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Stuttgarter Start-up dotega digitalisiert Eigentümer-Verwaltung

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Gründer entwickeln smarte Lösung für Wohnungseigentümergemeinschaften.
Web-APP zur Eigenverwaltung nach zwei Jahren Entwicklungszeit vor Markt-Start.
9 Mio. Wohnungen in WEGs, allein in Deutschland, eröffnen großes Marktpotenzial.

Die Studenten der Universität Stuttgart Lina Albert (22) und Niklas Mocker (24) wollen die Hausverwaltung für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) digitalisieren und damit revolutionieren. Dafür gründete das Duo im April das Start-up dotega GmbH, welches Wohnungseigentümergemeinschaften die Möglichkeit bietet, sich kostengünstig, transparent und unkompliziert selbst zu verwalten. Den Marktstart planen die Gründer für das dritte Quartal 2024.

Neben dem Masterstudiengang in technischer Betriebswirtschaftslehre hat der Gründer Niklas Mocker bereits vier Jahre Start-up-Erfahrung. Und Lina Albert arbeitet gegenwärtig auf ihren Bachelorabschluss in derselben Studienrichtung hin und ist in der Start-up-Szene ebenfalls keine Unbekannte. Gemeinsam haben sie zudem bereits fünf Jahre Erfahrung in der Hausverwaltungsbranche gesammelt und kamen so auch auf die Gründungsidee. „Wir haben festgestellt, dass die gesamte Verwalterbranche buchstäblich in den Kinderschuhen der Digitalisierung steckt. Es gibt klare gesetzliche Regelungen für die Verwaltung von WEGs. Viele Eigentümer, die ihre WEG bereits selbst verwalten, nutzen jedoch immer noch Excel und ähnliche Tools. Dadurch sind Fehler in den Abrechnungen nahezu unvermeidbar, und die erforderliche Rechtssicherheit kann nicht erreicht werden“, so das Gründer-Duo. Gemeinsam haben die Stuttgarter nach einer smarten Lösung gesucht, von der insbesondere kleinere und mittlere Wohnungseigentümergemeinschaften profitieren sollen. „Vor allem kleinere WEGs haben große Schwierigkeiten, eine eigene Hausverwaltung zu finden, obwohl die Verwaltung eigentlich ganz einfach sein könnte“, berichtet Lina Albert.

Deshalb haben die Gründer eine Software zur Eigenverwaltung entwickelt. Knapp zwei Jahre Arbeit stecken in dem innovativen Tool. Die Web-APP, welche voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2024 zu einem monatlichen Abopreis angeboten werden soll, dient der Selbstverwaltung und beinhaltet ein breites Portfolio. Neben der Bankenintegration und einer automatisierten Rechnungserkennung gehören dazu unter anderem von WEG-Anwälten geprüfte Beschlussvorlagen für die jährliche Eigentümerversammlung.

Der Markt für eine solche neue Anwendung ist groß. „Bisher werden zwar Hausverwaltungen am Markt angeboten – allerdings immer als teure Einzeldienstleistung. Mit dotega digitalisieren wir den Markt vollständig und bieten erstmals ein Tool an, mit welchem die Verwaltung in Eigenregie und voll digitalisiert durchgeführt werden kann. Rechtssicher, schnell, digital und damit absolut kostengünstig“, so das Gründer-Duo Lina Albert und Niklas Mocker.

Bild:Lina Albert und Niklas Mocker haben das Start-up dotega GmbH gegründet. Foto: dotega

Quelle:MediaTel Werbe-/PR-Agentur

Bioökonomie-Start-Up traceless kooperiert mit Mondi für skalierbare, regenerative Papierbeschichtung

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traceless materials, ein Innovator im Bereich nachhaltiger Materialtechnologien, gibt eine strategische Partnerschaft mit Mondi bekannt, einem weltweit führenden Verpackungs- und Papier-Hersteller. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Anwendung von traceless®,
einer neuartigen und natürlichen Kunststoffalternative, in der gesamten Papierindustrie in großem Maßstab voranzutreiben.

traceless wurde 2020 von Anne Lamp und Johanna Baare mit der Vision, der Umweltverschmutzung durch Plastik ein Ende zu setzen, gegründet. Das hierfür
entwickelte Biomaterial traceless®
ist ein regeneratives, biozirkuläres und zertifiziert kunststofffreies Granulat aus Pflanzenresten, welches gartenkompostierbar ist.

Mondi ist bekannt für seine nachhaltigen Geschäftspraktiken und seine globale Reichweite in der Papier- und Verpackungsindustrie. Die Partnerschaft
mit diesem Unternehmen stellt für traceless einen entscheidenden Schritt auf ihrer Mission dar, die globale Plastikverschmutzung deutlich zu reduzieren.

 

Umweltauswirkungen herkömmlicher Kunststoffbeschichtungen gegenüber der traceless®-Lösung

Bei herkömmlichen Papierbeschichtungen kommen oft synthetische Kunststoffe zum Einsatz, welche die Versiegelungs- und Barriereeigenschaften des
Papiers verbessern. Diese Beschichtungen, die meist aus nicht erneuerbaren fossilen Ressourcen gewonnen werden, sind unter industriellen Kompostierungsbedingungen nicht biologisch abbaubar.

Im Gegensatz dazu ist traceless®
biobasiert auf Pflanzenresten und natürlich kompostierbar. Es zersetzt sich in kurzer Zeit, ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen. Durch die Einführung einer Alternative zu herkömmlichen Kunststoffbeschichtungen mit dem traceless®
Material soll die Partnerschaft zwischen traceless und Mondi die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und die Menge an unnötigem Kunststoffabfall reduzieren. Gleichzeitig wird die Recyclingfähigkeit für bestehende Papierrecyclingkreisläufe gewährleistet.
Diese Entwicklung entspricht der steigenden Anforderungen der Verbraucher und der Behörden an umweltfreundliche Verpackungslösungen.

 

Anne Lamp, CEO und Mitbegründerin von traceless materials, erklärt: „Unsere Zusammenarbeit mit Mondi ist mehr als nur eine Partnerschaft; es ist
eine leistungsstarke Kombination aus Innovation und Größe. Gemeinsam sind wir bereit, die Papierbeschichtungsbranche zu verändern, indem wir unsere Beschichtungsalternative traceless®
in einem Umfang implementieren, den nur ein Unternehmen wie Mondi erreichen kann. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft, in der unser Material zum Standard in Alltagsprodukten wird.“

Marko Schuster, COO Functional Paper and Films bei Mondi, erklärt: „Diese Partnerschaft passt perfekt zu Mondis Engagement, Verpackungen und Papier
von Grund auf nachhaltig zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit traceless®
ermöglicht es uns, unseren Kunden innovative, natürliche Lösungen vorzustellen und so unseren Ansatz für verantwortungsvolle Produktion und Konsum weiter zu verbessern. Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt bei der Entwicklung von Lösungen, die zu einer
Kreislaufwirtschaft beitragen.“

Anne Lamp, CEO und Mitbegründerin von traceless materials, erklärt: „Unsere Zusammenarbeit mit Mondi ist mehr als nur eine Partnerschaft; es ist
eine leistungsstarke Kombination aus Innovation und Größe. Gemeinsam sind wir bereit, die Papierbeschichtungsbranche zu verändern, indem wir unsere Beschichtungsalternative traceless®
in einem Umfang implementieren, den nur ein Unternehmen wie Mondi erreichen kann. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft, in der unser Material zum Standard in Alltagsprodukten wird.“

Marko Schuster, COO Functional Paper and Films bei Mondi, erklärt: „Diese Partnerschaft passt perfekt zu Mondis Engagement, Verpackungen und Papier
von Grund auf nachhaltig zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit traceless®
ermöglicht es uns, unseren Kunden innovative, natürliche Lösungen vorzustellen und so unseren Ansatz für verantwortungsvolle Produktion und Konsum weiter zu verbessern. Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt bei der Entwicklung von Lösungen, die zu einer
Kreislaufwirtschaft beitragen.“

Bild:traceless Mondi collaboration papercoating

Quelle:traceless materials GmbH

forward earth sammelt 3,2 Millionen Euro ein, und beschleunigt Dekarbonisierung globaler Lieferketten mit integrierter KI-Software

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Das Berliner Unternehmen bietet weltweit hunderttausenden Unternehmen Zugang zu seiner benutzerfreundlichen, KI-gestützten Umweltmanagement-Software, indem es diese nahtlos in bestehende Compliance- und Lieferketten-Software integriert.

