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Schweden: Noch viel mehr als Mittsommer

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Vier unschlagbare Gründe für den Aktivurlaub in Schweden

Schweden hat was. Den Mittsommer natürlich, aber auch noch viel mehr. Schweden ist Naturparadies, Outdoormekka, Lebensgefühl und so richtig lecker. Die Schweden-Kenner von Wikinger Reisen erklären, warum das so ist:

1. Schweden ist ein unvergleichliches Naturparadies, weil …

diese Vielfalt einfach atemlos macht: Seen, Wälder, Strände und Schären. Wilde Flussläufe im Norden, kleine Felseninseln an der Ost- und Westküste, weite Landschaften in Skåne im Süden. Mehr geht kaum. In Småland wohnen die kleinen Wikinger-Gruppen mittendrin im Landschaftsparadies: am Ufer des Sees Mullsjö, umgeben von Wald, Wiesen und einem weit verzweigten Wanderwegenetz.

2. Schweden ist ein Outdoormekka, weil …

die unberührte Landschaft endlose Abenteuer garantiert. Auf diesem natürlichen Outdoorspielplatz geht alles: wandern, Rad fahren, kajaken, Adrenalin spüren, Seele baumeln lassen. Kleine Wikinger-Gruppen entdecken die Schären an der südschwedischen Küste von Marstrand aus – hier läuft eine 8-tägige Tour der Linie „aktiv & entspannt“, die auch für Einsteiger passt. Rad- und Kanufans folgen in Südschweden den Spuren von Astrid Lindgren – auf sie warten stille Radwege, wilde Gewässer und einsame Badeplätze zum Erfrischen.

3. Schweden ist ein Lebensgefühl, weil …

die Glücksformel „Lagom“ dort zu Hause ist. Ein typisch schwedisches Lebensgefühl: einfach, aber erfüllt, ausgewogen und zufrieden. Wer ins Land eintaucht, spürt, was damit gemeint ist. Wanderer erleben dieses Feeling u. a. auf Gotland in verträumten Fischerdörfern, im mittelalterlichen Visby oder auf den kleinen Inseln Dyrön oder Tjörn.

4. Schweden ist einfach lecker, weil …

uns schon beim Gedanken an Erdbeertorte, Zimtschnecken, köstlich belegtes Knäckebröd, Köttbullar oder Hering mit Dillkartoffeln das Wasser im Munde zusammenläuft. Egal ob süß oder kräftig, die Schweden sind Genusskünstler. Und zelebrieren ihr Essen entsprechend. Die Fika, ihre Kaffeepause, ist eine echte Institution.

Bild Typisch schwedisches Lebensgefühl: einfach, aber erfüllt, ausgewogen und zufrieden

Quelle Bild und Text:Wikinger Reisen

Büsum präsentiert den 100. Schlafstrandkorb auf der Familienlagune

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Einzigartiges Schlaferlebnis an der Nordsee: Büsum präsentiert den 100. Schlafstrandkorb der Welt und den fünften auf der Familienlagune in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch

Das Nordsee-Heilbad mit Herz setzt erneut Maßstäbe für ein unvergessliches Urlaubserlebnis an der Küste. Seit 2016 begeistert Büsum mit ihren preisgekrönten Schlafstrandkörben „Strandnest“, „Dünenkoje“, „Seekiste“ und „Sternengucker“, die Gästen die Möglichkeit bieten, eine Nacht direkt am Meer zu verbringen. Nun wurde 8 Jahre später am 18. Mai 2024, der fünfte Schlafstrandkorb made by Stiftung Mensch auf der Watt’n Insel in der Familienlagune Perlebucht aufgestellt, um dieses einzigartige Erlebnis weiter zu bereichern.

Am Strand übernachten, den Sternenhimmel im Blick – der erste Schlafstrandkorb der Welt macht es möglich. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Mensch, der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein sowie der Designagentur design for human nature GmbH. Der Schlafstrandkorb wurde mit dem German Design Award, dem Deutschen Tourismuspreis und dem „exzellent“-Preis der BAG WfbM ausgezeichnet.

