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DMEXCO-Umfrage: Mehrheit der Marketeers sieht Nachholbedarf bei Prompting-Skills

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DMEXCO-Umfrage: Über die Hälfte der Marketeers sieht noch Nachholbedarf bei eigenen Prompting-Skills

Trendthema KI: Noch klafft eine Lücke zwischen theoretischer Diskussion und tatsächlicher Nutzung, auch in der Marketing-/Kommunikationsbranche. Diese Diskrepanz offenbart eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Civey im Auftrag der DMEXCO: Demnach nutzt aktuell rund jede dritte Fachkraft in der Marketing- und Kommunikationsbranche (37 Prozent) in ihrem beruflichen Alltag KI-Programme wie ChatGPT. Von den 18- bis 29-Jährigen nutzt sie ein Großteil der Befragten dieser Altersgruppe (60,3 Prozent), bei den 30- bis 39-jährigen Fachkräften sind es knapp 41 Prozent (s. Chart 1b).

Erst ein Viertel bewertet eigene Prompting-Kenntnisse gut

Die Branche schreitet in kleinen Schritten in die KI-Zukunft: Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) schätzt ihr Wissen in Sachen Prompting als schlecht bzw. sogar sehr schlecht ein (circa 22 Prozent). Etwa genauso viele sind unentschlossen, aber immerhin jede:r Vierte sieht sich als gute:n Prompter:in. Das Prädikat „Sehr gut” vergeben drei Prozent aller Befragten für ihr eigenes Prompting-Wissen.

„Die Befragung macht deutlich, dass wir schnell ins Doing kommen müssen. Dies geht nur über Inspiration, Ausprobieren und Weiterbildung. Genau hier setzen wir mit der DMEXCO an. Wir werden Möglichkeiten und Chancen diskutieren, Best Practices zeigen und praktisches Wissen zu KI im Marketing vermitteln“, erklärt Verena Gründel, Brand & Communications Director und Gastgeberin der DMEXCO. „Schließlich wissen wir inzwischen alle: Wir werden nicht durch KI ersetzt, sondern durch jemanden, der sie besser anwenden kann als wir.”

Qualität der Datenbasis und der Ergebnisse als größte Herausforderungen

Häufig stößt KI in der Branche noch auf breite Skepsis: Für die relative Mehrheit der Befragten (46,1 Prozent) stellt die Qualität der Datenbasis die größte Hürde dar. Mit Blick auf die Altersstruktur (s. Chart 3b) bereitet das mit knapp 71 Prozent vor allem den 50- bis 64-Jährigen Sorgen. Im Gegensatz dazu stuft die jüngste Fraktion (zwischen 18 und 29 Jahren) insbesondere die Qualität der Ergebnisse und ihre Kenntnisse zu Prompting (mit jeweils knapp 70 Prozent) als größte Probleme ein. Für die Gesamtheit der Befragten stehen Datenschutz und Sicherheitsbedenken an dritter Stelle der Herausforderungen. Hier machen mit knapp 84 Prozent die 30- bis 39-Jährigen den entscheidenden Anteil aus.

Datenschutz scheint unter Frauen ein größeres Thema zu sein als unter Männern (s. Chart 3c): Etwa 60 Prozent der weiblichen Befragten sehen diesen Teilbereich als die größte Herausforderung ein, bei den Männern ist es hingegen nur jeder Fünfte. Die Kosten sowie die Veränderung der Jobprofile durch KI bereiten beiden Geschlechtern weniger Sorgen: Sie landen auf den beiden hintersten Rängen.

KI wird vor allem für Texterstellung und -optimierung verwendet

Am häufigsten, so zeigt die Civey-Umfrage, nutzen Marketingfachleute KI für das Verfassen und Optimieren von Nachrichten und Texten. Auf Platz zwei folgen Übersetzungen mit einem Anteil von 42 Prozent. Hier fällt besonders die Geschlechterverteilung auf (s. Chart 4b): Während 58,3 Prozent der Männer sprachliche Unterstützung bei KI suchen, sind es bei den Frauen weniger als ein Drittel (27,1 Prozent). Große Unterschiede zeigen sich auch im Bereich der Bilderstellung: Jeder vierte männliche Marketer macht sich hier KI zu Nutze, bei den weiblichen Vertreterinnen der Branche nur circa ein Prozent.

Am beliebtesten ist KI im Berufsalltag übrigens in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen: 54,4 Prozent geben an, KI-Tools mehrmals die Woche zu verwenden.

Demnach sind bisher eine Vielzahl von möglichen Einsatzgebieten, wie beispielsweise die Erstellung von Präsentationen und Videos, hintenangestellt. Die DMEXCO liefert im Rahmen von Vorträgen und Masterclasses wertvolle Einblicke und praxisnahe Beispiele zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Marketing von Expert:innen, damit Marketeers ihr Einsatzportfolio gezielt erweitern können.

„Das Motto der diesjährigen DMEXCO – ‚Prompting the Future‘ – unterstreicht zum einen die Relevanz von Künstlicher Intelligenz. Zum anderen ist es auch unser Selbstverständnis, die Zukunft unserer Branche darüber hinaus zu gestalten. Die Befragung zeigt, wo wir als Plattform im September entscheidende Impulse setzen und Orientierung geben können“, unterstreicht Dirk Freytag, Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., ideeller und fachlicher Träger der DMEXCO.

Zur Umfrage

Das Marktforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag der DMEXCO zwischen dem 27. März und dem 26. April 2024 insgesamt 500 Fachkräfte in Marketing und Werbung online befragt. Für Detailfragen lag die Stichprobe bei 104 Fachkräften aus der Branche.

Einen Deep Dive in die Ergebnisse erhältst du auch in unserem Whitepaper.

Bild Verena Gründel, Brand & Communications Director, DMEXCO © Stephan Sahm

Quelle Koelnmesse GmbH

Mareen Eichinger über KI in der Marketingwelt

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mareen eichinger

KI ist wie ein Barista, der genau weiß, wann du montags einen doppelten Espresso brauchst – Mareen Eichinger über KI in der Marketingwelt

die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) im Marketing und der PR ist nicht nur ein Trend, sondern eine Revolution, die die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden kommunizieren, grundlegend verändert. Kommunikationsexpertin Mareen Eichinger beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv mit den Potenzialen der KI in der Markenkommunikation.

In diesem Interview gibt sie Einblicke in die transformative Kraft der KI und wie diese Kommunikationsstrategien personalisiert, Routineaufgaben automatisiert und damit mehr Raum für kreative und strategische Tätigkeiten schafft. Die Inhaberin einer Agentur für PR und digitale Kommunikation teilt ihre Begeisterung über die Möglichkeiten, die KI bietet und diskutiert die damit verbundenen Herausforderungen sowie ethischen Aspekte und welche Szenarien sie für die Zukunft der Kommunikationsbranche sieht.

Mareen, du beschäftigst dich seit längerem mit dem Thema „Künstliche Intelligenz“ im Marketing oder der Kommunikation. Mittlerweile können die meisten Menschen etwas mit dem Begriff anfangen. Kannst du uns dennoch kurz zusammenfassen, was dich besonders begeistert?

Mareen Eichinger: Künstliche Intelligenz ist für mich wie ein Barista, der nicht nur deinen Kaffee kennt, sondern auch weiß, dass du montags einen doppelten Espresso brauchst. Sie bietet die Möglichkeit, Marketing auf eine neue, personalisierte Ebene zu heben, indem sie riesige Datenmengen in Echtzeit analysiert und daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnt. Dadurch können Kampagnen viel zielgerichteter und personalisierter gestaltet werden, was die Kundenbindung und -zufriedenheit enorm steigert. Besonders spannend finde ich auch die Möglichkeiten der Automatisierung von Routineaufgaben, die uns mehr Raum für kreative und strategische Tätigkeiten gibt.

Inwiefern kann diese neue Technologie speziell im Marketing und in der Kommunikation genutzt werden?

Mareen Eichinger: Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Marketing und Kommunikation auf vielfältige Weise zu revolutionieren. Beispielsweise können Chatbots rund um die Uhr Kundenanfragen beantworten und damit die Kundenzufriedenheit erhöhen. Personalisierte E-Mail-Kampagnen, die auf dem Verhalten und den Vorlieben der Kunden basieren, können durch KI optimiert werden. Zudem ermöglicht KI detaillierte Datenanalysen, die uns helfen, das Kundenverhalten besser zu verstehen und gezielte Marketing- und Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Ein weiteres spannendes Feld ist die Nutzung von KI für die Content-Erstellung, wo Texte und Bilder automatisiert und dennoch personalisiert erstellt werden können.

Bei all den Vorteilen gibt es häufig auch Bedenken, wie sich die Aufgaben in Marketingtätigkeiten verändern können. Hast du Angst, dass die KI dir irgendwann deinen Job streitig macht?

Mareen Eichinger: Angst habe ich nicht, vielmehr sehe ich KI als wertvolles Werkzeug, das uns unterstützt und entlastet. Eigentlich bin ich ziemlich erleichtert, dass ich jetzt jemanden habe, der die ganzen langweiligen Aufgaben übernimmt, ohne sich zu beschweren. Natürlich wird sich das Aufgabenfeld verändern, aber das eröffnet auch neue Chancen. KI kann repetitive und zeitaufwändige Aufgaben übernehmen, sodass wir uns auf kreative und strategische Aspekte konzentrieren können, die menschliche Expertise erfordern. Es geht darum, KI als Ergänzung zu betrachten, die unsere Arbeit effizienter macht, ohne die menschliche Kreativität und das persönliche Engagement zu ersetzen.

