendbaren Trinkflaschen einfließen. Das Cradle-to-Cradle-Zertifikat® in Gold zeichnet die Dopper Original nun als weltweit nachhaltigste Trinkflasche aus.

Das Cradle-to-Cradle-Zertifikat®
Das Cradle to Cradle Products Innovation Institute hat es sich zum Ziel gesetzt, den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft voranzutreiben indem es den globalen Maßstab für Materialien, Produkte und Systeme setzt, die sich positiv auf Mensch und Umwelt auswirken. Eine Cradle-to-Cradle-Zertifizierung® ist der weltweit fortschrittlichste Standard für die Entwicklung und Herstellung von Produkten, die eine gesunde, gerechte und nachhaltige Zukunft ermöglichen. Das Institut bewertet die Nachhaltigkeit von Produkten auf Basis von fünf Kategorien:

Materialgesundheit: Sind die Materialien für Menschen und die Umwelt sicher?
Produktzirkularität: Wird eine Kreislaufwirtschaft durch regenerative Produkte und Prozesse ermöglicht?
Saubere Luft und Klimaschutz: Werden erneuerbare Energien gefördert, schädliche Emissionen reduziert und wird saubere Luft geschützt?
Wasser- und Bodenwirtschaft: Werden sauberes Wasser und gesunde Böden gewährleistet?
Soziale Verantwortung: Werden Menschenrechte respektiert und Beiträge zu einer fairen, gleichberechtigten Gesellschaft geleistet?

Die Cradle-to-Cradle-Zertifizierung® ist eine eingetragene Marke des Cradle Products Innovation Institute.

Ressourcenschonendes Design

Die Dopper Original Trinkflaschen bestehen zu 70 % aus Pflanzenabfällen und zu 15 % aus recyceltem Plastikmüll2. Darüber hinaus werden sie mit 100 % erneuerbaren Energien in einer Fabrik in den Niederlanden hergestellt. Durch die klimaneutrale Produktion und die nachhaltige Materialauswahl haben die Flaschen einen negativen CO₂-Fußabdruck – das bedeutet, dass bei der Herstellung der Dopper Trinkflaschen weniger Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben als entnommen werden. Sollten die Flaschen irgendwann einmal ersetzt werden, lassen sich die Dopper Trinkflaschen in fünf leicht recycelbare Teile auseinandernehmen und entsorgen. Somit können die Flaschen zu 100 % wiederverwertet werden und sind Teil der Kreislaufwirtschaft.

Inspiration für die Branche
Virginia Yanquilevich, Dopper CEO, sieht das Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Gold als Inspiration für die Branche: „Mit der Dopper Original zeigen wir, was heute schon möglich ist: Trinkflaschen mit einem negativen CO₂-Fußabdruck, die zu 85 % aus Upcycling-Materialien bestehen und in einer mit erneuerbaren Energien betriebenen Fabrik hergestellt werden. Das Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Gold zeigt, dass wir in jedem Teil des Produktionsprozesses nachhaltige Entscheidungen treffen können – und müssen. Wir hoffen, andere damit zu inspirieren, ihre Produkte und Prozesse zu überdenken und zu verbessern.“

Seit 2009 immer einen Schritt voraus
Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt Dopper die Messlatte immer höher an und positioniert sich als Pionier in Sachen Nachhaltigkeit. Das Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Gold wird nach sehr strengen Richtlinien verliehen und die Auszeichnung festigt damit einmal mehr die Vorreiterrolle des niederländischen Herstellers. Bereits seit 2014 ist das Unternehmen eine zertifizierte B Corporation und zählt mit einem Score von 132,8 zu den 10 % der am besten bewerteten Organisationen weltweit.

Als Teil des B-Corp Climate Collective hat sich Dopper offiziell dem Ziel verschrieben, bis 2030 CO₂-neutral zu sein. Schon 2022 – acht Jahre früher als geplant! – hat Dopper dieses Ziel erreicht. Und auch weiterhin steht im Mittelpunkt, einen ausschließlich positiven Einfluss auf die Umwelt zu haben, etwa durch ein Take-Back-Pilotprojekt für alte Dopper Flaschen oder die Fahrradlieferung für alle Bestellungen in den Niederlanden

Neue Farben für die nachhaltigste Trinkflasche der Welt
Die Dopper Original Trinkflaschen gibt es ab sofort auch in den Trendfarben Seahorse Lime, Polar Blue und Coral Splash. Natürlich haben auch die drei neuen Flaschen das Cradle-to-Crade Zertifikat in Gold.