Die auf KI basierende Umweltmanagement-Software von forward earth bietet Unternehmen weltweit erstmals einen umfassenden Überblick über Compliance-, Risikomanagement- und Lieferkettendaten.
Finanzierungsrunde in Höhe von 3,2 Millionen Euro mit Beteiligung von Speedinvest, Revent, Lucid Capital, und den Seriengründern Anna Alex und Benedikt Franke sowie der EU (EFRE).
Strategische Partnerschaften in Nordamerika, Europa und Asien bereits aufgebaut, weitere in Planung. Investitionen in KI-Technologie und globale Expansion geplant.

forward earth, ein Unternehmen für KI-gestützte Umweltmanagement-Software, hat 3,2 Millionen Euro eingesammelt, um es hunderttausenden Unternehmen weltweit zu erleichtern, strikte Umweltanforderungen zu erfüllen und Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten voranzutreiben. Mit dem frischen Kapital wird das Unternehmen die KI-gestützte Technologie weiter verbessern und seine Präsenz in Nordamerika, Europa und Asien stärken. Die Finanzierungsrunde wurde von Speedinvest, einem der führenden Frühphaseninvestoren Europas, angeführt mit Beteiligung von Revent, Lucid Capital, der EU und den Serial Entrepreneurs Anna Alex und Benedikt Franke.

Zusätzlich zu den 2 Millionen Euro Pre-Seed-Finanzierung von privaten Investoren hat forward earth 1,2 Millionen Euro von der Europäischen Union (EFRE) erhalten. Mit ihrer Förderung unterstreicht die EU, welche Bedeutung und Führungsrolle die Technologie von forward earth bei der Bewältigung von Umweltproblemen in globalen Lieferketten und der Unterstützung von Unternehmen bei der Einhaltung der neuesten EU-Standards einnimmt.

Ein 100 Milliarden US-Dollar Markt

Hunderttausende von Unternehmen sind aufgrund des gestiegenen kommerziellen Drucks und strengerer Regulierungen, insbesondere in der EU, dem Vereinigten Königreich und den USA, dazu verpflichtet, ihre Umweltdaten an Geschäftspartner und Regulierungsbehörden zu melden. Infolgedessen wird bis 2032 mit einem Marktwachstum von 15 Milliarden US-Dollar auf 60 bis 100 Milliarden US-Dollar gerechnet, beschleunigt durch das verpflichtende Reporting von Emissionen in der Lieferkette.

Die ganzheitliche Erfassung von Umweltdaten ist ein entscheidender Faktor für das Compliance- und Lieferkettenmanagements von Unternehmen. Das KI-gestützte Umweltmanagement-Tool von forward earth integriert sich nahtlos in bestehende Softwareanbieter, um Unternehmen dabei zu unterstützen, alle erforderlichen Umweltdaten innerhalb ihrer vorhandenen Geschäftssoftware für Compliance-, Risiko- oder Lieferkettenmanagement zu generieren. Die resultierenden Berichte erfüllen sämtliche relevanten regulatorischen Anforderungen, einschließlich der neu eingeführten Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und des Cross Border Adjustment Mechanism (CBAM) der EU sowie der kürzlich von der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) genehmigten US-Vorschriften.

Mit dem frischen Kapital soll die globale Präsenz von forward earth ausgebauen werden

„Dekarbonisierung ist eine entscheidende Anforderung für Unternehmen weltweit, doch die überwiegende Mehrheit der Unternehmen hat immer noch keinen ganzheitlichen Überblick über ihre Umweltauswirkungen, insbesondere in der Lieferkette. Wir haben ein Produkt entwickelt, das Unternehmen weltweit ermöglicht, nachhaltig und konform zu agieren – mit geringem Aufwand und Kosten. Durch die Einbettung unserer KI-automatisierten Umweltmanagement-Software in die Software unserer Partner werden wir hunderttausenden Unternehmen in einem kritischen Teil des Reportings unterstützen und ihnen den Weg für eine nachhaltige Unternehmensführung ebnen“, sagt Dr. Micha Schildmann, Gründer und CEO von forward earth.

„Micha und das Team verfügen über einen einzigartigen Erfahrungsschatz aus unserem früheren Portfoliounternehmen Planetly, um ein noch ungelöstes Problem anzugehen. Das Produkt von forward earth wird detaillierte CO2- und Umweltdaten für alle Anbieter von ESG-, GRC- als auch Lieferketteninformationen weltweit freischalten“, sagt Speedinvest-Partner Fred Hagenauer.

forward earth hat bereits mehrere bedeutende Partnerschaften, darunter mit Softwareanbietern für Compliance, Lieferkettenmanagement und ESG (Environmental, Social and Governance) in der EU, den USA und Asien, abgeschlossen.

Bild:forward earth Gründer Cari Davidson Micha Schildmann Giuseppe Gentile

Quelle: KEKST CNC

Zeig mir deinen Vortrag und ich sag‘ Dir, wer Du bist

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Von Bühnenprofi bis verkopfter Nerd: Diplom-Dolmetscherin Cátia Kroll Taliani nimmt verschiedene Redner-Typen unter die Lupe und gibt Handlungsempfehlungen

Vortragsstile unterscheiden sich wie die Menschen dahinter. Dennoch lassen sich Bühnenredner:innen anhand ihres Präsentationsstils und ihrer Persönlichkeitsmerkmale typologisieren. Cátia Kroll Taliani betrachtet die sieben häufigsten Erscheinungsformen und zeigt Änderungspotenziale auf.

Die Enthusiastischen
Auf der Bühne blühen sie auf – engagierte Vortragende beherrschen die Kunst des freien Sprechens und versprühen maximale Energie und Begeisterung. Ihre Bühnenpräsenz verstärken eine ausdrucksvolle Gestik und Mimik. Schnelles Sprechtempo, häufiges Wechseln von Tonlage und Lautstärke und eine überbordende Körpersprache lenken dabei ungewollt von Präsentationsinhalten ab. Dem beugen Redner:innen vor, indem sie ihr Publikum beobachten und sich punktuell in Zurückhaltung üben.

Die Analytischen
Sie wollen ihre Zuhörer:innen mit knallharten Fakten überzeugen und pflegen einen hohen Genauigkeitsanspruch an sich selbst. Die Präsentationsfolien von Analytiker:innen folgen einem systematischen und aus ihrer Sicht logischen Aufbau – detailliert und faktenorientiert. Von ihren Zuhörer:innen erwarten solche Redner:innen, komplexe Zusammenhänge mühelos zu durchdringen und muten ihnen große Informationsmengen in kurzer Zeit zu. Besser: den Vortrag entzerren und auf die wesentlichen Sachverhalte berufen.