Stichwort Zukunft: Hast du Tipps, die du jungen Menschen geben möchtest, die sich aktuell in einer Berufsfindungsphase befinden? Sollten sich alle mit dem Thema der „Künstlichen Intelligenz“ beschäftigen?

Mareen Eichinger: Absolut, junge Menschen sollten sich definitiv mit dem Thema KI auseinandersetzen. Ich denke dabei oft an meine eigenen Kinder, die 7 und 9 Jahre alt sind, Teil der Generation Alpha. Die Welt, in die sie hineinwachsen, wird stark von KI geprägt sein. Es ist wichtig, technisches Wissen zu erwerben und die Funktionsweise von KI zu verstehen. Aber genauso wichtig sind Soft Skills wie Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und kritisches Denken, da diese in einer automatisierten Welt immer wertvoller werden.

Flexibilität und kontinuierliches Lernen sind entscheidend, um in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Zudem rate ich, praktische Erfahrungen zu sammeln, sei es durch Praktika oder eigene Projekte, um die theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Das wird ihnen helfen, sich in der dynamischen Arbeitswelt von morgen zu behaupten.

Was ist dein liebstes Zukunftsszenario, wie Marketing und Kommunikation in 20 Jahren aussehen könnten?

Mareen Eichinger: Hätte jemand vor 20 Jahren gedacht, dass wir heute mit KI arbeiten? Wahrscheinlich nicht. Es ist schwierig, für so einen langen Zeitraum ein präzises Szenario zu erstellen, aber stellen wir uns vor, Marketing und Kommunikation werden durch fortschrittliche KI noch personalisierter und effizienter. Technologien wie Virtual und Augmented Reality könnten uns ermöglichen, immersive und authentische Erlebnisse für unsere Zielgruppen zu schaffen.

Ich hoffe, dass wir ethische Standards und Datenschutz weiterhin hochhalten, sodass Technologie zum Wohl der Menschen eingesetzt wird. Eine idealisierte Zukunft wäre eine, in der Technologie uns hilft, enger und effektiver mit unseren Kunden zu kommunizieren und dabei ihre Bedürfnisse und Wünsche besser zu verstehen und zu erfüllen. Kurz gesagt, die perfekte Mischung aus High-Tech und menschlicher Wärme.

Welche konkreten Beispiele kannst du nennen, bei denen Künstliche Intelligenz bereits erfolgreich im Marketing eingesetzt wird?

Mareen Eichinger: Ein gutes Beispiel ist die Nutzung von KI in Streamingdiensten wie Spotify und Netflix. Diese Dienste bieten personalisierte Empfehlungen basierend auf dem Nutzerverhalten – sie wissen genau, wann du in der Stimmung für einen spannenden Thriller oder für entspannende Musik bist. Auch im Kundenservice sehen wir viele erfolgreiche Anwendungen. Chatbots, die häufig gestellte Fragen beantworten und einfache Anliegen sofort bearbeiten können, sind inzwischen gang und gäbe. Zudem wird KI in der datengetriebenen Marketinganalyse eingesetzt, um das Kundenverhalten vorherzusagen und entsprechend angepasste Marketingstrategien zu entwickeln. Es ist, als hätten wir einen Marketing-Guru, der rund um die Uhr arbeitet, nie schläft und immer die richtigen Entscheidungen trifft.

Ein weiteres Beispiel ist die Personalisierung von E-Commerce-Websites. Amazon nutzt KI, um Produktvorschläge zu machen, die auf den bisherigen Käufen und dem Browsing-Verhalten der Nutzer basieren. Auch die Modebranche setzt KI ein, um personalisierte Styling-Empfehlungen zu geben, wie bei Zalando und H&M.

Wie schätzt du die ethischen Aspekte und Herausforderungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Marketing ein?

Mareen Eichinger: Die ethischen Aspekte sind enorm wichtig und dürfen nicht vernachlässigt werden. Datenschutz und die transparente Nutzung von Daten müssen stets gewährleistet sein. Es ist entscheidend, dass Unternehmen verantwortungsbewusst mit KI umgehen und klare Richtlinien für deren Einsatz entwickeln. Es gibt auch Herausforderungen im Bereich der Diskriminierung und Verzerrungen in den Algorithmen, die unbedingt adressiert werden müssen. Eine transparente und ethische Nutzung von KI ist notwendig, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten.

Wir müssen sicherstellen, dass KI-Systeme fair und unvoreingenommen sind und regelmäßig überprüft und angepasst werden, um Verzerrungen zu minimieren. Darüber hinaus ist es wichtig, die Auswirkungen von KI auf die Arbeitsplätze zu berücksichtigen und Strategien zu entwickeln, um die betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen und weiterzubilden. Letztlich sollte die Einführung von KI im Marketing darauf abzielen, sowohl den Unternehmen als auch den Kunden zu dienen, indem sie zu mehr Effizienz und einer besseren Nutzererfahrung beiträgt, ohne die ethischen Grundsätze zu verletzen.

Welche neuen Fähigkeiten und Qualifikationen sollten Marketer und PR-Fachleute deiner Meinung nach entwickeln, um in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Branche erfolgreich zu sein?

Mareen Eichinger: Für Marketer und PR-Fachleute ist es entscheidend, tiefgehende technische und analytische Fähigkeiten zu entwickeln, um KI-Technologien und die daraus resultierenden Datenmengen effektiv zu nutzen. Programmierkenntnisse sind vorteilhaft, um technische und Marketingstrategien zu verbinden. Kreatives und strategisches Denken bleibt jedoch essentiell, da KI keine neuen Konzepte kreieren kann. Kommunikationsfähigkeit und ethisches Bewusstsein sind ebenso wichtig, um KI verantwortungsbewusst einzusetzen und menschliche Aspekte in der Marketing- und PR-Arbeit zu erhalten.

Gibt es Projekte oder Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz im Marketing oder in der PR, die du persönlich besonders spannend oder vielversprechend findest?

Mareen Eichinger: Ich finde es besonders spannend, wie Künstliche Intelligenz die Segmentierung und Zielgruppenanalyse revolutioniert. Durch fortschrittliche Algorithmen können Marketingspezialisten jetzt viel spezifischere Zielgruppen identifizieren und personalisierte Kampagnen mit hoher Präzision ausführen. Ein weiteres faszinierendes Projekt ist der Einsatz von KI in der Echtzeit-Interaktion mit Kunden über soziale Medien, wodurch Marken auf Anfragen oder Kommentare sofort reagieren können, was die Kundenerfahrung erheblich verbessert.

In der PR finde ich den Einsatz von KI für die Krisenüberwachung und -reaktion besonders wichtig. KI-Systeme können helfen, potenzielle Krisen durch die Analyse von Stimmungen und Trends in den Medien und sozialen Netzwerken frühzeitig zu erkennen und schnelle Reaktionen zu ermöglichen, um den Schaden zu minimieren. Diese Entwicklungen zeigen, wie KI nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch zu tieferen und wertvolleren Kundenbeziehungen führt.

Bild Foto-Credits: Vanessa Seifert

Quelle macheete | Büro für PR & Digitales

Mein Führungsmotto: Begeistern, befähigen und begleiten!

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stephanie volle

Stephanie Volle ist Geschäftsbereichsleiterin für das Firmenkundengeschäft bei der Finanz Informatik (FI), dem Digitalisierungspartner der Sparkassen-Finanzgruppe, und blickt auf eine erfolgreiche Management-Karriere in der Technologiebranche zurück.

Im herCAREER-Interview mit Chefredakteurin Julia Hägele spricht sie über ihren Weg von der jungen Software-Entwicklerin bis hin zur kreativen Führungskraft mit innovativen Ansätzen für Team-Kultur, Arbeitsmodelle und Zusammenarbeit. Als aktive Unterstützerin von #WomenInTech teilt sie ihre wichtigsten Learnings und erklärt, warum mehr Frauen den Einstieg in eine technologienahe Karriere wagen sollten.

„Es ist wichtig, sich komplett von Geschlechterstereotypen zu verabschieden und wirklich früh damit anzufangen, spielerische Berührungspunkte mit Technologie zu schaffen.“

herCAREER: Stephanie, weißt du noch, wann deine Leidenschaft für technische Themen entstanden ist?

Stephanie Volle: Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich im Alter von fünf Jahren meinen ersten Kassettenrecorder bekam. Mein allererster Impuls war, das Innenleben freizulegen – noch bevor ich auf die Idee kam, eine Kassette darin abzuspielen. Eine gewisse Veranlagung gab es also schon recht früh. Richtig gepackt hat mich die Faszination für Technologie spätestens mit dem Einzug des ersten PCs bei uns zuhause. Ich war damals 10 Jahre alt und die Interaktion mit einem Computer beschränkte sich im Wesentlichen auf das Eintippen von MS-DOS-Befehlen. Computerspiele waren bei weitem nicht so sexy wie heute – grafische Benutzeroberflächen und das Internet kamen erst später. Heute würde man es als Einschränkung sehen – früher kannte man nichts anderes und ich war absolut begeistert davon, welche Möglichkeiten für alle Menschen in dieser Technologie steckten.

herCAREER: Hat diese Begeisterung für Technik auch deine Ausbildung und Berufswahl beeinflusst?

Stephanie Volle: Mit Sicherheit! Dazu kam, dass mir in der Schule Naturwissenschaften leichtfielen und mir einfach großen Spaß machten. In der zehnten Klasse habe ich mit zwei Mitschülerinnen aktiv dafür gekämpft, Mathematik und Physik als Leistungskurse belegen zu können. Diese wurden an meiner Schule für unseren Jahrgang mangels Interesses gar nicht angeboten.