Bereits 2016 wurden die ersten Schlafstrandkörbe nach Büsum geliefert, in der Familienlagune aufgestellt und den Nordsee-liebenden Gästen angeboten. „Ein Erfolgsmodell“, so Robert Kowitz, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service Büsum GmbH (TMS). „Die Buchungszahlen allein im Jahr 2023 mit 320 Übernachtungen zwischen Mai und September sprechen für sich. Mit dem neuen, fünften Schlafstrandkorb an Büsums Strand können wir noch mehr Gästen den Wunsch erfüllen, direkt an der Nordsee zu übernachten!“ Der Schlafstrandkorb ist 1,30 Meter breit und 2,30 Meter lang.

Die Schlafstrandkörbe bieten Platz für zwei Erwachsene und sind mit einer wetterfesten Persenning ausgestattet, die auch bei Wind und Regen für ein geschütztes Übernachten am Strand sorgt. Die Fenster können geschlossen werden, damit die Gäste ihre Privatsphäre genießen können. Für 64 Euro pro Nacht können Gäste dieses einzigartige Erlebnis buchen und die Nordsee mit allen Sinnen erleben.

Er ist seit 2016 eine touristische Attraktion an Stränden und Seen, auf Campingplätzen und in Hotelanlagen mit einer Buchungsauslastung von über 90 Prozent. Die Besonderheit dieses Ereignisses liegt nicht nur in der Schönheit des Nordsee-Himmels, unter dem die Gäste nächtigen werden, sondern auch in der Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch in Meldorf. Die Stiftung produziert hochwertige, handgemachte Strandkörbe und setzt sich aktiv für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein.

„Seit der Einführung unserer Schlafstrandkörbe haben wir das Ziel verfolgt, unseren Gästen unvergessliche Erlebnisse zu bieten. Der fünfte Schlafstrandkorb ist nicht nur ein Zeichen unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung, sondern auch ein Symbol für unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch“, erklärt Robert Kowitz, Geschäftsführer der TMS.

„Die Vision der Stiftung Mensch ist es, ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben für alle zu ermöglichen. Arbeiten wie alle. Lernen, aufwachsen und wohnen wie alle!“, formuliert Detlef Brünger, Vorstand der Stiftung Mensch, vor. „Wir sind glücklich über das Schleswig-Holsteinische Erfolgsmodell Schlafstrandkorb und sehr froh über die enge Kooperation mit der TMS und der Gemeinde Büsum. So viele unserer Schlafstrandkörbe in unmittelbarer Nachbarschaft zu wissen, macht uns alle — Angestellte und Menschen mit Behinderung – stolz“, so Brünger weiter.

In der StrandkorbManufaktur der Stiftung Mensch werden die Schlafstrandkörbe von Menschen mit Handicap unter professioneller Anleitung produziert. Handgemacht in bester Qualität.

Daneben bietet die Strandkorb-Fertigung vielfältige Tätigkeitsbereiche für Menschen mit Behinderung, die in den vier Ausbildungsberufen Tischler, Metallbauer, Maßschneider und Flechtwerkgestalter konsequent anhand harmonisierter Bildungsrahmenplänen zur Arbeit am Schlafstrandkorb qualifizier werden.

Die Enthüllung des fünften Schlafstrandkorbs in Büsum erfolgte vergangenen Samstag unter anderem in Anwesenheit von Büsums Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje, Robert Kowitz, Geschäftsführer der TMS Büsum, Detlef Brünger, Vorstand der Stiftung Mensch und Pressevertretern. Gemeinsam präsentierten sie den neuen Schlafstrandkorb der Öffentlichkeit und betonten die Bedeutung dieser Partnerschaft für den Ort und ihre Besucher.

Wer dieses außergewöhnliche Schlaferlebnis nicht verpassen möchte, kann seinen Platz unter dem Sternenhimmel online auf der Webseite www.nordsee-strandschlafen.de reservieren.

