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Merkel ruft zum Schutz des Grundgesetzes auf

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Angela Merkel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zum Schutz des Grundgesetzes aufgerufen. „Ich hatte in meiner Kindheit nicht damit gerechnet, dass ich auch an diesem Grundgesetz mit beteiligt sein kann und es leben darf“, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio am Rande des Staatsakts zu 75 Jahre Grundgesetz am Donnerstag. „Ich stimme dem zu, was heute auch der Bundespräsident gesagt hat: Wir müssen es schützen.“

Das Grundgesetz sei keine Selbstverständlichkeit. „Und deshalb schaue ich heute fröhlich auf diesen Tag – aber eben auch entschieden, dafür zu kämpfen, dass die, die nach uns kommen, auch noch das Glück des Grundgesetzes haben“, so Merkel.

Die jüngsten Vorfälle von Gewalt gegen Wahlkämpfer und Lokalpolitiker vor der Europawahl bezeichnete sie als ein besonders großes Problem. „Denn unser Land lebt ja natürlich von der Kommunalpolitik, von den Menschen vor Ort, die sich engagieren“, sagte die ehemalige Kanzlerin. „Und wenn die Angst haben müssen um sich und ihre Familien und nicht so viel Schutz wie vielleicht ich oder andere genießen, dann ist das ein großes Problem. Und deshalb müssen wir gemeinsam wehrhaft sein.“


Foto: Angela Merkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ex-Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer gestorben

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Deutsche Bank (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, ist tot. Er sei am Mittwoch im Alter von 86 Jahren nach längerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben, teilte das Geldhaus am Donnerstag mit.

Breuer war 1997 Nachfolger von Hilmar Kopper als Vorstandssprecher der Deutschen Bank geworden. In seine bis Mai 2002 dauernde Amtszeit fiel die größte Akquisition in der Geschichte der Deutschen Bank: die Übernahme von Bankers Trust 1999. Im Oktober 2001 wurde unter Breuers Führung die Deutsche-Bank-Aktie an der New Yorker Börse eingeführt. Nach seiner Zeit als Vorstandssprecher leitete Breuer von 2002 bis 2006 den Aufsichtsrat der Deutschen Bank.

Der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Wynaendts würdigte die Verdienste seines Vorgängers: „Die Bedeutung Rolf Breuers für die Deutsche Bank kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.“ Mit ihm verliere die Deutsche Bank „eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten“. Vorstandschef Christian Sewing sagte: „Ich habe Rolf Breuer als Banker `alter Schule` im besten Sinne erlebt, mit klassischem Auftritt, aber auch mit enormem strategischem Weitblick.“


Foto: Deutsche Bank (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kassenärzte dringen auf Nachbesserung beim Hausärztegesetz

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert die Ampel-Koalition auf, das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz im Bundestag deutlich nachzubessern. Das Gesetz sei lediglich „ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen der „Bild“.

„Es kann tatsächlich zur Verbesserung der Lage der Hausärzte beitragen. Wir erwarten jetzt, dass im parlamentarischen Verfahren noch Verbesserungen eingearbeitet werden.“ Konkret forderte Gassen, dass keine Praxis durch die Reform finanziell schlechter gestellt werden dürfe als vorher.

Außerdem verlangt der KBV-Chef ein Bonussystem: „Wer mehr arbeitet, muss auch mehr bekommen“, sagte Gassen der „Bild“. Insgesamt könne das Gesetz dafür sorgen, dass es mittelfristig wieder mehr Hausärzte gibt.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wie kann Ihr Unternehmen von dieser Technologie profitieren?

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Virtual Reality

Verwendung von Virtual Reality im Marketing

Virtual Reality (VR) ist zu einem mächtigen Werkzeug im Marketing geworden und bietet innovative Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Produkte präsentieren und mit Kunden interagieren. Diese Technologie ermöglicht es Nutzern, in eine vollständig immersive, digitale Welt einzutauchen, die eine neue Ebene der Kundenbindung und -interaktion schafft. Für Marketingexperten eröffnet VR nicht nur neue Wege zur Produktpräsentation, sondern auch zur Schaffung von markenprägenden Erlebnissen, die das Verbraucherverhalten tiefgreifend beeinflussen können.