Die Geschichtenerzählenden
Kurze Anekdoten schlagen Brücken zwischen Theorie und anschaulicher Praxis. Sie würzen Vorträge mit der nötigen Prise Emotionen und erwecken Aufmerksamkeit durch anrührenden und bildhaften Sprachgebrauch. Einige Vortragende mutieren dabei zu Geschichtenerzähler:innen und verlieren die Balance zwischen faktenbasierter Präsentation und Komödie. Zu viele Metaphern verwirren das Auditorium. Um Missverständnisse zu vermeiden, setzen Sprecher:innen illustrative Ausdrücke wohldosiert ein.

Die Präzisen
Wo den einen der rote Faden entgleitet, halten die anderen verbissen daran fest. Akribisch hangelt sich dieser Vortragstyp am strikten Ablaufplan seines Vortrags entlang. Flexibilität? Fehlanzeige! Durch präzise und oft technische Begriffe hält Monotonie Einzug in die Präsentation. Sprachliche Vielfalt, Rhythmik und lebendige Körpersprache schaffen einen Ausgleich und sorgen für Abwechslung.

Die Spontanen
Frei sprechen mit dem Herz auf der Zunge! Spontane Referent:innen folgen keinem Skript, improvisieren viel und reagieren wendig auf die Zuschauer:innen sowie unerwartete Situationen. Häufige Interaktionen und Publikumsbeteiligungen gehören zu ihrem Standardrepertoire. Daraus ergeben sich unerwartete Themenwechsel und unvorhersehbare Inhalte. Um die Menschen vor der Bühne garantiert mitzunehmen, sollten Vortragende den Programmablauf im Blick behalten.

Die Visualisierenden
Überfrachtete Folien, grelle Farbeffekte und Bullet-Point-Exzesse: Viele Sprecher:innen möchten Referatsinhalte visuell sinnvoll unterstützen – dabei überfordern sie ihre Zuschauer:innen mit vollgepackten PowerPoint-Präsentationen. Weniger ist in diesem Fall mehr. Maximal drei Kernaussagen pro Folie, passend illustriert, erzielen größtmögliche Aufmerksamkeit beim Publikum. Der Rest passiert auf der Tonspur.

Die Humorvollen
Witze in die Präsentation einzuflechten, sichert das Interesse des Auditoriums. Launige Redner:innen zeichnet ein leichter und unterhaltsamer Vortragsstil aus. Der Casus knacksus: Es besteht das Risiko, dass Menschen vor dem Hintergrund kultureller Unterschiede Komik als Ausgrenzung empfinden. Politisch unkorrekte Witze sind deshalb tabu und Referent:innen dazu angehalten, die Wirkung ihres Humors vorab kritisch zu hinterfragen.

Wirksame Tools
Klar aufgebaut und strukturiert, bestenfalls gegliedert in Einleitung, Hauptteil und Schluss; so schaut das Grundgerüst einer gelungenen Präsentation aus. Visuelle Hilfsmittel wie Folien und Grafiken unterstreichen Gesagtes und veranschaulichen komplexe Informationen und Hintergründe. Begleiten Dolmetscher:innen den Vortrag? Unter diesen Umständen verzichten Sprecher:innen nach Möglichkeit auf Videos und Animationen. Diese sind als zusätzliche Sub-Ebene schwer zu übersetzen. Der optimale Vortrag vermeidet außerdem Fließtext auf PowerPoint-Folien und arbeitet mit Stichwörtern. Das erleichtert der Zuhörerschaft und den Sprachexpert:innen gleichermaßen das Mitlesen und Verstehen.
Ein eingängiger Sprachstil und einfacher Satzbau tragen genauso zum Verständnis bei, wie bewusst gesetzte Pausen, die dem Publikum Zeit zum Nachdenken schenken und das Hautaugenmerk auf relevante Inhalte legen. Dazu zählt, rhetorische Stilmittel punktuell einzusetzen. Körpersprache und Minenspiel pointieren gezielt Aussagen, während die Stimme in Lautstärke und Tonlage variiert und dem Vortrag Leben einhaucht. Ein angenehmes Sprechtempo gewährleistet qualitativ hochwertige Verdolmetschungen und eine gute Aufnahmefähigkeit auf Seiten der Zuhörer:innen.

Bild:Kroll Languages unsplash (c)Teemu Paananen

Quelle:Borgmeier Public Relations

Love Birds in Südtirol

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Gartenhotel Moser lockt mit romantischer Auszeit zu zweit – Naturnaher Urlaub für Verliebte

Seit Ende April 2024 begrüßt das Gartenhotel Moser etwa 15 Kilometer südlich von Bozen seine Gäste mit modernem Design, schicken Suiten und attraktiven Packages. Neues Highlight des Hauses ist der Rooftop-Infinity Pool mit Blick über das umliegende Naturschutzgebiet. Pärchen erleben das Hotel ab sofort bis 5. Januar 2025 im Rahmen des Arrangements „Just the two of us“. Es richtet sich an Paare, die eine romantische Auszeit genießen wollen und umfasst mindestens vier Übernachtungen in einer der exklusiven Adults-Only Suiten „Astrum“ oder „Nidus“. Neben einer Flasche Prosecco bei der Ankunft erwartet Verliebte auch eine halbtägige Tour mit der hauseigenen Vespa oder dem elektrischen Cabrio. Die intakte Natur, die das Gartenhotel Moser umgibt, bietet jede Menge Raum für romantische Momente zu zweit. So erweist sich das hoteleigene Seehaus mit Liegewiese am großen Montiggler See als ideale Basis für eine Abkühlung inmitten einer Idylle oder als Genussmoment mit einem Gläschen Wein bei Sonnenuntergang am Ufer des Sees. Entspannung verspricht das umfangreiche Yoga- und Meditationsangebot im Hotel; weitere Wohlfühlmomente erleben Gäste im neuen Spabereich auf dem Dach des Anbaus oder in der weitläufigen Saunalandschaft. Für schweißtreibende Abwechslung sorgen hier tägliche Event-Saunaaufgüsse. Ein buntes Wochenprogramm mit geführten Wanderungen und Bike-Touren ergänzen das Angebot für Romantiker. Das Paket mit vier Übernachtungen ist ab 712 Euro pro Person inklusive Dreiviertelpension buchbar. Weitere Informationen finden sich unter www.gartenhotelmoser.com.

Hauptaugenmerk beim Umbau legte Familie Moser auf die üppige Natur, die das Gartenhotel Moser umgibt. Bezeichnend für den neuen Bereich sind große Fensterfronten, die den Blick in die Umgebung freigeben und begrünte Holzstreben an der Außenfassade, die das Südtiroler Haus mit der Natur verschmelzen lassen. Inmitten einer üppigen Gartenanlage mit verschlungenen Wegen, einem Naturbadeteich und nur wenige Gehminuten vom Montiggler See entfernt, bietet das familiengeführte Hotel vielzählige Möglichkeiten für aktive Auszeiten. So offeriert das Hotel nicht nur Raum und Programm für Erwachsene, sondern auch Familien genießen hier ihre Ferien und fühlen sich im Kinderclub bestens umsorgt. Während der benachbarte Kalterer See das ganze Jahr über gut besucht ist, gelten der große und kleine Montiggler See mit ihrem glasklaren Wasser als Geheimtipp für Ruhesuchende. Ob Schwimmen, SUP, Kanufahren, Fahrradtouren oder Wanderausflüge – in der malerischen Region geprägt von grünen Wäldern und Weinbergen sind zahlreiche Aktivitäten möglich.

