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Sehnsucht nach Sommer und Bergen?

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sommer Bild Quelle: KOTTERSTEGER (Alpinhotel Keil)

Sehnsucht nach Sommer und Bergen?
„7 Täler in 7 Tagen“ – das Alpinhotel Keil ist der perfekte Ausgangspunkt zum Wandern und Biken im Pustertal

Lieber mittendrin im Bergsommer als nur dabei, scheint das Motto im Alpinhotel Keil in den Südtiroler Dolomiten zu sein. Rein in die Wanderschuhe und raus in die Natur – rauf aufs Bike und ab in die Berge. Hier in der Erlebnis-region Kronplatz spielt sich der Sommer in der herrlichen alpinen Natur ab. Gleich drei Naturparks umgeben das Alpinhotel Keil: Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler, Rieserferner-Ahrn. Das vielseitige Haus liegt direkt am Tor zum Bergvergnügen und krönt die Urlaubstage mit modern-behaglichen Wohnwelten, Wellness „with a view“, kulinarischen Genüssen – und einem Gastgeber, der als begeisterter Biker seinen Gästen unvergessliche Bike-Erlebnisse beschert.

Das Alpinhotel Keil ist Mitglied der BikeHotels Südtirol und bei Mountainbike Holiday
Bike-Verleih direkt im Hotel

Radbegeisterte Naturliebhaber können sich im Alpinhotel Keil auf herzliche Gastfreundschaft, kompetente Tourenberatung und exzellentes Guiding verlassen. Die Lage für einen unvergesslichen und abwechslungsreichen Bike-Urlaub könnten nicht besser sein. Ausgesprochene Bike-Liebhaber mit Schmackes in den Wadeln bekommen von den knackigen Mountainbike-Trails im Pustertal nicht genug, egal ob auf dem klassischen oder dem E-Mountainbike. Genussradler bevorzugen die etwas weniger anstrengenden, aber nicht minder schönen Bike-Touren. Vom Downhill am Kronplatz bis zu gemütlichen Radwegen im Tal für die ganze Familie – rund um das Alpinhotel Keil treten alle in die Pedale. Besonders praktisch ist der E-Bike-Verleih direkt im Hotel. Das Bike-Wochenprogramm bietet viele großartige Highlights. Individuelle und persönliche Tourenberatung und viele geführte Biketouren sind hier Chefsache. Lukas Brunner ist geprüfter Bike-Guide, steht den Gästen mit Rat und Tat zur Seite und weiß, welchen Service „seine Biker“ schätzen.

Naturschönheiten
Urlaub direkt am Tor in die Dolomiten

Die schönsten Berge der Welt – das sind für viele zweifellos die Dolomiten, deren hellgraue Gipfel seit jeher die Menschen in ihren Bann ziehen. Das UNESCO-Weltnaturerbe liegt Wanderern und Bergsteigern im Alpinhotel Keil zu Füßen. Neben herrlichen Touren zum Pragser Wildsee, zum Antholzer See und zu den Drei Zinnen warten unzählige Routen für jede Könnerstufe. Urige Hütten und Berggasthöfe laden zu einer Rast mit zünftiger Brotzeit ein. Mehrere geführte Wanderungen pro Woche begleiten Aktivurlauber zu den schönsten Plätzen der Region. Wer es beim Wandern am Kronplatz etwas gemütlicher angehen möchten, überwindet die Höhenmeter bequem mit einer der Aufstiegsanlagen von Bruneck, Olang oder dem Furkelpass. Mit dem Guest Pass Olang können Urlauber alle öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol kostenlos benutzen und haben freien Eintritt in über 80 Museen.

just alpine – ein Urlaubszuhause für Aktive

Draußen die Berge, drinnen eine stilvolle Wohlfühlwelt auf der ganzen Linie. Der unangefochtene Lieblingsplatz vieler Gäste des Alpinhotel Keil ist der Indoor-Outdoor-Rooftop-Panoramapool. Sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, den herrlichen Ausblick auf die Pustertaler Bergwelt genießen, den Alltag vergessen. Von Saunen über (Heil)Massagen bis hin zu Anwendungen – der stilvolle Wellnessbereich animAlpina Spa bietet Entspannung pur.

