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Pinguin Effekt in der Preisverhandlung

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Pinguin Effekt

Wie der Pinguin Effekt die Preisverhandlung beeinflusst

Preisverhandlungen gehören zu den herausforderndsten Aspekten des Geschäftslebens. Forscher an der kalifornischen Universität Berkeley haben einen interessanten Effekt entdeckt, der nicht nur auf die Kommunikation, sondern auch auf die Kunst der Preisverhandlung Einfluss nimmt – den Pinguin-Effekt. In diesem Artikel werden wir genauer betrachten, wie dieser Effekt in Preisverhandlungen in der Verhandlungspsychologie wirkt und warum emotionale Intelligenz dabei einen entscheidenden Unterschied machen kann.

Der Pinguin-Effekt und die Vielfalt der Vorstellungen in Verhandlungen

Preisverhandlungen starten oft mit klaren Begriffen, aber selbst bei scheinbar eindeutigen Worten wie “Preisverhandlung” haben Menschen unterschiedliche Vorstellungen. Die Vielfalt der Perspektiven kann zu Missverständnissen führen und die Verhandlungen erschweren. Hier wird deutlich, dass zwischen den Verhandlungsparteien nicht immer Einigkeit herrscht. Der Pinguin-Effekt zeigt, dass unterschiedliche Interpretationen und Erwartungen existieren.

Emotionale Intelligenz als Schlüssel zur erfolgreichen Verhandlungspsychologie

In Preisverhandlungen geht es nicht nur um Zahlen und Fakten, sondern auch um emotionale Intelligenz. Diese Fähigkeit beinhaltet nicht nur das Verständnis für die eigenen Gefühle, sondern auch für die Gefühle der Verhandlungspartner. Emotionale Intelligenz wird somit zu einem essenziellen Werkzeug für erfolgreiche Preisverhandlungen. Verhandlungsexperten mit hoher emotionaler Intelligenz können nicht nur ihre eigenen Emotionen besser kontrollieren, sondern auch die Emotionen der anderen Partei erkennen und darauf reagieren.

Kommunikation trotz unterschiedlicher Vorstellungen in Verhandlungen

Die Annahme, dass beide Parteien denselben Vorstellungen folgen, ist in Preisverhandlungen eine Illusion, die vermieden werden sollte. Stattdessen sollten Verhandlungsexperten mit hoher emotionaler Intelligenz aktiv zuhören, Missverständnisse frühzeitig erkennen und akzeptieren, dass unterschiedliche Perspektiven existieren. Effektive Kommunikation in Preisverhandlungen erfordert die Fähigkeit, sich in die Gedankenwelt des anderen zu versetzen und empathisch zu agieren. Die Bereitschaft, verschiedene Standpunkte zu verstehen, schafft eine Atmosphäre der Zusammenarbeit, die für erfolgreiche Verhandlungen unabdingbar ist.

Die Schlussfolgerung für erfolgreiche Preisverhandlungen

Emotional intelligente Verhandlungsexperten lassen sich nicht von unterschiedlichen Vorstellungen entmutigen. Im Gegenteil, sie sehen darin eine Chance für bessere Kommunikation und erfolgreichere Preisverhandlungen. Statt aggressiver Verhandlungstaktiken setzen sie auf eine ruhigere und wohlwollendere Kommunikation. Die Fähigkeit, die Bedürfnisse und Perspektiven der anderen Seite zu verstehen, ermöglicht es, kreative Lösungen zu finden und langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Der Weg zum Erfolg: Lektionen aus dem Pinguin-Effekt beim Preis verhandeln

Der Pinguin-Effekt lehrt uns, dass Vielfalt in der Wahrnehmung normal ist und dass eine erfolgreiche Kommunikation trotz unterschiedlicher Vorstellungen möglich ist. Die Analogie zu Preisverhandlungen liegt auf der Hand – unterschiedliche Auffassungen über den Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung sind normal. Die Schlüsselkomponente für Verhandlungserfolg ist die emotionale Intelligenz. Die Fähigkeit, sich in die Position der anderen Seite zu versetzen und empathisch zu handeln, ist entscheidend, um einen Konsens zu finden und langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Erfolgreiche Preisverhandlungen durch den Pinguin-Effekt und emotionale Intelligenz

In Preisverhandlungen ist der Pinguin-Effekt präsent, da unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen existieren. Emotionale Intelligenz wird dabei zu einem Schlüsselinstrument für den Erfolg mit Verhandlungspsychologie. Der bewusste Einsatz von empathischer Kommunikation, das Verständnis für die emotionalen Nuancen der Verhandlungspartner und die Bereitschaft, verschiedene Perspektiven zu akzeptieren, sind entscheidende Faktoren. Lektionen aus dem Pinguin-Effekt zeigen uns, dass die Vielfalt in der Wahrnehmung keine Hürde, sondern eine Chance für erfolgreiche Preisverhandlungen ist. Durch die Entwicklung von emotionaler Intelligenz können Verhandlungsexperten nicht nur ihre eigene Position stärken, sondern auch eine positive Verhandlungsdynamik schaffen, die langfristigen Geschäftserfolg sichert.

