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Verdi kritisiert FDP-Rentenpläne als "Affront"

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Frank Werneke (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft Verdi hat die von der FDP geforderte Abschaffung der Rente mit 63 scharf kritisiert. „Der Plan, die Rente mit 63, die es in dieser Form gar nicht mehr gibt, abzuschaffen, ist ein Affront insbesondere gegenüber den hart arbeitenden Menschen, die lange Jahre ins Rentensystem eingezahlt haben“, sagte der Vorsitzende Frank Werneke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Eine gerechte Haushaltspolitik dürfe auch die Zukunft junger Menschen nicht verbauen. „In der derzeitigen Situation die Schuldenbremse zum Fetisch zu erheben, ist falsch“, so der Verdi-Chef. Das FDP-Präsidium hatte am Montag ein Fünf-Punkte-Papier für eine „generationengerechte Haushaltspolitik“ beschlossen. Neben Kürzungen beim Bürgergeld und der Entwicklungshilfe fordern sie die Abschaffung der sogenannten Rente mit 63.


Foto: Frank Werneke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne lehnen Abstriche bei Renten ab

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Seniorin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um das Rentenpaket haben die Grünen den von der FDP geforderten Abstrichen bei der Rente und beim Bürgergeld eine klare Absage erteilt und vor einem harten Sparkurs gewarnt. „Einen Sparhaushalt auf dem Rücken von langjährigen Beschäftigten oder armen Menschen, zu Lasten des Klimaschutzes, der demokratischen Infrastruktur oder unserer internationalen Verantwortung wird die Bundesregierung sicher nicht beschließen“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Sven-Christian Kindler, der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgaben).

„Außerdem haben die Ministerien meiner Kenntnis vielfach schon Abstriche bei ihren Anmeldungen gemacht. Ein harter Sparkurs würde jetzt die ökonomische Lage verschärfen und den sozialen Frieden und die demokratische Stabilität gefährden“, so der Grünen-Politiker. Es herrsche Krieg in Europa, die Wirtschaft stagniere, die Klimakrise spitze sich zu, und die gesellschaftliche Stimmung sei polarisiert.

„Das sind keine normalen Zeiten. Diese Herausforderungen können wir nicht mit dem Rotstift anpacken. Man spart nicht in die Krise hinein, das würde all unsere Probleme nur verschärfen“, so Kindler. „Das Aufstellen eines Entwurfs für den Bundeshaushalt ist die Aufgabe der gesamten Bundesregierung. Offensichtlich haben alle noch Gesprächsbedarf zum Haushalt.“ Das sei nichts Ungewöhnliches in der ersten Runde der Anmeldungen.

„Wir sind mitten in den Verhandlungen und am Ende wird das Kabinett gute, sinnvolle Lösungen finden. Jetzt muss die Bundesregierung ihre Prioritäten besprechen und entsprechend im Entwurf umsetzen“, so Kindler.


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Mehrheit der Deutschen interessiert sich kaum für Europawahl

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Wahlunterlagen zur Europawahl 2024 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am 9. Juni können die Deutschen über ihre Abgeordneten im Europäischen Parlament entscheiden, doch viele lässt das offenbar kalt. Das ergibt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“. 52 Prozent haben demnach weniger starkes oder gar kein Interesse an der Europawahl. 48 Prozent interessieren sich stark oder sehr stark für die Abstimmung.

Innerhalb der Bevölkerung gibt es allerdings große Unterschiede: Wer sich selbst als politisch links einordnet, interessiert sich zu 58 Prozent für die Abstimmung. So sagen 70 Prozent der Grünen-Wähler und 63 Prozent der SPD-Anhänger, dass sie sehr starkes oder starkes Interesse hätten.

Wer sich selbst als rechts bezeichnet, hat zu 58 Prozent wenig oder kein Interesse. So überwiegt bei AfD-Wählern mit 54 Prozent geringes beziehungsweise Desinteresse. Noch höher ist der Wert für die Wähler des schwer zu verortenden Bündnisses Sahra Wagenknecht: 64 Prozent haben wenig oder kein Interesse.

Für die Parteien ist die spannende Frage, ob sich das aktuelle Interesse auf die Wahlbeteiligung auswirkt. Bei der Europawahl 2019 war die Wahlbeteiligung gegenüber 2014 um mehr als 13 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent gestiegen. Besonders überdurchschnittlich war damals der Zuwachs bei den jüngeren Wählern.

Nach der Stern-Umfrage erscheint es nun zweifelhaft, ob diese Mobilisierung zu wiederholen ist. Von denjenigen, die 29 Jahre oder jünger sind, haben nur 40 Prozent starkes oder sehr starkes Interesse an der Europawahl. 60 Prozent haben kein oder wenig Interesse. Überdurchschnittlich fällt der Wert bei denen aus, die 60 Jahre oder älter sind: 53 Prozent von ihnen äußern starkes oder sehr starkes Interesse.