Wir fanden dann eine Sonderlösung: Wir durften unsere Wunsch-Leistungskurse an einer Kooperationsschule belegen. Für die Zeit nach dem Abi habe ich gezielt nach einer Ausbildung Ausschau gehalten, die idealerweise Naturwissenschaft, IT und vor allem Praxisbezug kombiniert. Daher war ich auch Feuer und Flamme, als ich von der Ausbildung zur mathematisch-technischen Assistentin hörte. Das war einer der ersten nicht-akademischen Ausbildungsberufe in der Datenverarbeitung. Seit 2007 heißt dieser Beruf mathematisch-technische(r) Software-Entwickler(in).

herCAREER: Statt Studium also direkt in die Praxis. War dein Ausbildungsunternehmen damals auch schon dein heutiger Arbeitgeber Finanz Informatik?

Stephanie Volle: Nein, die Ausbildung habe ich zunächst bei der Ruhrgas AG in Essen absolviert – dem heutigen Energieversorger E.ON. Erst danach bin ich bei der Finanz Informatik bzw. einem Vorgängerunternehmen als Software-Entwicklerin gestartet. Meine ersten Eindrücke dort waren wahrscheinlich typisch für ein IT-Unternehmen Ende der neunziger Jahre. Natürlich waren Männer in den Führungspositionen, den Gremien und sonstigen Entscheidungsrunden in der Überzahl, obwohl der Frauenanteil damals immerhin schon bei knapp 30 Prozent lag.

Dass die Mehrzahl meiner Kolleg:innen und Vorgesetzten Männer waren, hat mich damals nie gestört oder von etwas abgehalten. Ich hatte zwischendurch eine weibliche Führungskraft, die richtig gut war. Aber ich fand auch meine männlichen Rollenvorbilder echt toll. Sie haben mich gezielt mit Herausforderungen gepusht. Aber genauso auch bitter-ehrlich „auf den Pott gesetzt“, wenn es nötig war. Diese direkte, ehrliche Art von Feedback und Förderung hat bereits in den ersten Berufsjahren unheimlich viel für meine Weiterentwicklung gebracht.

Davon habe ich wahrscheinlich viel in meinen eigenen Führungsstil übernommen. Und um ehrlich zu sein: Auch heute, über 25 Jahre später, knabbern wir noch an der 30-Prozent-Marke! Nur gibt es inzwischen mehr Frauen in Fachkarrieren und Führungspositionen. Es wird viel dafür getan, dass mehr Geschlechterparität in der Führungsriege herrscht.

herCAREER: Stichwort Führung: Wie wurde aus der jungen Software-Entwicklerin die Führungskraft und Managerin von heute?

Stephanie Volle: Ich habe ziemlich schnell meine Leidenschaft für das Projektmanagement und die Projektleitung entdeckt. Ich war zum ersten Mal für mehr als meine eigene Arbeit verantwortlich. Mein ausgeprägter Pragmatismus war hier sehr wertvoll und hilfreich, denn IT-Projekte stehen meistens unter ziemlichem Zeit-, Kosten- und Qualitätsdruck und erfordern schnelles Reagieren. Mit Mitte 30 bekam ich das Angebot, als Abteilungsleiterin ein großes Team von fast 40 Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Rollen und Skills zu übernehmen. Eine tolle Chance – vor allem aber auch ein Aha-Erlebnis für mich, wie Karriere in Unternehmen funktioniert. Viele stellen sich eine Führungslaufbahn wie einen detaillierten Fahrplan vor, bei dem man nacheinander genau definierte Stationen durchläuft.

In Wirklichkeit ergeben sich die nächsten Karriereschritte häufig aus der aktuellen Situation heraus und sind daher nicht zwingend planbar oder vorhersagbar, z.B. wenn im Unternehmen umstrukturiert oder eine Führungsposition frei oder zusätzlich benötigt wird. Wann und wo das passiert, kannst du meist nicht beeinflussen. Du kannst allerdings Bereitschaft signalisieren, dass du eine neue Herausforderung suchst, und dann den Mut haben, diese anzunehmen.

herCAREER: Welche beruflichen Chancen haben denn deinen Karriereweg geformt?

Stephanie Volle: Ein gutes Beispiel dafür war mein Schritt von der Abteilungs- zur Bereichsleitung. Diese Stufe der Karriereleiter hatte ich noch gar nicht geplant, als ich eines Tages von einer Kollegin gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, kommissarisch als Elternzeitvertretung ihren Bereich zu übernehmen. Die Idee hat mich gepackt und ich war sofort dabei! Auch wenn es für mich erst mal eine Hürde und ein Risiko gab.

Denn ich musste meine alte Position ohne Rückkehr-Option aufgeben und bekam auch keine Garantie dafür, wie es nach der Vertretung mit mir weitergeht. Aber so ist das manchmal und dann heißt es: Positiv denken und irgendwo entsteht immer ein neuer Weg! Daher habe ich mich natürlich drauf eingelassen und meine Entscheidung nicht bereut – ganz im Gegenteil!

Zum Ende der kommissarischen Bereichsleitung zeichnete sich ab, dass es neue Bereiche in der Anwendungsentwicklung geben sollte, und damit gab es die nächste Chance: Ich bekam das Angebot für die Leitung meines eigenen Bereichs. Allerdings mit einer Herausforderung: Den Bereich gab es so noch nicht und er musste erst komplett neu aufgebaut werden: aus 80% neuen Kolleg:innen von „außen“ und aus 20% erfahrenen internen Kolleg:innen. Das hieß Onboarding für die Neuen, Zusammenwachsen und gegenseitiges Wertschätzen als Team – eine Mega-Herausforderung!

Diese Erfahrung gab mir noch mal einen viel besseren Blickwinkel auf das, worauf es bei Führungsverantwortung wirklich ankommt. Wenn ein Team lange besteht und gut eingespielt ist, sind Rolle und Beitrag der Führungskraft nicht immer offensichtlich, denn alles scheint auch von allein zu funktionieren. Wenn es aber darum geht, ein völlig neues Team zu formen und zur Zusammenarbeit zu befähigen, bist du als Führungskraft voll gefordert.

Diese Zeit hat meinen Führungsstil klar bereichert und mich auch persönlich noch mal geprägt, denn ich habe auch sehr viel von den jüngeren Kolleg:innen gelernt – gerade was mein Selbstbewusstsein angeht. Wie zum Beispiel direkt mein Ziel zu äußern, im nächsten Jahr Geschäftebereichsleiterin zu werden. Was dann auch Wirklichkeit geworden ist.

herCAREER: Was kann aus deiner Sicht dazu beitragen, mehr Frauen für eine #WomenInTech-Karriere zu begeistern?

Stephanie Volle: Es ist wichtig, sich komplett von Geschlechterstereotypen zu verabschieden und wirklich früh damit anzufangen, spielerische Berührungspunkte mit Technologie zu schaffen. Dadurch kann man die Neugier, die alle Kinder von Natur aus haben, schon früh in diese Richtung öffnen. In der Schule sollte die Technik- und Informatikbildung von Anfang an ein Begleiter sein – genau wie die Hauptfächer.

Wenn man überlegt, welche Bedeutung Digitalisierung später in allen Lebensbereichen hat, ist es verrückt, dass entsprechende Schulfächer erst relativ spät und teilweise nur als Wahlfach angeboten werden. Daneben glaube ich auch, dass weibliche Rollenvorbilder sehr wichtig sind. Ich persönlich hatte verhältnismäßig wenig solcher Role Models. Für viele Mädchen und junge Frauen kann solch eine vielfältige Repräsentanz von #WomenInTech aber genau die entscheidende Inspiration und Ermutigung sein, um zu sagen: „Das kann ich auch!“

Daneben ist ein gutes Netzwerk erforderlich, auf das man immer wieder zurückgreifen kann. Netzwerke können echte Booster sein – intellektuell, persönlich, zur Reflexion und auch für den nächsten Karriereschritt. Daher sollte man jede Gelegenheit dazu nutzen, seine Kontakte proaktiv auszubauen. Und letztlich braucht es natürlich auch unterstützende Rahmenbedingungen im Unternehmen.

Denn auch in Zukunft werden die Frauen weiterhin die Kinder bekommen und brauchen in ihren Arbeitsmodellen besondere Flexibilität, um Familie und Karriere zu vereinbaren, wenn sie es sich wünschen. Gleichzeitig braucht es Modelle, die Auszeiten und Teilzeitarbeit von Partner:innen unterstützen, wenn diese Care-Arbeit übernehmen wollen, um ihren Frauen den weiteren Karriereweg zu ermöglichen.

herCAREER: Du beschreibst dich selbst als „Kreativkopf“ – wieso ist Kreativität in Sachen Innovation so wichtig?

Von der FI als Digitalisierungspartner der Sparkassen wird erwartet, dass wir unsere technischen Lösungen kontinuierlich hinterfragen und innovativ für eine sich ständig verändernde Welt weiterentwickeln. Um diese Innovation auch in unseren Teams zu leben, braucht es oft kreatives Denken, Experimentierfreude und Risikobereitschaft. Ansonsten bleibt Innovation eine leere Worthülse. Wir Führungskräfte müssen als Enabler fungieren und einen Fokus auf das Empowerment der Mitarbeiter:innen legen. Daher lebe ich mein Führungsmotto: die 3 B’s – begeistern, befähigen und begleiten.

Wichtiger Teil meiner Rolle ist es, die Kolleg:innen zu ermutigen, einfach mal neue Dinge auszuprobieren oder Dinge anders zu machen, als wir es bisher gewohnt sind. Und dabei versuchen zu erkennen, was ihnen fehlt und wie sie bestmöglich unterstützt werden können. Eine andere wichtige Führungsaufgabe ist es, eine bestmögliche Umgebung und kreative Räume zu schaffen, in denen sich Mitarbeiter:innen entfalten können und in denen Platz für Austausch ist.

herCAREER: Wie kann man solche Räume für Kreativität in einem routinierten Alltag schaffen?

