Start Blog Seite 2197

Die Werbeindustrie als Steigbügelhalter der Öl-Industrie 

0
werbeindustrie

Fossile Brennstoffe sind nicht Teil der Klimalösung, sondern der größte Treiber der Klimakrise“, erklärt Dr. Tillmann Lang, CEO und Mit-Gründer von Inyova, der europaweit führenden digitalen Impact Investing-Plattform. „In der Öffentlichkeit hält sich nach wie vor ein völlig falsches Bild über fossile Brennstoffe, das durch die Werbeindustrie als Steigbügelhalter der Ölkonzerne durch konkrete Einflussnahme und irreführende Kommunikation befeuert wird.“ Um dem entgegenzuwirken, startet Inyova im Dezember seine neue Active Ownership-Initiative, bei der das französische Unternehmen Publicis, das im Inyova-Anlageuniversum vertreten ist, im Fokus steht.

„Publicis, mit mehr als 80.000 Mitarbeitenden der drittgrößte Werbedienstleister weltweit, ist in vielen Bereichen ein gut aufgestelltes Unternehmen“, erläutert Andreas von Angerer, Head of Impact bei Inyova. Publicis verfüge beispielsweise über einen hohen Frauenanteil sowohl bei der Gesamtbelegschaft als auch im Aufsichtsrat. Neben WPP, ebenfalls in der Top 5-Liste der größten Werbeunternehmen, haben sie auch eines der ambitioniertesten Klimaziele der Branche.

„Doch leider beinhaltet dieses nicht die sog. ‘beworbenen Emissionen’. Mit ihrer Arbeit für die fossile Industrie helfen sie mit, das Bild einer Transformation der Branche zu zeichnen, die aber überhaupt nicht ausreichend stattfindet. Sie tragen somit indirekt dazu bei, dass wichtige kurzfristige Reduktionsziele ignoriert und damit relevante Kipppunkte überschritten werden könnten.“

Verzerrung der wahrgenommenen Klimaperformance durch Kommunikation

Ein Beispiel ist das Unternehmen TotalEnergies, dessen Rebranding Publicis begleitet hat. Unter dem Claim “Die Energiewirtschaft erfindet sich neu, Total wird zu TotalEnergies“ hat das Unternehmen eine Werbekampagne gestartet, um eine klimapositive Marke zu schaffen. Die Fakten zeigen jedoch, dass 70 % der Investments von TotalEnergies immer noch in Fossile Energie gehen, darunter sogar der Bau der weltweit längsten Rohöl-Pipeline. Prognosen zeigen, dass ihre Ölproduktion in 2023 sogar noch einmal ansteigen soll. In der Werbung werden aber nahezu ausschließlich grüne Technologien gezeigt und vage Pläne zur CO2-Reduzierung des Geschäftes vermittelt.

Solche Werbung hilft dadurch Firmen wie TotalEnergies, sich als Teil der Klimalösung zu positionieren, selbst wenn ihr realwirtschaftliches Verhalten dem wissenschaftlichen Konsens zu einem Lösungsweg nicht entspricht. Diese problematische Rolle von Werbeagenturen haben der Weltklimarat und der UN-Generalsekretär bereits erkannt und konkret benannt. Mit Frankreich und Amsterdam gibt es erste Vorreiter auf diesem Gebiet, welche die Werbung für Ölkonzerne, Verbrennerautos und Privatflüge verboten haben mit dem Ziel, fossilen Unternehmen eine wichtige Plattform zu nehmen.

Active Ownership als Treiber für positiven Wandel

Nach der erfolgreichen Active Ownership-Initiative im Mai, bei der Inyova offenlegte, dass BMW aufgrund der fehlenden E-Mobilität-Strategie Gefahr läuft, das “Blackberry der Automobilindustrie“ zu werden, nimmt das Impact Investing Start-Up als zweiten Bereich die Medienlandschaft ins Visier. Dadurch, dass die Inyova-Impact-Investor*innen selbst ausgewählte Aktien in ihrem Depot haben, können sie ihre Stimmrechte als Eigentümer*innen bei Publicis ausüben. Inyova hat dafür ein neues Active Ownership App-Feature released, welches die Aktionär*innen nutzen können, um das Engagement mit ihrem Unternehmen zu unterstützen.

Die Impact-Investor*innen erhalten u. a. umfangreiche Informationen über Publicis und ihre Rolle beim Klimabild in der Gesellschaft, sowie die Möglichkeit in den Engagement-Dialog einzutreten bis hin zur Teilnahme an der Abstimmung auf der Publicis-Hauptversammlung. „Weniger Verfügbarkeit von Greenwashing-Möglichkeiten für Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft durch ein Nein der Werbewirtschaft zu diesen Industrien könnte den Druck auf diese Unternehmen erhöhen, sich um echte, glaubwürdige Veränderungen zu bemühen“, erklärt von Angerer das Ziel der neuen Active Ownership-Aktivität.

Große Risiken, aber auch Chancen, für Publicis

„Kreatives Talent ist die wichtigste Ressource in der PR- und Werbebranche. Insbesondere die jüngeren Generationen erwarten von ihrem Arbeitgeber gesellschaftlich und sozial vorbildliches Verhalten”, berichtet von Angerer. Laut ihm habe die Publicis Groupe die Möglichkeit, das Risiko eines Reputationsverlustes, das durch die erhöhte Aufmerksamkeit auf Tätigkeiten für Ölkonzerne entsteht und bei der Agentur Edelman bereits eingetreten ist, in eine Chance umzuwandeln: „Und zwar indem sie zur ersten der vier großen Agenturen wird, die klar Nein dazu sagt und somit ihre Attraktivität für die junge Generation von Kreativen massiv erhöht. „

„Als neue Generation von Anleger*innen übernehmen die Inyova-Investor*innen Verantwortung“, führt Dr. Tillmann Lang aus. „Einer der Mechanismen, über den ihre Impact-Investments auf Portfoliounternehmen Einfluss nehmen können, ist die aktive Beteiligung. Dazu zählt der Dialog mit Unternehmen, die sich im Portfolio der Anleger*innen befinden, um den nachhaltigen Wandel gemeinsam konstruktiv zu diskutieren. Wesentlich ist außerdem das Voting, bei dem die Aktionär*innen ihre Stimmrechte bei der Hauptversammlung der Portfoliounternehmen wahrnehmen und damit direkt zentrale Entscheidungen beeinflussen. Wer in passive Fonds und ETFs investiert, hat diese Option der Einflussnahme auf Portfoliounternehmen nur äußerst selten.“

Publicis nutzt Chancen aktuell nicht

Generell ist Publicis weniger exponiert hinsichtlich ihrer Umsätze aus der Energiebranche (lediglich 3 % des Umsatzes). Neben TotalEnergies war Publicis auch für Saudi Aramco tätig. Im aktuellen Jahresbericht zählen sie Abu Dhabi National Oil zu ihren Hauptkunden. Publicis Tochtergesellschaft Sapient wirbt aktiv mit Serviceleistungen, welche durch Personalisierung helfen sollen, an Tankstellen mehr Benzin verkaufen zu können und versprechen konkret 20 – 30 % mehr Umsatz.