Quelle Mag. (FH) Ulrike Knauer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Recht auf Reparatur

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reperatur

Können Europas Hersteller langfristig wettbewerbsfähig bleiben?

Das Recht auf Reparatur schützt Verbraucher und könnte „Made in Europe“ wieder zum Qualitätssiegel machen, doch die noch unklare Umsetzung des neuen Gesetzes seitens der EU birgt enorme Risiken eines Wettbewerbsnachteils für europäische Unternehmen.

Wie lange sollte ein Wäschetrockner halten? Was ist mit einem Smartphone? Die Frage nach der Lebensdauer von Produkten ist für die Hersteller zwar nichts Neues, aber die massive Zunahme an komplexen, elektronischen Produkten hat diese Frage verkompliziert. Zahlreiche Länder haben in den letzten Jahren Rechtsvorschriften zu diesem Thema erlassen, doch die Europäische Union setzt mit der neuen Richtlinie zum Recht auf Reparatur, die bisher strengsten Standards. Die im Februar diesen Jahres verabschiedete Direktive umfasst sogenannte weiße Ware, also vor allem Haushaltsgeräte und typische technische Alltagsprodukte wie etwa Smartphones, Tablets, Bildschirme, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Computerserver und vieles aus dem Baumarkt. Der Geltungsbereich dürfte in Zukunft erweitert werden, wenn sich neue Verbrauchertrends abzeichnen, wie beispielsweise Batterien für E-Bikes. „So sollen über einen Zeitraum von 15 Jahren die CO2-Emissionen um 18 Millionen Tonnen reduziert werden“, erklärt Dominik Leisinger, Partner und Managing Director bei Kearney.

Neben den positiven Umweltaspekten werde die Richtlinie auch aus Kostensicht für den Verbraucher von Vorteil sein. Den Hochrechnungen der EU Kommission zufolge soll sie über einen Zeitraum von 15 Jahren rund 176 Millionen Euro einsparen, da sich die Lebensdauer elektronischer Produkte verlängert. Für die jeweils nationale Verabschiedung haben die europäischen Länder nun zwei Jahre Zeit. Unklar ist allerdings noch, wie die EU die Einhaltung des Gesetzes messen und durchsetzen wird – vor allem bei Produkten, die aus dem Nicht-EU-Ausland kommen. Für deutsche und europäische Unternehmen könnte ein enormer Wettbewerbsnachteil entstehen, wenn Importe aus China und anderen Nicht-EU-Staaten nicht entsprechend kontrolliert und kurzfristig sanktioniert würden. In der Konsumgüter Industrie sind zwei bis drei Jahre oft ein voller Lebenzyklus einer Produktgeneration, ein Kostennachteil von wenigen Prozentpunkten – basierend auf dem Recht auf Reparatur – kann für einige Produkte bereits zu viel sein und diese aus dem Markt drängen.

Diskrepanz bei deutschen Unternehmen: KMUs vor Herausforderung

Aber nicht nur billige, nicht-konforme Produkte aus dem Ausland, auch der Wettbewerb innerhalb Deutschlands und Europas könnte einige Unternehmen an ihre Grenzen bringen. Denn während die ganz großen Player wie etwa Philips und BSH schon lange Zeit und Ressourcen in die strategische Planung investiert haben, werden mittelgroße und kleinere Hersteller vor größeren Problemen stehen, alle Bestimmungen der EU-Richtlinie umzusetzen. Wir gehen davon aus, dass bei vielen Unternehmen eine operative Hektik ausbrechen wird, wenn diese merken, dass sie nicht über ausreichend Kapazitäten und Expertise verfügen. Denn betroffen sind viele verschiedene Bereiche wie etwa das Produktdesign, der Zugang zu Ersatzteilen, Austausch während der Reparatur und zusätzliche Transparenz für Kunden. In all diesen Bereichen müssen die Unternehmen gründliche Analysen durchführen, die sich sowohl an den Branchenstandards als auch an den Fortschritten der Wettbewerber orientiert.

Reparaturpflicht birgt auch neue Chancen

Die Richtlinie umfasst klare Bestimmungen zur Reparatur, Wiederverwendung und zum Recycling von Materialien. Unternehmen müssen mit geringeren Einnahmen aus Ersatzkäufen rechnen, da die Verbraucher dazu angehalten werden, bestehende Produkte zu reparieren. Das bedeutet, dass die gesamten Umsatzprognosen neu bewertet werden müssen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung müssen umgeschichtet werden, und in vielen Fällen wird eine Neukonfiguration der Fertigungsprozesse und -anlagen erforderlich sein. Erschwingliche Ersatzteile zu gewährleisten, erhöht den Aufwand noch weiter, obwohl dies teilweise durch höhere Einnahmen aus deren Verkauf wieder ausgeglichen werden kann. Produkte so zu entwickeln, dass sie einfach und preisgünstig repariert werden können, verursacht zwar Kosten, dient aber auch als Katalysator für Designinnovationen, die mittel- und langfristig finanzielle Vorteile bringen können.

Indem sie mehr reparierbare Produkte anbieten und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit entsprechen, steigern Unternehmen zudem die Kundenzufriedenheit und vertiefen durch weitere Berührungspunkte die Bindung zur Marke. Der Haushaltsgerätehersteller Miele stellt beispielsweise nicht nur Ersatzteile zur Verfügung, sondern bietet auch kostenlose 3D-Drucker-Bauteilpläne an, mit denen Verbraucher Zubehör drucken können. Geräte „Made in Germany“ könnten im Vergleich zu Produkten aus China oder den USA zu einem neuen Qualitätsstandard werden. Dadurch, dass viele Produkte aufgrund der neuen Anforderungen besser reparierbar werden, ergeben sich auch neue Möglichkeiten für Geschäftsmodelle. Mit den Veränderungen werden noch effizientere Logistik- und Reparaturnetze einhergehen, die Verbände im Mittelstand werden eine größere Rolle spielen oder es entstehen große Player, die das Thema Reparatur komplett übernehmen. Darüber hinaus wird der Markt für wiederaufbereitete Produkte, also Second-Hand-Ware, in Europa in verschiedenen Produktkategorien rasch zunehmen.

Ressourcenknappheit und Lieferrisiken als Treiber

Die Herstellung von Elektronik ist äußerst ressourcenintensiv, und viele der dafür benötigten Elemente wie etwa Konfliktmineralien werden voraussichtlich in den nächsten 100 Jahren erschöpft sein. Angesichts der großen Mengen solcher Materialien, die bereits in bestehenden Produkten enthalten sind, ist die Verlängerung ihrer Lebensdauer ein wichtiger Faktor in der globalen Ressourcengleichung. Darüber hinaus ist die Beschaffung der einzelnen Komponenten aus kritischen Regionen oder knappen Rohstoffen weit schwieriger als in der Vergangenheit. Das erhöht die Bedeutung der Reparaturfähigkeit ihrer Produkte für Hersteller. Ein notwendiger Trend, denn Schätzungen zufolge werden global nur 15 bis 20 Prozent des Elektroschrotts recycelt, in der EU sind es nur weniger als 40 Prozent. Die Ökodesign-Verordnung von Dezember 2023, schreibt vor, dass Produkte so gebaut sein müssen, dass sie mit gängigen Werkzeugen zerlegt und repariert werden können.

Zudem schreibt die Richtlinie vor, dass Unternehmen die Garantie für Produkte, die im Rahmen der ursprünglichen Garantie repariert wurden, um weitere 12 Monate verlängern müssen. Die Unternehmen sind außerdem verpflichtet, Ersatzteile zu einem angemessenen Preis anzubieten. Die EU hat im Februar 2024 eine vorläufige Einigung über das Recht auf Reparatur erzielt, die formelle Genehmigung wird bis Juni 2024 erwartet. Nach dem zweijährigen Zeitfenster für die nationale Verabschiedung, würde die Richtlinie 2026 in Kraft treten. Da sich viele Produkte, die zu diesem Zeitpunkt auf den Markt kommen sollen, bereits in der Entwicklungsphase befinden, ist ein sofortiges Handeln seitens der Unternehmen dringend erforderlich. Zu hoffen bleibt, dass die Durchsetzung seitens der EU und der Länder zeitnah geklärt wird, um einen Wettbewerbsnachteil zu verhindern und den Unternehmen die nötige Planungssicherheit zu geben.

Über den Autor: Dominik Leisinger, Partner bei Kearney

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mercedes-Benz mit WILLIAM FAN in der STURMHAUBE auf Sylt

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WILLIAM FAN
STURMHAUBE x Mercedes-Benz, Jörg Heinermann, Leiter MBD, William Fan und Felix Knochenhauer (v.l.) | Copyright Finn Anjes STURMHAUBE x Mercedes-Benz, Jörg Heinermann, Leiter MBD, William Fan und Felix Knochenhauer (v.l.) | Copyright Finn Anjes

Mercedes-Benz mit Fashion Pop-up von WILLIAM FAN in der STURMHAUBE am Roten Kliff auf Sylt

Mercedes-Benz richtet sein Engagement auf der beliebten Urlaubsinsel Sylt neu aus. Unter dem Titel „STURMHAUBE x Mercedes-Benz” kooperieren Mercedes-Benz und die STURMHAUBE am Roten Kliff noch enger. Neben der dauerhaften Präsenz vollelektrischer Fahrzeuge als exklusivem Service für die Hotelgäste bietet „STURMHAUBE x Mercedes-Benz” auch öffentlich zugängliche Events, die einen Mehrwert für die ganze Insel schaffen sollen. Die erste Aktion im Rahmen dieser Kooperation fand nun zum Saisonstart statt, mit dem Highlight eines eigens eingerichteten Pop-up Stores des Berliner Labels WILLIAM FAN. Darüber hinaus konnten sich die Gäste der STURMHAUBE für vollelektrische Modelle von Mercedes-Benz begeistern und Probefahrten vereinbaren. Live-Musik von DJ und Saxophonist Timothy Nealon auf der Terrasse und Kinderunterhaltung rundeten das Programm für die ganze Familie ab.

„Unsere Partnerschaft mit der STURMHAUBE bedeutet für uns eine Homebase auf Sylt, die Nachhaltigkeit, Luxus, Zeitgeist und das Außergewöhnliche repräsentiert. Unser gemeinsames Ziel ist es, unseren Gästen sowie allen Sylterinnen und Syltern durch Kooperationen einen Mehrwert zu bieten, der das Leben auf der Insel bereichert. Daher freue ich mich sehr, dass unser erstes Projekt mit dem Pop-up Store des Designers William Fan so großen Anklang gefunden hat.“

Jörg Heinermann, Leiter des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBD)

„Die größte Künstlerin ist immer noch die Natur. Der wahre Luxus der STURMHAUBE ist ihre Lage inmitten des Naturschutzgebietes in Kampen mit einmaligem Panoramablick über Heide- und Dünenlandschaft, Quermarkenfeuer und Nordsee. Wir freuen uns, mit Mercedes-Benz einen Partner gewonnen zu haben, dessen Formensprache ebenso unverkennbar für elementare Schönheit steht.“

Felix Knochenhauer, Geschäftsführer STURMHAUBE SYLT am Roten Kliff

STURMHAUBE x Mercedes-Benz, STURMHAUBE am Roten Kliff auf Sylt | Copyright Finn Anjes

Im WILLIAM FAN Pop-up Store haben Kundinnen und Kunden noch bis zum 9. Mai 2024 (jeweils 10 Uhr bis 19 Uhr) die Möglichkeit, die aktuelle unisex-Kollektion CEREMONY sowie Klassiker von WILLIAM FAN anzuprobieren und zu erwerben. Darüber hinaus wird exklusiv auch eine Selektion der kommenden OFF DUTY Saison angeboten, die erst ab Juli regulär in den Verkauf geht. Designer William Fan ist persönlich vor Ort und steht mit individueller Stilberatung allen Interessierten zur Seite.

Das Restaurant STURMHAUBE am Roten Kliff ist der ideale Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden sowie ein reizvolles Ausflugsziel.

Es liegt inmitten des Naturschutzgebietes in Kampen und wurde im Herbst 2022 von den Brüdern Felix und Daniel Knochenhauer nach langer Umbauphase neu eröffnet. Seitdem empfangen das hochklassige Restaurant, der Außenbereich mit großer Terrasse und Kinderspielplatz, die hauseigene Brauerei im Keller, ein Kiosk mit Beachfood to Go und sechs Gästezimmer alle Genuss- und Erholungssuchenden. Eine nachhaltige Gestaltung mit natürlichen Materialien sorgt dafür, dass sich der Komplex harmonisch in die Heide- und Dünenlandschaft einfügt. Bodenständiger Luxus, gelebte Nahbarkeit und der lokale Bezug werden auch in der Partnerschaft „STURMHAUBE x Mercedes-Benz“ sichtbar, im Rahmen derer das Restaurant exklusiv vollelektrische Modelle der Marke Mercedes-Benz als besonderen Service für Hotelgäste stellt.

Mit WILLIAM FAN verbindet Mercedes-Benz mittlerweile eine lange Geschichte. Bereits 2015, als der in Deutschland geborene Designer mit asiatischen Wurzeln sein eigenes Label aus der Taufe hob, zeigte Fan seine Kollektion im Rahmen des Mercedes-Benz Fashion Talents Programms. 2023 folgte eine Kooperation bei den Mercedes-Benz Fashion Moments während der Berlin Fashion Week. WILLIAM FAN kombiniert europäische Elemente mit chinesischen Einflüssen und erzeugt eine harmonische Einheit zwischen beiden Kulturen. Mit Werten wie Individualität, Exklusivität und Zeitlosigkeit fügt sich das Label nahtlos in die Partnerschaft mit „STURMHAUBE x Mercedes-Benz“ ein.

Bild: STURMHAUBE x Mercedes-Benz, Jörg Heinermann, Leiter MBD, William Fan und Felix Knochenhauer (v.l.) | Copyright Finn Anjes

Quelle Mercedes Benz AG

Studie: Berlin und München sind Topregionen für Zukunftsberufe

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Blick über Berlin (Archiv), via dts NachrichtenagenturEssen (dts Nachrichtenagentur) – In den fünf deutschen Metropolregionen Berlin-Brandenburg, München, Hamburg, dem Rheinland und dem Ruhrgebiet ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen in Zukunftsberufen seit 2018 überproportional gewachsen, in etwa doppelt so viel wie in Sozialversicherungsberufen insgesamt.

Das größte Wachstum verzeichnet Berlin mit 18 Prozent, gefolgt von München und dem Ruhrgebiet, wie eine neue Studie des RWI im Auftrag des Regionalverbands Ruhr zeigt, über die das Magazin „Capital“ berichtet. Studienautor Ronald Bachmann führt das Wachstum auf veränderte Berufsprofile zurück und auf Personen, die neu auf den Arbeitsmarkt kommen.

Hamburg verzeichnet mit zehn Prozent das größte Wachstum an Studierenden in MINT-Fächern, die die Basis für Zukunftsberufe bilden. Insgesamt gibt es in den westlichen Metropolregionen Rheinland und Ruhr die größte Zahl an MINT-Studierenden und somit das größte Potenzial an qualifizierten Fachkräften. Seit 2011/12 machten in Zukunftsberufen mehr junge Menschen eine Ausbildung als in anderen Branchen.

Zukunftsberufe sind grüne und digitale Berufe, die die Transformation der Wirtschaft hin zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung wesentlich mitgestalten. Untersucht wurden unter anderem die Bereiche Softwareentwicklung, Informatik, Entsorgung und Energietechnik.


Foto: Blick über Berlin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immer mehr ausreisepflichtige Türken in Deutschland

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Türken, die in Deutschland einen Asylantrag stellen, wächst immer weiter. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Statistiken.

Demnach stellten 7.067 Menschen mit türkischem Pass im Jahr 2021 einen Erstantrag auf Asyl, 2022 waren es schon 23.938 und ein Jahr später dann 61.181 – ein Anstieg um 155,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2024 sind es laut „Bild“ bereits rund 15.000 Neuankömmlinge. Zwei Drittel von ihnen sind Männer.

Für ein Bleiberecht in Deutschland reicht es aber oft nicht. Bei nur jedem zwölften Antragsteller (8,4 Prozent) werden die Fluchtgründe akzeptiert. Die Betroffenen erhalten einen Schutzstatus. 61,6 Prozent der Asylanträge halten die Flüchtlingsämter für „offensichtlich unbegründet“.

Das sorgt auch auf Regierungsebene für Zoff: Nach Informationen der „Bild“ schimpft man in deutschen Behörden über „14.275 ausreisepflichtige türkische Staatsangehörige“. Abgeschoben wurden im ersten Quartal 2024 von 2.776 vollziehbar ausreisepflichtigen Türken lediglich 449. Offenbar gibt es Widerstand aus der Türkei. „Insbesondere akzeptiert die Türkei keine Charterflüge“, heißt es in Ministeriumsakten.

Der Chef der Bundespolizei-Gewerkschaft, Heiko Teggatz, bezeichnete diese Zahlen als „mehr als alarmierend“. Die Türkei sei ein sicheres Herkunftsland, Nato-Partner und EU-Beitrittskandidat. „Es gibt also keinen plausiblen Grund dafür, dass die Türkei insbesondere Sammelrückführungen ablehnt.“

Es könne laut Teggatz der Eindruck entstehen, dass „Erdogan, ähnlich wie Putin und Lukaschenko, durch dieses Verhalten die Europäische Union destabilisieren“ wolle. Er fordert einen Dreiklang: „EU-Grenzschutz weiter ausbauen, Pull-Faktoren ausmerzen und Ausreisepflichtige konsequent abschieben“.

Unionsfraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) sagte der Zeitung: „Ein zusätzlicher Pull-Faktor ist die von der Ampel kürzlich erst beschlossene, doppelte Staatsbürgerschaft, mit der die Bundesregierung ja auch aktiv wirbt. Frau Faeser und die Ampel reden zwar von Begrenzung, handeln aber nach wie vor völlig unzureichend und kontraproduktiv.“

Innenexperte Stefan Heck (CDU) will bei Erdogan Daumenschrauben anlegen. Es geht um Finanzkredite der Bundesregierung zum Erdbeben-Wiederaufbau von Schulen. Hier sind nach Informationen der „Bild“zuletzt 300 Millionen Euro von Berlin nach Ankara geflossen. Heck sagte: „Erdogan nimmt finanzielle Hilfen aus Europa gerne an, weigert sich aber beharrlich, eigene Staatsbürger zurückzunehmen.“ Das passe nicht zusammen.


Foto: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Landkreise fordern schnelle Strompreisreform

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Windräder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Landkreise drängen Bund und Länder zu einer raschen Strompreisreform, um die Energiewende im Osten nicht zu gefährden. „Der Vorschlag von Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller geht in die richtige Richtung“, sagte Landkreistag-Präsident Reinhard Sager der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Man fordere „sehr energisch“, dass diese Reform schnell umgesetzt werde. „Dafür braucht es endlich den politischen Willen in Berlin statt neuer Ideen von Wirtschaftsminister Robert Habeck, den Netzausbau auf Pump zu finanzieren.“

Die derzeitigen Regeln machen den Strom in den nördlichen und nordöstlichen Bundesländern besonders teuer, da Anwohner und Unternehmen über die Netzentgelte die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien mitfinanzieren müssen. Die Bundesnetzagentur hat eine bundesweite Verteilung der Lasten vorgeschlagen. Wirtschaftsminister Habeck schlägt stattdessen „eine Art Amortisationskonto“ vor, wie er kürzlich der „Zeit“ sagte, um die Kosten auf künftige Generationen zu verteilen.

Eine rasche Reform sei auch mit Blick auf einen wachsenden Windkraft-Widerstand in Ostdeutschland wichtig, mahnte Sager. „Auch und gerade in den neuen Ländern müssen die Menschen mitgenommen werden und Vorteile davon haben, wenn sie Windkraft in ihrem Landkreis akzeptieren“, so der Landkreistag-Präsident. „Wenn die unschönen Eingriffe in die Natur auch noch dazu führen, dass der Strom für die Familien und Unternehmen teurer wird, sollte sich niemand wundern, wenn Populisten versuchen, das Thema auszuschlachten.“ Stattdessen müssten diejenigen, die ihren Beitrag zur Energiewende leisten, spürbar profitieren. „Das würde vielen Windkraft-Gegnern sofort den Wind aus den Segeln nehmen.“


Foto: Windräder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mögliche Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf die Aktienmärkte

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Aktienmärkte
Foto von Mariolina Esposito (Quelle: Eurizon)

Ein aktueller Marktkommentar von Mariolina Esposito, Fondsmanagerin des Eurizon Fund Equity Innovation bei Eurizon:

Die US-Aktienmärkte haben seit der Einführung von künstlicher Intelligenz deutlich zugelegt, nicht nur der Technologieindex Nasdaq, sondern auch der S&P 500. Neben der hervorragenden Performance der Aktienmärkte hat sich auch die Zusammensetzung der Marktindizes deutlich verändert. So macht der Technologiesektor 29 % des S&P500-Index aus. Hinzu kommt der Sektor Kommunikationsdienste, in dem die Internetunternehmen die traditionellen Unternehmen als Marktführer nach Marktkapitalisierung abgelöst haben.

Auch im Konsumgütersektor sind Unternehmen vertreten, deren Kerngeschäft die technologische Innovation ist. Der Finanzsektor schließlich umfasst Unternehmen, die bis vor kurzem noch zum Technologiesektor im engeren Sinne zählten. Man kann also sagen, dass der Technologiesektor heute über 40 % des wichtigsten amerikanischen Aktienindexes auf sich vereint und dass sich die Zusammensetzung und der Charakter des Technologiesektors in den letzten 35 Jahren dramatisch verändert haben: Software und Internet haben heute einen Anteil von 45 % an der Marktkapitalisierung des Technologiesektors, während es 1988 nur 5 % waren.

Nach einer Analyse von Bernstein stellt der Technologiesektor heute 18 % der Unternehmen und 34 % der Marktkapitalisierung der 1.500 größten Unternehmen in den USA. Schließlich zeigt diese Analyse, dass sich die Zusammensetzung des Technologiesektors radikal verändert hat: Heute stellen Hardware-Unternehmen 5 % aller Unternehmen im Technologieuniversum und 2 % der Marktkapitalisierung, während es 1988 noch 32 % der Unternehmen und 66 % der Marktkapitalisierung waren.

Fünf Sektoren im Fokus 

Informationstechnologie, Industrie, Gesundheitswesen, Automobilindustrie und Internet für den E-Commerce stehen derzeit im Fokus. Produktions-, aber auch Dienstleistungsunternehmen, die KI-basierte Lösungen einsetzen, werden ihre betriebliche Effizienz steigern und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können.

Wir sind davon überzeugt, dass sich KI-Aktien in einem Szenario sinkender Zinsen positiv entwickeln werden, und zwar aus zwei Gründen: Zum einen können Unternehmen, die diese Technologie entwickeln, zu günstigeren finanziellen Bedingungen Kapital aufnehmen und ihre Umsetzung beschleunigen, wodurch sich ihr Vermögensprofil und gegebenenfalls ihre Schuldenstruktur verbessern. Zum anderen könnten Investoren auf der Suche nach höheren Renditen als auf dem Anleihemarkt dazu veranlasst werden, in Sektoren zu investieren, die als wachstumsstärker angesehen werden, wie z. B. KI-Sektoren.

KI wird viele Branchen beeinflussen

Die durch KI vorangetriebene industrielle Revolution wird viele Branchen und weit mehr Länder als die USA betreffen. Auch in Asien und Europa gibt es entsprechende Entwicklungen. Staatliche Maßnahmen zur Förderung von technologischer Innovation und digitaler Infrastruktur werden daher dazu beitragen, ein günstiges Umfeld für Unternehmen zu schaffen, die im Bereich KI tätig sind. Es gibt bereits europäische oder asiatische Unternehmen, die zum Beispiel im Halbleitersektor tätig sind, die unweigerlich von amerikanischen Unternehmen beeinflusst werden, die an der Spitze der Entwicklung stehen und ohne deren produktiven Beitrag es nicht möglich wäre, die globale industrielle Kapazität zu steigern.

Weltweit sind derzeit verschiedene Makrotrends zu beobachten. Darunter wird das Thema Cybersicherheit für die Verwaltung und Speicherung von Daten, die übertragen und aufbewahrt werden müssen, insbesondere bei der Implementierung von KI-Technologien, zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Mögliche Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf die Aktienmärkte

Foto von Mariolina Esposito (Quelle: Eurizon)

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Umfrage: Ukraine-Krieg belastet Nord- und Osteuropa besonders

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Riga (Lettland) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Wirtschaftsexperten in Nord- und Osteuropa sehen einen negativen Einfluss auf die politische und wirtschaftliche Lage in ihren Ländern durch den Krieg in der Ukraine besonders deutlich. Dies geht aus der „Economic Experts Survey“ (EES) des Ifo-Instituts und des Schweizer Instituts für Wirtschaftspolitik (IWP) hervor.

„Befragte, welche die Stichworte `Russland`, `Ukraine`, `Nato` oder `Krieg` in ihren Antworten nennen, bewerten die politische und wirtschaftliche Lage ihres Landes seit Ausbruch des Krieges deutlich negativer gestimmt als der Rest“, sagte Ifo-Forscherin Tuuli Tähtinen.

Besonders deutlich nehmen die Befragten in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen die Folgen des Krieges wahr. Zwischen Frühjahr 2022 und 2024 nannten durchschnittlich 22 Prozent der Befragten in Estland, 15 Prozent in Lettland und zwölf Prozent in Litauen entweder die Stichworte „Russland“, „Ukraine“, „Nato“ oder „Krieg“ in ihren Antworten. Am niedrigsten waren die negativen Wahrnehmungen des Krieges bei Experten in Polen und Ungarn sowie in Dänemark, Norwegen und Schweden. In Finnland waren es durchschnittlich sieben Prozent.

Befragt wurden Experten in den baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen), den nordeuropäischen Ländern (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden), Ungarn und Polen sowie in der Ukraine und in Russland.


Foto: Riga (Lettland) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Campingtrend hält an

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Wohnmobil (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2023 haben so viele Menschen wie noch nie auf Campingplätzen in Deutschland übernachtet. Rund 42,3 Millionen Gästeübernachtungen verzeichneten die Campingplätze hierzulande im vergangenen Jahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Das waren 5,2 Prozent mehr Übernachtungen als im Jahr 2022 (40,2 Millionen) und 18,2 Prozent mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019 (35,8 Millionen).

Mit Ausnahme der von Reisebeschränkungen und Beherbergungsverboten geprägten Coronajahre 2020 und 2021 ist die Zahl der Campingübernachtungen in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Zum Vergleich: Die Übernachtungszahlen über alle Beherbergungsbetriebe hinweg haben das Vor-Corona-Niveau dagegen noch nicht wieder erreicht und lagen 2023 noch 1,7 Prozent unter denen des Jahres 2019.

Rund jede elfte (8,7 Prozent) der insgesamt 487,1 Millionen Gästeübernachtungen im Jahr 2023 fand auf einem Campingplatz statt. Im Coronajahr 2020 war jede neunte Übernachtung (11,2 Prozent) auf Campingplätze entfallen. Die Übernachtungszahlen insgesamt waren damals deutlich stärker eingebrochen als die Zahl der Campingübernachtungen. Seitdem ist der Anteil der Campingübernachtungen an allen Übernachtungen wieder leicht gesunken, lag aber auch 2023 weiter über dem Vor-Corona-Niveau von 7,2 Prozent im Jahr 2019.

Mit knapp 3,5 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023, darunter knapp 3,4 Millionen von Gästen aus dem Inland, zog es die meisten Camper an die schleswig-holsteinische Ostsee. Dahinter folgten der Schwarzwald (2,6 Millionen Übernachtungen, 1,8 Millionen aus dem Inland), die niedersächsische Nordseeküste (1,9 Millionen, 1,8 Millionen aus dem Inland), das Allgäu (1,8 Millionen, 1,6 Millionen aus dem Inland) sowie die Region Bodensee-Oberschwaben (1,7 Millionen, 1,4 Millionen aus dem Inland) als meistbesuchte Reiseziele zum Campen.

Campinggäste aus dem Ausland zieht es vor allem in den Südwesten Deutschlands. Sie verbrachten 2023 die meisten Nächte im Schwarzwald (736.000), gefolgt von den Regionen Mosel-Saar (395.000), der rheinland-pfälzischen Eifel (248.000), Bodensee-Oberschwaben (230.000) und Allgäu (158.000). Ein Grund dürfte neben vergleichsweise mildem Klima auch die grenznahe Lage dieser Regionen zu Nachbarländern wie etwa Frankreich, Luxemburg oder den Niederlanden sein, in denen Camping besonders verbreitet ist, so die Statistiker.

Gemessen am Anteil der Campingübernachtungen an allen Übernachtungen war das Fränkische Seenland die Campinghochburg im Jahr 2023. Knapp die Hälfte der Gäste (45,0 Prozent) übernachtete dort auf Campingplätzen. Auch im Lausitzer Seenland (35,2 Prozent), im Hegau am Bodensee (32,2 Prozent), in der Holsteinischen Schweiz (28,1 Prozent) und der Mecklenburgischen Schweiz und Seenplatte (24,6 Prozent) hatten Campingübernachtungen einen hohen Anteil. Im bundesweiten Schnitt lag der Anteil 2023 bei 8,7 Prozent.

Die Preise für Übernachtungen auf einem Wohnmobilstellplatz sind im Jahr 2023 um 9,0 Prozent gegenüber 2022 gestiegen. Etwas moderater fiel der Preisanstieg bei der Campingplatzgebühr mit +6,6 Prozent aus. Zum Vergleich: Über alle Formen von Unterkünften hinweg haben sich Übernachtungen insgesamt um 7,5 Prozent verteuert, die Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei +5,9 Prozent gegenüber 2022.


Foto: Wohnmobil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Türkei kritisiert deutsche Eurofighter-Blockade

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Fahnen von Deutschland und der Türkei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chefberater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Akif Cagatay Kilic, kritisiert die Haltung der Bundesregierung zu einem Eurofighter-Deal mit der Türkei. Er finde es „irritierend, wenn ich in der Presse lese, dass Berlin angeblich die Lieferung von Eurofightern an die Türkei blockiert“, sagte Kilic der „Welt“. Er verwies auf einen angestrebten Deal mit Saudi-Arabien und den Umstand, dass die Türkei Nato-Mitglied ist. „Logisch ist es nicht. Wir werden das ansprechen“, sagte er.

Zudem forderte Kilic eine engere Zusammenarbeit zwischen Türkei und EU. So bekräftigte er den Wunsch Ankaras, bei der EU-Verteidigungsinitiative „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (Pesco) mitzumachen. „Wir möchten uns bei Pesco beteiligen und die Zollunion reformieren“, sagte er. Darüber hinaus könne die Türkei im Rahmen einer EU-Mitgliedschaft „einer der wichtigsten Pfeiler in der europäischen Sicherheitspolitik sein“, so Kilic.

Bessere Zusammenarbeit versprach Kilic auch in der Migrationsfrage. Dass Ankara ein Großteil der in Deutschland abgelehnten Asylbewerber nicht zurücknehme, erklärt er mit bürokratischen Problemen. Gleichzeitig stellt er klar: „Wenn türkische Staatsbürger sich ohne Erlaubnis in einem anderen Land aufhalten, sind sie zur Rückkehr in die Türkei verpflichtet.“ Damit diese Rückkehr vollzogen werden kann, müsse man Mechanismen erarbeiten. „Die deutsche und die türkische Seite müssen sich zusammensetzen und das lösen“, so Kilic.

Mit Blick auf den Nahost-Konflikt forderte Kilic eine Fokussierung auf das „gleiche Ziel“ Deutschlands und der Türkei, die Zwei-Staaten-Lösung. So müsste die Hamas in entsprechende Verhandlungen über eine politische Lösung des Konflikts eingebunden werden. „Zu sagen, man macht es nur ohne Hamas, funktioniert nicht“, sagte er.


Foto: Fahnen von Deutschland und der Türkei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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