Stephanie Volle: Das ist nicht immer einfach, denn es erfordert schon bewusste Bemühungen und Strategien. Es geht darum, Routinen zu durchbrechen und den Geist für neue Ideen und Inspirationen zu öffnen. Für kreative Sessions muss man Zeit einplanen, sonst ist der Kalender voll. Man muss sich für kurze Zeit aus dem System rausnehmen, um am System arbeiten zu können. Man muss Perspektivwechsel nicht nur zulassen, sondern auch gezielt fördern. Wir nutzen verschiedene Kreativitätstechniken, wie z.B. die „Sechs Denkhüte“.

Solche Tools helfen dabei, eine Problemstellung aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und so neue Ideen und Lösungen zu generieren. Dazu gehört auch, sich bewusst mal in die (andere) Meinung der Kolleg:innen hineinzuversetzen und offen für deren Ideen zu sein. Also weg von „Wer hat den besten Vorschlag“ hin zu „Das Beste aus allen Ideen rausholen“.

herCAREER: Der Generationswechsel ist für euch ein großes Thema. Wie förderst du als Führungskraft den Wissensaustausch zwischen Jung und Alt?

Stephanie Volle: Mein Werkzeugkasten hat sich auch in diesem Thema gut gefüllt. Neben der #denkBar – einem echten Raum nicht weit von den Büros für mehr Kreativität und Austausch – haben die Kolleg:innen damals zum Onboarden der vielen neuen Mitarbeitenden das Format #AustauschBar geschaffen, in dem genau dieser Wissenstransfer stattfindet. Das sind regelmäßig stattfindende Meetings, bei denen erfahrene Mitarbeitende jüngere Kolleg:innen unterstützen und ihr Wissen weitergeben können.

Gleichzeitig hilft das Format den erfahrenen Kolleg:innen dabei, die Perspektiven der jüngeren besser zu verstehen und sich auf deren Vorschläge und Lösungswege einzulassen – auch wenn diese von den bewährten eigenen Strategien abweichen. Aber auch unsere Starter-Sets im Wiki, die die erfahrenen Kolleg:innen erstellt haben und weiter pflegen, tragen dazu bei, dass sich neue Kolleg:innen selbständig in unsere Programmierstandards, Tools oder die Projektarbeit einarbeiten können. Ich selbst nutze regelmäßig Lunchtermine, Coffee-Talks und Jour fixes zum Sparring mit neuen Kolleg:innen in unserem Geschäftsbereich, aber auch organisationsübergreifend.

Außerdem organisieren wir gerade ein neues Programm namens #Skillup, bei dem Mitarbeitende ihr Fachwissen teilen und voneinander lernen können. Seit ca. 12 Jahren gibt es in der Finanz Informatik auch das Netzwerk „FiF – Frauen in Führung“. Hier findet übergreifender Austausch zu #FemaleLeadership-Themen in einem internen Netzwerk statt – mittlerweile auch erweitert um die Impulse unserer Trainees und demnächst unter Einbindung unserer Mitarbeiterinnen in der Fachlaufbahn. Ein weiteres schönes Beispiel für ein hierarchie- und generationsübergreifendes Format speziell zum Thema Kultur und Zusammenarbeit ist das offene Team „People & Culture“, welches aktuell von meiner Kollegin Tabitha Kleine und mir vorangebracht wird und ursprünglich aus einem Ressort-Event unserer Geschäftsführerin Julia Koch entstanden ist.

In diesem Team versuchen wir gemeinsam mit HR für aktuelle Themen, die für uns wichtig und zukunftsweisend sind, Lösungsideen zu entwickeln und diese auch in die Umsetzung zu bringen. Da funktioniert der Austausch zwischen Jung und Erfahren super und ist besonders wichtig für die verschiedenen Perspektiven, die unter anderem durch unterschiedlich lange Betriebszugehörigkeit entstehen.

Aber egal, in welchem Format der Austausch zwischen Jung und Erfahren stattfindet: Es geht nicht darum, alte Wege zu verwerfen, sondern darum, zusätzlich neue und häufig auch ungewohnte Pfade zum Ziel zu erkunden. Wenn ich in meinen Geschäftsbereich schaue, dann bin ich echt stolz darauf, wie die Kolleg:innen miteinander arbeiten und was sie alles leisten. Spürbare Veränderung entsteht häufig schon dann, wenn vormals getrennt arbeitende Teams an den richtigen Stellen zusammengebracht werden. Als Führungskraft verstehe ich mich nach innen auch wie der Kit in den Fugen.

herCAREER: Wenn du auf deine bisherige Karriere blickst: Welche Learnings waren die wichtigsten für dich?

Stephanie Volle: Ach, da gibt es so einige. Je länger man dabei ist, um so wichtiger ist es, reflektiert und offen für Feedback zu bleiben. Manche Erkenntnisse tun vielleicht mal weh – aber nur so wächst man. Nimm Fehler als Entwicklung und Lernchance und gehe bewusst auch mal Risiken ein. Und ganz wichtig: Kommuniziere klar und offen, was du willst. Gerade Frauen sollten selbstbewusst artikulieren, was sie wollen; da sind uns die Männer doch immer noch voraus. Wenn du von etwas überzeugt bist, kämpfe dafür. Und zwar mit einem optimistischen, nach vorne gerichtetem Mindset: Nie den Fokus auf “ich will weg von …” legen. Stattdessen sollte es immer ein “ich will hin zu …” sein. Mut tut gut. Und zahlt sich nach meiner Erfahrung immer aus!

herCAREER: Was kannst du anderen Führungskräften mitgeben, die sich in ihrer Rolle vielleicht erst noch zurechtfinden müssen?

Stephanie Volle: Eine wertvolle Feedback-Kultur braucht meiner Erfahrung nach Vertrauen und Zeit – und zwar richtig viel Zeit. Denn die Mitarbeitenden müssen einem erst mal glauben, dass man ihre Meinung wirklich wertschätzt und für sie keine Nachteile entstehen. Dieses Vertrauen muss man sich hart erarbeiten.

Delegieren ist extrem wichtig. Vor allem, wenn man perfektionistisch veranlagt ist, sollte man früh lernen, wie man Vertrauen aufbaut, und beobachten, was das mit einem selbst, aber auch mit dem anderen macht. Es lohnt sich. Denn einerseits habe ich hierdurch weniger Arbeit. Vor allem ist es aber einfach ein tolles Gefühl, die Mitarbeiter:innen in ihren Aufgaben aufblühen zu sehen.

herCAREER: Würdest Du auch als Mentor:in bei herCAREER fungieren? Welche Frau würdest Du dir als Mentee wünschen?

Stephanie Volle: Eigentlich habe ich persönlich keinen konkreten Wunsch und freue mich über Quereinsteigerinnen und jede, die Interesse mitbringt am Mentoring, aber ich glaube, dass ich den „Women in Tech“ am nächsten bin.

Das Interview führte herCAREER-Chefredakteurin Julia Hägele. Hinweis „Zuerst veröffentlicht bei herCAREER

Bild Stephanie Volle

Quelle messe.rocks GmbH

Schnellladestandort von EnBW und VK Immobilien in Alsfeld.

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schnellladestandort

Erster gemeinsamer Schnellladestandort für Elektroautos von EnBW und VK Immobilien in Alsfeld

EnBW und die VK Immobilien Gruppe planen bis zu zehn weitere Schnellladestandorte an Handelsimmobilien und verdichten das Schnellladenetz in Deutschland weiter

Das Energieunternehmen EnBW und die Handelsimmobiliengruppe VK Immobilien haben den ersten gemeinsamen Standort ihrer Partnerschaft eröffnet. Er befindet sich in Alsfeld (Hessen), An der Au 10. Insgesamt planen die Partner bis zu neun weitere gemeinsame Schnellladestandorte, mit denen sie das EnBW HyperNetz an Handelsimmobilien deutschlandweit ausbauen.

Im hessischen Alsfeld stehen Kund*innen zwölf hochmoderne Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt zur Verfügung. Dort können sie je nach Fahrzeug in nur fünf Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite laden. Damit verfügt der Ort nun über einen großen Schnellladestandort direkt vor einem Einkaufszentrum mit Bäckerei, Schnellrestaurant sowie Märkten für Lebensmittel, Schuhe und Tiernahrung. Dank seiner Nähe zur Autobahnausfahrt Alsfeld-Ost an der A5 ist der Standort auch für das schnelle Zwischenladen auf langen Fahrten geeignet. In Alsfeld betreibt die EnBW ihre Ladepunkte mit 100 Prozent Ökostrom, was für alle ihre Ladestandorte in ganz Deutschland gilt.

„Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur am Handel, wie etwa bei Nahversorgern und Modemärkten, macht die E-Mobilität alltagstauglich für Kund*innen“, sagt Jürgen Stein, der als Chief Innovation & New Business Officer der EnBW den Bereich E-Mobilität leitet. „Denn dort können sie ihr Auto bequem und ohne Zusatzaufwand während des Einkaufs laden. Die VK Immobilien Gruppe mit ihren attraktiven Handelsstandorten ist dafür ein optimaler Partner für die Verdichtung des öffentlichen Schnelladenetzes.“

„Mit den Schnellladepunkten werten wir unsere Fachmarktzentren auf und bieten den Mietenden und deren Kund*innen einen erheblichen Mehrwert für ihr Einkaufserlebnis“, ergänzt Frank Helm, VK Immobilien Geschäftsführer.