Bild:Drohnenaufnahme-(c)-Horeca

Quelle:STROMBERGER PR GmbH

KI als integraler Bestandteil des IT-Stacks

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AI, Artificial Intelligence concept - Computer chip microprocessor with AI sign and binary code. 3d rendering

Oracle präsentiert fünf Erfolgsfaktoren für umfassende Effizienzgewinne

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verspricht vielen Unternehmen erhebliche Produktivitätsvorteile. Allerdings zeigt die Praxis, dass eine reine Punktlösung – wie sie die meisten Unternehmen einsetzen – die enormen KI-Potenziale bei Weitem nicht ausschöpft. Um größtmögliche Effizienzgewinne zu erzielen, muss KI vielmehr nahtlos in die gesamte IT-Infrastruktur integriert werden – vom Backend bis zu den Anwendungen.

„Was Unternehmen benötigen, sind generative KI-Fähigkeiten und Use Cases, die sich unmittelbar auf die Geschäftsergebnisse auswirken“, betont Greg Pavlik, SVP für Oracle Cloud Infrastructure. „KI-Modelle müssen auf die Daten und das spezifische geistige Eigentum des Unternehmens zugeschnitten sein, um Ergebnisse zu liefern, die nur ein vertrauter Lösungspartner bieten kann.“

Der Paradigmenwechsel zu einem ganzheitlichen KI-Ansatz ist bereits in vollem Gange. Anstatt isolierte Tools zusammenzufügen, setzen immer mehr Unternehmen auf Partner für eine Komplettlösung aus einer Hand – von der Infrastruktur bis zu den Anwendungen.

Die fünf zentralen Erfolgsfaktoren eines durchgängigen KI-Ansatzes:

 

1. Leistungsstarke, cloudbasierte Infrastruktur als Basis für KI-Workloads

Cloud-Lösungen sollten eine skalierbare und hochperformante Umgebung für rechenintensive KI-Modelle und – Anwendungen liefern. Die Cloud-Architektur erlaubt es zudem, Ressourcen bei Bedarf dynamisch bereitzustellen.

 

2. Nahtlose Integration generativer KI von der Datenbank bis zu SaaS-Anwendungen

Generative KI-Funktionen sollten sich übergreifend in Datenbank-, Analyse- und Anwendungsportfolio einbetten lassen. So werden KI-Fähigkeiten reibungslos in bestehende Workflows und Prozessketten integriert.

 

3. Verfügbarkeit in der Public Cloud sowie On-Premises mit Dedicated Regions

Neben der Public Cloud besteht auch die Möglichkeit, KI-Dienste in kundeneigenen Rechenzentren über Dedicated Regions bereitzustellen und mit lokalen Daten und Systemen zu verknüpfen.

 

4. Strikte Datensicherheit durch Dedicated Deployments ohne Daten-Sharing

KI-Modelle lassen sich als dedizierte Instanzen auf abgeschlossener Infrastruktur bereitstellen, ohne Daten mit Dritten zu teilen. So bleiben sensible Unternehmensdaten stets unter Kontrolle.

 

5. Branchenspezifische KI-Modelle mit effizienter Anpassungsmöglichkeit

Im Idealfall sind Modelle für typische Anwendungsfälle in Unternehmen vorkonfiguriert. Sie können durch Finetuning auf Branchendaten oder Unternehmenswissen schnell für den produktiven Einsatz optimiert werden.

 

Mithilfe von Komplett-Plattformen profitieren Unternehmen von einem lückenlosen KI-Erlebnis und können KI-Vorteile wie kontextsensitive Datenanalysen, automatisierte Dokumentenerstellung oder Natural Language Queries voll ausschöpfen. Dabei sind Datenschutz und -sicherheit jederzeit gewährleistet.

„Unser durchgängiger Lösungs-Stack aus Infrastruktur, integrierten KI/ML-Datenbanken und generativem KI-Service ist einzigartig. Und das ist erst der Anfang“, resümiert Pavlik. Dieser ganzheitliche Ansatz liefert Unternehmen eine Basis, um die vollen Potenziale einer KI-gestützten Transformation zu heben – von optimierten Modellen bis zu produktivitätssteigernden Anwendungen.

Bild: Oracle KI im IT-Stack Quelle: Oracle

Quelle:Oracle Deutschland

Bachelor Wirtschaftsinformatik: Neuer Studiengang an Universität Hohenheim

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Die digitale Welt von morgen gestalten: Das lernt man an der Uni Hohenheim. Im neuen Wirtschaftsinformatik-Studiengang und weiteren Angeboten für Studierende.

Modern, vielfältig und zukunftsrelevant, an den Erfordernissen des Marktes ausgerichtet und mit einem exzellenten Betreuungsverhältnis: Im Wintersemester 2024/25 startet der Studiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Er wendet sich vor allem an Studieninteressierte, die sich für die Verknüpfung von Informationstechnologie (IT) und Wirtschaft begeistern und die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft mitgestalten möchten. Weitere vielfältige Angebote zeugen davon, dass Digitalisierung in allen Studiengängen an der Universität Hohenheim großgeschrieben wird. Das hat ihr beim Digital Campus Award einen Platz unter den Top 5 in Baden-Württemberg eingebracht.

Nicht ohne Grund ist Wirtschaftsinformatik einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland: In Zeiten der Digitalisierung sind die Absolvent:innen gefragter denn je und werden in verschiedensten Aufgabenbereichen benötigt. Wirtschaftsinformatiker:innen sind Profis in der Digitalisierung und in der Planung, Entwicklung und Anwendung von IT-Systemen in verschiedenen wirtschaftlichen Kontexten.

Bei der Neukonzeption des Studiengangs B.Sc. Wirtschaftsinformatik konnte die Universität Hohenheim auf ihre über 20-jährige Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen: Themen wie Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz (KI), Industrie 4.0, agile Softwareentwicklung und Data Science stehen im Mittelpunkt des Studiengangs und können mit weiteren Angeboten aus insgesamt fünf Fachbereichen vertieft werden.

Darüber hinaus bietet der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik neben vielen individuellen Wahlmöglichkeiten aus dem großen Fächerangebot der Wirtschaftsinformatik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften viel Raum, um durch Praktika, Auslandsaufenthalte usw. Erfahrungen zu sammeln. „Unternehmen brauchen heute mehr denn je IT-Fachleute, die fundiertes Wissen über Informations- und Kommunikationssysteme zur Digitalisierung mitbringen“, betont Studiengangsleiterin Prof. Dr. Mareike Schoop. „In Hohenheim gehen daher Praxis- und Forschungsorientierung Hand in Hand.“

„‚Was braucht die Wirtschaft?‘ war eine Frage, die uns bei der Konzeption ebenso wichtig war, wie welche Kompetenzen brauchen die Studierenden?‘“, ergänzt Studiengangsmanager Dr. Muhammed-Fatih Kaya. Besonders erwähnenswert sei auch das exzellente Betreuungsverhältnis in Hohenheim: „50 Studierende werden durch drei Professuren der Wirtschaftsinformatik betreut. Da ist viel Raum für eine individuelle Förderung.“

