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StartStartupsSally startet in Köln: Die App, die Kleidung ein zweites Leben schenkt

Sally startet in Köln: Die App, die Kleidung ein zweites Leben schenkt

Kölner Start-up Sacred Valley Tech startet KI-Tauschplattform Sally für ungetragene Kleidung

KÖLN, 21.07.2026 – Ab heute ist Sally in Köln offiziell für alle verfügbar. Die App des Kölner Start-ups Sacred Valley Tech ermöglicht es, ungetragene Kleidung unkompliziert mit Menschen in der eigenen Nachbarschaft zu tauschen – ohne Versand, ohne Verhandeln. Der Download ist ab sofort im App Store möglich, eine Android-Version folgt in Kürze.

Kleidung einfach tauschen – ohne Versand und ohne Verhandeln

Statt Kleidungsstücke ungenutzt im Schrank liegen zu lassen oder im Restmüll zu entsorgen, legen Nutzer:innen sie in einen gemeinsamen digitalen Kleiderpool. Drei Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln genügen – eine KI erstellt daraus automatisch eine passende Beschreibung. Wer in der Nähe wohnt, entdeckt das Teil im Pool und holt es ab; Ort und Zeitpunkt der Übergabe stimmt die App direkt ab, ganz ohne Chatverlauf. Sobald ein Kleidungsstück abgeholt wurde, erhält die abgebende Person einen Swap-Credit, den sie jederzeit gegen ein anderes Teil aus dem Pool eintauschen kann.

Kostenfreier Einstieg mit Swap-Credits

Der erste Monat ist kostenlos und enthält zwei Swap-Credits zum Einstieg. Danach kostet die Mitgliedschaft 29,90 Euro im Jahr – umgerechnet weniger als 2,50 Euro im Monat. Zahlungsdaten sind für die Anmeldung nicht erforderlich.

CO₂-Einsparung durch zirkuläre Mode

Nach Berechnungen von Sacred Valley Tech auf Basis der EU-PEFCR-Methodik und einer Verdrängungsrate von 64,6 Prozent (WRAP, 2025) spart ein getauschtes Kleidungsstück im Schnitt rund 8 Kilogramm CO₂-Äquivalente gegenüber einem Neukauf. Die Berechnungsmethode veröffentlicht das Unternehmen auf getsally.eu/co2-methodik.

Gründer setzt auf Kreislaufwirtschaft

„Es gibt bereits genug Kleidung auf der Welt. Wir müssen sie nur wieder in Bewegung bringen.“

Paolo Coda, Mitgründer und CEO von Sacred Valley Tech. Bevor er das Unternehmen mitgründete, arbeitete Coda in italienischen Textilfabriken und sah dort das Ausmaß industrieller Überproduktion aus erster Hand – eine Erfahrung, die die Gründungsidee von Sally entscheidend geprägt hat.

Sally soll zur All-in-One-Plattform werden

Zum Start liegt der Fokus auf dem Tausch-Feature. Sacred Valley Tech versteht Sally langfristig als All-in-One-Plattform für zirkuläre Mode: Verkaufen, Reparieren, Spenden und Upcyceln sollen in den kommenden Monaten folgen. Im heutigen Markt für Kreislaufmode sind entsprechende Angebote meist fragmentiert – Tauschbörsen, Altkleidercontainer, Reparaturwerkstätten und Recyclinghöfe funktionieren in der Regel getrennt voneinander. Sally will diese Wege erstmals in einer Anwendung zusammenführen.

Start in Köln als Grundlage für die Expansion

Der Start erfolgt bewusst zuerst in Köln: Sacred Valley Tech hat die App gemeinsam mit lokalen Beta-Nutzer:innen entwickelt und getestet, bevor sie nun für die ganze Stadt geöffnet wird. Langfristig plant das Unternehmen, Sally deutschlandweit zu etablieren und erste Markenpartnerschaften für die Kreislaufwirtschaft aufzubauen.

Bildcredits Sacred Valley Tech UG (haftungsbeschränkt)

Quelle Sacred Valley Tech UG (haftungsbeschränkt)

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