„just alpine“ ist der Urlaub im Alpinhotel Keil, „just alpine“ ist auch die Küche. Aus besten, vorwiegend heimischen Zutaten zaubert das Küchenteam kulinarische Köstlichkeiten. Etwa die handgemachte Pasta mit Wildkräutern, die köstlichen Rote-Bete-Spätzle oder der duftende Apfelstrudel aus Bio-Äpfeln. Und weil Wein eine Leidenschaft ist, berät der Hausherr als Sommelier die Feinschmecker beim Abendessen persönlich. Im neuen Raritätenweinkeller lagern Weine aus dem gesamten Alpenraum – von Burgund über Piemont bis zum Burgenland und Venetien. Der living room „peak“ im Hotel ist ein Ort mit Wohnzimmer-Charakter, an dem sich Einheimische wie Gäste in lockerer Atmosphäre austauschen, gute Getränke genießen und samstags sogar mit lässiger Musik unterhalten werden.

Die längsten Tage des Jahres im Freien verbringen, Berge erklimmen, Radtouren, Gipfelbesteigungen, die schönsten Bergseen des Alpenraums, gesellige Feste und laue Sommerabende: Genießer wohnen im Alpinhotel Keil in geschmackvollen Wohnwelten. Seit fünf Generationen wächst hier eine gelungene Kombination aus Tradition und Innovation. Ab Sommer 2024 ist das neu erbaute Guesthouse Keil fertig – viel Platz, viel Aussicht, alles neu, hochwertig, natürlich, unterirdisch mit dem Alpinhotel verbunden und auch mit dem kompletten exzellenten Hotelservice. Ein gutes Gefühl: Seit Oktober 2023 trägt das Alpinhotel Keil das Nachhaltigkeitslabel Südtirol.

Alpinhotel Keil
www.alpinhotel.it

Bild Quelle: KOTTERSTEGER (Alpinhotel Keil)

Quelle mk Salzburg

Soummé Von der Höhle der Löwen zum internationalen Erfolg

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Soummé expandiert in die Vereinigten Arabischen Emiraten

Soummé expandiert in die Vereinigten Arabischen Emiraten

Seit ihrem Auftritt in der „Höhle der Löwen“ im Jahr 2019 haben die Gründerin Sümmeyya Bach und Investor Ralf Dümmel gemeinsam an der Erfolgsgeschichte von Soummé gearbeitet. Durch ihre engagierte Zusammenarbeit konnten sie bereits über 800.000 Einheiten verkaufen und einen Handelsumsatz von ca. 16 Millionen Euro erzielen.
Soummé: Antitranspirant bietet zuverlässigen Schutz gegen übermäßiges Schwitzen

Unschöne Schweißflecken, übler Körpergeruch – für viele ist das nicht nur im Hochsommer besonders lästig. Soummé kann helfen: Das Antitranspirant reduziert übermäßiges Schwitzen zuverlässig und pflegt gleichzeitig die Haut unter anderem mit Aloe Vera, Allantoin und Glycerin. Soummé verzichtet darüber hinaus vollständig auf Ethylalkohol, Parabene, PEG-Stoffe, Parfüm sowie Farbstoffe.

Sümmeyya Bach, die Gründerin von Soummé, hatte selbst lange Zeit mit starkem Schwitzen zu kämpfen. Nach erfolglosen Versuchen mit handelsüblichen Antitranspiranten, entwickelte sie Soummé. 2019 überzeugte sie in der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ gleich drei Löwen mit ihrem starken Auftritt und schloss den Deal mit Investor und Wunschlöwe Ralf Dümmel.

Von der Höhle bis zum internationalen Erfolg

Neben dem bisherigen Erfolg hat Soummé große Pläne für die Zukunft. Das Unternehmen plant, in den Vereinigten Arabischen Emiraten Fuß zu fassen, was für Gründerin Sümmeyya Bach ein langgehegter Traum ist. „Der arabische Markt war seit der Gründung meines Unternehmens ein Traum von mir. Zum einen habe ich selbst arabische Wurzeln und zum anderen bietet sich das Produkt thematisch optimal an“, erklärt sie.