Auch Kampagnen für die Automobilindustrie zahlen auf die Darstellung der Hersteller als sogenannte Changemaker ein. „Der Werbespot für Jeep “Nature is in our Nature” zeigt auf sehr bizarre Art und Weise eine vermeintliche Verbindung zur Natur eines Unternehmens, das mit seinen Verbrennermotoren direkt zur Klimakrise und somit auch zum Verlust der Artenvielfalt beiträgt“, kommentiert von Angerer. Publicis zeichnet ebenfalls für die Sustainability-Initiative von Mercedes Benz verantwortlich, in dessen Image-Video die Kernbotschaft darin besteht, dass die Fabriken des Unternehmens 2022 ihren Strom aus Erneuerbarer Energie beziehen. Komplett unterschlagen wird an dieser Stelle, dass mehr als 70 % der Emissionen aus Verbrennungsmotoren in der Nutzungsphase stammen.

Die Werbeindustrie als Steigbügelhalter der Öl-Industrie 

Bild Andreas von Angerer (Quelle: Inyova)

Quelle TE Communications GmbH/Inyova

Schrankenloses Parkhaus für die Offenbacher Innenstadt

0
offenbach

Die Stadtwerke Offenbach bieten nahtloses Parkerlebnis im Zentrum und installieren das digitale Parkraumsystem der Münchner Firma Peter Park System GmbH im neu eröffneten “Parkhaus Innenstadt” in der Ziegelstraße.

Am Donnerstag, 1. Dezember, eröffnete die ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft, eine Beteiligung der Stadtwerke Offenbach und der Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co.KG das neue „Parkhaus Innenstadt“ in der Ziegelstraße. Das installierte schrankenlose, digitale Parkraumsystem der Firma Peter Park System GmbH, führendes Unternehmen in der digitalen Bewirtschaftung von Parkräumen bietet dabei die Plattform für das bequeme und besucherfreundliche Parkerlebnis in der Innenstadt.

Die Stadtwerke Offenbach entschieden sich für das schrankenlose, vollautomatisierten Parkraumsystem aus vielseitigen Gründen. Durch den Verzicht auf Schranken und Papiertickets werden verschleißanfällige Bauteile reduziert, Papier und Müll eingespart sowie durch die Vermeidung von Rückstau, die Reduktion des CO2 Ausstoßes im Stadtkern unterstützt. Das System ist deutlich kosteneffizienter und weniger anfällig im Betrieb als eine Schrankenanlage, da auf wartungsintensive Verschleißteile wie defekte Schranken verzichtet wird.

Zudem kann das digitale System reibungslos an die individuellen Bedürfnisse des Betreibers angepasst werden. Zeitlich begrenzte Markttarife oder Tarife für bestimmte Besuchergruppen sind problemlos möglich. Auch der unkomplizierte, kundenfreundliche Bezahlvorgang per Kennzeicheneingabe überzeugte.

„Das neue Parkhaus ist nicht einfach irgendein weiteres Parkhaus, dafür hätte es nicht von einer Gesellschaft mit Beteiligung der Stadt betrieben werden müssen. Es ist mit seinen breiten Parkplätzen besonders familienfreundlich und gut geeignet für Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität“, sagt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Ein solches Angebot gibt es bisher in Offenbach nicht. Dazu kommt: Um unseren Wochenmarkt zu unterstützen, gibt es einen Wochenmarkttarif.

Dienstags, freitags und samstags kostet es von 7 bis 10 Uhr nur 50 Cent pro angefangene Stunde. Wir haben damit insgesamt die gleichen Tarife wie in Hanau – nur starten wir an Markttagen eine Stunde früher und haben daher eine Stunde länger den Markttarif. Neben S-Bahn und Bussen machen wir mit dem neuen, Parkhaus Innenstadt‘ grundsätzlich allen Menschen, erstmals aber gezielt auch Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein attraktives Angebot, unsere Fußgängerzone und den Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz mit dem Auto zu besuchen.

Und demnächst bieten wir dann, was mir sehr wichtig ist, für alle die noch fit sind, endlich erstmals auch einen sicheren Stellplatz für das Fahrrad“, kündigt der Oberbürgermeister an.

Das Parkhaus will aber auch mit einer höheren Aufenthaltsqualität punkten. „Wir wissen, dass für unsere Bürgerinnen und Bürger die Sauberkeit eine große Rolle spielt. Darauf wird großer Wert gelegt und regelmäßig kontrolliert“, sagt Stadtrat Martin Wilhelm, zuständiger Dezernent für den Stadtservice der Stadtwerke Offenbach. „Wir möchten hier ein Parkhaus anbieten, in dem sich Nutzerinnen und Nutzer auch wohl fühlen, wenn sie nachts durch das Treppenhaus gehen oder mit dem Lift fahren. Außerdem muss in diesem Parkhaus wegen des komfortablen neuen Bezahlsystems niemand Angst haben, sein Ticket zu verlieren. Man bezahlt ja mit der Eingabe seines Kennzeichens.“

„Mit dem Parkhaus Innenstadt ermöglichen die Stadtwerke allen Besucherinnen und Besuchern des Herzens von Offenbach die Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel von der S-Bahn über Bus und Auto bis zum Fahrrad“, sagt Peter Walther, Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach GmbH und der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH. „So ist das Waren- und Serviceangebot in der City optimal angebunden und erreichbar.“

„Bisher profitieren über 130 Parkflächen In Deutschland, Österreich und der Schweiz von unserem schrankenlosen und papierfreien System .“, sagt Stefan Schenk, Chief Commercial Officer , des Service- und Systemanbieters Peter Park System. „Der Verzicht auf Tickets reduziert Kosten, spart Papier und Müll ein, der Verzicht auf Schranken erspart Reparatur- und Wartungskosten und bietet das kundenfreundlichste Parkerlebnis.Die Automatisierung sämtlicher Prozesse erhöht die Datentransparenz und Wirtschaftlichkeit der verwalteten Fläche. Wir freuen uns sehr darüber, gemeinsam mit den Stadtwerken Offenbach eine passgenaue Lösung konzipiert zu haben, die das bestmögliche und nachhaltigste Parkerlebnis für alle Besucher bietet. .“

Schrankenloses Parken – so funktioniert es:

Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Der Parkvorgang kann mit der Smartphone-App oder am Parkautomaten in bar oder per Karte bezahlt werden. Dabei muss nur die tatsächlich geparkte Zeit beglichen werden. Ausgehängte Beschilderung erinnert nochmals daran, das Bezahlen nicht zu vergessen. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll. Zusätzlich zu Bar- und Kartenzahlung, gibt es die Möglichkeit, vollautomatisch mit der Parkster-App zu bezahlen. Nach Bezahlung kann die Fläche einfach mit dem Fahrzeug verlassen werden.

