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Baerbock eröffnet UN-Generalversammlung mit Appell zur Kooperation

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Annalena Baerbock (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Annalena Baerbock (Grüne) hat am Dienstag die 80. Sitzung der UN-Generalversammlung als neue Präsidentin eröffnet. Dies sei keine normale Sitzung, erklärte Baerbock in ihrer Rede. Die Vereinten Nationen stünden an einem Scheideweg.

Baerbock fragte, ob man zum 80. Jubiläum der Gründung der UN-Generalversammlung wirklich in der Stimmung zum Feiern sei. Sie erinnerte an Eltern in Gaza, die sehen, wie ihre Kinder verhungern, Frauen in Darfur, die ihre Töchter vor Vergewaltigungen verstecken, Bewohner von Pazifikinseln, die vom Meeresanstieg bedroht sind, und die rund 808 Millionen Menschen in extremer Armut.

Anstatt zu feiern, solle man lieber fragen, wo die Vereinten Nationen seien, „wenn sich Konflikte ausbreiten, wenn unser Planet verbrennt, wenn die Menschenrechte mit Füßen getreten werden“, sagte die ehemalige Bundesaußenministerin. „Unsere Antwort muss klar sein: Wir werden nicht aufgeben.“ Wenn Eltern in Gaza fähig seien, in der dunkelsten Stunde aufzuwachen und weiterzumachen, dann könne man das auch, erklärte Baerbock. „Wir schulden es ihnen.“

Die Welt brauche die Vereinten Nationen. „Unsere Welt leidet, in der Tat. Stellen Sie sich vor, wie viel mehr Leid es ohne die Vereinten Nationen geben würde“, so die Sitzungsleiterin. Ohne die UN hätten im vergangenen Jahr beispielsweise 26 Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung und 62 Millionen Mesnchen keine Nothilfe erhalten.

Baerbock erinnerte daran, dass während ihrer Amtszeit auch der zukünftige Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt wird. „Unsere Entscheidung wird eine starke Botschaft darüber aussenden, wer wir sind und ob wir wirklich allen Menschen auf der Welt dienen, von denen die Hälfte Frauen und Mädchen sind“, sagte sie. Man könne sich fragen, wie es sein kann, dass „in 80 Jahren nicht eine einzige Frau von 4 Milliarden potenziellen Kandidatinnen“ jemals das Amt des Generalsekretärs bekleidet hat.


Foto: Annalena Baerbock (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frankreich: Macron ernennt Lecornu zum Premierminister

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Sébastien Lecornu (Archiv), via dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den bisherigen Verteidigungsminister Sébastien Lecornu zum Premierminister ernannt.

Macron habe Lecornu beauftragt, die im Parlament vertretenen politischen Kräfte zu konsultieren, um einen Haushalt zu verabschieden und die für die Entscheidungen der nächsten Monate notwendigen Vereinbarungen zu treffen, teile der Élysée-Palast am Dienstag mit. Nach diesen Gesprächen werde es Aufgabe des neuen Premierministers sein, dem Präsidenten eine Regierung vorzuschlagen.

Laut dem Präsidialamt werde das Handeln des Premierministers vom Dienst an den Bürgern Frankreichs sowie vom Einsatz für die politische und institutionelle Stabilität im Sinne der Einheit des Landes geleitet. Macron sei überzeugt, dass auf dieser Grundlage ein Dialog zwischen den politischen Kräften möglich sei – unter Wahrung der Überzeugungen jedes Einzelnen.

Der bisherige Premierminister, Francois Bayrou, war am Montag bei der von ihm gestellten Vertrauensfrage in der Nationalversammlung durchgefallen. Eine klare Mehrheit der Abgeordneten hatte sich gegen den Regierungschef ausgesprochen, nachdem dieser nur neun Monate im Amt war. Hauptstreitpunkt im Parlament war der Sparhaushalt, den Bayrou angestrebt hatte. Seit den von Macron vorzeitig ausgerufenen Neuwahlen im Juli 2024 verfügt sein Bündnis über keine Mehrheit mehr im Parlament.


Foto: Sébastien Lecornu (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wadephul kritisiert Angriff Israels auf Hamas in Doha scharf

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Johann Wadephul (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat den Angriff Israels auf ranghohe Hamas-Mitglieder in Doha scharf kritisiert. „Der Angriff Israels in Doha verletzt nicht nur die territoriale Souveränität Katars, sondern gefährdet auch unser aller Bemühungen zur Freilassung der Geiseln. Dieser Schlag ist inakzeptabel“, erklärte er am Dienstagabend.