EnBW baut öffentliches Schnellladenetz konsequent aus

Das Energieunternehmen erweitert deutschlandweit sein Schnellladenetz am Handel wie in Alsfeld, sowie zusätzlich auch in Innenstadtlage und im Fernverkehr. Dort passt die Ladedauer an hochmodernen Schnellladepunkten zu den Standzeiten der Fahrzeuge während des Einkaufs. So macht die EnBW es allen Autofahrer*innen möglich, E-Mobilität bequem und überall zu nutzen – auch ohne eigene Wallbox zuhause.

Aktuell betreibt sie mit über 4.500 Schnellladepunkten das größte Schnellladenetz Deutschlands. Bis 2030 schätzt das Energieunternehmen den Gesamtbedarf an öffentlicher Ladeinfrastruktur auf bis zu 120.000 dieser ultraschnellen Ladepunkte. Davon möchte die EnBW rund 30.000 bereitstellen. Für dieses ehrgeizige Ziel kooperiert sie mit Partnern wie der VK Immobilien Gruppe und investiert jährlich rund 200 Millionen Euro.

Bildunterschrift: Einfach laden während des Einkaufs: EnBW und VK Immobilien haben den ersten gemeinsamen Schnellladestandort in Alsfeld (Hessen) in Betrieb genommen. (Quelle: EnBW/Fotograf Endre Dulic)

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

RINGANA erwirbt die Bäckerei „König“ und wandelt sie in ein Hotel um

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RINGANA hat Frischekosmetik und frische Supplements mit stetig steigernder Beliebtheit international bekannt gemacht. Was viele nicht wissen, ist, dass die ersten Formulierungen auf dem Dachboden des Familienhotels entstanden. Nun gelingtes RINGANA, diese beiden Bereiche wieder erfolgreich miteinander zu verbinden. Der Vertrag zur Übernahme der Bäckerei „König“ in der Micheligasse ist unterzeichnet. Das historische Gebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde bis vor zwei Jahrennoch als Bäckerei genutzt. Nun wird es umfassend renoviert und in ein modernes RINGANAHotel umgewandelt.

„Wir planen eine Art Guesthouse, und die Stadt Hartberg als unsere Heimat wird daserweiterte Wohnzimmer dafür sein. Wir erwarten, dass auch die umliegende Gastronomiestarken Zulauf von den Hotelgästen finden wird,“ sagt Andreas Wilfinger, CEO von RINGANA.

Das neue Hotel wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein, und kann sowohl von anderenansässigen Unternehmen für ihre Gäste als auch von Touristen der Region genutzt werden. Einen starken Fokus wird RINGANA auf die interne Nutzung für Schulungsveranstaltungender internationalen Partner:innen legen.

„Ziel ist es, das Erlebnis der Teilnehmer:innen nachhaltig zu steigern. Mit diesem Leuchtturmprojekt in der Innenstadt von Hartberg plant RINGANA, jährlich rund 10.000 Übernachtungen zu generieren,“ sagt Michael Wannemacher, CEO von RINGANA.

„Für die Hartberger Innenstadt wird dieses Projekt ein wichtiger Impuls sein. Wir freuen uns, dass wir damit im Zentrum die Frequenz steigern können. Das ist positiv für die Einkaufsstadt und alle Unternehmungen in der Innenstadt. Danke an RINGANA, dass es seine Wurzeln nicht vergessen hat!“ Sagt Marcus Martschitsch, Bürgermeister von Hartberg.

Die offizielle Eröffnung des Hotels ist für 2026 geplant. Ungefähr 40 hochwertige Zimmer sollen durch die Renovierung entstehen. Die Investition bewegt sich in achtstelliger Höhe. Aktuell befindet sich das Projekt in der Entwicklungsphase.

„Wir freuen uns sehr auf unser RINGANA Hotel, denn es verbindet unseren hohen Anspruch mit unserem Gen für Willkommenskultur. Mit diesem ehrgeizigen Vorhaben stärkt RINGANA nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern auch die Attraktivität der Region als Tourismusziel“, sagt Laura Sophie Wannemacher, Geschäftsführerin SoFresh Touristik. Sie wird für die gesamte operative Umsetzung des Hotelbetriebs verantwortlich sein.

Bild v.l.n.r: Dr. Michael Russ, COO, Andreas Wilfinger, CEO, Ulla Wannemacher, Prokuristin, Michael Wannemacher, CEO, Laura Wannemacher, Geschäftsführerin SoFresh Touristik und Martin Krautgartner, Director Operations & Engineering

Quelle RINGANA/ marco.agency

innocent drinks stellt neues Ziel vor

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innocent drinks

innocent drinks stellt neues Ziel vor: eine Milliarde mehr Portionen Obst und Gemüse bis 2030

innocent drinks, Europas führende Marke für gesunde Getränke, startet mit dem ehrgeizigen Ziel, die gesunde Ernährung der Menschen in Europa mit einer Milliarde mehr Portionen Obst und Gemüse zu unterstützen, während das Unternehmen in seine nächste Wachstumsphase eintritt.

Dieses Ziel unterstreicht die neue Geschäftsstrategie 2030, mit der sich das Unternehmen wieder auf sein Gründungsziel konzentriert: den Menschen ein gesundes Leben mit dem Besten aus Obst und Gemüse zu ermöglichen.

Seit der Gründung im Jahr 1999 hat innocent seinen Ruf als beliebtestes Unternehmen für gesunde Getränke aufgebaut, indem es innovative Produkte aus natürlichen und gesunden Zutaten herstellt. Das inzwischen europaweit tätige Unternehmen hat im Jahr 2023 über seine verkauften Getränke 1,2 Milliarden Portionen Obst und Gemüse angeboten. CEO Nick Canney hat ein einfaches Ziel: Bis 2030 soll das Unternehmen insgesamt eine Milliarde Portionen mehr anbieten.

Dazu zählen, dass das Unternehmen sein beliebtes Kernangebot an Säften und Smoothies weiter ausbaut aber auch neuere Erfolgsgeschichten wie das funktionelle und vitaminreiche iPlus-Sortiment auf den Markt bringt. Da nur 12 % der Menschen in Europa die erforderliche Menge an Obst und Gemüse in ihrer Ernährung zu sich nehmen, möchte die Marke sicherstellen, dass die marktführenden Produkte von innocent an mehr Orten und in mehr Formaten erhältlich sind, um den Menschen den Zugang zu den köstlichen Vorzügen von Obst und Gemüse zu erleichtern.

Diese neue Strategie und Ausrichtung untermauert innocents Verpflichtung, seine Geschäfte auf die richtige Weise zu führen. Zu den Wachstumsplänen des Unternehmens gehören auch Pläne für Nachhaltigkeitsinvestitionen, welche die Dekarbonisierung der gesamten Lieferkette durch regenerative Landwirtschaftsprojekte, wie den Farmer Innovation Fund und die mit erneuerbarer Energie betriebene Fabrik „The Blender“, in den Vordergrund stellen.

Nick Canney, CEO von innocent drinks, sagt: „Die Geschichte von innocent war schon immer auf Chancen, Wandel und Innovation ausgerichtet. Wir sind so stolz auf alles, was wir erreicht haben, und auf all die Menschen, die in den letzten 25 Jahren Teil dieser Geschichte waren. Während wir das nächste Kapitel als etabliertes Unternehmen schreiben, konzentrieren wir uns darauf, das zu tun, was innocent am besten kann: gesunde kleine Getränke herzustellen, die ganz einfach gut schmecken und Gutes tun – für unsere Trinker:innen und für unsere Gemeinschaften.“

Um diese neue Strategie umzusetzen, wird innocent drinks seine internen Strukturen im Rahmen eines neuen Go-to-Market-Modells neu ausrichten und um neue Qualifikationen und Kompetenzen ergänzen. Dafür setzt innocent drinks im D-A-CH-Gebiet zukünftig auf zwei Geschäftsführer:innen statt auf Regionalgeschäftsführer:innen für einzelne Länder, um so die deutschsprachigen Marktbedürfnisse gestärkt in neuer Allianz bestmöglich bedienen zu können. Ab sofort wird das sehr bewährte Führungsduo rund um Carla Bayer als Head of D-A-CH und Geschäftsführerin Deutschland sowie Dietmar Wamser als Head of Alps und Geschäftsführer Schweiz und Österreich die Wachstumsgeschichten weiterschreiben und maßgeblich zu innocent drinks Erfolg beitragen.

Franz Bruckner, bislang Regionalgeschäftsführer für D-A-CH und die nordischen Länder, wird aus dem Vorstand ausscheiden und innocent nach 16 Jahren verlassen, in denen er die Marke erfolgreich in die von ihm geleiteten Länder und Märkte eingeführt hat.

Bild: B.U.: Dietmar Wamser (l.) wird Head of Alps und Geschäftsführer Schweiz und Österreich & Carla Bayer (r.) wird Head of D-A-CH und Geschäftsführerin Deutschland©innocentdrinks

Quelle ease PR

NEOH Alternative gewinnt Sweetie Award

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Wie Snickers? Nur ohne Zusatz von Zucker.“ Neuer NEOH-Riegel gewinnt SWEETIE Award

Auszeichnung als bester Riegel: Gewinner beim SWEETIE Award 2024

Das heimische Food-Tech NEOH fordert den Platzhirsch für Erdnuss-Schoko-Riegel heraus: Der neue Peanut-Riegel von NEOH besticht mit dem unwiderstehlichen Geschmack von gerösteten Erdnüssen ummantelt von cremigem Karamell und einer zarten Schicht veganer Schokolade. Protein-Crispies sorgen zudem nicht nur für eine knusprige Textur, sondern auch einen höheren Proteingehalt. Ohne zugesetzten Zucker, palmölfrei und mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Ballaststoffen überzeugt der vegane Riegel auch mit seinen Inhaltsstoffen – und enthält rund 91 % weniger Zucker als der Marktführer.

