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Rabot Charge sammelt in Series A Runde 17,5 Millionen Euro ein und gewinnt HV Capital als Neuinvestor

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7,5 Millionen Euro für Rabot Charge: Digitaler Stromversorger lässt Kunden mit dynamischen Stromtarifen von der Energiewende profitieren

Rabot Charge, ein führender, digitaler Öko-Stromversorger, der seine Kunden dank flexibler Stromtarife von Marktpreisschwankungen profitieren lässt, gibt seine Series-A-Finanzierung über 17,5 Millionen Euro bekannt. Die Finanzierung soll das Wachstum des Hamburger Unternehmens beschleunigen, die Entwicklung von KI-basierten Algorithmen für den Stromeinkauf an kurzfristigen Märkten vorantreiben und weitere Produktinnovationen ermöglichen.

Angeführt wird die Runde von einem der führenden Wachstumsinvestor in Europa, HV Capital. Beteiligt haben sich zudem All Iron und 9900 Capital sowie bestehende Investoren, wie yabeo Impact, HTGF und vent.io, die damit ihr Vertrauen in das Team von Rabot Charge bekräftigen. Seit der Gründung im Jahr 2021 hat das Hamburger Unternehmen insgesamt 25 Millionen Euro Kapital eingesammelt.

Rabot Charge bietet deutschlandweit dynamische Stromtarife für Haushalte an – und das auch ohne die Notwendigkeit eines Smart Meters. Kunden profitieren nicht nur von günstigen Strompreisen, sondern können auch den Energieverbrauch mit einer intelligenten App optimieren. Mit der KI-basierten Lösung für Stromnutzung und Einkauf treibt Rabot Charge die Digitalisierung im Energiesektor wesentlich voran.

Jan Rabe, CEO von Rabot Charge: „Dynamische Stromtarife haben sich in Ländern wie Schweden oder Norwegen bereits durchgesetzt. Deutschland belegt im europäischen Vergleich die hinteren Plätze. Im Rahmen der Energiewende sind solche Tarife unverzichtbar. Sie ermöglichen, den Stromverbrauch nach preislichen und ökologischen Aspekten zu steuern. Mit Rabot Charge wollen wir die Probleme im Strommarkt lösen und unsere Vision von fairen Strompreisen und smarter Energienutzung vorantreiben.“

Innerhalb eines Jahres hat Rabot Charge über 35.000 Kunden in ganz Deutschland gewonnen. Besonders profitieren Haushalte mit Elektroautos und Wärmepumpen. Diese können auch auf Rabot Charge-App zurückgreifen. Die App informiert Nutzer, wann Strom am günstigsten ist, und hilft ihnen, den Verbrauch entsprechend zu planen. Wer die App mit seinem Elektrofahrzeug koppelt, kann Ladevorgänge automatisiert starten. Einen Teil des eingesammelten Kapitals wird Rabot Charge nutzen, um eben dieses Prinzip für weitere große Energieverbraucher im Haushalt und Industrie auszubauen.

Dank seines KI-basierten Algorithmus kauft Rabot Charge Strom zu günstigen Preisen auf kurzfristigen Märkten ein, darunter der Day-Ahead- und Intraday-Markt. Die auf diese Weise erzielten Einsparungen gibt das Unternehmen an seine Kunden weiter. Mit dieser innovativen Methode können Verbraucher ihre Stromrechnungen um mehrere hundert Euro im Jahr reduzieren und gleichzeitig ihren Grünstromanteil erhöhen.

David Kuczek, General Partner HV Capital: „Rabot Charge ist ein wichtiger Akteur in der Energiewende. Das Team hilft Verbrauchern dabei, leichter auf erneuerbare Energien ohne zusätzliche Kosten umzusteigen. Das Modell setzt auf das Stromangebot aus erneuerbaren Quellen und hilft Haushalten viel Geld zu sparen – allein in Deutschland könnten die 40 Millionen Haushalte ihre Stromausgaben um mehrere Milliarden Euro reduzieren.“

Rabot Charge bietet ebenfalls White-Label-Lösungen für Energieversorger, Smart-Asset-Anbieter, Installationsbetriebe und andere Unternehmen mit Endkundenzugang. Sie können auf die bestehende Software und Infrastruktur zugreifen, um ihren Kunden dynamische Stromtarife unter eigenem Label anzubieten. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 60 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Hamburg und München.