Welche Daten werden erfasst? Und ist das in Deutschland erlaubt?

Eine Bildaufnahme des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer werden festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO.

Was passiert mit meinen Daten?

Bei der Einfahrt wird nur das Kennzeichen erfasst. Es ist dabei nicht erkennbar, wer der Fahrzeughalter ist. Lediglich im Fall eines Parkverstoßes kann ausschließlich durch die Parkplatz-Betreibenden über eine Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt die Ermittlung der Fahrerdaten erfolgen, die zu diesem Zweck temporär in Deutschland gespeichert werden. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkhauses, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht.

Bild Reihenfolge Querformat: Peter Walther, Martin Wilhelm, Felix Schwenke, Keven Lehmann, Frank Herzog, Stefan Schenk, Mishal Kakar. © Monika Müller

Quelle Peter Park System GmbH

TWAICE gibt Garantie auf Analytik-Genauigkeit unterstützt durch Munich Re

0
twaice

Führende Batterieanalytik-Software TWAICE gibt Garantie auf Analytik-Genauigkeit – abgesichert von Versicherer Munich Re

Die Kombination von Versicherung und KI (Künstlicher Intelligenz) ermöglicht Unternehmen, die mit Batterien arbeiten, Seelenfrieden. Der in München beheimatete Anbieter von Batterie-Analytiksoftware TWAICE garantiert die Genauigkeit von Analyseergebnissen bezüglich des Batteriezustands und wird dabei von Great Lake Insurances abgesichert. Dies markiert den Beginn einer neuen Ära der Risikominderung bei Batterien.

TWAICE, der führende Anbieter von Batterie-Analytiksoftware, garantiert die Genauigkeit der Einblicke in den Batteriezustand. Diese weltweit einzigartige vertragliche Garantie ist durch Great Lake Insurances, einer Tochter von Munich Re, einem der weltweit führenden Anbieter von Rückversicherungen, abgesichert. Sollte das Resultat dennoch einmal jenseits der garantierten Genauigkeit liegen, wird der Kunde in achtfacher Höhe der Softwarekosten entschädigt. Der zugrundeliegende Batteriezustand kann mit Hilfe eines klar definierten Ansatzes validiert werden, was Kunden zu jeder Zeit volle Transparenz und Kontrolle gibt. Hierfür hat Munich Re eine eingehende Bewertung der Analytik durchgeführt.

TWAICE bietet prädiktive Analytiksoftware für Unternehmen, die mit Batterien arbeiten, und geht dabei auf wichtige Aspekte wie Batteriezustand, Garantie und Sicherheit ein. Kunden, die TWAICE nutzen, verringern das Risiko ihres Batterie-Geschäfts und übertreffen ihre Mitbewerber, indem sie Zeit und Kosten sparen und dabei gleichzeitig Leistung und Lebensdauer von Batterien verbessern. Durch die einzigartige Kombination von tiefer Batterien-Expertise und künstlicher Intelligenz auf einer skalierbaren Analytikplattform generiert TWAICE handlungsorientierte Erkenntnisse in jeder Phase des Batterielebenszyklus, sowohl im Mobilitäts- als auch im Energiebereich. Die Analytikplattform ist nicht nur Grundlage der Produkte von TWAICE, sondern auch die Basis für Kunden- und Partnerlösungen, wie zum Beispiel für den Battery Quick Check, einem Joint Venture zwischen TWAICE und dem TÜV Rheinland. 

„Das Genauigkeitsversprechen von TWAICE ist das erste seiner Art im Bereich der Batterie-Analytiksoftware“, sagt Dr. Stephan Rohr, Gründer und Co-CEO von TWAICE. „Die Versicherung und Prüfung durch Munich Re dürfte bei Herstellern und Betreibern von elektrischen Fahrzeugen und Stromspeichern das Vertrauen stärken, mit der TWAICE-Plattform die Entwicklung und den Einsatz von Batterien zu beschleunigen.“

Quelle PR13 Agentur für Public Relations

Gleisbettreinigung vom sicheren Standort ermöglicht

0
studenten
EcoTrackbedCleaningSystem

Studenten der Frankfurt UAS überzeugen Jury beim Hessen Ideen Wettbewerb

Ob Verpackungsmüll oder Zigarettenstummel: Viele Bahnhöfe sind insbesondere im Bereich der Gleise von enormen Verschmutzungen betroffen, die durch sporadische Reinigungsaktionen jedoch nicht vollständig beseitigt werden können. Die Reinigung eines Gleisbetts ist nicht nur mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, sondern birgt auch Gefahren für das Reinigungspersonal: Es muss stetig auf den einfahrenden Zug geachtet werden, um schnell das Gleis zu verlassen, sobald dieser einfährt.

Um diese Probleme zu lösen, haben Andre Röll, Igor Meier, Stefan Resch, Abel Johannes und Bassam Al Magrakuni von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) das „Eco Trackbed Cleaning System“ entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Reinigungssystem für Gleisbetten von einem sichereren Standort aus, etwa einem Bahnsteig oder einem Arbeitswagen. Für ihre Idee wurden die Studenten nun mit dem dritten Platz beim Hessen Ideen Wettbewerb ausgezeichnet. Sie teilen sich die Platzierung mit einer Idee von Studenten der Philipps-Universität Marburg.

„Mit unserer Produktidee wollen wir die manuelle Reinigung des Gleisbettes, die bisher über Greifzangen erfolgte, vollständig ersetzen. So sparen die zuständigen Reinigungsunternehmen Personal, Zeit und damit auch Kosten. Gleichzeitig kann das Personal sicherer arbeiten“, berichtet das Team, das am Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften der Frankfurt UAS studiert. Durch unterschiedliche Düsenaufsätze können so beispielsweise Grob- und Feinverschmutzungen aufgesaugt werden. Mithilfe des fraktalen Rohraufbaus sowie dem Bürstensystem kann zudem die gesamte Gleisbettbreite gleichzeitig gereinigt werden. Die Jury des Hessen Ideen Preises lobte das hohe Effizienzsteigerungspotential des Systems.