„Ich bin in größter Sorge über das Leben und die Sicherheit der Geiseln in den Händen der Hamas, darunter auch deutsche Staatsangehörige. Dies habe ich meinem israelischen Amtskollegen Gideon Sa`ar gegenüber in einem Telefonat zum Ausdruck gebracht“, so Wadephul.

Katar spiele eine entscheidende Rolle bei den Bemühungen um einen Waffenstillstand und um die Freilassung der Geiseln. „Meinem katarischen Kollegen Sheikh Mohammed habe ich meine Solidarität sowie meinen Dank und meine Anerkennung für diese Bemühungen ausgesprochen“, teilte der Außenminister mit.

„Ich rufe dringend dazu auf, jetzt alles dafür zu tun, dass es endlich zu einem Waffenstillstand kommt und die Geiseln zu ihren Familien zurückkehren können“, so Wadephul. „Dabei ist weiter klar: Es ist an Hamas, die Waffen niederzulegen und den Terror gegen den Staat Israel aufzugeben. Auch die aktuelle Eskalation ist ein Ergebnis des abscheulichen Terrorangriffs der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023.“

Die US-Regierung äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall. Man sei am Morgen vom US-Militär darüber informiert worden, dass Israel Mitglieder der Hamas angegriffen hat, die sich „unglücklicherweise“ in einem Teil von Doha, der Hauptstadt Katars, befunden haben. Die einseitige Bombardierung Katars diene „weder den Zielen Israels noch denen der USA“, so die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. „Die Beseitigung der Hamas, die vom Elend der Menschen in Gaza profitiert hat, ist jedoch ein erstrebenswertes Ziel.“ US-Präsident Donald Trump sei zudem der Ansicht, dass dieser bedauerliche Vorfall als Chance für den Frieden dienen könne.

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hatten am Dienstag gemeinsam mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst (ISA) in Doha in Katar einen Angriff auf die Führungsspitze der Hamas durchgeführt. Die Armee wirft den betroffenen Mitgliedern der Hamas-Führung vor, sie hätten jahrelang die Operationen der Terrororganisation geleitet und seien direkt für das brutale Massaker vom 7. Oktober verantwortlich. Katar verurteilte den Angriff.


Foto: Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Einbürgerung: Grüne fordern fälschungssichere Sprachzertifikate

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Personalausweis (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Filiz Polat, fordert als Reaktion auf die Recherche zum Handel mit gefälschten Sprachzertifikaten eine Überprüfung des Systems in den zuständigen Behörden. „Das Bundesinnenministerium muss zusammen mit den Landesinnenministerien ein System aufstellen, was fälschungssichere Zertifikate herstellt“, sagte die Grünen-Politikerin den Sendern RTL und ntv am Dienstag.

„Wir sind gerade auf dem Weg, dass sich zunehmend Einbürgerungsbehörden komplett digitalisieren, das heißt, es findet manchmal auch gar nicht mehr der Kontakt mit den Einbürgerungswilligen statt. Gerade im Zuge dieser Digitalisierung, sind die Behörden jetzt angehalten, das insgesamt fälschungssicher aufzustellen. Im heutigen Zeitalter muss das möglich sein“, so Polat.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU) forderte, dass Staatsbürgerschaften im Nachhinein noch entzogen werden. Man müsse „auch für die Vergangenheit überprüfen, ob die bisher Eingebürgerten oder diejenigen, die sich einen Aufenthaltstitel erschlichen haben, beispielsweise im Aufenthaltsrecht, ob diese getäuscht haben, insbesondere bei den Zertifikaten, wo das jetzt ausermittelt wird. Dann müssen diese Titel beziehungsweise die Staatsbürgerschaften auch wieder entzogen werden“, sagte Throm den Sendern RTL und ntv.

„Bei der Vergabe von Aufenthaltstitel, insbesondere aber von deutschen Staatsbürgerschaften, muss ein persönliches Gespräch stattfinden. Allein schon da wäre aufgefallen, ob ein gewisses Sprachniveau tatsächlich vorhanden ist oder nicht“, so der CDU-Politiker.

Er forderte zudem mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörden. Der CDU-Politiker machte auch deutlich, welchen Stellenwert die Einbürgerung habe. „Die deutsche Staatsbürgerschaft ist der höchste Status, den man erreichen kann. In der Regel wird er auf ewig verliehen und dann auch in der Familie entsprechend fortgeführt. Und deswegen ist es wichtig, genau hinzusehen, wer bei uns hier deutscher Staatsbürger wird“, so Throm.

RTL und „Stern“ hatten zuvor berichtet, dass über Tiktok gefälschte Sprachzertifikate angeboten werden und diese später als Grundlage für Einbürgerungen dienen sollen.