Bild Foto: Büsum-Schlafstrandkorb-Pressebild02, Bildquelle: TMS Büsum

Quelle Tourismus Marketing Service Büsum GmbH

Bundesregierung verfehlt Wohnungsbauziel erneut deutlich

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat ihr Ziel von jährlich 400.000 neuen Wohnungen im Jahr 2023 erneut deutlich verfehlt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr nur 294.400 Wohnungen fertiggestellt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

Foto/Quelle: dts

Schnitzer kritisiert Scholz-Forderung nach 15 Euro Mindestlohn

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Monika Schnitzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer kritisiert die Forderung von Bundeskanzler Olaf Scholz nach einer Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro. „Ich finde dieses Hin und Her beim Mindestlohn wirklich sehr unglücklich“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es gibt eine Mindestlohnkommission, die den Auftrag hat, eine Lohnuntergrenze auszuhandeln.“

Schnitzer warnte zudem vor einer Entwertung der Mindestlohnkommission. Zuletzt habe die Arbeitgeberseite durch Mehrheitsbeschluss eine Erhöhung durchgesetzt, die angesichts der Inflation zu niedrig gewesen sei. „Das war die Retourkutsche zur Mindestlohnerhöhung, die zuvor von der Bundesregierung beschlossen wurde“, sagte sie. „Darauf wieder mit einem politischen Eingriff zu antworten, würde die Mindestlohnkommission von ihrer Verantwortung entbinden, eine Lösung zu finden, die alle mittragen können.“


Foto: Monika Schnitzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Armutsrisiko für Familien mit Kindern leicht gesunken

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Kinder auf Fahrrädern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Armutsgefahr für Familien mit Kindern ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Donnerstagausgabe berichtet.

Demnach sank 2023 die so genannte Armutsrisikoquote – das ist der Anteil der Personen mit einem Einkommen von weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens der Bevölkerung – bei Paaren mit einem Kind von 8,4 Prozent im Vorjahr auf 8,1 Prozent im vergangenen Jahr. Bei Paaren mit zwei Kindern reduzierte sich die Armutsrisikoquote noch deutlicher von 11,2 auf 10,4 Prozent, bei drei oder mehr Kindern von 32 auf 30,1 Prozent. Auch bei Alleinerziehenden, die besonders häufig von einer Armutsgefährdung betroffen sind, ging der Anteil von 43,2 auf 41 Prozent zurück.

Das Bundesarbeitsministerium beruft sich in seiner Antwort auf Daten des Mikrozensus. Es verweist zudem auf weitere Zahlen aus der europäischen Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-Silc), die ebenfalls den Rückgang der Armutsgefährdungsquoten von Familien mit Kindern signalisieren.

Eine Erklärung dürfte neben dem allgemeinen Anstieg von Löhnen und Gehältern darin liegen, dass der Staat vielen Familien finanziell stärker unter die Arme greift als zuvor. Neben der Erhöhung des Kindergeldes auf 250 Euro pro Kind und Monat Anfang 2023 spielt dabei auch der Kinderzuschlag für einkommensschwache Familien eine wichtige Rolle: Die Zahl der privaten Haushalte, die den Zuschlag erhalten, ist zuletzt deutlich angestiegen – ebenso wie die Zahlbeträge, wie aus der Antwort des Ministeriums hervorgeht.

Nach den Daten des Arbeitsministeriums erhielten den Kinderzuschlag im Februar bereits rund 413.000 private Haushalte mit insgesamt gut einer Million Kindern. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren es dagegen erst 363.000 Haushalte mit knapp 927.000 Kindern. 2021, als die Ampel die Kindergrundsicherung im Koalitionsvertrag vereinbart hatte, profitierten erst 728.000 Kinder von dem Zuschlag – das sind fast 300.000 weniger als heute.