Ab sofort österreichweit bei BILLA und im Online-Shop

„Snickers ist seit jeher mein Lieblingsriegel, den ich früher geradezu verschlungen habe. Mit unserem neuen Peanut-Riegel bieten wir allen Naschkatzen wie mir nun eine echte Alternative ohne den Zusatz von Zucker. Dank unserer Zuckerersatzformel ZERO+ hat dieser kaum Auswirkungen auf die Blutzuckerkurve“, so Manuel Zeller, NEOH-Gründer und Geschäftsführer. „Dass wir den Peanut-Riegel auch gleich österreichweit ins Naschregal bringen, freut uns umso mehr.“

Der Peanut-Riegel von NEOH ist ab sofort in ganz Österreich bei BILLA sowie im Online-Shop von NEOH erhältlich und wird sukzessive weiter ausgerollt. Der neue Riegel kommt in der 3er-Packung zum UVP von EUR 3,99.

Auszeichnung als bester Riegel 2024

Dass der Peanut-Riegel – ganz nach dem Motto „Voll Enjoyen, Nichts Bereuen“ – vollen Geschmack bei 0 % zugesetzten Zucker bietet, hat kürzlich auch eine Jury aus Expert:innen überzeugt: Im Rahmen des SWEETIE Awards 2024 wurde die neue Sorte von der Fachjury zum Sieger in der Kategorie Riegel gekürt und ist somit einer der Top-Snacks des Jahres 2024.

Bild Copyright: © NEOH

Quelle Ketchum GmbH

Wirtschaftsministerin besucht Landkreis Böblingen

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Wirtschaftsministerin

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, besuchte heute (17. Juni) im Rahmen ihrer regelmäßigen Kreisbereisungen den Landkreis Böblingen. Der Besuch stand unter dem Motto „Mobilität der Zukunft“. Den Auftakt ihrer Reise durch den Landkreis bildete der Forschungscampus der Robert Bosch GmbH in Renningen. Anschließend besuchte die Ministerin das Crashtest Zentrum der Mercedes-Benz Group AG in Sindelfingen. Den Abschluss bildeten in Böblingen das Start-up und Innovationszentrum AI xpress und SOL Motors, ein Start-up, das sich auf Mobilität auf Zweirädern spezialisiert hat.

„Die Gespräche mit den Unternehmen vor Ort sind mir unglaublich wichtig, um mir ein Bild davon zu machen, wie es der Wirtschaft im Land geht“, sagte Hoffmeister-Kraut zu ihrem Tag im Landkreis Böblingen „Der Landkreis Böblingen ist stark geprägt durch die Fahrzeugindustrie mit all ihren aktuellen Herausforderungen. Die Innovationskraft und das unternehmerische Know-how, das ich an allen vier Stationen meiner Reise erleben durfte, war beeindruckend. Die heutigen Gespräche haben mich in den Themen bestärkt, auf die es jetzt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg ankommt: sichere und bezahlbare Energie, gut ausgebildete Fachkräfte und mehr unternehmerische Freiheit durch weniger Bürokratie“, so Hoffmeister-Kraut.

„Ich freue mich, dass Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unserer Einladung gefolgt ist und den Landkreis Böblingen besucht“, so der Böblinger Landrat Roland Bernhard. „Der Landkreis Böblingen bildet die Mitte Baden-Württembergs und ist in Sachen Wirtschaftsstärke bundesweit vorne mit dabei. Ganz aktuell bescheinigt das Regionalranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft dem Landkreis Böblingen unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit den 16. Platz und den zweiten Platz in Baden-Württemberg.

Das ist eine beachtliche Leistung angesichts der Herausforderungen wie Energiekrise, Fachkräftemangel und Transformationsprozessen. Auch landesweit sind wir beim Innovationsindex führend. Hier sind große Wirtschaftsunternehmen und ebenso Mittelständler und Hidden Champions beheimatet. Ich bin sicher, wir haben für den Besuch unter dem Motto ‚Mobilität der Zukunft‘ ein interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns, Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut Global Player, aber auch das Start-up- und Innovationszentrum AI xpress zu präsentieren.“

Am Forschungscampus der Robert Bosch GmbH, der sich mit Forschungs- und Entwicklungsthemen aus einem breiten Portfolio von Elektrifizierung bis hin zu Healthcare befasst, stand im Rahmen des Besuchs das automatisierte Fahren im Mittelpunkt. Als Innovationsführer hat Bosch bereits mit Fahrerassistenzsystemen und der dazugehörigen Umfeldsensorik früh den Grundstein für alle Stufen der Automatisierung gelegt. Dank Methoden Künstlicher Intelligenz ist die Umfeldsensorik heute schon in der Lage, Objekte im Straßenverkehr noch zuverlässiger zu erkennen. Über unterschiedliche Level des automatisierten Fahrens hinweg entwickeln die Forscherinnen und Forscher bei Bosch Research Technologien und testen diese gleich in der Anwendung.

Hoffmeister-Kraut dazu: „Neben dem Erproben der von Bosch Research entwickelten Technologien steht im Forschungscampus von Bosch im Bereich des automatisierten Fahrens auch die Kooperation von Akteuren und Gremien im Zentrum, um Standards für Test-, Freigabe- und Qualitätssicherungsverfahren für das automatisierte Fahren zu entwickeln. Für alle Level des automatisierten Fahrens spielen Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine entscheidende Rolle, etwa beim Lösen von Entscheidungsproblemen in Echtzeit oder Erstellen großer Simulationswelten bis hin zu neuartigen Validierungsmethoden. Ich bin begeistert von der gebündelten Power, mit welcher hier die Mobilität der Zukunft gestaltet wird.“

Auf der Crashtest-Anlage im Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit der Mercedes-Benz Group AG in Sindelfingen betonte die Wirtschaftsministerin die Schlüsselrolle, die die Fahrzeugindustrie mit ihren Zulieferern, Komponenten- und Fahrzeugherstellern in Baden-Württemberg einnimmt. „Die Automobilwirtschaft erlebt aktuell zweifelsohne turbulente Zeiten. Der Transformationsprozess ist in vollem Gange. Hierbei gilt die Sicherheit von Kraftfahrzeugen vor dem Hintergrund der Einführung neuer Technologien wie der Elektromobilität, von Brennstoffzellen oder Assistenzsystemen zum Autonomen Fahren als eines der relevanten zukünftigen Kriterien für die Wettbewerbsfähigkeit in der Automobilindustrie.

Wir müssen daher diese Zukunftsfragen in Baden-Württemberg intensiv und mit großem Tempo und Engagement angehen. Die Entwicklung hierfür notwendiger Methoden, Algorithmen, Aktoren und Sensoren stellen dabei eine technische Herausforderung dar, die nur im Verbund von Ingenieuren, Informatikern, Materialwissenschaftlern und Unfallforschern gelöst werden kann. Das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit in Sindelfingen ist hier ein Leuchtturm, nicht nur in Baden-Württemberg.“

Als dritte Station präsentierte Landrat Bernhard der Wirtschaftsministerin mit AI xpress das KI-Start-up- und Innovationszentrum der Region, das der Landkreis Böblingen mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro möglich gemacht hat. Es wird als einer von 18 Start-up BW Acceleratoren durch das Wirtschaftsministerium mit rund 240.000 Euro gefördert. „Künstliche Intelligenz ist das Schlüsselthema für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts. Es ist beeindruckend zu sehen, wie der Landkreis Böblingen hier eine Fläche mit Leerstand reaktiviert und daraus ein Innovationszentrum für Zukunftstechnologien gemacht hat.

An diesem Ort finden Gründerinnen und Gründer Räume mit Werkzeugen zum Ausprobieren und zum Bau von Prototypen, Plätze zum Arbeiten, vor allem aber auch die Möglichkeit, sich mit anderen Gründerinnen und Gründern sowie auch mit erfahrenen Coaches auszutauschen“, betonte die Wirtschaftsministerin. Das Ziel von AI xpress ist, Unternehmensgründungen aus der Region zu fördern, Technikbegeisterung bei jungen Menschen zu wecken, den Technologietransfer zu unterstützen und die Innovationskraft von Unternehmen, insbesondere des Mittelstandes, zu stärken.

Der Tagesabschluss fand bei SOL Motors in Böblingen statt, wo die zweirädrige Mobilität im Mittelpunkt stand. SOL Motors ist ein Start-up im Mikromobilitätsbereich und bietet ein elektrisches Zweirad mit ausgefallenem Design für die urbane Mobilität an. Neben dem auffallenden Design ist es besonders leicht und handlich konzipiert. Das Team hat sich erfolgreich für eine Finanzierung im Rahmen des Programms Start-up BW Pre-Seed beworben und ist auf dem Gelände des Start-up BW Accelerators AI xpress angesiedelt. „Die Mobilität der Zukunft soll auch Mobilität made in Baden-Württemberg sein. Es freut mich zu sehen, dass sich neben unseren weltweit agierenden und etablierten Fahrzeugherstellern und Zulieferern auch neue junge Unternehmen entwickeln, die innovative Mobilitätslösungen produzieren und anbieten“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Zu den wertvollen Eindrücken, die sie bei ihren Kreisbereisungen sammle, sagte Hoffmeister-Kraut: „Unsere Unternehmen sind nicht nur resilient, sondern auf sie ist auch in herausfordernden Zeiten Verlass. Ich habe heute tolle Beispiele dafür gesehen, wie in Baden-Württemberg Innovation und Vernetzung vorangetrieben werden.“

Programm der Kreisbereisung Böblingen

13.30 – 14.30 Uhr Besuch des Forschungscampus der Robert Bosch GmbH

15.00 – 16.00 Uhr Besuch des Sindelfingen Crashtest Zentrums, Mercedes-Benz Group AG

16.20 – 17.00 Uhr Besuch AI xpress

17.00 – 17.30 Uhr Besuch von SOL Motors

Wirtschaftsministerin besucht Landkreis Böblingen

Bild von uh yeah_20101995 auf Pixabay

Quelle Ministerium für Wirtschaft , Arbeit und Tourismus

SPRITZIG UND URBAN

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urban
Caracalla Therme_Baden-Baden

Feiern und genießen in den wasserreichen Städten des Südens

Urbanes Flair oder historischer Charme, moderne Architektur oder traditionelles Fachwerk, bunte Streetart oder uralte Eiszeitkunst: Wer in Baden-Württemberg einen City-Trip plant, hat die Qual der Wahl. Denn die Städte des Südens haben alle ihren eigenen Charakter und bieten unzählige Möglichkeiten zur Erkundung der lokalen Eigenheiten. Was sie eint, ist ihre Lage am Wasser, die überall spritzige Erlebnisse garantiert.