In diesem Artikel untersuchen wir die verschiedenen Anwendungsgebiete von VR im Marketing, diskutieren die damit verbundenen Vorteile und werfen einen Blick auf die Herausforderungen sowie die Zukunftsaussichten dieser aufregenden Technologie.

Was ist Virtual Reality?

Virtual Reality bezeichnet eine computergenerierte Umgebung, die mit speziellen VR-Brillen erlebt wird. Nutzer können sich in dieser künstlich geschaffenen Welt umsehen und interagieren, als wären sie tatsächlich vor Ort. Diese Technologie wird zunehmend in verschiedenen Bereichen eingesetzt, insbesondere im Marketing, um ein immersives Erlebnis zu schaffen, das herkömmliche Medien nicht bieten können.

Einsatzmöglichkeiten von VR im Marketing

Produktpräsentationen
VR ermöglicht es, Produkte in einer dreidimensionalen Umgebung zu präsentieren, was besonders bei komplexen oder noch nicht physisch hergestellten Produkten von Vorteil ist. Automobilhersteller nutzen VR beispielsweise, um Kunden virtuelle Probefahrten anzubieten. So können potenzielle Käufer das Fahrgefühl und die Innenausstattung eines Autos erleben, ohne dass ein physisches Modell vorhanden sein muss.

Erlebnismarketing
VR wird im Erlebnismarketing eingesetzt, um Kunden einzigartige und emotional ansprechende Erlebnisse zu bieten. Durch virtuelle Reisen, Abenteuer oder Erlebnisse, wie zum Beispiel ein Konzertbesuch oder ein Rundgang durch eine Ausstellung, schaffen Unternehmen eine starke emotionale Bindung zu ihrer Marke.

Schulungen und Demos
VR bietet eine innovative Plattform für Schulungen und Produktvorführungen. In einer virtuellen Umgebung können komplexe Abläufe anschaulich demonstriert und von den Nutzern interaktiv erlebt werden. Dies ist besonders nützlich für die Einführung neuer Produkte oder Technologien.

Marktforschung
Durch VR können Unternehmen Marktforschung in einer kontrollierten Umgebung durchführen, indem sie Kundenreaktionen auf neue Produkte oder Werbekampagnen in Echtzeit testen und analysieren. Dies hilft, Marketingstrategien zu optimieren und kundenspezifische Lösungen zu entwickeln.

Vorteile von VR im Marketing

Steigerung der Kundenbindung
VR schafft einzigartige, eindrucksvolle Erlebnisse, die die Kundenbindung verstärken. Durch das immersive Erlebnis fühlen sich Kunden stärker mit der Marke verbunden und sind eher bereit, sich langfristig an das Unternehmen zu binden.

Differenzierung im Wettbewerb
In einem gesättigten Markt kann VR ein entscheidendes Tool sein, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Innovative VR-Erlebnisse können ein starkes Verkaufsargument sein und die Aufmerksamkeit auf die Marke lenken.

Höhere Umwandlungsrate
Durch die interaktive und immersive Natur der VR-Technologie können höhere Umwandlungsraten erzielt werden. Kunden, die ein Produkt in einer VR-Umgebung erlebt haben, zeigen eine höhere Kaufbereitschaft.

Herausforderungen und zukünftige Perspektiven

Trotz der vielen Vorteile steht die breite Anwendung von VR im Marketing noch vor einigen Herausforderungen. Die hohen Kosten für die Entwicklung und Implementierung von VR-Anwendungen können besonders für kleinere Unternehmen eine Hürde darstellen. Zudem erfordert die Nutzung von VR spezielle Hardware, die nicht bei allen Konsumenten vorhanden ist.

Dennoch ist das Potenzial von VR im Marketing enorm. Mit fortschreitender Technologie und sinkenden Kosten könnte VR zu einem Standardwerkzeug im Marketing werden. Unternehmen, die frühzeitig in diese Technologie investieren, könnten langfristig erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielen.