Mittels der integrierten elektrischen Linearantriebe und Drehachsen wird die Gleisdüse automatisch auf das Gleisbett positioniert. Der Industriesauger stellt die Saugkraft zur Verfügung, die über das strömungsoptimierte fraktale Rohrsystem auf vier Saugstellen aufgeteilt wird. Rotierende Bürsten, die an der Düsenkammer montiert sind, bewegen die Verschmutzung zu den Einsaugstellen des Systems. Die Düsenkammer kann mit verschiedenen Saugdüsen ausgestattet werden, um feine oder grobe Verschmutzungen aufzusaugen. Die Feindüsen bestehen jeweils aus mehreren Silikonröhrchen, welche sich im Schotter flexibel bewegen können und somit kleinste Verschmutzungen wie Zigarettenstummel zwischen den Steinen aufsaugen. Die Grobdüsen besitzen dagegen eine große Öffnung, um groben Verpackungsmüll oder Dosen aufzunehmen. Ein flexibler Einsatz in unterschiedlichen Gleisbetten ist durch die modulare Bauweise ebenfalls möglich.

Für die Studenten ist der Sieg im Hessen Ideen Wettbewerb nicht die erste Auszeichnung: Bereits im Februar 2022 waren die Gründer beim AppliedIdea-Ideenwettbewerb der Frankfurt UAS erfolgreich. Mit ihrer Idee gewannen sie damals den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz. Im nächsten Schritt plant das Projektteam, den Prototypen des Reinigungssystems aufzubauen, um sowohl technische Aspekte zu verbessern als auch neue Funktionen zu erarbeiten. Die Pläne des Teams gehen jedoch noch weiter: Gemeinsam wollen die Studenten nicht nur Gleise, sondern auch Bahntunnel von der hohen Feinstaublast befreien.

Hessen Ideen-Wettbewerb

Seit 2016 zeichnet das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Gründerwettbewerb „Hessen Ideen“ Hochschulangehörige aus, die mit ihrer Idee für ein eigenes Unternehmen noch am Anfang stehen. Der Wettbewerb ist Teil der gemeinsamen Initiative „Hessen Ideen“ vom Land Hessen, der hessischen Hochschulen und hessischen Unternehmen. Die Initiative, zu der auch das Hessen Ideen Stipendium und das Hessen Ideen Hochschulnetzwerk gehören, will unternehmerische Ideen an den Hochschulen entdecken und fördern. Der Wettbewerb wird von der Universität Kassel und der TU Darmstadt koordiniert. Die Initiative wird vom Land Hessen mit rund 5,4 Millionen Euro unterstützt. Im Jahr 2022 bewarben sich insgesamt 31 Teams aus 12 Hochschulen um den Preis. Weitere Informationen gibt es unter http://www.hessen-ideen.de.

Bildunterschrift: Erfolgreich beim Hessen Ideen Wettbewerb (v.l.) Abel Johannes, Igor Meier, Stefan Resch, Bassam Al Magrakuni und André Röll von der Frankfurt UAS.

Bildquelle: Privat

Quelle Frankfurt University of Applied Sciences

Retouren effizient managen – Wie eine intelligente Retourenabwicklung Kosten und Zeit spart

0
retouren

Retouren gehören zum Handel – vor allem zum Online-Geschäft – dazu. Im Fashion- und Non-Food-Bereich sind sie oftmals nicht zu vermeiden. Laut EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2021“ liegen die Retourenquoten einiger Händler bei bis zu 75 Prozent. In Deutschland senden fast zwei Drittel der Shopper ihre Artikel mit Wunsch einer zügigen Bearbeitung und der schnellen sowie korrekten Abwicklung zurück. Besonders nach Weihnachten steigt die Zahl enorm an, schließlich kommen nicht alle Weihnachtsgeschenke gut an.

Doch Kunden erhalten auch fehlerhafte Ware oder sie haben etwas Falsches beziehungsweise nicht Passendes bestellt. „Retournierte Waren bedeuten für jeden Händler aber einen nicht unerheblichen Aufwand. Sie müssen gesichtet und geprüft sowie für den Weiterverkauf wieder aufbereitet werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld, da Händler in der Regel den Großteil der Retourenkosten tragen. Damit besteht der Bedarf, den Retourenprozess effizient zu organisieren und mit innovativen IT-Lösungen zu unterstützen“, sagt Maximilian Moersch, SAP Senior Consultant bei der retailsolutions AG.

Prozesse automatisieren

In der Regel würden Händler Retouren gerne vermeiden, aus Wettbewerbsgründen und aufgrund gesetzlicher Anforderungen ist es Händlern jedoch wichtig, diesen Service anzubieten. Bei retournierten Artikeln fallen Versand- beziehungsweise Porto- und Transportkosten an. Hinzu kommen Annahme, Vereinnahmung und Identifikation der Ware sowie Aufbereitung, Reinigung und die Wiedereinlagerung der Artikel. Kleidung muss auf Gebrauchsspuren untersucht werden, Elektrogeräte auf Funktionalität. Je nachdem in welcher Qualität ein Produkt zurückkommt, sind auch Reparaturen nötig. Bei Artikeln mit begrenzter Haltbarkeit stehen mitunter auch Kosten für die Entsorgung der nicht mehr verwendbaren Ware an.

„Der Einsatz von standardisierten Prozessen kann die heutigen Erwartungen von Händlern an einen optimierten Retourenprozess unterstützen. Wir helfen bei der Implementierung eines Retourenmanagements mit SAP-Standardlösungen. So lassen sich alle Retourenszenarien abbilden und die Prozessschritte ideal integrieren – die Erstellung des Retourenauftrages, das Erfassen von Materialinspektionsergebnissen, die Steuerung der logistischen Folgeaktionen, die schnelle und korrekte Rückerstattung an Kunden durch Gutschriften, die Nachlieferung von Ersatzprodukten und die Prozessüberwachung“, berichtet Dr. Amelie Winters, SAP Consultant bei der retailsolutions AG.

Überblick über alle Prozessschritte

Mithilfe der Integration aller Prozessschritte gelingt ein optimiertes Retourenmanagement, in dem Einblick, Transparenz und Klarheit im End-to-End-Prozess geschaffen werden. Ein Überblick über sämtliche Prozessschritte mithilfe von Cockpitfunktionalitäten bietet Mitarbeitern in Filialen, Zentralen und der Logistik Zugriff auf alle erstellten Folgebelege sowie Informationen zur logistischen Abwicklung, Materialprüfung und Erstattung. Statusmeldungen zum Bearbeitungsstand erleichtern die Nachverfolgung.