Quelle Zucker.Kommunikation

Corporate Venturing: Mit diesen Innovationseinheiten entwickelt die Schweizer Finanzindustrie ihre Geschäftsmodelle weiter

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Corporate Venturing

Branche wird in den Folgejahren ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Venturing neu ausrichten

Alle Universalbanken, zwei Drittel (67 Prozent) der Kantonalbanken und deutlich mehr als die Hälfte der Privatbanken (57 Prozent) haben zuletzt auf Corporate Venturing gesetzt. Ein ähnliches Bild zeigen die Schweizer Versicherungen: 78 Prozent der Life-/Non-Life-Versicherungen nutzen Corporate Venturing und jeweils die Hälfte (50 Prozent) der Rückversicherer sowie der jeweils auf Lebens- und Nicht-Lebens-Versicherungen spezialisierten Unternehmen.

Zur externen Förderung von Innovation haben die Schweizer Finanzdienstleister seit 2012 Venture-Kapital für 292 Start-Ups zur Verfügung gestellt. Thematische Schwerpunkte: Mobilität, Health Care, Finanzplattformen, Künstliche Intelligenz und Finanzplattformen.

Die Studie von TTE Strategy betrachtet jeweils 20 Banken und 15 Versicherer im Detail: 13 Banken sind im Corporate Venturing aktiv, in 8 Fällen haben sie eigene Innovationseinheiten gegründet. 10 betrachteten Versicherer haben Aktivitäten gezeigt, 6 Mal haben sie selbst Innovationsteams gegründet. 20 Finanzdienstleister haben Kapital für externe Ventures wie Start-Ups zur Verfügung gestellt. In elf Fällen haben die Unternehmen sowohl interne Einheiten aufgebaut als auch extern finanziert.

„FinTechs aus allen Ländern der Welt haben in den letzten zehn Jahren die etablierten Konzerne in der Finanzindustrie offensiv angegriffen“, sagt Niklaus Wildberger, Managing Director des Schweizer Büros von TTE Strategy. „Sie befinden sich in Zugzwang. Zum einen haben sie versucht, sich durch externe Beteiligungen an Start-Ups Innovation zu kaufen. Zum anderen hat eine signifikant hohe Zahl versucht, Innovation in der eigenen Organisation zu fördern – indem man neue, anders als die Hauptorganisation geführte Innovationseinheiten gegründet hat. Wir nennen das Corporate Venture Building, den Aufbau von internen Ventures.“

Diese Innovations-Einheiten haben Finanzdienstleister aufgebaut

Drei Formen interner Organisationseinheiten haben sich dabei herauskristallisiert: (1) ‚Innovation Labs‘ sind interne Einheiten, die auf Basis aktueller Methoden zur Innovationsförderung an neuen Produkten und Prozessverbesserungen arbeiten. Das Ziel: Diese Innovationen ins eigene Unternehmen tragen. (2) ‚Open Innovation Teams‘ sind kleine Teams, die mit externen Start-Ups, führenden Wissenschaftlern und anderen Drittorganisationen zusammenarbeiten, um mit diesen gemeinsam Innovationen zu entwickeln. Ein (3) ‚Inkubator‘ ist ein Team, das aus Experten für agile Methoden wie ‚Design Thinking‘ und ‚Agile Development‘ besteht und auf Basis dieser Methoden an ganz spezifischen Innovations-Fragestellungen tüftelt.

Zehn der Finanzdienstleister haben alle diese Einheiten aufgebaut und sind damit eine höhere interne Investition in Innovation eingegangen. Fünf haben sich auf Open Innovation Teams und Inkubatoren beschränkt, ohne ein eigenes ‚Labor‘ zu betreiben.

Michael Boppel, Berater bei TTE Strategy und einer der Autoren der Studie, sagt: „Das Management der Schweizer Finanzdienstleister hat erkannt, dass schnelle Innovation im Rahmen der eigenen, über Jahrzehnte gewachsenen, über Tradition verbundenen Organisationen nicht funktionieren wird. Und dass es an der Zeit fehlt, erst die eigene Organisation innovationsfähig zu machen, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.