Virtual Reality hat sich als ein beeindruckendes Werkzeug im Marketing etabliert und bietet Unternehmen eine einzigartige Möglichkeit, Kunden zu erreichen und zu beeinflussen. Durch die Schaffung immersiver und interaktiver Erlebnisse können Marken eine tiefere Bindung zu ihren Kunden aufbauen und ihre Produkte auf eine Weise präsentieren, die herkömmliche Medien nicht bieten können. Trotz der Herausforderungen wie hoher Kosten und begrenzter Verbreitung von VR-Hardware ist das Potenzial dieser Technologie enorm.

Für Unternehmen, die bereit sind, in VR zu investieren, eröffnen sich zahlreiche Vorteile, darunter eine differenzierte Markenpositionierung, eine erhöhte Kundenbindung und höhere Umwandlungsraten. Mit der weiteren Entwicklung von VR-Technologie und sinkenden Kosten wird die Integration von VR in das Marketing voraussichtlich weiter zunehmen.

Insgesamt bietet Virtual Reality im Marketing eine aufregende Zukunftsperspektive und verspricht, die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren, nachhaltig zu verändern. Durch die Nutzung dieser innovativen Technologie können Unternehmen eine neue Dimension der Kundeninteraktion erschließen und ihre Markenpositionierung stärken.

Titelbild: Bild von Riki32 auf Pixabay

Kommunen beklagen schlechtere Finanzlage

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Rathaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Kommunen in Deutschland blicken zunehmend besorgt auf ihre eigene Finanzsituation. Mit 58 Prozent bewertet laut dem am Donnerstag veröffentlichten KfW-Kommunalpanel 2024 mehr als die Hälfte von ihnen diese als negativ. Das sind knapp zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Zu einer positiven Einschätzung der Finanzlage kommen derzeit nur noch 17 Prozent der befragten Kommunen – ein Minus von sechs Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Noch pessimistischer ist der Ausblick der Kämmereien auf die kommenden fünf Jahre. Neben den aktuellen fiskalischen Herausforderungen wie schwächerem Steuerwachstum, steigenden Personalausgaben und zunehmenden Sachaufwendungen infolge höherer Preise oder zusätzlicher sozialer Aufgaben kommen auf die Kommunen strukturelle Herausforderungen zu: Klimaschutz und -anpassung, Digitalisierung oder Demografie machen erhebliche Mehrinvestitionen erforderlich. Angesichts der engen kommunalen Haushaltsspielräume erwarten nur noch zwei Prozent der Kommunen eine positive Entwicklung ihrer Finanzlage in den nächsten fünf Jahren, die große Mehrheit von 88 Prozent schaut eher negativ in die nahe Zukunft.

Die Sorge ist, dass diese schlechten Erwartungen der Kämmereien über kurz oder lang zu niedrigeren Investitionen führen. Für das aktuelle Jahr rechnen die Kommunen aber mit Gesamtinvestitionen von 45 Milliarden Euro in ihren Kernhaushalten. Insgesamt legen die Investitionsplanungen damit um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, gleichen aber die Preissteigerungen im Bausektor nicht aus. Wichtigste Investitionsschwerpunkte bleiben mit knapp 13 Milliarden Euro die Schulen, gefolgt von knapp elf Milliarden Euro für die Straßen. Mit Abstand folgen die Kinderbetreuung sowie der Brand- und Katastrophenschutz mit jeweils rund vier Milliarden Euro. Für die öffentlichen Verwaltungsgebäude werden nur etwas mehr als drei Milliarden Euro eingeplant.

Die steigenden Preise führten zuletzt zusammen mit weiter zunehmenden Anforderungen an die kommunale Infrastruktur in der bundesweiten Hochrechnung zu einem Anstieg des wahrgenommenen Investitionsrückstands der Kommunen auf insgesamt 186,1 Milliarden Euro. Das entspricht 20,5 Milliarden Euro bzw. 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr und wird im Wesentlichen durch die Investitionsbereiche Straßen (+ 9,7 Milliarden Euro auf 48,3 Milliarden Euro), Schulen (+ 7,3 Milliarden Euro auf 54,8 Milliarden Euro) sowie Brand- und Katastrophenschutz (+ 4,0 Milliarden Euro auf 16,3 Milliarden Euro) getrieben. Weitere größere Blöcke des Investitionsrückstands stellen Verwaltungsgebäude mit 18,8 Milliarden Euro, Kitas mit 12,7 Milliarden Euro und Sportstätten mit 12,1 Milliarden Euro dar.