Frauenpower in der Wirtschaftsinformatik

Eine Sache liegt Prof. Dr. Schoop besonders am Herzen: „Interessierte Frauen ermutige ich ganz besonders, sich zu bewerben. Trauen Sie es sich zu, es lohnt sich. Wir haben exzellente Role Models, sowohl mich als Professorin als auch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und hervorragende Studentinnen.“

Chatbot BusyBee beantwortet Fragen zum Studium in Hohenheim

„Zwei Studentinnen waren auch wesentlich an der Entwicklung unseres Chatbots BusyBee beteiligt. Der Chatbot ist darauf trainiert, Fragen von Studieninteressierten zu unserem Wirtschaftsinformatik-Studium in einer schüler:innengerechten Sprache zu beantworten.“ Zu finden ist BusyBee auf der Website zum Studiengang: https://www.uni-hohenheim.de/wirtschaftsinformatik-bachelor-studium

Noch etwas zeichnet der Studiengangsleiterin zufolge den neuen Studiengang aus: Die aufeinander abgestimmte Kombination von Data Science, also Datenwissenschaften, und Wirtschaftsinformatik. „Die Studierenden müssen sich nicht für eins der beiden Gebiete entscheiden, sondern setzen sich mit beiden auseinander. So geht ihr Blick weit über den Tellerrand hinaus.“

Qualitätsmerkmal AACSB-Akkreditierung

Stolz ist man in Hohenheim auch auf den derzeit laufenden AACSB-Akkreditierungsprozess für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge. AACSB steht für Association to Advance Collegiate Schools of Business und ist die weltweit bedeutendste Akkreditierung, die Business Schools für die Studiengänge Business und Accounting bekommen können.

Weltweit haben diese bislang nur rund 6 Prozent der rund 13.000 angebotenen Business-Studienprogramme erhalten. Sie ist nicht nur ein Qualitätsgarant, der sicherstellt, dass die Studierenden die wirklich relevanten Inhalte ihrer Studienrichtung vermittelt bekommen. Sie ermöglicht auch eine bessere Vergleichbarkeit und damit eine einfache Übertragbarkeit von Studienleistungen beispielsweise bei Auslandsaufenthalten.

Vorbereitung auf den digitalisierten Arbeitsmarkt – in allen Studiengängen

Digitalisierung ist ein Thema, das sich quer durch alle Studiengänge zieht. Auf den digitalisierten Arbeitsmarkt bereiten daher an Universität Hohenheim viele Angebote zu KI und Data Science gut vor. Einige Beispiele:

– Neben der Wirtschaftsinformatik ist ein weiterer Studiengang in Sachen Digitalisierung ganz nah am Puls der Zeit: Der Bachelor Digital Business Management. Hier liegt der Fokus deutlich stärker auf den Grundlagen wirtschaftlichen Handelns und dem Management der digitalen Transformation.

– Technologien in betriebliche Prozesse und Entscheidungen integrieren und bewerten: Diese Kompetenzen vermitteln der Lernnavigator und abbaGPT speziell für Wirtschaftswissenschaftler:innen. Sie gingen aus dem hochschulübergreifenden Verbundprojekt „AI for Business | Business for AI“ (ABBA) hervor.

– Das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik und Intelligente Systeme unterstützt seine Studierenden außerdem mit dem „Exam Buddy“: Neben Lerntipps liefert das KI-Tool ein ausführliches Klausur-Feedback. So können Studierende sich ihre individuellen Stärken und Schwächen anzeigen lassen und Wissenslücken füllen. Ein weiterer Vorteil: Sogar bei großen Klausuren mit vielen Teilnehmenden erhalten alle Studierenden ein individuelles Feedback.

– Von Agrarrobotik bis hin zur Bildanalyse mit Deep Learning: Das Programm „AI & Data Science Certificate Hohenheim“ (AIDAHO) bietet Studierenden aller Fakultäten eine umfangreiche Zusatzausbildung in den Bereichen Data Science und KI. Es schließt mit einem Zertifikat ab.

– Derzeit wird zudem der Prototyp eines Lern-Buddies getestet. Der KI-basierte „Pedagogical Conversational Tutor“ (PET) erinnert an ChatGPT und wird mit spezifischen Informationen zu Hohenheimer Lehrveranstaltungen gefüttert. Der PET reagiert auf Sprachbefehle und kann den Lernstoff zur Prüfung per Quiz abfragen. Aber anders als ChatGPT gibt er zur Antwort auch die Quelle seiner Aussage an.

Digital-Campus-Award: Uni Hohenheim unter den Top 5 in Baden-Württemberg

Dass die Universität Hohenheim mit all ihren Angeboten in Sachen Digitalisierung überzeugt, bestätigen die Studierenden: Mit ihren Bewertungen wählten sie erst im März dieses Jahres die Universität Hohenheim in die Top 20 digitalen Hochschulen in Deutschland und die Top fünf in Baden-Württemberg.

Bild:Die digitale Welt von morgen gestalten: Das lernt man an der Uni Hohenheim. Im neuen Wirtschaftsin-formatik-Studiengang und weiteren Angeboten für Studierende. | Bildquelle: Universität Hohenheim / Uta Rometsch

Quelle:Universität Hohenheim Pressestelle

Food Innovation Camp 2024

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Food Innovation Camp 2024

Sechstes Food Innovation Camp mit sportlichen Food-Startups und viel Prominenz

Das Food Innovation Camp zeigte (am 17.6.) in seiner sechsten Auflage einmal mehr, was die deutsche Startup-Szene rund ums elementar wichtige Thema Ernährung zu bieten hat. 150 Startups waren dabei, von frischen Neugründungen bis zu Unternehmen, die bereits Maßstäbe gesetzt haben. In der Show Kitchen auf der Dachterrasse der Hamburger Handelskammer bereiteten prominente Spitzenköchinnen und -köche Leckeres zu und Auftritte bekannter Größen in Podiums-Diskussionen boten wertvolle Anstöße. Prominente und Politiker gingen in den Austausch mit Handelsgrößen wie REWE Nord oder CHEFS CULINAR und Digitalexperten. Das vielfältige Programm startete mit einem Grußwort und Kurz-Impuls der Veranstalterin Sina Gritzuhn und dem Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Dr. Malte Heyne.

Auf der Tagesordnung standen die beliebte Pitch-Bühne, auf der Konzepte vorgestellt und schlagfertig bewertet wurden, die Speed-Datings für das perfekte Food-Business-Match und als besonderes Highlight die dritte Auflage des „Dein Newcomer-Award“ zusammen mit REWE Nord. Tränen der Freude flossen bei Newcomer-Award-Gewinner Luigi Stella von Mio Olio. Erstmals gab es eine Food & Fitness Lounge, in der die frisch angesammelten Kalorien direkt abtrainiert werden konnten. Bei Musik und guten Drinks fand der Tag bei der After Show Party einen entspannten Ausklang und gebührenden Abschluss.

„Wir freuen uns darauf, in Kontakt mit vielen Startups und ihren innovativen Ideen zu treten. Das Food Innovation Camp ist eine einzigartige Gelegenheit, um frische Perspektiven kennenzulernen, neue Partnerschaften zu knüpfen und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft der Lebensmittelbranche zu arbeiten. Auf inspirierende Begegnungen und aufregende Entwicklungen!“, sagte Jochen Vogel, Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE Nord.

