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Studie: Untertitel verbessern Sprachkompetenz

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Werbung für Barbie-Film (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Serien und Filme mit Untertiteln verbessern die Sprachkompetenz in Englisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ifo-Instituts, die Daten aus 36 europäischen Ländern und den Ergebnissen von Englischtests kombiniert hat. Länder, die englischsprachige Inhalte untertiteln, statt sie in eigener Sprache zu synchronisieren, erreichen deutlich bessere Ergebnisse in den Englischtests.

Im Schnitt liegt das Sprachniveau in Ländern mit Untertiteln mehr als eine ganze Kompetenzstufe höher. Vom Kontakt mit dem Originalton profitieren vor allem das Hörverstehen und das Sprechen. „Sprache lernt man nicht nur in der Schule, sondern vor allem im Alltag“, sagte Ifo-Forscherin Frauke Baumeister. „Untertitel sind ein einfaches, kostengünstiges Mittel, um Millionen Menschen nebenbei besseres Englisch zu vermitteln – ganz ohne zusätzlichen Unterricht.“

Ob Filme und Serien untertitelt oder synchronisiert werden, sei entscheidend dafür, wie gut die Englischkenntnisse einer Gesellschaft sind. „Hätten Deutschland und andere Synchronisationsländer früh auf Untertitel gesetzt, wäre das durchschnittliche Sprachniveau hier deutlich höher“, so Baumeister.


Foto: Werbung für Barbie-Film (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Cheers. Salute. Und Gin Gin – Wein und mehr im Garberhof

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Genuss Wein und Garberhof Fotos_Garberhof_Restaurant

Genuss, Natur und Wein im Garberhof

Wenn wir an Südtirol denken, denken wir neben traumhaften Bergkulissen mit endlosen Wanderwegen vor allem an hervorragendes Essen und exzellenten Wein. Der Garberhof in Mals im Vinschgau lässt in dieser Hinsicht keine Wünsche offen. Nicht nur der spektakuläre Blick auf die Ortlergruppe oder die blühenden Alpenwiesen des Oberen Vinschgaus fasziniert die Gäste, sondern vor allem das stilvolle Ambiente des Hotels – umgeben von einem eigenen Weinberg und zahlreichen Marillenbäumen. Im Garberhof kann man den Alltag hinter sich lassen und in eine Welt eintauchen, in der Natur, Kulinarik und Wein auf besondere Weise miteinander verschmelzen.

Vor allem während der Weinlese im Herbst lernen die Gäste viel Wissenswertes über den Anbau von Wein in der Region kennen und dürfen am Abend – von Sommelier und Gastgeber Klaus Pobitzer – edle Tropfen von lokalen Winzern verkosten. Begleitet wird das Geschmackserlebnis von kreativen Südtiroler Gerichten aus der Garberhof-Gourmetküche. Und wer den Tag stilvoll ausklingen lassen möchte, genießt an der Lounge Bar 1981 ein Glas des hauseigenen Prosecco Arturo oder den Felix-Luis-Gin. Salute, wie die Italiener:innen sagen. Zum Wohl.

Genuss ist eine Kunst – von Senza Peso bis Felix Luis

Mit allen Sinnen genießen. Diese Philosophie darf man im Garberhof mit Leib und Seele erleben: im Glas Senza Peso, im Schluck Felix Luis, im Prickeln des Arturo. Klaus Pobitzer, Gastgeber mit Herz und Vision, lebt seine Passion weit über das Hotel hinaus. Mit feinem Gespür für Qualität und Herkunft hat er gemeinsam mit langjährigen Partnern außergewöhnliche Kreationen für seine Gäste geschaffen.

Wer im Herbst durch den kleinen Weinberg des Hotels wandert, spürt sofort die besondere Atmosphäre: das goldene Licht zwischen den Reben, das leise Rascheln des Laubs oder der Duft von reifen Trauben. Hier, am sonnigen Hang unterhalb der Chalets, wachsen die Trauben für den ersten hauseigenen Wein Senza Peso – ein Name, der Leichtigkeit, Charakter und puren Genuss verkörpert. Auch der hauseigene Prosecco Arturo aus den Hügeln Valdobbiadenes (Italien) und der charakterstarke Gin Felix Luis, der Südtiroler Brennkunst mit Londoner Tradition vereint, erzählen ihre eigene Geschichte. Beide sind eine Hommage an die Region und ein Ausdruck einer Leidenschaft, die man im Garberhof mit jedem Schluck schmeckt.