Bild:Low res Sonja-Rogojew CPO-Jan-Rabe CEO-Tobias-Mogge COO-Konrad-Schade CCO

Quelle:public performance

Nachhaltig lesen in Wien: Thalia und Bookbot starten Partnerschaft

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Innovatives Konzept für umweltbewusstes Lesen

Bookbot, ein Re-Commerce-Pionier im Online-Handel von Secondhand-Büchern, und Thalia, Österreichs führender Sortimentsbuchhändler, haben eine neue, umweltbewusste Kooperation gestartet, um neuwertig gebrauchten Bücher ein zweites Leben zu schenken.

In Österreich werden jährlich Millionen von neuen Büchern gedruckt. Viele werden nur einmal gelesen und geraten schnell in Vergessenheit – manche Bücher werden nie aufgeschlagen. Nur ein geringer Bruchteil kommt jährlich wieder in den Umlauf. Das wollen die beiden Unternehmen mit ihrer neuen Partnerschaft ändern. Seit seiner Gründung im Jahr 2019 revolutioniert das innovative Start-up Bookbot, das sich auf den Online-Handel mit neuwertig gebrauchten Büchern spezialisiert hat, den Buchmarkt im Sinne von Nachhaltigkeit und digitalem Komfort.

„Bücher sind geistige Nahrung und verdienen es, mehr als nur einmal ‚verschlungen‘ zu werden“, so Thalia Geschäftsführerin Andrea Heumann über die Partnerschaft mit Bookbot. „Wir eröffnen unserer Kundschaft über unser Buchsortiment und über Veranstaltungen die Möglichkeit, Wissen im Bereich Nachhaltigkeit aufzubauen bzw. zu vertiefen. Nun setzen wir als Unternehmen einen weiteren Schritt, verantwortungsbewusst und nachhaltig mit Ressourcen – in unserem Fall mit dem Kernprodukt Buch – umzugehen – und unsere Kunden können aktiv mitmachen.“

In Zeiten des hohen Konsums setzt das Start-up Bookbot ein starkes Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Konzept basiert auf dem Gedanken, dass jedes Buch mehr als nur eine einmalige Lektüre sein sollte. Mit der Mission, Bücher als langlebige Produkte zu etablieren, hat Bookbot in Österreich und Deutschland bereits beeindruckende Erfolge erzielt. Zusammen wollen Thalia und Bookbot nun den grünen Wandel im Buchhandel mit ihrer Zusammenarbeit vorantreiben und das Online-Konzept mit stationären Kontaktpunkten erlebbar machen. Eva Sabolova, Head of Expansion bei Bookbot, äußert sich enthusiastisch über die neue Zusammenarbeit: „Mit unserer Thalia Partnerschaft haben wir unsere Kräfte gebündelt und streben danach, den Buchmarkt in Österreich nachhaltig zu verändern. Durch die Synergien beider Unternehmen erhält die Kundschaft in Wien eine einfache und umweltfreundliche Möglichkeit, ihre Bücher wieder in den Kreislauf zu bringen und dabei gleichzeitig Geld zu sparen. Unsere Idee verbindet preiswertes Shoppen mit Nachhaltigkeit.“

Bücher verkaufen leicht gemacht – So funktioniert´s.

Das umweltfreundliche Konzept ist denkbar einfach. Zunächst werden die gewünschten Bücher selektiert und zur nächstgelegenen, ausgewählten Thalia Buchhandlung in Wien gebracht. Die Auswahl der gebrauchten Bücherschätze kann unverpackt in der Filiale abgegeben werden. Im Thalia Service Center werden vor Ort die jeweiligen Daten wie Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer erfasst. Ab hier kann sich die Kundschaft entspannt zurücklehnen, denn um den restlichen Service kümmert sich das Bookbot-Team, indem die Bücherschätze gepflegt, gereinigt sowie fotografiert und anschließend auf bookbot.at hochgeladen werden. Sobald ein Buch verkauft wurde, erhalten Verkaufende eine Provision von 60 Prozent des Verkaufspreises, abzüglich einer Servicepauschale von 1,19 Euro.

