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Auszeit im Val di Sole

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Val di Sole

Das „Val di Sole“, das „Tal der Sonne“, ist geprägt von alpiner Flora und Fauna, von Flüssen und Bächen, die sich durch das Tal schlängeln, von purer Natur und einer beeindruckenden Bergkulisse.

Das Ravelli Hotel ist das mountain getaway im Val di Sole im Trentino für die ganze Familie. Zwischen den Berggruppen des Ortlers, der Adamello-Presanella-Alpen und den Brenta-Dolomiten tauchen große und kleine Wanderer und Biker mit Leib und Seele in das Bergerlebnis ein. Für das Rundum-Verwöhnprogramm sorgt das beliebte Ravelli mit seinen beiden SPA´s und der köstlichen Farm-to-Table Küche. Top Termine für Familien im Bergsommer 2024 sind 25. Mai bis 21. Juni, 20. Juli bis 27. Juli und 05. Oktober bis 31. Oktober – dann stellt das „Love4Kids“ Special die Familien in den Mittelpunkt. Neu ist die E-Bike-Week im September mit fünf geführten Touren zu den schönsten Plätzen der Region.

Nach ihren Touren raus ins Grüne und rauf auf die Berggipfel wissen Gäste des Ravelli: „Jetzt kann ich wunderbar entspannen“. Denn das neue Adults only Spa (ab 16 Jahre) bietet alles, was guttut: Vom beheizten Außenpool über verschiedene Saunas und Ruheräume bis hin zum Private Spa warten 1.500 m2 pures Wohlgefühl. Die Masseure und Beauty-Experten unterstützen wohltuende Me-Time mit wirksamen Treatments. Wer mit seinen Kids im Ravelli Urlaub macht, der freut sich über gemeinsames Well-Being im schönen Family Spa mit In- und Outdoorpool und Familiensauna.

Auch hier können Mama und Papa eine Auszeit genießen, während die Kleinen im Wasser plantschen und rundum zufrieden sind. Auf den Tisch kommt im Ravelli genussvolle Küche aus den besten regionalen Zutaten von Bauern aus der Umgebung. Das Frühstücksbuffet und Fünf-Gänge-Abendessen, vegetarische Gerichte, handgemachte Pasta, Kindermenüs – all das und noch viel mehr wird täglich frisch zubereitet und gibt Power für aktive Tage in der Natur. Am Ende des Tages lassen sich Genießer an der Cocktailbar coole Drinks schmecken oder sie nehmen im Ledersessel in der edlen Cigar Lounge Platz.

Das Ravelli Hotel ist ein stylischer Ort, wo Tradition auf Moderne trifft. Naturbegeisterte lieben es, direkt von der Haustür das Val di Sole zu entdecken. Gemütiche Familienspaziergänge, beeindruckende Wanderungen und alpine Bergtouren – das Repertoire in dem wildromantischen Tal ist groß. Biker finden rund um das Ravelli alles, was ihr Herz begehrt von rasanten Mountainbike-Downhillstrecken und Bikeparks bis zu entspannten Familienradtouren.

In die Zimmer und Suiten im modern-alpenländischen Design zieht man sich gerne zurück. Die Lovely Lodges neben dem Hotel bieten luxuriöse Hideaways mit großzügigen Wohnwelten und jedem Komfort, um unvergessliche Tage zu verbringen. Ravelli ist mehr als ein Hotelname – Ravelli ist eine Familie, die echte Gastfreundschaft zum Schlüssel zum Urlaubsglück macht.