Auch die ausgezahlten Beträge sind mittlerweile deutlich höher: Erhielten die Haushalte 2021 noch durchschnittlich 339 Euro Kinderzuschlag, waren es im vergangenen Jahr bereits knapp 429 Euro – oder 90 Euro mehr im Monat.

„Gute Sozialpolitik sollte darin bestehen, soziale Bedürftigkeit durch vernünftige Löhne, stabile Preise und geringe Steuern zu verringern“, sagte AfD-Politiker René Springer. Stattdessen treibe die Politik immer mehr Familien in die soziale Abhängigkeit.


Foto: Kinder auf Fahrrädern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Netzausbau: SPD-Fraktion hält an Vorrang für Erdverkabelung fest

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Nina Scheer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD sieht die Forderung aus den Reihen der Union nach einer Rückkehr zum Vorrang für Freileitungen beim Bau neuer Stromleitungen kritisch. „Der alleinige Fokus auf geringere Kosten von Freileitungen greift zu kurz, da auch Fragen der Resilienz vor äußeren Einflüssen oder des Vertrauensschutzes in die geltende Rechtslage des Vorranges von Erdverkabelung mit einzubeziehen sind“, sagte die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Jede Verzögerung im Bau durch Umplanung von Erdverkabelung auf Freileitung bedeutet zudem höhere Redispatch-Kosten und Verzögerungen in der Transformation des Energiemarktes. Dies spricht für die Beibehaltung der geltenden Rechtslage“, so die SPD-Politikerin.

Der Wirtschaftsrat der CDU und die Klimaunion hatten gefordert, neue Stromleitungen künftig wieder als Freileitungen zu bauen und nicht mehr als Erdkabel zu verlegen.


Foto: Nina Scheer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsmarktexperte zieht positive Zehn-Jahres-Bilanz zum Mindestlohn

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Euromünzen (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Zehn Jahre nach Einführung des Mindestlohns hat der Wirtschaftswissenschaftler Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg eine positive Bilanz gezogen. „Die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns war sinnvoll“, sagte er der „Mediengruppe Bayern“ (Donnerstagausgaben).

„Die befürchteten Jobverluste in großem Umfang sind nicht eingetreten, dagegen wechselten Beschäftigte in produktivere Jobs. Mittlerweile konnte auch der Niedriglohnbereich reduziert werden“, erklärte der Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB.

Für die Aushandlung der Höhe des Mindestlohns plädiert Weber für eine Kommission der Tarifpartner. „Die Tarifpartner haben bei der Lohnfindung viel Erfahrung und einen guten Blick, das ist das Rückgrat des sozialpartnerschaftlichen Modells“, sagte er. „Eines müssen wir aber beachten: Ein Mindestlohn ist an sich ein staatlicher Eingriff in die Lohnfindung, mit dem Ergebnisse korrigiert werden sollen. Es gibt also schon einen Unterschied zu normalen Tarifverhandlungen. Und deshalb ruckelt es wohl auch so gehörig.“

Dass sich die Schere bei der Lohnungleichheit „mit den laufenden Anpassungen noch weiter schließen lässt“ sei „denkbar“, so Weber. „Dieses Ziel sollte als Grundsatz der Kommissionsarbeit verankert werden – und so auch politische Setzungen überflüssig machen. Die Verantwortung der Kommission ist es dabei auch, auszutarieren, welches Mindestlohnniveau noch machbar ist, ohne dass Jobs in großem Umfang unwirtschaftlich werden und die Beschäftigungschancen sinken.“


Foto: Euromünzen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Fraktion erwägt stufenweise Einführung von Kindergrundsicherung

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Kinder hinter einem Gitter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionsvize Sönke Rix sieht noch deutlichen Beratungsbedarf bei der geplanten Kindergrundsicherung. „Dieser Gesetzentwurf war für uns als SPD von Anfang an unzureichend“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Es gibt nach wie vor viele offene Fragen. Wir wollen kein mangelhaftes, schnelles Gesetz, sondern ein gutes Gesetz.“