Gegebene Automatisierung reduziert Fehler und erhöht die Produktivität der Mitarbeiter, da sie seltener in die Prozesse eingreifen müssen. „Anhand von Leistungskennzahlen, sogenannten KPIs, wie Anzahl der Retouren, Retourenbearbeitungszeit oder Retourenquote pro Lieferanten sowie durch vom System durchgeführte Analysen lassen sich die Prozesse stetig verbessern. Reichen die Standardlösungen nicht aus, spezielle Anforderungen von Händlern abzubilden, werden effiziente Sonderlösungen benötigt, die auf die individuellen Gegebenheiten der jeweiligen Unternehmen angepasst werden. Hiermit können die Prozesse weiter verschlankt und effizienter gestaltet werden“, erklärt Maximilian Moersch.

Retouren reduzieren, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

Insgesamt schafft ein IT-gestütztes Retourenmanagement also einen reibungslosen und transparenten Rückgabeprozess und führt ebenfalls zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Die frühzeitige Avisierung von Retouren sorgt außerdem für die bestmögliche Disposition der zurückgegebenen Produkte für Händler und zur Kostenminimierung. „Effiziente Retourenprozesse gewinnen aktuell auch noch weiter an Relevanz. Schließlich spielt das Thema im Rahmen von Nachhaltigkeitsstrategien eine wichtige Rolle, da es zur Reduzierung des Foodwaste und der Warenentsorgung allgemein beiträgt. Auch die Wiederverkaufsmöglichkeiten für Artikel lassen sich steigern“, so Dr. Amelie Winters abschließend.

Weitere Informationen unter www.retailsolutions.ch

Retouren effizient managen – Wie eine intelligente Retourenabwicklung Kosten und Zeit spart

Bildquelle Retailsolutions Amelie Winters

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

ElephantSkin und die Marriott Group International

0
Marriott Group

Die Marriott Gruppe kündigt eine neue Nachhaltigkeitsinitiative an

Die Marriott-Gruppe – weltweit größter Hotelbetreiber – & das Wiener Scaleup ElephantSkin hat die Zusammenarbeit für den Bereich Nachhaltigkeit bekanntgegeben, um den wiederverwendbaren & waschbaren ElephantSkin Hygienehandschuh WETnDRY in ihren Servicebereichen einzuführen. Der neu entwickelte ElephantSkin WETnDRY-Handschuh ist ein dreilagiger, atmungsaktiver & Wasserabweisender Handschuh, der mit einer einzigartigen antiviralen und antibakteriellen Technologie ausgestattet ist & somit sehr wirksam gegen Kreuzkontaminationen ist.

Erste Hotels haben auch bereits eine erste Serie von den ElphantSkin-Handschuhen anstelle der Einweg- Plastikhandschuhe im Einsatz. Der Handschuh bietet viele Vorteile in der Anwendung. Er sorgt durch das komfortable Innenmaterial für ein weiches und trockenes Gefühl, einem angenehmen Kontakt zwischen Haut & Handschuh und perfekte Bewegungsfreiheit für das Personal. Die Wasserabweisende Membrane auf der Außenseite ermöglicht die Anwendungen wie u.a. das Reinigen von Tischen mit einem feuchten Tuch, während die Arbeitshand trocken bleibt.

Das Ende von Hautirritationen durch Schweißbildung

Die atmungsaktive Außenschicht ermöglicht es die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen, die lange mit juckender Haut unter Einweg Plastikhandschuhen zu kämpfen hatte.

Christian Höhn General Manager vom Hotel Ritz Carlton in Abu Dhabi welches der Marriott Gruppe angehört dazu:

„Wir haben die ElephantSkin Handschuhe bereits in allen Abteilungen unseres Hotels implementiert, insbesondere in unseren operativen Teams im Housekeeping, in der Wäscherei, im Stewarding, in der Küche, im Food & Beverage und im Fitness Bereich. Ausschlaggebend war u.a. das die Handschuhe waschbar und wiederverwendbar sind, was uns ermöglicht, die gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und so aktiv zum ökologischen und sozialen Wandel beizutragen. Auch erhebliche Kostenvorteile durch das Einsparen einer immensen Menge von Einweg Plastikhandschuhen sind die Folge: bis zu 20 Paar pro Mitarbeiter pro Tag können eingespart werden, ein Hotel spart jährlich durchschnittlich über eine Millionen Paar Einweghandschuhe ein.“

Die Marriott Gruppe hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit zu gehören und ist mittlerweile zu einer treibenden Kraft hinter zahlreichen Initiativen und Kampagnen geworden.

Raphael Reifeltshammer, CEO von ElephantSkin ergänzt:

„Unser Unternehmen setzt sich für die Verwendung möglichst nachhaltiger Rohstoffe ein, um wiederverwendbare und im Alltag praktische Produkte für umweltbewusste Kunden anzubieten. Natürliche Materialien sind Kunststoffen & recycelte Materialien sind neu hergestellten vorzuziehen. Es sollen Materialien mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck bei der Herstellung verwendet werden. Auch die Transportwege sollen so kurz wie möglich gehalten werden, weshalb auch bereits Planungen für eine Produktionsstätte u.a. in den Emiraten laufen. Das war nur der Anfang, unsere Mission geht viel weiter und wir glauben, dass unsere Zusammenarbeit mit der international agierenden Marriott Gruppe uns dabei helfen wird, eine Vielzahl von weiteren Meilensteinen zu erreichen.

Wofür steht der „Elefant“ in ElephantSkin?

Tatsächlich bezieht sich der Name des Unternehmens auf das stark ausgeprägte Gedächtnis eines Elefanten. Da man einem Elefanten nachsagt nicht zu vergessen, ist die Idee hinter ElephantSkin den notwendigen Respekt & Achtsamkeit gegenüber der Natur zu zeigen, sowie eine gegenseitige Hilfsbereitschaft in die Gesellschaft zu bringen.

Quelle Susta Sustainable Merchandise Handels GmbH

Parkdepot erhält  15 Mio. Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

0
parkdepot

Das auf digitale Parkraumlösungen spezialisierte Tech-Unternehmen Parkdepot hat eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Mio. Euro abgeschlossen. Die Münchner Firma plant mit dem frischen Kapital die internationale Expansion sowie die Weiterentwicklung des Produkts voranzutreiben. Ziel ist es, die führende Lösung für schranken- und ticketloses Parkraummanagement in Europa zu etablieren.