Verschiedene Hemmnisse stehen einer Steigerung der kommunalen Investitionstätigkeit im Wege oder verzögern die Umsetzung von Investitionen. Die Hemmnisse wirken dabei sehr unterschiedlich. So sorgen fehlende Finanzmittel (bei 55 Prozent der Kommunen) oder unpassende Fördermittelangebote (43 Prozent) vor allem dafür, dass Projekte gar nicht oder nur in abgespeckter Form durchgeführt werden. Hingegen führen komplexe und zeitaufwändige Verfahren und Vorgaben in rund 60 Prozent der Kommunen zu einer Verzögerung von mehr als einem Jahr. Auch die Liefer- und Kapazitätsengpässe der Bauwirtschaft führen bei über 60 Prozent zu einer Verzögerung und in rund der Hälfte der Kommunen auch zu einer Verteuerung von mehr als 25 Prozent gegenüber den ursprünglich angesetzten Kosten.

Personalmangel in der Bauverwaltung wiederum führt in 56 Prozent der betroffenen Kommunen zu deutlichen Verzögerungen und in fast 30 Prozent der Fälle sogar dazu, dass Projekte gar nicht durchgeführt werden. Die Vielzahl an Hemmnissen erfordert verschiedene Lösungsansätze, beispielsweise Vereinfachungen der Vorschriften und Abbau der Bürokratie, eine Stärkung der Verwaltungskapazitäten, insbesondere durch die Digitalisierung von Prozessen, aber auch eine verbesserte finanzielle Basis für die kommunalen Investitionen.

Wie die Kommunen ihre Investitionen finanzieren, hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Eigenmittel machen rund die Hälfte im Finanzierungsmix aus, während sich die andere Hälfte weitgehend aus Fördermitteln (22 Prozent) sowie Kommunalkrediten (24 Prozent) zusammensetzt. Angesichts der sich verengenden Haushaltsspielräume erwartet jede zweite Kommune eine steigende Bedeutung der Kreditfinanzierung. Dies fällt in einen Zeitraum deutlich gestiegener Zinsen. Rund 40 Prozent der Kommunen, die einen Kredit in Anspruch genommen haben, empfanden die Konditionen der Kreditaufnahme im vergangenen Jahr als eher oder sehr schlecht. Für das kommende Jahr bleibt der überwiegende Teil der Kommunen mit Blick auf die Kreditkonditionen pessimistisch.

Die Verwaltungsgebäude von Kommunen sind häufig modernisierungsbedürftig und machen den drittgrößten Block im Investitionsrückstand aus, genießen jedoch nur geringe Priorität bei der kommunalen Investitionstätigkeit. Ein zeitgemäßer Zustand der Verwaltungsgebäude erscheint jedoch aus verschiedenen Gründen erforderlich: So sehen zum Beispiel 81 Prozent der Kommunen einen Zusammenhang zwischen dem Zustand der Rathäuser und dem Eindruck, den Bürger vom Staat haben.

„Die anhaltenden Krisen und wirtschaftliche Unsicherheiten hinterlassen ihre Spuren in der Stimmung der Kreise, Städte und Gemeinden: Neun von zehn Kommunen blicken pessimistisch auf die Entwicklung ihrer Finanzlage in den kommenden fünf Jahren. Gleichzeitig wächst der wahrgenommene Investitionsrückstand auf über 186 Milliarden Euro an“, sagte Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.

„Damit die Kommunen ihren Beitrag zur Daseinsvorsorge und Transformation leisten können, sind Investitionen allerdings zentral. Dabei ist auch wichtig, sich klarzumachen, dass die Kommunen rund 60 Prozent der Baumaßnahmen der öffentlichen Hand tätigen. Hier gilt es in Zeiten knapper Finanzmittel auch die vielen nicht-monetären Hemmnisse anzugehen, beispielsweise durch vereinfachte Genehmigungs- und Vergabeverfahren, damit zumindest die vorhandenen Investitionsmittel schneller und effizienter verbaut werden können.“


Foto: Rathaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Müntefering: SPD-Kanzlerfrage noch offen

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Olaf Scholz und Franz Müntefering (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Auch wenn die SPD derzeit den Kanzler stellt, ist die Kanzlerfrage für die kommende Bundestagswahl laut SPD-Urgestein Franz Müntefering noch offen. Es sei parteiintern „noch nicht beantwortet“, wer 2025 zur Bundestagswahl als Spitzenkandidat aufgestellt werde, sagte er dem „Spiegel“. Spekulieren wolle er aber nicht, „in gar keine Richtung“.