Sommerträume 4=3 (25.05.–21.06.24, 20.–27.07.24, 05.–31.10.24)
Leistungen: 4 Nächte zum Preis von 3 Nächten, täglich 3 Aufgüsse in der neuen Aufguss-Sauna, Abendessen mit 5-Gänge-À la Carte Menü – Preis p. P./Nacht: ab 100 Euro mit HP

Love 4 Kids (25.05.–21.06.24, 20.–27.07.24, 05.–31.10.24)
Das jüngste Kind übernachtet kostenlos, Mindestaufenthalt 7 Nächte – Preis: ab 2.400 Euro für 2 Erw. und 2 Kinder mit HP

Pure Wellness (22.–29.06.24, 27.07.–03.08.24, 22.–28.09.24 – in dieser Woche findet kein Yoga-Unterricht statt)
Leistungen: Yogastunden (morgens und nachmittags), Programm für Naturwanderungen, tägliche Aufgüsse, täglich Peeling, Wellnesspfad mit Kräuterstempelmassage, Entspannungsmassage mit vitalisierendem Öl und Gesichtsbehandlung für 196 Euro statt 245 Euro – Preis p. P./Nacht: ab 125 Euro mit HP

E-Bike-Week (07.–21.09.24)
Leistungen: 5 mittelschwere Touren mit deutsch- und englischsprachigen Führern, reichhaltiges internationales Frühstücksbuffet, Begrüßungscocktail, 1 Après-E-Bike-Party, 5-Gänge-Abendessen, E-Bike-Guides, Rückfahrt mit dem Bus vom Gardasee, Waschen der Fahrradausrüstung, freier Zugang zum Ravelli Spa, Parkplatz – Preis p. P./Nacht: ab 130 Euro mit HP

Bild Außenpool im Sommer Ravelli Hotel Quelle: Ravelli Hotels

Quelle mk Salzburg

Freiheit und Sommergefühle – Im Vital CAMP Bayerbach

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Freiheit und Sommergefühle - Im Vital CAMP Bayerbach

Freiheit und Sommergefühle – Im Vital CAMP Bayerbach

Das Vital CAMP Bayerbach ist Bayerns „gefragtester Campingplatz 2024“ (pincamp) und so viel mehr als ein Campingplatz. Das vielfach ausgezeichnete Resort bietet variantenreiche Camping- und Wohnmöglichkeiten in einer traumhaften Naturkulisse und für jeden Geschmack – vom „echten“ Zelten über schöne Mobilheime bis hin zu komfortablen Chalets. Von Wellness bis hin zu Sommerspaß an den Naturbadeseen und Spiel und Action für die ganze Familie spielt der exklusive Campingplatz alle Stücke. Vor allem aber, ist hier immer was los. Der Eventkalender 2024 bringt viel Feierlaune in das Vital CAMP Bayerbach.

Save the date: Schon am 24. April starten die Akustic Music Sessions im Huckenhamer Stadl des Vital CAMP Bayerbach. Bis 18. September folgen laufend Termine mit dem „Rhythmus, bei dem man mitmuss“. Von 18. bis 20. Mai 2024 heißt es „Fiesta Italiana“. Drei Tage lang werden die Gäste mit Spezialitäten aus dem Piemont verwöhnt. Original italienische Marktstände mit Wein, Grappa, Olivenöl, Käse, Salami, Pasta & Co. laden zum Kosten und Genießen ein. Am 27. Juli und am 10. August steigt jeweils eine heiße Beach Party. Muttertag, Vatertag, Schulferien – langweilig ist es im Vital CAMP Bayerbach mit Sicherheit nicht. Für die Kids, die die Ferien nicht mehr erwarten können: Am 27. Juli geht es los mit Fußball, Volleyball und BBQ an den Badeseen. Von Zumba bis zum Kinderbasteln, vom Völkerballspiel bis zum Kindermalen werden die bayerischen Sommerferien kunterbunt. Hier das gesamte Jahresprogramm.

In den „easy way of life“ im Vital CAMP Bayerbach in der traumhaften Naturlandschaft des Rottals kann man sich nur verlieben. Urlaub pur bringt die schöne Thermen- und Saunalandschaft im Resort mit sich. Das große Plus im Sommer sind sicher die idyllischen Naturbadeseen mit Liegewiesen, viel Grün und schattenspendenden Bäumen. Die Kids toben sich in einer riesigen Spiellandschaft aus. Familien können sich auf viel Spaß am Bolzplatz und am Beachvolleyballfeld freuen. Vom Resort geht es hinaus zum Wandern und Radeln, zum Angeln, zum Golfen oder zu einer Tennispartie. Lange Sommerabende, barfuß laufen, Grillenzirpen, Freiheit spüren – so fühlt sich der Sommer im Vital CAMP Bayerbach an.