Soummé expandiert in die Vereinigten Arabischen Emiraten

Um diese Expansionspläne voranzutreiben, haben Ralf Dümmel und Sümmeyya Bach gemeinsam eine Reise nach Dubai unternommen. Ein Höhepunkt der Reise war ein persönliches Treffen mit einem Mitglied einer der Königsfamilien, H.H. Sheikh Ahmed bin Faisal Al-Qassimi, das die Weichen für eine vielversprechende Zusammenarbeit gestellt hat. H.H. Sheikh Ahmed bin Faisal Al-Qassimi ist ein Mitglied der königlichen Familie der Emirate Sharjah & Ras Al Khaimah der Vereinigten Arabischen Emirate.
Bereits jetzt trägt die Kooperation Früchte: Soummé ist nun in der größten Drogeriekette Watsons platziert.

„Die Zusammenarbeit mit Ralf Dümmel & seinem Team hat mir zu enormen Wachstum verholfen. Ich freue mich, dass wir mit Soummé international eine wichtige Rolle spielen werden. Auch nach nun gut fünf Jahren Zusammenarbeit mit Ralf, bin ich immer wieder positiv überrascht, über sein bodenständiges und respektvolles Wesen. Ich habe Ralf auch als Mensch sehr lieb gewonnen“ Sümmeyya Bach, Gründerin Soummé

„Sümmeyya ist eine außergewöhnliche Gründerin. Sie hat mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrem Mut, Soummé zu einem beeindruckenden Erfolg geführt. Sie hat nicht nur einen großartigen Problemlöser entwickelt, sondern auch alle Herausforderungen gemeistert und eindrucksvoll bewiesen, dass sie eine starke Unternehmerin ist. Ihr Engagement, ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchhaltevermögen verdienen höchsten Respekt. Ich bin stolz darauf, Teil ihrer Reise zu sein und freue mich, dass Soummé nun auch in der arabischen Welt großartige Erfolge feiern wird.“ Ralf Dümmel, Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Bilder: Fotocredits: Soummé | DS Unternehmensgruppe

Quelle DS Unternehmensgruppe

Scholz begrüßt "historischen" Beschluss zu EU-Asylreform

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den endgültigen Beschluss des europäischen Asylpakets durch die EU-Staaten als „historisch“ begrüßt. „Wir haben nun in der EU eine deutlich bessere Grundlage“, sagte er am Dienstag.

Ziele seien eine „humane Begrenzung“ von irregulärer Migration und „verlässliche Registrierungen“ an den Grenzen. Zudem sei es ein solidarischer Ansatz, der auch Länder wie Deutschland und Schweden entlasten werde. „Nun geht es an die Umsetzung des Vereinbarten“, so der Kanzler.

Die EU-Staaten hatten die umfangreiche Reform der gemeinsamen Asylregeln zuvor endgültig angenommen. Mit dem Pakt soll die Migration nach Europa stärker gesteuert werden. Wer wenig Aussicht auf ein Bleiberecht hat – wie Migranten aus Ländern mit niedrigen Asylanerkennungsquoten – soll zum Beispiel schneller und direkt von der EU-Außengrenze abgeschoben werden. Personen, die sich im Asylgrenzverfahren befinden, dürfen nicht in das Hoheitsgebiet der EU einreisen.

Die Mitgliedstaaten haben zwei Jahre Zeit, die am Dienstag verabschiedeten Gesetze in die Praxis umzusetzen. Die Europäische Kommission will demnächst einen gemeinsamen Umsetzungsplan vorlegen, um die Mitgliedstaaten bei diesem Prozess zu unterstützen.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax bleibt leicht im Minus – Brenntag nach Quartalsdaten hinten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag leicht im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 18.695 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Sartorius, die Commerzbank und Volkswagen. Am Ende befindet sich Brenntag stark im Minus. Der Chemikalienhändler hatte zuvor Geschäftszahlen veröffentlicht, die bei den Anlegern nicht gut ankamen. So erwartet der Konzern etwa nur noch ein Ergebnis im untereren Bereich der bisherigen Prognose. Der Konzernumsatz blieb im ersten Quartal hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren stiegen unterdessen deutlicher als von vielen Marktbeobachtern erwartet. „Die befragten Teilnehmer äußerten ihren Optimismus für die deutsche Konjunktur und den europäischen Finanzmärkten in der Form, dass der ZEW-Index über den Erwartungen der Analysten ausfiel“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow.