Ein wesentlicher Vorteil des Systems ist die flexible Handhabung der erzielten Einnahmen. Es bietet Verkaufenden die Möglichkeit, ihre Einnahmen direkt auf das eigene Bankkonto überweisen zu lassen oder es auf Bookbot zu verwenden, um Gebrauchtbücher zu kaufen. Dieser vielseitige Ansatz maximiert den Nutzen für die Verkaufenden und fördert damit gleichzeitig einen nachhaltigen Lesegenuss. Die Initiative zwischen Thalia und Bookbot verbindet die Freude am Lesen mit Umweltbewusstsein und verspricht der Kundschaft ein ganzheitliches Serviceerlebnis von der Abgabe bis zum Verkauf der Gebrauchtgüter.

Auch Hubert Kienegger, Filialleiter der Thalia Buchhandlung Mariahilfer Straße, ist vom Konzept überzeugt: „Wir hören immer wieder von unseren Kunden, dass sie zuhause kaum noch Platz für neue Bücher haben. Bookbot hat dafür die ideale Lösung. Bei uns kann man seine ausgelesenen Bücher abgeben und wir kümmern uns um die Abwicklung mit Bookbot für die Kundschaft. So kann anderen Menschen eine Freude gemacht werden und man schafft zuhause Platz für neue Bücher.“

„Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu stärken und zu zeigen, wie einfach jede Person zur Klimaneutralität beitragen kann. Wir glauben fest daran, dass jedes Buch eine Reise verdient, die weit über eine einmalige Nutzung hinausgeht und freuen uns darauf, diese Vision gemeinsam mit Thalia zu verwirklichen“, so Eva Sabolova, Head of Expansion bei Bookbot, abschließend.

Bild:Bookbot-Thalia Kooperation Bildquelle Bookbot

Quelle:YIELD PUBLIC RELATIONS GMBH

Herkunftskennzeichnung für Fleisch tritt am 1. Februar in Kraft

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Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum 1. Februar 2024 tritt die Ausweitung der Herkunftskennzeichnung von Fleisch in Kraft. Dann muss verpflichtend gekennzeichnet werden, woher nicht vorverpacktes frisches, gekühltes oder gefrorenes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch stammt.

„Wer im Supermarkt, beim Metzger oder auf dem Wochenmarkt einkauft, erkennt jetzt auf einen Blick, ob das Fleisch aus Deutschland oder dem Ausland stammt“, sagte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) am Mittwoch. Kunden könnten sich damit bewusst für heimische Produkte entscheiden und so unsere deutsche Landwirtschaft unterstützten. „Made in Germany“ stehe nicht nur für Qualität, sondern auch für höhere Tierschutz- und Umweltstandards im Vergleich zu vielen anderen Ländern.

„Unsere Landwirtschaft fordert seit vielen Jahren eine solche Herkunftskennzeichnung, wir haben das nun national in Rekordzeit umgesetzt“, sagte der Grünen-Politiker. Die Kennzeichnung helfe gerade Landwirten mit kleinen und mittleren Höfen besser am Markt bestehen zu können.

„Ich mache jetzt weiter in Brüssel Druck, damit auch auf EU-Ebene eine Herkunftskennzeichnung kommt – und bestenfalls auch auf weitere Produkte“, so Özdemir. Die EU-Kommission prüft derzeit, verpflichtende Herkunftsangaben auf weitere Lebensmittel auszuweiten. Das Landwirtschaftsministerium unterstütze grundsätzlich die Pläne, hieß es. Da die EU-Kommission bisher keinen Legislativvorschlag vorgelegt hat, nehme man derzeit die Ausweitung der Herkunftskennzeichnung bei Fleisch in der Außer-Haus-Verpflegung in den Blick.


Foto: Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kubicki kritisiert ablehnende Haltung zu Flüchtlings-MPK

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Wolfgang Kubicki am 30.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende FDP-Vorsitzende und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki hat die ablehnende Haltung des Kanzleramts zu einer weiteren Ministerpräsidentenkonferenz zur Flüchtlingsfrage kritisiert. Der Umgang mit Migration sei „ein laufender Prozess“, sagte er dem TV-Sender „Welt“.