Zuletzt hatte es eben solche Spekulationen in der Frage gegeben, ob der in Umfragen beliebte Verteidigungsminister Boris Pistorius seinen Parteikollegen Olaf Scholz frühzeitig im Kanzleramt beerben solle. Das Verhältnis zwischen beiden galt zuletzt als angespannt. Müntefering tat die Gerüchte nun vorsichtig ab. So eine gewichtige Entscheidung, wer als Kanzlerkandidat ins Rennen geht, verkünde man nicht einfach so: „Das sind Prozesse, die sich in den Parteien abspielen.“ Auch in der SPD werde darüber gesprochen, „dann wird man sehen, zu welchem Ergebnis man kommt“.

Lob hatte Müntefering für beide übrig. Pistorius mache „einen guten Job“ und sei ein „lebensnaher Typ“. Man solle aber nicht verkennen, welche Leistung Scholz im Kanzleramt vollbringe. „Der Job von Olaf ist nicht leicht“, so Müntefering, „er ist der, der ausgleichen muss“.


Foto: Olaf Scholz und Franz Müntefering (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

E-COMMERCE HORIZON Innovate. Network. Succeed

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E-COMMERCE HORIZON

Geballtes E-Commerce Wissen die Dritte: E-Commerce Horizon geht weiter – in neuer Location und mit spannenden Updates

Die E-Commerce Horizon, das beliebte Event für E-Commerce-Enthusiasten, kehrt am 05. Juni 2024 zurück und bringt spannende Neuerungen mit sich. Veranstalterinnen Melanie Prange und Cindy Kroszewski haben ein besonderes Programm zusammengestellt, das sowohl alte als auch neue Teilnehmer begeistern wird.

Unterstützung beim Netzwerken

Viele Teilnehmende haben bei den ersten beiden Veranstaltungen berichtet, dass es ihnen schwerfällt, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wurde ein neues Konzept entwickelt, das Networking zu einem unterhaltsamen und angenehmen Erlebnis für alle macht – auch jene, die sich sonst schwer tun. Die Details werden am 05. Juni enthüllt – lassen Sie sich überraschen!

Neue Location mit Panoramablick über Pforzheim

Stuttgart oder Karlsruhe wären mögliche Alternativen gewesen, doch die Wahl des Veranstaltungsortes fiel bewusst auf Pforzheim, eine Stadt, die den Veranstalterinnen besonders am Herzen liegt. Nachdem die ursprüngliche Location geschlossen wurde und im Februar eine kurzfristige Ausweichlocation gefunden werden konnte, gibt es nun eine langfristige und ideale Location für die E-Commerce Horizon: das TurmQuartier! Die neue Location bietet nicht nur einen beeindruckenden Ausblick über die gesamte Stadt, sondern auch eine wunderschöne Dachterrasse, auf der die kostenlosen Drinks gleich doppelt so gut schmecken. Ein weiterer Pluspunkt: kostenfreies Parken und eine perfekte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Mehr Vorträge, mehr Input, mehr Pausen

Aufgrund des großen Erfolgs der vergangenen Veranstaltungen wurde beschlossen, das Programm zu erweitern. Es wird wieder vier Vorträge geben, die den Teilnehmenden noch mehr wertvolle Einblicke und Informationen bieten. Um die Konzentration hoch zu halten und bereits während der Vorträge einen regen Austausch zu ermöglichen, gibt es nach zwei Vorträgen eine kurze Pause, in der Zeit für Snacks, Drinks und Erholung bleibt.