Parkdepot wurde 2019 in München gegründet und beschäftigt derzeit rund 200 MitarbeiterInnen in sechs Ländern. Das Technologieunternehmen entwickelt auf Basis von Bilderkennungs-Technologie mit künstlicher Intelligenz (KI) individuelle Lösungen für die vollautomatisierte Parkraumverwaltung im unbezahlten und bezahlten Parkraum. Kern der Lösung ist die Digitalisierung des gesamten Parkprozesses, von der Kennzeichenerfassung bis zur Abrechnung, wodurch Parkscheiben, Kontrolleure oder Schrankenanlagen obsolet werden.

Insgesamt verarbeitet das Unternehmen bereits heute täglich über 1 Mio. Parkvorgänge. Parkdepot versteht sich dabei als Full-Service-Anbieter, der von der Programmierung der Software und Abstimmung auf die dazugehörige Hardware, bis hin zur operativen Umsetzung im laufenden Betrieb alles aus einer Hand anbietet. Die Technologie ist sowohl DSGVO-konform als auch DEKRA-zertifiziert. Darüber hinaus ermöglicht das System eine detaillierte Nutzungsanalyse des Parkraums, wodurch ungenutzte Kapazitäten zur Vermietung angeboten und damit Wertsteigerungspotenziale identifiziert werden.

Nach erfolgreicher Erschließung der DACH-Region (2021) erfolgte in diesem Jahr die Expansion nach Polen, Dänemark und Italien. Mittlerweile verwaltet Parkdepot knapp ein Drittel seiner Parkflächen in internationalen Märkten. Zum Kundenportfolio zählen u.a. namhafte Lebensmittelhändler, Parkhauseigentümer, Immobiliengesellschaften, Einkaufszentren, Hotels und Kliniken.

“Die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Mit SURPLUS Equity Partners, Armira Growth und unserem Bestandsinvestor henQ haben wir die idealen Partner für die nächste Wachstumsphase an unserer Seite. Wir freuen uns über die zusätzliche Unterstützung der Investoren und werten ihr Engagement als einen starken Vertrauensbeweis in unsere ambitionierte Wachstumsstrategie. Wir beobachten momentan einen massiven Trend hin zu kamerabasierter Parkraumtechnik und sind davon überzeugt, dass in fünf bis zehn Jahren der Großteil aller europäischen Parkflächen digitalisiert verwaltet wird.

Bei Parkdepot entwickeln wir ein einheitliches Betriebssystem für Parkplätze, das zukünftig alle Aspekte von Sicherheit, Bezahlung bis zur Datenanalyse automatisiert über Computer-Vision-Technologien und KI abdecken wird. Insgesamt gibt es über drei Millionen Parkflächen in Europa. Mit über 1.000 Parkflächen sind wir bereits jetzt einer der größten europäischen Parkflächenbetreiber und stehen zugleich erst am Anfang unseres Potenzials”, sagt Jakob Bodenmüller, Gründer und Co-CEO von Parkdepot.

Mick Mackaay, Partner bei henQ, freut sich über die Intensivierung des Engagements: “Nach unserer ersten Investition im Jahr 2021 hat das Team enorme Fortschritte bei der Gewinnung relevanter Enterprise-Kunden, der Expansion in weitere Länder sowie der Erweiterung der Produktpalette um neue Lösungen für bezahlten Parkraum gemacht.”

Sebastian Lüdke, Gründungspartner und Geschäftsführer von SURPLUS Equity Partners, fügt hinzu: ”Mit der Parkdepot-Lösung können multifunktionale Orte in wertvollen innerstädtischen Lagen geschaffen und aktiviert werden, die über das “klassische Parken“ hinausgehen. Parkdepot wird in Europa eine führende Rolle in der Bewirtschaftung solcher Flächen spielen und dabei einen Mehrwert für die breite Gesellschaft erzeugen.”

“Die letzten drei Jahre waren geprägt durch nie dagewesene gesellschaftliche Herausforderungen. Dass wir es so weit geschafft haben, verdanken wir in erster Linie unserem einzigartigen Team. Neben Investitionen in das internationale Wachstum und Produktinnovationen bietet das eingesammelte Kapital die Möglichkeit, Mitarbeitende bereits heute durch den Rückkauf von Gesellschaftsanteilen vom gestiegenen Unternehmenswert profitieren zu lassen.

Somit fungiert die Finanzierungsrunde auch als Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitenden, die uns bis hierhin begleitet haben und die auch in Zukunft maßgeblich zum Erfolg von Parkdepot beitragen werden”, so Yukio Iwamoto, Gründer und Co-CEO von Parkdepot.

Parkdepot erhält  15 Mio. Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

Bild Die Gründer von Parkdepot (v.l.n.r.): Yukio Iwamoto, Moritz Bodenmüller, Bastian Pieper, Jakob Bodenmüller; Bildquelle: Parkdepot GmbH 

Quelle: Feldhoff & Cie. GmbH

Cowboy erhält renommierte B Corp-Zertifizierung und bringt ‚Circular‘ E-Bikes zurück

0
cowboy

Der belgische E-Bike-Hersteller Cowboy gibt heute die erfolgreiche B Corp-Zertifizierung bekannt.

Cowboy hat sich damit einer strengen Prüfung unterzogen, die dem Unternehmen nun die Erfüllung, hoher Standards in Bezug auf soziale und ökologische Verantwortung, öffentliche Transparenz und rechtliche Verantwortlichkeit bescheinigt. Um diese Zertifizierung gebührend zu würdigen, hat Cowboy sein äußerst beliebtes „Circular“-Programm neu aufgelegt: ab sofort werden wieder gebrauchte Modelle angeboten, die von hauseigenen Mechaniker:innen gewissenhaft überholt und für ein zweites Leben aufbereitet wurden

Das von der gemeinnützigen Organisation B Lab durchgeführte B Corp-Verfahren misst die sozialen und ökologischen Leistungen eines Unternehmens. Um eine B Corp-Zertifizierung zu erhalten, müssen Unternehmen die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit und ihres Geschäftsmodells auf ihre Mitarbeitenden, Kund:innen sowie auf Gesellschaft und Umwelt genauestens prüfen lassen und eine bestimmte Mindestpunktzahl im B Impact Assessment erreichen. B Lab hat Cowboy dabei eine beeindruckende Punktzahl von 89,5 attestiert.