Das Wohnen hat hier viele Gesichter. Ob Komfort- oder Nature Camping, Zelten, Appartements, Ferienhäuser, Mobilheime oder eines der schönen neuen Chalets, hier genießt man Natur pur und viel Komfort – beim Aktivurlaub, beim Wellnesscamping, beim Genusscampen oder unvergesslicher Familienzeit. Der Komfort ist auf höchstem Niveau. Nichts, das es nicht gibt: Angefangen vom großen Frühstücksbuffet im Huckenhamer Stadl über gutbürgerlich-bayerische Spezialitäten, Pizzen und Leckerbissen aus der hauseigenen Metzgerei bis hin zum Kiosk für den täglichen Bedarf. Das beeindruckende Resort wird seit Jahren mit den renommiertesten Preisen der Branche ausgezeichnet. Beim pincamp by ADAC-Ranking zählt das Vital CAMP Bayerbach zu den Top 20 der beliebtesten Campingplätze in Europa und zu den Top 10 der beliebtesten Campingplätze in Deutschland, dazu kommen gleich drei Campsite Awards. www.vitalcamping-bayerbach.de

Bild Chalet außen Terrasse Quelle: Vital CAMP Bayerbach

Quelle mk Salzburg

Dax baut zum Handelsstart Höchststand weiter aus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen positiv in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.780 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Im feiertagsbedingt dünnen Handel hat der Dax gestern ein neues Allzeithoch erklommen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Jetzt muss der Dax zeigen, dass er seinen neuen Höchststand auch bei höherem Handelsvolumen verteidigen kann.“

Unterstützt habe den Dax beim Anstieg auf das neue Rekordhoch auch die Dividendensaison. Denn unter den großen Indizes dieser Welt sei der Dax der einzige Performanceindex und die dadurch berücksichtigten Dividendenzahlungen summierten sich seit Ostern auf zwei Prozent. „Dabei war der gestrige Handelstag der fünfte positive in Serie. Damit rückt der Dax näher an seine Osterserie von acht Gewinntagen am Stück heran.“

Mit dem neuen Allzeithoch habe allerdings das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Dax ein Zwei-Jahres-Hoch erreicht. Damit sei der Dax zwar noch nicht teurer bewertet als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Aber er sei eben auch nicht mehr unterdurchschnittlich günstig.

„Es klingt paradox, aber negative Nachrichten sind im Moment positiv für die Börsen.“ Die am Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hätten ein Neun-Monats-Hoch erreicht. Doch genau dieser schwächere US-Arbeitsmarkt mache Zinssenkungen durch die Fed wahrscheinlicher. „So sehen die Börsianer die Wahrscheinlichkeit einer ersten Fed-Senkung im September jetzt wieder bei 90 Prozent, nachdem dieser Wahrscheinlichkeit vor gut einer Woche nur noch bei 50 Prozent gesehen wurde“, sagte Altmann.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 2.369 US-Dollar gezahlt (+1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,65 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 84,45 US-Dollar, das waren 57 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen nimmt zu

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Trockenes Salatfeld (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen nimmt im langjährigen Trend in Deutschland zu. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag nach Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilte, wurden im Jahr 2022 mit rund 554.000 Hektar etwa 3,3 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Freilandfläche in Deutschland bewässert.

Damit war die bewässerte Fläche im sehr niederschlagsarmen Jahr 2022 um fast die Hälfte (+49 Prozent beziehungsweise +181.300 Hektar) größer als im Jahr 2009, als nur rund 372.700 Hektar bewässert worden waren. Zur Bewässerung wurden 2022 insgesamt 431,1 Millionen Kubikmeter Wasser eingesetzt, das entspricht 778 Kubikmetern Wasser je Hektar (oder 77,8 Litern je Quadratmeter). Im Jahr 2009 waren insgesamt 293,3 Millionen Kubikmeter Wasser zur Bewässerung eingesetzt worden, das waren 787 Kubikmeter je Hektar bewässerter Fläche. Die eingesetzte Wassermenge je Hektar (Bewässerungsintensität) war also in beiden Jahren nahezu identisch.