„Es gibt immer noch was zu tun.“ Kubicki weiter: „Wenn die Länder dann bitten, eine gemeinsame MPK zu machen, dann ist es eine Anmaßung des Kanzleramts zu erklären: `Das ist nicht nötig.`“ Gut sei allerdings, dass sich Länder und Bundesregierung auf eine einheitliche Bezahlkarte verständigt haben, findet Kubicki. Das sei „ein positives Signal“, auch wenn die Verständigung „viel zu lange“ gedauert habe.

„Einige Landkreise sind vorgeprescht“, lobte Kubicki, „und deren Ergebnisse sind sehr erfreulich. Und wenn wir feststellen, dass Menschen einfach das Land wieder verlassen, weil sie kein Bargeld bekommen, sondern Bezahlkarten, dann brauchen wir niemanden mehr abschieben, denn dann funktioniert das von ganz allein.“


Foto: Wolfgang Kubicki am 30.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Inflationsrate sinkt im Januar auf 2,9 Prozent

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Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat im Januar 2024 wieder nachgelassen. Die Inflationsrate in Deutschland wird voraussichtlich 2,9 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.

Dies ist der niedrigste Wert seit Juni 2021 (2,4 Prozent). Gegenüber Dezember 2023 stiegen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,2 Prozent. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt voraussichtlich 3,4 Prozent, nach 3,5 Prozent im Dezember.

Trotz wegfallender Preisbremsen für Energieprodukte und der auf die Preise für fossile Brennstoffe wie Kraftstoffe, Heizöl und Erdgas wirkenden CO2-Preis-Erhöhung waren die Energiepreise im Januar 2024 um 2,8 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der Preisanstieg bei den Nahrungsmitteln schwächte sich mit 3,8 Prozent zum Vorjahresmonat weiter ab, er lag jedoch weiterhin deutlich über der allgemeinen Preissteigerungsrate, so die Statistiker.


Foto: Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Landkreistag begrüßt Einführung von Bezahlkarten für Asylbewerber

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Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Landkreistag begrüßt die Einführung von Bezahlkarten für Flüchtlinge und fordert bundesweit einheitliche Standards. „Wir unterstützen die bundesweite Einführung von Bezahlkarten für Asylbewerber, das muss schnell kommen“, sagte Präsident Reinhard Sager (CDU) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Wichtig ist, dass die verschiedenen Vorhaben insgesamt ein Gesamtsystem bilden und überall dieselben Mindeststandards gelten“, so Sager weiter. Einige Länder hätten bereits eigene Systeme in Vorbereitung, fügte der Verbandschef hinzu. „Außerdem haben mehrere Landkreise Bezahlkarten in eigener Verantwortung eingeführt, um keine Zeit zu verlieren.“


Foto: Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nur jeder zehnte Haushalt ändert WLAN-Standardpasswort

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Netzwerk-Kabel in einem Hausanschlussraum (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast alle Privathaushalte in Deutschland sichern ihr WLAN-Heimnetzwerk mit einem Passwort, nutzen dafür aber weit überwiegend das voreingestellte Passwort des Herstellers. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Demnach haben lediglich neun Prozent ein individuelles Passwort eingestellt und gerade einmal drei Prozent ändern dieses WLAN-Passwort regelmäßig. Die Nutzung von WLAN ist insgesamt gang und gäbe: 90 Prozent der Internethaushalte verbinden ihre Geräte drahtlos.

Im Schnitt nutzen pro Haushalt drei Personen das WLAN. Die meisten Verbraucher gehen mit dem Zugriff auf ihr Heimnetzwerk dabei restriktiv um: Zwölf Prozent erlauben Gästen, das WLAN zu nutzen – und vier Prozent lassen Nachbarn darauf zugreifen.

Für die Erhebung wurden 1.134 Personen in Deutschland ab 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 911 Nutzer von WLAN im eigenen Haushalt.


Foto: Netzwerk-Kabel in einem Hausanschlussraum (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Länderdaten deuten auf deutlich niedrigere Inflation

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Käse im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die bundesweite Inflationsrate, zuletzt wieder deutlich gestiegen und für Dezember mit 3,7 Prozent berechnet, ist im letzten Monat des Jahres wohl wieder zurückgegangen – und zwar deutlich. Darauf deuten erste Zahlen aus den Bundesländern hin, die bereits am Mittwochmorgen veröffentlicht wurden.

Demnach sank die Teuerung der Verbraucherpreise in Bayern von 3,4 im Dezember auf 2,9 Prozent im Januar und in Hessen von 3,5 auf 2,2 Prozent. In Niedersachsen ging sie von 3,7 auf 2,3 Prozent zurück, in Baden-Württemberg um 0,6 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent und in NRW von 3,5 auf 3,0 Prozent.

Im Dezember war für den Anstieg unter anderem ein „Basiseffekt“ genannt worden, der sich auf die „Dezember-Einmalzahlung“ zur Entlastung der privaten Haushalte für Erdgas und Fernwärme im Dezember 2022 bezog.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.


Foto: Käse im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Jahresbeginn geringer als üblich

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Agentur für Arbeit (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar 2024 um 189.000 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber dem Vormonat legte sie um 169.000 auf 2,805 Millionen Arbeitssuchende zu, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit.

Saisonbereinigt nahm die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 2.000 ab. Die Arbeitslosenquote stieg von Dezember auf Januar um 0,4 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Quote ebenfalls um 0,4 Prozentpunkte erhöht. Die vom Statistischen Bundesamt nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Dezember auf 2,9 Prozent.

„Der alljährliche Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahreswechsel fällt in diesem Jahr geringer aus“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles in Nürnberg. „Auch die Beschäftigung und Arbeitskräftenachfrage zeigen sich konstant, sodass sich der Arbeitsmarkt zu Jahresbeginn trotz der anhaltenden Wirtschaftsschwäche stabil zeigt“, fügte sie hinzu.

Die Unterbeschäftigung, die neben der Arbeitslosigkeit auch Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit umfasst, sank saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 4.000. Sie lag im Januar 2024 bei 3.609.000 Personen. Das waren 156.000 mehr als vor einem Jahr, davon 43.000 Staatsangehörige aus der Ukraine.

Im Januar waren 699.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 66.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – blieb im Januar 2024 unverändert bei 116 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet der BA-X einen Rückgang von elf Punkten.

921.000 Personen erhielten im Januar 2024 Arbeitslosengeld, 89.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Januar bei 3.971.000. Gegenüber Januar 2023 war dies ein Anstieg um 79.000 Personen. 7,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.


Foto: Agentur für Arbeit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rhein wirft Bundesregierung Versäumnisse bei Migrationsabkommen vor

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Boris Rhein (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) kritisiert den Sonderbevollmächtigen für Migrationsabkommen, Joachim Stamp (FDP). „Bislang gibt es keine Migrationsabkommen zur Rücknahme von Staatsangehörigen aus Hauptherkunftsländern wie der Türkei, die geringe Aussichten auf Asyl haben“, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz dem „Handelsblatt“.

Es sei aber wichtig, dass die Bundesregierung Vereinbarungen mit solchen Herkunftsstaaten aushandele, damit diese ihre Staatsangehörigen zurücknehmen und dafür schnell die nötigen Papiere ausstellen. „Erst danach können die Länder ihrer Pflicht nachkommen und die Menschen auch tatsächlich rückführen.“

Der FDP-Politiker Stephan Thomae zog eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Amtszeit von Stamp. Er bescheinigte seinem Parteifreund „beachtliche Erfolge“. Es brauche „ein hohes diplomatisches Geschick“, um solche Abkommen zu schließen, sagte Thomae dem „Handelsblatt“. Daher dauerten Gespräche auch mal länger. „Denn Migrationsabkommen sind ein entscheidender Hebel, um irreguläre Migration zu begrenzen und Rückführungen zu forcieren.“

Der Konstanzer Asylrechtsexperte Daniel Thym warnte, die Erwartungen an Stamp zu hoch anzusetzen. „Die Vorstellung war immer illusorisch, mittels ein paar Migrationsabkommen die strukturellen Probleme des Asylsystems zu beheben, vor allem was die Rückkehr abgelehnter Asylbewerber anbelangt“, sagte er.

Migrationsabkommen seien „nie eine Wunderwaffe“ gewesen, die es in einem „so komplizierten Feld wie der Asylpolitik“ auch nicht gebe. Es brauche immer viele Maßnahmen gleichzeitig.


Foto: Boris Rhein (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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