Erfrischung im Grünen: Neckarstrand Mannheim

Mannheim ist so grün wie wenige andere Städte in Deutschland: Rund zwei Drittel der Metropole bestehen aus Naturflächen. Ein Teil davon steht sogar unter Natur- und Landschaftsschutz. Mit Rhein und Neckar schlängeln sich gleich zwei Flüsse durch die Stadt. An ihren Ufern finden sich viele grüne Oasen. Eine davon ist der Neckarstrand, wo man an sonnigen Tagen und lauen Abenden mit Blick aufs Wasser in den Liegestühlen und Hängematten die Seele baumeln lassen kann. Erfrischung von innen bringen die kühlen Drinks von der Beach Bar. In der Quadratestadt finden sich aber noch viele weitere Naturorte zum Entspannen: Im Luisenpark bilden alte Baumriesen die Kulisse für ein meditatives Klangkonzert und in dem verwunschenen Rosarium im Herzogenriedpark kann man sich im Blütenduft seinen Tagträumen hingeben. visit-mannheim.de; neckarstrand-mannheim.de

Dolce Vita am Neckar: Sommer am Fluss Heidelberg

Flanieren, parlieren und schnabulieren – gut leben lässt es sich in Heidelberg eigentlich immer. Aber wenn im August am Neckar der offizielle „Sommer am Fluss“ ausgerufen wird, bestimmt die Dolce Vita für ein Wochenende das Geschehen und die Stadt rückt noch ein Stückchen näher ans Wasser. An diesen Tagen wird die B37 sogar für den Autoverkehr gesperrt und gehört komplett den Fußgängerinnen und Passanten. Die können auf der temporären Flaniermeile zwischen Alter Brücke und Neckarlauer viel erleben: Zwei Bühnen, ein Kinderprogramm, leckeres Street-Food und viele Attraktionen von Drohnen-Lasershow bis Wasserski, garantieren Spiel, Spaß und Genuss am Fluss. Echtes Urlaubsfeeling kommt am Stadtstrand auf, dem Wohlfühlort am Neckarlauer mit Chillout-Area, Live-Musik und Strand-Yoga.
heidelberg-marketing.de

Familienparty im Park: Das Fest Karlsruhe

Clueso, Peter Fox, BAP, Simple Minds, Sunrise Avenue…Die Liste der Bands und Interpreten, die schon bei „Das Fest“ in Karlsruhe auf der Bühne standen, ist lang. Stadtnah und idyllisch am Flüsschen Alb in der Günther-Klotz-Anlage gelegen, verbindet das Familienfestival Kultur im Grünen mit kurzen Wegen. Alleinstellungsmerkmal ist der „Mount Klotz“ gegenüber der Hauptbühne: Wenn die La-Ola-Wellen den Hügel hinaufbranden oder er nachts im Licht der Feuerzeuge und Handytaschenlampen funkelt, ist Gänsehaut angesagt. Wie das Klassik-Frühstück am Sonntagmorgen gehört auch das daran anschließende „Karlsruher Entenrennen“ fest zum Programm. Tausende quietschgelbe Gummientchen schwimmen dabei für den guten Zweck in der Alb um die Wette. Ungeduldige können sich schon eine Woche vor dem eigentlichen Festival bei „Das Fest am See“ auf die große Hügelsause einstimmen.
karlsruhe-erleben.de; dasfest.de

Wasserspaß am Flusslauf: Neckarufer Heilbronn

Ob Naturfan, Genießerin oder Sportler, Heilbronn bietet Wasserangebote für alle. Besonders im Sommer, wenn sich das Freizeitleben rund um den Neckar abspielt. Aktive stürzen sich mit dem Kanu, SUP oder Tretboot ins kühle Nass. Wer es entspannter mag, findet am Neckarufer viele schöne Plätze für eine Auszeit oder erkundet die Vielfalt der „Neckarmeile“, Süddeutschlands größter Gastromeile. Wasserspaß und Genuss verbinden kann man bei einer Fahrt im „BBQ-Donut“. Die runden Boote sind echte Hingucker und bieten verschiedene kulinarische Arrangements vom Grillset bis zur Weinprobe. In einem ganz besonderen Licht erstrahlt der Neckar beim Heilbronner Lichterfest im Juni: Neben stimmungsvollen Illuminationen erwartet die Besucherinnen und Gäste hier Kultur, Musik und Kulinarik.
heilbronn.de/tourismus; neckarboot.de

Nightlife im Welterbe: Caracalla-Therme Baden-Baden

Baden-Baden zählt zum UNESCO-Welterbe „Great Spa Towns of Europe“ und ist weltberühmt für seine Thermalquellen. Seit über 2.000 Jahren sprudeln täglich mehrere Tausend Liter Thermalwasser aus ihnen hervor. Schon die Römer wussten um ihre Heilkraft und erbauten die ersten Thermalbäder. Im historischen Friedrichsbad kann man in die Vergangenheit eintauchen: 1877 wurde das weitläufige Bad nach dem Vorbild der römischen Thermen eröffnet, deren Ruinen direkt darunter liegen. Das moderne Gegenstück bildet die Caracalla-Therme mit ihrer weitläufigen Bade- und Sauna-Landschaft. Jeden ersten Freitag im Monat lädt sie abends mit besonderen Vorführungen, einzigartigen Sauna-Aufgüssen, Live-Musik am Wasserbecken und spektakulären Tanzshows zum Feiern und Ausspannen ein.
baden-baden.com; carasana.de

Wellenreiten in der City: Blackforestwave Pforzheim

Wasserratten aufgepasst! In Pforzheim kann mitten in der Stadt gesurft werden. Nach sieben Jahren und vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, bringt die „Blackforestwave“ seit 2021 echtes Hang-Loose-Feeling in den Schwarzwald und lässt die Herzen von großen und kleinen Surfern höherschlagen. Aber nicht nur Vereinsmitglieder können sich auf der Welle im Metzelgraben, einem Kanal der Nagold, austoben. Auch Anfängerinnen und Neugierige sind dazu eingeladen, sich auf der einsteigerfreundlichen Welle auszuprobieren und erste Erfolge zu feiern. Eine gute Gelegenheit sind die „Open Surf“-Events im April und September. Dafür, dass auch Landratten bei den lässigen Festivals nicht zu kurz kommen, sorgen eine Open-Air-Bühne direkt neben der Welle, Ukulele-Workshops, Foodtrucks, Balance-Boards, eine Slackline und die Chillout-Area.
stadt-land-enz.de; blackforestwave.de

Gute Zeit in nassen Gassen: Bächle-Genuss Freiburg

Freiburg im Breisgau ist bekannt für sein mildes Klima, gute Weine, grüne Projekte und natürlich die hübsche Altstadt mit ihrem Münster und dem rundherum stattfindenden Wochenmarkt. Abkühlung bringen den Bürgerinnen und Gästen die berühmten Bächle. Sie sind bei den vielen Festen im Frühjahr und Sommer stets mittendrin und bei allen Generationen gleichermaßen beliebt: Kinder lassen im klaren Wasser der gepflasterten Rinnen ihre „Bächle-Boote“ schwimmen und Erwachsene gönnen ihren Füßen bei einem Glas Wein eine Ruhepause. Zum Beispiel beim Freiburger Weinfest im Juli oder bei einem genussvollen „Freiburger Bächlepicknick“. Vorab online gebucht, kann man sich seine mit süßen und salzigen Leckereien, Bier und Wein gefüllte Kiste in der Innenstadt abholen und sich ein lauschiges Bächle-Plätzle zum Verweilen und Genießen suchen.
visit.freiburg.de

Clubbing unter Wasser: Fridas Pier Stuttgart

Mitten im Stuttgarter Industriegebiet, zwischen der B10 und der Teststrecke von Mercedes-Benz, liegt der ehemalige Frachttanker „Wilhelm Knipscheer“. Das Gelände war früher eine Kohleverladestelle und wurde mit viel Liebe zum Detail in eine Kulturwerft umfunktioniert. Das Herz von „Fridas Pier“ schlägt im Unterdeck des Frachters: Wo früher 900 Tonnen Kies und Kohle lagerten, wummern jetzt die Bässe. Namhafte internationale DJs, Kollektive und Soundkünstlerinnen bieten an den Wochenenden bestes Clubbing unterhalb der Wasseroberfläche. Bei gutem Wetter sorgen das Oberdeck und der angrenzende Pier mit Loungemöbeln, Bars, Essensständen und mehreren Floors für ein einmaliges Open-Air-Feeling. Eine Tagesgastronomie und ein Bereich speziell für Kinder machen die besondere Location am, auf und unter Wasser bald noch mehr Menschen zugänglich.
stuttgart-tourist.de; fridaspier.de