Während die tatsächlich bewässerte Fläche stark von den klimatischen Bedingungen im jeweiligen Jahr abhängt und daher starken Schwankungen unterliegt, stellt die potenziell bewässerbare Freilandfläche – also die Fläche, die mit Bewässerungsanlagen ausgestattet beziehungsweise erreichbar ist – einen geeigneteren Indikator für den Ausbau von Bewässerungsanlagen dar. Die bewässerbare Freilandfläche vergrößerte sich von 639.030 Hektar im Jahr 2009 um 24 Prozent auf 791.800 Hektar im Jahr 2022. Insgesamt waren im Jahr 2022 demnach 4,8 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Freilandfläche in Deutschland bewässerbar. Im Jahr 2009 hatte der Anteil lediglich bei 3,8 Prozent gelegen.

Längere Trockenphasen erfordern einen immer effizienteren Umgang mit der Ressource Wasser, auch in der Landwirtschaft. Dies spiegelt sich auch im zunehmenden Einsatz von bewässerungseffizienten Techniken wie der Tröpfchenbewässerung wider. Im Unterschied zu Beregnungsanlagen wird das Wasser dabei nicht von oben auf den Pflanzen und dem Boden verteilt, sondern am Boden direkt zu den Pflanzenwurzeln geführt. Dadurch lassen sich auch bei starker Trockenheit mit vergleichsweise niedriger Bewässerungsintensität hohe Ernteerträge erzielen. Hatten im Jahr 2009 noch 12.126 Betriebe ihre Flächen mit Beregnungsanlagen und 3.178 Betriebe mit Tröpfchenbewässerung bewässert, zeigen die Ergebnisse für das Jahr 2022 ein verändertes Bild: 11.890 Betriebe nutzten Beregnungsanlagen, das waren zwei Prozent weniger als im Jahr 2009. Dagegen stieg die Zahl der Betriebe, die Tröpfchenbewässerung einsetzen, um mehr als drei Viertel (+78 Prozent) auf 5.660 Betriebe.

In Bezug auf die bewässerte Freilandfläche waren Kartoffeln mit 117.400 Hektar und Getreide mit 141.900 Hektar im Jahr 2022 die bestimmenden Kulturen. Zusammen machten sie fast die Hälfte (47 Prozent) der bewässerten Freilandfläche in Deutschland aus.

In der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass in Niedersachsen mit 4.290 Betrieben im Jahr 2022 die meisten landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auf den Einsatz von Bewässerungsanlangen setzten. Mit 302.100 Hektar Freilandfläche bewässerten die Betriebe in Niedersachsen sogar 55 Prozent der gesamten bewässerten Freilandfläche in Deutschland. Bemerkenswert dabei ist, dass 82 Prozent der potenziell bewässerbaren Fläche in Niedersachsen tatsächlich bewässert wurde. Der Bundesdurchschnitt für die Nutzung der bewässerbaren Fläche betrug lediglich 70 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Trockenes Salatfeld (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Jedem zweiten Wohnungsbauunternehmen fehlen Aufträge

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Baustelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Dem Wohnungsbau in Deutschland fehlen Aufträge. Mehr als jede zweite Firma (55,2 Prozent) berichtete im April von Auftragsmangel, wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Im März waren es 56,2 Prozent. „Die Wohnungsbauer suchen nach Hoffnungssignalen“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Ein Ende der Krise ist jedoch nicht in Sicht.“

Auch die vielen Stornierungen bleiben ein großes Problem. Im April meldeten 17,6 Prozent der Betriebe stornierte Projekte, nach 19,6 Prozent im März. Das Geschäftsklima im Wohnungsbau stieg zwar deutlich an, bleibt aber weiterhin tief im negativen Bereich. Die Erwartungen sind weit von Optimismus entfernt. „Aufgrund fehlender Aufträge reduzieren viele Unternehmen ihre Preise“, sagte Wohlrabe.

