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Experten fordern 0,0 Promille am Steuer

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Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts einer wieder steigenden Zahl von Unfällen fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein komplettes Alkoholverbot am Steuer.

Hauptgeschäftsführer Stefan Grieger sagte der „Rheinischen Post“ (Montag): „Ab 0,5 Promille ist das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand.“ Der DVR fordere daher ein absolutes Alkoholverbot, weil das Fahren unter Alkoholeinfluss „neben dem Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit und dem Nicht-Angurten zu den Hauptunfallursachen schwerer und tödlicher Verkehrsunfälle in der EU gehört“, so der Experte.

Grieger betonte weiter, in Gesprächen mit politisch Verantwortlichen erhalte er für die Forderung verbal viel Unterstützung. „Viele fürchten dann aber die Reaktion bestimmter Medien, sollten sie mit einer solchen Forderung an die Öffentlichkeit treten. Sie ist eben nicht populär.“ Er sei aber „guter Dinge“, sagte der Hauptgeschäftsführer. „Vor Jahren hätte es auch niemand für möglich gehalten, dass einmal das Rauchen in Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln verboten ist.“


Foto: Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nach Anschlag in Solingen angebliches Bekennervideo aufgetaucht

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Angebliches Bekenner-Video nach Anschlag von Solingen am 25.08.2024, via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Zwei Tage nach dem Anschlag von Solingen mit drei Todesopfern und mehreren Verletzten geht seit Sonntag ein angebliches Bekennervideo in Sozialen Netzwerken viral. Es soll den mutmaßlichen Attentäter zeigen, der es angeblich im Vorfeld aufgenommen hat, auf Arabisch unter anderem Allah beschwört und mit einem großen Messer oder Schwert herumfuchtelt.

Laut Medienberichten ist das Video auch den deutschen Ermittlern bekannt. Demnach herrscht aber noch Unsicherheit darüber, ob es sich auf den Bildern wirklich um den verdächtigen Syrer handelt, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt. Denn der Mann auf dem Video ist fast komplett vermummt.

Auf dem Video ist das Logo und der Schriftzug „Amaq News“ zu sehen, eine Marke, die sich als Sprachrohr der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bezeichnet. Weil Amak aber in der Vergangenheit immer wieder seine Ausspielwege geändert hat, ist die Authentizität generell nicht zu überprüfen.

In einem Begleittext steht, der Anschlag von Solingen sei unter anderem Rache für die Toten im Gazastreifen, aber auch für andere Muslime, und es wird auf den Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz im Jahr 2016 Bezug genommen. Auch damals hatte der IS den Anschlag für sich reklamiert. 13 Menschen kamen damals ums Leben, der Täter Anis Amri konnte zunächst entkommen und wurde später bei einer Routinekontrolle in Norditalien von Polizisten in Notwehr erschossen.


Foto: Angebliches Bekenner-Video nach Anschlag von Solingen am 25.08.2024, via dts Nachrichtenagentur

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NRW-Innenminister: Attentäter von Solingen kooperiert mit Behörden

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Herbert Reul (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Der festgenommene mutmaßliche Attentäter von Solingen kooperiert nach den Worten von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) mit den Behörden. „Den Eindruck habe ich“, sagte Reul am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Caren Miosga“.

Im Übrigen sei die Beweislage auch „relativ klar“, so Reul weiter. Der NRW-Innenminister insinuierte, es sei auch wahrscheinlich, dass sich der Attentäter dem sogenannten „Islamischen Staat“ angeschlossen habe.

Der 26-jährige Issa al H. hatte sich am Samstagabend einer Polizeistreife gestellt, etwa 24 Stunden nach der Tat. Am Freitagabend soll er auf einem Stadtfest in Solingen drei Menschen mit einem Messer getötet und weitere verletzt haben.


Foto: Herbert Reul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wüst für Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan

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Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Messerattacke in Solingen stellt sich NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hinter die Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz, die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien in Deutschland zu stoppen.

„Wir haben hier vom höchsten Verwaltungsgericht des Landes ein aktuelles Urteil, das sagt, dass der subsidiäre Schutz für Menschen aus Syrien […] gar nicht mehr in diesem Umfang gerechtfertigt sei“, sagte Wüst am Sonntag dem „Heute-Journal“ im ZDF. „Wir brauchen eine neue Lage-Einschätzung des Außenministeriums, um besser abschieben zu können. Und wenn es ein Land ist, in das man abschieben kann, dann stellt sich die Frage, warum sollen dann immer noch viele, viele Menschen kommen?“

Der NRW-Ministerpräsident hat noch keine Erklärungen, wieso die zuständigen Behörden den Tatverdächtigen nicht nach Bulgarien abgeschoben haben. Das müsse aufgeklärt werden, so Wüst. „Wir können diese Fragen von Flucht und Migration und die Frage des Islamismus und der weltweiten Herausforderungen freier Gesellschaften am Ende nicht in unseren Kreisausländerbehörden wegverwalten“, sagte Wüst. Das müsse „politisch in Berlin geklärt werden“.