Foto: Wahlunterlagen zur Europawahl 2024 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Scholz würde sich über Frau als Staatsoberhaupt freuen

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Schloss Bellevue (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland braucht nach Ansicht von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als nächstes eine Frau als Staatsoberhaupt. „Ich würde mich freuen, wenn wir 2027 eine Frau ins Schloss Bellevue wählten“, sagte Scholz dem „Stern“.

Zur umstrittenen Äußerung des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier über sogenannte „Kaliber-Experten“ sagte der SPD-Politiker: „Es gehört sich für den Kanzler nicht, Äußerungen des Bundespräsidenten zu kommentieren – selbst wenn er sie teilt.“

Steinmeier selbst hatte die Äußerung zuletzt bedauert.


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US-Börsen zum Wochenstart uneinheitlich – Warten auf Inflationsdaten

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich präsentiert. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.432 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.221 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.199 Punkten 0,2 Prozent fester.

„Powells letzte Äußerungen signalisierten den Anlegern, dass der sogenannte `Fed-Put` zurück und die Notenbank bereit ist, die Zinsen zu senken, sollten sich die Wirtschaftsdaten verschlechtern“, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. „In diesem Szenario steigen in der Regel die Aktienkurse. Ein wichtiger Moment steht dem Aktienmarkt am Mittwoch bevor. Die Inflationsdaten aus den USA für den April stehen an.“ Falle die Teuerung wieder, dürften auch wieder drei und damit mehr als aktuell vom Markt eingepreiste Zinssenkungen der Fed diskutiert werden, so Oldenburger.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0789 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9269 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,46 US-Dollar, das waren 67 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Barley wirft CDU und FDP antieuropäischen Wahlkampf vor

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Katarina Barley (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl, Katarina Barley, wirft CDU und FDP einen antieuropäischen Wahlkampf vor. Barley sagte dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe): „Es geht in Europa auch immer um das Fortkommen der gesamten Union. Ein Verständnis dafür sehe ich noch nicht bei allen.“

Barley fügte hinzu: „CDU und FDP machen im Grunde einen antieuropäischen Wahlkampf. Es hilft doch nichts, uralte und oft widerlegte Vorurteile gegen die EU zu bedienen.“ Es seien europäische Lösungen gefragt. Die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments bezog sich damit unter anderem auf Forderungen nach einem starken Abbau europäischer Bürokratie.

Die Spitzenkandidatin der Konservativen in Europa, die derzeitige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), hatte kürzlich einen Abbau der Bürokratie um 25 Prozent angekündigt. Die FDP nannte die Europäische Union im Wahlkampf ein „Bürokratiemonster“, deren Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nannte die Bürokratie eine Gefahr für die Sicherheit.

Barley verteidigte dagegen das Europäische Bündnis: „Die EU ist work in progress, sie ist unvollkommen.“ Natürlich müsse man auch am Bürokratieabbau arbeiten. „Wir werden aber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Maßnahmen wie der Schutz von Arbeitnehmern oder Klimaschutz dürfen nicht geschliffen werden.“

Barley griff die Spitzenkandidatin der europäischen Konservativen, von der Leyen, außerdem scharf dafür an, dass sie ein Bündnis mit rechtskonservativen bis rechtsextremistischen Kräften im Europäischen Parlament bisher nicht ausschließt. „Das hat Ursula von der Leyen, wie Sie wissen, auf ausdrückliche Nachfrage nicht abgegeben. Ein Bündnis mit solchen Parteien würde zeigen, dass die Konservativen nichts gelernt haben aus der deutschen Geschichte und auch nichts aus ihrer jahrelangen Unterstützung von Viktor Orban.“


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Nato-Schutz für ukrainischen Luftraum: Kiesewetter widerspricht SPD

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Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich an dem Vorschlag zurückgewiesen, dass Nato-Staaten den Luftraum der Ukraine schützen könnten. „Als Israel vom Iran angegriffen wurde und Großbritannien und Frankreich den iranischen Angriff abgewehrt haben, sind sie auch nicht Kriegspartei geworden“, sagte Kiesewetter am Montag dem TV-Sender „Welt“. „Es ist schlichtweg falsch.“

Der CDU-Politiker weiter: „Es ist eine Nebelkerze von Herrn Mützenich, der das russische Narrativ bedient, der einen Krieg einfrieren will und damit für die Massenflucht aus der Ukraine sorgt.“ Kiesewetter zeigte sich erneut offen für die Position des französischen Präsidenten Emanuel Macron, den Einsatz westlicher Bodentruppen nicht auszuschließen: „Es gibt eine Reihe von Staaten in der Nato, die auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen dazu bereit sind. Das sind baltische Staaten, das überlegen auch Polen, Finnland und Schweden. Wenn diese Staaten es tun wollen, halte ich es für gut.“