Im Tiefbau berichteten 22 Prozent von einem Auftragsmangel. Die Unternehmen sind dort auch wesentlich zufriedener mit den laufenden Geschäften. „Der Ausblick auf die kommenden Monate ist im Tiefbau von Skepsis geprägt, aber nicht so stark wie im Hochbau“, so Wohlrabe.


Foto: Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa-Chef zweifelt an Ergebnis der AfD-Jugendstudie

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Logo auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat die Studien-Methodik und das Ergebnis der Trendstudie „Jugend in Deutschland 2024“ heftig kritisiert.

Die am 23. April erschienene Studie war u.a. zu dem Ergebnis gekommen, dass 22 Prozent der befragten 14- bis 29-Jährigen die AfD wählen würden. Güllner sagte der „Bild“: „AfD-Anhänger sind im Netz aktiver als Sympathisanten anderer Parteien. Deshalb sind sie auch in sogenannten Online-Panels, wo man sich selbst als Teilnehmer anmelden kann, generell überpräsentiert. Durch diese Verzerrung sind auch die jungen, mit Hilfe eines solchen Panels Befragten überdurchschnittlich häufig Anhänger der AfD.“

Güllner weiter: „Politische Entscheidungsprozesse können auf Basis falscher Zahlen in gefährlicher Weise beeinflusst werden, etwa wenn man auf vermeintlich übergroße rechtsradikale Einstellungen innerhalb der jungen Bevölkerung falsch reagiert.“ Das sei „gefährlich“. Ein weiterer Kritikpunkt Güllners: Die Summe aller Wählerstimmen-Anteile der Trendstudie ergebe 99 Prozent. „Man kann nicht einfach einen ganzen Prozentpunkt bei der Summe aller Wählerstimmen weglassen. Rundungsfehler von 0,1 Prozentpunkten können vorkommen. Ein Gesamtergebnis von 99 Prozent ist jedoch ein Zeichen für eine gewisse Schlampigkeit der Studie.“

Die Autoren der Trendstudie „Jugend in Deutschland 2024“ teilten auf „Bild“-Anfrage mit: „Wir als Autoren der Trendstudie „Jugend in Deutschland“ haben keineswegs den Anspruch, eine exakte Wahlprognose zu geben. Es wurden nur 14- bis 29-Jährige befragt. Es geht uns, – wie der Name schon sagt – um Trends und um das Einfangen der Stimmung einer Zielgruppe, die sich in der politischen Wahrnehmung und Partizipation stark unterrepräsentiert fühlt. Für genaue Wahlprognosen mit damit korrespondierenden Sitzverteilungen etc. empfehlen wir selbst gerne solche Institute.“

Die Kritik von Manfred Güllner sei ihrerseits in den Sozialen Medien auf heftige Kritik gestoßen, „weil er nicht berücksichtigt, dass zwischen den Erhebungen (in unserer Studie überwiegend Januar vs. Januar bis April 2024) für das politische Bild bezüglich der AfD wichtige Ereignisse stattfanden, wie z.B. die Enthüllung der Correctiv-Recherchen oder Verfassungsfeindlichkeit von Landesverbänden. Zudem fanden große Demonstrationen für Demokratie statt. All dies war mit der von uns betrachteten Altersgruppe nicht identisch (14 – 29 Jahre in unserer Studie versus 18 – 29 Jahre).“

Außerdem sei es „völlig normal“, dass „bei seriösen Studien die Werte gerundet werden und dann in der Summe auch mal 99 Prozent oder 101 Prozent ergeben“. „Die Kritik von Herrn Manfred Güllner, dass selbstrekrutierte Panels AfD-lastig seien, ist methodisch aufgrund der vorliegenden sorgfältig gezogenen Stichproben und daraus folgenden Erhebungen nicht nachvollziehbar.“ Für die Rekrutierung der Teilnehmer habe man die Quoten des Instituts für Demoskopie Allensbach herangezogen.