Außerdem mahnte er an, nun die „richtige Debatte“ zu führen. Es seien „Islamisten, die unsere freien Gesellschaften attackieren“, so der NRW-Ministerpräsident und es liege „an den Kräften der politischen Mitte, eine Antwort zu geben“: „Und die richtige Debatte ist sicherlich nicht über die Frage, wie groß ein Messer sein darf, das man in Deutschland mit sich herumträgt. Man sollte überhaupt kein Messer mit sich herumtragen“, sagte Wüst.


Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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NRW-Innenminister zu Solingen: Alle Festgenommenen wussten etwas

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Herbert Reul (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Anschlag von Solingen hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) weitere Details bekannt gegeben. Auch der 15-Jährige und der Mann in der Flüchtlingsunterkunft, die zuerst festgenommen worden waren, waren womöglich nicht komplett unwissend.

Der mutmaßliche Attentäter und der Mann aus der Flüchtlingsunterkunft kennen sich nach Reuls worden gut. „Die haben viel zusammen gemacht – möglicherweise auch am Tattag“, sagte Reul der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Er wusste auf jeden Fall irgendetwas über den Flüchtigen, er war nicht unwissend.“

Zu der Festnahme eines 15-Jährigen am Samstagmorgen sagte Reul: „Der hat womöglich etwas von der Tat gewusst. Wenn sich das bestätigen sollte, kriegt er große Probleme. Er hätte es dann sagen müssen. Aber jemand hat gehört, wie er weit vor der Messertat darüber gesprochen hat. In welcher Verbindung er konkret zu dem Tatverdächtigen steht, kann ich noch nicht sagen.“

Zur nunmehr angeheizten Flüchtlingsdebatte sagte Reul: „Wir können nicht alle aufnehmen, die zu uns kommen wollen. Wir brauchen klare Regelungen für die Zuwanderung. Und wir brauchen eine Begrenzung. Wir müssen an den Außengrenzen Europas Lösungen finden, wir müssen an den deutschen Grenzen die Maßnahmen intensivieren.“ Auch Abschiebungen müssten schneller und einfacher gehen. „Aber wer denkt, dass sei die Lösung, der irrt auch. Wenn wir in NRW beispielsweise monatlich weiterhin so viele neue Flüchtlinge bekommen wie wir im Jahr abschieben werden, bringt das auch nicht viel“, sagte Reul. Auch von der groß von der Bundesregierung angekündigten Abschiebungswelle sei noch nichts zu sehen bisher. „Vielmehr muss die Zuwandererfrage geklärt werden“, betonte der Landesinnenminister.


Foto: Herbert Reul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Heidenheim gewinnt bei St. Pauli

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Millerntor-Stadion (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des ersten Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat der FC Heidenheim beim FC St. Pauli mit 2:0 gewonnen.

Nachdem die Partie lange vor sich hingeplätschert hatte, kam der Führungstreffer für die Gäste in der 66. Minute durch Paul Wanner wie aus dem Nichts durch einen schnellen Konter. Jan Schöppner legte in der 82. Minute nach.

Heidenheim war überhaupt nicht dominant, aber abgezockter und zeigte dem Aufsteiger, dass zwei kurze Momente, in denen man nicht aufpasst, für eine Niederlage in der Bundesliga schon ausreichen.

Heidenheim teilt sich damit nach dem ersten Spieltag den zweiten Tabellenplatz mit Borussia Dortmund, St. Pauli teilt sich den letzten Rang mit Eintracht Frankfurt.


Foto: Millerntor-Stadion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ferienflieger Discover Airlines wird ab Dienstag bestreikt

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Annullierter Flug (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Lufthansa-Tochter Discover Airlines wird ab Dienstag für vier Tage bestreikt. Das teilte die Pilotengewerkschaft Cockpit am Sonntagabend mit.

Der Ausstand gelte vom 27. August, 00:01 Uhr, bis zum 30. August, 23:59 Uhr für sämtliche Flüge „ab Deutschland“, hieß es. Ziel des Arbeitskampfs ist nach Angaben der Gewerkschaft der Abschluss eines Vergütungstarifvertrags und eines Manteltarifvertrags für das in Deutschland stationierte Cockpitpersonal.

Die Gewerkschaft sprach den Passagieren eine Empfehlung aus, sich über mögliche Flugausfälle und Verzögerungen zu informieren und bat um Verständnis. Discover Airlines gehört zur Lufthansa Group und bietet touristische Flüge auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke an.


Foto: Annullierter Flug (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Abschiebung von Attentäter scheiterte an abgelaufener Frist

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Die Abschiebung des mutmaßlichen Attentäters von Solingen ist offenbar an der abgelaufenen Dublin-Überstellungsfrist gescheitert. Wie die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, hatte Bulgarien der Abschiebung aus Deutschland zugestimmt und die Zuständigkeit für den dort registrierten Syrer anerkannt. Die Ausländerbehörde Bielefeld wollte demnach den Syrer anschließend unangekündigt zur Abschiebung abholen. Doch dieser wurde nicht angetroffen.

Anschließend habe die Ausländerbehörde aber „nichts weiter unternommen“, heißt es aus Sicherheitskreisen. Falls die Behörde es nach einigen Tagen noch einmal versucht und ihn wieder nicht angetroffen hätte, und nach weiteren Tagen noch einmal, wäre der Syrer als untergetaucht oder flüchtig eingetragen worden. Damit hätte das Bamf die Möglichkeit gehabt, seine Überstellungsfrist von den üblichen sechs Monaten auf 18 Monate zu verlängern. Dies sei aber nicht geschehen, wegen des nur einmaligen Versuchs, ihn abzuholen, sodass die Überstellungsfrist am 20. August 2023 auslief, schreibt die „Welt“ weiter.

Folglich ging, wie es meist der Fall ist, die Zuständigkeit für den Asylantrag des Syrers von Bulgarien auf Deutschland über, wo er dann, wie üblich, als subsidiär Schutzberechtigter anerkannt wurde, heißt es.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Norris gewinnt Formel-1-Rennen in den Niederlanden

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Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturZandvoort (dts Nachrichtenagentur) – McLaren-Pilot Lando Norris hat den Großen Preis der Niederlande gewonnen. Der Brite fuhr am Sonntag in Zandvoort vor Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) und Charles Leclerc (Ferrari) über die Ziellinie.

Am Start hatte Verstappen bei seiner 200. Grand-Prix-Teilnahme einen Patzer von Norris direkt ausgenutzt und sich die Spitzenposition erobert. In der 18. Runde schlug Norris jedoch zurück, der amtierende Weltmeister konnte der Attacke nichts entgegensetzen. Im weiteren Rennverlauf konnte der McLaren-Pilot einen größeren Vorsprung herausfahren. Verstappen zeigte sich unzufrieden mit seinem Auto. Der Niederländer konnte damit sein Heimrennen erstmals nicht gewinnen.

Auf den weiteren Punkterängen landeten am Sonntag Oscar Piastri (McLaren), Carlos Sainz (Ferrari), Sergio Pérez (Red Bull), George Russell (Mercedes) und Lewis Hamilton (Mercedes). Pierre Gasly (Alpine) holte auf Rang neun zwei Punkte für die WM-Wertung, Fernando Alonso (Aston Martin) auf dem zehnten Platz einen Punkt. Der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg (Haas) fuhr auf den 11. Platz und verpasste damit knapp die Punkteränge.


Foto: Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Schalke und Magdeburg unentschieden

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Fußbälle (Archiv), via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 3. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC Schalke 04 beim 1. FC Magdeburg 2:2 unentschieden gespielt.

Dabei starteten die Gäste couragiert in die Partie. In der 8. Minute brachte Moussa Sylla den Revierclub mit einem sehenswerten Treffer aus rund 16 Metern in Führung. Kurz vor der Pause gelang es den Magdeburgern jedoch etwas glücklich, das Spiel zu drehen. Zuerst nutzte Marcus Mathisen einen Patzer in der Schalker Hintermannschaft aus. In der Nachspielzeit traf dann noch Mehmet Aydin ins eigene Tor.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann zunächst Magdeburg stärker als die Knappen. Von Königsblau kam zu wenig – bis zur 76. Minute. Kenan Karaman ging energischer zum Ball als FCM-Keeper Dominik Reimann und köpfte zum Ausgleich ein. In der 88. Minute eröffnete sich für die Hausherren noch einmal vermeintlich die Chance auf den Siegtreffer. Schiedsrichter Timo Gerach zeigte auf den Punkt, nahm seine Entscheidung jedoch nach Ansicht der Videobilder zurück.

Am nächsten Samstag gastiert der FCM beim 1. FC Nürnberg. Schalke empfängt am Sonntag dann zum Traditionsduell den 1. FC Köln.

Die weiteren Ergebnisse des Nachmittags: SV Darmstadt 98 – 1. FC Nürnberg 1:1, SSV Ulm – Fortuna Düsseldorf 1:2.


Foto: Fußbälle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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