Sie haben darum genau beobachtet, wie andere Industrien weltweit mit Corporate Venturing umgegangen sind und haben die dort bewährten Methoden übernommen. Dieses Vorgehen hat spürbare Effekte auf die Branche der Financial Services in der Schweiz.“

Lernkultur aufgebaut, aber Erwartungen an Effizienz- und Ergebnisverbesserungen bisher nicht klar erfüllt

Um diese Effekte genauer zu verstehen, haben Berater von TTE Strategy mit den untersuchten Unternehmen direkt gesprochen. „Unternehmen haben uns von einer Verbesserung der Lernbereitschaft und -fähigkeit sowie einer größeren Offenheit für Innovationen als Ergebnisse ihrer Aktivitäten berichtet“, sagt Michael Boppel. Ebenso hat Corporate Venturing dazu beigetragen, die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen, insbesondere für Zielgruppen mit hoher Affinität zu Technologie und Digital. „Aber auch für langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dadurch neue Perspektiven erkannt haben, war Corporate Venturing ein Attraktivitätsgewinn“, sagt Michael Boppel.

Geht es um harte Ergebnisse, war die Zufriedenheit weniger stark ausgeprägt. Michael Boppel sagt: „Die Erwartungen hinsichtlich gestiegener Effizienz, neuer Produkte und einem gestiegenen Profit haben sich bei vielen, mit denen wir gesprochen haben, bisher nicht erfüllt. Niemand war der Meinung, dass die unternommenen Schritte falsch waren. Aber der mögliche Output ist in den meisten Fällen anders eingeschätzt worden. Hier hatte man sich mehr versprochen.“

Erfolgs- und Fehlermuster sind erkennbar, Unternehmen richten ihre Aktivitäten 2023 neu aus

Die Studienautoren haben sich nicht nur die aus Corporate Venture Building entstandenen Ergebnisse der 20 untersuchten Unternehmen genau angesehen, sondern auch jeweils den Weg dorthin. Niklaus Wildberger sagt: „In unseren Interviews konnten wir feststellen, dass eine Unzufriedenheit mit den Ergebnissen häufig mit den gleichen Problemen im Design von Struktur und Prozessen der internen Innovationseinheiten korreliert hat.“

Probleme, auf welche die Berater am häufigsten gestossen sind: teils zu breite, teils zu eingeengte Zielsetzung, unrealistische Einschätzungen von möglichen Ergebnissen in Relation zu eingesetztem Kapital und Zeit, falsche Operating Models, das Fehlen notwendiger Fachkompetenzen, nicht ausreichender persönlicher Einsatz der Beteiligten und kulturelle Inkompatibilität.

Niklaus Wildberger: „Grundsätzlich gilt sicherlich: Besser ‚machen‘ als ‚nicht machen‘. Aber im Laufe des Machens gilt es immer wieder zu überprüfen: Haben wir ein klares, erreichbares Ziel? Sind wir auf dem richtigen Weg dorthin?

Ziehen alle relevanten internen und externen Stakeholder an einem Strang? Schaffen wir echten Mehrwert oder drohen wir die eigene Organisation zu überfordern? Es ist das Merkmal agiler Einheiten, sich ständig neu auszurichten. Einige der Schweizer Unternehmen haben unterschätzt, wie grundsätzlich diese Neuausrichtungen im Kontext von Innovationsförderung manchmal sein können.“

Niklaus Wildberger und sein Team haben beobachtet, dass bereits vor der Corona-Pandemie erste Unternehmen ihre Innovation Labs wieder geschlossen haben. „Den Peak von Corporate Venturing an schierer Anzahl haben wir vermutlich zwischen 2015 und 2019 gesehen“, sagt Niklaus Wildberger. „Zuletzt haben Unternehmen ihren Fokus im Corporate Venturing verändert. In den Folgejahren wird es jetzt darum gehen, die eingegangenen internen wie externen Investitionen erneut zu bewerten und neu auszurichten. Gerade diejenigen, die sich ihre Fehler der Vergangenheit eingestanden haben, sind bestens dafür gewappnet, die nächste Runde des Corporate Venturing in der Schweizer Finanzindustrie erfolgreich einzuleiten.“

Über die Untersuchung:

Der Corporate Venturing Monitor untersucht die Aktivitäten der Schweizer Banken und Versicherungsunternehmen im Corporate Venturing, sowohl beim Aufbau eigener Innovationseinheiten als auch hinsichtlich externer Investitionen.