Die SPD könne sich daher „nach wie vor eine stufenweise Einführung der Kindergrundsicherung vorstellen“, so der SPD-Fraktionsvize. „Am Ende muss es aber noch in dieser Wahlperiode materielle Verbesserungen für Familien geben.“ Der SPD-Fraktion seien dabei die Alleinerziehenden und die arbeitende Mitte wichtig, erklärte Rix. „Die Einführung einer Kindergrundsicherung wäre eine der größten Sozialreformen der letzten Jahrzehnte.“


Foto: Kinder hinter einem Gitter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wüst will Pflichtversicherung gegen Folgen von Naturkatastrophen

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Nach dem Hochwasser 2021 (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Flutschäden im Saarland hat der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), die Bundesregierung aufgefordert, die von den Ländern geforderte Pflichtversicherung gegen Elementarschäden einzuführen. „Eine Pflichtversicherung für Elementarschäden würde nicht nur vielen Menschen Sicherheit geben und sie im Ernstfall vor dem wirtschaftlichen Ruin bewahren“, sagte Wüst dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgabe). „Wir würden damit auch im Sinne des Steuerzahlers handeln, der nach den jetzigen Regelungen immer wieder für Milliarden-Schäden gerade stehen muss. Das kann einfach nicht sein.“

Die Länder hatten die Bundesregierung bereits vor einem Jahr aufgefordert, eine entsprechende Versicherungspflicht einzuführen. „Auch als Lehre aus der Hochwasserkatastrophe 2021 haben die Länder den Bund einstimmig aufgefordert, die rechtlichen Grundlagen für eine Pflichtversicherung zu schaffen“, sagte er. „Dass wir sie zwei Jahre später immer noch nicht haben, ist einfach nur fahrlässig.“

Deutschland stehe im Dauerregen, doch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spanne den Regenschirm nicht auf, bemängelte Wüst weiter. Scholz habe sich als Finanzminister und Bundeskanzler für die Einführung ausgesprochen. „Es ist eine Frage der Führungskompetenz, ob Olaf Scholz beim richtigen Umgang mit den Hochwassergefahren sein Wort halten kann“, so der CDU-Politiker.

Die nächste Sitzung der Ministerpräsidenten mit dem Kanzler soll am 20. Juni stattfinden. Dann wollen die Regierungschefs der Länder das Thema erneut auf die Tagesordnung setzen. „Ein nochmaliges Verschieben ist nach den Jahren des Nicht-Handelns nicht akzeptabel. Die Saar mahnt“, sagte Wüst. Deutschland werde sich an Extremwettereignisse „als Teil unseres Alltags gewöhnen müssen“. Das Hochwasser im Saarland zeige dies einmal mehr. „Zu einer klugen Politik der Klimaanpassung gehört auch die richtige finanzielle Schadensvorsorge.“


Foto: Nach dem Hochwasser 2021 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Verunsicherung durch Fed-Protokoll

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.671 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.307 Punkten 0,3 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.705 Punkten wenige Punkte im Minus.

Mit Spannung erwarteten Marktteilnehmer am Mittwoch das Protokoll der letzten Zinssitzung der US-Zentralbank, um darin Hinweise auf deren künftige Geldpolitik zu suchen. Und tatsächlich zeigten sich einige Entscheider darin skeptisch, ob die Inflation bereits ausreichend bekämpft wird. „Verschiedene Teilnehmer äußerten die Bereitschaft, die Geldpolitik weiter zu straffen, sollten sich die Inflationsrisiken in einer Weise verwirklichen, die eine solche Maßnahme angemessen erscheinen lässt“, heißt es in dem Protokoll. Anleger hatten eigentlich auf baldige und schnelle Leitzinssenkungen gehofft, damit Investitionen für Unternehmen billiger werden.

Unterdessen war die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0820 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9242 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 2.378 US-Dollar gezahlt (-1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,66 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank ebenfalls deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 81,69 US-Dollar, das waren 119 Cent oder 1,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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