Ralf Dümmel Sina Gritzuhn und Jochen Vogel Copyright Stefan Groenveld

Christoph Langness, Leitung Key- Account-Management Hotellerie & Gastronomie CHEFS CULINAR, zog ein positives Fazit: „Wir konnten auch in diesem Jahr wieder eine großartige Innovationskraft der Startup-Szene im Foodbereich beobachten und freuen uns sehr, im Gegenzug jungen Unternehmen wertvolle Impulse mitgeben zu können, um eine nachhaltige Entwicklung im Großhandel zu unterstützen.“

Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Food Innovation Camps lag auf dem Thema Food und Fitness. Sportliche Höchstleistungen und gesunde Ernährung gehören untrennbar zusammen, das gilt für den Hobbysport und erst recht für den Profibereich. Und so berichteten Profisportler wie die Boxweltmeisterin Natalie Zimmermann und die ehemaligen Fußball-Nationalspielern Timo Hildebrand sowie Marcell Jansen von ihren persönlichen Strategien und Erfahrungen mit dem Food- Thema. Erstmalig gab es dieses Jahr die Food & Fitness Lounge, die zum Mitmachen und Ausprobieren motivierte. Hier konnten Sport-Content-Creator:innen mit Food Startups matchen und die frisch angesammelten Kalorien direkt an Sportgeräten abtrainiert werden.

Auf der FIC-Bühne wurden Themen diskutiert wie etwa „Wie werde ich ein Fitness-Influencer“ und „Warum Ernährung für Sportler:innen so wichtig ist und auch vollkommen vegan sein kann“. Erstmals bot das FIC nicht nur eine Plattform für Foodies, Sportbegeisterte und Influencer, um mit spannenden Food-Brands in Kontakt zu gehen, sondern auch für die Sichtbarkeit von Agenturen. Sie präsentierten potenziellen Kunden ihre Konzepte für Brandbuilding, SEO und Online-Marketing.

Food-Themen begeistern Prominente und Experten

Viele prominente Persönlichkeiten und Experten begeisterten sich für die Startups, Food- und Sport- Themen. So Renate Künast von Die Grünen, TV-Löwe Ralf Dümmel, Jochen Vogel als Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE Nord, Boxweltmeisterin Natalie Zimmermann, der ehemalige Profi-Fußballer und Gastronomieexperten Timo Hildebrand und Marcell Jansen, Ernährungsdoc Dr. Matthias Riedl, TV Star und Autor Christian Rach, Experte für alternative Proteine Fabio Ziemssen, Christoph Langness, Leitung Key-Account-Management Hotellerie & Gastronomie CHEFS CULINAR, Dr. Sebastian Rakers von Bluu Seafood, Fabio Ziemssen von Zintius. Aber auch Prominente selbst stellten ihre Start-ups vor wie Marvin Plattenhardt, ehemaliger Fußballprofi, der mit seiner Frau Sara das Pistazienmilch-Startup Pinù gegründet hat.

Copyright Stefan Groenveld

Highlights in der Show Kitchen

Kulinarische Highlights lockten die FIC-Besucher auf die Dachterrasse der Handelskammer mit herrlichem Blick auf das Hamburger Rathaus. Dort zeigten die Spitzenköchinnen und -köche Estella Schweizer, Antje de Vries, Rohat Dogan, Jens Rittmeyer, Christian Ruß, Manuel Simon und Ralf Oerding, was sich aus den spannenden Produkten der Food-Startups zaubern lässt. Als dann die Konferenz, ebenso wie die Expo und die Speed-Datings zum Ende kommen, die Gewinner der Pitch- Bühne geehrt und der glückliche Sieger des „Dein Newcomer-Awards“ gekürt wurde, verlagerte sich das Camp zur Aftershow-Party in Food & Fitness Lounge und es wurde ausgelassen ein erfolgreiches Food Innovation Camp gefeiert.

Gewinner „Dein Newcomer-Award“: Mio Olio – https://www.mio-olio.de/
Gewinner Pitch Bühne: Guru Granola – https://guru-granola.com/

Titelbild: @Mathias Jäger

Quelle Nina Deutschmann – Deutschmann Kommunikation

EntscheidungsInstitut

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EntscheidungsInstitut

EntscheidungsInstitut: Warum gründen? Dr. Johanna Dahm erklärt! Interview.

VUKA- und Entscheidungs-Expertin sowie Beraterin Dr. Johanna Dahm im Interview: Neues Institut für Entscheidungen in Frankfurt

Inmitten der turbulenten innen- und weltpolitischen Entwicklungen stehen deutsche Unternehmen vor gewaltigen Herausforderungen. Wie können sie in dieser unsicheren Zeit fundierte Entscheidungen treffen? Dr. Johanna Dahm, erfolgreiche Unternehmerin und erfahrene Beraterin aus Frankfurt am Main, hat eine innovative Lösung gefunden: die Gründung eines internationalen EntscheidungsInstituts. Dieses Institut soll Expertenwissen und bewährte Methoden international bereitstellen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, optimale Entscheidungen zu treffen. In einer Ära der Veränderung ist es entscheidend, dass Firmen ihre Entscheidungsprozesse optimieren und sich flexibel auf neue Gegebenheiten einstellen. Durch eine interdisziplinäre Kooperation können Risiken minimiert und Chancen genutzt werden – der Schlüssel zum langfristigen Erfolg im dynamischen Geschäftsumfeld.

Frau Dr. Dahm: Warum gründet man ein EntscheidungsInstitut?

Angesichts innen- und weltpolitischer Lage sind deutsche Unternehmen und Organisationen mehr denn je gehemmt, fundierte Entscheidungen zu treffen. Ob Neueinstellungen, Finanzierungen, Digitalisierung oder einfache Veränderungsprozesse – viele sogar drängende Entscheidungen werden ausgesessen, weil die Orientierung fehlt. Dabei „mangelt es nicht an Geld sondern an Guidance“, also an klarer Zielorientierung und auch Umsetzungswissen, so Dr. Johanna Dahm, Unternehmerin und Beraterin mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie hat ihre eigene Firma jetzt um ein internationales Institut, Expertenwissen und Methoden zur Entscheidungsfindung erweitert. Angeboten werden Analysen, Empfehlungen und Strategien zu effektiven Beschlüssen und Umsetzung. Hier können Firmen und Führungskräfte ihre Fragestellungen in Konsortien diskutieren, Unsicherheiten gezielt reduzieren und die Qualität ihrer Entscheidungsprozesse verbessern.

In Volatilität und unsicheren Zeiten wichtiger denn je?!

Es wäre verkehrt, VUKA (Die Umstände von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit) verantwortlich zu machen und Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben, da die traditionellen Entscheidungsprozesse möglicherweise nicht ausreichen, um mit den Herausforderungen dieser dynamischen Umgebung umzugehen. In solch unvorhersehbaren und komplexen Situationen können Erfahrungsträger aus dem Wissensfundus von Extremsituationen aber helfen, eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung zu fördern, zum Beispiel mit aktuellen Daten und Analysen oder neuen Zielsetzungsmethoden.

Wenn wir Fachwissen jetzt interdisziplinär nutzen und Ergebnisse, innovative Methoden fortlaufend den Organisationen in Veränderungen zur Verfügung stellen, minimieren sie Risiken automatisch und nutzen Chancen. Sie werden schneller und flexibler und können auf sich verändernde Umstände reagieren. Wir wissen längst, dass Organisationen nur so am Leben, erfolgreich und langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

In Deutschland existiert eine umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Krisen und unsicheren Situationen, insbesondere in den letzten 100 Jahren. Die Frage stellt sich: Warum Menschen, insbesondere in Unternehmen, mit großen Entscheidungsschwierigkeiten konfrontiert sind?