„Es scheint sich ein tiefergehender Optimismus im Markt breitzumachen und die meisten Marktteilnehmer sehen eine Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte bereits als ausgemachte Sache an.“ Das lasse sich aktuell jedoch nicht vollständig durch die einzelnen Unternehmenszahlen untermauern. „So werden viele Unternehmen z. B. aus der Chemiebranche vorsichtiger und kappen die Jahresprognosen oder geben erst gar keine heraus.“ Das hinterlasse Kursverluste wie bei den Aktien von Brenntag.

Es sei eine „sehr ambivalente Marktsituation“, die einzelne Branchentrends auszublenden und sich sehr stark auf wenige Sektoren zu fokussieren scheine, so Lipkow. „Der KI-Hype hilft halt nicht jeder Branche sofort und kurbelt auch nicht den Konsum wieder an.“


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rettung für das Lebensmittelretten Startup

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SIRPLUS

Online-Supermarkt SIRPLUS startet neu durch

Sie ist da – die Rettung für die Retter:innen: SIRPLUS, der im Januar dieses Jahres in die Insolvenz gerutschte Online-Supermarkt für gerettete Lebensmittel, wurde selber gerettet und ist seit heute wieder online.

Der Neustart wurde möglich, als Mitgründer Raphael Fellmer zusammen mit drei Investor:innen, die bereits bei SIRPLUS dabei waren und einem neuen Investor die Marke, Domain und Social-Media-Accounts aus der Insolvenzmasse kaufte. Dadurch wird nun der SIRPLUS Mission neues Leben eingehaucht.

Nach bio und vegan wurde mit SIRPLUS gerettet salonfähig

Der 2017 an den Start gegangene Online-Supermarkt SIRPLUS machte gerettete Lebensmittel salonfähig und Lebensmittelretten zum Mainstream. Gründer Raphael Fellmer setzte sich bereits seit 2009 gegen die Verschwendung und für die Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Nach Jahren als Mülltaucher lebte er 5,5 Jahre ohne Geld – oder im “Geldstreik”, wie es der zweifache Familienvater nennt – und baute in dieser Zeit erfolgreich die Bewegung foodsharing mit auf. Mittlerweile retten über 600.000 Menschen in der DACH Region bei über 15.000 Bäckereien, Supermärkten und Marktständen überschüssige Lebensmittel. Mit SIRPLUS machte der Berliner das Lebensmittelretten salonfähig und bewahrte mit 100.000 Kund:innen über 4 Millionen Kilogramm Lebensmittel vor der Entsorgung.

Der Großteil der Produkte hatte dabei eine zu kurze Restlaufzeit vom Mindesthaltbarkeitsdatum und stammt vornehmlich von Produzent:innen und Großhändler:innen, die diese nicht normal verkaufen konnten. Das Berliner Startup liefert diese mit DHL Go Green bequem zu Verbraucher:innen nach Hause. Überschüssige Lebensmittel wurden so zurück in den Kreislauf geführt, womit wiederum Lebensmittelverschwendung reduziert wurde. Außerdem ermöglichte SIRPLUS in Kooperation mit der Welthungerhilfe über 500.000 Schulmahlzeiten in Burundi. Zwischenzeitlich führte das Berliner Startup auch stationäre Geschäfte, sogenannte Rettermärkte, die jedoch im Zuge der Corona-Pandemie schließen mussten.