Fluss-Fete am Donau-Ufer: Internationales Donaufest Ulm

Wenn das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm alle zwei Jahre zum „Internationalen Donaufest“ einlädt, herrscht auf beiden Seiten des Donau-Ufers für zehn Tage reges Treiben. Auf dem Fest der kulturellen Begegnung finden sich internationale Kunstschaffende und Gäste aus allen Ländern entlang der Donau zusammen und feiern ihren Austausch und Zusammenhalt. Das Programm ist entsprechend bunt und reicht von traditioneller Musik und Tanzperformance bis zu authentischem Handwerk, charakteristischer Kunst und Literatur. Foodies können sich bei dem internationalen Fest auf eine kleine Europareise begeben und sich einmal quer durch die kulinarischen Spezialitäten der Donau-Küchen probieren. Und da gemeinsames Essen bekanntlich verbindet, werden dabei schnell neue Freundschaften geschlossen.
tourismus.ulm.de; donaufest.de

Bild Caracalla-Therme Baden-Baden; Bildnachweis: Carasana Bäderbetriebe GmbH

Quelle WIR SIND SÜDEN. Tourismus Marketing GmbH

Eröffnung des The St. Regis Al Mouj Muscat Resort

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regis

St. Regis Hotels & Resorts und die Alfardan-Gruppe haben die mit Spannung erwartete Eröffnung des The St. Regis Al Mouj Muscat Resort bekannt gegeben und feiern damit das Markendebüt im Oman. Mit avantgardistischem Design in Kombination mit lokalem Erbe und zeitlosem Glamour bringt das Resort die unverkennbaren Merkmale der Marke St. Regis, die ursprünglich in New York an der ikonischen Adresse Fifth Avenue und 55th Street entstanden sind, in die Region.

„Das Debüt der Marke St. Regis im Oman ist ein bedeutender Meilenstein bei der Erweiterung unseres Portfolios an den besten Adressen weltweit“, so Jenni Benzaquen, Senior Vice President The Ritz-Carlton, St. Regis and Bulgari Hotels & Resorts. „Der Oman ist bekannt für sein lebendiges kulturelles Erbe, seine unberührten Landschaften und seine herzliche Gastfreundschaft. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste in dieses aufstrebende Reiseziel einzuladen und sie dabei den exzellenten Service und die geschätzten Rituale der Marke St. Regis genießen zu lassen.

Das exquisite Resort liegt im Herzen von Al Mouj, einer der exklusivsten Gegenden im Oman, die bekannt ist für ihr luxuriöses Strandleben. Es ist ein idealer Ausgangspunkt zu den faszinierenden kulturellen Highlights des Omans, darunter die Sultan-Qabus-Moschee, das Al-Hajar-Gebirge, die natürlichen Pools von Wadi Shab und die kristallklaren Gewässer der Daymaniyat-Inseln.

Das Resort liegt am ruhigen Ufer der Al Mouj Waterfront-Hafens und ermöglicht direkten Zugang zum abgeschiedenen weißen Sandstrand mit Blick auf das gepflegte Grün des angrenzenden, preisgekrönten Golfplatzes. Die Architektur des Resorts lehnt sich dem Stil einer Superyacht an und präsentiert sich im geschwungenen, wellenartigen Design, das sich harmonisch mit der natürlichen Umgebung verbindet. Dank beruhigenden Farben, die den Ozean widerspiegeln, durchsetzt mit warmen Brauntönen und lokalem Naturstein, wird eine Atmosphäre geschaffen, die die atemberaubende Landschaft des Omans aufgreift. Die öffentlichen Bereiche sind elegant dekoriert und gemusterte Paravents sowie texturierte Stoffe setzen optische Akzente. Im Resort werden Werk renommierter omanischer Künstler ausgestellt – darunter Anwar Sonya, Alia Al Farsi, Sami Al Syabi, Hassan Meer, Budoor Al Riyami und der Kalligrafie-Experte Fahad Al Balushi. Auch Werkeprominenter internationaler Künstler wie Arne Quinze, Barnaby Barford, Lorenzo Quinn, Zhuang Hong Yi und Rana Begum sind Teil der Sammlung.

The St. Regis Al Mouj Muscat Resort umfasst 250 großzügig ausgestattete Zimmer und Suiten, zum Teil mit ein bis drei Schlafzimmern, die einen herrlichen Ausblick auf das Meer, den Golfplatz oder die Stadt freigeben. Jedes Zimmer ist mit Balkon, begehbaren Kleiderschrank, geräumigen Bad und luxuriösen Annehmlichkeiten ausgestattet, und dank der bodentiefen Fenster mit natürlichem Licht durchflutet. Der legendäre St. Regis Butler Service, seit über einem Jahrhundert ein unverkennbares Merkmal der Marke, sorgt dafür, dass die individuellen Wünsche der Gäste in jeder Hinsicht berücksichtigt werden.

Als aufstrebendes neues Reiseziel in der Hauptstadt trumpft das Resort mit außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnissen in neun gastronomischen Einrichtungen auf, darunter international anerkannte und mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Konzepte. Das Hakkasan, ein renommiertes modernes kantonesisches Restaurant, begeistert mit erstklassiger Mixology und beeindruckendem Design. Das Fine-Dining-Restaurant Em Sherif zelebriert die libanesische Küche mit einer sorgfältigen gewählten Karte und Gerichten. Im Roberto’s dreht sich alles um moderne italienische Meeresfrüchte-Gerichte, während das COYA die lateinamerikanische Kultur mit seiner authentischen peruanischen Küche, innovativen Pisco-Drinks und lebhaften Events repräsentiert. Das Novikov Café kombiniert mediterrane Speisen mit französischen, italienischen und asiatischen Einflüssen und setzt dabei auf einheimische Zutaten in einem modernen Brasserie-Ambiente. Im Karibu werden Gerichte aus der sansibarischen und omanischen Küche fusioniert, während das Zorba griechische Spezialitäten auf seiner Speisekarte führt.

In der ruhigen Ecke von The Lounge lässt sich eine lokal inspirierte Variante des berühmten St. Regis Afternoon Tea genießen, während Gäste im Sukkar in die Welt der Desserts und der süßen Köstlichkeiten eintauchen können. Eine ausgewählte Speisekarte mit klassischen, fachmännisch zubereiteten Cocktails, findet sich im The Stage – inspiriert von der King Cole Bar im The St. Regis New York. Die Räumlichkeiten sind mit einem großflächigen Wandgemälde des omanischen Künstlers Hassan Meer geschmückt, das das kulturelle Zentrum, die Hafenstadt und historische Stätte von Muttrah, der Altstadt von Muscat, darstellt. Bei Sonnenuntergang findet im The Stage täglich das ikonische St. Regis Champagner-Sabrieren statt, um den Übergang vom Tag zur Nacht zu zelebrieren.

Das erste Guerlain Spa des Landes ist ein Ort der Ruhe und Verjüngung, mit elf Behandlungsräumen, darunter zwei exklusiven Paarsuiten, Dampfbädern und Saunen. Die perfekt abgestimmten Wellness-Behandlungen sind von der omanischen Philosophie und Tradition inspiriert. Des Weiteren finden sich im Resort eine Vielzahl von Fitness- und Freizeitmöglichkeiten, darunter ein voll ausgestattetes Fitnessstudio, Personal Training und Yoga-Sessions, mehrere Swimmingpools, ein Privatstrand mit Liegestühlen und Cabanas, ein Padel-Platz sowie ein Zugang zum Golfplatz Al Mouj, der von Greg Norman entworfen wurde. Im Rahmen des Family Traditions-Programms der Marke, ist der Adventure Hub Children’s Club ein lebhafter und farbenfroher Ort für die jungen Gäste.

Das Resort kann als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Versammlungen und Meetings genutzt werden. In den zwei opulenten Ballsälen finden bis zu 1.000 Gäste Platz. Für private Anlässe stehen der Privatstrand und die idyllischen Gärten zur Verfügung.

„Die Eröffnung des The St. Regis Al Mouj Muscat Resort ist ein perfektes Beispiel für unser Engagement für Luxus und herausragende Gastfreundschaft“, sagte Omar Hussain Alfardan, Präsident und CEO der Alfardan Group. „Das Resort zeigt unser Bestreben, erstklassige Erlebnisse zu bieten und die Position Omans als herausragendes Reiseziel für anspruchsvolle Reisende und Einheimische zu festigen. Das Land verbindet historisches Erbe mit zeitgenössischer Modernität und spiegelt dabei die echte omanische Gastfreundschaft wider.“

Tarek Mourad, General Manager des The St. Regis Al Mouj Muscat Resort, fügt hinzu: „Das The St. Regis Al Mouj Muscat Resort bringt einen neuen Hauch von Resort-Glamour in den Oman. Wir freuen uns darauf, sowohl einheimische als auch internationale Gäste zu begrüßen, die eine unvergleichliche Luxuserfahrung im ersten St. Regis des Landes erleben möchten“.

St. Regis Hotels & Resorts ist Teil des Portfolios von Marriott Bonvoy, das über 30 außergewöhnlichen Hotelmarken umfasst. Das Eröffnungsangebot beinhaltet ein Frühstück für zwei Personen und ein Zimmer-Upgrade ab 303 EUR pro Nacht. Weitere Informationen und Reservierungen online unter: www.marriott.com.

Bild: The St. Regis Al Mouj Muscat Resort umfasst 250 großzügig ausgestattete Zimmer und Suiten
© Marriott International

Quelle uschi liebl pr