Foto: Logo auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wehrbeauftragte übt massive Kritik an Frauen-Mangel

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Eva Högl (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hat massive Kritik am Mangel von Frauen in der Bundeswehr geübt. „Ein Weiter-so kann es nicht mehr geben“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagsausgaben). „Aktuell liegt der Frauenanteil in der Bundeswehr bei etwas mehr als 13 Prozent.

Rechnet man die Sanität raus, liegt er unter 10 Prozent. Die Bundeswehr verfehlt damit ihre selbstgesteckten Ziele, und das seit Jahren. Gesetzlich ist eine Quote von 20 Prozent festgeschrieben.“ Högl fuhr fort: „Es gibt zu wenige Frauen in der Fläche und in Führungspositionen. Der Anstieg des Frauenanteils bewegt sich seit Jahren nur im Promillebereich. Es gab im Jahr 2023 in der gesamten Bundeswehr nur 47 Frauen in der Besoldungsgruppe A16 und höher. Im Vorjahr war die Anzahl identisch. Lediglich drei Frauen dienen im Generalsrang. Selbst in der Sanität, wo Frauen bereits seit 1975 Dienst leisten, sind Frauen in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert. Das kann nicht zufrieden stellen.“

Es müsse in den kommenden Jahren darum gehen, dass „Frauen in Führungspositionen Normalität werden“. Die Wehrbeauftragte beklagte überdies sexuelle Übergriffe sowie einen Mangel an Toiletten und Duschen für Soldatinnen.

Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums sagte dem RND, seit der vollständigen Öffnung der Streitkräfte für Frauen im Jahr 2001 sei die Zahl der Soldatinnen auf rund 24.300 gestiegen. Dies entspreche einem Anteil von über 13 Prozent. Ein weiterer Aufwuchs zeichne sich ab. „Im vergangenen Jahr stammten rund 17 Prozent der Bewerbungseingänge von Frauen. Das freut uns sehr und zeigt, dass wir auch für Soldatinnen ein attraktiver Arbeitgeber sind.“

Zudem räumte die Sprecherin zwar ein, dass die Quote von Frauen auf militärischen Führungspositionen im Ministerium selbst aktuell lediglich „bei zirka 2 Prozent“ liege – bei rund 34 Prozent im zivilen Bereich. Außerhalb des Verteidigungsministeriums seien jedoch 16 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. Im Bereich des Sanitätsdienstes seien es sogar rund 46 Prozent.

Chancengerechtigkeit werde in der Bundeswehr als „strategische Daueraufgabe“ betrachtet, so die Sprecherin. Ein Beleg dafür sei die „steigende Zahl an Soldatinnen, die an den Generalstabslehrgängen, insbesondere an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, teilnehmen“. Hier würden nur in Eignung, Befähigung und Leistung herausstechende Frauen und Männer zugelassen. Im vorigen Jahr habe der Anteil von teilnehmenden Offizierinnen rund 15 Prozent betragen.


Foto: Eva Högl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Angriffe auf Politiker: Konfliktforscher gegen Strafverschärfungen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Leiter des Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, Andreas Zick, hat nach dem jüngsten Beschluss der Innenministerkonferenz davor gewarnt, im Kampf gegen Angriffe auf Politiker auf Strafverschärfungen zu setzen. Zwar hätten sich „nach Jahren der Polarisierung aggressive Feindbilder von Politik durchgesetzt“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben).

Das gehe einher „mit einem gestiegenen Misstrauen gegen staatliche Institutionen und einer insgesamt höheren Billigung von politischer Gewalt in der Mitte der Gesellschaft“. Unter anderem die Europawahl sei nun „eine Gelegenheit für jene, die Feindbilder teilen und schon länger meinen, sie müssten ein Zeichen setzen“. Allerdings sei die Gewalt nicht neu, sondern reihe sich ein in eine lange Geschichte vor allem rechtsextremistischer Gewalt, fügte Zick hinzu. Und die meisten Fälle gelangten gar nicht in die Statistiken, weil sie nicht gemeldet würden und viele Politiker sich schon daran gewöhnt hätten.