Auf die Frage, ob auch Deutschland sich daran beteiligen sollte, sagte Kiesewetter: „Wenn der politische Wille da ist? Natürlich. Aber dazu brauchen wir eine Regierung, die das erst einmal überhaupt debattiert. Und dazu brauchen wir auch Mehrheiten im Parlament, die das unterstützt.“


Foto: Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hofreiter gibt Mützenich Mitschuld für Eskalation in Ukraine-Krieg

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Im Ukraine-Krieg zerschossener Kleinbus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter sieht beim SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich eine Mitschuld für die Eskalation des Ukraine-Kriegs.

Hofreiter sagte am Montag dem TV-Sender „Welt“: „Was Mützenich mit seinen ewigen Äußerungen macht, ist nichts anderes, als Russland zu ermutigen, den Krieg zu eskalieren, weil er immer wieder Schwäche und Unentschlossenheit signalisiert.“

Konkret reagierte der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen auf die Äußerung Mützenichs, der den Schutz des ukrainischen Luftraums durch Nato-Staaten als ein Spiel mit dem Feuer abgelehnt hatte. Von dem Malen roter Linien halte er „überhaupt nichts“, sagte Hofreiter, der einen Schutz des ukrainischen Luftraums von Nato-Territorium aus langfristig nicht ausschließen wollte. Das müssten aber zunächst Länder wie Polen und Rumänien entscheiden.

Der Grünen-Politiker weiter: „Was jetzt notwendig ist, ist, dass wir deutlich schneller mehr Munition und mehr Ausrüstung in die Ukraine bringen, was ihr direkt an der Front hilft. Denn es drohen einfach, wenn wir weiterhin zu langsam sind, weitere Frontdurchbrüche. Und das ist brandgefährlich.“


Foto: Im Ukraine-Krieg zerschossener Kleinbus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl rechtsextremer Straftaten steigt

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Rechtsextreme (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten steigt weiter an. Im ersten Quartal 2024 lag sie mit 4.766 Delikten um fast 50 Prozent über der Zahl vom entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie die „Frankfurter Rundschau“ in ihrer Dienstagsausgabe berichtet. Damals wurden 3.195 Delikte registriert.

Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die es auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Petra Pau herausgegeben hat und über die die Zeitung berichtet. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Delikte darüber hinaus zunimmt, viele Taten werden von der Polizei erst später nachgemeldet.

Pau, die als Bundestagsvizepräsidentin amtiert, nannte die hohe Anzahl der körperlichen Angriffe in der „Frankfurter Rundschau“ „besonders besorgniserregend“. Laut der amtlichen Statistik wurden im ersten Quartal 2024 bei 159 rechtsextremen Gewalttaten 101 Personen verletzt. Das waren deutlich mehr als die 69 Verletzten im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.

„Minderheiten und von Diskriminierung Betroffene sind im Alltag mit immer mehr mit der Angst vor Attacken konfrontiert“, kommentierte Pau. Angesichts des aufgeheizten Klimas rund um die bevorstehenden Wahlen sei keine Besserung in Sicht. „Die Politik darf die Betroffenen nicht alleine lassen“, forderte die Linken-Politikerin in der „Frankfurter Rundschau“.

In der kommenden Woche will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die vollständigen Zahlen für das Jahr 2023 nennen. Auch sie waren nach den vorläufigen Zahlen deutlich höher als 2022.


Foto: Rechtsextreme (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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BEWITAL und Pacurion: Partnerschaft für optimierten Paletteneinkauf

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Langfristige Zusammenarbeit geschlossen

Die BEWITAL Unternehmensgruppe, ein führender Hersteller von Tiernahrung mit Sitz in Südlohn-Oeding (Kreis Borken, NRW), hat sich für den Paletteneinkauf mit der digitalen Handelsplattform Pacurion aus Reken zusammengeschlossen. Neben der gemeinsamen regionalen Herkunft verbindet die beiden Unternehmen eine solide Partnerschaft. Pacurion begleitet alle Prozesse für die etwa 100.000 Ladungsträger, die BEWITAL jährlich benötigt: von der Angebotseinholung über Verhandlungen und Auftragsvergabe bis hin zur Überwachung der Lieferungen und der Bearbeitung von Reklamationen, stets in enger Zusammenarbeit mit der Produktionsplanung von BEWITAL.