Deutschland hat eine grosse Wirtschaftsgeschichte hinter sich, die auf Planbarkeit, Vorausschaubarkeit und Stabilität aufgebaut war. Das Motto lautete: Stabiles Wachstum in allen Bereichen – wir haben funktionierende Wege in allen Branchen ausgebaut und das Experimentieren vergessen. Darum sind wir mit dynamischen Lösungen anderer Märkte heute überfordert und stehen vor der komplexen Herausforderung, unsere monolithischen Pfade schnell um flexible Alternativen zu erweitern, um mithalten zu können.

Das ist vergleichbar mit dem Marathonläufer, der jetzt vom Zehn-Kämpfer aus dem Wettbewerb geworfen wird: In welcher Disziplin soll er als nächstes trainieren, um mithalten zu können? Die heutige Welt ist oft viel komplexer und dynamischer als in früheren Zeiten, was die Entscheidungsfindung erschwert.

Dazu kommt die Informationsüberflutung der digitalen Ära: es ist schwierig, relevante Daten zu identifizieren und zu verarbeiten, von der Sicherheit ganz abzusehen. Miteingeschlossen der schnelle Wandel: Die Geschwindigkeit, mit der sich Technologien, Märkte, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und die Relevanz von Informationen verändern, erfordert flexible und agile Entscheidungsprozesse.

Das setzt Menschen unter Druck, hat also psychologische Folgen: Emotionen, Vorurteile und kognitive Verzerrungen können die Entscheidungsprozesse beeinflussen und zu unterschiedlichem Verhalten führen: Abgrenzung, Abschottung, Hybris, Kontrolle und allem voran die Angst zu Versagen oder Fehler zu machen. Wir müssen gerade im Wirtschaftsbereich lernen, mit Fehlern umzugehen. Doch fehlt es da gänzlich an adäquaten Strukturen, Prozessen und Ressourcen, um Fehl-Entscheidungen treffen zu dürfen.

Welche Strukturen müssten von Unternehmen hier geschaffen werden?

Darauf gehe ich ja in meinem neuen Buch „7 Pfade zu guten Entscheidungen“ (Gabal) ein und ist hier nicht Thema. Nur so viel: Unternehmen müssen weg von Arbeits-Kompetenzen hin zu Ergebnis-Kompetenzen kommen. Das macht es notwendig, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Entscheidungskompetenz arbeiten, durch Schulungen, den Einsatz von Entscheidungsunterstützungs-Systemen, die Einbeziehung von Experten. Durch die Schaffung einer Kultur, die evidenzbasierte Entscheidungen fördert und Experimente als Lernchancen betrachtet, können Organisationen besser auf unsichere Situationen reagieren und erfolgreicher agieren.

Sind denn andere Länder da tatsächlich besser und wenn ja, welche?

Wir können nicht sagen, dass ein bestimmtes Land grundsätzlich perfekt in Entscheidungen oder Fehlerkult ist – das hängt von Umständen, Situation und Bedingungen in den jeweiligen Ländern und Sektoren ab. Aber aufgrund ihrer spezifischen Rahmenbedingungen, Kultur oder Organisation können einige Regionen effektivere Entscheidungsstrukturen haben.

Ich denke an skandinavische Länder wie Norwegen, Schweden und Dänemark mit einer ausgeprägten Kultur der Konsensbildung und Partizipation, die zu gemeinschaftlich getroffenen und breit akzeptierten Entscheidungen führen kann. Gleiches haben wir auch in der Schweiz, vor allem ist da der Wunsch der Vereinfachung stark. Länder wie Singapur sind bekannt für ihre effiziente Regierungsführung und strategische langfristige Planung, die ihnen ermöglicht, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Die USA legen Visionären und Startern eher weniger Steine in den Weg, in Japan werden Entscheider gerade dann gern gehört, wenn sie jenseits der 50 Jahre alt sind – viele sind da bei uns schon wieder in der Altersteilzeit oder Frühverrentung. Doch hat jedes Land, jede Kultur Stärken und Schwächen und nicht nur, wenn es um Entscheidungsfindung geht. Es gibt kein „perfektes“ System, leider vor allem abhängig von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und natürlich kulturellen Rahmenbedingungen.

Was möchten Sie denn jetzt mit dem EntscheidungInstitut konkret erreichen?

Ziele sind: Erstens Struktur in Entscheidungsfindungprozesse zu bringen und die Entscheidung an sich zu beschleunigen, auch mithilfe der künstlichen Intelligenz, zweitens: Awareness zu schaffen für verschiedene Entscheidungtypen mithilfe unseres Assessments, um gerade in Teams, Abteilungen aber auch vor allen Dingen interdisziplinär, bessere Entscheidungen voranzutreiben und drittens eine Entscheidungs-Architektur ins Unternehmen zu bringen, damit Entscheidungen nicht mehr vom „Nasen-Faktor“ abhängen. Dazu hilft uns die Operational Exzellence. In meiner Vision und gerade vor dem Hintergrund der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine bedarf es hier klarer Richtlinien für Entscheidungspräferenzen, die nicht mehr patriarchisch zugeteilt werden, sondern klaren Mechanismen untergeordnet sind.

Das klingt nach einer Menge Diskussionsbedarf in den Unternehmen?

Absolut, und darum wird niemand herumkommen – unser hochkarätiges Gründungsteam bringt Expertise und Erfahrung aus verschiedenen Bereichen mit, darum muss sich hier niemand alleingelassen fühlen. Wir haben mit Olga Troeger von Ebay, Uwe Bingel von Bosch Transformation, Philipp Boateng aus dem Agile Management, Philipp Schickling aus der Konzern-Programmierung, Heike Fuckert und Antoanela Toccari aus der Führungskräfte-Entwicklung zwei der größten Industrien und schließlich Achim Schaller, selbst Dienstleister und Unternehmer, nur die Besten dabei.

Nach welchen Kriterien haben Sie das Team zusammengestellt?

Erstes Kriterium war, dass ich alle aus der Zusammenarbeit kenne und mich 120% auf die Personen und auch ihr Netzwerk, ihre Loyalität verlassen kann. Dann wollte ich eine Mischung von fachlicher Expertise, Internationalität und lokaler Verbundenheit, schliesslich bauen wir unsere Vision hier aus Frankfurt heraus. Aber alle teilen die Vision ebenso wie einen kritischen Geist, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen, das Institut erfolgreich aufzubauen und unsere Kunden verantwortungsvoll zu begleiten.

Gibt es denn schon Kunden?

Mit den ersten Pilot-Kunden sind wir bereits in Projekten, um deren Effizienzverluste in Entscheidungsprozessen zu reduzieren. Sie sehen vor allen Dingen Vorteile in der Kulturverbesserung intern, zugleich Wettbewerbsvorteile gegenüber Marktbegleitern, weil sie mit ihren Kunden schneller zur Umsetzung kommen und sich dadurch als Partner stärker aufstellen können. Genau diese Prozesse möchten wir als Institut begleiten, analysieren und durch Studien und Publikationen als Best Practice anbieten. So können dann alle Industrie-Vertreter davon profitieren, ebenso wie Neugründer sich daran orientieren mögen. Zugleich ist uns durchaus bewusst, dass gerade in VUKA jedes als solches deklarierte Wissen einer noch viel geringeren Halbwertszeit unterliegt, als es früher der Fall war. Als Institut können wir darauf aber viel schneller reagieren und mithelfen, Weichen zu stellen.