„Radfahren hat eindeutige Vorteile für das persönliche und ökologische Wohlbefinden, aber diese B Corp-Zertifizierung in Verbindung mit unserem erneuten Fokus auf unser Circular E-Bike beweist unserer Fahrergemeinschaft, dass wir mit unseren Wertvorstellungen einen Mehrwert bieten“, so Adrien Roose, Mitbegründer und CEO von Cowboy. „Wir treiben unsere Nachhaltigkeitsbemühungen weiter voran, indem wir unseren Fahrrädern ein zweites Leben geben und gleichzeitig die Lebensdauer jedes Fahrrads verlängern, um so unser einzigartiges Connected Ride für noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Wir sind sehr stolz darauf, einer Gemeinschaft von gleichgesinnten Unternehmen aus der ganzen Welt beizutreten, die unsere Überzeugungen teilen. B Corp bietet uns einen leistungsstarken Rahmen, um unsere bestehende Nachhaltigkeitsagenda zu beschleunigen und zu fokussieren, und wir sind entschlossen, unser Ergebnis bei der erneuten Bewertung in drei Jahren noch zu verbessern. Dies ist eine langfristige Verpflichtung, und wir hoffen, dass auch andere Unternehmen unserer Branche diese Zertifizierung anstreben werden.“ 

Die B Corp-Zertifizierung ist die jüngste in einer langen Liste von verantwortungsvollen Geschäftspraktiken von Cowboy. Da Cowboy die Beschaffung jedes einzelnen Bestandteils seiner Produkte selbst in die Hand nimmt, hat das Unternehmen die Kontrolle über die Nachhaltigkeit der Lieferkette und prüft seine Lieferanten auf ein hohes Maß an Verantwortlichkeit. Dadurch überwacht Cowboy streng seine Transportemissionen, was sich auch in seiner jüngsten Lebenszyklusanalyse für Fahrzeuge widerspiegelt. Auch die Verpackung der Komponenten wird von Cowboy kontrolliert, wobei das Unternehmen nachhaltige Verpackungsmethoden wählt und auf den Einsatz von möglichst wenig Material hin optimiert. 

Bei der Entwicklung von Cowboy-Produkten wurde die Wiederverwertbarkeit der Komponenten in den Vordergrund gestellt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Verwendung von Aluminium liegt, das unendlich oft wiederverwertet werden kann. Alle Komponenten sind zerlegbar und Cowboy arbeitet mit unabhängigen Recyclingpartnern für seine Batterie- und Fahrradteile zusammen.

„Wir freuen uns sehr, Cowboy in der B Corp-Gemeinschaft willkommen zu heißen – und das in einer Zeit, in der die Nachfrage nach E-Bikes stark ansteigt und die Welt mehr Menschen braucht, die ihr Unternehmen als Kraft für das Gute einsetzen“, sagt Tessa van Soest, Executive Director B Lab Benelux. „Cowboys Engagement für kontinuierliche Verbesserungen und seine Entschlossenheit, einen langfristigen Wert für die Gesellschaft, die Arbeitnehmer:innen, die Lieferanten, die Umwelt und die Kund:innen zu schaffen, spiegelt sich in der Gesamtbewertung des B Impact Assessment wider. Wir gratulieren Cowboy und freuen uns darauf, dass sie andere Unternehmen aus der Fahrradbranche dazu inspirieren, ihrem Beispiel zu folgen.“

Cowboy legt ab heute zudem sein Circular-Programm neu auf. Die bisherigen Circular-Bikes von Cowboy erfreuten sich zuvor großer Beliebtheit und waren so innerhalb von Minuten ausverkauft. Ab heute steht eine begrenzte Anzahl von knapp 700 Circular-Fahrrädern zum Kauf zur Verfügung, wobei für alle Modelle eine zweijährige Garantie gilt. Das Cowboy 3 in der Circular-Edition ist für 1.890,00 Euro verfügbar, Cowboy 4 und Cowboy 4 ST sind für 2.390,00 Euro in der Circular-Ausführung erhältlich (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer). 

Wer ein Circular E-Bike kauft, schließt sich der Cowboy-Fahrergemeinschaft an, die in mehr als 2.500 Städten in Europa und den USA unterwegs ist und jeden Monat mehr als 1 Million Fahrten absolviert. Allein in diesem Jahr haben Cowboy-Fahrer:innen über 32 Millionen Kilometer zurückgelegt, wobei 27 % der Fahrten eine Autofahrt ersetzen. Mehr als 4 Millionen Kilogramm CO2 wurden so vor dem Eintritt in die Atmosphäre bewahrt, wobei diese Zahl von Jahr zu Jahr steigt. 

Quelle Bild und Text:

Visa und Plan A kooperieren exklusiv, um Unternehmen weltweit zu dekarbonisieren

0
visa und plan a

Visa und Plan A kooperieren exklusiv, um Unternehmen weltweit zu dekarbonisieren

Visa, Weltmarktführer im digitalen Zahlungsverkehr, und Plan A geben heute eine exklusive, langfristige Partnerschaft bekannt, mit dem Ziel, die nachhaltige Transformation von Unternehmen auf globaler Ebene entscheidend voranzutreiben. Im Rahmen der Partnerschaft wird Visa die Plan A Sustainability Platform, eine führende SaaS-Lösung für CO2-Bilanzierung, Dekarbonisierung und ESG-Reporting, als Teil des Fintech Partner Connect-Programms seinem Emittentennetzwerk anbieten.

Die Netzwerk-Unternehmen haben somit die Möglichkeit, ihre Geschäfte zukunftssicher zu machen und wettbewerbsfähig zu bleiben, indem sie ihre Netto-Null-Reise in einer einzigen End-to-End-Plattform verwalten. Die Partnerschaft wird auch Plan As Vision beschleunigen, jährlich 1 Gigatonne CO2e zu messen und zu reduzieren.

Allianz zur Dekarbonisierung von Unternehmen und Verringerung finanzieller Risiken
Neue Vorschriften werden das Klimarisiko in den kommenden Monaten zu einem finanziellen Risiko für Unternehmen machen. Die Plan A Sustainability Platform bietet eine sichere, datengestützte und wissenschaftlich fundierte (zertifiziert vom TÜV Rheinland) Softwarelösung für die:

  • Zuordnung und Verarbeitung von Emissionsdaten der Scopes 1, 2 und 3,
  • „Science Based Targets”-konforme Festlegung von Netto-Null-Zielen,
  • Planung und Umsetzung von Dekarbonisierungsmaßnahmen sowie
  • vorschriftskonforme ESG-Berichtserstattung.

Diese bewährten Funktionalitäten ermöglichen es Unternehmen aus dem Visa-Emittentennetzwerk, ihre Geschäftstätigkeiten und Wertschöpfungsketten zu dekarbonisieren, bestehende und künftige ESG-Vorschriften einzuhalten und ihr strategisches Risiko zu verringern. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades innerhalb der Plattform wird die Nachhaltigkeitsreise hochgradig skalierbar sowie zeit- und kosteneffizient.