Am 05. Juni werden MOROTAI-Gründer Rafy Ahmed, KI Experte und Dozent am AI-Institut Paul Krauss, der Pforzheimer Start-Up Gründer Rudolf Siegle und Marcel Ihle, Geschäftsführer der Unit08 auf der Bühne stehen. Die E-Commerce Experten werden in Ihren Vorträgen über Learnings aus einer Unternehmensinsolvenz, neue Anwendungsmöglichkeiten für KI-Technologien, ökologisch nachhaltige Verpackungslogistik und Möglichkeiten, Nutzer auch online zu begeistern, sprechen.

Nächster Termin: 05. Juni 2024 im TurmQuartier Pforzheim

Das wollen Sie nicht verpassen? Seien Sie dabei und erleben Sie einen Abend voller Inspiration, Wissen und Networking in einer atemberaubenden Umgebung. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://ecommerce-horizon.io

Quelle E-COMMERCE HORIZON MSTAGE GmbH

Justizminister will Artikel 146 des Grundgesetzes nicht streichen

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Marco Buschmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hält nichts davon, nach fast 35 Jahren Einheit den Artikel 146 zu streichen und damit das Grundgesetz als endgültige Verfassung anzuerkennen. „Wir sollten mit dem Grundgesetz weiterarbeiten“, sagte Buschmann der „Rheinischen Post“.

„Es ist faktisch seit der Wiedervereinigung unsere gemeinsame und gelebte Verfassung. Die Debatte über den Artikel 146 finde ich daher ein wenig theoretisch.“ Buschmann ergänzte, der Name „Grundgesetz“ habe den historischen Hintergrund, dass es ursprünglich nur als Provisorium gedacht gewesen sei.

„Wollte man noch einmal darüber nachdenken, wie man einen Staat nach 75 Jahren Erfolgsgeschichte gestaltet, würde sich die ganz breite Mehrheit genau die Strukturen wieder wünschen, die wir heute haben.“ Artikel 146 sieht vor, dass das Grundgesetz seine Gültigkeit verliert, wenn eine Verfassung in Kraft tritt, „die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist“.

Mit Blick auf die Debatte, den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai zum Feiertag zu machen, sagte Buschmann: „Zwar finde ich den Vorschlag grundsätzlich sympathisch. Aber mehr Feiertage passen wirtschaftlich nicht in die Zeit. Man müsste dann also auch die Frage beantworten, welchen anderen Feiertag man dafür abschaffen wollte.“


Foto: Marco Buschmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ampel-Politiker weichen von harter Linie gegen Huawei ab

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Huawei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Ampelkoalition zeichnet sich eine Einigung im jahrelangen Streit über den Einsatz von chinesischer Technologie in den neuen 5G-Mobilfunknetzen ab.

Ein Spitzentreffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit mehreren Ministern am Donnerstag soll einen Kompromiss ausloten. Im Kern geht es dabei um den Zeitplan für den Ausbau kritischer IT-Komponenten der Hersteller Huawei und ZTE. Digitalpolitiker der SPD und der FDP zeigten sich dafür offen, den Netzbetreibern eine deutlich längere Frist für den Rückbau einzuräumen.

„Ein Ausbau der Huawei-Komponenten im 5G-Netz bis 2029 ist ein guter und notwendiger Schritt“, sagte der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Maximilian Funke-Kaiser, dem „Handelsblatt“. „Schließlich entspricht das dem Zeitrahmen eines auf die lebensdauerbedingten Austauschzyklen abgestimmten Fade-Outs, den ich für elementar für die Sicherheit der Bundesrepublik halte.“

Der SPD-Digitalexperte Jens Zimmermann sagte, wichtig sei, dass nun das 5G-Verfahren „rechtssicher“ abgeschlossen und mögliche weitere Zeitverluste durch Klageverfahren verhindert werden können. „Von daher halte ich die Frist für vertretbar und verantwortbar, wenn die Netzbetreiber endlich die bislang ignorierten Signale der Politik ernst nehmen und ihre Netze – und zwar möglichst vor Ablauf der Frist – sicherer machen und von problematischen Abhängigkeiten endlich Abstand nehmen“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Grüne und CDU warnten mit Blick auf die erwogene längere Ausbaufrist vor Sicherheitsrisiken. „Ausschließlich wirtschaftspolitische Überlegungen vor sicherheitspolitischen zu gewichten, kann sich böse rächen“, sagte der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz der Zeitung. Der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter ergänzte: „Ich halte eine Ausbaufrist bis 2029 für gefährlich, weil es die Bedrohung durch chinesische Komponenten, die bereits jetzt unsere Wirtschaft wie auch Sicherheitsbehörden gefährden, bewusst ignoriert beziehungsweise länger bestehen lässt.“