Anytime is Wine Time – Weinwochen und Weintable im Garberhof

Guter Wein geht immer. Darum steht im Garberhof diesen Herbst auch eine ganze Woche im Zeichen des Weins. Die Wein-Genuss-Woche findet vom 19. bis 26. Oktober statt und bietet neben zahlreichen Weinverkostungen exklusiver Tropfen aus Südtirol auch kulinarische Höhepunkte und besondere Erlebnisse für die Gäste.

Dazu zählen täglich wechselnde 5- bis 6-gängige Abendmenüs, bei denen Wasser und Wein inklusive sind, geführte Ausflüge in die bekannten Südtiroler Weinberge und zu Kellereien sowie viele weitere Aktivitäten. Jedes Zimmer erhält außerdem eine Flasche des hauseigenen „Senza Peso“-Weins zur Begrüßung.

Ein besonderes Highlight ist im Garberhof der wöchentliche Weintable mit Sommelier Klaus Pobitzer. Zum Abendessen präsentiert er am Buffet eine exklusive Auswahl von Weiß-, Rosé- und Rotweinen, die von seinen Gästen verkostet werden können. Die Weinauswahl wird individuell auf die Menüfolgen abgestimmt und sorgt für ein harmonisches Geschmackserlebnis. Zum Abschluss darf man sich auch noch ein Gläschen Dessertwein gönnen.

Über den Garberhof

Der Garberhof in Mals im Vinschgau (Südtirol) ist seit 1981 ein inhabergeführtes Hotel der Familie Pobitzer. Mit dem Konzept des „Silent Luxury“ lädt Sohn und Geschäftsführer Klaus Pobitzer seine Gäste zu einem ganz besonderen Aufenthalt ein. Das stilvolle und edle Wohnambiente der Suiten, Chalets und Doppelzimmer steht für komfortables Wohlfühlen und der großzügige Wellness- und Spa-Bereich mit Saunen, Pools, Bio-Naturteich und Italiens größtem orientalischen Hotel-Hamam bietet einen idealen Ort der Ruhe und Erholung.

Genuss und Verwöhnmomente stehen im Garberhof an erster Stelle und werden mit einer exzellenten Gourmet-Halbpension sowie hauseigenen Produkten im Bereich Kulinarik und Naturkosmetik fein abgerundet. Mit seiner einzigartigen Lage im malerischen Vinschgau ist der Garberhof idealer Ausgangspunkt für verschiedenste Outdoor-Aktivitäten.

Bildcredit © Garberhof.

Weitere Informationen gibt es unter Garberhof.com

Quelle Sonja Berger Public Relations

Auftragseingang der Industrie im Juni gesunken

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Juni 2025 gegenüber Mai saison- und kalenderbereinigt um 1,0 Prozent gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,5 Prozent höher als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Mittwoch mit.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 2. Quartal 2025 um 3,1 Prozent höher als im 1. Quartal, ohne Großaufträge stieg er um 0,1 Prozent. Im Mai sank der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber April um 0,8 Prozent (vorläufiger Wert: -1,4 Prozent). Die vergleichsweise hohe Revision ist auf einen nachgemeldeten Großauftrag im Sonstigen Fahrzeugbau zurückzuführen.

Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2025 ist auf ein für den Monat Juni niedriges Niveau an Neuaufträgen im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; saison- und kalenderbereinigt -23,1 Prozent zum Vormonat) zurückzuführen. Auch die Rückgänge des Auftragseingangs in der Automobilindustrie (-7,6 Prozent) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (-12,9 Prozent) beeinflussten das Gesamtergebnis negativ. Positiv wirkte sich hingegen der Anstieg des Auftragseingangs im Bereich Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+23,5 Prozent) aus.

Bei den Investitionsgütern sank der Auftragseingang im Juni 2025 um 5,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg der Auftragseingang im Juni 2025 um 0,5 Prozent, bei den Vorleistungsgütern stieg der Auftragseingang um 6,1 Prozent.

Die Auslandsaufträge gingen im Juni 2025 um 3,0 Prozent zurück. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 5,2 Prozent, die Aufträge von außerhalb der Eurozone gingen hingegen um 7,8 Prozent zurück. Die Inlandsaufträge stiegen um 2,2 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juni saison- und kalenderbereinigt 0,9 Prozent höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war der Umsatz kalenderbereinigt 1,2 Prozent geringer. Für Mai ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber April (vorläufiges Ergebnis: -1,9 Prozent), so die Statistiker.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Berlins SPD-Fraktionschef fordert neuen Mietendeckel

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Raed Saleh (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts stark steigender Neuvermietungspreise in Deutschland fordert der Vorsitzende der Berliner SPD-Fraktion, Raed Saleh, vom Bund die rechtliche Möglichkeit zur Einführung eines Mietendeckels. „Der Bund muss uns eine Öffnungsklausel im Mietrecht geben, damit die Länder selbst einen Mietendeckel einführen können“, sagte Saleh dem „Tagesspiegel“.

Schon einmal hatte das Land auf diese Weise versucht, den Anstieg der Mietpreise zu stoppen, scheiterte wegen der fehlenden rechtlichen Zuständigkeit beim Mietrecht jedoch vor dem Bundesverfassungsgericht. Das Instrument sei nicht gescheitert, erklärte Saleh nun. „Nur der Weg dahin ist uns aktuell als Land versperrt.“

Wegen der Entwicklungen auf dem Mietmarkt sei es „unsere verdammte Pflicht, regulierend einzugreifen“, sagte der Sozialdemokrat und nahm dabei auch seinen Koalitionspartner CDU in die Pflicht: „Wir hören von der CDU im Bund und in Berlin immer nur, der Markt könne alles regeln. Aber diese Idee geht an der Wirklichkeit vorbei. Die Mieter können nicht mehr“, sagte Saleh.


Foto: Raed Saleh (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Audi plant erstes eigenes US-Werk

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Audi (Archiv), via dts NachrichtenagenturIngolstadt (dts Nachrichtenagentur) – Audi plant nach der Zoll-Einigung zwischen der Europäischen Union und den USA offenbar, ein Werk in den Vereinigten Staaten zu errichten. Im Unternehmen werde der Bau eines „Zwillingswerks“ in Chattanooga favorisiert, wo Volkswagen bereits eine Fabrik hat, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf drei Personen mit Kenntnis der Vorgänge. Der Standort hätte den Vorteil, dass Pläne sowie logistische Infrastruktur von VW übernommen werden könnten, was die Bauzeit und die Kosten senken würde.

Gesichert ist die „billigste Lösung“ allerdings nicht. Aktuell verhandelt VW-Chef Oliver Blume dem Bericht zufolge mit der US-Regierung, um künftige Investitionen mit den Zöllen verrechnen zu können. Damit würde die Zolllast sinken, je mehr VW in den USA investiert. Am wahrscheinlichsten gilt daher, dass Audi ein US-Werk an einem völlig neuen Standort errichtet. Audi bestätigte dem „Handelsblatt“, die Produktion stärker zu lokalisieren. „Dazu prüfen wir derzeit verschiedene Szenarien“, teilte Audi mit. Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung fallen.

Das geplante US-Werk wird wohl Folgen für den Standort Mexiko haben. Von dort liefert Audi seinen US-Bestseller Q5. Aus Aufsichtsratskreisen des VW-Konzerns heißt es, dass aktuell geprüft werde, das neueste Audi-Werk komplett oder teilweise an die VW-Marke Cupra zu übergeben.

Gekoppelt an die US-Investitionen ist eine neue Wachstumsstrategie, die Audi-Chef Gernot Döllner im September präsentieren will. Insidern zufolge plant Döllner, den US-Absatz von unter 200.000 auf deutlich über 300.000 Einheiten zu steigern. Weltweit will Audi mittelfristig 2,2 bis 2,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen.


Foto: Audi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wirtschaftsweise Grimm kritisiert Rentenpaket

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Veronika Grimm (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat massive Kritik am Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Rentenpaket geübt, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll. „Die Bundesregierung hat den Ernst der Lage offensichtlich immer noch nicht begriffen“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„Die aktuell von der Bundesregierung geplanten Reformen erreichen keine wesentlichen Verbesserungen mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Rentenversicherung oder verschlechtern die Situation sogar“, so das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung. „Insbesondere die Ausweitung der Mütterrente und die Haltelinie erhöhen die Ausgaben deutlich. Dies belastet den Bundeshaushalt und erhöht die Lohnnebenkosten“, warnte Grimm. „Diese Entwicklungen sind völlig kontraproduktiv in einer Zeit, in der Deutschland dringend Wachstum braucht“, kritisierte die Erlanger Ökonomin und Aufsichtsrätin bei Siemens Energy.

Sie warb für Reformen, die letztlich Rentenkürzungen entsprechen würden. „Die notwendigen Maßnahmen sind seit langem beschrieben: Kopplung des Rentenzugangsalters an die längere Lebenserwartung, Kopplung des Anstiegs der Bestandsrenten an die Inflation statt an die Löhne, Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors“, sagte sie. „Darüber hinaus sollte man Anpassungen vornehmen, um den Anstieg des Bundeszuschusses zur gesetzlichen Rentenversicherung zu dämpfen: Verzicht auf die Mütterrente, Abschaffung der Rente ab 63, Anpassungen bei der Systematik der Witwenrenten“, so Grimm.


Foto: Veronika Grimm (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Regierungsfraktionen drängen auf Stromsteuersenkung für alle

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Sepp Müller (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der Regierungsfraktionen im Bundestag dringen darauf, im Rahmen der Haushaltsverhandlungen doch noch eine Stromsteuersenkung für alle Verbraucher zu ermöglichen. „Die Möglichkeit einer breit angelegten Senkung der Stromsteuer besteht weiterhin“, sagte Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „In einem Bundeshaushalt von 500 Milliarden Euro lässt sich durchaus ein Prozent Einsparpotenzial realisieren.“

Das Vorhaben sei Bestandteil der Koalitionsvereinbarung und von allen drei Regierungsparteien im Wahlkampf zugesagt worden, so Müller. „Öffnen sich finanzielle Spielräume, ist eine Umsetzung geboten.“

Ähnlich äußerte sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Nina Scheer. „Nach wie vor gilt, dass der Koalitionsvertrag eine Stromsteuersenkung sofort, für alle, auf das europäische Mindestmaß vorsieht“, sagte sie den Funke-Zeitungen. „Das sollte dann auch umgesetzt werden und kann durch die nun vorgesehenen Entlastungen bei den Netzentgelten nicht ersetzt, sondern nur ergänzt werden.“

Auch diese seien Programm, sagte Scheer. „Gerade für die Wärmewende wäre es kontraproduktiv, einseitig bei Gas zu entlasten, bei Strom aber nicht.“ Während die Stromsteuersenkung für Privatverbraucher bisher nicht kommen soll, will die Koalition Gaskunden durch eine Übernahme der Gasspeicherumlage entlasten.


Foto: Sepp Müller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rotes Kreuz kritisiert geringes Taschengeld bei Freiwilligendiensten

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DRK-Logistikzentrum (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat die Sätze beim Taschengeld für Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) und des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) als zu gering kritisiert.

Da die Einführung eines Pflichtdienstes mit „rechtlichen strukturellen und finanziellen Hürden“ verbunden sei, müsse man Freiwilligendienste stärken, sagte Hasselfeldt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Diese sind momentan nicht besonders attraktiv und angesichts eines Taschengelds von 150 bis 300 Euro im Monat oft nur eine Angelegenheit für Kinder von finanziell gut aufgestellten Eltern“, sagte Hasselfeldt.

Die Präsidentin des Roten Kreuzes forderte, dass sich die Höhe des Taschengeldes am Bafög-Satz orientieren solle. Zusätzliche Attraktivität könne man schaffen, indem man „zum Beispiel ein Deutschlandticket dazu bekommt und man könnte bundesweit identische Vorgaben machen, was die Anerkennung eines solchen Dienstes für Studienplätze angeht“.

Im Zuge der von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) geplanten Reform des freiwilligen Wehrdiensts plädierte Hasselfeldt für einen Hinweis auf den Freiwilligendienst. „Wenn Verteidigungsminister Pistorius jetzt alle 18-Jährigen anschreiben will, dann wünsche ich mir wenigstens einen Satz zum Freiwilligendienst.“

Freiwilligendienste seien nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Jugendlichen wichtig, sagte die DRK-Präsidentin. „Viele sind bereit, nach einem solchen Dienst eine Ausbildung im sozialen Bereich zu machen, können sich persönlich entwickeln – und viele arbeiten später auch ehrenamtlich.“


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Städtetag fürchtet Hängepartie bei Deutschlandticket-Finanzierung

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Bushaltestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städtetag hat vor einer „Hängepartie“ beim Deutschlandticket wegen einer unklaren Finanzierung für das kommende Jahr gewarnt. „Wenn das Regionalisierungsgesetz vom Bund und damit die Finanzierung des Deutschlandtickets so bleiben, stehen uns wieder Wochen und Monate des Bangens ins Haus“, sagte Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Seit der Einführung des Deutschlandticket stehe die Finanzierung des Tickets auf tönernen Füßen, so Schuchardt. „Die 1,5 Milliarden Euro, die Bund und Länder bisher jeweils pro Jahr zuschießen, decken zusammen mit den Ticketeinnahmen nicht die Kosten, die den Verkehrsträgern entstehen.“ Der tatsächliche Ausgleichsbedarf liege mindestens bei 3,6 Milliarden Euro pro Jahr.

„Das Ticket bleibt so erneut ein Provisorium“, kritisierte Schuchardt. Der Bund sage das Ticket zu, wolle aber für die Mehrkosten nicht aufkommen. Die Länder würden Mehraufwendungen ebenfalls ablehnen. Zudem seien im Haushaltsentwurf 2026 die Bundesmittel für das Deutschlandticket nicht berücksichtigt.

„Damit ist das Ticket auch für 2026 in keiner Weise gesichert“, sagte Schuchardt. Man wolle die „Erfolgsgeschichte Deutschlandticket“ fortschreiben, sagte er. „Aber es droht schon wieder eine Hängepartie mit Ansage.“

Der Städtetag fordert ein langfristiges Finanzierungsmodell für das Deutschlandticket. „Das muss die neue Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern liefern“, führt Schuchardt aus. Die Städte und ihre Verkehrsunternehmen bräuchten Planungssicherheit und endlich eine dauerhaft abgesicherte Finanzierung. „Dazu gehört auch ein verlässlicher Rahmen, die Einnahmen gerecht zu verteilen und die Defizite vollständig und zeitnah auszugleichen.“

Die Städte und Verkehrsunternehmen müssten sich genauso auf das Angebot verlassen können, wie die 14 Millionen Kunden, so Suchardt. Das sogenannte Regionalisierungsgesetz soll an diesem Mittwoch in das Bundeskabinett kommen.


Foto: Bushaltestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Jusos wollen mehr Umverteilung im Rentensystem

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Philipp Türmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Jungsozialisten in der SPD, Philipp Türmer, hat mit Blick auf die geplanten Beschlüsse zur Rentenpolitik am Mittwoch im Kabinett mehr Umverteilung im System gefordert. Nötig seien „höhere Löhne und die Einbeziehung aller Berufsgruppen, also auch Beamte, Bundestagsabgeordnete und Selbstständige, in die gesetzliche Rente“, sagte Türmer dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

Außerdem benötige man mehr Umverteilung und hohe Kapitalerträge müssten endlich einen Beitrag zur Sicherung der Altersvorsorge leisten. „Die durchschnittliche Rente liegt aktuell nur etwa 200 Euro oberhalb der Armutsgrenze“, kritisierte Türmer.

Die Sprecherin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, mahnte ebenfalls tiefergreifende Reformen an. „Weil sich niemand an eine echte Rentenreform traut, werden die Interessen der Großeltern gegen die ihrer Enkel ausgespielt“, sagte sie den Zeitungen. „Die Kosten des demografischen Wandels müssen aber nicht nur nach Alter, sondern nach Vermögen und Leistungsfähigkeit verteilt werden. Unsere Rentenpolitik ist kein Generationen- sondern ein Verteilungskonflikt.“

Die Rentenlücke müsse mit den privaten Milliardenvermögen in diesem Land geschlossen werden, so Nietzard. Geld sei genug vorhanden. Das Kabinett will das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens festsetzen und die Mütterrente ausweiten.


Foto: Philipp Türmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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