Millionen Nutz- und Heimtiere erhalten die Produkte von BEWITAL – rund 98.000 Tonnen waren es im Jahr 2023. Geliefert wird auf Paletten an den Groß- und Fachhandel oder direkt in die landwirtschaftlichen Betriebe in ganz Deutschland, Europa und weltweit. Das Geschäft wächst, BEWITAL expandiert seit Jahren.

Die familiengeführte BEWITAL-Gruppe betont dabei Innovation, Exzellenz und Effizienz, sowohl bei ihren Produkten als auch in ihren Prozessen. Neben einer hochautomatisierten und digitalisierten Produktionsumgebung setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und investiert vor allem in sein Team. Mit aktuell 600 Mitarbeitenden in verschiedenen Unternehmensbereichen ist BEWITAL auf Erfolgskurs. Jüngste Weiterentwicklungen am Standort umfassen einen neuen Firmensitz, den Ausbau der modernen Produktionsanlagen um viele neue Maschinen und ein vollautomatisiertes Hochregallager mit 13.000 Paletten-Stellplätzen. Die Steuerung der komplexen Materialflüsse wird durch hochmoderne Technologie und neueste IT-Systeme unterstützt.

100.000 Paletten – Premium gemanagt

„Beim Paletteneinkauf setzen wir künftig auf noch mehr Effizienz“, sagt Christof Sicking, kaufmännischer Betriebsleiter bei BEWITAL. „Wir benötigen jede Woche bis zu 2.000 Paletten, rund 100.000 Ladungsträger pro Jahr. Der administrative Aufwand dafür ist enorm, so dass wir beim Beschaffungsmanagement von Paletten jetzt auf Pacurion als Partner setzen. Die digitale Handelsplattform kombiniert die Vorteile von Digitalisierung und KI mit persönlicher Beratung. Das Team verfügt über eine fundierte Marktkenntnis und ist sehr serviceorientiert, wir arbeiten deshalb eng mit dem Team zusammen.“

Pacurion bietet seinen Kunden über die digitale Handelsplattform unterschiedliche Beschaffungslösungen an, von Basic über Smart bis Prime: „Kunden wie BEWITAL profitieren am stärksten von unserem Prime-Modell“, sagt Patrick Grünwald, Chief Sales Officer von Pacurion. „Neben tagesaktuellen Bestpreisen erhält BEWITAL die komplette Ladungsträgerbeschaffung als Service on top – fester Ansprechpartner, Liefergarantie und Reporting inklusive.“

Pacurion steht dabei als Vertragspartner in der Verantwortung – sowohl für Kunden als auch für Lieferanten. Bisherige Bestandslieferanten des Kunden werden auf Wunsch auf die Plattform integriert. Pacurion finanziert sich über eine Gebühr pro Transaktion, die im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt.

Rund drei Monate wurde die Zusammenarbeit im Prime-Modell getestet. „Es gab während der gesamten Zeit keine einzige Reklamation“, sagt Patrick Thesing, Pacurion Account Manager Sales und direkter Ansprechpartner für BEWITAL. Jetzt erteilte BEWITAL den Zuschlag für die laufende Zusammenarbeit: Jede Woche schickt Pacurion mehrere Lkw in den Kreis Borken, die dort die georderten Ladungsträger an unterschiedlichen Lager-Standorten abliefern. Neben dem neu errichteten Hochregallager zählen dazu zwei Außenläger, ein weiteres Hochregallager sowie die Lagerflächen der acht unterschiedlichen Werksbereiche.

Volle Transparenz

Bei Marco Wanninger, er ist bei BEWITAL im Bereich Einkauf und Materialdisposition tätig, laufen die Bestellanforderungen zusammen. „Alle vierzehn Tage bespreche ich mit Pacurion unseren Bedarf, ansonsten leite ich die benötigten Mengen kurz per Mail weiter“, erklärt er. „Die operative Zusammenarbeit läuft reibungslos und bequem.“

Zum Service gehören ein monatliches Reporting, Marktinformationen wie zum Beispiel der Holz-Preis-Index, Analysen zur Entwicklung von Palettenpreisen oder aktuelle Zollinformationen, die Paletten betreffen. „Wir haben bei BEWITAL viel vor und werden in diesem, wie auch in den nächsten Jahren, weiter wachsen“, sagt Christof Sicking. „Das Beschaffungsmanagement von Paletten liegt bei Pacurion in professionellen Händen. Wir haben dort unsere festen Ansprechpartner, erhalten Preistransparenz und attraktive Konditionen. Wir sparen enorm an administrativen Aufwand. Für uns ist das eine große Arbeitserleichterung – unser Team kann sich so voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren.“

Bild:Zusammenarbeit BEWITAL – Pacurion

Quelle:STROOMER PR | Concept GmbH