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Visa leistet seit Jahrzehnten Pionierarbeit im digitalen Zahlungsverkehr und ist nun auch Vorreiter, Unternehmen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. Deshalb ist es für uns eine große Ehre, heute unsere exklusive Partnerschaft mit Visa bekannt zu geben. Unser Ziel ist es, die starke Position von Visa bei globalen Unternehmen mit unseren führenden Softwarelösungen für Nachhaltigkeit zu kombinieren, um immer mehr Branchen und Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre Betriebsabläufe und Wertschöpfungsketten zu dekarbonisieren, ihre ESG-Leistung zu berichten und eine Führungsrolle bei der nachhaltigen Transformation einzunehmen.”

Charlotte Hogg, CEO von Visa Europe: „Unternehmen brauchen Transparenz über ihren Impact, um diesen zu reduzieren. Als Teil unseres Fintech Partner Connect-Programms bietet Plan A fortschrittliche Nachhaltigkeitsdienstleistungen für Händler und Finanzinstitute an, die unser bestehendes Angebot ergänzen und stärken sowie Unternehmen dabei helfen, ihre eigene Reise zu Netto-Null voranzutreiben.”

Plan A Sustainability Platform: End-to-End-SaaS für die gesamte Netto-Null-Reise
Die Plan A Sustainability Platform ist eine SaaS-Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, die gesamte Nachhaltigkeitsreise hin zu Netto-Null in einem zentralen Hub zu verwalten. Die Software ordnet automatisch alle erforderlichen Emissionsdaten aus den Scopes 1, 2 und 3 zu und führt diese mit nationalen Emissionsfaktoren zusammen.

Auf Basis dieser Datensätze erstellt sie individuelle Emissionsprofile und illustriert diese in granularen Dashboards. Anschließend können Unternehmen wissenschaftlich fundierte Netto-Null-Ziele festlegen und diese mithilfe von über 1.000 Dekarbonisierungslösungen, Best Practices sowie einem Netzwerk aus Dienstleistern und Nachhaltigkeitsexperten erreichen. Am Ende dieses ganzheitlichen End-to-End-Prozesses erstellt die Plattform vorschriftskonforme ESG-Berichte.

Plan As Team aus Wissenschaftler:innen, Forscher:innen und Expert:innen in den Bereichen CO2-Bilanzierung, Dekarbonisierung, Nachhaltigkeit und Lebenszyklusanalyse sowie der kürzlich ernannte wissenschaftliche Beirat stellen sicher, dass alle in die Plattform eingebetteten Berechnungen und Dekarbonisierungslösungen vollständig international anerkannten wissenschaftlichen Methoden und Standards entsprechen. Dass die Methodik, den sogenannten Corporate Carbon Footprint (CCF) zu berechnen, höchsten wissenschaftlichen Standards entspricht, wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Quelle Bild und Text: Plan A

Veeam ernennt erfahrene Channel-Expertin zur neuen Vice President of Global Channel and Alliances

0
larissa crandall

Larissa Crandall leitet künftig die 100-prozentig partnerorientierte Ökosystem-Strategie von Veeam, dem Marktführer für moderne Datensicherung, und wird die Marktreife im Bereich Enterprise weiterentwickeln

Veeam®Software, das führende Unternehmen für moderne Datensicherung, gab heute die Ernennung von Larissa Crandall zur Vice President of Global Channel and Alliances bekannt. Zuletzt war Crandall Vice President of Global Channel and Alliances bei Gigamon. Als Branchenführerin wird sie die Investitionen von Veeam in ein globales Partner- und Allianz-Ökosystem leiten, das sicherstellt, dass die Daten der Kunden über mehrere Umgebungen hinweg geschützt sind, egal ob Cloud, Virtual, Physical, SaaS oder Kubernetes.

„Daten sind das wertvollste Gut, das Unternehmen besitzen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass sie vor Ransomware-Angriffen und ungeplanten Ausfällen geschützt sind“, sagt Larissa Crandall, Vice President of Global Channel and Alliances bei Veeam. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Vertriebs-, Marketing-, Forschungs- und Entwicklungsteams sowie unseren Technikern Strategien zu entwickeln, die für unsere Veeam-Partner und -Allianzen von gegenseitigem Nutzen sind und gleichzeitig ein Höchstmaß an Datensicherheit und -wiederherstellung für unsere gemeinsamen Kunden gewährleisten.

Ich bewundere seit langem die starke Marke Veeam und ihr Engagement für den Channel. Ich freue mich sehr, Teil des Teams zu sein und bin zuversichtlich, dass die Ausrichtung und Zusammenarbeit, die wir schaffen, zu noch größerem Erfolg führen wird, während Veeam seine Präsenz in Unternehmen weiter ausbaut.“

Larissa Crandall hat ihre gesamte Karriere im Channel verbracht und für Sicherheits-, Netzwerk- und Cloud-Anbieter gearbeitet. Den Grundstein ihrer Karriere legte sie bei Connection, einem großen Lösungsanbieter, der Teams in Unternehmen im kommerziellen und öffentlichen Sektor leitete.

Zu Veeam kam sie nach vier Jahren bei Gigamon, wo sie die globale Channel- und Allianzen-Organisation zu einem Rekordwachstum der Channel-Beiträge führte, das Partnerprogramm entwickelte und ein wesentlicher Bestandteil der Partner-First-Strategie war. Crandall war auch an der Erstellung des Gigamon Playbooks beteiligt, entwickelte und führte kreative Programme zur Nachfragegenerierung, Schulung und Befähigung sowie die Entwicklung von GTM-Lösungen zur Beschleunigung des Umsatzes durch.

„Mit mehr als 35.000 Partnern und Allianzen ist unser globales Ökosystem, das zu 100 Prozent von Partnern getragen wird, entscheidend für den Erfolg jedes Aspekts unseres Unternehmens“, sagt John Jester, Chief Revenue Officer (CRO) bei Veeam. „Die Ernennung von Larissa unterstreicht die Bedeutung, die wir unseren Partnern beimessen. Sie verfügt über eine nachgewiesene Leidenschaft, eine Vision und eine Erfolgsbilanz bei der Leitung von Programmen und erweiterten Teams, die auf der Grundlage von Zusammenarbeit, Abstimmung und gemeinsamer Strategie zu größerem Erfolg führen.

Veeam entwickelt sich ständig weiter, aber unser partnerorientierter Ansatz für den Aufbau, die Vermarktung, den Verkauf und die Integration von Veeam-Lösungen und Veeam-gestützten Services bleibt eine unserer höchsten Prioritäten.“

Bild Larissa Crandall  Quelle Veeam

Quelle Kafka Kommunikation GmbH & Co KG