Basis ist die Untersuchung von 20 Banken und 15 Versicherern sowie die fokussierte Betrachtung von jeweils zehn dieser Unternehmen pro Branche. Der Corporate Venturing Monitor nutzt dabei sowohl die quantitative Analyse von vorhandenen Datensätzen als auch die qualitative Untersuchung auf Basis von persönlichen Interviews mit den Verantwortlichen der jeweiligen Unternehmen.

Den Corporate Venturing Monitor können Sie hier herunterladen:

https://tte-strategy.com/de/insights/post/corporate-venture-monitor-2023-mit-diesen-innovationseinheiten-entwickelt-die-schweizer-finanzindustrie-ihre-geschaeftsmodelle-weiter

Bild Michael Boppel, TTE Strategy

Quelle TTE Stretegy

MYFLEXBOX sichert sich Finanzierung von 75 Millionen Euro

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MYFLEXBOX

STAR Capital wird in MYFLEXBOX investieren

Ein Investment für die gemeinsame Vision: STAR Capital bringt volle Power für das weitere Wachstum von MYFLEXBOX auf europäischer Ebene, um den Ausbau des bereits größten offenen Smart-Locker-Netzwerks im deutschsprachigen Raum zu beschleunigen. Bis Ende 2025 wird das Netzwerk von MYFLEXBOX auf rund 4.000 Paketstationen anwachsen, das vorgesehene 75 Millionen Euro Investment fließt zu 100 Prozent in das Unternehmen MYFLEXBOX und stärkt diese Entwicklung.

Der STAR IV Fonds, verwaltet durch STAR Capital Partnership LLP, wird neben dem Gründungsgesellschafter Salzburg AG Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens. Der Abschluss der Investmentvereinbarung steht unter Vorbehalt der üblichen behördlichen Prüfung.

Die Gründer Lukas Wieser (Co-CEO), Jonathan Grothaus (Co-CEO) und Peter Klima (CTO) werden das Unternehmen mit diesem Investment auf die nächste Ebene bringen: Skalierung in neue Märkte, Auf- und Ausbau des Teams, die Positionierung als internationaler Player im Bereich Smart City, für das Bauen effizienter, klimaneutraler Infrastruktur in Europas Städten und Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Paket- und Logistikbranche.

Gemeinsames Ziel vor Augen – Smart City-Logistik

Jonathan Grothaus (Co-CEO, Founder MYFLEXBOX) ist überzeugt: „Dieses Investment von STAR Capital hebt uns auf die europäische Bühne. Stakeholder, die die Smart Cities der Zukunft bauen und den CO2-Ausstoß in den Städten nachhaltig minimieren wollen, werden an unserer Lösung für die innerstädtische Logistik nicht vorbeikommen. Dass das Interesse groß ist, spiegeln uns unsere Gesprächspartner:innen aus Kommunen oder auch Wohnungsbaugesellschaften jeden Tag“.

Lukas Wieser (Co-CEO, Founder MYFLEXBOX) freut sich über die neuen Möglichkeiten, die sich daraus für alle Partner ergeben werden: „Nach erfolgreichen und lehrreichen Jahren als Pioniere können wir unsere Position als Know-how-Träger und Technologieführer mit noch mehr Power in alle bestehenden und neuen Partnerschaften einbringen. Wir forcieren die Skalierung in neue Märkte, allen voran Deutschland und werden mehr Standorte mit noch mehr Geschwindigkeit aufbauen.“

„Seit der Gründung von MYFLEXBOX verfolgen wir den Ansatz, ein offenes Netzwerk zu bauen und dieses über moderne Schnittstellen jedem zur Verfügung zu stellen. Dadurch haben wir es innerhalb kürzester Zeit geschafft, Europas führende Paketdienstleister für uns zu gewinnen. Unsere selbst entwickelte Software ermöglicht eine sichere, zukunftsvisierte Logistikplattform für die Städte von morgen“, bestätigt Peter Klima (CTO, Founder MYFLEXBOX).

Starkes Bündnis für mehr Relevanz am Markt

STAR Capital wird eng mit den Gründern und der Salzburg AG an einer ambitionierten organischen Wachstumsstrategie arbeiten.

„Wir sind begeistert, wie das MYFLEXBOX Team innerhalb von kurzer Zeit ein hoch attraktives Unternehmen entwickelt hat. Der Fokus auf ein offenes Smart-Locker-Netzwerk in Kombination mit cleveren Software-Lösungen kreiert eine hoch effiziente Logistik-Infrastruktur für Kunden und Paketdienstleister, die eine Reduktion in CO2 und innerstädtischem Verkehr ermöglicht. Der Fokus auf Logistik und Infrastruktur passt sehr gut zu STAR“, sagt Philipp Gensch, Partner bei STAR Capital.

Philipp Moy (Principal, STAR) freut sich auf die Partnerschaft mit dem MYFLEXBOX Team und der Salzburg AG. „Unser Investment in MYFLEXBOX ermöglicht dem Unternehmen, seine attraktiven Lösungen in weiteren Märkten und an vielen neuen Standorten anzubieten und somit einen wichtigen Beitrag in der Dekarbonisierung der ‚Letzten Meile‘ zu leisten. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern, um die rasche Skalierung der Plattform zu unterstützen.“

Bild Das Gründerteam von MYFLEXBOX ist bereit für den massiven Wachstumskurs. V.l.n.r: Lukas Wieser, Co-CEO, Jonathan Grothaus, Co-CEO und Peter Klima, CTO.
Foto: Foto Flausen/MYFLEXBOX

Quelle MYFLEXBOX Austria GmbH

Mit fairer Preispolitik gegen Lohndumping im Reinigungsmarkt

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happy helper

Happy Helper, die Online-Plattform, die Privathaushalte und kleine Unternehmen mit geprüften Reinigungskräften zusammenbringt, ist jetzt offiziell in Berlin gestartet.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen hat sich in kürzester Zeit zu Dänemarks erfolgreichster Buchungsplattform für Reinigungskräfte entwickelt und bringt seinen innovativen Service nun auch nach Deutschland.

„Der Eintritt in den deutschen Markt ist für uns besonders interessant, da wir in Berlin großes Potenzial sehen. Die Hauptstadt ist innovativ, divers und bekannt für ihr starkes Startup-Ökosystem. Der Markt für Reinigungsdienstleistungen wächst und seit dem Launch im Januar haben wir knapp 1.000 Reinungsanfragen erhalten. Das zeigt deutlich, dass die Nachfrage nach professionellen Reinigungsdienstleistungen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich relevant ist”, sagt Dennis Forchhammer, CEO und Mitgründer von Happy Helper.

Die Happy Helper Plattform macht es einfach und effizient, mit Reinigungskräften in Kontakt zu treten und garantiert durch ein geprüftes Auswahlverfahren eine hochwertige und erstklassige Reinigungs- und Servicequalität. Das Online-Portal ist fair und nachhaltig, da die Reinigungskräfte ihre Preispolitik selbst bestimmen können. Dadurch adressiert Happy Helper Probleme wie Lohndumping in der Gig-Economy.

Langfristig könnte so ein nachhaltiger und gerechter Reinigungsmarkt etabliert werben – für das Reinigungspersonal als auch für die Kund*innen. Diese Kombination macht die Happy Helper-Plattform zu einer echten Alternative auf dem Berliner Markt.

Die Inanspruchnahme eines Reinigungsdienstes kann für einen Privathaushalt viele Vorteile bieten, wie z.B. Zeit- und Energieersparnis und damit eine Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität. Mit Happy Helper können Kund*innen ganz einfach und bequem eine Reinigungskraft zum gewünschten Zeitpunkt buchen. Zusätzlich haben sie die Gewissheit, dass ihr Zuhause von professionellen, verifizierten Fachkräften gereinigt wird.

„Die Happy Helper-Plattform möchte Reinigungskräfte und Nutzer*innen mit nur einem Tool verbinden, ihnen Zugang zu professioneller Reinigung und einer fairen Preispolitik ermöglichen. Dabei setzen wir auf ‚Hygge‘, denn als dänisches Unternehmen wollen wir diesen einzigartigen Aspekt der dänischen Kultur und Lebensart auch nach Deutschland transportieren“, so Dennis Forchhammer weiter.

Quelle schoesslers GmbH