SIRPLUS 2.0: In neuer Konstellation gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Um beim Neustart von Anfang an auf festen Beinen zu stehen, schließt sich Raphael Fellmer jetzt mit Alexander Bernikas von TrendRaider zusammen, der als Mitgründer von SIRPLUS 2.0 vor allem die Themen Operations, Customer Satisfaction und Business Development verantwortet. Bernikas hat mit TrendRaider in Bootstrapping-Manier ohne externe Finanzierung selbst ein erfolgreiches Geschäft rund um nachhaltige Food- und Lifestyle-Produkte aufgebaut. Damit ist er die perfekte Ergänzung zu Mitgründer Raphael Fellmers Plan, sich mit dem Neustart von SIRPLUS auf die Anfänge und eigenen Stärken zurückzubesinnen: Community Building, kleines Team statt rasantem Wachstum und dafür schneller in die Schwarze Null durch organisches Wachstum, Aufklärung und Beteiligung statt teurer Werbeschlacht auf Meta, Google & Co zu kommen.

Gemeinsam setzen beide Gründer zudem ab sofort auf einen anderen Hebel, der zurück zu den Wurzeln der foodsharing Bewegung weist: Durch enge Partnerschaften und Kooperationen soll die Kostenstruktur optimiert und damit langfristige und fruchtbare Partnerschaften geschaffen werden. Das beliebte Subscription-Überraschungs Modell bleibt und profitiert durch Bernikas zehnjährige Erfahrung im E-Commerce Boxengeschäft.

Aber auch die individuellen Bestellungen von einzelnen geretteten Lieblingsprodukten wird es weiterhin geben. Das Produktportfolio wird neben geretteten Lebensmitteln in Zukunft auch gerettete Haushaltsartikel, überschüssige und nachhaltige Wellness- und Lifestyle-Produkte umfassen. Die geretteten Produkte erhalten die Kund:innen direkt aus einer Hand in Berlin-Weißensee nach Hause.

“Wir gehen noch einmal zurück zum Anfang, aber ich bin überzeugt, dass unsere Community zu uns zurückkehren wird“, sagt SIRPLUS Mitgründer Raphael Fellmer. “Ich bin unendlich dankbar, dass die SIRPLUS Reise weitergeht, denn unsere Vision von einer Welt in der alle Menschen genügend zu essen haben, ist heute relevanter denn je: Pro Minute wird allein in Deutschland eine volle LKW-Ladung Lebensmittel weggeschmissen, rund 50 % dieser Verschwendung geschieht dabei direkt in den Haushalten.

Dabei könnten wir die 800 Millionen hungernden Menschen weltweit dreimal mit den global verschwendeten Lebensmitteln ernähren. Außerdem gehen die neusten Studien davon aus, dass 1/10 der globalen Treibhausgase durch Food Waste entstehen. Unsere Herausforderung bleibt also, ohne moralischen Zeigefinger aufzuklären und Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken.”

“Einmal ganz abgesehen von unserer ökologischen und moralischen Verpflichtung, sorgsam und wertschätzend mit Lebensmitteln und Ressourcen umzugehen, sind günstige Nahrungsmittel in Zeiten von Inflation und Krise gefragter denn je. Einfach zum Klimaschutz beizutragen und dabei gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen ist und bleibt für mich – wenn richtig umgesetzt – ein Erfolgskonzept”, ergänzt der Berliner Mitgründer Alexander Bernikas

Bildquelle SIRPLUS

Quelle Laika Communications GmbH

IW und IMK sehen Investitionsbedarf von 600 Milliarden Euro

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Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Investitionsbedarf in Deutschland wächst bundesweit offenbar immer weiter. Er betrage mittlerweile 600 Milliarden Euro, heißt es in einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Diese Summe könnte Deutschland demnach in den nächsten zehn Jahren voranbringen, das Bildungssystem verbessern, Investitionsstau in den Kommunen beseitigen, Straße und Schiene verbessern – und die Dekarbonisierung ermöglichen. Beide Institute hatten den zusätzlichen öffentlichen Investitionsbedarf für die folgenden zehn Jahre 2019 schon einmal beziffert – damals auf mindestens 460 Milliarden Euro. Seitdem habe der Investitionsdruck zugenommen, auch durch den Ukraine-Krieg, hieß es am Dienstag.