Warum ist Flexibilität denn so entscheidend?

Es ist DIE Kernkompetenz unserer Zeit, schnell auf Veränderungen zu reagieren und uns an verändernde Gegebenheiten anzupassen. Ob es Umweltbedingungen sind oder die Bedürfnisse der Fachkräfte, die Verschiebungen der geopolitischen Welt oder Ressourcen-Verknappung – unsere Aufgabe als Institut ist es, Mensch und Unternehmen am Ball zu halten, fit zu halten für den Wandel. Bedeutet, entschlossen mit neuen Erkenntnisse, neuem Wissen und Expertise sich an die sich verändernden Verhältnisse anzupassen. Nur so können Unternehmen in einer dynamischen Umgebung erfolgreich agieren.

Das Gespräch führte Jane Uhlig.

Mehr über das EntscheidungsInstitut unter www.entscheidungsInstitut.de

Bild Dr. Johanna Dahm Copyright: zalaris-handshake_philipp-kirschner

Quelle JANE UHLIG PR

Strandurlaub und Dolce Vita zwischen zwei Seen

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Einfache Anreise, mediterrane Lebensfreude und die wärmsten Seen Südeuropas: Drei gute Argumente für einen Sommerurlaub im Valsugana, dem geschichtsträchtigen Durchgangstal östlich von Trento. Über Levico- und Caldonazzosee weht außerdem seit Jahren die Blaue Fahne.

Mit bis zu 25 Grad Celsius zählen Caldonazzosee und Levicosee zu den wärmsten Gewässern Südeuropas. Dank der ausgezeichneten Wasserqualität darf seit Jahren an beiden Seen die Blaue Fahne gehisst werden. Das oberitalienische Valsugana entspricht außerdem 17 Nachhaltig­keitskriterien der UNO und ist damit das weltweit erste Reiseziel mit einer Zertifizierung für nachhaltigen Tourismus durch den Global Sustainable Tourism Council. Ein echter Geheimtipp für einen rundum entspannten Strandurlaub mit italienischem Dolce Vita.

Schwimmen, Segeln, Surfen, Stehpaddeln

Von München sind es etwa 300 Kilometer, und schon können Urlaubsgäste knapp vor Trento ostwärts ins Valsugana abbiegen. Nach weiteren zehn Minuten Autofahrt ist der Caldonazzosee erreicht, der größte See, der zur Gänze im Trentino liegt. Die etwa 540 Hektar große Wasserfläche breitet sich zwischen San Cristoforo im Norden und Calceranica al Lago im Süden, Tenna im Osten sowie Caldonazzo im Westen aus. Klares Wasser, die traumhaften Berge des Lagorai und das Dolce Vita Italiens liegen damit näher als man denkt. In den schönen Badeorten sind Strandurlauber in ihrem Element. Sonnenanbeter, Segler, Surfer, Stehpaddler und Wasser­skifahrer tummeln sich an den gepflegten Sandstränden. Immer wieder gehen außerdem Drachenboot- oder Kanurennen über die Bühne.

Und nebenbei kann man hier auch bergwandern, klettern, mountainbiken. Es gibt viele gute Hotels, Pensionen, Agriturismi und zehn Campingplätze, auf denen ebenso Holzchalets, Mobilheime oder Glamping-Homes angeboten werden. Nur durch den Hügel von Tenna abgetrennt und unterirdisch mit dem Caldonazzosee durch Grotten verbunden ist der kleinere Lago di Levico. Fast fjordartig liegt er inmitten von Wäldern. Der Badeurlaub ist hier eine Spur beschaulicher, also ein weiterer Insidertipp im Valsugana. Die meisten Besucher zieht am Levicosee der charmante Kurort Levico Terme an der Südostseite mit seinen Bauten aus der Habsburgerzeit an. Zum Wandern bietet sich der Percorso Naturalistico um den Levicosee an.

Ein TrentoDoc auf der Gassenterrasse

Mediterran ist nicht nur der Badeurlaub im Valsugana, sondern auch das gastronomische Angebot. Die Süd- und Westufer der beiden Seen säumen Pizzerien und Strandbars, Restaurants und Märkte. Die angebotenen Spezialitäten stammen zum Teil aus der Region und aus den idyllischen Wein- und Obstgärten an den Ufern der beiden Seen und an den Hängen nördlich der Brenta. Um die Renaissance-Stadt Pergine gedeihen außerdem Ribisl, Himbeeren, Schwarz-, Erd-, und Brombeeren, Kirschen und Mini-Kiwi. Die Orte selbst sind beschaulich, von charakteristischen Trentiner Bauernhäusern, Laubengassen, alten Schlössern und Ansitzen sowie habsburgischer­ Repräsentationsarchitektur geprägt. Wer abends durch die Gassen flaniert, lässt sich am besten an einer Bar nieder und probiert einen der köstlichen Trentiner Weine wie Nosiola, Marzemino, Pinot Grigio oder Chardonnay, Rosenmuskateller oder Rebo. Oder einen „Spumante Trento DOC“ der in 18 Meter Tiefe im Levicosee heranreift und danach mit der Champagnermethode zur Perlage gebracht wird.

Kultur-Entdeckungstour im Valsugana

Das Valsugana war schon immer ein wichtiges Durchgangs- und Handelstal und bietet unzählige Zeugen der Geschichte. Davon erzählen Überreste der römischen Via Claudia Augusta, die von Asburgo nach Altino bei Venedig führt, und der Via Romea Germanica, welche der Brenta folgt und danach über den Brenner über die Alpen verläuft. Das Mittelalter hinterließ schöne Stadtkerne wie etwa in Borgo Valsugana und mächtige Schlösser wie das unübersehbare Castel Telvana. Der Adelssitz Castel Ivano in Ivano Fracena von 590, das malerische Castel Pergine auf dem grünen Schlosshügel und die Magnifica Corte Trapp aus dem 11. Jahrhundert in Caldonazzo sind ebenso einen Besuch wert. Auch die Habsburger haben ihre Spuren hinterlassen. Von der prächtigen k.u.k.-Architektur in Levico bis zu den militärischen Befestigungs­bauten des Ersten Weltkriegs tauchen Besucher in die längst vergangene Zeit ein.

Die Forts Colle delle Benne und die Tenna-Sperre, die Festung Pizzo di Levico und die Busa Granda auf der Panarotta zählen zu den oft besuchten Zeitzeugen im Valsugana. Sehenswert sind die Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg in Borgo und das Vogelscheuchen-Museum in Roncegno. Bekannt ist das Valsugana außerdem für seine zeitgemäße Kunst in der Natur. Seit über 35 Jahren wachsen und vergehen im Val di Sella zeitgenössische Land-Art-Skulpturen. 60 davon sind am ArteNatura Kunstpfad zu sehen. Ebenso sehenswert sind Marco Martalars Kunstwerke im Lagorai und auf der Hochebene von Marcesina. Der venezianische Künstler arbeitet mit Windwurfholz aus dem Sturmtief „Vaia“ von 2018. Eine sechs Meter hohe „Lupa del Lagorai“ steht auf den Pian della Casara bei Vetriolo, ein mächtiger Aquila auf der Hochebene von Marcesina und ein „Grifone“ auf der Hochebene Celado bei Castello Tesino. www.visitvalsugana.it

Bild Eintauchen im Levicosee
Quelle: Giacomo Podetti (TVB Valsugana Lagorai)

Quelle mk Salzburg