Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Autor Ferdinand von Schirach würde das Land verlassen, sollte die AfD in Regierungsverantwortung kommen. Er glaube zwar nicht daran, dass dies geschehen werde: „Aber falls das doch passiert, würde ich auswandern“, sagte der Schriftsteller dem „Stern“.
„Etwas anderes wäre mir nicht möglich.“ Er könne nicht in einem Land leben, das von Leuten regiert wird, „die alle Werte, an die ich glaube, mit Füßen treten“. „Und das werden die sofort tun, daran besteht kein Zweifel.“ Von Schirach, dessen Großvater der Nationalsozialist Baldur von Schirach war, beobachtet den wachsenden Erfolg der AfD mit „Ekel und Entsetzen“.
Baldur von Schirach gehörte zum engsten Kreis um Adolf Hitler und war für die Deportation von 65.000 Wiener Juden verantwortlich. Ferdinand von Schirach rät gleichzeitig zu einem differenzierten Umgang mit AfD-Wählern; mit vielen sei zwar „kein Gespräch möglich“, dennoch sei er der Meinung: „AfD-Wähler allesamt für stramme Nationalsozialisten zu halten, ist falsch.“ Es sei „notwendig, miteinander zu sprechen, es wieder und wieder zu versuchen, auch wenn es furchtbar mühsam ist“, sagte er dem „Stern“. „Man darf diese Menschen nicht einfach aufgeben und verdammen. Sie müssen zurückgewonnen werden, für uns, für die offene Gesellschaft.“
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschen geben mehr Geld für Videospiele aus. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeswirtschaftsministerium erwägt, die Förderung für die Videospiel-Branche zu reformieren. „Wir haben ein Windhundverfahren momentan in diesem Förderprinzip“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Michael Kellner (Grüne) am Mittwoch dem Sender Phoenix. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Rücküberstellung von Flüchtlingen in Deutschland in ihr EU-Ersteinreiseland ist weiter auf niedrigem Niveau. Wie die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtet, wurden seit Jahresbeginn insgesamt 47.827 Anträge deutscher Behörden zur Überstellung Schutzsuchender in die EU-Mitgliedstaaten gestellt. 
München (dts Nachrichtenagentur) – Im Wettbewerb um Marktanteile hat sich die Position deutscher Maschinenbauer zuletzt verschlechtert. Das geht aus einer Umfrage des Münchener Ifo-Instituts hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. 
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Nordrhein-Westfalen droht eine große Zahl von Einzelklagen seiner Beamten. Grund dafür ist die Unzufriedenheit der Staatsdiener mit ihrer Besoldung, die viele für nicht mehr angemessen halten. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unternehmen können die von der Ampel-Regierung geplante Investitionsprämie zur Förderung des Klimaschutzes nicht vor 2025 beantragen. Das berichtet die „Welt“ unter Verweis auf den aktuellen Entwurf des sogenannten „Wachstumschancengesetzes“, der kommende Woche bei der Kabinettsklausur in Meseberg verabschiedet werden soll. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sieht die Bedenken zum geplanten „Selbstbestimmungsgesetz“, das das sogenannte „Transsexuellengesetz“ ersetzen soll, ausgeräumt. „Wir haben jetzt einen Gesetzentwurf, hinter dem die gesamte Bundesregierung steht und der allen Bedenken – und seien sie noch so fernliegend – Rechnung trägt. Das ist ein großer Erfolg“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). 
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) hat angekündigt, dass ab diesem Mittwoch, Grundsteuerbescheide mit Schätzwerten an rund 235.000 Eigentümer, die noch keine Erklärung abgegeben haben, verschickt werden sollen. „Dann fehlen noch gut 300.000 Fälle, darunter unter anderen auch für Objekte des Bundes sowie land- und forstwirtschaftliche Grundstücke. Die bekommen wir auch abgearbeitet“, sagte Optendrenk der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wirtschaftsweise Martin Werding fürchtet, dass es dem Rückhalt der CO2-Bepreisung in Deutschland erheblich schaden könnte, wenn das geplante Klimageld frühestens 2025 ausgezahlt wird. „Das Klimageld ist ein zentraler Baustein einer vernünftig gesteuerten und zugleich sozialverträglichen Dekarbonisierungsstrategie“, sagte Werding den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).