Rund ein Drittel der Summe – 177 Milliarden Euro – ist laut Studie nötig, um den Sanierungsstau bei Städten und Gemeinden aufzuholen. Hinzu kämen rund 13 Milliarden Euro, die den Kommunen helfen, sich vor extremem Wetter zu schützen, beispielsweise Starkregen oder Hitze. Rund 200 Milliarden Euro veranschlagen die Wissenschaftler für öffentliche Investitionen in Klimaschutz. Als größten Einzelposten machen sie die energetische Gebäudesanierung aus. Weitere wichtige Aufgaben seien der Netzausbau für Strom, Wasserstoff und Wärme, die Erzeugung und Speicherung von Erneuerbaren Energien sowie die Förderung von Energieeffizienz und Innovationen.

Rund 127 Milliarden Euro sind den Wissenschaftlern zufolge zudem für Verkehrswege und ÖPNV vorgesehen: Mit knapp 60 Milliarden Euro ließen sich das Schienennetz, für weitere 28 Milliarden der ÖPNV modernisieren und erweitern, hieß es. 39 Milliarden Euro seien notwendig, um die Fernstraßen auf Vordermann zu bringen. Für Bildungsinfrastruktur veranschlagen die Autoren rund 42 Milliarden Euro, davon sollen rund sieben Milliarden in den Ausbau von Ganztagsschulen fließen. Weitere 35 Milliarden Euro decken den Sanierungsbedarf an Hochschulen ab. Schließlich sehen IMK und IW Investitionsbedarf, um den Wohnungsmangel in vielen deutschen Großstädten zu mildern. Über zehn Jahre sollen daher zusätzlich knapp 37 Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau fließen.

Finanziert werden könnte dieser Bedarf mit einem Infrastrukturfonds, der wie ein Sondervermögen von der Schuldenbremse ausgenommen wäre, so die Institute. Alternativ wäre eine „Goldene Regel“ denkbar, die dem Staat erlaube, Kredite im Umfang der Investitionen aufzunehmen, und die als Zusatz zur Schuldenbremse formuliert würde.

„Die deutsche Wirtschaft steht vor gigantischen Herausforderungen“, sagte IW-Direktor Michael Hüther. „Wir brauchen jetzt Mut, um uns vom Stückwerk zu verabschieden und das Land zukunftsfähig zu machen.“ Zu Schnelligkeit rät auch IMK-Direktor Sebastian Dullien: „Wenn wir erfolgreich Tempo machen, ist der Umbau schneller geschafft. Davon profitieren auch Wirtschaft und Beschäftigte – und natürlich auch die nächste Generation.“


Foto: Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Güler wirft Scholz "unwürdige Spielchen" vor

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Serap Güler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU-Verteidigungspolitikerin Serap Güler wirft Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor, sich selbst vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges als Friedenskanzler zu inszenieren und Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU) als Kriegstreiber darzustellen.

„Ich finde es unwürdig und eines Kanzlers unwürdig und unpassend, dieses Spielchen zu spielen“, sagte Güler am Dienstag den Sendern RTL und ntv . „Er nutzt innenpolitische innerparteiliche Motive und setzt damit auch die Hilfe für die Ukraine tatsächlich ab. Und noch mal, es ist unpassend für den Kanzler und es ist auch unpassend für eine Kanzlerpartei, ja so vielleicht die anderen zur Zielscheibe zu machen.“

Die Sozialdemokraten hätten in Umfragen etwa anderthalb Prozentpunkte zugelegt: „Die SPD hat sich wesentlich mehr davon erhofft“, so Güler. Und sie sei der festen Überzeugung, dass die Bürger „nicht dumm sind, nicht blind sind, um dieses Manöver nicht zu durchschauen“. Die CDU-Politikerin wirft der Bundesregierung zudem vor, die Ukraine nicht schneller mit Waffen unterstützt zu haben. „Wir haben vielleicht nicht zu wenig, aber wir haben definitiv zu spät geliefert.“


Foto: Serap Güler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet vor ZEW-Daten leicht im Minus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 18.710 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten die Commerzbank, Bayer und BMW, am Ende Brenntag, Rheinmetall und die Hannover Rück.

Am Vormittag werden die Anleger unter anderem gespannt nach Mannheim schauen: Dort werden um 11 Uhr die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für den Monat April vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veröffentlicht. Der ZEW-Index gilt als zweitwichtigstes deutsches Konjunkturbarometer.

„Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die der Zukunft wird etwas besser erwartet“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Das grundlegende Bild dürfte sich durch die heutige Aktualisierung nur geringfügig verändern.“ Angesichts der zuletzt schwachen deutschen Konjunktur liege die Einschätzung der aktuellen Lage depressiv am Boden. „Dagegen hat sich die Erwartungskomponente in den vergangenen Monaten schon deutlich aufgehellt.“

Zuletzt habe der Abstand zwischen den beiden Komponenten bei mehr als 120 Punkten gelegen, so Altmann. „Der langfristige Durchschnittsabstand liegt bei 20.“ So große Abstände wie aktuell habe es nur in den Spätphasen großer historischer Krisen wie der Covid-Krise, der Finanzkrise und auch nach dem Platzen der Tech-Blase gegeben. „In all diesen Fällen hat die frühzeitige Verbesserung der Erwartungskomponente die konjunkturelle Wende richtig vorhergesagt“, sagte der Marktexperte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen kaum verändert: Ein Euro kostete 1,0788 US-Dollar (-0,02 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9270 Euro zu haben.

Der Ölpreis stagnierte ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,33 US-Dollar; das waren 3 Cent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Weber mahnt Israel zur Zurückhaltung bei Rafah-Vormarsch

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Manfred Weber (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts des Leids im Gaza-Konflikt ruft der Europapolitiker Manfred Weber (CSU) Israel zur Zurückhaltung bei seinem Vormarsch Richtung Rafah auf.

„Wenn Israel wirklich voll militärisch gegen die Region und gegen die Stadt vorgeht, dann wird das zu einer humanitären Katastrophe führen“, sagte er dem Sender ntv. „Da müssen wir die Israelis jetzt warnen und bitten, genauso wie die amerikanischen Freunde: Macht vorsichtig, macht halblang, wir müssen das miteinander besprechen.“

Weber, Spitzenkandidat der CSU für die Europawahl und Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), kritisierte unterdessen die Uneinigkeit Europas im Umgang mit dem Gaza-Konflikt. Während Deutschland und Österreich eng an der Seite Israels stünden, unterstützten etwa Spanien und Irland die palästinensische Sicht der Dinge. Die Spaltung lähme Europa, so Weber.

„Wir spielen als Europäer in diesem Konflikt null Rolle. Es interessiert sich niemand für die europäische Position, weil wir gespalten sind. Deshalb ist meine These: Wir werden überlegen müssen, ob wir in außenpolitischen Fragen zu anderen Entscheidungsmechanismen kommen.“ Wenn das Einstimmigkeitsprinzip bei Abstimmungen bleibe, dann werde Europa weiter „sprachlos und machtlos“ bleiben. „Wir dürfen uns nicht mehr von einem Einzelnen blockieren lassen“, sagte der CSU-Politiker. „In der Ukraine haben wir das mit Orban erlebt, und in Israel-Fragen müssen wir auch zum Konsens kommen über Mehrheitsentscheidungen.“


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Scholz dämpft Erwartungen an Ukraine-Friedenskonferenz

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) rechnet nicht mit Durchbrüchen bei der im Juni anstehenden Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz. „Da sollte niemand überhöhte Erwartungen haben: Wir verhandeln dort nicht über das Ende des Krieges“, sagte Scholz dem „Stern“.

„Bestenfalls ist es der Einstieg in einen Prozess, der zu direkten Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland führen könnte. Es wird in der Schweiz um die Sicherheit von Atomkraftwerken gehen, über Getreideexporte, über die Frage von Gefangenenaustausch und über das nötige Tabu, was einen Einsatz von Atomwaffen angeht. Nochmal: Das ist alles noch ein zartes Pflänzchen.“

Über das Engagement der Europäer im Ukraine-Krieg zeigte sich der Sozialdemokrat auch nach seinen Appellen für mehr Waffenlieferungen enttäuscht. „Leider gibt es längst noch nicht genügend Nachahmer. Das ist bedrückend, denn die Ukraine braucht dringend weitere Luftverteidigungssysteme. Putin will offensichtlich die Infrastruktur der Ukraine zerstören.“


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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