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USA steigen aus Abkommen gegen russische Desinformation aus

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Junge Frau mit Laptop (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die USA kündigen Vereinbarungen zur Bekämpfung von Desinformationskampagnen mit Deutschland und mehr als 20 Staaten weltweit. Das geht aus einem Schreiben von US-Außenminister Marco Rubio vom 29. August an die US-Botschaften in den betroffenen Staaten hervor, über das der „Spiegel“ berichtet.

Demnach weist Rubio die Botschaften an, bilaterale Vereinbarungen oder Programme im Rahmen des „Framework to Counter Foreign State Information Manipulation“ mit den jeweiligen Staaten „unverzüglich zu beenden“. Betroffen sind neben Deutschland unter anderem Kanada, Australien, Großbritannien und Italien.

Die Vereinbarungen wurden insbesondere getroffen, um russischen Desinformationskampagnen zu begegnen, mit denen Moskau Wahlen und die öffentliche Stimmung beeinflussen wollte. Westliche Staaten sollten durch die Kampagnen destabilisiert und russlandfreundliche Parteien wie die AfD in Deutschland gestärkt werden. Auch China ist mit Desinformationskampagnen unterwegs.

Die Aufkündigung der Abkommen sei Ergebnis einer „gründlichen Überprüfung“ durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump, heißt es in dem Schreiben weiter. Rubio habe bereits erklärt, dass Desinformation am besten mit Meinungsfreiheit begegnet werde. Frühere Initiativen wie die Abkommen unter dem Framework seien zu „Werkzeugen zur politischen Zensur anstatt zum Schutz vor Bedrohungen durch ausländische Gegner“ geworden.

„Wir befinden uns in einem Informationskrieg“, sagte der ehemalige US-Diplomat James Rubin dem „Spiegel“ dazu. „Und trotzdem rüstet die Trump-Regierung wieder gegenüber der Bedrohung unilateral ab.“ Rubin leitete während der Amtszeit von Joe Biden das „Global Engagement Center“ im US-Außenministerium, wo die Abkommen ursprünglich ersonnen wurden.

Das Auswärtige Amt wurde dem Bericht zufolge bisher von den USA nicht über den finalen Ausstieg informiert. Allerdings ging man im Haus von Minister Johann Wadephul (CDU) schon seit einigen Monaten davon aus, dass Washington kein Interesse mehr an der Kooperation gegen Desinformation hat. Die Arbeit an den entsprechenden Programmen hatte bereits seit der Auflösung des zuständigen Stabs im US-Außenministerium im Frühjahr brach gelegen.


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Dax lässt nach – Gegenwind aus Frankreich

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.718 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau drehte der Dax am Vormittag ins Minus und verharrte dort im weiteren Verlauf unter Schwankungen.

„Die Befürchtungen größerer Verwerfungen an den europäischen Finanzmärkten durch die Unsicherheit in Frankreich haben sich zwar etwas beruhigt, belasten die Finanzmärkte aber trotzdem“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die insgesamt nachrichtenarme Zeit gibt den Ereignissen in Frankreich eine höhere Gewichtung und führt zu Gewinnmitnahmen bei den deutschen Gesamtmärkten. Defensive Branchen stehen im Fokus der Investoren und die insgesamte Kaufzurückhaltung führt zu rückläufigen Kursen im Dax 40.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Siemens Energy, Sartorius und Deutscher Bank an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die BMW-Aktien.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,95 US-Dollar, das waren 93 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1725 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8529 Euro zu haben.


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Miersch warnt vor Planungsunsicherheit durch Verbrenner-Debatte

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Matthias Miersch am 09.09.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionschef Matthias Miersch warnt vor Planungsunsicherheit durch die wieder Fahrt aufnehmende Debatte über das sogenannte „Verbrennerverbot“ der EU.

„Für uns ist die deutsche Automobilindustrie von entscheidender Bedeutung und wir sehen natürlich teilweise auch die Nöte in der Zulieferindustrie“, sagte er am Dienstag vor der Fraktionssitzung der Sozialdemokraten. Aber eine Planungsunsicherheit wäre jetzt Gift, „und die entsteht augenblicklich durch die eine oder andere Debatte, die auch Markus Söder jetzt angestoßen hat“.

„Wir haben an vielen Stellen die Weichen gestellt und wir sehen gerade auch anhand zum Beispiel eines aktuellen Gutachtens von PwC, dass gerade in diesem Jahr auch noch mal der Schwung in die Elektromobilität sowohl in Europa wie auch global erfolgt ist“, so Miersch. „Und insofern werden wir den Dialog, der auch im Koalitionsausschuss verabredet worden ist, nutzen, um mit den Herstellern und den Gewerkschaften zusammen hier einen verlässlichen Pfad weiterzugehen.“

Nach den sogenannten „Flottengrenzwerten“ dürfen alle in der EU zugelassenen Neuwagen eines Herstellers aktuell durchschnittlich 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Der Wert wird bis 2035 schrittweise auf null Gramm pro Kilometer abgesenkt und der Verkauf neuer Verbrenner somit indirekt verboten. Diese Flottengrenzwerte sind Teil des „Fit-for-55“-Pakets, mit dem die EU von einem Pfad für eine Erderhitzung von über vier Grad Celsius auf einen Pfad umsteuerte, mit dem der Klimawandel auf etwas über zwei Grad Celsius begrenzt werden könnte. Der Internationale Gerichtshof hatte zuletzt klargestellt, dass Staaten bei einer Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze zu Schadensersatz verklagt werden können.


Foto: Matthias Miersch am 09.09.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Israelisches Militär greift Hamas-Führung in Katar an

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Israelische Soldatinnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturDoha (dts Nachrichtenagentur) – Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben eigenen Angaben zufolge gemeinsam mit dem Inlandsgeheimdienst (ISA) einen Angriff auf die Führungsspitze der Hamas durchgeführt. Das teilte die Armee am Dienstagnachmittag mit.

Medienberichten zufolge soll der Angriff in Doha in Katar stattgefunden haben. Die Regierung von Katar bestätigte dies und verurteilte das israelische Vorgehen als „feige“.

Die israelische Armee beteuerte, dass vor dem Angriff Maßnahmen ergriffen worden seien, um den Schaden für die Zivilbevölkerung zu verringern. So sei beispielsweise präzise Munition genutzt worden. Die Armee wirft den betroffenen Mitgliedern der Hamas-Führung vor, sie hätten jahrelang die Operationen der Terrororganisation geleitet und seien direkt für das brutale Massaker vom 7. Oktober verantwortlich.


Foto: Israelische Soldatinnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Senioren wollen bei Corona-Aufarbeitung nicht übersehen werden

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Hubert Hüppe (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anlässlich des Starts der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie fordert die Senioren-Union der CDU das Leid der älteren Menschen aufzuarbeiten, um für den Umgang mit künftigen Pandemien vorbereitet zu sein.

Es müsse auch in den Blick genommen werden, dass in der Corona-Pandemie in der Altersgruppe der Senioren über 173.000 Tote mit Corona zu beklagen waren, sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, der dts Nachrichtenagentur.

Viele ältere Menschen in Einrichtungen waren völlig isoliert und durften weder ihre Einrichtungen verlassen noch Besuch empfangen. Viele starben damals einsam und allein. Selbst Ehepartnern und Kindern war es verwehrt, ihren sterbenden Angehörigen in den letzten Stunden des Lebens beizustehen. „Solche entsetzlichen Situationen darf es nie wieder geben“, sagte Hüppe.

Die Senioren-Union fordert unter anderem eine Beteiligung an den Beratungen der Kommission, um so die Belange älterer Menschen zur Geltung zu bringen. Es gehe dabei nicht allein um den Schutz dieser Bevölkerungsgruppen, sondern um die Sicherheit aller Bürger, so die CDU-Senioren.


Foto: Hubert Hüppe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umweltminister mahnt zu mehr Qualitätsbewusstsein bei Kleidung

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Angebote in einem Geschäft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnt die Deutschen zu mehr Qualitätsbewusstsein bei Textilien.

„Man kann nicht bei chinesischen Importeuren oder Versandhändlern für fünf Euro ein T-Shirt und Pullover bestellen und glauben, dass der nachhaltig hergestellt wurde, noch produziert ist“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Das schade der Umwelt. „Und dieses billige Zeug hat auch keine Qualität, deswegen wird es in Unmengen mittlerweile weggeschmissen.“

„Und die Entsorger, die die Altkleider aufbereiten und für Leute zur Verfügung stellen, die können mit diesem Müll nichts anfangen. Das heißt, kauft lieber mal ein Stück, das was wert ist, qualitativ gut, anstelle von zehn und tragt es ein bisschen länger“, sagte Schneider.

Seit Januar dürfen laut einer EU-Richtlinie tragbare, saubere Textilien nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden. Stattdessen sollen diese auf den Wertstoffhof oder in den Altkleidercontainer. Letztere werden jedoch zunehmend abgebaut, da die Verwertung oft nicht mehr rentabel ist.


Foto: Angebote in einem Geschäft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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