Foto: Huawei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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STARTUP AUTOBAHN EXPO2024 präsentiert über 30 Pilotprojekte

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STARTUP AUTOBAHN EXPO2024

Das Highlight-Event von STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play, die jährliche EXPO, findet am 6. Juni 2024 zum 13. Mal statt und präsentiert über 30 Pilotprojekte, die von Startups und Industriepartnern in den Bereichen Mobilität, Produktion, Enterprise und Sustainability gemeinsam entwickelt wurden.

Auf der eintägigen Veranstaltung in Stuttgart werden über 1.200 Teilnehmende erwartet, darunter Vorstandsmitglieder und Führungskräfte von Automobilkonzernen, Unternehmer, Amtsträger, Investoren und Tech-Experten.

STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play ist eine Open Innovation Plattform, die den Unternehmergeist des Silicon Valleys und das Beste des deutschen Ingenieurwesens vereint. Vergleichbar mit der deutschen Autobahn — der weltweit einzigen Hochgeschwindigkeitsstrecke ohne Tempolimit — beschleunigt STARTUP AUTOBAHN die Synergien zwischen internationalen Konzernen und innovativen, technologie-getriebenen Startups. Eine kuratierte Auswahl dieser Zusammenarbeit wird auf der jährlich stattfindenden EXPO vorgestellt, die als exklusive Konferenz einer geladenen Auswahl an Gästen Einblicke in Zukunftstechnologien und Markt dominierende Themen bietet.

Unter dem Motto “Innovate. Inspire. Change.” erwartet STARTUP AUTOBAHN über 1.200 Gäste bei der diesjährigen EXPO2024 in der Stuttgarter Veranstaltungslocation “Im Wizemann” und stellt ein Programm bereit, das die dringlichsten Herausforderungen der Mobilitätsindustrie umreißt: Generative KI, die anhaltende Transformation zur E-Mobilität, Nachhaltigkeit im Heavy-Duty Segment, die Bedeutung von Daten für die Kreislaufwirtschaft, kollaborative Innovation, die Bedeutung von KI für die Nachhaltigkeit und vieles mehr.

Die Agenda beinhaltet exklusive Einblicke von Vorstandsmitgliedern der Industriepartner und weiteren Branchenführern, Podiumsdiskussionen und Panels mit Industrieexperten, individuelle Innovation Walks durch die Startup-Ausstellung, die Vorstellung der Kollaborationsresultate von Unternehmenspartnern und Startups sowie verschiedene Side Events.

Auf der Rednerliste stehen die einflussreichsten Innovatoren der Automobilbranche und weitere Vorreiter der Industrie: Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf; Howard Boville, Executive Vice President, General Manager für globale Anwendungen und künstliche Intelligenz bei DXC Technology; Andreas Schick, Chief Operating Officer bei Schaeffler; Saeed Amidi, CEO und Gründer bei Plug and Play Tech Center; Dirk Walliser, Senior Vice President Forschung und Entwicklung bei ZF Group; Alessandro Cremonesi, Chief Innovation Officer bei STMicroelectronics; Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone Mobility Solutions; Hongquan Jiang, Partner bei Robert Bosch Venture Capital; Jan Hiesserich, VP Strategie und Kommunikation bei Aleph Alpha; Lu Han, Direktorin des Open-Innovation-Programmes at Robert Bosch Venture Capital.

Herausragende Kollaborationen werden zum Abschluss der Veranstaltung auf der Hauptbühne mit dem Plug and Play Global Innovation Award und dem STARTUP AUTOBAHN Sustainability Award ausgezeichnet.

Bild STARTUP AUTOBAHN EXPO2024 am 6. Juni 2024 in Stuttgart.

Quelle Plug & Play Germany GmbH