Im Übrigen komme es darauf an, Gewaltprävention und Konfliktmanagement gerade auf lokaler Ebene zu fördern. Nötig sei „ein ordentliches Risikomanagement und Schutzsystem“. Der Konfliktforscher betonte: „Wenn die Politik sich jetzt einen Streit darüber leistet, wer die härtesten Strafen verkündet, dann trägt das nicht zur Gewaltprävention bei. Das hat es noch nie getan. Es ist vielmehr Wasser auf die Mühlen von Populisten, die behaupten werden, die Politik habe die Kontrolle verloren.“

Die Innenministerkonferenz hatte die Attacken der vergangenen Tage am Dienstagabend scharf verurteilt und zu einer Rückkehr zu einem gewaltfreien politischen Diskurs aufgerufen. Die Runde sprach sich aber auch für Verschärfungen des Strafrechts aus, um Angriffe konsequenter zu ahnden und insbesondere Kommunal- und Europapolitiker besser zu schützen. Die Möglichkeit, mehr Polizisten zum Schutz von Politikern abzustellen, wurde allgemein eher kritisch beurteilt.


Foto: Schild mit der Aufschrift „Angeklagter“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Laumann: Rentenpaket II ist falsch

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Karl-Josef Laumann am 07.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des CDU-Sozialflügels und neue Vize-Vorsitzende der CDU, Karl-Josef Laumann, hat die Ampelkoalition aufgerufen, das geplante Rentenpaket II zu den Akten zu legen. „Ich halte die Rentenreform für falsch“, sagte Laumann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben).

„Ich glaube, dass es besser ist, dass wir in Ruhe überlegen, wie wir eine vernünftige, langfristige und mittelfristige Perspektive für die Rentenversicherung eröffnen.“ Besonders skeptisch zeigte sich Laumann gegenüber dem im Rentenpaket enthaltenen „Generationenkapital“.

Er glaube nicht, dass es eine gute Idee sei „Geld aufzunehmen, es in die Rentenversicherung zu tun, damit man dann mit den Erträgen die Beiträge absenken kann später mal“, sagte er. „Das wäre ja ungefähr so, als wenn ich einen Kredit aufnehmen würde, mir Aktien zu kaufen, in der Hoffnung, dass es gut geht. Ich glaube, da würde jeder normale Mensch sagen: Lass es lieber sein.“ Beim Rentenniveau sehe er wenig Spielraum für eine Änderung.


Foto: Karl-Josef Laumann am 07.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Europa League: Bayer Leverkusen zittert sich ins Finale

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Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Im Rückspiel des Halbfinales der Europa League haben Bayer Leverkusen und AS Rom 2:2 gespielt. Damit sichert sich die Werkself den Einzug ins Finale. Das Hinspiel hatte Bayer 2:0 für sich entscheiden können.

Die Römer begannen souverän, im Verlauf der ersten Hälfte übernahmen die Leverkusener dann immer mehr Spielanteile. In der 41. Minute foulte Jonathan Tah Roms Sardar Azmoun, den fälligen Strafstoß verwandelte Leandro Paredes souverän.

Rom startete mit deutlich mehr Druck in die zweite Hälfte, die Werkself arbeitete konsequent, vergab jedoch zu viele Großchancen. In der 66. Minute verwandelte Paredes einen weiteren Strafstoß und baute die Führung der Gäste aus.

Leverkusens Trainer Xabi Alonso versuchte sein Team zu beruhigen und ihnen gleichzeitig Mut zu machen. In der 82. Minute wurde es dann skurril: Der Ball prallte von Roms Verteidiger Gianluca Mancini ins eigene Tor. In der sechsten Minute der Nachspielzeit setzte Leverkusens Josip Stanisic mit seinem Treffer den Schlusspunkt der Partie und besiegelte damit den Final-Einzug seiner Mannschaft. Bayer Leverkusen hat damit weiterhin Chancen auf das Triple in dieser Saison.

Den zweiten Platz im Finale sicherte sich Atalanta Bergamo durch einen 3:0-Sieg über Marseille.


Foto: Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts