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Freitag, Dezember 2, 2022

Drei Millionen Euro Finanzierung für smarte Energieversorgung per App

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RABOT CHARGE denkt Energieversorgung neu: Das Startup hat einen KI-basierten Algorithmus entwickelt, der zeitlich planbare Stromverbräuche automatisiert optimiert im Hinblick auf aktuelle Strompreise an der Börse und vorhandene Ökostrom-Kapazitäten. Das Startup ermöglicht Nutzern, Stromkosten zu senken durch zeitliche Optimierung des Verbrauchs. Zeitgleich können Kunden den Anteil erneuerbarer Energiequellen an ihrem Stromverbrauch erhöhen sowie den Stromkonsum netzfreundlich gestalten.

Wer außerhalb von Spitzenzeiten Strom konsumiert oder wenn viel günstige Windenergie vorhanden ist, kann Geld sparen, denn das Startup gibt die dann günstigeren Strombörsenpreise an Kunden weiter. Mit seinem innovativen Ansatz zur Stromversorgung und zum Energiemanagement leistet RABOT CHARGE einen Beitrag zur Energiewende und sichert sich jetzt über drei Millionen Euro Seed-Finanzierung, Leadinvestor ist yabeo Impact.

RABOT CHARGE bietet auf individuelle Bedarfe angepasste Energieversorgung und variable Stromtarife, die per App buchbar und konfigurierbar sind.

Dank intelligenter Algorithmen werden planbare Stromverbräuche automatisiert so getimt, dass Nutzer von fallenden Börsenpreisen im Tagesverlauf profitieren können.

Insbesondere Betreiber von Elektroautos (EV), Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen profitieren, da sie den Großteil des Stromverbrauches zeitlich flexibel steuern können.

Die RABOT CHARGE App zeigt transparent Preisentwicklungen an der Strombörse sowie den aktuellen Anteil erneuerbarer Energien am Netzstrom, was einen nachhaltigeren Stromkonsum ermöglicht.

Bereits im April dieses Jahr sammelte das 2021 von Jan Rabe und Maximilian Both gegründete Hamburger Startup RABOT CHARGE in seiner Pre-Seed-Finanzierung eine Million Euro ein. Nun erhält das Unternehmen im Rahmen des ersten Closings der Seed-Finanzierung weitere zwei Millionen Euro Kapital. Angeführt wird die Runde vom Münchner Early Stage Investor yabeo Impact. Bestandsinvestoren, wie Arsago Ventures und ein Hamburger Family Office, beteiligten sich ebenfalls. In Kürze wird ein zweites Closing folgen und weiteres Kapital in die Kassen spülen.

Vor dem Hintergrund der Energiewende, steigendem Strombedarf und wachsenden Herausforderungen bei der Netzstabilität trifft das Startup mit seiner innovativen Energieversorgung und seinem intelligenten Energiemanagement den Nerv der Zeit. Das Unternehmen wird von einem sechsköpfigen Managementteam geführt, das über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Energiesektor verfügt und bereits erfolgreiche Ventures im Energiebereich aufgebaut hat.

Das frische Kapital wird RABOT CHARGE dazu verwenden, aktiv mit dem Vertrieb seiner Versorgungslösung und Stromtarife zu beginnen. Dabei fokussiert sich das Unternehmen insbesondere auf Betreiber von Elektroautos mit Heimladestation. Da Ladevorgänge zeitlich planbar sind, können sie besonders von den im Tagesverlauf schwankenden Strompreisen an der Börse profitieren. Besitzern von Wärmepumpen oder Konsumenten, die hohen Wert auf erneuerbare Energiequellen legen, bietet RABOT CHARGE ebenfalls geldwerte Vorteile. Außer Stromendkunden sollen künftig auch Unternehmen profitieren. Das Startup plant seine intelligente Technologie als White-Label-Lösung beispielsweise Herstellern von Elektroautos, Wallboxen und nachhaltiger Energietechnik bis hin zu Hausverwaltungen zur Verfügung zu stellen.

„Bisher haben Stromkonsumenten zum immer gleichen Fixpreis Strom bezogen. Eine Art Durchschnittspreis plus deutlicher Risikozuschläge klassischer Stromversorger. Wenn der Großteil des Stromverbrauchs aber so gesteuert werden kann, dass er dann erfolgt, wenn Börsenpreise unter dem Fixpreis-Niveau liegen, macht das alte Modell wenig Sinn. Durch variable Strompreise, wie wir sie bieten, können Verbraucher gezielt Niedrigpreisphasen an der Strombörse nutzen. Zeitgleich setzen wir Anreize für einen nachhaltigen und netzdienlichen Stromkonsum. Beispielsweise indem EVs bei geringer Stromnachfrage bzw. Netzauslastung geladen werden oder wenn gerade viel Strom aus Windkraft zur Verfügung steht“, erklärt der Gründer und Geschäftsführer Jan Rabe

Foto: Julia Schwendner // https://www.facebook.com/thisisjuliaphotography/

Quelle public performance

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